DE488847C - Arbeitsbank fuer Naehmaschinen - Google Patents
Arbeitsbank fuer NaehmaschinenInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B75/00—Frames, stands, tables, or other furniture adapted to carry sewing machines
- D05B75/02—Frames, stands, tables, or other furniture adapted to carry sewing machines for drop-head sewing machines
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Arbeitsbänke für Nähmaschinen o. dgl. und im besonderen auf
Trogbauarten für derartige Arbeitsbänke.
Für gewisse Arbeiten ist es üblich, an Arbeitsbänken für Nähmaschinen zur Aufnahme der
Arbeitsstücke Tröge vorzusehen, die sich in der Längsrichtung der Tischplatten erstrecken. Zur
Unterstützung dieser Tröge wurden bisher verschiedene Vorrichtungen verwendet. So wurden
beispielsweise Lagerböcke an den Beinen oder Querschienen der Arbeitsbank befestigt und an
diesen Lagerböcken die Seiten- und Bodenteile der Tröge durch Bolzen angebracht. Die Herstellungskosten
dieser Lagerböcke bedingen eine wesentliche Erhöhung der Kosten für die Arbeitsbank, da zusätzlicher Baustoff und Zeit notwendig
sind, um die Trogteile daran zu befestigen. Diese Lagerböcke sind ferner in der Hauptsache nur für die besondere Tischbauart
verwendbar, für die sie entworfen wurden, und für einfache und doppelte Tische sind gewöhnlich
verschiedene Bauarten erforderlich. In einigen Fällen sind die Trogteile dadurch dauernd zusammengebaut,
daß die Seitenteile starr an dem Bodenteil befestigt werden, wobei der zusammengesetzte
Trog von der Tischplatte oder ihrer Tragvorrichtung frei hängend, getragen
wird. Diese zuletzt erwähnte Ausbildung erfordert jedoch wegen der Beförderungsschwierigkeiten
eine beträchtliche Zeit und demzufolge Kosten für die Aufstellung einer Arbeitsbank.
Die Erfindung bezweckt eine Vereinfachung der Bauart eines Arbeitsbanktrogs und die
Schaffung eines Trogs, der in gleicherweise für einfache und doppelt ausgebildete Arbeitsbänke
verwendbar ist; erfindungsgemäß kann eine flache Arbeitsbank bequem in eine trogförmige
umgewandelt werden. Die Erfindung sieht ferner eine Bauart vor, die die bequeme Anbringung eines Troges an verschiedenen
Tischarten ermöglicht.
Bei der vorzugsweise zur Anwendung gelangenden Ausführungsform der Erfindung weisen
die Seitenteile des Trogs keine Hilfslagerböcke und Befestigungsbolzen auf, und anstatt diese
Seitenteile vom Tisch frei hängend zu unterstützen, werden sie an letzterem dadurch festgeklemmt,
daß die Seitenteile zwischen der Tischplatte und dem Bodenteil des Trogs eingefügt
werden, welcher mittels Bolzen an dem dariiberliegenden Tisch festgeklemmt wird. Hierbei
wird eine eine Schulter aufweisende Stoßverbindung zwischen den unteren Kanten der
Seitenteile und dem Bodenteil verwendet, um das Zusammensetzten der Teile zu erleichtern
und die unteren Kanten dieser Seitenteile gegen eine seitliche Bewegung zu sichern; die oberen
Kanten dieser Seitenteile werden durch die üb-
liehe Tischbauart gegen Verschiebung gesichert.
Es braucht daher an jedem Ende eines Tischabschnitts nur ein Klemmbolzen verwendet
zu werden, und abgesehen von der unteren Klemmplatte für die Unterstützung benachbarter
Enden der Trogbodenteile einer unterteilten Arbeitsbank bilden die erwähnten Klemmbolzen die einzige Vorrichtung, die für
den Tisch zur Unterstützung seines Trogs hinzukommt.
In den Zeichnungen sind Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt, und
zwar ist
Abb. ι eine Endansicht einer doppelten Arbeitsbank, von deren Beinen nur die oberen
Teile gezeichnet sind.
Abb. 2 ist ein in vergrößertem Maßstabe dargestellter
Querschnitt nach der Linie A-A der Abb. ι und veranschaulicht die Verbindung
zwischen benachbarten Tischabschnitten.
Abb. 3 ist ein mittlerer Längsschnitt durch die Arbeitsbank, d. h. im wesentlichen nach der
Linie B-B der Abb. 1.
Abb. 4 veranschaulicht in der Ansicht, teilweise im Schnitt, eine einfache Arbeitsbank.
