DE1508406C - Vorrichtung zum Abschrecken eines Stahlbandes - Google Patents
Vorrichtung zum Abschrecken eines StahlbandesInfo
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Description
i 508 406
3 4
Bandes zu vermeiden. Mit den bisher bekannten Ab- ren Abwandlungsform der Abschreckvorrichtung
Schreckvorrichtungen war infolge des durch die nach der Erfindung,
Dampfhautentwicklung ungleichförmigen Wärme- Fig. 10 eine schematische Darstellung noch einer
Überganges eine gleichförmige Abschreckwirkung anderen Abwandlungsform der Abschreckvorrichtung
nicht erreichbar, so daß abgesehen von ungleicher 5 und
Gefügeausbildung auch eine erhebliche Nachricht- Fig. 11 eine der Fig. 10 ähnliche Darstellung
arbeit notwendig war. Insbesondere war es infolge noch einer weiteren Abwandlungsform der Ab-
der Verzögerung der Abschreckwirkung mit den be- schreckeinrichtung.
kannten Einrichtungen unmöglich, dünne kohlen- Die F i g. 1 zeigt die Abschreckvorrichtung nach
stoffarme Bleche mit der notwendigen gleichförmi- io der Erfindung, eingebaut in eine Warmbehandlungsgen martensitischen Gefügeausbildung zu erhalten. straße zum Erzeugen von martensitischem Bandstahl.
Vorzugsweise sind, um eine der erforderlichen Als Ausgangsmaterial kann ein einfacher Kohlen-
ersten Abschreckzone, in welcher eine verstärkte stoffstahl mit der folgenden Zusammensetzung ver-
Dampfhautentwicklung erfolgt, entsprechende Tür- ' wendet werden:
bulenzzone sicherzustellen, an jeder der gegenüber- 15 „ ,, „ „ „„ . . „ „.. ^, . , ,
liegenden Wände des Abschreckkanals wenigstens Kohlenstoff .... 0,03 bis 0,25 Gewichtsprozent
zwei Austrittsschlitze angeordnet. Um die Abmessun- Mangan ....... 0,20 bis 0,60 Gewichtsprozent
gen des Abschreckkanals nicht wegen der Düsenkör- Phosphor max. 0,05 Gewichtsprozent
per vergrößern zu müssen, sind vorzugsweise die Schwefel max. 0,03 Gewichtsprozent
Düsenkörper mit den Austrittsschliteen in gegenüber- 20 Rest E{sen ^ Restelementen in den üblichen
liegenden Seltenwanden des Abschreckkanals nahe Mengen
seiner Oberkanten angebracht.
seiner Oberkanten angebracht.
Um eine gleichmäßige Verteilung der zugeführten Der als Ausgangsmaterial dienende Bandstahl kann
Kühlflüssigkeit über die ganze Breite der Austritts- eine Dicke von ungefähr 0,05 bis 1,25 mm haben,
schlitze sicherzustellen, sind vorzugsweise an den 25 Wie in der F i g. 1 dargestellt, wird das Stahlband
Austrittsschlitzen Staukammern mit Stauplatten vor-r 10 von einer Abwickelspule 11 aus über eine Anzahl
geschaltet, die den Kühlflüssigkeitsstrom zwingen, von Führungswalzen 12 und 13 zu einer herkömm-
die Richtung mehrmals umzukehren. liehen Reinigungs- und Spülabteilung 14 geleitet, in
Um eine bessere Führung des Bandes bei sehr · der das restliche Walzenöl entfernt wird,
engem Abschreckkanal zu erreichen und um die 30 Das gereinigte Stahlband läuft dann über Walzen
Turbulenz zu erhöhen, können neben den Austritts- und nach unten durch einen Ofen 15, in dem es auf
schlitzen im Abschreckkanal zusätzliche Preßwalzen eine oberhalb des Aj-Puriktes liegende Temperatur
angeordnet sein, zwischen denen das Band geführt gleichmäßig erhitzt wird, so daß der Stahl mindestens
wird. ' zum Teil austenitisiert wird.
