DE2335915C3 - Einrichtung zur Halterung und Verbindung von in Reihe geschalteten Vorrichtungen zum Steuern und/oder Konditionieren für Fluide - Google Patents
Einrichtung zur Halterung und Verbindung von in Reihe geschalteten Vorrichtungen zum Steuern und/oder Konditionieren für FluideInfo
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Description
50
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Halterung und Verbindung von in Reihe geschalteten Vorrichtungen
zum Steuern und/oder Konditionieren für Fluide von der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1
angegebenen Art.
Es ist oft notwendig, in einer Fluidleitung, beispielsweise einer Preßluftleitung, verschiedene Steuer-
und/oder Konditioniervorrichtungen für das Fluid vorzusehen. So kann beispielsweise als Steuervorrichtung
ein Ventil oder eine Druckregelvorrichtung und als Konditioniervorrichtung ein Filter oder eine Schmiervorrichtung
vorhanden sein. Derartige Vorrichtungen können einzeln oder in verschiedenen Kombinationen
verwendet werden. In manchen Fällen vereint eine einzige Vorrichtung auch verschiedene Funktionen in
sich, beispielsweise das Filtern und die Druckregelung.
Es sind aus Einzelventilen und Grundplatten bestehende Ventilbatterien bekannt, bei denen die Grundplatten,
durch die das Druckmittel zu- und abgeführt wird, voneinander lösbar sind (DD-PS 83 909). Bei
dieser bekannten Vorrichtung müssen einerseits die Grundplatten dichtend miteinander verbunden sein und
andererseits müssen die Einzelventile mit den Grundplatten dicht verbunden sein, was eine nicht unerhebliche
Montagearbeit beim Zusammensetzen und bei Reparaturen bedingt.
Es sind ferner Verkettungseinrichtungen rür hydraulische
oder pneumatische Steuer- und Regelgeräte bekannt, bei denen die einzelnen Geräte in Serien- oder
Parallelschaltung miteinander verkettet werden können, wobei zwischen den einzelnen Aufnahmekörpern
für die Geräte zylindrische Zentrierstücke eingesetzt sind mit Dichtungsringen, die mit geringem Spiel in die
Aussparungen der Aufnahmekörper passen. Dabei müssen die Zentrierstücke und die öffnungen in den
Aufnahmekörpern sehr genau gearbeitet sein, damit eine zuverlässige Dichtung erreicht wird. Ferner sind
auch hier außer den Dichiungen zwischen den Aufnahmekörpern noch zusätzlich Dichtungen zwischen
den Aufnahmekörpern und den Geräten erforderlich, so daß die Montage und Reparaturen einen
erheblichen Arbeitsaufwand bedingen.
Es liegt die Aufgabe vor, die im Hauptanspruchsoberbegriff angegebene Einrichtung zur Halterung und
Verbindung der in Reihe geschalteten Vorrichtungen so zu gestalten daß in möglichst einfacher Weise eine
zuverlässige Dichtung zwischen den einzelnen Vorrichtungen erzielt wird, so daß die Vorrichtungen leicht
ausgewechselt werden können und auch die Zahl der miteinander in Reihe geschalteten Vorrichtungen durch
Ansetzen eines weiteren Rahmenteils leicht erhöht werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 5 angegeben. So trägt der Anspruch 5 dem
Umstand Rechnung, daß der Gesamtrahmen in Leitungen mit unterschiedlichen Durchmessern eingesetzt
werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung iit in den Figuren dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 die Einrichtung in Aufsicht,
Fig. 2 die Einrichtung nach Fig. 1 in Seitenansicht
teilweise geschnitten nach der Linie H-II in Fig. 1,
Fig.3 eine Teilansicht der Einrichtung nach Fig. 1
von unten,
Fig. 4 eine Ansicht eines mit der Einrichtung verbundenen Ventils,
F i g. 5 einen vertikalen Längsschnitt durch das Ventil nach F i g. 4,
F i g. 6 ein Filter als Beispiel einer Vorrichtung,
Fig. 7 ein Verbindungsstück für den Anschluß an
äußere Leitungen und
F i g. 8 das Verbindungsstück nach F i g. 7 in Vorderansicht.
