DE505579C - Puderstreukasten - Google Patents
PuderstreukastenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45D—HAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
- A45D33/00—Containers or accessories specially adapted for handling powdery toiletry or cosmetic substances
- A45D33/006—Vanity boxes or cases, compacts, i.e. containing a powder receptacle and a puff or applicator
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Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Puderstreukasten, der aus einem den Puder enthaltenden
Bebälter, einem Sieb und einem Pud er lappen besteht.
Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß das Sieb am Böden des Puderbehälters
angeordnet ist und der Puderlappen unter dem Sieb liegt, so daß nur durchgesiebter
Puder auf denselben gelangt, während ein oder mehrere Reibungsglieder, wie z. B.
Gummistreifen, kleine Bürsten o. dgl., in Berührung mit dem Sieb des Puderbehälters,
und zwar derart angeordnet sind, daß' das eine derselben unter gewissen Bedingungen mit
einem anderen so. zur Reibung kommt, daß hierdurch der Puder durch das Sieb hindurchgedrückt
wird und auf den Puderlappen herunterfällt.
Gemäß der Erfindung wird der ganze durchgesiebte Puder durch den Puderlappen
aufgenommen, ohne daß es nötig ist, den- Puderlappen
gegen das Sieb zu reiben, wie dieses bei den Puderstreukästen oder Puderstreudösen
der Fall ist, bei welchen der Puderlappen sich über dem Sieb und dieses über
dem Puder befindet. Andererseits befindet sich hierdurch der Puder auf dem oberen Teil
des Puderlappens; der Puder fällt also nicht auf den Boden, wenn man den Puderlappen
herausnimmt, vorausgesetzt, daß man den Puderlappen nicht umkehrt. Bei den bekannten
Puderstreudosen fällt immer etwas Puder herunter beim Herausnehmen des Puderlappens
aus der Dose, weil die bepuderte Puderlappenfläche sich unten befindet.
-Eine weitere Verbesserung liegt darin, daß der Puderlappen in einer unter dem Sieb
liegenden Schublade abnehmbar angeordnet ist und daß die Schublade und das bewegliche
Glied, das Sieb bzw. die Reibungsglieder, derart zueinander liegen, daß die Schublade bei
ihrer Hinundherbewegung zwecks öffnen« und Schließens derselben das bewegliche Glied
mitnimmt.
Ferner kennzeichnet sich die Erfindung dadurch, daß ein Streichglied in Übereinstimmung
mit dem beweglichen Glied (Sieb oder Reibungsglieder) derart angeordnet ist, daß
es den Puder durch eine Streichbewegung abwechselnd von einem und dann von, dem anderen
Ende des Behälters nach der Mitte desselben so verschiebt, daß der Puder in den
Bereich des Siebes und der Reibungsglieder gelangt. Die Gegenstände dieser Merkmale
lassen sich natürlich einzeln oder zusammen verwenden.
Einige Ausführungsbeispiele sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen ihn
Abb. ι geschlossen und
Abb. 2 mit abgehobenem Deckel und offener Schublade.
Abb. 3 zeigt denselben mit geschlossener Schublade, während die innere Klappe offen
ist.
Abb. 4 zeigt den Puderkasten in derselben Stellung, jedoch bei herausgenommenem
Puderbehälter.
Abb. 5 ist eine Ansicht des Puderbehälters von unten gesehen.
Abb. 6 ist ein mittlerer Längsschnitt durch den geschlossenen Puderkasten.
Abb. 7 ist ein ähnlicher Schnitt durch eine abgeänderte Ausführungsfotm.
ίο Abb. 8 und 9 zeigen die innere Klappe dieser abgeänderten Ausführungsform in
einer Draufsicht von unten bzw. in der Seitenansicht.
Abb. 10 schließlich, ist eine Draufsicht auf
den Siebboden des Puderbehälters.
In den beiden Ausführungen! besteht der Puderkasten aus einem Gehäuse σ, in dessen
unterem Teil eine Schublade b angeordnet ist. Die Schublade enthält eine abnehmbare Puderquaste
oder einen abnehmbaren Puderlappen x, der den Boden der Schublade überdeckt.
