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DE501199C - Abflanschvorrichtung - Google Patents

Abflanschvorrichtung

Info

Publication number
DE501199C
DE501199C DEB136743D DEB0136743D DE501199C DE 501199 C DE501199 C DE 501199C DE B136743 D DEB136743 D DE B136743D DE B0136743 D DEB0136743 D DE B0136743D DE 501199 C DE501199 C DE 501199C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
boiler
steam
insert
cover
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB136743D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRITZ BREUNING DIPL ING
Original Assignee
FRITZ BREUNING DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRITZ BREUNING DIPL ING filed Critical FRITZ BREUNING DIPL ING
Priority to DEB136743D priority Critical patent/DE501199C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE501199C publication Critical patent/DE501199C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

Dampfkessel, welche zum Zwecke der Reinigung oder Untersuchung befahren werden sollen, müssen unbedingt sicher gegen dampfführende Leitungen abgesperrt werden, um die mit diesen Arbeiten beschäftigten Menschen vor der Gefahr des Verbrühtwerdens zu schützen. Dampfkessel, Dampfturbinen und überhaupt Dampfapparate und Dampfleitungen, die längere Zeit ohne Dampf stehen, leiden auch schon durch geringe Schwaden, welche durch undichte Absperrvorrichtungen in sie gelangen, viel mehr, als wenn sie im Betriebe sind. Man muß also auch sie sicher gegen dampfführende Teile der Anlage abschließen. Außerdem ist es erforderlich, daß abgeflanschte Entnahmeleitungen des Kessels, der befahren werden soll, mit der Außenluft Verbindung haben. Bisher wurde das Abflanschen meist durch Einbau von Blindscheiben in die Dampfleitung bewerkstelligt. Dieser Einbau ist aber sehr lästig, vor allem in denjenigen Fällen, in denen es sich um größere Rohrdurchmesser handelt. Außerdem kommt noch der Umstand hinzu, daß die Isolierung der Leitungen beschädigt wird. Ferner ist für diesem Zweck das Abflanschventil für- Kesselspeise-, Dampf- und Abschlammleitungen (Patentschrift der Firma Allgemeine Rohrleitungs-Aktiengesellschaft in Düsseldorf) bekannt, das gestattet, die in Betracht kommende Leitung abzuflanschen, ohne sie trennen zu müssen. Es hat jedoch den Nachteil, daß der in der dampfführenden Leitung herrschende Dampfdruck gegen die Stopfbuchse des Abflanschventils ansteht.
Eine andere bekannte Bauart hat eine Erweiterung in der Rohrleitung oder in dem verlängerten Schieber-, Hahn- oder Ventilgehäuse, in die eine Blindscheibe eingesetzt wird, die mit Preßschrauben angedrückt wird. Ordnet man bei dieser Bauweise die Blindscheibe zwischen dem Kessel und der Absperrvorrichtung an, dann steht ebenfalls die Stopfbuchse der Absperrvorrichtung unter Dampf, was gerade vermieden werden soll, und die Kessel, Dampfturbinen usw. sind nicht belüftet. Baut man jedoch die Erweiterung hinter der Absperrvorrichtung ein, dann werden zwar die genannten Nachteile vermieden, jedoch bleibt der Nachteil bestehen, daß man für die bekannten Abflanschvorrichtungen teuere Sondermodelle benötigt.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist frei von den angeführten Mängeln. Er hat den Vorteil, daß man es nicht nötig hat, ein bestehendes und mit Stopfbuchse versehenes Ventil gegen ein neues auszuwechseln. Will man abflanschen, so braucht man lediglich den Ventildeckel des vorhandenen Absperrventils nebst Spindel und Kegel auszubauen und ein Einsatzstück mit Packungsring und einem Deckel einzubauen.
Die Erfindung besteht darin, daß mit Hilfe eines einfachen Einsatzstückes jedes Absperrventil als Abflanschventil benutzt werden kann.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. ι einen senkrechten Schnitt durch die
Vorrichtung für den Fall Kessel im Betriebe, Vorrichtung für den Fall »Kessel im Betriebe«,
Abb. 2 einen senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung für den Fall »Kessel außer Betrieb durch Abflanschung«,
Abb. β einen senkrechten Schnitt durch den Ventildeckel,
Abb. 4 einen senkrechten Schnitt durch das
ίο Einsatzstück.
