DE48506C - Einrichtung zum Härten von Geschützröhren - Google Patents
Einrichtung zum Härten von GeschützröhrenInfo
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Apparat zum Härten von Geschützröhren,
um der Innenfläche der letzteren eine bedeutende Härte zu geben, während die die Seele umgebende
Metallmasse eine grofse Zähigkeit erlangt.
Nach dem vorliegenden Härtungsverfahren wird der Geschützlauf zunächst bis zu einer
geeigneten Temperatur erhitzt und dann an seiner inneren Fläche ganz plötzlich der Einwirkung
von unter Druck eingebrachtem OeI oder einem anderen Kühlmittel ausgesetzt. Bei
vorliegender Erfindung findet ferner ein Härtungsverfahren Anwendung, wobei die Oxydation
der die Bohrung umgebenden Aufsenschicht der inneren Fläche des Geschützlaufes dadurch
verhindert wird, dafs man einen Strom von Kohlenwasserstoffdämpfen durch den Lauf
streichen läfst, während der letztere von aufsen her der Hitze in einem Ofen ausgesetzt ist.
Die Ausfühnkngsweise vorliegender Erfindung
ergiebt sich aus der nachfolgenden, . auf die beiliegenden Zeichnungen Bezug nehmenden
Beschreibung, in welch letzterer Fig. 1 ein senkrechter
Schnitt \ durch die Mitte eines in Gemäfsheit dieser !Erfindung eingerichteten Ofens
ist, worin auch lein im Ofen aufgehängtes Geschütz in der Lage gezeigt ist, in welcher
dessen Zähehärtung nach vorliegendem Verfahren erfolgt. \Fig. 2 ist eine Vorderansicht
dieses Ofens, Figi 3 ein senkrechter Schnitt in. vergrößertem Mafsstabe durch die Mitte desselben
nach x-x, Fig. 1, Fig. 4 ein waagrechter Schnitt nachy-y, Fig.. 3, wobei das nachstehend
noch beschriebene Drehwerk in punktirten Linien angedeutet ist, Fig. .5 ein Schnitt nach
χ'-λ:1 der Fig. 3, v^obei sich aber einige der
Theile in der Seitenansicht zeigen. Fig. 6 ist ein senkrechter Schnitt durch die Mitte eines
nach vorliegender Erfindung eingerichteten Sammelbehälters, Fig. 7 ein waagrechter Schnitt
nach yx-yx-, Fig. 6, Fig. 8 ein senkrechter'
Schnitt einer nachstehend noch beschriebenen Abkühlungs- oder Verdichtungsvorrichtung, und
Fig. 9 ein waagrechter Schnitt nach y^-jr2. der
Fig. 8. . ■ ' -
^4 ist der in einzelnen Abtheilungen A1, welche
auf einer metallenen Grundplatte Ax über einander
angeordnet sind, hergestellte Ofen, der ein Aufsengehäuse von Eisen oder anderem
geeigneten Metalle hat und mit einem Futter aus Ofenziegeln oder anderör feuerbeständiger
Masse versehen ist, während Asche oder andere nichtleitende Stoffe den Zwischenraum zwischen
Gehäuse und Futter ausfüllen. Um die Höhe des Ofens zu ändern, kann man je nach Bedürfnifs
von den Abtheilungen A1 fortnehmen oder hinzufügen und auf diese Weise den
Ofen für die Behandlung von Geschützröhren verschiedener Länge brauchbar machen. Die
Abtheilungen A1 werden durch Bolzen, welche durch die Augen Ä1 gesteckt werden, oder in
anderer einfacher Weise an einander befestigt. Jede Abtheilung hat eine die ganze Höhe derselben einnehmende Thür As, welche Thüren
so angeordnet sind, dafs sie wechselweise sich \ nach anderer Richtung öffnen. Man kann also
nach Oeffnen der Thüren den Ofen an seiner einen Seite ganz offen legen, um das Geschützrohr
einbringen und herausnehmen zu können. A^ Ai sind die Roststäbe, A% ist der Aschenfall
und A6 ein Schutzdeckel, um die weiter unten
nocfr beschriebene Vorrichtung vor der nieder-
'(K
fallenden Asche zu schützen. Die Abtheilungen A1 sind mit Ansätzen A7 versehen, welche
zwischen Führungen passen, die aus fest an den stehenden Säulen A9 angebrachten Winkeleisen
^48 bestehen, von denen eines in geeigneten
Zwischenräumen ausgespart ist, um die Anordnung der Abtheilungen A1 in ihrer gehörigen
Lage über einander zu erleichtern.
