DE504951C - Vorrichtung zum Verzieren von Torten, Speisen u. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum Verzieren von Torten, Speisen u. dgl.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23G—COCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
- A23G3/00—Sweetmeats; Confectionery; Marzipan; Coated or filled products
- A23G3/02—Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of sweetmeats or confectionery; Accessories therefor
- A23G3/20—Apparatus for coating or filling sweetmeats or confectionery
- A23G3/2007—Manufacture of filled articles, composite articles, multi-layered articles
- A23G3/2015—Manufacture of filled articles, composite articles, multi-layered articles the material being shaped at least partially by a die; Extrusion of filled or multi-layered cross-sections or plates, optionally with the associated cutting device
-
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Description
Sowohl Torten als auch andere Speisen, Süßspeisen usw., werden zum Zwecke der
Verschönerung auf ihrer Oberfläche mit Verzierungen versehen, die aus Krem oder anderen plastisch formbaren Massen bestehen.
Dieser wird in Form eines Stranges auf das Gebäck aufgelegt und verläuft in beliebigen
Windungen, die zu. den verschiedenartigsten figürlichen Darstellungen zusammengeordnet
to sein können. Um den Krem in der bezeichneten Weise aufbringen zu können, bedient
man sich sogenannter Dressierbeutel, die gewöhnlich die Form eines Kegelmantels aufweisen
und an ihrer Spitze eine Tülle tragen.
Durch Drücken auf den Dressierbeutel preßt man den Krem durch die Tüllenöffnung heraus
und bewegt dabei fortgesetzt die Tülle über der Speise und dem Gebäck, wodurch sich der Kremstrang in der gewünschten
ao Weise auflegt. Man kann dabei den Kremstrang
im Querschnitt beliebig gestalten, indem man die Tüllenöffnung sinngemäß ausbildet.
Um eine erhöhte Wirkung der Kremverzierungen zu erreichen, hat man bereits versucht, mehrere Dressierbeutel mit ihren
Tüllenöffnungen zusammenzubringen und mit verschiedenartig gefärbten Kremen zu füllen.
Durch ständiges Drehen der Beutelgruppe um ihre Längsachse während des Herauspressens
der Kremstränge wurden diese schraubenartig zusammengewunden, so daß ein einziger
Strang entstand, der sich aus verschiedenen in der Farbe unterschiedlichen Kremsträngen
zusammensetzte. Die damit erzielte Wirkung ist eine anerkannt gute, jedoch erfordert die
Herstellung solcher zusammengewundenen Kremstränge eine große Geschicklichkeit des
Arbeiters. Nicht nur das gleichzeitige Halten mehrerer Dressierbeutel in der richtigen
Weise ist verhältnismäßig schwierig, sondern auch das gleichmäßige Drehen der zusammengestellten
Beutel zur Erzielung eines gewundenen mehrfarbigen Stranges ist in hohem Maße von der Fertigkeit des Ausführenden
abhängig. Wurden die bezeichneten Bedingungen nicht erfüllt, so erzeugte man mehrfarbige
Kremstränge von ungleichmäßiger Beschaffenheit, deren Aussehen oft unschön war, und damit die gerade entgegengesetzte
Wirkung hervorrief.
Um diesen Übelständen zu begegnen, wird gemäß der Erfindung eine \rorrichtung zur
Erzeugung von aus Krem oder ähnlichen formbaren Massen bestehenden \7erzierungen
geschaffen, die das Herstellen eines vollkommen gleichmäßigen, aus mehreren schraubenartig
zusammengewundenen Einzelsträngen bestehenden Stranges gestattet. Um dies zu erreichen, werden die Tüllen der Dressierbeutel
in einem Haltekörper eingeordnet, der von einem Ring umgeben ist, und zwischen denen zum Zwecke der Reibungsverminderung
vorteilhaft Kugeln eingeordnet sind. Die anderen Enden der Dressierbeutel sind mittels
einer Schnur an dem freien Ende einer Drehachse befestigt, die durch eine Handkurbel,
ein Handrad o. dgl. angetrieben wird und in einer zweckentsprechenden Lagerung
läuft. Durch Drehen der Welle überträgt man diese Bewegung über die Schnüre auf die
Dressierbeutel, so daß sich diese um ihre Längsachse mit den Tüllen zusammen drehen,
wobei der den Tüllenrohrhaltekörper umgebende Ring in die Hand genommen wird,
so daß man mit den Tüllen jede beliebige Bewegung über dem zu verzierenden Stück ausführen
kann. Während der handwerksmäßig ίο vorgebildete Arbeiter die Dressierbeutel oder
deren Tüllen in der Hand hält und die eigentliche Ausstattungsarbeit verrichtet, kann das
Drehen der Welle von einer ungelernten billigen Kraft, z. B. einem Lehrling, erfolgen.
