[go: up one dir, main page]

DE480871C - Verfahren zur Schnelltelegraphie unter Verwendung einer lichtelektrischen Zelle - Google Patents

Verfahren zur Schnelltelegraphie unter Verwendung einer lichtelektrischen Zelle

Info

Publication number
DE480871C
DE480871C DEM93616D DEM0093616D DE480871C DE 480871 C DE480871 C DE 480871C DE M93616 D DEM93616 D DE M93616D DE M0093616 D DEM0093616 D DE M0093616D DE 480871 C DE480871 C DE 480871C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
high frequency
photoelectric cell
light source
light
signals
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM93616D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BAE Systems Electronics Ltd
Original Assignee
Marconi Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Marconi Co Ltd filed Critical Marconi Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE480871C publication Critical patent/DE480871C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02FOPTICAL DEVICES OR ARRANGEMENTS FOR THE CONTROL OF LIGHT BY MODIFICATION OF THE OPTICAL PROPERTIES OF THE MEDIA OF THE ELEMENTS INVOLVED THEREIN; NON-LINEAR OPTICS; FREQUENCY-CHANGING OF LIGHT; OPTICAL LOGIC ELEMENTS; OPTICAL ANALOGUE/DIGITAL CONVERTERS
    • G02F1/00Devices or arrangements for the control of the intensity, colour, phase, polarisation or direction of light arriving from an independent light source, e.g. switching, gating or modulating; Non-linear optics
    • G02F1/01Devices or arrangements for the control of the intensity, colour, phase, polarisation or direction of light arriving from an independent light source, e.g. switching, gating or modulating; Non-linear optics for the control of the intensity, phase, polarisation or colour 

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Optical Recording Or Reproduction (AREA)

