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DE505579C - Puderstreukasten - Google Patents

Puderstreukasten

Info

Publication number
DE505579C
DE505579C DEB141449D DEB0141449D DE505579C DE 505579 C DE505579 C DE 505579C DE B141449 D DEB141449 D DE B141449D DE B0141449 D DEB0141449 D DE B0141449D DE 505579 C DE505579 C DE 505579C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
powder
sieve
drawer
container
litter box
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB141449D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE505579C publication Critical patent/DE505579C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D33/00Containers or accessories specially adapted for handling powdery toiletry or cosmetic substances
    • A45D33/006Vanity boxes or cases, compacts, i.e. containing a powder receptacle and a puff or applicator

Landscapes

  • Cartons (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Puderstreukasten, der aus einem den Puder enthaltenden Bebälter, einem Sieb und einem Pud er lappen besteht.
Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß das Sieb am Böden des Puderbehälters angeordnet ist und der Puderlappen unter dem Sieb liegt, so daß nur durchgesiebter Puder auf denselben gelangt, während ein oder mehrere Reibungsglieder, wie z. B. Gummistreifen, kleine Bürsten o. dgl., in Berührung mit dem Sieb des Puderbehälters, und zwar derart angeordnet sind, daß' das eine derselben unter gewissen Bedingungen mit einem anderen so. zur Reibung kommt, daß hierdurch der Puder durch das Sieb hindurchgedrückt wird und auf den Puderlappen herunterfällt.
Gemäß der Erfindung wird der ganze durchgesiebte Puder durch den Puderlappen aufgenommen, ohne daß es nötig ist, den- Puderlappen gegen das Sieb zu reiben, wie dieses bei den Puderstreukästen oder Puderstreudösen der Fall ist, bei welchen der Puderlappen sich über dem Sieb und dieses über dem Puder befindet. Andererseits befindet sich hierdurch der Puder auf dem oberen Teil des Puderlappens; der Puder fällt also nicht auf den Boden, wenn man den Puderlappen herausnimmt, vorausgesetzt, daß man den Puderlappen nicht umkehrt. Bei den bekannten Puderstreudosen fällt immer etwas Puder herunter beim Herausnehmen des Puderlappens aus der Dose, weil die bepuderte Puderlappenfläche sich unten befindet.
-Eine weitere Verbesserung liegt darin, daß der Puderlappen in einer unter dem Sieb liegenden Schublade abnehmbar angeordnet ist und daß die Schublade und das bewegliche Glied, das Sieb bzw. die Reibungsglieder, derart zueinander liegen, daß die Schublade bei ihrer Hinundherbewegung zwecks öffnen« und Schließens derselben das bewegliche Glied mitnimmt.
Ferner kennzeichnet sich die Erfindung dadurch, daß ein Streichglied in Übereinstimmung mit dem beweglichen Glied (Sieb oder Reibungsglieder) derart angeordnet ist, daß es den Puder durch eine Streichbewegung abwechselnd von einem und dann von, dem anderen Ende des Behälters nach der Mitte desselben so verschiebt, daß der Puder in den Bereich des Siebes und der Reibungsglieder gelangt. Die Gegenstände dieser Merkmale lassen sich natürlich einzeln oder zusammen verwenden.
Einige Ausführungsbeispiele sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen ihn
Abb. ι geschlossen und
Abb. 2 mit abgehobenem Deckel und offener Schublade.
Abb. 3 zeigt denselben mit geschlossener Schublade, während die innere Klappe offen ist.
Abb. 4 zeigt den Puderkasten in derselben Stellung, jedoch bei herausgenommenem Puderbehälter.
Abb. 5 ist eine Ansicht des Puderbehälters von unten gesehen.
Abb. 6 ist ein mittlerer Längsschnitt durch den geschlossenen Puderkasten.
Abb. 7 ist ein ähnlicher Schnitt durch eine abgeänderte Ausführungsfotm. ίο Abb. 8 und 9 zeigen die innere Klappe dieser abgeänderten Ausführungsform in einer Draufsicht von unten bzw. in der Seitenansicht.
