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DE1216500B - Bausatz, vorzugsweise fuer Regale - Google Patents

Bausatz, vorzugsweise fuer Regale

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Publication number
DE1216500B
DE1216500B DEW24163A DEW0024163A DE1216500B DE 1216500 B DE1216500 B DE 1216500B DE W24163 A DEW24163 A DE W24163A DE W0024163 A DEW0024163 A DE W0024163A DE 1216500 B DE1216500 B DE 1216500B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slot
slots
narrow
angle
rails
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW24163A
Other languages
English (en)
Inventor
Emil Wodli
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EMIL WODLI
Original Assignee
EMIL WODLI
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EMIL WODLI filed Critical EMIL WODLI
Publication of DE1216500B publication Critical patent/DE1216500B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
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    • A47B96/1408Bars, uprights, struts, or like supports, for cabinets, brackets, or the like regularly perforated
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B12/00Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior
    • F16B12/10Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior using pegs, bolts, tenons, clamps, clips, or the like
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    • F16B12/34Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior using pegs, bolts, tenons, clamps, clips, or the like for metal furniture parts using keyhole-shaped slots and pins

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
A47b
Deutsche Kl.: 34 i-15/03
Nummer: 1216 500
Aktenzeichen: W24163X/34i "
Anmeldetag: 5. September 1958
Auslegetag: 12. Mai 1966
Die Erfindung betrifft einen Bausatz, vorzugsweise für Regale, Gerüste und ähnliche Gestelle, der insbesondere aus Winkelschienen mit Lochteilungen besteht, deren Löcher jeweils als Längsschlitze mit einer mittigen Erweiterung ausgebildet sind, und der durch die Löcher durchsteckbare Verbindungsmittel umfaßt, die beispielsweise die Gestalt von Schrauben haben können.
Bausätze zur Herstellung von Regalen, Gestellen u. dgl. sind in einigen Ausführungsformen bekannt. Bei einem solchen Bausatz werden beispielsv/eise Winkelschienen verwendet, welche die eigentlichen Gerüstelemente bilden und die Lochteilungen aufweisen, deren Löcher jeweils als Längsschlitze ausgebildet sind. Diese Längsschlitze weisen hierbei eine im wesentlichen T-förmige Gestalt auf, was bedeutet, daß die durch die Löcher durchzusteckenden Verbindungsmittel grundsätzlich abnehmbare Köpfe aufweisen müssen. Um beispielsweise einen Schraubenbolzen in die übereinanderliegenden Längsschlitze zweier miteinander zu verbindender Winkelschienen einzuführen, ist es hierbei notwendig, die Mutter abzuschrauben, den Bolzen durchzustecken und hierauf die Mutter wieder aufzuschrauben, ein Vorgang, der verhältnismäßig zeitraubend ist, insbesondere wenn eine größere Anzahl von Bolzen einzusetzen ist. Andere bekannte Winkelschienen, deren Löcher der Lochteilungen als einfache parallelflankige Schlitze ausgebildet sind, können nicht ineinanderliegend miteinander verbunden werden, weil die Längsschlitze der miteinander zu verbindenden Winkelschienen hierbei nebeneinander zu liegen kommen, so daß das Durchstecken eines Verbindungsgliedes unmöglich ist. Es müssen demgemäß eigene