Der obere Teil des Gehäuses α ist durch einen Deckel Ct1 verschlossen. Der
Deckel ax ist am hinteren Teil des Gehäuses
angelenkt und mit einem Winkel a2-versehen,_
der beim Verschließen, über den Knopf (Abb. 2 und 6) der Schublade & greift; auf
diese Weise wird die Schublade durch diesen Winkel verschlossen:. Ein Spiegel as ist unter
dem Deckel O1 befestigt.
Bei dem ersten Ausführungsbeispiel (Abb. 1
bis 6): ist die Zwischendecke c einerseits in
ihrer Mitte mit einem breiten Fenster C1 (Abb. 4 und1 6) und andererseits in dem hinteren
Teil mit einem Längsschlitz c2 versehen. Das Fenster C1 befindet sich über dem1 Puder-
- läppen x. Dec Behälter d für den Puder besteht
aus einem beweglichen Kasten, der kurzer ist als die Zwischendecke c und zwischen
den Rändern des Gehäuses α auf dieser Wand gleitet. Der Boden des Behälters bzw. des
Kastens ist mit einem Fenster versehen, das durch ein Sieb Ci1 verschlossen wird. Unter
diesem Boden sind zwei Anschläge, und zwar der eine hinter dem. Kasten d und der andere
am Rand des Siebes dx, befestigt. Der erste ■" Anschlag besteht aus einem Stift dz und der
zweite aus einem Steg ds (Abb. 5 und 6). Beiaii Aufstellen des Kastens d auf die Deckec
dringt der Stift d2 in den Schlitz C2 ein· und
durchsetzt denselben, während der Steg <23
- vom-Fenster cx aufgenommen wird. Die beiden
Anschläge d2 und ds ragen in die zur Aufnahme"
der Schublade b dienende Aussparung a3
hinein. Der verschiebbare Puderbehälter d ist
mit einer an der Rückwand des Gehäuses a angelenkten Klappen verschlossen; beim Verschließen
wird die Klappe e über die Vorderwand! Ct1 des Gehäuses α heruntergeklappt,
ohne" auf den Behälter d zu drücken. Diese Klappe ist auf deren Innenseite, und zwar gegenüber
dem Sieb dv mit einer Reihe von Schleif leisten ex versehen, diie in dem dargestellten
Ausführungsbeispiel aus sehr biegsamen Gummibändern bestehen. Beim Schließen der Klappe e ruhen die Schleif leisten et
durch die Wirkung eines beliebigen, nicht dargestellten Fangstückes leicht auf dem
Sieb dv
Wenn der Behälter d mit Puder gefüllt und die Klappe e heruntergeklappt ist, so genügt
es, um Puder aus dem Behälter zu entnehmen, die Schublade b herauszuziehen. Bei dieser
Bewegung in der Pfeilrichtung F (Abb. 6) stößt die Hinterwand b.2 der Schublade b gegen
den Anschlag^ und nimmt diesen ebenso wie den damit fest verbundenen Behälter d
mit; infolgedessen wird auch d'as Sieb ^1 mitgenommen, das bei dieser Längsvefscbiebune1
gegen die Schleifleisten C1 schleift. Letztere
drücken den Puder unter Durchkneten desselben durch das Sieb dt hindurch, so daß der
Pudler -in geringer Menge auf den Puderläppen^
herunterfällt. Nach Gebrauch wird der Lappen wieder in die Schublade b hineingelegt
und diese zurückgeschoben. Bei dieser Bewegung stößt die hintere Wand fr2 der
Schublade b gegen' den ■ Anschlag dä des Behälters
d, der hierdurch in seine Ausgangslage zurückgebracht wird (Abb. 6). Bei dieser
Bewegung treten die Schleifstücke von neuem in Tätigkeit und streuen Puder auf den Puderlappen
auf.