Um eine genau definierte Eintrittslinie des Bandes 35 Unmittelbar nach Verlassen des Ofens 15 wird das
in die Kühlflüssigkeit und damit einen völlig gleich- erhitzte Stahlband in eine Abschreckvorrichtung 16
förmigen Beginn der Abschreckwirkung sicherzustel- geleitet, die den Gegenstand der Erfindung bildet und
len, können oberhalb der Eintrittsstelle in die Kühl- weiter unten ausführlich beschrieben wird, in der
flüssigkeit des Abschreckkanals Preßwalzen ange- das Stahlband rasch auf Raumtemperatur abgeordnet
sein, zwischen denen das Band geführt wird 40 schreckt wird und mindestens zum Teil eine marten-
und welche teilweise in die Flüssigkeit eintauchen, sitische MikroStruktur erhält. Das Stahlband wird
die sich über die Oberkante des Abschreckkanals vorzugsweise in einem die kritische Abkühlung überergießt.
. steigenden Ausmaß abgeschreckt, so daß im wesent-
Es können auch andere Vorrichtungen, wie Leit- liehen der gesamte Austenit zu Martensit umgewan-
bleche, zur Erzeugung oder Verstärkung der Quer- 45 delt wird. Der sich während des Abschreckens bil-
strömung in Abhängigkeit von den Strömungsverhält- dende Oxydzunder wird von der Oberfläche des
nissen in Längsrichtung im Abschreckkanal vorge- Stahlbandes in einem Säurebad 17 abgebeizt, und
sehen sein. nach Verlassen einer weiteren hin- und herführenden
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Walzenanordnung 18 und 19 wird das martensitische
Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher er- 5° Stahlband auf eine Spule 20 aufgewickelt,
läutert. In den Zeichnungen zeigt Wie in den Fig. 2 bis 4 dargestellt, weist die Ab-
F i g. 1 eine schematische Übersicht einer Wärme- Schreckvorrichtung 16 einen mit einem Ablaufhahn
behandlungs- und Abschreckstraße für die Herstel- 30' versehenen Tank 30 auf sowie einen Auslauf-
lung von martensitischem Bandstahl, schacht 31 für das Stahlband. Im Tank 30 ist eine
F i g. 2 ein vergrößert gezeichneter senkrechter 55 Tauchwalze 32 angeordnet, die an den Seiten des
Schnitt durch die Abschreckvorrichtung der in der Tanks 30 in wasserdichten Lagern 32' gelagert ist.
Fig. 1 dargestellten Behandlungsstraße, Durch einen Einlaß 33 wird dem Tank 30 beständig
F i g. 3 ein senkrechter Schnitt nach der Linie 3-3 Wasser oder eine andere Abschreckflüssigkeit zugein
F i g. 2, führt. Vom Tank 30 aus erstreckt sich ein langge-
F i g. 4 ein waagerechter Schnitt nach der Linie 4-4 60 streckter Rohrleitungsabschnitt 34 'mit einem recht-άη
F ig. 3, eckigen Querschnitt, der einen verengten Abschreck-
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie 5-5 in Fig. 4, kanal 35 bildet. Durch die Rohrleitung 34 fließt be-
Fig. 6 ein Querschnitt nach der Linie 6-6 in ständig Wasser nach oben und strömt über die obere
Fig.5, ·..'.. Kante hinweg in eine Wasserwanne 36 mit einem
Fig. 7, 8 je eine der Fig. 2 ähnliche Darstellung 65 rechteckigen Querschnitt, die die Rohrleitung34 üm-
von Abwandlungsformen der erfindungsgemäßen gibt. Vom Boden der Wanne 36 aus erstreckt sich
Vorrichtung, eine rechteckige Stauwand 37 nach oben und umgibt
F i g. 9 eine schematische Darstellung einer weite- die Rohrleitung 34, endet jedoch unterhalb deren
5 6
oberer Kante. Vom Auslaßende des Ofens 15 aus Schrauben 56 befestigt, die sich durch quer ververläuft