Description

  • Verfahren zur Schnelltelegraphie unter Verwendung einer lichtelektrischen Zelle Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Schnelltelegraphie mittels lichtempfindlicher Zellen, mit denen man weit größere Übertragungsgeschwindigkeiten erzielen kann als bisher möglich waren.
  • Die Anordnung besteht in bekannter Weise aus einer lichtempfindlichen Zelle, auf die -durch ein optisches System ein Lichtstrahl geworfen wird, und aus einem beweglichen Band, das mit Perforation versehen ist und den Lichtstrahl intermittierend verdeckt, sowie aus einer Verstärkereinrichtung, durch die die -durch die Zelle - fließenden Stromschwankungen verstärkt werden.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung sind die Perforationen in dem Band so angeordnet, daß sie Signale von verschiedener Länge ergeben, entsprechend den Strichen und Punkten des Morsealphabets; für jeden Punkt und Strich werden die Hochfrequenzimpulse erhalten entweder durch Mittel, die das Licht in Hochfrequenzintervallen abschneiden, oder durch eine mit Hochfrequenz modulierte elektrische Lampe.
  • Zum Aufzeichnen der Signale wird ein Apparat verwendet, ähnlich einem Phonographen mit rotierendem Wachszylinder. Bisher hat man angenommen, daß die höchste mit einer solchen Einrichtung zu erzielende Frequenz in der Nähe von 3 000 Perioden läge. Die Erfinderin hat mit ihrer Einrichtung eine Frequenz bis 2o ooo pro Sekunde erreicht, und zwar hat sie den Aufzeichnungsstift direkt an einer Magnetspule befestigt, die innerhalb eines starken magnetischen Feldes gelegen war. Es ist demnach möglich, mittels eines Phonographen Signale aufzuzeichnen und zu reproduzieren, die ursprünglich mit einer Geschwindigkeit von etwa r ooo Worten pro Minute gegeben wurden; denn wenn die Schreibfrequenz 2o ooo ist, dann hat der Ableseton, wenn man bei 30 Worten pro Minute reproduziert, etwa eine Frequenz von 6oo pro Sekunde.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung in sieben Abbildungen dargestellt.
  • Abb. z zeigt die Gesamtanordnung der Signalvorrichtung.
  • Abb. 2 zeigt einen Bandstreifen.
  • Abb. 3 zeigt einen solchen Bandstreifen mit einer Abdeckvorrichtung.
  • Abb. q. zeigt= schematisch einen drahtlosen Sender.
  • Abb. 5 zeigt schematisch einen drahtlosen Empfänger. _ Abb. 6 zeigt Einzelheiten des Schreibers. Abb. 7 zeigt schematisch einen Wiedergabeapparat.
  • Abb. z. Die lichtempfindliche Zelle besteht aus der Scheibe z und dem Gefäß 2. m, ist die Lichtquelle, q. das Linsensystem, 6 der perforierte Signalstreifen, der sich von einer Spule 7 abwickelt und durch ein Rad 8 in bekannter Weise betrieben wird. Es wird das Licht von der Quelle 5 her mit Hochfrequenz unterbrochen, etwa durch einen rotierenden Unterbrecher oder durch eine mit Hochfrequenz gespeiste elektrische Lampe.
  • Abb. 2. g sind die Löcher zum Antrieb des Bandes, =o und ii die Löcher, durch die das Signal gesendet wird, und zwar dienen die Löcher =o zur Bildung von Punkten, während sowohl =o als auch =i zur Bildung von Strichen dienen. Das zweckmäßig gefärbte Band unterbricht das Licht mit Hilfe der Maske =z. Diese Maske besitzt zwei Schlitze 13 und =q.. Das Band wird kontinuierlich über die Maske be- wegt; wenn eins der Löcher =o den Schlitz 13 passiert, fällt ein Lichtimpuls entsprechend einem Punkt auf die Zelle; wenn jedoch zwei Löcher =o und =i so zu der Maske liegen, wie Abb. 3 erkennen läßt, kann ein Lichtimpuls von einer Länge entsprechend einem Strich passieren, da die Schlitze 13 und =q. so liegen, daß Licht durch Loch =i und Schlitz =q. hindurchgehen kann,- bevor das Hindurchgehen durch Loch =o und Schlitz 13 abgeschnitten ist.
  • Eine Anordnung zur drahtlosen Übertragung der Signale zeigt Abb. q.. Hier ist 15 ein Modulator, 16 ein Verstärker, 17 ein Sender und 18 die Antenne.
  • Es ist notwendig, daß alle Kreise, die die Lichtzelle, Verstärker und Sendeleitungen einschließen, genügend flache Dämpfungskurven besitzen, so daß alle Modulationsseitenbänder vollständig übertragen werden, widrigenfalls sich schlechte Signale ergeben. Bei dem Verstärker muß irgendeine Form einer Begrenzungseinrichtung verwendet werden, so daß die Signalamplitude und -bildung stets richtig ist.
  • Bei Verwendung von Gleichstromverstärkern ist es wichtig, daß alle Röhren so `betätigt werden, daß kein Gitterstrom fließt.
  • Abb.5 zeigt schematisch eine Empfangsanordnung.
  • Hier ist zg die Antenne, iga der Empfänger, 2o ein Verstärker und Amplitudenbegrenzer, 21 ein Siebkreis und 22 die Schreibvorrichtung.
  • Diese Schreibvorrichtung ist in Abb. 6 ausführlich dargestellt.
  • Hier ist 23 ein Elektromagnet, `2q. eine in dessen Feld aufgehängte Spule, 25 die biegsame Aufhängung dieser Spule, 26 der Schreibstift und 27 der rotierende Wachszylinder.
  • Wichtig ist, daß bei dem Schreibmechanismus keine mechanischen Resonanzpunkte auftreten. Die hochfrequente Aufzeichnung wird dann auf eine langsame Ablesevorrichtung übertragen, die schematisch in Abb. 7 dargestellt ist.
  • Hier ist 27 der Wachszylinder, 28 eine im Feld des Magneten 7.9 aufgehängte Spule und 3o ein daran befestigter Stift. Diese Signale auf dem Wachszylinder verursachen Vibration der Spule 28 und daraus eine Wechsel-EMK. Diese Signale gehen durch ein Filter 31 und werden dann in dem Verstärker 32 verstärkt, in dem Gleichrichter 33 gleichgerichtet und dann schließlich zu dem Telephon oder einem Drucker, Modulator o. dgl. 34 geführt.
  • Mittels des oben beschriebenen Apparates kann man Frequenzen aufzeichnen, die innerhalb des Hochfrequenzbandes liegen, etwa 2o ooo Perioden, während die bisherige obere Grenze in der Nähe von 3 000 Perioden lag. Es ergibt sich also, daß man einen Phonographen verwenden kann, um Signale aufzuzeichnen und wiederzugeben, die ursprünglich mit einer Geschwindigkeit von i ooo Worten pro Minute gegeben werden. Denn wenn die Schreibfrequenz 2o ooo Perioden beträgt, dann ist die Lesefrequenz, wenn man mit 30 Worten pro Minute wiedergibt, noch 66o Perioden pro Sekunde. Die Drehgeschwindigkeit der Wiedergabevorrichtung ist dabei ein Bruchteil von der Geschwindigkeit des Schreibers. Wenn z. B. sich der Schreibzylinder bei i ooo Worten pro Minute mit 500 Umdrehungen pro Minute dreht, dann dreht sich bei einer Lesegeschwindigkeit von 3o Worten pro Minute der Wiedergabezylinder mit 16 Umdrehungen pro Minute.
  • Die dargestellten Ausführungsformen können noch verschiedentlich variiert werden.
  • Z. B. kann man die Anordnung nach Abb. 6 durch ein elektrostatisches Äquivalent ersetzen und ebenso die Anordnung nach Abb. 7 durch ein Mikrophon und durch Verstärker. Die Signale können bei Frequenzen oberhalb der Hörbarkeitsgrenze aufgezeichnet werden, jedoch ist die Erfindung nicht darauf beschränkt. Man kann z. B. Gleichströme dazu benutzen, um die Tiefe der ursprünglichen Aufzeichnung zu verändern und eine Lichtzelle vermittels eines Spiegels und einer Lichtquelle zu betätigen und die Linien veränderlicher Tiefe entsprechend wiederzugeben. Es kann fernerhin der beschriebene Empfangsapparat auch benutzt werden, wenn der Sendekreis in bekannter Weise derart ausgebildet ist, daß die lichtelektrische Zelle die Schwingungen steuert oder moduliert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜcFIE: i. Verfahren zur Schnelltelegraphie unter Verwendung einer lichtelektrischen Zelle und eines Signalbandes-, das zwischen einer Lichtquelle und der lichtelektrischen Zelle vorbeibewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Belichtung derZellehochfrequente Lichtimpulse verwendet werden, die durch Speisung der Lichtquelle mit Hochfrequenz oder durch hochfrequente Abblendung einer konstanten Lichtquelle erzeugt werden. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Signale mit einer Freqnenz oberhalb der Hörbarkeitsgrenze gegeben werden. 3. Anordnung zürAusübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein doppelschlitziger Schieber vorgesehen ist, der mit dem in geeigneter Weise gelochten Signalstreifen zusammenarbeitet, um punkt- und strichförmige Signale zu erzeugen.
DEM93616D 1925-03-06 1926-03-06 Verfahren zur Schnelltelegraphie unter Verwendung einer lichtelektrischen Zelle Expired DE480871C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB480871X 1925-03-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE480871C true DE480871C (de) 1929-08-09

