DE507164C - Vorrichtung zur Herstellung von mit Kopf versehenen Kerbstiften - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von mit Kopf versehenen KerbstiftenInfo
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- DE507164C DE507164C DEK114237D DEK0114237D DE507164C DE 507164 C DE507164 C DE 507164C DE K114237 D DEK114237 D DE K114237D DE K0114237 D DEK0114237 D DE K0114237D DE 507164 C DE507164 C DE 507164C
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- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21K—MAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
- B21K1/00—Making machine elements
- B21K1/44—Making machine elements bolts, studs, or the like
- B21K1/54—Making machine elements bolts, studs, or the like with grooves or notches
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Forging (AREA)
Description
- Vorrichtung zur Herstellung von mit Kopf versehenen Kerbstiften Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Kerbstiften mit Kopf, d. h. solchen mit durch Kerbung aufgeworfenen Wulsten, die die Eigenschaft haben, beim Eintreiben in eine Bohrung eines Metallteiles, die etwa dem Durchmesser des Werkstückschaftes vor der Kerbung entspricht, in die Kerben unter Äußerung radialer Spannung gegen die Bohrungswandung zurückzufließen. Die Erfindung besteht darin, als Ausgangswerkstücke verwendete gewöhnliche Niete durch einen beispielsweise T-förmigen, im Schlitze einer Führung bewegten Schieber bis über die Mitte einer Kerbvorrichtung zu leiten, deren in bekannter Weise symmetrisch angeordnete Kerbstempel abwechselnd der Kerbentiefe .entsprechend gegeneinander und dann wieder auseinander bewegt werden. Durch eine Erweiterung des Schlitzes dieser Führung werden die Werkstücke zwischen die Kerbstempel fallen gelassen, sobald deren Spitzen sich einander so weit genähert haben, daß sie den Rand des Werkstückkopfes abfangen können. Wenn man der Erweiterung des Führungsschlitzes, dessen Breite den Durchmesser des Werkstückschaftes nur um so viel übersteigen soll, als zu einem hemmungsfreien Vorschub der Werkstücke nötig ist, eine kreisringförmige Form gibt, deren Durchmesser dem des Nietkopfes entspricht, so wird dadurch das zwischen dieWerkzeuge abfallende Werkstück bereits zentriert. Sobald die Kerbstempel nach der Kerbung auf dem Rückwege den Rand des Werkstückkopfes freigeben, fallen die fertig gekerbten Stücke in einen Sammelbehälter ab.
- Diese Gestaltung der Vorrichtung läßt insbesondere erreichen, daß die Kerben unmittelbar unterhalb des Kopfes beginnen; von Vorteil ist dabei, daß ein Druckstempel von oben her gegen den Kopf des zwischen die Kerbstempel gelangten Werkstückes zur Anlage gebracht wird, um dessen Ausweichen nach oben während des Kerbvorganges, vorzugsweise sogar schon kurz vor dessen Beginn, zu verhindern.
- Die Genauigkeit der Kerbung namentlich kleiner, schwacher Stifte wird ferner dadurch vorteilhaft beeinflußt, daß das Werkstück von dem Zuführungsschieber nicht allein am Kopfrande, sondern auch am Schafte berührt wird, weshalb man vorn am Schieber einen nasenartigen. Vorsprung anordnet. So wird ein besonders ruhiger Vorschub erreicht.
- Eine solche Vorrichtung ist einfach und billig, weil die Kerbstempeloberkanten als Haltevorrichtungen verwendet werden und die Schwerkraft der Werkstücke für deren Bewegung in die Arbeitsstellung und zur Entfernung aus ihr ausgenutzt wird. Ein weiterer Vorteil aber liegt darin, daß die Kerben. bis unmittelbar an den Kopf des Werkstückes heran erstreckt werden können, was besonders wichtig für sehr kurze Schäfte ist. Die gleiche Vorrichtung läßt sich auch zur Herstellung von an ihrem Schafte gekerbten Maschinenschrauben anwenden.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer solchen Vorrichtung dargestellt. Abb. i zeigt eine Aufsicht und Abb.2 einen Schnitt durch diese bei vorbewegtem Schieber.
