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DE601301C - Schaukelpferd, -stuhl o. dgl. mit einem an Scheitel der Kufen angeordneten, nur vorwaerts bewegbaren Raederpaar - Google Patents

Schaukelpferd, -stuhl o. dgl. mit einem an Scheitel der Kufen angeordneten, nur vorwaerts bewegbaren Raederpaar

Info

Publication number
DE601301C
DE601301C DEZ20016D DEZ0020016D DE601301C DE 601301 C DE601301 C DE 601301C DE Z20016 D DEZ20016 D DE Z20016D DE Z0020016 D DEZ0020016 D DE Z0020016D DE 601301 C DE601301 C DE 601301C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheels
runners
rocking
chair
pair
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEZ20016D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE601301C publication Critical patent/DE601301C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G15/00Rocking horses on runners adapted for progressive movement
    • A63G15/04Rocking horses on runners adapted for progressive movement with arrangements for pushing forward

Landscapes

  • Handcart (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 13. AUGUST 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77 e GRUPPE 14
Zaharije 2ivkovic in Belgrad
bewegbaren Räderpaar
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. März 1932 ab
Unter den vorwärts bewegbaren Schaukelpferden ist zu unterscheiden zwischen jener Bauart, bei der das Schaukelpferd auf einem besonderen drei- oder vierrädrigen Gestell angebracht ist, und jener, bei der die Schaufeelkufeil selbst Räder tragen. Bei der ersteren Bauart handelt es sich um ziemlich schwere und umständliche Gefährte, mit denen kleine Kinder oder gebrechliche Personen — letztere
to kommen insbesondere für Schaukelstühle in Betracht — nicht allein umgehen können. Die Erfindung dagegen betrifft ein Schaukelpferd der zweiten Bauart, das sich auf sehr einfache Weise aus jedem bereits vorhandenen gewöhnliehen Schaukelpferd herstellen läßt.
Bei den bekannten Schaukelpferden dieser letzteren Bauart, die neben der Schaukelbewegung eine Vorwärtsbewegung zulassen, sind ein oder mehrere Räderpaare ortsfest an den Kufen gelagert. Entsprechend der Bogenform der Kufen berühren also nicht immer zwei Räderpaare gleichzeitig den Boden, so daß ein sicheres Vorwärtsrollen auf vier Rädern in jeder Neigungslage des Schaukelpferdes nicht gewährleistet ist.
Außerdem verursacht beim Schaukeln das aufeinanderfolgende Auftreffen der einzelnen Räderpaare auf den Boden ein hämmerndes Geräusch und leidet der Fußboden unter den Stößen.
Erfindungsgemäß wird ein Schaukelpferd, -stuhl o. dgl. derart ausgebildet, daß am Scheitel der Kufen ein nur vorwärts bewegbares Räderpaar angeordnet und am vorderen Kufenteil ein nachgiebig gelagertes Räderpaar angebracht ist, das sich während der Schaukelbewegung des Schaukelpferdes, -Stuhles o. dgl. ständig auf dem Boden rollend abstützt und an Führungstangen sitzt, die sich mit einer kolbenartigen Verbreiterung in vorn entweder unmittelbar an jeder der beiden Kufen oder an dem diese verbindenden Quer- · balken angeordneten Zylindern entgegen oder zufolge der Wirkung je einer in diesen Zylindern untergebrachten Feder verschieben.
Auf einem solchen Schaukelpferd, -stuhl 0. dgl. können sich selbst kleine Kinder oder schwache Personen) mit geringer Kraftanstrengung vorwärts bewegen, da das Gerät in jeder Neigungslage als vierrädriges Fahrzeug wirkt.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeigt eine Seitenansicht des Schaukelpferdes mit Schnitt nach Linie I-1 der Abb. 2,
Abb. 2 ist eine Aufsicht nach Linie II-II der Abb. 1 nach Entfernung des Pferdekörpers.
Die Kufen 1 sind durch Querbalken 2, welche das Holzpferd, den Schaukelstuhl ο. dgl.
tragen, verbunden. In der Mitte der Kufen ι ist 'eine Achse 4 (oder nur Achszapfen) vorgesehen, welche Räder 5 tragen, die etwas über die Unterseite der Kufen hinausragen. Mit den Rädern 5 sind Zahnsperräder 6 starr verbunden, in welche Elnfallklmken 7 greifen, die auf je einem Achsstift 8 sitzen. Die Räder 5 und die Zahnsperräder 6 können sich mit der Achse 4 vorwärts drehen, werden aber an einer Rückwärtsdrehung durch die Klinken 7 gehindert. Die Klinken 7 werden zweckmäßig durch nicht besonders dargestellte Federn in die Sperräder 6 gedrückt. Sie lassen sich jedoch nach Wunsch von ig Hand von den Sperrädern abheben, so daß dann das Schaukelpferd sowohl vorwärts wie rückwärts geschoben werden kann. An dem vorderen Querbalken 2 sind zwei oben geschlossene Zylinder 9 befestigt, in welchen sich je eine Führungsstange 10 auf und ab verschieben läßt. Am unteren Ende der Führungsstangen 10 befindet sich ein frei drehbares Rädchen 11 und am oberen Ende eine kolbenartige Verbreiterung, welche ungefähr der Bohrung des Zylinders 9 entspricht. Der Zylinder ist oben geschlossen und unten mit einem Boden versehen, der eine öffnung besitzt, welche zusammen mit der kolbenartigen Verbreiterung als Führung der Stange 10 dient. In dem oberen Teil des Zylinders 9 ist über der kolbenartigen Verbreiterung der Stange 10 eine Feder 12 angeordnet, welche der Stange 10 entgegenwirkt. Die Kraft der Feder wird je nach Bedarf im voraus bemessen.
