DE2644243A1 - Abgabegeraet fuer daempfe fester fluechtiger stoffe - Google Patents
Abgabegeraet fuer daempfe fester fluechtiger stoffeInfo
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Description
AIRWICK AG, 4002 Basel. Schwein
Case 2-10131/AW 741
DR. BERG D I P L.-I N G. ST AP F DIPU-ING. SCHWABE DR. DR. SANDMAIR
PATENTANWÄLTE
β MÖNCHEN BO · MAUERKIRCHERSTR.45
β MÖNCHEN BO · MAUERKIRCHERSTR.45
3o.September 1976
ABGABEGERAET FUER DAEMPFE FESTER FLUECHTIGER STOFFE
709816/0332
-ar-
Gegenstand dieser Erfindung ist ein Abgabegerät für Dämpfe eines festen flüchtigen Stoffes, bestehend aus einem
Behälter zur Aufnahme des Stoffes mit einer offenen Vorderseite und, in seinem Mittelbereich, einem Nabenteil,
der von der der offenen Vorderseite des Behälters gegenüberliegenden inneren Bodenseite aus in Richtung auf dessen
offene Vorderseite zu herausragt und im Behälter einen Sockel bildet, sowie aus einem Deckel für den Behälter mit einer
Halterung, die aus dem Deckel vorstehende federnde Zinken umfasst und in den Sockel einsteckbar ist, wodurch der Deckel
in einer die Vorderseite verschliessenden Stellung gehalten werden kann oder sich in einer in senkrechtem Abstand relativ
zum Behälter einstellbaren erhöhten Stellung abstützt.
Ein derartiges Abgabegerät wurde von W. H. Wheeler in U.S. Patent" 2 765 951 beschrieben. Die am 29. April 1976
veröffentlichte deutsche Offenlegungsschrift 25 21 464 der CIBA-GEIGY AG beschreibt ein ähnliches Abgabegerät, bei dem
die Wand des Nabenteils von der Innenfläche des Deckels vorsteht und die Halterung aus der der offenen Vorderseite gegenüberliegenden,
inneren Stirnfläche des Behälters herausragt.
Ein fester Eingriff zwischen der inneren
und den Zinken des Deckels oder Behälters besteht bei keinem dieser bekannten Abgabegeräte. Ein zufälliger Druck auf
den Deckel des Wheeler-Abgabegeräts führt zu einer Aenderung des Abstands zwischen Deckel und Behälter in der geöffneten
Stellung. Bei der obenerwähnten deutschen Offenlegungs-
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schrift ist die Verbindung zwischen dem angehobenen Deckel
und dem offenen Behälter nicht besonders fest, sondern eher wacklig.
Luftbehandlungsgele der in U.S. Patent 2 691 615 offenbarten Art sowie andere Luftbehandlungsstoffe stellen '
wirksame Mittel zur allmählichen Verbreitung von flüchtigen Luftbehandlungssubstanzen wie Luftreinigungs ε to ff en und Geruchsbekämpfungsmitteln
in der Luft dar. Beim Verpacken dieser flüchtigen Stoffe zum gewerblichen Gebrauch ist es
wünschenswert, Abgabegeräte zu verwenden, die eine hinreichende Retention der Substanz gestatten, die ein
attraktives Aussehen und einen einfachen Aufbau aufweisen und vor allem einen wirksamen Mechanismus zur Regulierung
und Abänderung der Abgabe von Dämpfen des Luftbehandlungsstoffes
im Gebrauch vorsehen, jedoch Materialverluste während der Zeit, wenn sie ausser Gebrauch sind, verhindern. Ferner
ist es wünschenswert, dass sich der Luftbehandlungsstoff leicht in das Abgabegerät einführen lässt und dass der im
allgemeinen unansehnliche Rückstand verbrauchten Gels weitgehend unsichtbar bleibt.
Die erste Aufgabe dieser Erfindung ist somit die Schaffung eines Abgabegeräts, in dem der als Verschlussmittel
dienende Deckel leicht und fest in verschiedenen, senkrecht einstellbaren Stellungen bezüglich des Grundbehälters so abstützbar
ist, dass sich ein völliger Verschluss oder verschiedene Oeffnungsstufen ergeben, um die Abgabe des sich
verflüchtigenden Stoffes daraus in engen Grenzen zu steuern.