■ B ist das zu behandelnde Geschützrohr, das in senkrechter Lage mit seinem Verschlufsende
nach unten im Ofen so aufgehängt oder gehalten wird, dafs es während seiner. Erwärmung
gedreht werden kann. Bei der gezeichneten Anordnung wird das Rohr an seinem oberen Ende von einer Laufwinde· und an
seinem unteren Ende durch ein Kugellager, wie im Folgenden beschrieben, gehalten. Das
Laufende wird in die Büchse B1 eingeschraubt,., welche ihrerseits in das Rohr B2 eingeschraubt
wird; letzteres ist oben rriit einem Halstheile oder einer Vertiefung versehen, in welche die
beiden Theile der Querstange sich einlegen, die durch Bolzen oder anderes so zusammengehalten
werden, dafs sie das Rohr B'2 tragen und doch gleichzeitig eine Umdrehung desselben
in dem Lager ΒΆ zulassen. Letzteres
hängt an Ketten B^ an einer zweiten Querstange -B5, welche mittelst eines Schäckels B6
mit einer Kette verbunden ist, die um die (weiter nicht gezeichnete) Kettentrommel einer
gewöhnlichen Laufwinde gewickelt ist, die auf' Schienen B1 auf den Trägern B8 über den
Säulen B9 läuft. Mittelst dieser Laufwinde kann der Geschützlauf bequem gehalten und
in den Ofen eingelassen, sowie aus demselben herausgenommen werden. Die Enden der
Lagerstange Ba greifen um eines der Winkeleisen As, so dafs sie sich mit dem Laufe nicht
drehen kann. Von den Büchsen B1 ist eine gröfsere Anzahl vorhanden, um Geschützläufe
■verschiedener Gröfse aufhängen zu können.
Um den Lauf zu drehen, während er der Ofenhitze ausgesetzt ist, wird derselbe mit
seinem unteren Ende.auf die hohle, stehende, in dem ebenfalls hohlen Drehtische D sitzende
Spindel C geschraubt. Diese Drehscheibe D ist mit einem Ansätze D1 versehen, welcher in
der auf den Längsträgern E1 ruhenden Büchse E sitzt und den Drehzapfen der Drehscheibe
bildet; letztere ruht ferner noch mittelst der ringförmig angeordneten Kugeln E2. oder Rollen
auf der Büchse E und trägt ein Schneckenrad Z)2 in Eingriff mit der Schnecke F auf der
mittelst Dampfmaschine oder geeigneter anderer Bewegungskraft anzutreibenden Welle F1. Von
den Spindeln C ist eine gröfsere Anzahl vorhanden , um Geschützläufe von verschiedenen
Gröfsen aufschrauben zu können. Durch Drehung des Laufes, während derselbe der Ofenhitze ausgesetzt ist, erzielt man eine gleichmäfsige
Erwärmung desselben von allen Seiten und verhindert so ein ' »Sichwerfen« oder Krummwerden desselben während des Härtens.
