DE2034748A1 - Vorrichtung zum kontinuierlichen Her stellen von Packungen - Google Patents
Vorrichtung zum kontinuierlichen Her stellen von PackungenInfo
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Description
Schweizerische Indusiriß-GeseIlsehaft, 8212 Neuhausen am
SR heim fall., Schweiz
Vorrichtung ;rumkontintii.erlichen Herstellen von Packungen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum kontinuierlichen
Herstellen von Packungen aus einem von einer Vorratsrolle zugeführt-sn
Einschlagmaterialband mit einer die zu verpackenden Gegenstände zuführenden Fördereinrichtung, einem Faltaggregat, das das Einschlagmaterialband zu einem die Gegenstände
umhüllenden Schlauch formt, Hollenpaaren zum Vorwärtsbewegen und Organe zum Verbinden der Längsnaht des Schlauches, einer
ersten Schneidvorrichtung zum Anbringen von quer verlaufenden
Einschnitten in das Einschlagmaterialband, einer zweiten Schneidvorrichtung zum Trennen des Schlauches in Schlauchabschnitte
und Faltelementen zum Bilden von Stirnseitenfaltungen.
Vorrichtungen dieser Art sind bereits bekannt. Im Gegensatz
zu Vorrichtungen, bei denen der die Gegenstände umschliessende
Schlauch durch einfache Querschweissnähte verschlossen und
dann zu Einzelpackungen geschnitten wird, weisen die bisher bekannten Vorrichtungen, welche en den Stirnseiten der Gegenstände
die vorstehenden Schlauchteile zu Lappen formen und einfalten, einen sehr komplizierten konstruktiven Aufbau auf.
Die Packungen müssen auf ihrem Weg zu den einzelnen Verarbeitung
sstationen umgelenkt und zum Teil mit wechselnder Geschwindigkeit gefördert werden.
Die Erfindung bezweckt, eine Vorrichtung zu schaffen, die einen wesentlich einfacheren Aufbau ohne Umlenkung der Packungen
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BAD ORiGiNAL
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aufweist und die leicht verschiedenen Grossen van
anpassbar ist.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,, dass die FaiteiLenient-e
für die Stirnseitenfaltungen FaltkÖEpex umfassen, die in einer
endlosen Führungsbahn umlaufen, wobei an dex Führungsbahn eine
ortsfeste Kurvenbahn angeordnet ist, durch welche die Faltkörper in und ausser Wirkungslage gebracht werben.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
dargestellt. Es zeigen·.
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer Vorrichtung zur
Herstellung von Packungen;
Fig. 2 bis 8 die einzelnen Arbeitsvorgänge am Verpackungs- .
schlauch in der Reihenfolge ihrer Ausführung an der Vorrichtung nach Fig.l| und , " '
Fig. 9 einen Querschnitt durch die Schneidvorrichtung bei der
Bearbeitungsstation VII der Fig, I.
Bei der in Fig. 1 schematisch dargestellten Vorrichtung wird
das bandförmige Einschlagmatexial 1 von einer Vorratsrolle 2 abgezogen und über eine Umlenkrolle 3 einem an sich bekannten
Faltaggregat 4 zugeführt. Die zu verpackenden Gegenstände 5
werden in bekannter Weise von einer Fördervorrichtung 7 auf
einer Gleitbahn 6 in gleichmässigen Abständen dem Fallaggregat
4 zugeführt. Beim Durchlauf durch das Faltaggregat 4 wird das Einschlagmaterial 1 allmählich in Schlauchform üb*er^eführit und
um die Gegenstände 5 gelegt, unter Bildung sinss auf ;der Unterseite
senkrecht abstehenden Längslap.pefns Im. Di:a 'Fif. 2 zaigt ·
den Bearbeitungszustand bei Pos. JJ in Fig, I,
Längslappen la wird in bekannt ex Weise durch ein Rollenpaar 8 versiegelt oder durch Zufuhr von Klebstoff
klebt. Weitere Rollenpaare 9 bewirken in bekjanntej: Weise
Vorschub des Verpackungsschlauches. . ... .
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Bei der Beaxbeitungsstation III werden die Deckfläche und die Seitenwände des Schlauches durch eine Schneidvorrichtung
mit einem Messer IQ durchgeschnitten. Die bis zur Bodenfläche
reichende Schnittlinie 21 ist in Fig. 3 dargestellt. Da der Verpackungsschlauch 1 gleichförmig bewegt wird, muss das
Messer 10 während seines 5chnitthubes mit gleicher Geschwindigkeit
wie der Verpackungsschlauch in dessen Vorschubrichtung
bewegt werden, solange es in die Packung eindringt.
An den folgenden Bearbeitungsstationen IV bis VIII werden nun
die einzelnen Faltoperationen zum Verschliessen der Stirnseiten der Packungen ausgeführt. Zu diesem Zweck ist oberhalb
der Vorschubbahn des Verpackungsschlauches eine endlose Führungsbahn
11 angeordnet, in der in gleichen Abständen mit Laufrollen 12 versehene Rahmen 13 angeordnet sind. Sämtliche Rahmen 13 sind durch eine nicht dargestellte Kette miteinander
verbunden und werden derart angetrieben, dass sich die jeweils direkt oberhalb des Verpackungsschlauches befindlichen Rahmen
13 mit gleicher Geschwindigkeit wie der Verpackungsschlauch
in dessen Förderrichtung bewegen.