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Gleichzeitig sollte das Abgabegerät alle übrigen obenerwähnten Voraussetzungen für ein annehmbares Abgabegerät in
befriedigender Weise erfüllen.
Eine weitere Aufgabe besteht darin, das Abgabegerät als Reihe von zwei oder mehr untereinander verbundenen
Einheiten auszubilden, um es vielseitiger \?erwendbar zu
machen.
Diese Aufgaben werden durch ein Abgabegerät der eingangs beschriebenen Art gelöst, welches erfindungsgemäss
durch die Merkmale gekennzeichnet ist, dass der Sockel zwei gegenüberliegende Wände aufweist, die in der Nähe der obenerwähnten
offenen Vorderseite des Behälters nach innen gegen die Mitte des Sockels hin abgebogene Teile besitzen und in
bestimmtem Abstand von der Ebene, in der die innere Bodenseite des Behälters liegt, in inneren Querkanten enden, wobei
die Zinken an ihrer einen, dem benachbarten nach innen gebogenen Wandteil zugewandten Fläche je mindestens einen
Anschlag aufweisen, der aus der Zinkenoberfläche vorsteht und zum Eingriff mit der Querkante des benachbarten nach
innen gebogenen Wandteils des Sockels ausgebildet ist.
Vorzugsweise besitzt die Aussenflache der Zinken je
einen ersten Anschlag und daneben mindestens einen weiteren, zweiten Anschlag, der in einem grösseren Abstand von
Behälterdeckel liegt als der erste Anschlag; der formschlüssige Eingriff des genannten ersten Anschlags mit der
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Querkante jedes der nach innen gebogenen Wandteile bewirkt das Schliessen des Deckels auf dem Behälter, und der formschlllssige
Eingriff jedes dem ersten benachbarten zweiten Anschlags mit der Querkante des entsprechenden nach innen
gebogenen Wandteils ergibt jeweils eine relativ zum Behälter erhöhte Stellung des Deckels, sodass Wirkstoffdämpfe aus
dem Behälter entweichen können.
Bei jeder der Zinken kann sich ein Abschnitt, der sich vom Deckel aus gesehen unterhalb des jeweils danebenliegenden
zweiten Anschlags befindet, nach dem freien Zinkenende zu verjüngen. Die Oberfläche jeder der Zinken
zwischen dem ersten Anschlag und jedem nachfolgenden Anschlag kann jeweils erhöht sein, um das Einrasten der Zinken zu
erleichtern. Zxtfischen den Querkanten der nach innen
gebogenen Wandteile und parallel dazu können im Sockel Anschläge vorgesehen sein, welche die einwärts federnde
Bewegung der Zinken so begrenzen, dass auch bei stärkster gegenseitiger Annäherung der Zinken der zweite Anschlag nicht
ohne weiteres nach oben an den nach innen gebogenen Wandteilen vorbeilaufen kann.
Vorzugsweise weist der Sockel eine sich nach oben verlängernde Aussenwand und der Deckel eine um die Zinken herumlaufende
Aussparung auf, wobei die verlängerte Wand und die Aussparung so zueinander angeordnet sind, dass sie in
dichtendem Eingriff stehen, wenn sich der Deckel in Schliess-
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Stellung auf dem Behälter befindet.
Der Behälter kann beidseitig des Nabenteils langgestreckt sein, und auf einer Längsseite des Behälters können
Verbindungselemente zum Anschluss eines zweiten paarweisen Behälters vorgesehen sein.
Auf diese Weise erreicht man maximale Regulierung der Abgabe von Dämpfen des Luftbehandlungsstoffes, und es
entstehen Auslässe zur ungehinderten Abgabe leicht- und
schwerflüchtiger Bestandteile des Luftbehand lungs stoffes durch die Umfangsoffnung zwischen dem die offene Vorderseite
Umgebenden Behälterrand und dem Deckel. Für die meisten üblichen Bedarfsfälle ist nur ein geringfügiges Oeffnen des
Deckels erforderlich, um unerwünschte Gerüche genügend zu bekämpfen. Wegen der grossen offenen Vorderseite ist das
Innere des Reservoirs für das Einfüllen des Luftbehandlungsstoffs leicht zugänglich" und die Beschickung des Behälters
mit dem Material stark vereinfacht. Die Anordnung des Deckels am Behälter sowie die Tatsache, dass nur ein geringes
Oeffnen des Deckels im Betrieb erforderlich ist, ermöglichen es, unansehnliche Gelrückstände weitestgehend zu verdecken.