G ist ein Rohr, zum Einführen des Oeles
oder anderen Kühlmittels, wie nachfolgend beschrieben. Dieses Rohr tritt durch eine Stopfbüchse
G1 in das untere Ende des Ansatzes D1
der Drehscheibe D. Ein Rohr H am oberen Ende des Ofens A dient zur Zuleitung yon
OeI nach einer noch zu. beschreibenden Kühloder Verdichtungsvorrichtung und tritt durch
eine Stopfbüchse H1 in das obere Ende des Rohres J32. In letzteres ist der Ring H'2 auf
dem Rohre H eingepafst, so dafs dieses in B'2 zuverlässig festgehalten, sich jedoch in der
Längsrichtung in demselben und in der Stopfbüchse H1 verschieben kann, wodurch eine
Teleskopverbindung hergestellt ist. Das Rohr H ist aufserdem mit dem Kreuzkopfe Hs versehen,
durch welchen die .beiden langen, an dem Lager B3 eingelenkten und mit
Muttern H5 versehenen Schraubenbolzen H*
treten, wodurch das Rohr gehoben" oder gesenkt und in irgend einer gewünschten Stellung
festgestellt, werden kann. Das Rohr H ist durch ein Knierohr J mit dem Stutzen K1 des senkrechten
Rohres K verbunden, welches mit der nachbeschriebenen Verdichtungs- oder Kühlvorrichtung
in Verbindung steht und mit irgend einer gewünschten Anzahl Stutzen, K1 in
Zwischenräumen versehen ist, welche der Länge der Ofenabtheilungen A1 entsprechen, so dafs
das Rohr J je nach der Länge des zu härtenden
Laufes mit dem einen 'oder anderen der Stutzen K1 verbunden werden kann. ■ Die zur
Zeit nicht in Gebrauch befindlichen Rohrstutzen werden durch aufgeschraubte Deckel
geschlossen. Durch Heben oder Senken des Rohres H im Rohre B2 kann das Rohr J so
eingestellt werden, dafs' sein Flantsch genau mit dem des entsprechenden Stutzens K1 des
Rohres K zusammentrifft.
Um die plötzliche und gewaltsame Einführung des Oeles oder Kühlmittels in den Lauf zu
bewirken, ist ein Sammelbehälter L, -Fig. 6 -iind^ vorgesehen, der aus Kesselblechen oder
geeignetem anderen Material hergestellt ist und auf passenden Trägern L1 ruht; derselbe ist
durch das Rohr G mit der den Geschützlauf im. Ofen A tragenden Drehscheibe D und
aufserdem durch ein Einlafsrohr M mit einer Druckpumpe verbunden. Das Rohr G ist mit
einem Zweigrohre G2 zum Ablassen des Oeles aus dem Behälter L im Bedürfnifsfalle versehen.
N ist ein Sicherheitsventil auf dem Einlafsrohre M und soll dazu dienen, zu hohen
Druck im Behälter L zu verhindern. Das Ventil hat ■ ein Ueberlaufrohr N1, welches das
OeI in die Kühl- oder Verdichtungsvorrichtung, aus der die Druckpumpe ihren Bedarf entnimmt,
zurückführt. O O sind Oelstandszeiger und P ist ein Manometer.
Sn den Fig. 7 und 8 ist Q die Verdichtungsoder Kühlvorrichtung, welche auf Trägern Q1
ruht und mit zahlreichen engen, in den Rohrplatten Q3 sitzenden Röhren Q2 ausgestattet ist.
Die Platten Q3 theilen den Kühler in drei Abtheilungen, von denen die beiden äufseren Abtheiluhgen
durch die Röhren Q2 in Verbindung stehen. Die obere Abtheilung schliefst sich an
das zur Rückleitung des Oeles aus dem Geschützlaufe dienende Rohr K an und die untere
Abtheilung ist durch das Rohr R -mit. der Saugseite der Druckpumpe verbunden, so dafs
ein geschlossener Umlauf durch die Pumpe, den Sammelbehälter, den Geschützlauf und den
Kühler Q stattfindet. "Das erhitzte OeI "oder
das andere zum Kühlen des Laufes verwendete Mittel' kehrt durch das Rohr K zurück und
fliefst nach seinem Eintreten in die obere Abtheilung
des Kühlers durch die Röhren Q.2 in die untere Abtheilung desselben,- welche der
Pumpe als Speisungraum dient. Beim Durchtreten durch die Röhren wird das OeI durch
seine Berührung mit den Innenflächen derselben gekühlt, während die Röhren selbst durch sie:,
in. der Mittelabtheilung . des Kühlers umströmendes Wasser kühl gehalten werden.
Dieses Kühlwasser tritt in den Kühler durch das Einlafsrohr Q4 ein · und' fliefst aus demselben
durch das Auslafsrohr Q5 ab. .