Abb. 10 schließlich, ist eine Draufsicht auf den Siebboden des Puderbehälters.
In den beiden Ausführungen! besteht der Puderkasten aus einem Gehäuse σ, in dessen unterem Teil eine Schublade b angeordnet ist. Die Schublade enthält eine abnehmbare Puderquaste oder einen abnehmbaren Puderlappen x, der den Boden der Schublade überdeckt. Der obere Teil des Gehäuses α ist durch einen Deckel Ct1 verschlossen. Der Deckel ax ist am hinteren Teil des Gehäuses angelenkt und mit einem Winkel a2-versehen,_ der beim Verschließen, über den Knopf (Abb. 2 und 6) der Schublade & greift; auf diese Weise wird die Schublade durch diesen Winkel verschlossen:. Ein Spiegel as ist unter dem Deckel O1 befestigt.
Bei dem ersten Ausführungsbeispiel (Abb. 1 bis 6): ist die Zwischendecke c einerseits in ihrer Mitte mit einem breiten Fenster C1 (Abb. 4 und1 6) und andererseits in dem hinteren Teil mit einem Längsschlitz c2 versehen. Das Fenster C1 befindet sich über dem1 Puder- - läppen x. Dec Behälter d für den Puder besteht aus einem beweglichen Kasten, der kurzer ist als die Zwischendecke c und zwischen den Rändern des Gehäuses α auf dieser Wand gleitet. Der Boden des Behälters bzw. des Kastens ist mit einem Fenster versehen, das durch ein Sieb Ci1 verschlossen wird. Unter diesem Boden sind zwei Anschläge, und zwar der eine hinter dem. Kasten d und der andere am Rand des Siebes dx, befestigt. Der erste ■" Anschlag besteht aus einem Stift dz und der zweite aus einem Steg ds (Abb. 5 und 6). Beiaii Aufstellen des Kastens d auf die Deckec dringt der Stift d2 in den Schlitz C2 ein· und durchsetzt denselben, während der Steg <23 - vom-Fenster cx aufgenommen wird. Die beiden Anschläge d2 und ds ragen in die zur Aufnahme" der Schublade b dienende Aussparung a3 hinein. Der verschiebbare Puderbehälter d ist mit einer an der Rückwand des Gehäuses a angelenkten Klappen verschlossen; beim Verschließen wird die Klappe e über die Vorderwand! Ct1 des Gehäuses α heruntergeklappt, ohne" auf den Behälter d zu drücken. Diese Klappe ist auf deren Innenseite, und zwar gegenüber dem Sieb dv mit einer Reihe von Schleif leisten ex versehen, diie in dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus sehr biegsamen Gummibändern bestehen. Beim Schließen der Klappe e ruhen die Schleif leisten et durch die Wirkung eines beliebigen, nicht dargestellten Fangstückes leicht auf dem Sieb dv
Wenn der Behälter d mit Puder gefüllt und die Klappe e heruntergeklappt ist, so genügt es, um Puder aus dem Behälter zu entnehmen, die Schublade b herauszuziehen. Bei dieser Bewegung in der Pfeilrichtung F (Abb. 6) stößt die Hinterwand b.2 der Schublade b gegen den Anschlag^ und nimmt diesen ebenso wie den damit fest verbundenen Behälter d mit; infolgedessen wird auch d'as Sieb ^1 mitgenommen, das bei dieser Längsvefscbiebune1 gegen die Schleifleisten C1 schleift. Letztere drücken den Puder unter Durchkneten desselben durch das Sieb dt hindurch, so daß der Pudler -in geringer Menge auf den Puderläppen^ herunterfällt. Nach Gebrauch wird der Lappen wieder in die Schublade b hineingelegt und diese zurückgeschoben. Bei dieser Bewegung stößt die hintere Wand fr2 der Schublade b gegen' den ■ Anschlag dä des Behälters d, der hierdurch in seine Ausgangslage zurückgebracht wird (Abb. 6). Bei dieser Bewegung treten die Schleifstücke von neuem in Tätigkeit und streuen Puder auf den Puderlappen auf.