Je nach Wahl können zwei oder mehr einzelne Abgabegeräte in Reihe aneinander angeschlossen sein, um bei Bewahrung der
Grundmerkmale der Einzelbehälter eine praktische, ansprechend aussehende Montagegruppe zur Geruchsbekämpfung in grossen
geschlossenen Räumen zu schaffen.
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Nähere Einzelheiten der Erfindung sind an Hand einer
in den beiliegenden Zeichnungen dargestellten bevorzugten AusfUhrungsform des Abgabegeräts nach der Erfindung
beschrieben; in den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht von oben auf ein Doppelabgabegerät mit dem Deckel der einen (oberen) Geräteinheit
aufgesetzt und dem Deckel der zweiten (unteren) Einheit abgenommen, um den Blick in den Innenraum des Behälters
sowie auf die Innenseite des abgenommenen Deckels zu gestatten;
Fig. 2 eine perspektivische Seitenansicht einer Einheit des in Fig. 1 gezeigten Abgabegeräts mit abgenommenem
Deckel;
Fig. 3 eine Draufsicht von unten auf eine der beiden Einheiten des Abgabegeräts nach Fig. 1, von der anderen
Einheit abgelöst;
Fig. 4 einen Endaufriss des Abgabegeräts mit abgenommenem Deckel;
Fig. 5 einen Aufriss des dem in Fig. 4 gezeigten gegenüberliegenden Endes des Ahgabegeräts, aber mit dem
Deckel in Betriebsstellung;
Fig. 6 einen Längsschnitt des Abgabegeräts entlang der Linie VI-VI in Fig. 5 mit dem Deckel in Schliess-Stellung,
wobei die Betriebsstellung des Deckels strichpunktiert gezeigt ist;
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Fig. 7 einen Seitenaufriss in Teilschnitt, der das Abgabegerät mit seinem Deckel in Betriebsstellung zeigt; und
Fig. 8 eine Querschnittsansicht des Abgabegeräts entlang der Linie VII - VII in Fig. 6.
Wie in Figuren 1 und 2 der Zeichnung gezeigt, besteht die Abgabevorrichtung aus einem Grundbehälter 10 von
angenähert trogartiger Gestalt und einem Verschluss bzw. Deckel 12 mit einer ausgesparten Umfangsnut 14, die zur Aufnahme
eines zweckmässig angeordneten Bunds 16 am oberen Innenumfang
des Behälters 10 bzw. zum dichten Eingriff damit bestimmt ist. Der Eingriff des Bundes 16 in die Aussparung
14 ergibt vollständige Abdichtung zwischen dem Behälter 10 und dem Deckel 12. Gegebenenfalls kann der Deckel 12 in
der Mitte eine ausgesparte Nut 18 aufweisen, die zur Aufnahme eines entsprechend angeordneten Bunds 20 (Fig. 6) bestimmt
ist, der durch Verlängerung der Aussenwand 17 eines den im Behälter 10 vorgesehenen Sockel 22 bildenden Nabenteils
entsteht.
Der dichtende Eingriff des Bundes 20 dient dazu, die Verdunstung des Luftbehandlungsstoffes durch die Oeffnung
des Sockels 22 zu unterbinden, wenn das Abgabegerät ausser Gebrauch ist.
Sowohl der Behälter 10 als auch der Deckel. 12 bestehen vorzugsweise aus einem einstUckigen Formling aus thermoplastischem
Material, und zwar insbesondere aus Polyäthylen,
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Polypropylen oder Polyvinylchlorid, jedoch können auch verschiedene
andere Kunststofftypen zur Herstellung verwendet
werden. Die beiden Teile können dabei aus demselben oder aus verschiedenen Kunststoffen geformt werden können.
Der Behälter 10 ist mit dem obenerwähnten, vorzugsweise mittig angeordneten Sockel 22 versehen, der zur
Aufnahme der Zinken 24A und 24B bestimmt ist, die in der Mitte der Unterseite 26 des Deckels 12 angeordnet sind und
daraus in das Innere des Behälters 10 vorstehen. Die einander gegenüberliegenden Wände 17 des Sockels 22, die
aufwärts von der inneren Bodenwand 19 abstehen, weisen in der Nähe der offenen Vorderseite des Behälters 10 nach innen
abgebogene Teile 21 auf und enden in sich nach innen erstreckenden Wandabschnitten 28, 29 mit inneren Querkanten
30, 31. Der den Nabenteil umgebende Innenraum 32 des Behälters 10 dient als Reservoir für den Luftbehandlungsstoff.