Family

ID=10447336

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM93616D Expired DE480871C (de) 1925-03-06 1926-03-06 Verfahren zur Schnelltelegraphie unter Verwendung einer lichtelektrischen Zelle

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE480871C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69220988T2 (de) Gerät und Verfahren zur Einstellung der Schreibkraft eines Lasers
US2628288A (en) Combination sound recording and record
DE2550872A1 (de) Aufzeichnung fuer farbbildinformationen und begleitende mehrkanal-toninformationen sowie einrichtungen und verfahren zur bildung und zur wiedergabe einer solchen aufzeichnung
DE480871C (de) Verfahren zur Schnelltelegraphie unter Verwendung einer lichtelektrischen Zelle
DE621263C (de) Verfahren und Einrichtung zum Registrieren von Strom- oder Spannungsschwankungen
DE1299689B (de) System zur Wiedergabe magnetisch aufgezeichneter Farbfernsehsignale
DE3343751C2 (de)
DE1285760B (de) Wiedergabevorrichtung fuer Gespraechssignale
DE4234926C2 (de) Entspannungsgerät
DE865859C (de) Verfahren und Einrichtung zur Tonfilmaufnahme und -wiedergabe
DE741332C (de) Vorrichtung zum Herausschneiden einer optisch wiederzugebenden Schwingungsaufzeichnung aus einem Traeger
DE910602C (de) Verfahren zum Kopieren einer magnetischen Schallaufzeichnung
DE731394C (de) Anordnung zur geheimen UEbertragung von Nachrichten
DE3116130A1 (de) Videorecorder mit verbesserter tonwiedergabe
DE672263C (de) Verfahren zur Aufzeichnung einer ein weites Frequenzgebiet umfassenden Klangfolge
DE651133C (de) Tonaufzeichnungs- und Wiedergabeverfahren
DE856365C (de) Schallaufzeichnung
DE873150C (de) Verfahren zur Wiedergabe einer Magnettonaufzeichnung
DE1090060B (de) Einrichtung zur photographischen Aufzeichnung von kreisfoermigen Tonspuren
DE632957C (de) Verfahren zur Herstellung und Wiedergabe von Schwingungstraegern
DE664124C (de) Einrichtung zum mechanischen Aufzeichnen elektrischer Bildstroeme
DE620360C (de) Verfahren zur elektromagnetischen Aufzeichnung und Wiedergabe von Schwingungen und Impulsserien
CH381762A (de) Verfahren zum Nachweis des Vorhandenseins remanenter Magnetisierung an Geräteteilen von Magnettongeräten
DE804726C (de) Verfahren zur magnetischen Tonaufzeichnung
AT227799B (de) Verfahren zum magnetischen Aufzeichnen bzw. Wiedergeben von Fernsehsignalen, Vorrichtung zum Ausführen dieses Verfahrens und Aufzeichnungsmedium, hergestellt nach diesem Verfahren bzw. mit dieser Vorrichtung