ein rohrförmiger Verbindungsabschnitt 38 laufende Längslöcher 57 erstrecken. Mit Hilfe dieser
nach unten, dessen unteres Ende in die Wanne 36 Anordnung kann der Abstand der Innenkanten der
bis unter die obere Kante der Stauwandung 37 und Streifen 54 nach Wunsch eingestellt werden, wodurch
zwischen der Rohrleitung 34 und der Stauwandung 5 ein einstellbarer Austrittsschlitz 58 geschaffen wird,
hineinragt. Das überschüssige Wasser fließt über die der über dem Durchtrittsschlitz 52 liegt,
obere Kante der Stauwandung 37 ab und wird an An der Vorderwandung 46 sind an den entgegen-
obere Kante der Stauwandung 37 ab und wird an An der Vorderwandung 46 sind an den entgegen-
dem einen Ende der Wanne 36 durch die von deren gesetzten Enden der einstellbaren Öffnungsstreifen 54
Boden abgehenden Ablaufleitungen 39 abgeführt. ferner zwei Klötze 59 (F i g. 5)t befestigt. Das vom
Da der Wasserstand -in dem Raum zwischen der io Einlaß 42 aus zum Austrittsschlitz 58 strömende
Stauwandung 37 und der Rohrleitung 34 von der flüssige Kühlmittel verfolgt einen gewundenen Pfad
Höhe der Stauwandung 37 bestimmt wird, so wird und kehrt die Strömungsrichtung mehrere Male um,
das untere Ende des Verbindungsabschnittes 38 vom wie in der F i g. 6 durch die Pfeile angedeutet, wo-Wasser
verschlossen werden, wodurch ein Eindringen durch mit Sicherheit eine gleichmäßige Verteilung
von Luft in den Ofen 15 verhindert wird. Wenn ge- is der Flüssigkeit über die gesamte Länge des Schlitzes
wünscht, kann ein reduzierendes oder nichtoxydie- " 58 erreicht wird; Überdies werden von den verengten
rendes Gas in den Abschnitt 38 eingelassen werden, Durchlässen bei 52" und 53' zwischen den freien
wodurch eine Oxydierung des Stahlbandes verhindert . Längskanten der Stauplatten 52' und 53 und den
wird. Der rbhrförmige Abschnitt 38 und die Rohr- Wandungen 49-48 größere Partikeln von Fremdleitung
34 sind mit mehreren Schauöffnungen 40 und ao stoffen abgefangen, wodurch eine Verstopfung der
40' versehen. Schlitze 58 verhindert wird. Wenn gewünscht, können
Nahe am oberen Ende der Rohrleitung 34 sind an die Streifen 54 so eingestellt werden, daß die Durchgegenüberliegenden
Wandungen unter dem Wasser- lasse 52" und 53' enger sind als der Schlitz 58, wospiegel
mehrere Düsenkörper 41 angeordnet, die auf durch verhindert wird, daß die öffnung 58 durch
die gegenüberliegenden Seiten des Stahlbandes 10 as Fremdsloffe verstopft wird.
über dessen gesamte Breite Flüssigkeitsvorhänge Wie im besonderen aus F i g. 2 und 4 zu ersehen,
richten. Bei der in den Fig. 2 bis 4 dargestellten sind die eingetauchten Düsenkörper 41 in öffnungen,
Ausführungsform sind beiderseits des Stahlbandes 10 in den Wandungen der Rohrleitung 34 so eingesetzt,
je zwei übereinanderliegende Düsenkörper 41 ange- daß die Öffnungsstreifen 54 etwas in den Kanal 35
ordnet, es kann jedoch jede gewünschte Anzahl ver- 30 hineinragen, so daß von den Schlitzen 58 aus dünne
wendet werden. Jeder Düsenkörper 41 wird mit Wasservorhänge im wesentlichen senkrecht auf die
Wasser oder einer anderen Abschreckflüssigkeit von gegenüberliegenden Seiten des Stahlbandes 10 geleitet
einer Speiseleitung 42 versorgt, die ein Ventil 43 auf- werden.