Um eine Oxydation der Innenfläche oder Bohrung des Laufes während der Erwärmung
desselben zu verhindern und eine harte Haut oder.Aufsenschicht darauf zu bilden, führt der
Erfinder Kohlenwasserstoffgas oder Dampf in den Lauf ein und läfst dasselbe durch diesen
während der ganzen Zeit hindurchstreichen, während er im Ofen der Erhitzung ausgesetzt
ist. Zu dem Zwecke verwendet Erfinder meistens gewöhnliches Kohlenoxydgas, welches
indessen eine noch bessere Wirkung äufsert, wenn es durch Mischung mit Petroleumdampf
angereichert worden ist. Behufs Einlassens des Gases oder Dampfes in das Laufinnere ist
mit dem ,Oeleinlafsrohre G ein engeres Rohr 5
verbunden, welches mit dem Gasbehälter oder der Hauptleitung verbunden und mit einem
entsprechenden Hahn S1 versehen ist; ferner wird am oberen Ende des Rohres K ein Hahn T
angeordnet, um den Austritt des Gases oder Dampfes nach dessen Durchtritt durch den Lauf
zu gestatten. Ebenso, sind geeignete Hähne oder Ventile da, wo nöthig, in den Röhren
angeordnet, um den Umlauf des Oeles.· oder anderen Kühlmittels herbeizuführen.
Die Zähehärtung eines Geschützlaufes nach dem vorliegenden Verfahren wird mit Hülfe
des vorbeschriebenen Apparates wie . folgt bewirkt: Der Behälter L wird mittelst, der
Druckpumpe mit OeI und Luft von einer Spannung, von etwa 10 Atmosphären gefüllt,
v. obei der Spiegel des Oeles ungefähr in. der
in Fig. 6 -.-gezeichneten—Höhe--liegt? Die Verbindung zwischen dem Behälter und dem Geschützlaufe
wird durch einen Hahn oder ein Ventil unterbrochen, welches geschlossen gehalten
wird, bis der Lauf gehörig erhitzt ist. Letzterer wird in seine gehörige Lage im Ofen
gebracht, der Einwirkung der Ofenhitze ausgesetzt und durch das vorerwähnte Schneckengetriebe
während der ganzen Zeit der fortschreitenden Erhitzung in Umdrehung versetzt, um eine gleichmäfsige Temperatur der Metallmasse
zu erzielen.
Während der Erhitzung des Laufes im Ofen sind die Hähne S T geöffnet, so dafs Kohlenwasserstoffgas
durch das Rohr G eintritt und beim Durchströmen des Laufes nach dessen Erhitzung nicht nur die Luft von der Laufoberfläche
abhält, sondern die letztere auch härtet, indem ein Theil des Kohlenstoffes sich
von dem Wasserstoffe scheidet und mit dem Stahl, verbindet und somit letzteren in einen
härteren Stahl umwandelt. Das durch den Lauf geströmte Gas tritt durch den Hahn T aus; die
Hähne 5 T werden geschlossen, nachdem der Lauf bis auf die erforderliche Temperatur erhitzt
worden ist, worauf, während die Drehung des letzteren beibehalten wird, eine Oeffnung
des Einlafshahnes fü^ das OeI erfolgt. Infolge
der plötzlichen Ausdehnung der geprefsten Luft im Behälter L wird das OeI aus letzterem ganz
plötzlich und mit grofser Gewalt in und durch den Lauf getrieben und fliefst durch letzteren
zunächst sehr schnell und später langsamer in dem Mafse, wie der Druck im Behälter L abnimmt,
wonach der weitere Durchflufs des Oeles oder anderen Kühlmittels einzig durch die Wirkung der vorerwähnten Druckpumpe
aufrecht erhalten wird, die man sofort beim Oeffnen des Einlafshahnes für das OeI in
Thätigkeit setzt. Auf diese Weise erzielt man die .rasche Abkühlung des Laufinneren, während
die Aufsenseite des Laufes der Hitze ausgesetzt bleibt. Der Durchflufs des Oeles durch den
Lauf härtet nicht nur die innere Oberfläche desselben, sondern es hat die Abkühlung der
Innenseite vor der Aufsenseite des Laufes auch zur Folge, dafs die äufseren Schichten oder
Theile des Laufes auf den inneren Schichten oder Theilen desselben mit grofser Gewalt zusammenschrumpfen
und der Metallmasse die Widerstandskraft verleihen, welche sonst durch umgelegte Ringe oder Reifen erstrebt wird, indem die Aufsenseite des Laufes sich in einem
Zustande der Spannung, die Innenseite dagegen in einem Zustande starker Compression sich
befindet.