Die insbes. in den Fig. 1 bis 3 zusammenhängend dargestellte Einrichtung besitzt zwei zu einem Gesamtrahmen
zusammengefügte Rahmenteile 1 und 2 zur Halterung und Verbindung von in Reihe geschalteten
Vorrichtungen zum Steuern und/oder Konditionieren für Fluide. Der Rahmenteil 1 weist im Abstand
voneinander angeordnete öffnungen 3 und 4 zur Aufnahme von zwei Vorrichtungen auf. Der Rahmenteil
2 besitzt eine einzige öffnung 5 zur Aufnahme einer Vorrichtung. Diese beiden Rahmenteile sind, wie später
noch im einzelnen erläutert werden wird, flüssigkeits-
dicht miteinander verbunden.
Am in Fig. 1 linken Ende des Rahmenteils 1 befindet sich eine Ventileinheit 6, die zwischen dem Rahmenteil ί
und einem Endverbindungsstück 7 angeordnet ist. Ein Anschlußrohrstück 8 befindet sich am in F i g. I rechten
Ende des Rahmenteils 2. Das Endverbindungsstück 7, die Ventileinheit 6, das Rahmenteil 1 und das
Rahmenteil 2 mit seinem Anschlußrohrstück 8 sind fest zusammengespannt und bilden ein einheitliches Bauteil.
Die Öffnungen 3, 4, 5 in den Rahmenteilen sind über Fluiddurchg;ngskanäle verbunden, die sich an die
Einlaß- und Auslaßöffnungen in den Steuer- und/oder Konditioniervorrichtungen anschließen, wenn diese in
die Rahmenteile eingesetzt sind. Nicht dargestellte Fluidleitungen können mit der Einrichtung über das
Endverbindungsstück 7 und das Anschlußrohrstück 8 verbunden werden, um zu ermöglichen, daß ein Fluid
unter Druck durch die in Serie geschalteten Steueruna/oder Konditioniervorrichtungen fließt, wobei der
Fluß mit Hilfe der Ventileinheit 6 unterbrochen werden kann.
Die öffnungen 3 und 4 im Rahmenteil 1 sind über einen Durchgang 9 im Mittelteil des Rahmenteils
verbunden. Ein Durchgang 10 erstreckt sich zwischen der Öffnung 3 und der ihr benachbarten Endfläche
dieses Rahmenteils. Entsprechend erstreckt sich ein Durchgang 11 zwischen der öffnung 4 und der anderen
Endfläche des Rahmenteils 1. Die Öffnung 5 im Rahmenteil 2 steht mit den Endflächen dieses
Rahmenteiles über die Durchgänge 12 und 13 in Verbindung. Die genannten Durchgänge bilden sotrit
Zuführungs- bzw. Abführungskanäle für das Fluid.
Es ist ein Paar zusammenwirkender Rohrstücke 14 und 15 vorgesehen, die einen Durchflußkanal für das
Fluid zwischen einer Steuer- und/oder Konditioniervorrichtung, die in die öffnung 4 des Rahmenteils 1
einzusetzen ist, und einer anderen derartigen Vorrichtung bilden, die für die Öffnung 5 des Rahmenteils 2
vorgesehen ist. Das Rohrstück 14 besitzt einen inneren Endflansch 16 und ist von der Innenseite des
Rahmenteils 1 her in den Durchgang 11 einsetzbar. Wenn es eingesetzt ist, liegt der Endflansch 16 an der
inneren Oberfläche des Rahmenteils 1 an. Das Rohrstück 15 ist in gleicher Weise mit einem inneren
Endflansch 17 versehen, der als Anschlag für das Einsatzstück dient, wenn es in den Durchgang 12 von
der Innenseite des Rahmenteils 2 her eingesetzt wird. Das Rohrstück 14 ist innen, das Rohrstück 15 außen
abgestuft, wodurch einander gegenüberliegende Dichtungsflächen erzeugt werden, zwischen denen eine
Ringdichtung 18 angeordnet ist.
Es wird darauf hingewiesen, daß das Vorhandensein der Rohrstücke 14, 15, die ineinandergesteckt sind, die
Rahmenteile 1 und 2 nicht daran hindert, aneinander anzuliegen. Die Rahmenteile sind in dieser aneinander
anliegenden Stellung durch Bolzen 19, 20 mit aufgeschraubten Muttern 21, 22 miteinander verbunden. Die
Bolzen 19, 20 sind durch Löcher in den Außenwandteilen der Rahmenteile 1 und 2 geführt, wobei diese
Wandteile außerhalb der ebenen Kontur der öffnungen 4 und 5 angeordnet sind, so daß das Einsetzen der
Steuer- und/oder Konditioniervorrichtungen durch die Schraubverbindung nicht behindert wird.