- Die Kerbwerkzeuge sind die sternförmig angeordneten Preßstempel i, 2 und 3, die abwechselnd nach der Mitte zu radiale Bewegungen ausführen und dann wieder zurückgeführt werden. Die Kerbschneiden treten nach der Durchfallrichtung der fertigen Stücke zu von der Symmetrieachse, wie Abb. 2 zeigt, zurück, so daß die Kerben also am Kopfende des Schaftes am -tiefsten, am freien Ende dagegen weniger tief sind. Über den Kerbwerkzeugen i bis 3 befindet sich die Führung 4, in deren Schlitz 5 irgendwie, beispielsweise von schräg oben her, die Werkstücke 6 gelangen. Von diesen wird jeweils der vorderste von einem beispielsweise T-förmigen Schieber 7 erfaßt und unter Vermittlung einer Steuerwelle 8 und eines Doppelhebels 9 nach einer kreisförmigen Erweiterung 5,1 des Schlitzes 5 geführt. Wenn das Werkstück 6, dessen Kopfdurchmesser um ein geringes kleiner ist, über diese Erweiterung 5a gelangt, so fällt es zwischen die Kerbstempel, wird aber von deren Spitzen abgefangen, die sich, wie Abb.2 zeigt, inzwischen auf ihrem Arbeitswege bereits soweit einander genähert haben. Die genaue Einstellung der Führung 5 mit ihrer Erweiterung 5a sorgt für die richtige Zentrierung des Werkstückes zwischen den Kerbstempelspitzen, die ihrerseits das Bestreben zeigen, das Werkstück 6 .in die richtige Lage zu bringen. Der Schieber 7 trägt an seiner Vorderkante einen Vorsprung 7a, der mit der Oberkante der Preßwerkzeuge abschneidet und am Schaft des Werkstückes 6 anliegt, während der Rand des Nietkopfes an der Vorderkante des Schiebers 7 anliegt. So wird ein besonders ruhiger Vorschub der zti kerbenden Stücke erreicht. -Während des Kerbvorganges wird das Werkstück 6 durch einen Druckstempel io fest gegen die Oberkanten der Kerbstempel i bis 3 gedrückt. Dabei kann der wirksame Teil ioa gegen den anderen io abgefedert sein.
Claims (3)
- PATRNTAX$PRÜCIIR: i. Vorrichtung zur Herstellung von mit Kopf versehenen Kerbstiften z. B. zur Verbindung von Metallplatten, gekennzeichnet durch eine über einer bekannten Kerbvorrichtung mit beispielsweise drei sternförmig angeordneten, radial gegeneinander bewegbaren Preßstempeln (i, 2, 3) vorgesehene Führung (4), in deren dem Schaftdurchmesser der Werkstücke angepaßten Schlitze (5) ein durch eine Steuerung (8, 9) nach der Werkzeugmitte vorgetriebener, beispielsweise T-förmiger Schieber (7) gleitet, der die Werkstücke einzeln vor sich her in eine Erweiterung (5a) des Schlitzes schiebt, aus der sie zwischen die Kerbstempel fallen, sobald deren Spitzen sich so weit genähert haben, daß sie den Rand des Werkstückkopfes abfangen, den sie erst nach dem Auseinanderbewegen nach erfolgter Kerbung freigeben.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (7) das Werkstück außer am Rande des Kopfes auch am Schafte mit einer Nase (7a) berührt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß über der Erweiterung (5a) ein gegen den Werkstückkopf bewegbarer Haltestempel (i o, ioa) angeordnet ist, der das Werkstück bereits gegen die Kerbstempel (i, 2, 3) preßt, bevor diese in den Schaft eindringen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK114237D DE507164C (de) | 1929-04-10 | 1929-04-10 | Vorrichtung zur Herstellung von mit Kopf versehenen Kerbstiften |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK114237D DE507164C (de) | 1929-04-10 | 1929-04-10 | Vorrichtung zur Herstellung von mit Kopf versehenen Kerbstiften |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE507164C true DE507164C (de) | 1930-09-12 |
Family
ID=7242969
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK114237D Expired DE507164C (de) | 1929-04-10 | 1929-04-10 | Vorrichtung zur Herstellung von mit Kopf versehenen Kerbstiften |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE507164C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3638259A (en) * | 1967-02-01 | 1972-02-01 | Eibes Kerb Konus Gmbh | Method for making blind rivets |
| WO1986004121A1 (fr) * | 1985-01-14 | 1986-07-17 | Koestler Leo | Vis |
-
1929
- 1929-04-10 DE DEK114237D patent/DE507164C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3638259A (en) * | 1967-02-01 | 1972-02-01 | Eibes Kerb Konus Gmbh | Method for making blind rivets |
| WO1986004121A1 (fr) * | 1985-01-14 | 1986-07-17 | Koestler Leo | Vis |
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