Bei dem in den Abb. 7 bis 10 dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der Puderbehälter
aus den Seitenwänden des Gehäuses α und der Zwischendecke c, die den Boden des Behälters
bildet und mit dem Sieb U1 versehen
ist. In diesem Fall ist also das Sieb feststehend. An der Innenseite der Verschlußklappe
e des Behälters d sind zwei seitliche, mit waagerechten Längsschlitzen e3 versehene
Führungen e2 befestigt. In den Schlitzen ez
ist eine Achse ^1 verschiebbar angeordnet, auf
welcher durch zwei umgebogene Lappen f2 ein Flügel F schwingbar gelagert ist, dessen beide
leicht umgebogene Enden eine doppelte Streichvorrichtung /s und ft bilden. Jeder
Lappen /2 durchsetzt die Scheidewand1 c und
dringt durch einen Längsschlitz C3 hindurch,
um alsdann mit einer Aussparung b3 in der
entsprechenden Längswand des Schiebers b zusammenzuwirken. Auf dem schwingenden
Flügel· / sind beiderseits- der Achse zwei
Schleifstücke g und ^1 angeordnet. Die in der
Schublade vorgesehenen Aussparungenfe8 können
durch einen oder mehrere passende Anschläge ersetzt werden.
Wird die Schublade & in der Pfeilrichtung F1
(Abb. 7) herausgezogen, so werden die Lappen/2
durch die hinteren Ränder der Aussparungen &3mitgenotnmen.Hierbei bilden die
Lappen /2 einen Hebel, durch welchen die Schleifvorrichtung /3 und das Schleifstück g
gegen die Zwischendecke c heruntergedrückt werden. Da der Flügel/ mit der AchseZ1 in
den Führungen e2 verschoben wird, so wird
der Puder durch die Streichvorrichtung!/,; in die Mitte des Behälters d gebracht und durch
das Schleif stück g durch das Sieb d1 herausgedrückt.
Nach Gebrauch des Puderlappens χ ίο kommt durch das Schließen der Schublade b
eine ähnliche Bewegung, jedoch in umgekehrter Richtung, zustande, indem die andere
Streichvorrichtung /4 und das Schleif stück g·,
jetzt zur Wirkung gelangen.
Claims (5)
1. Puder streukasten, bestehend aus einem Puderbehälter mit Sieb und Puder-
ao lappen, dadurch gekennzeichnet, daß das Sieb (J1) auf dem.Boden des Puderbehälters
(J) und der Puderlappen (.v) unter dem Sieb angeordnet ist, und daß ein oder
mehrere Schleifstücke O1, g, ^1) in Berührung
mit dem Sieb (J1) angeordnet
sind, wobei die einzelnen Schleifstücke und das Sieb gegeneinanderreiben.
2. Puderstreukasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Puderlappen
(χ) in einer unter dem Sieb (J1)
liegenden beweglichen Schublade (b) abnehmbar
angeordnet ist, die mit dem beweglichen Glied — Sieb (tfx) oder Schleifglieder
(^1, g, gt) — in solchem Zusammenhang
steht, daß die Schublade bei ihrer Hinundherbewegung das bewegliche Stück (J, /) mitnimmt.
3. Puderstreukasten nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Streichglied
(/) mit dem beweglichen Glied (Sieb bzw. Schleifglieder) in der Weise verbunden ist, daß der Puder abwechselnd von
dem einen, dann von dem anderen Ende des Behälters (J) nach dem Sieb geschleift
wird.
4. Puderstreukasten nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifglieder
O1) fest und das bewegliche Sieb
(J1) in der Längsrichtung beweglich angeordnet
sind, wobei der Siebboden mit zwei Anschlägen (J2, J3) derart fest verbunden
ist, daß dieselben mit einem an der Schublade (b) vorgesehenen Anschlag
(b2) abwechselnd in Berührung kommen.
5. Puderstreukasten nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifglieder
(g, ^1) bei fest angeordnetem Sieb
(J,) mit einem gebogenen Flügel (/) fest verbunden sind, dessen Enden Streichvorrichtungen
(/3, /4) bilden und der auf einer längs des Behälters (J) verschiebbar
angeordneten Achse (Z1) schwingbar gelagert
ist, wobei ein oder mehrere mit dem Flügel (/) fest verbundene Lappen (/„)
mit zwei an der Schublade (b) vorgesehenen Anschlägen, nämlich den beiden Enden
der Aussparungen (bs), zusammenwirken.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU505579X | 1928-01-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE505579C true DE505579C (de) | 1930-08-21 |
Family
ID=19732786
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB141449D Expired DE505579C (de) | 1928-01-28 | 1929-01-20 | Puderstreukasten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE505579C (de) |
-
1929
- 1929-01-20 DE DEB141449D patent/DE505579C/de not_active Expired
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