Es liegt aber im Bereiche der Erfindung, die Welle auch durch einen Motor anzutreiben
oder mit Fußantrieb auszurüsten, der von dem Bedienenden selbst zu bedienen ist, so daß
keine Hilfskraft benötigt wird. Die Erfindung sieht eine leichte Auswechselbarkeit der
Tüllen vor, so daß nach Belieben jede Tüllenform und Anzahl an der Vorrichtung anzubringen
ist. Genau so kann man verschiedene Tüllenrohrhaltekörper anwenden, die unter sich eine verschieden große Anzahl von Tüllenrohren
tragen.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsart der Erfindung beispielsweise dargestellt, und
zwar veranschaulicht:
Abb. ι die schaubildliche Darstellung der neuen Vorrichtung,
Abb. 2 den Längsschnitt durch einen Dressierbeutel,
Abb. 3 die Seitenansicht der Tüllenanordnung,
Abb. 4 eine Ansicht der Halteeinrichtung für die Tüllen.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung besteht im wesentlichen aus dem Tüllenrohrhaltekörper
a, in welchem die Tüllenrohre b eingeordnet sind. In der dargestellten Ausführung
trägt der Haltekörper α zwei solcher Rohre. Es liegt aber im Bereiche der Erfindung,
auch jede andere gewünschte Anzahl zusammenzuordnen. Der Haltekörper α wird
von einem Ring c umgeben, zwischen dem und dem Haltekörper bei der dargestellten Ausführung
Kugeln d angeordnet sind, um die Reibung zwischen diesen beiden Teilen auf
ein Mindestmaß herabzusetzen. An dem einen Ende ist jedes Tüllenrohr mit Gewinde
versehen, auf welches die Verschraubung e des Dressierbeutels f aufgeschraubt wird. Die
anderen Enden des Dressierbeutels sind mit einer Schnur g versehen, die durch den Ring
oder die Öse h der Welle / gezogen ist. An die Stelle der öse kann natürlich auch jedes
andere geeignete Anschlußmittel treten. Die Welle i läuft in einem Lager k, welches auf
einem beliebigen Gestell ni befestigt ist. Das freie Ende der Welle i ist im vorliegenden
Fall mit einer Handkurbel η ausgerüstet. Man kann an deren Stelle aber auch ein Handrad
treten lassen oder die Welle durch einen Motor, einen Tretkurbeltrieb o. dgl. antreiben.
Auf. die Tüllenrohre b werden die Tüllen 0 aufgesteckt, die durch einen Steg/>
untereinander vereinigt sind. Der Steg ρ trägt an Armen q einen Ring r, der sich auf den zentral
am Haltekörper α angeordneten Stift,? 7°
schiebt. Der Stift s hat nach Maßgabe der Abb. 4 einen um den Zapfen t schwenkbaren
zweiarmigen Vorreiber u, welcher sich im herumgeschwenkten Zustande unter den Ring r
legt und dadurch die Tüllen 0 auf den Rohren b sichert. Der Haltekörper α ist im
Ring c auswechselbar angeordnet und kann nach Belieben durch einen anderen ersetzt
werden.
Zum Zwecke des Gebrauchs wird die Welle/ in Drehung versetzt, die ihre Bewegung über
die Schnüre g auf die Dressierbeutel / und die Tüllen überträgt. Dadurch dreht sich der
Haltekörper α ständig und gleichmäßig in dem in der Hand des Ausführenden ruhenden
Ring c, der über dem zu verzierenden Stück die Vorrichtung bewegt. Die aus den Tüllen
austretenden, verschieden- oder gleichfarbigen Stränge werden auf diese Weise zu einem
schraubenartig gewundenen Strang zusammengedreht, der ob seiner Gleichmäßigkeit
die schmückende Wirkung des zu verzierenden Stückes wesentlich erhöht.
Claims (6)
- Patentansprüche:ι. Vorrichtung zum Verzieren von Torten, Speisen u. dgl. mit Krem oder ähnlichen plastisch formbaren Massen mittels Dressierbeutel, dadurch gekennzeichnet, daß die Tüllen (0) der Dressierbeutel mit einem in einem Ring (c) drehbar gelagerten Haltekörper (α) und die anderen Enden der Dressierbeutel (/) mit einer drehbaren Welle (i) verbunden sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dressierbeutel (/) durch Schnüre (g) mit einer Öse (Ji) der Welle (/) verbunden sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (?) durch ein Handrad, eine Kurbel (κ), eine Tretkurbel oder einen Motor antreibbar ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltekörper (a) auf Kugeln (d) im Ring (c) gelagert und an ihm auswechselbar angeordnet ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Haltekörper (α) Tüllenrohre (b) von beliebigerAnzahl vorgesehen sind, an deren einen Enden mit Anschlußstücken (V) die Dressierbeutel (/) angeschlossen sind, während auf die anderen Enden die Tüllen (o) aufgesteckt sind.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch ι bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Tüllen untereinander
bunden sind,durch einen Steg (/>) verder mit Haltearmen (q)einen Ring (r) hält, welcher auf einen im Haltekörper (a) vorgesehenen Stift (s) aufschiebbar und gegen ein Herabgleiten durch einen Vorreiber (u) am Stift (.?) gesichert ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH124708D DE504951C (de) | 1929-12-22 | 1929-12-22 | Vorrichtung zum Verzieren von Torten, Speisen u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH124708D DE504951C (de) | 1929-12-22 | 1929-12-22 | Vorrichtung zum Verzieren von Torten, Speisen u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE504951C true DE504951C (de) | 1930-08-09 |
Family
ID=7174702
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH124708D Expired DE504951C (de) | 1929-12-22 | 1929-12-22 | Vorrichtung zum Verzieren von Torten, Speisen u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE504951C (de) |
-
1929
- 1929-12-22 DE DEH124708D patent/DE504951C/de not_active Expired
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