[go: up one dir, main page]

DE488847C - Arbeitsbank fuer Naehmaschinen - Google Patents

Arbeitsbank fuer Naehmaschinen

Info

Publication number
DE488847C
DE488847C DES78610D DES0078610D DE488847C DE 488847 C DE488847 C DE 488847C DE S78610 D DES78610 D DE S78610D DE S0078610 D DES0078610 D DE S0078610D DE 488847 C DE488847 C DE 488847C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trough
workbench
side parts
parts
rails
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES78610D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Singer Co
Original Assignee
Singer Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Singer Co filed Critical Singer Co
Application granted granted Critical
Publication of DE488847C publication Critical patent/DE488847C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B75/00Frames, stands, tables, or other furniture adapted to carry sewing machines
    • D05B75/02Frames, stands, tables, or other furniture adapted to carry sewing machines for drop-head sewing machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)
  • Laying Of Electric Cables Or Lines Outside (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Arbeitsbänke für Nähmaschinen o. dgl. und im besonderen auf Trogbauarten für derartige Arbeitsbänke.
Für gewisse Arbeiten ist es üblich, an Arbeitsbänken für Nähmaschinen zur Aufnahme der Arbeitsstücke Tröge vorzusehen, die sich in der Längsrichtung der Tischplatten erstrecken. Zur Unterstützung dieser Tröge wurden bisher verschiedene Vorrichtungen verwendet. So wurden beispielsweise Lagerböcke an den Beinen oder Querschienen der Arbeitsbank befestigt und an diesen Lagerböcken die Seiten- und Bodenteile der Tröge durch Bolzen angebracht. Die Herstellungskosten dieser Lagerböcke bedingen eine wesentliche Erhöhung der Kosten für die Arbeitsbank, da zusätzlicher Baustoff und Zeit notwendig sind, um die Trogteile daran zu befestigen. Diese Lagerböcke sind ferner in der Hauptsache nur für die besondere Tischbauart verwendbar, für die sie entworfen wurden, und für einfache und doppelte Tische sind gewöhnlich verschiedene Bauarten erforderlich. In einigen Fällen sind die Trogteile dadurch dauernd zusammengebaut, daß die Seitenteile starr an dem Bodenteil befestigt werden, wobei der zusammengesetzte Trog von der Tischplatte oder ihrer Tragvorrichtung frei hängend, getragen wird. Diese zuletzt erwähnte Ausbildung erfordert jedoch wegen der Beförderungsschwierigkeiten eine beträchtliche Zeit und demzufolge Kosten für die Aufstellung einer Arbeitsbank.
Die Erfindung bezweckt eine Vereinfachung der Bauart eines Arbeitsbanktrogs und die Schaffung eines Trogs, der in gleicherweise für einfache und doppelt ausgebildete Arbeitsbänke verwendbar ist; erfindungsgemäß kann eine flache Arbeitsbank bequem in eine trogförmige umgewandelt werden. Die Erfindung sieht ferner eine Bauart vor, die die bequeme Anbringung eines Troges an verschiedenen Tischarten ermöglicht.
Bei der vorzugsweise zur Anwendung gelangenden Ausführungsform der Erfindung weisen die Seitenteile des Trogs keine Hilfslagerböcke und Befestigungsbolzen auf, und anstatt diese Seitenteile vom Tisch frei hängend zu unterstützen, werden sie an letzterem dadurch festgeklemmt, daß die Seitenteile zwischen der Tischplatte und dem Bodenteil des Trogs eingefügt werden, welcher mittels Bolzen an dem dariiberliegenden Tisch festgeklemmt wird. Hierbei wird eine eine Schulter aufweisende Stoßverbindung zwischen den unteren Kanten der Seitenteile und dem Bodenteil verwendet, um das Zusammensetzten der Teile zu erleichtern und die unteren Kanten dieser Seitenteile gegen eine seitliche Bewegung zu sichern; die oberen Kanten dieser Seitenteile werden durch die üb-