Verbindungslaschen vorgesehen werden, wenn es etwa darum geht, zwei solche Winkelschienen in der Längsrichtung miteinander zu verbinden. Bei einem wiederum anderen, aus Profileisen zusammengestellten Gestell sind die als flache, bandförmige Teile ausgebildeten Säulen mit T-förmigen Schlitzen versehen, mit denen entsprechend gestaltete Schlitze aufweisende Querschienen mit Hilfe durchgesteckter, im wesentlichen I-förmiger Verbindungsmittel kombinierbar sind. Die Variationsmöglichkeiten der einzelnen Gestellelemente zum Zweck unterschiedlicher Gestellbauformen sind hierbei begrenzt, weil miteinander zu verbindende Teile stets nur derart einander zugeordnet werden können, daß die Längsschenkel der T-förmigen Schlitze durch die Querbalken der I-förmigen Verbindungsmittel verriegelt sind. Dies bedeutet z. B., daß etwa bei den senkrecht stehenden Säulen die Schlitze mit parallel zu den Säulen ver-Bausatz, vorzugsweise für Regale
Anmelder:
Emil Wodli, Straßburg, Bas-Rhin (Frankreich)
Vertreter:
Dipl.-Ing. W. Scherrmann, Patentanwalt,
Eßlingen/Neckar, Fabrikstr. 9
Als Erfinder benannt:
Emil Wodli, Straßburg, Bas-Rhin (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 6. September 1957 (6300),
vom 28. März 1958 (6421)
laufenden Längsteilen ausgebildet sind, während die rechtwinklig anzusetzenden Querschienen mit den gegenüber um 90° verdrehten Schlitzen auszuführen sind, so daß allein für ein aus waagerechten und senkrechten Teilen zusammengesetztes Gestell unterschiedlich gelochte Gerüstelemente verwendet werden müssen, wobei noch hinzukommt, daß zur Längsverbindung beispielsweise zweier Säulen nochmals unterschiedlich gelochte Verbindungslaschen zu verwenden sind. Bei einem anderen bekannten Regal werden Zapfen in Winkelschienen mit schlüssellochförmigen Schlitzen, die eine einseitige Erweiterung aufweisen, eingesteckt als Auflagekonsolen für Regalbretter. Diese Verbindungsmittel dienen auch in entsprechender Weise zur gegenseitigen Verbindung aneinanderstoßender Regale. Die Regale selbst sind in diesen Fällen aber aus fest, beispielsweise mittels Nieten zusammengefügten Gestellteilen aufgebaut.
Schließlich ist auch noch ein aus einem Holzstreifen bestehendes Baukastenelement bekannt, das mit Längsschlitzen versehen ist, die jeweils aus einem mittleren symmetrischen Breitschlitz und daran anschließenden Schmalschlitzen bestehen. Der Breitschlitz ist hierbei kreisförmig und dient zum Einführen und Drehen des zweiten Holzstreifens, der seitliche Ausnehmungen aufweist, durch die der
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Streifen der Quere nach so geschwächt wird, daß lediglich ein stegartiger Teil verbleibt, dessen Breite dem Durchmesser des Breitschlitzes entspricht. Die Kombinationsmöglichkeiten dieser flachschienenförmigen Baukastenelemente sind verhältnismäßig beschränkt. Ein ebensolcher Schlitz endlich wurde auch schon bei einem <aus Blechformteilen zusammenzufügenden Regal zum Einführen eines flachen I-förmigen Trag- oder Verbindungsstückes vorgesehen. Dieses Regal ist nicht aus Winkelschienen zusammengesetzt und zufolge der im wesentlichen festliegenden Abmessungen der großflächigen Blechformteile nur bedingt an unterschiedliche Platzverhältnisse anpaßbar. Die Schmalschlitze dienen hierbei lediglich zum Einführen der Trag- oder Verbindungsstücke, die im übrigen stets nach Verdrehen um 90° in dem Breitschlitz gehaltert werden.