weist und mit einem Hauptverteiler 44 in Verbindung Wenn das erhitzte Stahlband sich vom Ofen 15
steht. 35 aus nach unten durch den Abdichtungsabschnitt 38
Wie ani besten aus F i g 5 und 6 zu ersehen, weist bewegt und in das obere Ende des Abschreckkanals
jeder Düsenkörper 41 zwei langgestreckte Winkel- 35 in die nach oben gerichtete Wasserströmung einglieder
auf (F i g. 6), die zusammengeschweißt sind taucht, richten die Düsenkörper 41 Wasservorhänge
und einen Kasten mit einer Vorderwand 46, einer rechtwinklig gegen das Stahlband, wobei in dem am
rückwärtigen Wand 47, einer oberen Wand 48 und 40 weitesten oben gelegenen Teil des Abschreckkanals
einer unteren Wand 49 bilden. An den entgegen- eine sehr starke Turbulenz erzeugt wird. Wie im
gesetzten Stirnseiten des Kastens sind Verschluß- besonderen aus F i g. 4 zu ersehen ist, ist der durch
platten 51 befestigt (F i g. 5). Die Speiseleitung 42 die Rohrleitung 34 gebildete Abschreckkanal 35 so
für die Abschreckflüssigkeit liegt an einer an der eng als möglich bemessen, so daß das Wasser mit
Rückwandung 47 vorgesehenen öffnung, während an 45 hoher Geschwindigkeit durch den Abschreckkanal
der Vorderwandung 46 ein langgestreckter Durch- strömt, während andererseits so viel Spielraum vortrittsschlitz
52 vorgesehen ist, der sich im wesent- handen ist, daß das Stahlband 10 nicht mit den Wanlichen
über die gesamte Länge des Düsenkörpers 42 düngen der Rohrleitung in Berührung gelangt und an
und damit über die gesamte Breite des Stahlbandes diesen schabt. Der enge Abschreckkanal 35 bewirkt,
10 erstreckt. 50 daß das Wasser in bezug auf das Stahlband 10 eine
Der kastenförmige Düsenkörper ist im Innern mit Geschwindigkeit aufweist, die beispielsweise in der
zwei langgestreckten Stauplatten 52' und 53 ver- Größenordnung von 0,3 bis 3,00 m/Sek. parallel zum
sehen, die sich zwischen den Stirnplatten 51 und mit Stahlband 10 liegen kann. Weiterhin sind die einge-Abstand
quer zwischen der Vorderwand 46 und der tauchten Düsenkörper 41 so ausgebildet, daß sie
Rückwand 47 erstrecken. Wie aus der F i g. 6 zu er- 55 Wasserströmungen senkrecht zum Stahlband 10 bei
sehen ist, hängt die Stauplatte 52' von der oberen verhältnismäßig niedrigen Drücken und in verhältnis-Wand
48 nach unten, und deren innere freie Längs- mäßig großen Mengen erzeugen, wodurch im Kanal
kante liegt von der Bodenwand 49 etwas entfernt, am Eintrittsende eine erhebliche Turbulenz erzeugt
wie bei 52" dargestellt, während die Stauplatte 53 wird. Zum Beispiel kann der Wasserdruck in den
von der Bodenwand 49 aus nach oben ragt, wobei 60 Düsenkörpern 41 am Einlaß 42 1,4 bis 2,1 kg/cm2
deren innere freie Längskante in Abstand von der und am Austrittsschlitz 52 0,35 bis 0,70 kg/cm2 be-
. oberen Wand 48 liegt, wie bei 53' dargestellt. Wie tragen. Obwohl im Abschreckkanal Turbulenz er-.
gleichfalls aus der F i g. 6 zu ersehen ist, sind die zeugt wird, so wird trotzdem die Fläche der Flüssig-
aüßen gelegenen Längskanten der Stauplatten 52' keit im Kanal 35, mit der das Stahlband 10 zuerst
und 53 an die betreffenden Wände 48 und 49 an- 65 mit der Abschreckflüssigkeit in Berührung gelangt,
geschweißt. N im wesentlichen glatt gehalten, so daß jede Stelle
An der Außenseite der Vorderwand 46 sind zwei über die Breite des Stahlbandes, im wesentlichen zu
einstellbare Öffnungsstreifen 54 mittels mehrerer dem gleichen Zeitpunkt mit der Abschreckflüssigkeit
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in Berührung gelangt. Der niedrige Druck der aus über die oberen Kanten der Stauplatten 71 abfließt
den Düsenkörpern 41 in großen Mengen ausströmen- und durch die Auslässe 72 abgeführt wird, wie durch
den Flüssigkeit ermöglicht die Bildung einer glatten Pfeile angedeutet.