Die Endwand des Rahmenteils 2, die den Bolzen 19, 20 gegenüberliegt, ist mit öffnungen 23, 24 (Fig. 3)
versehen, durch welche ein Schraubenzieher zum Festschrauben der Bolzen 19, 20 gesteckt werden kann.
Währenddes Festschraubens werden die Muttern 21, 22 gegen Verdrehen dadurch festgelegt, daß sie in
Aussparungen 25, 26 angeordnet sind, die im Rahmenteil 1 vorgesehen sind. Jeder Rahmenteil ist mit solchen
Bolzenlöchern und die Muttern festlegenden Ausspa- ί rungen an seinen Enden versehen, so daß zusätzliche
Rahmenteile mit jedem der beiden Rahmenteile verbunden werden können, um die Einrichtung zu
vergrößern.
Die inneren Endflansche 16 und 17 der Rohrstücke 14
ίο und 15 besitzen Dichtungsflächen 27, 28, die sich
dichtend gegen mit ihnen zusammenwirkende D;chtungsflächen
an den Steuer- und/oder Konditioniervorrichtungen anlegen, wenn diese in die Öffnungen 4, 5
eingesetzt werden. Die Dichtungsflächen 27, 28 konvergieren in Einschiebrichtung der Vorrichtung, also
mit Bezug auf F i g. 2 von unten nach oben.
Die Neigung der Dichtungsflächen 27, 28 hat zur Folge, daß die Steuer- und/oder Konditioniervorrichtungen
in den Rahmenteilen durch die Keilwirkung festgehalten werden können.
Am Rahmenteil 1 sind weiterhin parallel zueinander in Abständen angeordnete innere Rippen 29, 30
vorgesehen, zwischen denen der Endflansch 16 des Rohrstücks 14 angeordnet ist, wenn dieses in das
Rahmenteil eingesetzt ist. Das Rahmenteil 2 besitzt genauso ausgebildete innere Rippen 32, 31 zur
Festlegung des Endfhnsches 17 des Rohrstückes 15. Das Ausmaß, in dem diese inneren Rippen nach innen ragen,
ist so gewählt, daß die sich zwischen ihnen bildenden Kanäle nicht nur die Flansche der Rohrstücke, sondern
auch Teile der Steuer- und/oder Konditioniervorrichtungen für das Fluid aufnehmen, so daß die letzteren in
ihrer Lage genau festgelegt sind. Weiterhin sind den gleichen Zweck erfüllende Rippen 33, 34 auch auf der
J5 gegenüberliegenden Seite des Rahmenteils 2 angeordnet,
was gleichsam für den Rahmenteil 1 gilt, an das die Ventileinheit 6 angeschlossen ist. Der mittlere Teil des
Rahmenteils 1 zwischen den Öffnungen 3 und 4 weist die Rippen 29, 30 mit einer geneigten Dichtungsfläche 37
auf, die mit der in die öffnung 4 eingesetzten Vorrichtung zusammenwirkt. Weiterhin bilden Rippen
38, 39 einen Kanal ebenfalls mit einer geneigten Dichtungsfläche 40, welche dann mit der in die öffnung
3 eingesetzten Vorrichtung zusammenwirkt.
Das Anschlußrohrstück 8 in Form eines Einsatzstükkes, das in den Durchgang 13 von der Innenseite des
Rahmenteils 2 her eingesetzt ist, besitzt einen inneren Endflansch 41, der zwischen den Rippen 33 und 34
angeordnet ist, und eine geneigte Dichtungsfläche, die der am Rohrstück 15 am anderen Ende der öffnung 5
angeordneten geneigten Dichtungsfläche gegenüberliegt. Das Rohrstück 8 weist eine mit einem Schraubengewinde
versehene Bohrung 42 zum Anschluß an eine äußere Zuführungs- oder Abführungsleitung auf.