Ziel der Erfindung ist es, einen Bausatz der eingangs erwähnten Art zu schaffen, der gegenüber den bekannten, vergleichbaren Bauelementen vielfältiger beim Aufbau der Regale oder Gestelle und einfacher in deren Montage ist. Der Bausatz gemäß der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß ein Längsschlitz jeweils aus einem Breitschlitz und zwei daran anschließenden symmetrischen Schmalschlitzen besteht, und daß der Abstand zweier in die Enden der Schmalschlitze eingebrachter Verbindungsmittel dem jeweiligen Abstand zu einem in benachbartem Schmalschlitzende ebenso eingesetzten Verbindungsmittel entspricht. Bei dem neuen Bausatz können 'Winkelschienen ohne weiteres ineinanderliegend miteinander verbunden werden, da der mittlere Breitschlitz jeweils eine außerhalb der Schlitzlängsachse liegende Anbringung der Verbindungsmittel erlaubt. Gleichzeitig läßt aber die Schlitzanordnung das Einsetzen etwa schon mit Muttern versehener Schrauben in eine der miteinander zu verbindenden Winkelschienen zu, worauf im Anschluß daran das Überstecken einer weiteren anzuschließenden Winkelschiene geschehen kann. Schließlich können nach dem Zusammenfügen sodann die Schraubenmuttern angezogen werden. Demgemäß ist ein schnelles Zusammensetzen der einzelnen Schienen gegeben, während zu gleicher Zeit eine solide Verbindung erzielt wird, die es gestattet, etwa wenn es darum geht, zwei Winkelschienen in der Längsrichtung miteinander zu verbinden, diese einfach ineinanderliegend aneinander; anzuschließen, ohne daß hierzu besondere Verbindungselemente notwendig wären.
Durch die neuartige Gestaltung und Anordnung der Schlitze ergibt sich daneben noch der Vorteil, daß bei zwei mit ihren Schenkeln aufeinandergelegten Winkelschienen, die gegeneinander um eine Lochteilung versetzt sind, zwischen zwei aufeinanderfolgenden Schlitzen immer zwei z. B. kreisrunde Öffnungen freibleiben, in die etwa Zusatzelemente, wie Konsolen, Haken, Träger u. dgl., eingefügt werden können, wie es auch möglich ist, Verbindungsbolzen zum Anschluß anderer Gerüstelemente an diesen Stellen vorzusehen.
Die Schlitzausbildung und -anordnung gestattet hierbei insbesondere die Zuordnung von aus Drahtmaterial gebogenen und zusammengefügten Konsolen und Trägern zu den Winkelschienen, wobei die Anordnung derart getroffen werden kann, daß die Konsolen, die beispielsweise zur Auflage von Regalbrettern dienen können, gleichzeitig auch als Verbindungsmittel benachbarter Gerüstelemente dienen.
Diese Konsolen, die stets in zumindest zwei Schlitze eingreifen, zeichnen sich bei leichter Montage durch eine hohe Tragfestigkeit aus, was im übrigen auch für die Haken oder trägerartig gebogenen Zusatzteile gilt. Wohl ist es an sich bekannt, etwa verstellbare Fachbodenträger einstückig, im wesentlichen U-förmig aus Drahtmaterial zu biegen und in die Löcher einer Tragsäule einzuhängen, doch sind die bekannten Träger zur Befestigung an kreisrunden
ίο Löchern eingerichtet und im übrigen nicht für die Verbindung mit Winkelschienen, welche mit Längsschlitzen versehen sind, vorgesehen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung zusammen mit Zusatzteilen und deren konstruktiven Eigenheiten im einzelnen veranschaulicht. Es zeigen
Fig. 1 bis 4 die Anwendung des der Erfindung zugrundeliegenden Prinzips auf insbesondere für Regale bestimmte Schienen des erfindungsgemäßen Bausatzes mit schlitzförmigen Ausschnitten, und zwar die Fig. 1 bis 3 im Aufriß und Fig. 4 im Längsschnitt,
F i g. 5 bis 7 perspektivische Darstellungen verschiedener Formen von Schienen mit Schlitzen gemäß dem obenerwähnten Prinzip,
F i g. 8 bis 10 ein vorzugsweise zylindrisches Verbindungsmittel, das anstatt eines Schraubenbolzens' oder einer Schraube zum Montieren der Regale verwendet wird und überdies je nach den Umständen und Erfordernissen entweder gleichzeitig oder auch ausschließlich als Stütze oder Auflage dient,
Fig. 11 bis 13 ein andersgestaltetes Verbindungsmittel,
F i g. 14 eine perspektivische Darstellung eines in einer Schiene montierten Zusatzteiles, der in den Ecken winkelförmiger Gerüstelemente hauptsächlich als Auflage oder Stütze für Regalbretter od. dgl.