Das gemäß' der Erfindung ausgeführte Schaukelpferd, Schaukelstuhl o. dgl. bewegt sich in folgender Weise vorwärts: Wenn man den Sitz einnimmt, befindet sich das Schaukelpferd ungefähr in der in Abb. 1 dargestellten Lage; sobald der Reiter sich nach vom beugt, neigt sich auch das Pferd nach vorn, wobei sich die Stange 10 in den Zylinder 9 bewegt. Da hierdurch der Schwerpunkt verschoben wird, beginnt das Pferd in dieser Lage auf den Rädern 5 und 11 nach vorwärts zu rollen. Wenn sich aber der Reiter nach rückwärts beugt, wobei der Schwerpunkt wiederum verschoben wird, kann das Pferd nicht nach rückwärts rollen, sondern bleibt stehen, weil die Klinken 7 in. die Zähne des Zahnsperrades greifen und auf diese Weise die Drehung der Achse 4 und der Räder 5 sperren. Das Pferd bleibt dann einen Augenblick stehen, während die Stangen 10 aus den Zylindern 9 in ihre normale Lage heraustreten. Danach beugt sich der Reiter wiederum nach vorn, und es wiederholt sich der Vorgang. Auf diese Weise kann sich der Reiter auf einem solchen Schaukelpferd nach Belieben vorwärts bewegen. Die federnde Abstützung der vorderen Räder 11 hat zur Folge, daß beim Vorwärtsschaukeln das Schaukelpferd gleichmäßig auf vier Rollen oder Rädern aufruht und sich dadurch leicht nach vorwärts bewegen läßt.
Als besonderer Vorteil der Erfindung sei noch betont, daß man jedes einfache Schaukelpferd oder ähnliches Schaukelspielzeug mit geringen Kosten gemäß der Erfindung umwandeln kann.
Zum Bewegen der Führungsstangen 10 können auch andere Mittel als die Federn 12 angewendet werden. Auch können die Zylinder 9 mit den Stangen und den übrigen Teilen auf irgendeine andere Art angeordnet werden, z. B. senkrecht zu einer an die Kufen gelegten Tangente.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schaukelpferd, -stuhl o. dgl. mit einem am Scheitel der Kufen angeordneten, nur vorwärts bewegbaren Räderpaar und einem am vorderen Kufenteil angebrachten, nachgiebig gelagerten Räderpaar, das sich während der Schaukelbewegung des Schaukelpferdes, -Stuhles o. dgl. ständig auf dem Boden rollend abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß das nachgiebige Räderpaar (11) an Führungsstangen (10) sitzt, die sich mit einer kolbenartigen Verbreiterung in vorn entweder unmittelbar an jeder der beiden Kufen oder an dem diese verbindenden Querbalken (2) angeordneten Zylindern (9) entgegen oder zufolge der Wirkung je einer in diesen Zylindern untergebrachten Feder (12) verschieben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEZ20016D 1931-10-29 1932-03-08 Schaukelpferd, -stuhl o. dgl. mit einem an Scheitel der Kufen angeordneten, nur vorwaerts bewegbaren Raederpaar Expired DE601301C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
YU384516X 1931-10-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE601301C true DE601301C (de) 1934-08-13

Family

ID=25559823

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEZ20016D Expired DE601301C (de) 1931-10-29 1932-03-08 Schaukelpferd, -stuhl o. dgl. mit einem an Scheitel der Kufen angeordneten, nur vorwaerts bewegbaren Raederpaar

Country Status (4)

Country Link
US (1) US1891131A (de)
DE (1) DE601301C (de)
FR (1) FR732454A (de)
GB (1) GB384516A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE930676C (de) * 1952-10-25 1955-07-21 Arthur Silz Mittels wechselweise ein- und ausrueckbarer Sperrklinken vor- und rueckwaerts fahrbares Untergestell fuer Schaukelpferde

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3220744A (en) * 1964-09-08 1965-11-30 Paul L Gomory Rocking and rolling exerciser or toy

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Also Published As

Publication number Publication date
FR732454A (fr) 1932-09-21
GB384516A (en) 1932-12-08
US1891131A (en) 1932-12-13

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