Gegebenenfalls kann der Sockel 22 zwecks Ausrichtung der Zinken 24A und 24B zueinander und zur Begrenzung ihrer
Durchbiegung eine Querleiste 34 (Fig. 8) aufweisen. Dank ihrer begrenzenden Wirkung erschwert die Querleiste 34
ein völliges Abnehmen des Deckels 12, während das Abgabegerät in Betrieb steht. Dies ist vorteilhaft, indem Kinder,
Haustiere usw. daran gehindert werden, an dem Luftbehandlungsstoff zu gelangen.
Obwohl nicht abgebildet, können die Zinken aus zwei
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- act - ; "
glatten Gliedern gebildet sein, der an Abstand voneinander
grosser ist als der Abstand zwischen den gegenüberliegenden
Sockelwänden. Der Eingriff, der sich dabei aus dem von
den federnden glatten Zinken auf die Sockelwände ausgeübten
auswärts gerichteten Druck ergibt, dient dazu, die Lage des Deckels einzustellen und diesen auf verschiedenen
beliebig gewählten Abständen gegenüber dem Behälter zu halten. Ein echtes Einrasten wird jedoch dabei nicht
erreicht.
Eine für die Zwecke dieser Erfindung bevorzugte, schlüssigere und sicherere Lageeinstellung wird durch
die In Figuren 2 und 4 abgebildeten federnden Zinken 24A und
24B ersKigllcht. Dabei sind die Zinken 24A und 24B so ausgebildet,
dass sie je einen ersten Anschlag 35 und je einen
zweiten eingekerbten Anschlag' 38 aufweisen, wobei die
letzteren (bei aufgesetztem Deckel) in einem vorbestimmten
Abstand unter den erstgenannten Anschlägen 36 liegen. Der erste Anschlag 36 1st In einem solchen Abstand entlang den
Zinken 24A bzw. -24B angeordnet, dass bei fonaschllisslgera.
Eingriff mit den Wandabschnitten 28 und 29 der Deckel 12
sich -in einer völlig abgedichteten Stellung auf dem. Behälter
IG ohne jede Bewegungsfreiheit; nach oben befindet (Flg. 6).
Entsprechend Ist jeder Anschlag 38 in einem solchen Abstand
entlang den Zinken 24A und 24B angeordnet, dass bei seines
foriBSchlüssigea. Eingriff mit den Wandabschmltteo. 28 bzw. 29
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der Deckel 12 in einer senkrecht erhöhten Stellung gegenüber dem Behälter 10 (oder umgekehrt» siehe Fig. 7} zum Einrasten
kommt, um den Luftbehandltmgsstaff verdunsten zu lassen.
Dementsprechend stellt die in Fig. 4 gezeigte Beziehung (y-x) " den Erhöhungsabstand des Deckels 12 dar. Es können mehr
als zwei Anschlagelemente in senkrechten Abständen entlang
jeder Zinke vorgesehen sein, van ein Einrasten des Deckels
12 in mehreren senkrecht zu einander angeordneten Stellungen zu gestatten. Die Zinken 24A und 24B sind federnd ausgebildet,
so dass sie leicht zusammengedrückt werden können, UEE sie in den Sockel 22 einzusetzen oder daraus zu entfernen.
Der jeweilige Endabschnitt der Zinken 24A und 24B, d.h. die Strecke zwischen ihren freien Enden und dem Anschlag 38,
verjüngt sich vorzugsweise gegen das freie Ende zu, sodass
er bei dem zuletzt genannten Anschlag breiter ist, um das zum Einsetzen erforderliche Zusammendrücken der Zinken zu
erleichtern. Ebenso ist der Zinkenabschnitt zwischen den erwähnten ersten und zweiten Anschlägen 36 bzw. 38 vorzugsweise
unter Bildung eines ¥orsprungs 39 erhöht, um die Freigabe und das Zusammendrücken der Zinken 24A und 24B
während der Bewegung voee zweiten Anschlag 38 zum ersten Anschlag 36 zu erleichtern.