Die dargestellte Tischtragvorrichtung weist aus Profileisen bestehende Hauptbeinteile 1 auf,
in deren obere Enden die ebenfalls aus Profileisen bestehenden Hilfsbeinteile 2 eintreten und
darin senkrecht eingestellt werden können. Die Beinteile 2 werden in der eingestellten Lage
durch Bolzen 3 festgelegt. Die oberen Enden der Beinteile 2 sind durch Schweißen oder Vernieten
innerhalb der Rinne einer umgekehrt U-förmig gestalteten Schiene 4 starr befestigt,
die zur Unterstützung der Tischplatte dient. Eine solche Schiene mit ihren unterstützenden
Beinteilen ist an den aneinanderstoßenden Enden der angrenzenden Tischabschnitte sowie
an den Enden des Tisches vorgesehen. Wie im besonderen aus Abb. 2 der Zeichnungen hervorgeht,
sind die Schienen 4 durch Querstangen 5 verbunden, die auf den Schienen durch Bolzen 6 befestigt sind; die abgeflachten
Enden der Querstangen 5 überlappen sich auf den Schienen, die die Tischplatten der angrenzenden
Abschnitte der Arbeitsbank tragen. Bei einer doppelten Arbeitsbank (Abb. 1, 2
und 3) tragen die Schienen 4 vordere und hintere Platten 7, die ihrerseits die Maschinen tragen;
die aneinanderstoßenden Enden der einzelnen Platten der benachbarten Abschnitte der Arbeitsbank
sind auf den Schienen 4 durch Bolzen 8 befestigt, die obere Klemmglieder 9 mit unteren
Klemmplatten 10 verbinden. An den äußeren Enden der Arbeitsbank wird ein Streifen 11
unter das obere Klemmglied 9 anstatt der die Maschine tragenden Platte des nächstfolgenden
Arbeitsbankabschnittes eingefügt. Die inneren längs verlaufenden Kanten der Platten 7
sind unterschnitten zwecks Herstellung einer mit einer Schulter versehenen Aussparung 12, die
einen freien Raum für die Verbindungsstangen 5 der Schienen bilden, während sie bei einer flachen
Arbeitsbank zur Aufnahme der längs verlaufenden Kanten einer nicht dargestellten Zwischenplatte
dienen, die den Raum zwischen den Platten 7 überbrückt. Bei einer trogförmigen Arbeitsbank kommen die bei der flachen Arbeitsbank
verwendeten Zwischenplatten in Fortfall, und es werden Streifen 13 hierfür verwendet,
die die Schienen 4 abdecken. Die erwähnten Platten und die für letztere verwendete Tragvorrichtung
sind somit für flache und trogförmige Arbeitsbänke dieselben.
Wenn auch der verbesserte Trog gemäß der Erfindung an einer Arbeitsbank von der beschriebenenBauart
angebracht ist, so ist .andererseits seine Ausbildung derart, daß er für verschiedene
Arten von Arbeitsbänken geeignet ist, so daß demzufolge die Erfindung ein großes Anwendungsgebiet
umfaßt. Wie dargestellt, besitzt der Trog schräge Seitenteile 14, die auf den
Bodenteil 15 zu konvergieren und sich auf letzteren aufsetzen. Eine Verbindung mit einer
Schulter ist hierbei zwischen den unteren Kanten der Seitenteile und dem Bodenteil dadurch vorgesehen,
daß in den längs verlaufenden Kanten dieses Bodenteils 15 Falze 16 gebildet sind und
daß die unteren Kanten der Seitenteile 14 entsprechend gestaltet werden. Die oberen Enden
der Seitenteile 14 sind zur Aufnahme der Schienen 4 mit Ausschnitten 17 versehen, während
die oberen längs verlaufenden Kanten dieser Seitenteile derart abgeschrägt sind, daß
aufrecht stehende Flächen entstehen, die sich an die Querstangen 5 anlegen (Abb. 4).
Die Seitenteile 14 und die Bodenteile 15 erstrecken
sich über die ganze Länge eines Tischabschnitts, und die aneinanderstoßenden Enden
18 der Bodenteile der benachbarten Tischabschnitte werden durch eine darunterliegende
Klemmplatte 19 getragen, die mit einer Bohrung zur Aufnahme eines Bolzens 20 versehen ist, der
durch übereinanderliegende Öffnungen in der Schiene'4 und den Streifen 13 hindurchgeht,
die ihrerseits über diesen Schienen liegen. Durch Festziehen der Mutter 21 des Bolzens 20 werden
die oberen Kanten der Seitenteile 14 fest gegen die Platten 7 geklemmt, d. h. in deren Aus- no
nehmungen 12 hinein; diese Seitenteile werden durch die Querstangen 5 und die Falze 16 des
Bodenteils gegen seitliche Bewegung gesichert. Hieraus geht hervor, daß die Befestigungsvorrichtung
für den Trog eines Tischabschnitts außer der gewöhnlichen Arbeitsbankausbildung nur eine Klemmplatte 19 und einen Bolzen 20
aufweist, der an jedem Ende eines Tischabschnitts angeordnet ist, und daß ein einziger
Bolzen und eine Klemmplatte ausreichen, um die starre Befestigung der aneinanderstoßenden
Troggliederenden von benachbarten Tischab-
schnitten zu sichern. Ein besonderes Merkmal der Erfindung ist die Leichtigkeit, mit der die
Trogteüe bei ihrer Anbringung an einer Arbeitsbank vereinigt werden. Die Bodenteile des
Trogs werden zuerst lose unterhalb des Tisches durch die Bolzen 20 aufgehängt gehalten, so daß
ein ausreichender freier Raum für die Einführung der einzelnen Seitenteile zur Verfügung
steht, und nachdem die Seitenteile eingeführt worden sind, werden die Muttern 21 festgezogen,
wodurch die einzelnen Teile in ihrer Stellung starr festgeklemmt werden. Wenn es erwünscht
sein sollte, aus irgendeinem Grunde eine der Platten 7 zu entfernen, kann dies ohne Auseinandernehmen
des Trogs geschehen, da die Wandungen der in den Seitenteilen vorgesehenen Ausschnitte V] zusammen mit den Querstangen
5 und den Falzen 16 jede wesentliche Bewegung der Seitenteile 14 beim Fehlen der
Platten 7 verhindern.
