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DE496014C - Durch Kettenantrieb bewegtes, auf Raedern laufendes Spielfahrzeug - Google Patents

Durch Kettenantrieb bewegtes, auf Raedern laufendes Spielfahrzeug

Info

Publication number
DE496014C
DE496014C DEK114109D DEK0114109D DE496014C DE 496014 C DE496014 C DE 496014C DE K114109 D DEK114109 D DE K114109D DE K0114109 D DEK0114109 D DE K0114109D DE 496014 C DE496014 C DE 496014C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
toy vehicle
vehicle
wheels
chain
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK114109D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK114109D priority Critical patent/DE496014C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE496014C publication Critical patent/DE496014C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M1/00Rider propulsion of wheeled vehicles
    • B62M1/12Rider propulsion of wheeled vehicles operated by both hand and foot power

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Durch Kettenantrieb bewegtes, auf Rädern laufendes Spielfahrzeug Die Erfindung betrifft ein durch Kettenantrieb bewegtes, auf Rädern laufendes Fahrzeug für Kinder, dessen Rahmen zusammenlegbar ist und bei dem die beiden die Achsgabeln verbindenden Mittelstreben umgesteckt werden können. Die Erfindung besteht darin, daß die Antriebsvorrichtung beliebig in Hand- oder Fuß- oder Schwinghebelantrieb umwandelbar ist. Zu diesem Zweck ist an den Mittelstreben ein Lagerbock vorgesehen, der um die Zapfen dieser Mittelstreben mit diesen zusammen so umgedreht werden kann, daß er entweder nach oben oder nach unten ragt. Dabei weist er zwei schräge Einschnitte und eine mittlere Bohrung auf, die die Einsetzung einer Kettenradachse oder einer Schwinghebelachse, je nach Art des gewünschten Antriebs, ermöglichen.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel, und zwar in vier verschiedenen Zusammenstellungen, veranschaulicht. Es zeigen: Abb. i und a das Spielfahrzeug mit Handkurbelantrieb in Seiten- und Vorderansicht, Abb. 3 und 4. das Spielfahrzeug mit Tretkurb,elantrieb in Seiten- und Rückansicht, Abb. 5 und 6 das Spielfahrzeug mit Schwinghebelantrieb in Seitenansicht und Draufsicht, Abb. 7 das Spielfahrzeug mit einem Bandzugantrieb in Seitenansicht, Abb.8 die Bremse des Spielfahrzeuges in Vorderansicht, Abb. g eine Einzeldarstellung des Bandzuggriffes oder Schwinghebels.
  • Der Rahmen des Spielfahrzeuges besteht aus zwei parallelen, durch Querstangen i, ia miteinander verbundenen Leisten z, auf deren Zapfen 3 eine Vorderachsgabel q. und eine Hinterachsgabel 5 fest aufgeschoben sind. Die Vorderradachse 6 schwingt um einen Zapfen 7 (Abb. q.) der Gabel q. und ist derart lang gehalten, daß zwischen der Gabel q. und den Vorderrädern 8 so viel Raum ist, daß der Fahrer seine Füße auf die Achse 6 aufstellen. kann. Die Vorderräder 8 sind auf Zapfen 6a der Achse 6 lose aufgeschoben und v ersplintet,während die auf der Achse io undrehbar sitzenden Hinterräder g von den senkrechten Leisten der Gabel 5 gehalten sind, deren Enden die Hinterradachse io gabelförmig umfassen. An den Leisten z ist ein Lagerbock i i vorgesehen mit zwei schrägen Einschnitten ,a, 12a (Abb. 7) und einer Bohrung 13 für die Aufnahme einer Achse 1q., auf die ein Kettenrad 15 fest aufgezogen ist. Vom Rad 15 läuft eine endlose Kette 16 nach einem Kettenrad 17 auf der Hinterradachse io (Abb. i und z). Das Kettenrad 16 ist mit einer beliebigen Kupplung versehen, die bewirkt, . daß das Rad bei einer Drehung in Pfeilrichtung a der Abb. 1, 3, 5, 7 mit der Hinterradachse io kraftschlüssig verbunden ist, dagegen bei entgegengesetztem Drehsinn leer läuft. Weiterhin ist in Augen 18 an den Leisten :2 ein federnder Bremsbügel ig eingehängt und durch eine Feder 2o über der Fahrbahn in der Schwebe gehalten. Die oberen Enden der Gabeln 4, 5 sind mit Knöpfen 21 versehen und in diese Gurte 22 eines Stoffsitzes 23 (Abb. 6) eingehängt. Um der verwindenden Kraft dieser Gurte 22 entgegenzuwirken, sind die Gabeln 4, 5 unterhalb der Leisten 2 durch ein Drahtseil 24 verspannt.
