DE1090060B - Einrichtung zur photographischen Aufzeichnung von kreisfoermigen Tonspuren - Google Patents
Einrichtung zur photographischen Aufzeichnung von kreisfoermigen TonspurenInfo
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- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10H—ELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
- G10H3/00—Instruments in which the tones are generated by electromechanical means
- G10H3/03—Instruments in which the tones are generated by electromechanical means using pick-up means for reading recorded waves, e.g. on rotating discs drums, tapes or wires
- G10H3/06—Instruments in which the tones are generated by electromechanical means using pick-up means for reading recorded waves, e.g. on rotating discs drums, tapes or wires using photoelectric pick-up means
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Description
- Einrichtung zur photographischen Aufzeichnung von kreisförmigen Tonspuren Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur photographischen Aufzeichnung von kreisförmigen. Tonspuren auf einem lichtempfindlichen Träger für die Herstellung von Tonscheiben für Lichttonorgeln mit einer Projektionseinrichtung, welche das Abbild einer veränderlichen Blende in Gestalt einer Klangkurve auf einen lichtempfindlichen Träger in. Scheiben- oder Walzenform in Kreisbahnen aufzeichnet und- bei der sich der Aufzeichnungsträger mit einer Umlaufge schwin.digkeit dreht, die ein: ganzzahliger Bruchteil der aufzuzeichnenden Frequenz ist. Es ist auch bei den Lichttonorgeln Bedingung, daß jede Spur so regelmäßig wie möglich aufgezeichnet wird.
- Man hat sich bisher mit unzulänglichen. Mitteln behelfen müssen, um diese Spuren aufzuzeichnen. Das sicherste Verfahren für eine zuverlässige und. billige Reproduktion dieser Tonscheiben besteht darin, die Spuren auf eine photographische Platte aufzubringen. Praktisch stößt dieses Verfahren auf Schwierigkeiten wegen der großen Oberfläche der Platte. Ein bekanntes Verfahren besteht darin, in regelmäßigen Zeitabständen eine von einer Lichtquelle beleuchtete Schablone zu photographieren., die am Ende eines Uhrzeigers befestigt ist, so daß auf ein und derselben Platte eine Serie von identischen Zeichen in regelmäßigen Abständen sichtbar wird. Dieses Verfahren ist wegen der Passung der Abschnitte aneinander sehr langwierig.
- Bekannt ist auch ein Verfahren, bei dem die Tonspur durch photographische Abbildung einer Lichtquelle auf einer lichtempfindlichen Schicht auf strobaskopischem Wege erzeugt wird. Hierbei wird die erregte spiegelnde Membran eines Mikrophons durch eine elektrische Funkenstrecke intermittierend belichtet und das Bild der Membran auf einen gleichförmig laufenden Film eines Aufnahmegerätes projiziert. Dieses Verfahren ergibt nur einen unvollkommenen nicht reinen Klang.
- Nach einem anderen Verfahren wird ein auf eine lichtempfindliche Platte gerichteter bandförmiger Lichtstrahl durch eine umlaufende Blende mit einer dem Klang. entsprechenden Randkurve moduliert bzw. in Zeitabständen unterbrochen, hierbei laufen Platte und Blende in einem bestimmten Drehzahlverhältnis zueinander um. Dies erfordert umständliche Getriebe und für jeden Klang eine besondere Blende.
- Bei einem ähnlichen. Verfahren wird eine von Hand gesteuerte Klangkurve beleuchtet und durch eine radial geschlitzte Umlaufblende stroboskopisch abgetastet und durch ein Objektiv auf einen bewegten Negativfilm projiziert, der ein bestimmtes Geschwindigkeitsverhältnis zu der Scheibe aufweisen muß.
- Bekannt ist ferner die Verwendung von Gleichstrom-Wodframbogenlampen zum Aufzeichnen von beliebigen Schallschwingungen auf lichtempfindlichen Trägern.
- Die Erfindung will die bekannten Herstellungsverfahren. zur Gewinnung von Tonscheiben für die Lichttonorgeln. verbessern. Sie erreicht dies dadurch, daß die Projektionseinrichtung auf einer drehendenUnterlage radial zur Drehachse verstellbar befestigt ist und eine auswechselbare Blende in Form einer Klangkurve enthält, die durch eine in der Frequenz des Klanges modulierte Glimmlampe beleuchtet und von der Abbildungsoptik auf einem feststehenden lichtempfindlichen Aufzeichnungsträger abgehildet wird.