Oberseite der Strömung, während zugleich unterhalb Die Verwendung der Walzen 68 an der in Fig. 9
des Flüssigkeitsspiegels die erforderliche Turbulenz 5 dargestellten Stelle sichert ein ebenes Stahlband an
erzeugt wird. Es wird daher ein abgeschreckter Band- der Stelle, an der dieses mit dem Abschreckmittel
stahl mit einer zum Teil martensitischen Struktur zuerst in Berührung gelangt. Die Walzen 68 dichten
erhalten, der für die in Betracht kommenden Ver- ferner das nach oben strömende Abschreckmittel
wendungszwecke ausreichend eben ist, oder der ohne gegen die Rohrleitung 66 ab, wodurch gesichert wird,
Schwierigkeiten gerichtet werden kann. io daß eine gleichmäßige Anfangsberührung zwischen
Die F i g. 7 zeigt eine abgeänderte Abschreckvor- der Abschreckflüssigkeit und dem Stahlband über
richtung, die der Anordnung nach Fig. 2 bis 6 dessert-gesamte Breite vorhanden ist. Daher kann bei
gleicht, mit Ausnähme, daß im Abdichtungsabschnitt der in der Rohrleitung 66 nach oben strömenden
38 zwei weitere Düsenkörper 61 vorgesehen sind. Flüssigkeit eine hohe Geschwindigkeit und eine von
Diese Düsenkörper 61 gleichen dem Aufbau nach 15 den Düsenkörpern 67 induzierte starke Turbulenz
den Düsenkörpern 41, sind jedoch in einiger Ent- aufrechterhalten werden. Die Walzen 68 werden auf
fernung oberhalb des Wasserspiegels in der Rohr- der Temperatur des Abschreckmittels gehalten, da
leitung 34 angebracht und nicht im Abschreckkanal sie zum Teil in die von den Stauplatten 71 einge-
35 untergetaucht. Die Düsenkörper 61 sind schräg schlossene Flüssigkeit eintauchen. Der hohe Grad
nach unten gerichtet und leiten das Wasser in Form 20 von Ebenheit, mit der das Stahlband von den Walzen
von Fächern gegen die gegenüberliegenden Seiten des . 68 aus in den Abschreckkahal eintritt, gestattet die
Stahlbandes nahe an der Stelle, an der das Stahlband Verwendung einer noch engeren Rohrleitung 66, ohne
10 zuerst mit der Oberfläche des Wassers im Kanal daß die Gefahr besteht, daß das Stahlband an den
35 in Berührung gelangt. Das aus den Düsenkörpern Wandungen schabt, so daß in einer gegebenen Flüs-
■ 61 ausströmende Wasser bewirkt daher zu Beginn 25 sigkeitsmenge höhere Geschwindigkeiten und eine
eine zusätzliche Abschreckung und trägt weiterhin· bessere Wärmeübertragung erzielt werden,
zu der gewünschten Turbulenz am Eingangsende des Die in Fig. K) dargestellte Ausführungsform der
Äbschreckkanals bei, unterstützt die Aufrechterhai- Erfindung unterscheidet sich von der Ausführungs-
tung der Oberflächenglätte des Wassers und dichtet form nach Fig. 2 bis 6 in erster Linie durch eine
ferner das Abschreckbad im Kanal 35 ab, wodurch 30 mit der Bewegung des Stahlbandes gleichgerichtete
eine Dampfentwicklung unterbunden wird. Strömung des Abschreckmittels im Gegensatz zu der
Fig. 8 zeigt eine weitere Abwandlung der Ab- Gegenströmung bei den zuvor beschriebenen Ausschreckvorrichtung,
die der in F i g. 2 dargestellten führungsformen. Nach Verlassen des Ofens tritt das
Vorrichtung gleicht; jedoch sind in diesem Falle im Stahlband in eine in der Mitte gelegenen Öffnung 73
Abschreckkanal zwei Walzenpaare 62 angeordnet, 35 an der oberen Wandung 74 eines Abschrecktanks 76
die an den gegenüberliegenden Seiten des Stahlbandes ein, der einen Vorrat 77 an Wasser oder einer ande-10
angreifen. Die Walzen 62 werden vorzugsweise ren Abschreckflüssigkeit enthält. Beiderseits der Öffzwischen
den eingetauchten Düsenkörpern 41 ange- nung 73 hängt eine allgemein U-förmige Trennwand
ordnet, so daß sie die Strömung aus den Austritts- von der oberen Wandung 74 herab, die auf Abstand
schlitzen nicht behindern. Durch die mechanische 40 stehende äußere und innere Trennwandungen 78 und
Einwirkung der Walzen 62 wird das Stahlband 10 79 aufweist, die durch Bodenteile 81 miteinander
glatt gehalten, und außerdem verstärken die Walzen verbunden sind. Von der oberen Wandung 74 aus
62 im Kanal 35 die Turbulenz in der Abschreck- erstrecken sich ferner zwei Stauplatten 82 zwischen
flüssigkeit. · die betreffenden Trennwandungen 78-79 nach unten
Fig. 9 zeigt eine etwas andere Ausführungsform 45 und enden oberhalb der Bodenteile 81.