Der Trog wird vorzugsweise an den Enden der Arbeitsbank durch quer verlaufende Endteile
22 abgeschlossen, von denen jeder durch eine am Ende befindliche Klemmplatte 19 getragen
wird; ein jeder dieser Endteile 22 liegt innerhalb der Rinne einer Schiene 4 und wird in
dieser Lage durch den Bolzen 20 an dem Ende des Tisches festgehalten. Wenn es erwünscht ist,
kann jeder Endteil 22 mit einer Ausnehmung 23 versehen sein, die gewöhnlich durch eine Abschlußplatte
24 abgeschlossen wird, welche auf dem Teil 22 durch eine Schraube 25 schwingbar befestigt ist. Wenn es erwünscht ist, den Trog
entsprechend der Länge der Tischabschnitte zu unterteilen, können nebeneinanderliegende
Scheidewände 26, 27 (Abb. 3) in die Rinnen der Schienen 4 eingesetzt werden, derart, daß sie
quer zur Länge des Trogs verlaufen; diese Scheidewände werden entsprechend der Form
des Trogs gestaltet, und benachbarte Wände werden in senkrechter Richtung genutet, um
eine Öffnung für den Bolzen 20 herzustellen. Die in Abb. 4 dargestellte einfache Arbeitsbank unterscheidet sich von der oben beschrie-
benen dadurch, daß sie eine kürzere Schiene 4 besitzt, welche eine eine Maschine unterstützende
Platte 7 nur an dem einen Ende dieser Schiene trägt. Auf dem Ende einer jeden Schiene ist
gegenüber der Platte 7 durch eine U-förmig gestaltete Klammer 28 und einen Bolzen 29 ein
unterschmttener Streifen 30 befestigt, der sich längs des Tisches erstreckt und dahin wirkt,
den Querstreifen 13 auf der Schiene festzuklemmen. Bei einer solchen Arbeitsbank wird
der hintere Seitenteil des Trogs an die mit Nuten versehenen Wandungen des Streifens 30
anstatt an die Platte 7 angedrückt.
Claims (3)
1. Arbeitsbank für Nähmaschinen mit einem längs zur Tischplatte verlaufenden
Trog, der Seitenteile, einen Bodenteil und aufrecht stehende Bolzen aufweist, die mit
dem Bodenteil in Eingriff treten und dazu dienen, die Seitenteile an der Tischplatte
festzuklemmen, dadurch gekennzeichnet, daß die aufrecht stehenden Bolzen, die an den
Enden der Arbeitsbank oder eines Arbeitsbankabschnittes zwischen den Seitenteilen
und in dem Troge vorgesehen sind, die Seitenteile und den Bodenteil in der Weise
festklemmen, daß durch Festziehen eines Bolzens die zugehörigen Seiten- und Bodenteile
gleichzeitig festgeklemmt werden.
2. Arbeitsbank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schulterverbindung
zwischen den Seitenteilen und dem Bodenteile des Trogs dazu dient, die Seitenteile
in der Klemmstellung gegen seitliche Bewegung zu sichern.
3. Arbeitsbank nach Anspruch 1 und 2 mit einem geteilten Trog, der aneinanderstoßende
Bodenteile aufweist und mit einer Mehrzahl von aus Profileisen bestehenden Schienen zur Unterstützung der Tischplatte
.versehen ist, wobei diese Schienen quer zur Länge der Tischplatte angeordnet sind, dadurch
gekennzeichnet, daß den Trog unterteilende Glieder, die an den aneinanderstoßenden
Stellen der benachbarten Trogabschnitte angeordnet sind, in die Rinnen der Schienen zwischen den Tischenden hineinragen
und in ihrer Lage durch die Bolzen festgeklemmt werden, welche die Klemmplatten mit den Schienen verbinden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US273654XA | 1926-07-02 | 1926-07-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE488847C true DE488847C (de) | 1930-01-13 |
Family
ID=21837296
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES78610D Expired DE488847C (de) | 1926-07-02 | 1927-03-03 | Arbeitsbank fuer Naehmaschinen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE488847C (de) |
| GB (1) | GB273654A (de) |
-
1927
- 1927-02-08 GB GB3528/27A patent/GB273654A/en not_active Expired
- 1927-03-03 DE DES78610D patent/DE488847C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB273654A (en) | 1927-08-18 |
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