- Der stroboskopische Effekt wird hierbei in einfacher Weise nur durch das Verhältnis der Drehzahl der auf einer Kreishahn umlaufenden, Lichtquellen und der Modulationsfrequenz erreicht, so daß man ohne Getriebe auskommt. Eine genaue Anpassung von Mo.dulationsfrequenz und Drehzahl zueinander ist möglich und bequem durch die Unbeweglichkeit des stroboskopischen Bildes der Tonspur nachprüfbar. Der Übergang von einer Note zur anderen wird durch einen Spurenwechsel ausgeführt. Es wird zunächst der Abstand der Lichtquelle von der Rotationsachse bei gleichbleibender Drehzahl der Lichtquelle verändert und gleichzeitig die Erregungsfrequenz der Lichtquelle geändert. Die Klangbilder können aus Reihen von getrennten Punkten wie auch aus fortlaufenden Spuren bestehen.
- Man kann ferner einen Klangfarbenwechsel erreichen, indem man das Abbild der Lichtquelle durch eine Blende abdeckt. Die Lichtquelle selbst soll fest angebracht sein. Es ist vorteilhaft, als Lichtquelle eine Gasentladungslampe oder Lichtbogenlampe zu verwenden, die sich durch .elektrische Schwingungen in der Helligkeit steuern läßt. Die Frequenzkonstanz wird durch Verstärker und Lautsprecher kontrolliert. Der Klang läßt sich -auf diese Weise dem Gehör nach prüfen. Optisch kann, dies durch Prüfung auf Unbeweglichkeit des stroboskopischen Bildes der Spur geschehen.
- Wie bei der Lichttonaufzeichnung kann auch statt der Tonabbildung in Form von einzelnen Bildern eine fortlaufende Spur wechselnder optischer Dichte Anwendung finden, wie die Sprossen- bzw. Zackenschrift bei dem Lichtton.
- Eine andere Möglichkeit zur Herstellung von Tonspuren bietet das Magnetband. Man geht von. einer einzigen stabil gehaltenen Frequenz aus und zeichnet auf einem Magnetband diesen Ton auf. Anschließend wird dieses Band mit verschiedenen Geschwindigkeiten wiedergegeben. Die Gleichhaltung der Geschwindigkeit bei der Wiedergabe wird durch einen Synchronmotor erreicht, der durch einen frequenzkonstanten Oszillator gespeist wird, der auf verschiedene Frequenzen einstellbar ist.
- Die modulierte Ausgangsspannung des Magnettongerätes wird nach Verstärkung für die Steuerung der Gasentladungslampe oderLichtbogenlampe verwendet, deren Abbild auf der photographischen Platte, wie oben dargelegt, das Klangbild ergibt.
- Es ist möglich, auf demselben Tonband mehrere Klangfarben für ein und dieselbe -Note aufzuzeichnen oder auch Noten, von verschiedenen Frequenzen, von denen. jede mehrere Klangfarben hat; auf diese Weise läßt sich in der phtographischen Aufzeichnung ein Akkord herstellen.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Schnitt.
- In der Zeichnung liegst - in einem festen Gestell 1 - eine kreisfärmige photographische Platte 2, und eine weitere kreisförmige Platte 3, welche die Lichtquelle 4 trägt, ist in der Verlängerung des Lotes auf den Mittelpunkt der Platte 2 gelagert. Die Lichtquelle 4 ist an der Platte 3 so befestigt, daß die Verstellung ihres Abstandes von der Rotationsachse möglich ist. Das Bild dieser Lichtquelle wird durch eine Optik 5 geschickt, mit einer Blende 6. Diese wird bei 7 auf der Platte 2 abgebildet.
- Die Platte 3 wird mittels eines Riemens 8 durch einen Synchronmotor 9 angetrieben. Die Lichtquelle 4 ist durch ein nicht dargestelltes Schleifringsystem an einen Schwingungskreis 10 angeschlossen, der auch einen Verstärker 11 und einen Lautsprecher 12 speist, die zur Nachprüfung der Frequenz dienen.
- Die Oszillationsfrequenz des Schwingungskreises 10, die durch Vergleich zwischen dem Ton des Lautsprechers 12 und dem eines Musikinstrumentes geprüft wird, bestimmt in Abhängigkeit von der Umlaufzahl der Platte 3 die Anzahl der Abbildungen bei 7 auf der photographischen Platte 2. Man ändert die Tonhöhe, indem man die Entfernung der Lichtquelle 4 zu der Achse vergrößert bzw. verkleinert und gleichzeitig die Frequenz 10 des Schwingkreises einregelt. Die Klangfarbe wird mit Hilfe der Blende 6 eingestellt.