Ein weiteres Einsatzstück 43 (F i g. 2 und 5) ist in den Durchgang 10 des Rahmenteils 1 von der Innenseite
dieses Rahmenteiles her eingesetzt und besitzt eine geneigte Dichtungsfläche 44, die der Dichtungsfläche 40
an der entgegengesetzten Seite der öffnung 3 gegenüberliegt. Das Einsatzstück 43 ist von solcher
Länge, daß in der eingesetzten Stellung sein äußeres Ende bündig mit der entsprechenden Endfläche des
Rahmenteils 1 ist. Das äußere Ende dieses Einsatzstükkes weist einen Absatz zur Anpassung an einen
Dichtungsring 45 auf, der gegen die anliegende Fläche der Ventileinheit 6 abdichtet. Das Endverbindungsstück
7, das eine mit Gewinde versehene Bohrung 46 zur Verbindung mit einer Zuführungs- oder Abführungslei-
tung für das Fluid aufweist, besitzt Durchgangslöcher,
durch welche Bolzen 47 ragen, wobei die Bolzen durch entsprechend angeordnete Löcher in der Ventilcinheit 6
und der benachbarten Endwand des Rahmenteils 1 hindurchgeführt sind und durch Schraubenmuttern
festgehalten werden, die in den bereits erwähnten, sie gegen Verdrehung sichernden Aussparungen angeordnet
sind.
Die Ventileinheit 6 besitzt einen drehbaren Ventilkörper 48 mit einer durchlaufenden Bohrung 49, der zum
Verschließen des durch das System führenden Fluidweges mit Hilfe einer Ventilkappe 50 um 90° gedreht
werden kann.
Eine Vorrichtung zum Einbau in den Rahmen ist in F i g. 6 dargestellt. Diese Vorrichtung, bei der es sich um
ein Luftfilter 5! handelt, besitzt einen Einsteckteil 52,
der diametral einander gegenüberliegende rechteckige Vorsprünge 53, 54 aufweist. Diese besitzen einander
diametral gegenüberliegende ebene Dichtungsflächen 55. die in Ebenen liegen, welche im Hinblick auf Fig. 6
nach aufwärts gegen die Längsachse des Filters konvergieren. Die Fluideinlaß- und Auslaßöffnungen
des Filters öffnen sich jeweils in eine solche Dichtungsfläche. Eine dieser Öffnungen ist in Fig.6 sichtbar und
mit 56 bezeichnet. Ein oberer Endabschnilt 57, der sich
an den Einsteckteil 52 anschließt, ist mit einem Außengewinde versehen.
Der Filter 51 kann in eine der drei Öffnungen 3,4 oder
5 der Rahmenteile eingesetzt werden. Hierzu wird der Einsteckteil 52 in die gewählte Öffnung eingesteckt, und
an der Seite, von der aus die geneigten Dichtungsflächen konvergieren. Bei der Anordnung der Einrichtung, wie
sie in Fig. 2 dargestellt ist, wird der Luftfilter 51 also von unten nach oben durch die Öffnung des
betreffenden Rahmenteils eingesteckt. Wenn der Filter beispielsweise in die Öffnung 4 des Rahmenteils 1
eingesteckt werden soll, wird er um seine Achse so gedreht, daß die rechteckigen Vorsprünge 53, 54
zwischen die begrenzenden Rippen 29,30 einerseits und 35, 36 andererseits gelangen. Wegen der Konvergenz
der Dichtungsflächen kann der Filter im Rahmenteil unter Keiiwirkung eingepaßt werden. Dabei also steilen
die Rippen sicher, daß die Einlaß- und Auslaßöffnungen des Luftfilters 51 in ihrer Lage mit den Durchgängen 9
und 11 des Rahmenteils übereinstimmen.
Der Luftfilter 51 wird im Rahmenteil durch einen Halterungsring 58 (F i g. 2) festgehalten, der auf das mit
Schraubengewinde versehene Endstück 57 des Filters aufschraubbar ist. Nachdem Aufschrauben des Endstücks
57 ist der Filter 51 in seiner endgültigen Position. Der Ring 58 wird an der Oberseite des Rahmenteils
durch ein Paar Nasen 59 festgehalten, die einander diametral gegenüberliegend an der Öffnung 4 des
Rahmenteil angeordnet sind und über den Rand 60 des Ringes 58 greifen. Dadurch, daß der Halterungsiing
ι festgehalten wird, hat eine aufschraubende Bewegung die Wirkung, daß der Filter 51 aus dem Rahmenteil
herausgedrückt wird. Wenn man beginnt, den Ring 58 aufzuschrauben, während das System in Betrieb und
somit die Ventileinheit 6 geöffnet ist, ergibt sich ein
ι» hörbares, warnendes Geräusch aufgrund von entweichendem
Fluid. Ein durch Reibung verursachtes Festklemmen der Vorrichtung im Rahmenteil kann
nicht auftreten. Dies ist ein bedeutender Sicherheitsfaktor.