Bei dem in den Abb. 7 bis 10 dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der Puderbehälter aus den Seitenwänden des Gehäuses α und der Zwischendecke c, die den Boden des Behälters bildet und mit dem Sieb U1 versehen ist. In diesem Fall ist also das Sieb feststehend. An der Innenseite der Verschlußklappe e des Behälters d sind zwei seitliche, mit waagerechten Längsschlitzen e3 versehene Führungen e2 befestigt. In den Schlitzen ez ist eine Achse ^1 verschiebbar angeordnet, auf welcher durch zwei umgebogene Lappen f2 ein Flügel F schwingbar gelagert ist, dessen beide leicht umgebogene Enden eine doppelte Streichvorrichtung /s und ft bilden. Jeder Lappen /2 durchsetzt die Scheidewand1 c und dringt durch einen Längsschlitz C3 hindurch, um alsdann mit einer Aussparung b3 in der entsprechenden Längswand des Schiebers b zusammenzuwirken. Auf dem schwingenden Flügel· / sind beiderseits- der Achse zwei Schleifstücke g und ^1 angeordnet. Die in der Schublade vorgesehenen Aussparungenfe8 können durch einen oder mehrere passende Anschläge ersetzt werden.
Wird die Schublade & in der Pfeilrichtung F1 (Abb. 7) herausgezogen, so werden die Lappen/2 durch die hinteren Ränder der Aussparungen &3mitgenotnmen.Hierbei bilden die
Lappen /2 einen Hebel, durch welchen die Schleifvorrichtung /3 und das Schleifstück g gegen die Zwischendecke c heruntergedrückt werden. Da der Flügel/ mit der AchseZ1 in den Führungen e2 verschoben wird, so wird der Puder durch die Streichvorrichtung!/,; in die Mitte des Behälters d gebracht und durch das Schleif stück g durch das Sieb d1 herausgedrückt. Nach Gebrauch des Puderlappens χ ίο kommt durch das Schließen der Schublade b eine ähnliche Bewegung, jedoch in umgekehrter Richtung, zustande, indem die andere Streichvorrichtung /4 und das Schleif stück g·, jetzt zur Wirkung gelangen.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Puder streukasten, bestehend aus einem Puderbehälter mit Sieb und Puder-
ao lappen, dadurch gekennzeichnet, daß das Sieb (J1) auf dem.Boden des Puderbehälters (J) und der Puderlappen (.v) unter dem Sieb angeordnet ist, und daß ein oder mehrere Schleifstücke O1, g, ^1) in Berührung mit dem Sieb (J1) angeordnet sind, wobei die einzelnen Schleifstücke und das Sieb gegeneinanderreiben.
2. Puderstreukasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Puderlappen (χ) in einer unter dem Sieb (J1) liegenden beweglichen Schublade (b) abnehmbar angeordnet ist, die mit dem beweglichen Glied — Sieb (tfx) oder Schleifglieder (^1, g, gt) — in solchem Zusammenhang steht, daß die Schublade bei ihrer Hinundherbewegung das bewegliche Stück (J, /) mitnimmt.
3. Puderstreukasten nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Streichglied (/) mit dem beweglichen Glied (Sieb bzw. Schleifglieder) in der Weise verbunden ist, daß der Puder abwechselnd von dem einen, dann von dem anderen Ende des Behälters (J) nach dem Sieb geschleift wird.
4. Puderstreukasten nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifglieder O1) fest und das bewegliche Sieb (J1) in der Längsrichtung beweglich angeordnet sind, wobei der Siebboden mit zwei Anschlägen (J2, J3) derart fest verbunden ist, daß dieselben mit einem an der Schublade (b) vorgesehenen Anschlag (b2) abwechselnd in Berührung kommen.
5. Puderstreukasten nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifglieder (g, ^1) bei fest angeordnetem Sieb (J,) mit einem gebogenen Flügel (/) fest verbunden sind, dessen Enden Streichvorrichtungen (/3, /4) bilden und der auf einer längs des Behälters (J) verschiebbar angeordneten Achse (Z1) schwingbar gelagert ist, wobei ein oder mehrere mit dem Flügel (/) fest verbundene Lappen (/„) mit zwei an der Schublade (b) vorgesehenen Anschlägen, nämlich den beiden Enden der Aussparungen (bs), zusammenwirken.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEB141449D 1928-01-28 1929-01-20 Puderstreukasten Expired DE505579C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
LU505579X 1928-01-28

Publications (1)

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DE505579C true DE505579C (de) 1930-08-21

Family

ID=19732786

Family Applications (1)

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DEB141449D Expired DE505579C (de) 1928-01-28 1929-01-20 Puderstreukasten

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