DE440804C - Einrichtung zum maschinellen Herstellen von Schriftmatrizen mittels Praegestempels - Google Patents
Einrichtung zum maschinellen Herstellen von Schriftmatrizen mittels PraegestempelsInfo
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- DE440804C DE440804C DESCH74415D DESC074415D DE440804C DE 440804 C DE440804 C DE 440804C DE SCH74415 D DESCH74415 D DE SCH74415D DE SC074415 D DESC074415 D DE SC074415D DE 440804 C DE440804 C DE 440804C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41D—APPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
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Description
- Einrichtung zum maschinellen Herstellen von Schriftmatrizen mittels Prägestempels. Die maschinelle Herstellung von Matrizen von Schriftsätzen u. dgl. für Druckr -schinen hat bisher erhebliche Schwierigkeiten verursacht. Es sind insbesondere zwei Wege vorgeschlagen, den Matrizenkarton maschinell zu formen. Man hat einmal versucht, den Karton durch nach Art eines Fallhammers auf und nieder bewegte Bürsten in den Schriftsatz einzuschlagen. Diese Vorrichtungen haben aber nicht zu einem praktischen Erfolge geführt, weil der Karton durch die Bürsten zerstört wurde. Das übliche Verfahren, .den Karton zu pressen, und zwar entweder durch eine Kniehebelpresse oder durch eine hydraulische Presse oder durch Kalander unter Zwischenschaltung eines Filzes zwisehen pressenden Teil und Matrize, hat gleichfalls erhebliche Mängel gezeigt, weil die starke Pressung auf die hochstehenden Stellen des Schriftsatzes ausgeübt wird. Infolgedessen wird das Schriftmaterial leicht beschädigt.
- Die Erfindung schafft einen Weg, das Matrizenmaterial mit gleichmäßigen Druck in die Vertiefungen des Schriftsatzes zu drükken, so daß ohne weiteres durch den Druck ein tiefes Relief des Schriftsatzes entsteht.
- Gemäß der Erfindung wird der geschlossene Schriftsatz o. dgl. in einen dicht anschließenden Schließrahmen eingeschlossen, der die Führung für einen vollkommen dicht passenden Prägekopf bildet, und es wird ein Druck ausgeübt, nachdem auf die Rückseite des auf die Schrift aufgelegten Matrizenkartons eine breiartige .Masse aufgebracht ist. Der auf den Prägekopf ausgeübte Preßdruck wirkt durch die breiartige Masse nach allen Richtungen gleichmäßig und zwängt den Karton in die Vertiefungen des Schriftsatzes hinein. Seitlich ist infolge der Anordnung des Schließrahmens ein Entweichen der breiartigen Masse ausgeschlossen.
- Es .ist bereits vorgeschlagen worden, das Prägen der Kartonmatrizen unmittelbar unter Vermittlung von Preßluft vorzunehmen, um dadurch ein gleichmäßiges Anpressen des Kartons zu sichern. Diese Anordnung hat sich jedoch nicht einführen können, vermutlich, weil die Preßluft am Rande des Kartons oder durch den Karton selbst hindurchtritt und einen Gegendruck auf der Schriftsatzseite hervorruft. Diese Gefahr ist bei der Einrichtung nach der Erfindung ausgeschlossen.
- Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise schematisch in einem längs der Achse der Presse geführten senkrechten Schnitt veranschaulicht.
- In dem Rahmen a ist auf der Tischplatte b der Schriftsatz c angeordnet, der bis dicht an die Ränder des Rahmens ca schließend ausgeführt ist. Auf die Schrift ist ein Matrizenkarton d aufgelegt, dessen Rückseite mit einer Schicht einer breiartigen Masse bedeckt ist.
- In den Rahmen a. paßt von oben her dicht schließend ein Preßkolben f, der z. B. hydraulisch oder durch Kniehebelwirkung niedergedrückt werden kann. Die Fläche des Kolbens wirkt auf die Oberseite der Breimasse e; dieser Druck überträgt sich in dein zähflüssigen Körper e nach allen Seiten hin gleichmäßig. Infolgedessen wird der Karton d sich den Unebenheiten des Schriftsatzes c anzupassen suchen, ohne daß jedoch etwa die hervorragenden Stellen des Schriftsatzes die Belastung aufnehmen, während an den Stellen, wo der Karton sich in eine Vertiefung eingeschmiegt hat, eine Entlastung eintritt. Vielmel-ir'wird auch an den Stellen, wo das Matrizenmaterial beginnt, vor dem Druck auszuweichen, ständig der gleiche starke Druck ausgeübt werden, bis überall eine gleichmäßige Anlage des Kartons erzielt worden ist.
- Verwendet man eine durch Trocknen oder Erstarren festwerdende breiartige Masse e und läßt diese in Verbindung mit dem Karton, so wird die fertige Matrize im Gegensatz zu den jetzt gebräuchlichen Matrizen eine vollkommen glatte Rückseite aufweisen, wenn die breiartige Masse derartig zusaminengesetzt ist, daß sie in verhältnismäßig kurzer Zeit trocknet oder erstarrt. Die den tiefliegenden Stellen des Satzes entsprechenden Wölbungen der Mater können dann nicht durch den Druck des eindringenden Metalls beim Guß wieder zurückgedrückt werden. Das jetzt sehr lästige und höchst zeitraubende Auslegen der Matrize nach deren Prägen oder Schlagen fällt bei dieser Herstellungsweise daher vollständig fort.
- Es kann sich als zweckmäßig erweisen, an den Schenkeln der Form bzw. des Rahmens die Seitenwände des Körpers a zu einer ringsum laufenden Rille g zu gestalten, in der sich der etwa an dem Preßkolben f hervorquellende Brei sammeln und aus der er leicht wieder entfernt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum maschinellen Herstellen von Schriftmatrizen mittels Prägestempels, dadurch gekennzeichnet, daß Schriftsatz (c) und Prägestempel (f) von einem dicht schließenden Rahmen (a) umschlossen sind und daß zwischen Matrizenkarton (d) und Stempelfläche eine den Druck nach allen Seiten gleichmäßig übertragende breiartige Masse (e) eingebracht ist. s. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die breiartige Masse (e) so beschaffen ist, daß sie in verhältnismäßig kurzer Zeit durch Trocknen oder Erstarren fest wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH74415D DE440804C (de) | 1925-06-09 | 1925-06-09 | Einrichtung zum maschinellen Herstellen von Schriftmatrizen mittels Praegestempels |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH74415D DE440804C (de) | 1925-06-09 | 1925-06-09 | Einrichtung zum maschinellen Herstellen von Schriftmatrizen mittels Praegestempels |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE440804C true DE440804C (de) | 1927-02-15 |
Family
ID=7440910
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH74415D Expired DE440804C (de) | 1925-06-09 | 1925-06-09 | Einrichtung zum maschinellen Herstellen von Schriftmatrizen mittels Praegestempels |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE440804C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE898303C (de) * | 1941-11-26 | 1953-11-30 | Fischer & Krecke G M B H | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kunststoffklischees |
-
1925
- 1925-06-09 DE DESCH74415D patent/DE440804C/de not_active Expired
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE898303C (de) * | 1941-11-26 | 1953-11-30 | Fischer & Krecke G M B H | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kunststoffklischees |
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