DE505927C - Verfahren zur Destillation von Rohmontanwachs - Google Patents
Verfahren zur Destillation von RohmontanwachsInfo
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- DE505927C DE505927C DEI38019D DEI0038019D DE505927C DE 505927 C DE505927 C DE 505927C DE I38019 D DEI38019 D DE I38019D DE I0038019 D DEI0038019 D DE I0038019D DE 505927 C DE505927 C DE 505927C
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-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10G—CRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
- C10G73/00—Recovery or refining of mineral waxes, e.g. montan wax
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Description
- Verfahren zur Destillation von Rohmontanwachs Bei der Destillation von Rohmontanwachs erhält man, selbst bei Verwendung von entharztem Wachs, unreine gefärbte Destillate. Sie sehen meist braun bis schii--ti'czi`grün aus und lassen sich äußerst schwer raffinieren. Zur Erzielung reiner Produkte hat man bereits vorgeschlagen, das Rohmontanwachs zu destillieren und das erhaltene Destillat durch Buliandlun'g mit Entfärbungspulver zu reini-;;Cn. Die bei der Destillation des Montan-IVachses übergehenden Verunreinigungen werdUn jedoch von dein Destillat so stark festgehalten, claß sie nur schwer und unter großem Aufwand vom Entfärbungspulver entfernt «-erden können.
- Es wurde nun gefunden, flaß diese Sch-,vierigkeiten beseitigt find helle, reine Destillate aus Rohniontanwachs leicht dadurch erli.aten werrlen können, daß man die Destillation in Gegenwart von absorbierend wirkenden Stoffen, z. B. aktiver Kohle, Bleicherde, Tonscherben, Bimsstein, Kieseisätire und ähnlichen Substanzen, durchfiihrt.
- Das Verfahren kann in der Weise ausgeübt werden, daß inaii das Absorptionsmittel, z. B. akliv@, Kohle. den] Wachs vor ler Destillation zusetzt. Eine besonders günstige Wirkung wird erzielt, wenn man das Wachs in Dampfform während @ler Destillation durch ein Svstein von absorbierend wirkenden Stoffen führt. 1ltin kann die Absorptionsvorrichtung, die z. B. Zylinderform besitzen kann, auf die Destillationsblase unmittelbar aufsetzen, so daß der Destillatdampf durch sie hindurchstreichen muß, bevor er gekühlt wird und sich kondensiert; man kann aber auch Kammern oder Kolonnen, die auf die Destillationstemperatur geheizt sind, an den Abzug der Destillationsblase anschließen. Zweckmäßig belädt man die Kammern oder Kolonnen mit verschiedenartigen Absorptionsstoffen; man kann sie in Mischung verwenden oder durch Siebeinlagen voneinander getrennt halten. Ptilverförniige Stoffe, wie Kohle oder Bleicherde, können vorher auch granuliert werden.
- Da-Verfahren läßt sich sowohl hei @ler gewöhnlichen Destillation als auch bei der Vakuum- und Wasserdampfdestillation verwenden.
- Besondere Vorteile zeigen sich bei der Destillation in Gegenwart von Gasen, u-obei es ohne Bedeutung ist, ob diese nur zui- Bleic-h.ttng oder zur weitgehenderen chemischen Veränderung des Wachses verwendet werden. So kann z. B. in Gegenwart von Schwefeldio--"yd, Sauerstoff oder Luft oder Wasserstoff gearbeitet werden, wobei #lie große Oberfläche der Absorptionsstotie eine inechanisch und katalytisch unterstützende Wir-kung ausübt.
- Der Vorteil des vorliegenden Verfahrens gegenüber den bisherigen Arbeitsweisen besteht in der vollständigen Entfernung der Verunreinigungen bei verhältnismäßig geringem Aufwand an Absörptionsmittel. Außerdem ist die Ausbeute an wertvollem gereinigtem Wachs erheblich höher als bei den bekannten Verfahren, indem nach vorliegendem Verfahren das reine Destillat ohne weiteres in voller Ausbeute gewonnen wird.
Claims (1)
- PATEN TA,ISPRUCII: Verfahren zur Destillation von Rohmontanwachs,dadurch gekennzeichnet, daß man die Destillation in Gegenwart von absorbierend wirkenden Stoffen, wie aktiver Kohle, Bleicherde, Tonscherben, Bimsstein, Kieselsäuregel, durchführt, wobei zweckmäßig das dampfförmige Wachs über oder durch diese Stoffe geleitet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI38019D DE505927C (de) | 1929-05-12 | 1929-05-12 | Verfahren zur Destillation von Rohmontanwachs |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI38019D DE505927C (de) | 1929-05-12 | 1929-05-12 | Verfahren zur Destillation von Rohmontanwachs |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE505927C true DE505927C (de) | 1930-08-27 |
Family
ID=7189672
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI38019D Expired DE505927C (de) | 1929-05-12 | 1929-05-12 | Verfahren zur Destillation von Rohmontanwachs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE505927C (de) |
-
1929
- 1929-05-12 DE DEI38019D patent/DE505927C/de not_active Expired
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