  • Die Handhabung des Spielfahrzeuges ist folgende: Soll das Fahrzeug mittels einer Handkurbel (Abb. 1,:2) angetrieben werden, so werden die Leisten 2 derart zwischen die Gabeln 4, 5 gesteckt, daß der Lagerbock i i obenauf steht; die Achse 14 des Kettenrades 15 wird mit übergehängter Kette 16 in die Einschnitte 12 eingelegt und auf deren Enden je ein Kurbelarm 25 aufgesteckt. Durch Drehen an den Kurbeln 25 von Hand entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt das obere Kettentrumm das Kettenrad 17 der Hinterradachse io in Pfeilrichtung a, und das Fahrzeug bewegt sich nach vorn.
  • Soll das Fahrzeug durch eine Tretkurbel angetrieben werden (Abb. 3 und 4), so steckt man die Leisten 2 derart zwischen die Gabeln 4, 5, daß der Lagerbock i i nach unten hängt, und legt die Kettentriebradachse 14 mit einer über das Kettenrad 15 geworfenen, etwas kürzeren endlosen Kette 16a und aufgesteckten Kurbeln 25 nunmehr in die Einschnitte 12a des Lagerbockes i i ein, worauf man das Fahrzeug durch Treten der Kurbelarme 25 fahren kann.
  • Gemäß den Abb. 5 und 6 ist das Fahrzeug wie nach der Abb. i zusammengesteckt; nur ist an Stelle der Kurbeln 25 und des Kettenrades 15 eine besondere Achse i4a mit einem . daraufgeschobenen Schwinghebel 26 in den Lagerbock, und zwar durch dessen mittlere Bohrungen 13 gesteckt. An den beiden Armen dieses Schwinghebels sind die Enden eines offenen Kettenstückes 16b befestigt, und dieses ist über das Kettenrad 17 gezogen. Drückt man diesen Schwinghebel 26 in Pfeilrichtung b der Abb. 5 nach vorn, so bewegt sich durch die Drehung des Kettenrades 17 auch die Hinterradachse io mit den Rädern g in Pfeilrichtung a, und das Fahrzeug rollt nach vorn. Bei der Bewegung des Schwinghebels 26 entgegen der Pfeilrichtung b der Abb. 5 dreht sich das hintere Kettenrad 17 frei im entgegengesetzten Drehsinn des Pfeiles a, und die Vorwärtsbewegung des Fahrzeuges bleibt ungehemmt. Bei neuerlichem Schwenken des Hebels 26 in Pfeilrichtung b der Abb. 5 erfährt die Vorwärtsbewegung des Fahrzeuges einen weiteren Kraftschub.
  • Diese Art des Antriebes kann auch in der Weise möglich gemacht werden, daß man, wie in der Abb.5 gestrichelt eingezeichnet ist, den Schwinghebel 26 unmittelbar auf die Antriebsachse 14 des Kettenrades 15 aufschiebt, und zwar bei dessen Anordnung nach Abb. i. Doch ist der Krafthub bei der Anordnung nach den Abb. 5 und 6 ein größerer.
  • Gemäß der Abb. 7 sind das Kettenrad 15 mit der endlosen Kette 16, 16a herausgenommen und an deren Stelle ein Kettenstück 27 vorgesehen. Das Kettenstück 27 ist an dem Ende einer an der Vorderachsgabel4 eingehängten Schraubenfeder 28 befestigt, läuft gerade noch um das hintere Kettenrad 17 herum und geht kurz darauf in ein biegsames Band 29 über, das eine über den Querstab ia geschobene Rolle (Abb. 6) oder sonst eine ähnliche Bandführung überläuft und dessen Ende in der Mitte des bereits erwähnten Schwinghebels z6 (Abb. g) befestigt ist, der nunmehr als eine Art Ruderholz dient. Zieht nämlich der Fahrer des -Spielfahrzeuges durch eine Ruderbewegung beider Arme den Griff 26 in die Pfeilrichtung c der Abb. 7, so übt der Zug des Bandes 29 auf die Kette 27 eine Kraftwirkung aus, die das Kettenrad 17 unter Anspannung der Feder 28 in Pfeilrichtung a der Abb. 7 dreht und das Fahrzeug nach vorwärts bewegt. Überläßt der Fahrer nach dieser Ruderbewegung seine Hände der Führung des Griffes 26, so zieht die Feder 28 die Kette 27 und das Band 2g bei leer laufendem Kettenrad 17 wieder in ihre Anfangslage zurück, und dem Fahrzeug kann durch eine neuerliche Ruderbewegung ein neuer Kraftschub gegeben werden.