Jeder Rahmen 13 trägt einen Faltkörper 14, der einen Schaft 15 aufweist, an dessen freiem Ende eine Rolle 16 sitzt. Der Schaft
15 ist gleitbar im Rahmen 13 gelagert. Innerhalb der Führungsbahn 11 ist eine feste Steuerkurvenbahn IB angeordnet, an der
die Rollen 16 anliegen. Vorgespannte Federn 17 sind bestrebt, die Faltkörper dauernd gegen die Führungsbahn 11 zu ziehen, so
dass die RoIlBn 16 der Schäfte 15 dauernd an der Kurvenbahn 18
anliegen. Durch die Kurvenbahn 18 werden die sich synchron mit dem Verpackungsschlauch bewegenden Faltkörper zur Vornahme der
notwendigen, an sich bekannten Faltoperationen in und ausser
Eingriff mit dem Verpackungsschlauch 1 gesteuert. An der Bearbeitüngsstation
IV tritt ein Faltkörper 14 in den Zwischenraum zwischen zwei benachbarte Gegenstände ein und faltet, wie in
Fig. 4 dargestellt, die Deckflächen 22 des Schlauches auf die Stirnflächen der Gegenstände. Dadurch werden dreieckige Seitenlappen
23 gebildet. Im Bereich der Bearbeitungsstation V wird
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BAD ORIGINAL
BAD ORIGINAL
jeweils der Faltkörper 14 angehoben und die Seitenlappen 23
werden durch zwei quer zur Vorschubrichtung horizontal bewegte
Faltkörper 19, die unterhalb der Station V in Draufsicht angedeutet sind, eingefaltet (vgl. Fig. 5). Während diesem Falthub
werden die Träger zu den Faltkörpern 19 mit Schlauchgeschwindigkeit in Vorschubrichtung mitbewegt. Die beiden Faltkörper 19
tragen an ihrem vorderen EndB je eine nach unten vorstehende
Klinge 46. Während des Arbeitshubes der.Falter 19 schneiden die Klingen 46 den Schlauchboden zwischen den aufeinanderfolgenden
Seitenlappen 23 ein, so dass ein sauberes Einfalten derselben gewährleistet ist. Die einzelnen Packungen hängen nur noch durch
den Längslappen la zusammen.
Bei der Bearbeitungsstation VI befindet sich der Faltkörper 14 wieder in abgesenkter Lage und ein Faltmesser 20 legt den'Längslappen
la in die Ebene der Bodenfläche der Packung (vgl. Fig.6).
An der Bearbeitungsstelle VII ist eine Schneidvorrichtung 25 angeordnet, deren Wirkungsweise anhand der Fig. 9 noch
näher erläutert wird. Diese Schneidvorrichtung schneidet den Längslappen la durch, so dass, wie in Fig. 7 dargestellt,
die Packungen vereinzelt sind, die Bodenlappen 24 jedoch noch abstehen. Die Faltkörper 14 übernehmen nun allein die
Weiterförderung der Packungen. An der Bearbeitungsstelle VIII wird der Faltkörper 14 etwas weiter abgesenkt, so dass der
in Vorschubrichtung gesehen jeweils vordere Bodenlappen 24 der Packungen durch einen Falter 26 erfasst und an die Bodenfläche
der Packung angelegt wird. Er kann dort auf bekannte Weise durch eine nicht dargestellte Vorrichtung festgesiegelt
oder - geklebt werden.
An der Bearbeitungsstation IX wird dann noch der ifi Vorschubrichtung gesehen hintere Badenlappen 24 an die Bodenfläche der
Packung gelBgt. Zu diesem Zweck wird der Bodenlappen 24 von einem rotierenden Arm 27 nach unten gebogen und von der Kante
28a einer rotierenden Faltscheibe 28 erfasst und an die Bodenfläche
der Packung angelegt, wia dies in Fig. 8 dargestellt ist. Die Teile 27 und 28 sind bei der Station IX auch in Draufsicht
dargestellt,
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BAD ORfQiNAt
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Die fertigen Packungen werden dann von Mitnehmern 30 einer
Fördervorrichtung 29 erfasst und weiterbewegt.