der Erfindung mit einer breiteren Haube 63 über Wie aus Fig. 10 zu ersehen ist, wird das Abdem Stahlband 10, wenn dieses den Ofen verläßt. Schreckmittel von den Pumpen 84 aus dem Haupt-Am unteren Teil der Umschließung 63 ist in der vorrat 77 im Tank 76 durch die Rohrleitungen 83 Mitte ein nach oben ragender Teil 64 vorgesehen, der nach oben gepumpt und tritt durch Kühler 85 in die mit einer der Rohrleitung 34 nach den Fig. 2 bis 6 50 Räume zwischen den Trennwandungen 78 und 79 gleichenden Rohrleitungen 66 in Verbindung steht. ein. Wie in Fig. 10 durch Pfeile angedeutet, strömt Die den Düsenkörpern 41 nach Fig. 2 bis6gleichen- die Abschreckfiüssigkeit zuerst nach unten und dann den eingetauchten Düsenkörper 67 sind in den gegen- nach oben um die Stauplatten 82 herum und fließt überliegenden Wandungen der Rohrleitung 66 ange- über die oberen Kanten der Wandungen 79 in einen bracht. Das nicht dargestellte untere Ende der Rohr- 55 von den Wandungen 79 angegrenzten engen Ableitung 66 steht mit einem Tank 30 wie bei dem zuvor schreckkanal 86. Bei der Bewegung des Stahlbandes' beschriebenen Ausführungsbeispiel in Verbindung. 10 durch den engen Kanal 86 nach unten taucht das In der Haube 63 sind zwei Walzen 63 mit großem Stahlband in das Abschreckmittel ein, das im Kanal Durchmesser angeordnet, die an den gegenüber- 86 einen höheren Stand aufweist als im Hauptteil des liegenden Seiten des Stahlbandes 10 angreifen, bevor 60 Tanks 76, wobei dieser Höhenunterschied in der dieses in die Rohrleitung 66 eintritt. An den Walzen Zeichnung zur Verdeutlichung übertrieben stark dar-68 liegen ferner zwei einen kleineren Durchmesser gestellt ist. Das Abschreckmittel fließt durch den aufweisende Druckwalzen 69 an. Vom Boden der Kanal 86 nach unten zum Hauptvorrat 77 und wird Haube 63 aus erstrecken sich zwei aufrecht stehende von den Pumpen 84 wieder in Umlauf gesetzt. Das Stauplattcn 71 auswärts von den Walzen 68 bis zu 65 Stahlband 10 verläuft nach unten um eine Taucheiner Höhe, bei der sie die unteren Teile der Walzen walze 87 herum und von dort aus durch einen Schacht umschließen, so daß das durch den Abschreckkanal 88 aus dem Tank 76 schräg nach oben. In den in der Rohrleitung 66 nach oben strömende Wasser Wandungen 79 des Abschreckkanals 86 sind einge-
der Erfindung mit einer breiteren Haube 63 über Wie aus Fig. 10 zu ersehen ist, wird das Abdem Stahlband 10, wenn dieses den Ofen verläßt. Schreckmittel von den Pumpen 84 aus dem Haupt-Am unteren Teil der Umschließung 63 ist in der vorrat 77 im Tank 76 durch die Rohrleitungen 83 Mitte ein nach oben ragender Teil 64 vorgesehen, der nach oben gepumpt und tritt durch Kühler 85 in die mit einer der Rohrleitung 34 nach den Fig. 2 bis 6 50 Räume zwischen den Trennwandungen 78 und 79 gleichenden Rohrleitungen 66 in Verbindung steht. ein. Wie in Fig. 10 durch Pfeile angedeutet, strömt Die den Düsenkörpern 41 nach Fig. 2 bis6gleichen- die Abschreckfiüssigkeit zuerst nach unten und dann den eingetauchten Düsenkörper 67 sind in den gegen- nach oben um die Stauplatten 82 herum und fließt überliegenden Wandungen der Rohrleitung 66 ange- über die oberen Kanten der Wandungen 79 in einen bracht. Das nicht dargestellte untere Ende der Rohr- 55 von den Wandungen 79 angegrenzten engen Ableitung 66 steht mit einem Tank 30 wie bei dem zuvor schreckkanal 86. Bei der Bewegung des Stahlbandes' beschriebenen Ausführungsbeispiel in Verbindung. 