dient,
F i g. 15 und 16 perspektivisch einen weiteren Zusatzteil, der gleichzeitig als Doppelkonsole und als Verbindungsmittel zwischen zwei benachbarten Schienen dient, sowohl allein als auch mit den zusammengesetzten Schienen,
F i g. 17 und 18 eine perspektivische Darstellung und einen Aufriß eines Zusatzteiles in der Form eines Trägers oder Hakens, der unmittelbar in eine Schiene eingesetzt werden kann, wobei das letztere in F i g. 18 im Längsschnitt dargestellt ist,
Fig. 19 bis 21 erfindungsgemäße Sperrplatten, die vorgesehen sind, um die Verbindungsbolzen in den betreffenden Ausschnitten zu blockieren.
Die Schienen 1, 2 und 3 sind insbesondere Winkelschienen (Fig. 6) doch können sie auch U-förmigen (Fig. 5) Querschnitt aufweisen, wie auch einfach flach und streifenförmig ausgebildete Elemente (F i g. 7) damit kombiniert werden können. Daneben können sie auch sonstige bekannte und geeignete Profile haben, z. B. ein T-, I- oder Z-Profil. Sie haben jedoch alle das gemeinsame Merkmal, daß einer oder mehrere ihrer waagerechten oder senkrechten Schenkel, die an benachbarten Schienen zur Anlage gebracht werden können, Längsschlitze aufweisen, deren im allgemeinen längliche Form eine Ausweitung aufweist. Ein solcher Längsschlitz besteht jeweils aus einem Breitschlitz 5 und zwei daran anschließenden symmetrischen Schmalschlitzen 4. Wie aus den F i g. Γ bis 4 zu ersehen ist, ermöglichen die Breitschlitze 5, z. B. einen Schraubenbolzen 8 mit seinem Bolzen-
kopf 6 und der aufgeschraubten Mutter 7 durch die aneinandergelegten Schienen durchzustecken und sodann den Bolzenschaft 8 entweder nach oben (F i g. 2) oder nach unten (F i g. 3) in den Schmalschlitz 4 zu schieben. Einige Umdrehungen des Schraubenschlüssels genügen dann, um die Mutter festzuziehen und damit die Schienen fest miteinander zu verbinden.
Aus F i g. 5 geht hervor, daß die Gestalt der Längsschlitze und der Abstand zwischen ihnen so gewählt sind, daß bei zwei benachbarten, mit versetzten Längsschlitzen aneinandergelegten Schienen an deren Enden vorzugsweise kreisförmige Öffnungen 9 frei bleiben, durch welche Schraubenbolzen, Schrauben oder andere geeignete Verbindungsmittel hindurchgesteckt werden können. Dies wird dadurch erreicht, daß die Schlitzteilung derart ausgebildet ist, daß der Abstand zweier in die Enden der Schmalschlitze 4 eines Längsschlitzes eingebrachter Verbindungsmittel, beispielsweise Schraubenbolzen 8, dem jeweiligen Abstand zu einem im benachbarten Schmalschlitzende 4 ebenso eingesetzten Verbindungsmittel 8 entspricht. Auf diese Weise können, indem beispielsweise in einem Gestell, das aus mehreren' Schienen zusammengesetzt ist, ein Flacheisen mit Längsschlitzen gleicher Form und gleicher Abstände wie jene der zusammenzusetzenden Schienen eingesetzt und dann verschoben wird, bis die Längsschlitze zu denen der Schienen versetzt sind und dieses Flacheisen in dieser Lage blockiert wird, gleichzeitig alle Bolzen, die in die Längsschlitze zum Zusammenbau eingesetzt worden sind, verriegelt werden.