Das erfindungsgeoiMsse Abgabegerät kann verschiedene
Merkmale wahlweise umfassen. Beispielsweise sind in der in Figuren 2 bis 4 veranschaulichten Ausführung auf das
Stirnende 42 einstückig angeformte Stutzgliedern 40
vorgesehen, die ein Aufstellen des Abgabegeräts in mehreren Positionen erleichtern; man kann das Abgabegerät ausser in
seiner Üblichen waagerechten Anordnung bevorzugt endweise in einer stabilen aufrechten Lage aufstellen. Der Deckel
12 lässt sich unabhängig von der Art der Anordnung des Abgabegeräts verhältnismässig leicht öffnen. Auch wird bei
beiden Anordnungen die gesamte offene Umfangsfläche zwischen
dem Behälter 10 und dem Deckel 12 der Luft ausgesetzt. Wie aus Fig. 5 zu ersehen, besitzt das gegenüberliegende Stirnende
44 des Behälters 10 keine derartigen Stlitzglieder. Andererseits kann mann beide Enden 42, 44 mit oder ohne
solche Stutzglieder ausbilden, wobei eine völlige Abwesenheit von Stutzgliedern eine waagerechte Aufstellung des Abgabegeräts
bedingt. Weiterhin gestattet die flache Oberfläche auf dem Deekel 10 die Anbringung von graphischen Zeichnungen,
Abziehbildern, Etiketten und dergleichen. Weiteres kann das Abgabegerät wahlweise, wie in Figuren 1 und 3 dargestellt
aus einer Reihe von zwei oder mehr Einzeleinheiten gebildet sein, die durch Verbindungselemente 48 mit einander gekoppelt
sind. Ein solches Mehrfachabgabegerät stellt einen attraktiven und kompakten Träger zur Geruchsverbesserung
in grossen geschlossenen Räumen dar, wo ein einziges Abgabegerät der Aufgabe nicht gewachsen und eine Vielzahl
von Einzeleinheiten unansehnlich wäre. Bevorzugt sind
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die Verbindungselemente 48 zerbrechlich, um gewUnschtenfalls
die Abtrennung von Einzeleinheiten zu erleichtern. Die Verknüpfungen der Einzeleinheiten lässt sich auf mehreren
Wegen erreichen, wie allgemein in U.S. Patenten 3 520 439 und 3 651 976 angegeben, wo die Mehrfachanordnung der
Einheiten in einem einzigen Formungsschritt erzielt wird.
Im einzelnen erfolgt vor Inbetriebnahme des erfindungsgemässen
Abgabeger'äts eine völlige Trennung des Deckels 12 vom Behälter 10, um die Beschickung des Reservoirs 32 mit
Luftbehandlungsstoff zu erleichtern. Beispielsweise giesst
man Luftbehandlungsgel (U.S. Patent 2 691 615) oder einen anderen festen Luftbehandlungsstoff in flüssiger Form in das
Reservoir 32 und lässt es erstarren. Auch kann ein schwammartiger fester Träger verwendet werden, der nur in
den Behälter eingedrückt zu werden braucht. Wie in Figuren 6 und 7 gezeigt, werden die Zinken 24A und 24B des
Deckels 12 in den Sockel 22 eingeschoben, bis sie die Wandabschnitte 28 und 29 berühren. Da der Abstand zwischen den
Wandabschnitten 28 und 29 kleiner ist als der Abstand zwischen den Zinken 24A und 24B, so werden die letzteren zusammengedrückt
und verbleiben bei weiterem Herunterschieben in ihrer zusammengedrückten Lage, bis die Anschläge einrasten.