- Zum Beispiel wird - um die Aufzeichnung einer Spur von 220 Schwingungen durchzuführen - der Schwingkreis 10 mit 1100 Perioden je Sekunde eingestellt. Die photographische Platte 3 läuft auf 5 Umdrehungen je Sekunde. Die Anzahl der Zeichen auf der photographischen. Platte 2 ist also gleich 1100 : 5 =200. Damit der Klang rein bleibt, dürfen die 220, Abbilder nicht schwanken. Die Unbeweglichkeit ist leicht mit dem bloßen Auge zu prüfen.
- Die Einrichtung, bei der die Lichtquelle sich dreht und in der die photographische Platte feststeht, kann durch die umgekehrte Einrichtung ersetzt werden, bei der sich die Photoplatte dreht.
Claims (3)
- PATENTA'NSPRUCHE: 1. Einrichtung zur photographischen Aufzeichnung von kreisförmigen Tonspuren auf einem lichtempfindlichen Träger für die Herstellung von Tonscheiben für Lichttonorgeln mit einer Projektionseinrichtung, welche das Abbild einer veränderlichen Blende in Gestalt einer Klangkurve auf einen lichtempfindlichen Träger in Scheiben-oder Walzenform in Kreisbahnen aufzeichnet und bei der sich der Aufzeichnungsträger mit einer Umlaufgeschwindigkeit dreht, die ein gradzahliger Bruchteil der- aufzuzeichnenden -Frequenz ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Projektionseinrichtung (4 bis 6) auf einer drehenden Unterlage (3) radial zur Drehachse verstellbar befestigt ist und eine auswechselbare Blende in. Form einer Klangkurve enthält; die durch eine in der Frequenz des Klanges modulierte Glimmlampe (4) beleuchtet und von der Abbildungsoptik (5) auf einem feststehenden lichtempfindlichen Aufzeichnungsträger (2) abgebildet wird.
- 2. Einrichtung. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz der Bilder auf dem Aufzeichnungsträger akustisch durch einen Verstärker und einen Lautsprecher, die an den Generator für die Glimmlampe angeschlossen sind, und die Frequenzkonstanz optisch durch Kontrolle der Unbeweglichkeit des stroboskopischen Bildes der Spur kontrolliert werden.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Lichtquelle eine Gasentladungslampe oder Lichtbogenlampe verwendet wird,- die durch die Ausgangsspannung eines Magnetophons gespeist wird, dessen Bandgeschwindigkeit von einem Oszillator mit variabler Frequenz geregelt wird, und auf diesem Band wenigstens eine Note von wenigstens einer bestimmten Klangfarbe aufgezeichnet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 318 445, 712. 797, 572 826; USA.-Patentschriften Nr. 2 115 659, 2 296 777.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR1090060X | 1954-09-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1090060B true DE1090060B (de) | 1960-09-29 |
Family
ID=9614689
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL22823A Pending DE1090060B (de) | 1954-09-10 | 1955-09-01 | Einrichtung zur photographischen Aufzeichnung von kreisfoermigen Tonspuren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1090060B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1192051B (de) | 1962-05-04 | 1965-04-29 | Goodyear Aerospace Corp | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer photographischen Schablone fuer die Herstellung von kreisringfoermigen Leitungsteilen im AEtz-verfahren, insbesondere fuer die Schleifring-segmente eines Kommutators |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE318445C (de) * | 1917-10-07 | 1920-01-28 | Ernst Sokolowski | Verfahren zur Herstellung von Phonogrammen |
| DE572826C (de) * | 1933-03-23 | Heinrich Koenemann Dr | Einrichtung zum Aufzeichnen von Schallschwingungen auf lichtempfindliche Traeger mittels Wolframbogenlampe | |
| US2115659A (en) * | 1933-03-06 | 1938-04-26 | Wienecke Bruno | Method of producing synthetic musical sounds |
| DE712797C (de) * | 1931-03-14 | 1941-10-25 | Val Radford Goldthwaite Du | Einrichtung zur Herstrellung von Schallaufzeichnuingen auf Tonaufzeichnungstraege fuer elektrische Musikinstrumente mitlichtelektrischer Tonerzeugung bestimmt sind |
| US2296777A (en) * | 1939-12-04 | 1942-09-22 | Carey F Elton | Tonoscope |
-
1955
- 1955-09-01 DE DEL22823A patent/DE1090060B/de active Pending
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