Wie die F i g. 8 bis 10 zeigen,· können die Schienen auch durch ein Verbindungsmittel zusammengefügt werden, das aus einem runden oder mehrkantigen Stahlzapfen 11 besteht, dessen Durchmesser so gewählt sein muß, daß er durch den Breitschlitz 5 einer Schiene 1, 2 oder 3 durchgesteckt werden kann. Dieser Stahlzapfen weist mindestens eine, jedoch vorzugsweise zwei Ringnuten 12 und 13 auf, deren eine die Breite hat, die der Wandstärke der zusammenzubauenden Schienen entspricht, während die andere doppelt so breit ist, wobei der Durchmesser des Zapfens, im Inneren der Kehlungen gemessen, so berechnet sein muß, daß das Verbindungsmittel in einen der Schmalschlitze 4 hineingeschoben werden kann.
Die F i g. 9 zeigt die Anbringung des Verbindungsmittels mit der engen Kehlung 12 bei einfacher Wandstärke. Hierfür wird der Stahlzapfen 11 in einen Breitschlitz S bis zur Höhe der besagten Kehlung eingeführt und dann gegen einen Schmalschlitz zu verschoben. In dieser Stellung kann der zylindrische Zapfen als Auflage oder Stütze für verschiedene Zwecke dienen.
Die F i g. 10 zeigt das Verbindungsmittel im Eingriff mit den aneinanderstoßenden Schenkeln von zwei zusammengefügten Winkelschienen 2, wobei die breite Kehlung 13 die beiden Winkelschienen zusammenhält, aber gleichzeitig auch als Stütze oder Auflage dienen kann.
Der Zusatzteil gemäß den Fig. 11 bis 13 ist eine Strebe, die dazu bestimmt ist, ein Gestell zu verstärken, das aus mit Längsschlitzen versehenen und vorzugsweise rechtwinklig zueinander angeordneten Schienen gebildet ist. Die Strebe besteht aus einem Flachstahl 14 mit einer vorteilhaft auf halber Länge liegenden Kröpfung 15, die die Form eines rechten Winkels hat. Der durch diese Kröpfung entstehende Absatz entspricht im wesentlichen der Wandstärke der Schenkel der Schienen 2. Die Strebe ist an ihren beiden Enden mit vorzugsweise quadratischen Löchern 16 versehen, die beim Montieren der Strebe 14 zur Erzielung einer Winkelverstrebung an die Längsschlitze der zu verstrebenden Teile angelegt werden. Überdies ist das Ende der Strebe, gegen welches die Spitze der Kröpfung 15 gerichtet ist,
ίο rechtwinklig zugespitzt, etwa in der Form der Kröpfung 15. Fig. 13 zeigt, wie die so ausgebildete Strebe mittels der Bolzen 16' verwendet wird. Die rechtwinklige Form der Spitze und der Kröpfung erlaubt, der Strebe sofort die richtige Richtung zu geben, wobei die Abstufung, die in der Mitte der Strebe durch die Kröpfung entsteht, die Wandstärke der einen der zu verstrebenden Schiene ausgleicht.
Der Zusatzteil gemäß der Fig. 14 ist im wesentlichen als eine kleine, gänzlich aus Stähl'draht hergestellte Konsole ausgebildet. Der Bügel 17 dieser Konsole besteht aus einem vorzugsweise rechtwinklig abgebogenen Draht, während ihr Stützfuß 18 aus einem bogenförmig gekrümmten Draht besteht, der vom Winkel des Bügels 17, an den er angeschweißt ist, ausgeht. Zur Anbringung der Konsole werden die beiden Enden des abgewinkelten Drahtes 17 bis zu den an ihnen angebrachten Warzen 17' in die Schmalschlitze 4 der beiden Schenkel einer Winkelschiene 2 eingeführt, und der bogenförmige Draht 18 stützt sich in der Winkelkante der genannten Schenkel ab.