In der Fig. 9 ist ein Querschnitt durch die Schneidvorrichtung bei der Bearbeitungsstation VII dargestellt. In Lagern 31
ist das Gehäuse 25 der Schneidvorrichtung drehbar gelagert. Am Lagerzapfen 31a ist ein Zahnrad 32 befestigt, das durch
nicht dargestellte weitere Zahnräder mit einer solchen Drehzahl
angetrieben wird, dass die Umfangsgeschwindigkeit der Mantelfläche 25a'des Gehäuses 25 der Vorschubgeschwindigkeit
der Packungen entspricht. Das Gehäuse 25 hat von der Seite
gesehen die Form eines Zylinderabschnittes. Innerhalb des Gehäuses 25 ist eine Stange 33 axial verschiebbar gelagert. Diese
trägt eine Verzahnung 34, in die ein Zahnrad 35 eingreift, das um eine Achse 36 drehbar ist. Das Zahnrad 35 ist mit einem
Messer 37 starr verbunden. An einem Ende trägt das Gehäuse
25 eine Gabel 3B, in der mittels eines Zapfens 39 ein Winkelhebel 40 schwenkbar gelagert ist. Dieser trägt eine Rolle 41,
die auf einer ortsfest angeordneten Steuerfläche 42 abläuft, wenn das Gehäuse 25 gedreht wird. In der Stange 33 ist ein Stift
44 befestigt, der in einen 5chlitz 43 des WinkelhBbels 40 ein-,
greift. Eine vorgespannte Feder 45 ist bestrebt, die Stange
und damit den Winkelhebel nach rechts zu drücken, so dass die
Rolle 41 immer auf der Steuerfläche 42 anliegt.
Bei jedem Durchlauf eines Faltkörpers durch die Bearbeitungsstelle
VII gelangt das Gehäuse 25 in die in den Fig. 1 und dargestellte Lage, in welcher das Messer 37 aus dem Gehäuse
heraustritt und den Boden mit dem umgefalteten Längslappen la durchschneidet.
Wenn es darum geht, Gruppen gestapelter Einzelgegenstände zu
verpacken, müssen dieselben, um gegenseitige Verschiebungen und dadurch bedingte Störungen zu vermeiden, ununterbrochen
unter Kontrolle yehalten werden. Zu diesem Zweck wird in aolchen
Fällen die Fördervorrichtung 7 soweit nach vorne ver-
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längert, dass der Eingriff dsr Mitnehmer 47 mit der Rückseite
der zu verpackenden Einheiten so lange aufrecht erhalten bleibt, bis dar sugehörend® Faltkörper 14 vor der betreffenden
Gruppe in den Schlauch ©intauchto
Claims (7)
- PatentansprücheVerrichtung zum kontinuierlichen Herstellen van Packungen aus einem von einer Vorratsrolle zugeführten Einschlagmaterialband mit einer die zu verpackenden Gegenstände zuführenden Fördereinrichtung, einem Faltkasten, der das Einschlagmaterialband zu einem die Gegenstände umhüllenden Schlauch formt, Rollenpaaren zum Vorwärtsbewegen und Organe zum Verbinden der Längsnaht des 5chlauches, einer ersten Schneidvorrichtung zum Anbringen von quer verlaufenden Einschnitten in das Einschlagmaterialband, einer zweiten Schneidvorrichtung
zum Trennen des Schlauches in Schlauchabschnitte und Faltelementen zum Bilden von Stirnseitenfaltungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Faltelemente für die Stirnseitenfaltungen Faltkörper (14)„umfassen, die in einer endlosen Führungsbahn (11) umlaufen, wobei an der Führungsbahn (11) eine ortsfeste Kurvenbahn (18) angeordnet ist, durch welche die Faltkörper (14) in und ausser Wirkungslage gebracht werden. , - 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Faltkörper (14) einen Schaft (15) aufweist, der gleithar in einem -Rahmen (13) gelagert ist, der in die
Führungsbahn (11) eingreifende Laufrollen aufweist, und dass der Schaft (15) z.B. über eine Rolle (16) während des Umlaufes der Rahmen (13) dauernd an der Kurvenbahn (18) anliegt. - 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- " zeichnet, dass zum Durchschneiden der Längslappen (la) der
Schläuche eine Schneidvorrichtung vorgesehen ist, die ein
rotierendes Gehäuse (25) aufweist, in dem ein Messer (37) im Gehäuse versenkbar und aus diesem austretbar gelagert ist,
wobei das Hesser (37) durch eine im Gehäuse (25) axial verschiebbare Zahnstangs (33, 34) bewegt wird, die von einer ortsfesten Steuerfläche (42) über einen am Gehäuse (25) gelagerten-Abtasthebel (40) betätigt wird.109811/1318 - 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Einschlagmaterialband im Bereich, wo die Faltkörper 14 auf dasselbe jeweils einwirken, quer verlaufende Einschnitte 22 aufweist, dia sich über dessen die Deckfläche und die Seitenwände des Schlauches bildenden Teil erstrecken.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschnitte 22 im Einschlagmaterialband nach Einleitung der Schlauchbildung erzeugt werden»
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn-P zeichnet, dass beidseitig der von den Faltkörpern 14 durchlaufenen Bahn je ein Faltkörper 19 vorgesehen ist, welcher periodisch eine quer zur Schlauchvorrichtung gerichtete Hin- und Herbewegung ausführt und dabei auf den durch die Faltkörper vorgefalteten Schlauch einwirkt.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Faltkörper 19 an ihrem vorderen Ende eine nach unten vorstehende Klinge 46 aufweisen, welche während des Falthubes den Schlauchboden zwischen den vom Faltkörper 14 gebildeten, aufeinander folgenden Seitenlappen 23 beidseitig einschneiden.10 9 8 11/13 18
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