Dabei werden die Zinken 24A und 24B etwas mehr freigegeben, wodurch der Deckel 12 in dichtender Stellung auf dem Behälter
10 verriegelt wird und keine Verdunstung des Luftbehandlungs-
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stoffes stattfinden kann. Fig. 7 zeigt das Abgabegerät im Betrieb zur Geruchsbekämpfung. Hierzu werden die
Zinken 24A und 24B, die in den Sockel 22 des Behälters hineinreichen, von Hand zusammengedrückt, wobei der Deckel
12 aus seiner Schliess-Stellung gelöst wird und angehoben werden kann, bis die Wandabschnitte 28 und 29 mit den
Anschlägen 38 in Eingriff kommen. Ein Loslassen der Zinken 24A und 24B verriegelt den Deckel 12 in der in
Fig. 7 gezeigten angehobenen, offenen Stellung zur Abgabe von Luftbehandlungsstoff. Es sei bemerkt, dass im Fall
von mehreren Anschlägen pro Zinke der Benutzer denjenigen Abstand des angehobenen Deckels 12 wählen kann, der am
besten auf seinen jeweiligen Bedarf und die Art seines Luftbehandlungsstoffes abgestimmt ist. Zum rationellen
Betrieb des Abgabegeräts genügt üblicherweise ein senkrechtes Oeffnen um nur etwa 2 bis 3 Millimeter für befriedigende
Geruchsbekämpfung. Soll das Abgabegerät wieder geschlossen werden, so wird der Deckel 12 herunter gedruckt, wodurch die
Zinken 24A und 24B wieder zusammengedruckt und gesenkt werden, bis die Wandabschnitte 28 und 29 zum Eingriff mit den
Anschlägen 36 kommen. Dabei verriegelt das Einrasten der Zinken 24A und 24B den Deckel 12 in dichtender Stellung.
Ein vollständiges Herausnehmen des Deckels 12 wird erreicht durch Anheben desselben unter manuellem Zusammendrücken
der Zinken 24A und 24B, bis die Anschläge 38 an den Wandabschnitten
28 und 29 vorbeipassieren. Wie schon bemerkt,
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ist ein völliges Herausnehmen des Deckels 12 jedoch aus
Sicherheitsgründen weder wünschenswert noch im. Betrieb notwendig. Die Querleiste 34 ist daher so breit
gestaltet, dass sie die Zinken 24A und 24B daran hindert, sich bei leichtem Drücken einander soweit zu nähern, dass
beim Anheben des Deckels 12- die Anschläge 38 an den Wandabschnitten
28 und 29 vorbeigelangen können. Vielmehr ist eine zusätzliche manuelle Anstrengung erforderlich,
um den Deckel 12 ganz herauszunehmen.
Wie oben bemerkt, kann die Abgabe des Luftbehandlungs■
stoffes in verschiedener Weise stattfinden. Steht beispielsweise das Abgabegerät aufrecht, so kann eine
Abgabe von Wirkstoff dadurch erfolgen, dass Konvektionsluftströmungen
über die Oberfläche des Luftbehandlungsstoffes
streichen. Ferner gestattet die Oeffnung um den gesamten Behälterumfang herum ein ungehindertes Entweichen von Wasserdampf
und leichtfluchtigen Komponenten nach oben und ein
vergleichsweise ungehindertes Entweichen der schwererflüchtigen Komponenten nach unten. Durch eine derartige
Bewegung bildet sich sogar eine Zone leicht verminderten Drucks zwischen dem Deckel und der Geloberfläche, wodurch
eine Luftbewegung lokal hervorgerufen wird. Man braucht sich daher bei dem Abgabegerät nicht nur auf die übliche
Wärmekonvektion von Luft und Dämpfen zu verlassen.
Es verstellt sich, dass man den Deckel 12 und den
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2Β44243
Behälter 10 vielmals öffnen und wieder verschliessen kann, bis der Luftbehandlungsstoff verbraucht ist; denn eine
Verdunstung findet praktisch nur bei offenem Abgabegerät
statt und hört beim Verschliessen des Abgabegeräts wieder auf. Bei Verwendung eines Gels führt die fortschreitende
Verdunstung zu einer Schrumpfung der Gelmasse bis zur Bildung eines unansehnlichen Rückstandes. Da nur eine
ziemlich enge Oeffnung benötigt wird, um den Luftbehandlungsstoff den Luftströmungen auszusetzen, und da eine verhältnis·
massig hohe Seitenwand und Stirnwände des Behälters vorgesehen sind, bleibt der Rückstand jedoch praktisch von
aussen unsichtbar. Weitere Vorteile des vorliegenden Abgabegeräts werden durch weitgehende Regulierung und
Veränderung der Abgaberate des Luftbehandlungsstoffes, einen attraktiven und einfachen Aufbau und problemlose
Einführung des Luftbehandlungsstoffes geboten.