Der Zusatzteil gemäß den Fig. 15 und 16 besteht aus einem Stahldraht 19, dessen beide Enden 20 bügeiförmig in rechtem Winkel abgebogen sind, wobei rechts und links von der Symmetrieachse der so gebildeten U-Form zwei Zapfen 21 vorgesehen sind. Um den so ausgebildeten Teil einzusetzen, wird er zuerst durch die Breitschlitze 5 zweier aneinanderstoßender Schenkel von Winkelschienen 2 gesteckt, wobei die abgebogenen Enden 20 senkrecht gehalten werden. Hierauf wird der Zusatzteil um 180° geschwenkt, so daß die Enden 20 in die Schmalschlitze 4 der fluchtenden Schenkel der Winkelschiene 2 eingreifen und auf dem Grund dieser Schmalschlitze aufliegen, während der Mittelteil des Drahtes auf dem Grund der Schmalschlitze 4 der aneinanderstoßenden, durch die Zapfen 21 zusammengehaltenen Schenkel der Winkelschienen ruht.
Der in den Fig. 17 und 18 dargestellte Haken ist ebenfalls aus einem Stahldraht 22 gebildet, der winkelförmig abgebogen ist, und zwar so, daß ein Schenkel in einen Breitschlitz 5 eingreifen kann, während der andere Schenkel den eigentlichen Haken bildet. In dieser Stellung wird der Haken einerseits durch den Ansatz 23 festgehalten, der durch nochmaliges Umbiegen desjenigen Schenkelendes in entgegengesetzter Richtung gebildet wird, das in einen darunterliegenden Längsschlitz eingreift und andererseits durch einen an dem Haken angelöteten Queranschlag 24, der sich gegen die Winkelschiene 2 abstützt (Fig. 18).
Die in den Fig. 19 bis 21 gezeigte Sperrplatte besteht aus einem Stück Flacheisen 25, das zwei Löcher 26 aufweist und in der Mitte mit zwei gepreßten Ausbuchtungen 27 versehen ist, wobei die Löcher vorzugsweise quadratisch sind, damit Schraubenbolzen mit quadratischem Hals sich nieht verdrehen können. Der Abstand zwischen den beiden Löchern
ist so gewählt, daß die Sperrplatte entweder auf einen einzigen Längsschlitz mit seinem Breitschlitz 5 zu liegen kommt, um zwei Bolzen zu verriegeln, die an den Enden der Längsschlitze 4 sitzen (F i g. 20), oder zwischen zwei aufeinanderfolgende Längsschlitze, um Schraubenbolzen zu verriegeln, die in den Schmalschlitzen der beiden Längsschlitze angeordnet sind (F i g. 21). Im ersteren Fall wird die Sperrplatte so aufgesetzt, daß die Ausbuchtungen 27 in den Breitschlitz S der Längsschlitze hineinragen und so die Sperrplatte in ihrer Stellung festhalten. Im letzteren Fall sind die Ausbuchtungen 27 nach außen gekehrt, so daß sich die glatte Rückseite der Sperrplatte dicht an die Oberfläche der Schiene anlegen kann.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Bausatz, vorzugsweise für Regale, insbesondere bestehend aus Winkelschienen mit Lochteilungen, deren Löcher jeweils als Längsschlitze mit einer mittigen Erweiterung ausgebildet sind, und durch die Löcher durchsteckbaren Verbindungsmittel, beispielsweise Schrauben, dadurch gekennzeichnet, daß ein Längsschlitz jeweils aus einem Breitschlitz (5) und zwei daran anschließenden symmetrischen Schmalschlitzen (4) besteht und daß der Abstand zweier in die Enden der Schmalschlitze (4) eingebrachter Verbindungsmittel (8, 11) dem jeweiligen Abstand zu einem im benachbarten Schmalschlitzende (4) ebenso eingesetzten Verbindungsmittel (8, 11) entspricht.
2. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er eine aus Flachmaterial bestehende, im Bereich der Enden gelochte Strebe (14) enthält, die im Bereich ihrer Mitte eine in Form eines rechten Winkels ausgebildete Kröpfung (15) aufweist, die einen einer Wandstärke einer Winkelschiene entsprechenden Absatz bildet, und daß ein Ende der Strebe (14) rechtwinklig zugespitzt ist.
3. Bausatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß den Winkelschienen in an sich bekannter Weise aus Drahtmaterial bestehende, in die Schmalschlitze (4) der Winkelschienen einfügbare Konsolen zugeordnet sind, die aus einem vorzugsweise rechtwinklig abgebogenen Bügel (17) bestehen, von dessen Abwinkelung ein bogenförmiger Stützfuß (18) abgeht und der im Bereich seiner beiden Enden vorzugsweise Warzen (17) aufweist, die die Einstecktiefe der Bügelenden in die Schmalschlitze (4) begrenzen.
4. Bausatz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die zur Deckung gebrachten Schlitze (4, 5) zweier aneinanderliegender Winkelschienen zur Bildung einer Doppelkonsole und eines Verbindungsmittels durchsteckbare Bügel (19) im wesentlichen U-förmig abgebogene Enden (20) aufweist und im Bereich seiner Symmetrieebene zwei parallele, im Abstand zweier Wandstärken der Winkelschienen angeordnete Zapfen (21) trägt, die im wesentlichen rechtwinklig zu der die abgebogenen Enden (20) enthaltenden Bügelebene verlaufen.
5. Bausatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß den Winkelschienen in die Schmalschlitze (4) zweier benachbarter Längsschlitze einfügbare, in an sich bekannter Weise aus Drahtmaterial einstückig gebogene, im wesentlichen L-förmige Träger oder Haken (22) zugeordnet sind, deren einer als Stützglied wirkender, einen Schmalschlitz (4) des einen Längsschlitzes durchgreifenden Schenkel einen abgekröpften Ansatz (23) aufweist und deren anderer, den eigentlichen Träger oder Haken bildender, einen Schmalschlitz des anderen Längsschlitzes durchgreifender Schenkel einen bei eingefügtem Träger oder Halter an der Winkelschiene im Bereich des Schmalschlitzes (4) des anderen Längsschlitzes (4, 5) anliegenden Queranschlag (24) trägt.
6. Bausatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß den Winkelschienen aus Flachmaterial bestehende Sperrplatten (25) zugeordnet sind, die jeweils zumindest im Bereich eines Endes ein vorzugsweise quadratisches Loch (26) aufweisen, dessen Durchmesser im wesentlichen jenem eines Schmalschlitzes (4) entspricht, und die mit zwei auf einer Seite der Sperrplatte jeweils vortretenden Ausbuchtungen (27) versehen sind, deren ©uerabmessungen der Breite eines Breitschlitzes (5) entsprechen, dessen anschließender Längsschlitz (4) bei aufgesetzter Sperrplatte (25) mit dem Loch (26) sich überdeckt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 869 120, 821406,
086, 193 900;
französische Zusatzpatentschrift Nr. 61953 (Zusatz zur französischen Patentschrift Nr. 986 395);
belgische Patentschrift Nr. 532 668;
USA.-Patentschriften Nr. 2 653 783, 2 639 043,
861;
USA.-Zusatzpatentschrift Nr. 24009 (Zusatz zur USA.-Patentschrift Nr. 2 675 287).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 568/39 5.66 © Bundesdruckerei Berlin
DEW24163A 1958-03-28 1958-09-05 Bausatz, vorzugsweise fuer Regale Pending DE1216500B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR280358X 1958-03-28
FR1182061T 1958-03-28

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Publication Number Publication Date
DE1216500B true DE1216500B (de) 1966-05-12

Family

ID=26214427

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW24163A Pending DE1216500B (de) 1958-03-28 1958-09-05 Bausatz, vorzugsweise fuer Regale

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