liehe Tischbauart gegen Verschiebung gesichert. Es braucht daher an jedem Ende eines Tischabschnitts nur ein Klemmbolzen verwendet zu werden, und abgesehen von der unteren Klemmplatte für die Unterstützung benachbarter Enden der Trogbodenteile einer unterteilten Arbeitsbank bilden die erwähnten Klemmbolzen die einzige Vorrichtung, die für den Tisch zur Unterstützung seines Trogs hinzukommt.
In den Zeichnungen sind Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist
Abb. ι eine Endansicht einer doppelten Arbeitsbank, von deren Beinen nur die oberen Teile gezeichnet sind.
Abb. 2 ist ein in vergrößertem Maßstabe dargestellter Querschnitt nach der Linie A-A der Abb. ι und veranschaulicht die Verbindung zwischen benachbarten Tischabschnitten.
Abb. 3 ist ein mittlerer Längsschnitt durch die Arbeitsbank, d. h. im wesentlichen nach der Linie B-B der Abb. 1.
Abb. 4 veranschaulicht in der Ansicht, teilweise im Schnitt, eine einfache Arbeitsbank. Die dargestellte Tischtragvorrichtung weist aus Profileisen bestehende Hauptbeinteile 1 auf, in deren obere Enden die ebenfalls aus Profileisen bestehenden Hilfsbeinteile 2 eintreten und darin senkrecht eingestellt werden können. Die Beinteile 2 werden in der eingestellten Lage durch Bolzen 3 festgelegt. Die oberen Enden der Beinteile 2 sind durch Schweißen oder Vernieten innerhalb der Rinne einer umgekehrt U-förmig gestalteten Schiene 4 starr befestigt, die zur Unterstützung der Tischplatte dient. Eine solche Schiene mit ihren unterstützenden Beinteilen ist an den aneinanderstoßenden Enden der angrenzenden Tischabschnitte sowie an den Enden des Tisches vorgesehen. Wie im besonderen aus Abb. 2 der Zeichnungen hervorgeht, sind die Schienen 4 durch Querstangen 5 verbunden, die auf den Schienen durch Bolzen 6 befestigt sind; die abgeflachten Enden der Querstangen 5 überlappen sich auf den Schienen, die die Tischplatten der angrenzenden Abschnitte der Arbeitsbank tragen. Bei einer doppelten Arbeitsbank (Abb. 1, 2 und 3) tragen die Schienen 4 vordere und hintere Platten 7, die ihrerseits die Maschinen tragen; die aneinanderstoßenden Enden der einzelnen Platten der benachbarten Abschnitte der Arbeitsbank sind auf den Schienen 4 durch Bolzen 8 befestigt, die obere Klemmglieder 9 mit unteren Klemmplatten 10 verbinden. An den äußeren Enden der Arbeitsbank wird ein Streifen 11 unter das obere Klemmglied 9 anstatt der die Maschine tragenden Platte des nächstfolgenden Arbeitsbankabschnittes eingefügt. Die inneren längs verlaufenden Kanten der Platten 7 sind unterschnitten zwecks Herstellung einer mit einer Schulter versehenen Aussparung 12, die einen freien Raum für die Verbindungsstangen 5 der Schienen bilden, während sie bei einer flachen Arbeitsbank zur Aufnahme der längs verlaufenden Kanten einer nicht dargestellten Zwischenplatte dienen, die den Raum zwischen den Platten 7 überbrückt. Bei einer trogförmigen Arbeitsbank kommen die bei der flachen Arbeitsbank verwendeten Zwischenplatten in Fortfall, und es werden Streifen 13 hierfür verwendet, die die Schienen 4 abdecken. Die erwähnten Platten und die für letztere verwendete Tragvorrichtung sind somit für flache und trogförmige Arbeitsbänke dieselben.
Wenn auch der verbesserte Trog gemäß der Erfindung an einer Arbeitsbank von der beschriebenenBauart angebracht ist, so ist .andererseits seine Ausbildung derart, daß er für verschiedene Arten von Arbeitsbänken geeignet ist, so daß demzufolge die Erfindung ein großes Anwendungsgebiet umfaßt. Wie dargestellt, besitzt der Trog schräge Seitenteile 14, die auf den Bodenteil 15 zu konvergieren und sich auf letzteren aufsetzen. Eine Verbindung mit einer Schulter ist hierbei zwischen den unteren Kanten der Seitenteile und dem Bodenteil dadurch vorgesehen, daß in den längs verlaufenden Kanten dieses Bodenteils 15 Falze 16 gebildet sind und daß die unteren Kanten der Seitenteile 14 entsprechend gestaltet werden. Die oberen Enden der Seitenteile 14 sind zur Aufnahme der Schienen 4 mit Ausschnitten 17 versehen, während die oberen längs verlaufenden Kanten dieser Seitenteile derart abgeschrägt sind, daß aufrecht stehende Flächen entstehen, die sich an die Querstangen 5 anlegen (Abb. 4).