π Entsprechende Nasen zur Halterung sind an den anderer, Öffnungen der Rahmenteil zum Festhalten
der Halterungsringe für die Befestigung weiterer Vorrichtungen vorgesehen.
Das Rohrstück 8 kann beispielsweise durch ein Rohrstück 61 und ein Endverbindungsstück 62 ersetzt
werden, wie es in den Fig. 7 und 8 dargestellt ist. Das
Rohrstück 61 besitzt einen Dichtungsring 63 zur Abdichtung gegen die benachbarte Stirnfläche des
Endverbindungsstückes 62, wenn dieses am Rahmenteil 2 festgehalten ist. Das Endverbindungsstück 62 ist durch
Bolzen 64 befestigt, die durch das Endverbindungsstück 62 und durch Löcher in der benachbarten Endwand des
Rahmenteils 2 hindurchgeführt und mit Muttern (nicht dargestellt) verschraubt sind, die in entsprechenden
i(i Aussparungen am Rahmenteil angeordnet sind. Das Endverbindungsstück 62 ist mit einer Gewindebohrung
65 zur Verbindung mit einer Zuführungs- oder Abführungsleitung für das Fluid versehen.
Die Rohrstücke können in ihrer Stellung festgehalten
r> werden durch den Druck, der auf sie durch die Steuer-
und/oder Konditioniervorrichtungen ausgeübt wird, wenn diese im Rahmenteil angeordnet sind. Vorteilhaft
jedoch sind die Rahmenteile mit Löchern 66, 67 und 68, 69 versehen, durch welche Halterungsstifte zum
4» Festhalten der Rohrstücke in ihrer Stellung eingeführt
werden. Derartige Halterungsstifte können beispielsweise auch in Sockeln oder anderen Ausnehmungen der
Rohrstücke eingreifen.
Die beschriebene Einrichtung ist an verschiedene
■»ί Systeme anpaßbar. Als Beispiel für die Anpassungsfähigkeit
sei angeführt, daß das Endverbindungsstück 7 und das Anschlußrohrstück 8 jeweils durch Verbindungsstücke
mit anderen Gewindedurchmessern ersetzt werden können, um so verschiedenen Durchmessern
v> der äußeren Anschlußleitungen Rechnung zu tragen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Einrichtung zur Halterung und Verbindung von in Reihe geschalteten Vorrichtungen zum Steuern
und/oder Konditionieren für Fluide, mit mindestens zwei zu einem Gesamtrahmen miteinander verschraubten
Rahmenteilen, von denen jeder einen Zuführungskanal und einen Abführungskanal für das
Fluid aufweist, die jeweils auf einander gegenüberliegenden Seiten jedes Rahmenteiles angeordnet
sind, alle miteinander fluchten und in jedem Rahmenteil in eine zentral liegende Öffnung zur
Aufnahme einer Vorrichtung münden, wobei jeweils der Abführungskanal eines Rahmenteils mit dem
Zuführungskanal des benachbarten Rahmenteils über eine rohrförmige, die Fluidverbindung herstellende
Kupplung in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß die rohrförmige Kupplung
aus zwei ineinander schiebbaren Rohrstücken (14, 15) besteht, die an den einander zugewandten
Mantelflächen zur Aufnahme einer Ringdichtung (18) abgestuft sind, und daß jedes Rohrstück an
seinem dem Rahmeninneren zugewandten Stirnende Dichtungsflächen (27, 28) aufweist, die mit
Dichtungsflächen (55) am Fluideingang bzw. Fluidausgang der betreffenden Vorrichtung zusammenwirken.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die stirnseitigen Dichtungsflächen (27,
28) der Rohrstücke sich an an diesen vorgesehenen Endflanschen (16,17) befinden.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die stirnseitigen Dichtungsflächen (27,
28) der Rohrstücke in Einschiebrichtung der Vorrichtung in die für sie bestimmte öffnung
konvergieren.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Verriegelungsvorrichtungen
z. B. in Form von Haltcrungsstifte aufnehmenden Löchern (66, 67) zur Festlegung der <to
Rohrstücke in den Rahmenteilen vorgesehen sind.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß für die freien Enden
des Gesamtrahmens zusätzliche Rohrstücke (8, 61) vorgesehen sind, die in den freien Abführungs- und
Zuführungskanal (13) für das Fluid passen.
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