Beim Verlassen des Laufes tritt das OeI durch das Rohr K in den Kühler Q, geht dann
nach der Pumpe und wird in den Sammelbehälter gepumpt, von dem aus es wieder durch den Lauf fliefst.
Wenn ein Geschütz zum Verschiefsen einer grofsen Anzahl von Stahlgeschossen, wie solche
bei den neueren Gewehren gebräuchlich sind, verwendet werden soll, so sollte, damit die
Züge nicht zerstört werden, die Bohrung sehr hart sein, die dieselbe umgebende Metallmasse
dagegen aus zähem Stahl bestehen. Um dies zu erzielen, bringt Erfinder in marichen Fällen
verkohlte Knochen, Knochenmehl, Leder oder Horn in den Lauf und läfst dasselbe während
des Erhitzungsprocesses darin, bis es nachher durch das einströmende OeI herausgetrieben
wird; mit dem Leder, Knochenmehl u. s. w. können gleichzeitig auch die vorerwähnten
Kohlenwasserstoffdämpfe für die Zwecke der Oberflächenhärtung in die Bohrung des Laufes
eingeführt werden. — Es liegt auf der Hand, dafs zum plötzlichen Einführen einer bedeutenden
Oelmenge in den der Erhitzung ausgesetzten Lauf unter Druck auch andere bei
der praktischen Ausübung der Erfindung sich für den Berufstechniker leicht ergebende Mittel
angewendet werden können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Einrichtung zum Härten von Geschützrohren,gekennzeichnet durch folgende Anordnungen in Verbindung mit einander:a) Der Ofen A mit den die Drehscheibe D, das Schneckenrad -D2 mit Schnecke F, das Rohr B2 und den an Ketten oder dergleichen aufgehängten Kreuzkopf B3 umfassenden Vorrichtungen, um den Lauf während seiner Erhitzung zu halten und in Drehung zu versetzen, zu dem Zwecke, eine gleichmäfsige Erwärmung desselben herbeizuführen.b) Die Abtheilungen A1 des Ofens A, welche eine über der anderen angeordnet sind und von denen jede mit einer Thür As versehen ist, welche von oben nach unten durch die Abtheilung sich erstreckt, so dafs die ganze eine Seite des Ofens geöffnet werden kann, um das Einbringen und Herausnehmen eines Laufes zu ermöglichen.c) Die sich an die Drehscheibe D anschliefsenden Rohre G K, um einen Umlauf der Kühlflüssigkeit durch den Lauf während der Umdrehung desselben herbeizuführen.d) Der mit dem Ofen A verbundene Sammelbehälter L, welcher zur Aufnahme der Kühlflüssigkeit und von geprefster Luft zum Fortdrücken dieser Flüssigkeit in den Lauf und durch denselben bestimmt ist. . ■e) Die Druckpumpe zur Aüfrecliterh'altung des Durchflusses der Kühlflüssigkeit, sowie die Kühl- oder Verdichtungs-Vorrichtung Q..f) Die Röhren und Hähne ST am Ofen A, um den Durchtritt von Kohlenwasserstoffgas oder Dampf durch den Lauf zu -ermöglichen.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE48506C true DE48506C (de) |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT48506D Expired - Lifetime DE48506C (de) | Einrichtung zum Härten von Geschützröhren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE48506C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE945930C (de) * | 1949-01-01 | 1956-07-19 | Gewerkschaft Reuss | Verfahren zur Herstellung verschleissfester Rohre fuer die hydraulische und pneumatische Foerderung von Schuettguetern |
| DE970358C (de) * | 1951-07-26 | 1958-09-11 | Basf Ag | Verfahren zum Abschrecken von langen starkwandigen Hohlkoerpern |
-
0
- DE DENDAT48506D patent/DE48506C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE945930C (de) * | 1949-01-01 | 1956-07-19 | Gewerkschaft Reuss | Verfahren zur Herstellung verschleissfester Rohre fuer die hydraulische und pneumatische Foerderung von Schuettguetern |
| DE970358C (de) * | 1951-07-26 | 1958-09-11 | Basf Ag | Verfahren zum Abschrecken von langen starkwandigen Hohlkoerpern |
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