Die Seitenteile 14 und die Bodenteile 15 erstrecken sich über die ganze Länge eines Tischabschnitts, und die aneinanderstoßenden Enden 18 der Bodenteile der benachbarten Tischabschnitte werden durch eine darunterliegende Klemmplatte 19 getragen, die mit einer Bohrung zur Aufnahme eines Bolzens 20 versehen ist, der durch übereinanderliegende Öffnungen in der Schiene'4 und den Streifen 13 hindurchgeht, die ihrerseits über diesen Schienen liegen. Durch Festziehen der Mutter 21 des Bolzens 20 werden die oberen Kanten der Seitenteile 14 fest gegen die Platten 7 geklemmt, d. h. in deren Aus- no nehmungen 12 hinein; diese Seitenteile werden durch die Querstangen 5 und die Falze 16 des Bodenteils gegen seitliche Bewegung gesichert. Hieraus geht hervor, daß die Befestigungsvorrichtung für den Trog eines Tischabschnitts außer der gewöhnlichen Arbeitsbankausbildung nur eine Klemmplatte 19 und einen Bolzen 20 aufweist, der an jedem Ende eines Tischabschnitts angeordnet ist, und daß ein einziger Bolzen und eine Klemmplatte ausreichen, um die starre Befestigung der aneinanderstoßenden Troggliederenden von benachbarten Tischab-
schnitten zu sichern. Ein besonderes Merkmal der Erfindung ist die Leichtigkeit, mit der die Trogteüe bei ihrer Anbringung an einer Arbeitsbank vereinigt werden. Die Bodenteile des Trogs werden zuerst lose unterhalb des Tisches durch die Bolzen 20 aufgehängt gehalten, so daß ein ausreichender freier Raum für die Einführung der einzelnen Seitenteile zur Verfügung steht, und nachdem die Seitenteile eingeführt worden sind, werden die Muttern 21 festgezogen, wodurch die einzelnen Teile in ihrer Stellung starr festgeklemmt werden. Wenn es erwünscht sein sollte, aus irgendeinem Grunde eine der Platten 7 zu entfernen, kann dies ohne Auseinandernehmen des Trogs geschehen, da die Wandungen der in den Seitenteilen vorgesehenen Ausschnitte V] zusammen mit den Querstangen 5 und den Falzen 16 jede wesentliche Bewegung der Seitenteile 14 beim Fehlen der Platten 7 verhindern.
Der Trog wird vorzugsweise an den Enden der Arbeitsbank durch quer verlaufende Endteile 22 abgeschlossen, von denen jeder durch eine am Ende befindliche Klemmplatte 19 getragen wird; ein jeder dieser Endteile 22 liegt innerhalb der Rinne einer Schiene 4 und wird in dieser Lage durch den Bolzen 20 an dem Ende des Tisches festgehalten. Wenn es erwünscht ist, kann jeder Endteil 22 mit einer Ausnehmung 23 versehen sein, die gewöhnlich durch eine Abschlußplatte 24 abgeschlossen wird, welche auf dem Teil 22 durch eine Schraube 25 schwingbar befestigt ist. Wenn es erwünscht ist, den Trog entsprechend der Länge der Tischabschnitte zu unterteilen, können nebeneinanderliegende Scheidewände 26, 27 (Abb. 3) in die Rinnen der Schienen 4 eingesetzt werden, derart, daß sie quer zur Länge des Trogs verlaufen; diese Scheidewände werden entsprechend der Form des Trogs gestaltet, und benachbarte Wände werden in senkrechter Richtung genutet, um eine Öffnung für den Bolzen 20 herzustellen. Die in Abb. 4 dargestellte einfache Arbeitsbank unterscheidet sich von der oben beschrie- benen dadurch, daß sie eine kürzere Schiene 4 besitzt, welche eine eine Maschine unterstützende Platte 7 nur an dem einen Ende dieser Schiene trägt. Auf dem Ende einer jeden Schiene ist gegenüber der Platte 7 durch eine U-förmig gestaltete Klammer 28 und einen Bolzen 29 ein unterschmttener Streifen 30 befestigt, der sich längs des Tisches erstreckt und dahin wirkt, den Querstreifen 13 auf der Schiene festzuklemmen. Bei einer solchen Arbeitsbank wird der hintere Seitenteil des Trogs an die mit Nuten versehenen Wandungen des Streifens 30 anstatt an die Platte 7 angedrückt.