  • Abgebremst wird das Fahrzeug in allen Fällen durch Niederdrücken des Bremsbügels 1g gegen die Fahrbahn. Je nach dem Durchgang der Triebkette kann dieser Bügel ig nahe dem vorderen oder hinteren Ende der Leisten 2 oder an eine der Gabeln 4, 5 selbst angeordnet werden. Zu diesem Zweck ist an den entsprechenden Stellen, z. B. an den Leisten 2 ein zweites Augenpaar 3o vorgesehen. Das Ein- und Aushängen des Bügels ig erfolgt in der Weise, daß man diesen Bügel, wie in der Abb. 8 gestrichelt dargestellt ist, so weit zusammendrückt, bis dessen Haltezapfen 3 1 aus bzw. vor die Augen 18 oder 30 treten. Schließlich könnte der Bremsbügel ig auch durch einen Schnurzug nach unten gezogen werden.
  • Das Lenken des Fahrzeuges erfolgt durch Verschwenken der Vorderachse 6 mittels der Füße des Fahrers. Werden diese, wie z. B. bei der Anordnung nach den Abb. 3 und 4, zum Fortbewegen des Fahrzeuges benötigt, so erfolgt das Verschwenken d!er Voz'derachse 6 mittels eines an der Achse zu beiden Seiten der Gabel 4 befestigten Schnurzügels o. dgl. von Hand.
  • Als Baustoff für den Fahrzeugrahmen 2, .I, 5 wird der größeren Billigkeit wegen Hartholz verwendet. Doch sind mit Metallzapfen versehenes Rohrmaterial, auch aus Metall, oder Stäbe aus Leichtmetall gleichfalls vorzüglich geeignet. Naturgemäß ist die Aufhängung des Sitzes eine beliebige, und an Stelle von Stoff kann auch ein Gurt- oder Schnurgeflecht o. dgl. verwendet werden. Auch kann an den Einschnitten i2, i?a des Lagerbockes ii eine Verriegelung für die eingesteckten Achsen vorgesehen sein.
  • Im Außergebrauchszustande wird das Fahrzeug auseinandergenommen und zu einem flachen Paket zusammengelegt. Auf diese Weise kann es leicht befördert und aufbewahrt werden, Auch hat das Spielzeug den Vorteil, daß es infolge seiner Vielseitigkeit nicht nur einen außerordentlich hohen Spielreiz besitzt, sondern auch das technische Empfinden des Kindes weckt und anregt. Auch bedingt die Vielseitigkeit des Spielzeuges eine Durcharbeitung aller Muskeln des Fahrers und vereinigt dadurch die sportlichen Vorzüge aller durch dieses zu bauenden Einzelfahrzeuge.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Durch Kettenantrieb bewegtes, auf Rädern laufendes Spielfahrzeug mit einem zusammensteckbaren Rahmen, dessen die beiden Achsen verbindende Mittelstreben umgesteckt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung beliebig in Hand- oder Fuß- oder Schwinghebelantrieb umwandelbar ist. z. Spielfahrzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den Mittelstreben (2) ein um Zapfen (3) drehbarer Lagerbock (ii) angebracht ist, der zwei schräge Einschnitte (i2, i2a) für die Aufnahmeeiner Kettentriebradachse (i4) und eine mittlere Bohrung (i3) für die Aufnahme einer Schwinghebelachse (i4a) aufweist.
DEK114109D 1929-03-29 1929-03-29 Durch Kettenantrieb bewegtes, auf Raedern laufendes Spielfahrzeug Expired DE496014C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK114109D DE496014C (de) 1929-03-29 1929-03-29 Durch Kettenantrieb bewegtes, auf Raedern laufendes Spielfahrzeug

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DEK114109D DE496014C (de) 1929-03-29 1929-03-29 Durch Kettenantrieb bewegtes, auf Raedern laufendes Spielfahrzeug

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE496014C true DE496014C (de) 1930-04-12

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ID=7242935

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DEK114109D Expired DE496014C (de) 1929-03-29 1929-03-29 Durch Kettenantrieb bewegtes, auf Raedern laufendes Spielfahrzeug

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DE (1) DE496014C (de)

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