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Claims (7)
1.) Abgabegerät flir Dämpfe eines festen flüchtigen Stoffes, bestehend aus einem Behälter (10) zur Aufnahme des Stoffes
mit einer offenen Vorderseite und, in seinem Mittelbereich, einem Nabenteil, der von der der offenen Vorderseite des
Behälters gegenüberliegenden inneren Bodenseite (19) aus in Richtung auf dessen offene Vorderseite zu herausragt und.
im Behälter einen Sockel (22) bildet, sowie aus einem Deckel (12) für den Behälter mit einer Halterung, die aus
dem Deckel vorstehende federnde Zinken (24A, 24B) umfasst und in den Sockel (22) einsteckbar ist, wodurch der Deckel
in einer die offene Vorderseite verschliessenden Stellung gehalten werden kann oder sich in einer in senkrechtem
Abstand relativ zum Behälter erhöhten Stellung einstellbaren abstützt, "dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel (22) zwei
gegenüberliegende Wände (17) umfasst, die in der Nähe der offenen Vorderseite des Behälters nach innen gegen die
Mitte des Sockels hin abgebogene Teile (28, 29) besitzen und in bestimmtem Abstand von der Ebene, in der die innere
Bodenseite (19) des Behälters (10) liegt, in inneren Querkanten (30, 31) enden, wobei die Zinken (24A, 24B) an
ihrer einen, dem benachbarten nach innen gebogenen Wandteil (28, 29) zugewandten Fläche je mindestens einen Anschlag
(36) aufweisen, der aus der Zinkenoberfläche vorsteht und
70981 B/0332
ORIGINAL IMSPECTEO
- MT-
zum Eingriff rait besagter Querkante des benachbarten nach
innen gebogenen Wandteils des Sockels ausgebildet ist.
2. Abgabegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenflache jeder der Zinken (24A, 24B) einen ersten
Anschlag (36) und daneben mindestens einen zx^eiten Anschlag (38) besitzt, der in einem grösseren Abstand vom Deckel (12)
liegt als der erste Anschlag (36), wobei der formschlUssige
Eingriff des ersten Anschlags mit der Querkante (30} 31)
jedes der nach innen gebogene Wandteile 28, 29 das Schliessen
des Deckels (12) auf dem Behälter (10) bewirkt und der formschlUssige Eingriff jedes benachbarten zweiten Anschlags
(38) mit der Querkante (30, 31) jedes der nach innen gebogene Wandteile (28, 29) jeweils eine relativ zu besagtem
Behälter erhöhte Stellung des genannten Deckels ergibt.
3. AbgabegerMt nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da.ss sich bei jeder der Zinken (24A, 24B) ein Abschnitt unterhalb
des jeweils danebenliegenden zweiten Anschlags 38 nach dem freien Zinkenende zu verjüngt.
4. Abgabegerät nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Oberfläche (39) jeder der Zinken (24A, 24B) zwischen dem ersten Anschlag (36) und dem danebenliegenden
zweiten Anschla.g (38) jeweils erhöht ist.
5. Abgabegerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass sich, im Sockel (22) zwischen den Querkanten (30, 31) der nach innen gebogenen Wandteile (28, 29)
709815/0332
und parallel zu diesem Mittel befinden, welche die einwärts
federnde Bewegung der Zinken so einschränken, dass bei grösstmöglicher gegenseitiger Annäherung besagter Zinken
mindestens ein zweiter Anschlag (38) nicht nach oben an den nach innen gebogenen Wandteilen (28, 29) vorbeilaufen kann.
6. Abgabegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass der Sockel (22) einen nach oben vorstehenden Aussenrand (20) und der Deckel (12) eine um die
Zinken (24A, 24B) herumlaufende Aussparung (18) aufweist, ■wobei der Aussenrand (20) und die Aussparung (18) so
zueinander angeordnet sind, dass sie in dichtendem Eingriff stehen, wenn sich der Deckel (12) in Schliess-Stellung auf
dem Behälter (10) befindet.
7. Abgabegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (10) beidseitig dem
Sockel (22) langgestreckt ist und dass auf einer Längsseite des Behälters (10) Verbindungselemente (48) zum Anschluss
eines zweiten Behälters daran zwecks Bildung eines Behälterpaares vorgesehen sind.
? o 3 e 1 s / ο % 3 ? 0RiG1NAL
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US05/619,274 US4004734A (en) | 1975-10-03 | 1975-10-03 | Dispenser for air treating material |
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