Claims (3)

Paten tansprü che:
1. Arbeitsbank für Nähmaschinen mit einem längs zur Tischplatte verlaufenden Trog, der Seitenteile, einen Bodenteil und aufrecht stehende Bolzen aufweist, die mit dem Bodenteil in Eingriff treten und dazu dienen, die Seitenteile an der Tischplatte festzuklemmen, dadurch gekennzeichnet, daß die aufrecht stehenden Bolzen, die an den Enden der Arbeitsbank oder eines Arbeitsbankabschnittes zwischen den Seitenteilen und in dem Troge vorgesehen sind, die Seitenteile und den Bodenteil in der Weise festklemmen, daß durch Festziehen eines Bolzens die zugehörigen Seiten- und Bodenteile gleichzeitig festgeklemmt werden.
2. Arbeitsbank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schulterverbindung zwischen den Seitenteilen und dem Bodenteile des Trogs dazu dient, die Seitenteile in der Klemmstellung gegen seitliche Bewegung zu sichern.
3. Arbeitsbank nach Anspruch 1 und 2 mit einem geteilten Trog, der aneinanderstoßende Bodenteile aufweist und mit einer Mehrzahl von aus Profileisen bestehenden Schienen zur Unterstützung der Tischplatte .versehen ist, wobei diese Schienen quer zur Länge der Tischplatte angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß den Trog unterteilende Glieder, die an den aneinanderstoßenden Stellen der benachbarten Trogabschnitte angeordnet sind, in die Rinnen der Schienen zwischen den Tischenden hineinragen und in ihrer Lage durch die Bolzen festgeklemmt werden, welche die Klemmplatten mit den Schienen verbinden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DES78610D 1926-07-02 1927-03-03 Arbeitsbank fuer Naehmaschinen Expired DE488847C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US273654XA 1926-07-02 1926-07-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE488847C true DE488847C (de) 1930-01-13

Family

ID=21837296

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES78610D Expired DE488847C (de) 1926-07-02 1927-03-03 Arbeitsbank fuer Naehmaschinen

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE488847C (de)
GB (1) GB273654A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
GB273654A (en) 1927-08-18

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2624429C3 (de) Klemmittel
DE1172478B (de) Klemmschelle fuer Rohre, Stangen od. dgl.
DE585103C (de) Maschinenstaender aus duennen Platten
DE2448616A1 (de) Deck-traegeranordnung
DE967431C (de) Eiserner Grubenstempel
EP1977870A2 (de) Hilfsvorrichtung für das Verbinden von zwei Holzbalken mittels Schrauben
DE488847C (de) Arbeitsbank fuer Naehmaschinen
AT264178B (de) Eggenbalken
DE2546375B2 (de) Vorrichtung zum Verbinden von die Schalhaut tragenden Schalungsträgern und diese stützenden Gurtträgern für Rundschalungen
EP0319610A1 (de) Vorrichtung zum Verbinden zweier Holzbalken
DE2162383C3 (de) DoppelschaUge, versetzbare Trennwand sowie Abstandhalter hierzu
DE1074328B (de) Verbindung von Winkelprofilen vermittels Bolzen
DE2118419C3 (de) Treppengeländer
DE1554544A1 (de) Beschlag zum Befestigen von Tischbeinen an Tischkastenkassetten
DE494360C (de) Tragvorrichtung fuer Arbeitsbaenke, insbesondere von Naehmaschinen
DE2315982A1 (de) Befestigungsvorrichtung fuer motoren, getriebegehaeuse, variatoren oder dgl., insbesondere fuer einen elektromotor, der bei einem maschinenwerkzeug oder dgl. eine riemenscheibe treibt
AT360738B (de) Schalung fuer betonsaeulen
DE2149624C3 (de) Mehrfachhalter für Einstechwerkzeuge
DE814046C (de) Metallenes Fachwerkbauglied
DE1256556B (de) Verstellbarer Batteriehalter zur Befestigung unterschiedlich grosser Fahrzeugbatterien auf einer Tragplatte
DE2150949A1 (de) Schalungselement
DE944683C (de) Verbindung fuer Bau- und andere Gerueste sowie Gestelle aller Art
AT218714B (de) Konstruktionselement
DE598632C (de) Abgebundenes Baugeruest aus Doppelstielen
DE1216500B (de) Bausatz, vorzugsweise fuer Regale