Der Gegenstand der Erfindung besteht aus einem Einsatzstück E mit Packungsring C1 einem herausschraubbaren Handgriffe, der nicht dargestellt ist, und zwei Deckeln, von denen der eine D in der Mitte eine glatte Bohrung hat, während der andere B ein geschlossener Deckel ist. Alle Teile passen zu einem normalen Ventilgehäuse A. Nach dem Abflanschen liegt das Einsatzstück E mit einem Packungsringe C auf dem Ventilsitze und mit seinem anderen Ende gegen den Deckel D an und wird auf diese Weise fest auf den Sitz gepreßt. Ist die Leitung dagegen in Betrieb, so sind die Packung C1 das Einsatzstück E und der Deckel D entfernt und statt dessen entweder der geschlossene Deckel B oder der eigentliche Ventildeckel nebst Spindel und Kegel eingesetzt. Zur bequemen Handhabung des Einsatzstückes E beim Ein- und Ausbauen ist in seinem oberen Teile ein Gewindeloch g vorgesehen (Abb. 2 und 4), in welches ein Handgriff mit Gewindezapfen eingeschraubt werden kann. Dieser Griff wird nach Abnahme des Deckels D zum Ausbau des Einsatzstückes E eingeschraubt bzw. nach dem Einbau des Einsatzstückes E herausgeschraubt. Der Deckel D selbst kann mit einem glatten Beiüftungsloche ausgerüstet sein, und dieses Loch b sowie die Löcher in den Seitenwandungen des Einsatzstückes und das Gewindeloch g dienen dazu, den abgeflanschten Kessel mit der Außenluft zu verbinden. Soll ein stopfbuchsloses Abflanschventil zusätzlich hinter einem Absperrventile eingebaut werden, so wird bei nicht abgeflanschter Leitung, also bei ausgebautem Einsatzstücke E1 das stopfbuchslose Abflanschventil mit dem Deckel B ohne Loch abgeschlossen.
Ist der Kessel K im Betriebe, so strömt der Dampf durch die Rohrleitung R1 und durch das mittels des bohrungslosen Deckels oder des Ventildeckels nach außen abgeschlossene Ventil V in die Rohrleitung R2, wie dies in
Abb. ι durch die Pfeile angegeben ist. Falls aber der Kessel außer Betrieb gesetzt werden muß, er also nach der Leitung R2 zu abgeflanscht und mit der Außenluft in Verbindung gesetzt werden soll, wird in den Ventilkörper A das Einsatzstück E mit dem Packungsringe C mittels des in die Gewindebohrung g eingeschraubten Handgriffes, der nach dem Einsetzen wieder herausgeschraubt wird, eingesetzt und mit dem Deckel B1 welcher mit der glatten Bohrung b versehen ist, fest auf den Ventilsitz gepreßt. Nunmehr kann der etwa in der Rohrleitung R2 vorhandene Dampf nur bis an die Unterfläche des Einsatzstückes E gelangen. Der Kessel K ist aber abgeflanscht und steht außerdem durch die seitlichen öffnungen des Einsatzstückes E sowie durch die beiden Bohrungen b und g mit der Außenluft in Verbindung.
Handelt es sich um große Anlagen, wird man ein besonderes Abflanschventil hinter dem eigentlichen Absperrventile einbauen und ist alsdann bei abgeflanschtem Kessel in der Lage, auch das Absperrventil zu überholen. Entweder sind in solchen Anlagen Ringleitungen vorhanden, dann ist jeder Kessel mit nur einem Ventile angeschlossen, und man benötigt infolgedessen auch nur ein Abflanschventilj oder maa hat Doppelleitungen, dann hat jeder Kessel zwei Absperrventile und benötigt natürlich auch zwei Abflanschventile. Sowohl bei Ring- als auch bei Doppelleitungen ist es jederzeit möglich, die Einsatzstücke in die Abflanschventile einzusetzen, da die in den Hauptleitungen eingebauten Trennventile es gestatten, die Anschlußleitung zu jedem Kessel abzusperren. Um den Druckverlust in den Dampfleitungen durch den Einbau des zusätzlichen Abflanschventils möglichst gering zu halten, wird man in diesem Falle Ventilgehäuse mit Stromlinienführung verwenden. In kleineren Anlagen, die nachts regelmäßig stillstehen, sind Doppel- oder Umführ ungs leitungen vielfach nicht vorhanden; bei ihnen lassen sich bei kalter Leitung die Einsatzstücke ohne weiteres einsetzen. Das Abflanschventil kann sowohl stehend als auch liegend eingebaut werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Abflanschvorrichtung, insbesondere zur Trennung eines Kessels von der Hauptdampfleitung, gekennzeichnet durch ein zu einem der gebräuchlichen Ventilgehäuse passendes, etwa zylindrisches Abschlußstück (E), das durch einen mit einer Entlüftungsöffnung (&) versehenen Deckel (B) unter Zwischenlegen eines Packungsringes (C) auf den Ventilsitz aufgepreßt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB136743D 1928-04-03 1928-04-03 Abflanschvorrichtung Expired DE501199C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB136743D DE501199C (de) 1928-04-03 1928-04-03 Abflanschvorrichtung

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DEB136743D DE501199C (de) 1928-04-03 1928-04-03 Abflanschvorrichtung

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Publication Number Publication Date
DE501199C true DE501199C (de) 1930-06-28

Family

ID=6999054

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DEB136743D Expired DE501199C (de) 1928-04-03 1928-04-03 Abflanschvorrichtung

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