10 durch den engen Kanal 86 nach unten taucht das In der Haube 63 sind zwei Walzen 63 mit großem Stahlband in das Abschreckmittel ein, das im Kanal Durchmesser angeordnet, die an den gegenüber- 86 einen höheren Stand aufweist als im Hauptteil des liegenden Seiten des Stahlbandes 10 angreifen, bevor 60 Tanks 76, wobei dieser Höhenunterschied in der dieses in die Rohrleitung 66 eintritt. An den Walzen Zeichnung zur Verdeutlichung übertrieben stark dar-68 liegen ferner zwei einen kleineren Durchmesser gestellt ist. Das Abschreckmittel fließt durch den aufweisende Druckwalzen 69 an. Vom Boden der Kanal 86 nach unten zum Hauptvorrat 77 und wird Haube 63 aus erstrecken sich zwei aufrecht stehende von den Pumpen 84 wieder in Umlauf gesetzt. Das Stauplattcn 71 auswärts von den Walzen 68 bis zu 65 Stahlband 10 verläuft nach unten um eine Taucheiner Höhe, bei der sie die unteren Teile der Walzen walze 87 herum und von dort aus durch einen Schacht umschließen, so daß das durch den Abschreckkanal 88 aus dem Tank 76 schräg nach oben. In den in der Rohrleitung 66 nach oben strömende Wasser Wandungen 79 des Abschreckkanals 86 sind einge-
tauchte Düsenkörper 89 vorgesehen, die den Düsenkörpern 41 gleichen. An Stelle einer die Abschreckflüssigkeit
wieder in Umlauf setzenden Einrichtung mit Kühlern 85 können wie bei den zuvor beschriebenen
Ausführungsformen gesonderte Rohrleitungen für die Zu- und Abführung des Wassers vorgesehen
werden.
10
Der in F i g. 11 dargestellte Aufbau gleicht dem
Aufbau nach der Fig. 10 mit der Ausnahme, daß
im Abschreckkanal 86 zwischen den Düsenkörpern 89 mehrere Walzen 91 angeordnet sind. Die zusätzliehen
Vorteile, die mit diesen Walzen erzielt werden, sind in Verbindung mit der Ausführungsform nach
F i g. 8 oben beschrieben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Abschrecken eines auf Es ist seit langem bekannt, die Abschreckgeschwinmindestens
über dem ArPunkt erhitzten Stahl- 5 digkeit erhitzter Stähle zur Erzielung gewünschter
bandes, das in einer abwärts gerichteten Bewe- ; Gefüge zu steuern. Soweit es sich dabei um eine
gungsbahn durch einen langgestreckten engen ' Verzögerung des Abschreckvorganges handelt, be-Abschreckkanal
geleitet wird, der parallel zu stehen keine wesentlichen Schwierigkeiten. Bei Bedem
bewegten Band von einer Kühlflüssigkeit schleunigung des Abschreckvorganges setzen die zur
durchströmt wird, in die das erhitzte Band ein- io Verfügung stehenden technischen Hilfsmittel jedoch
taucht, wobei im Abschreckkanal unterhalb des Grenzen.
Flüssigkeitsspiegels gegen beide Seiten des Bandes Aus der Vorrichtung gemäß der USA.-Patentüber
die Bandbreite sich quer erstreckende Aus- schrift 3 026 884, bei der das Band mit großer ReIatrittsschlitze
vorgesehen sind, dadurch ge- tivgeschwindigkeit in vertikaler Richtung durch die
kennzeichnet, daß die Austrittsschlitze (58) 15 Abschreckflüssigkeit in einem engen Abschreckkanal
des Düsenkörpers (41) nahe der Eintrittsstelle geführt wird, ergeben sich erhebliche Verzögerungen
des Bandes (10) in die Flüssigkeit des Abschreck- gegenüber der theoretisch maximalen Abschreckkanals
(35) angeordnet sind, aus denen Flüssig- geschwindigkeit durch eine Dampfhautentwicklung
keit mit derart geringem Druck in solcher Menge auf der Oberfläche des Bandes. Diese Dampfhaut
senkrecht zum Band ausströmt, daß nahe der ao verzögert den Wärmeübergang unkontrollierbar, so
Eintrittsstelle des Bandes in dem Abschreckkanal daß nicht nur eine verminderte, sondern auch eine
beim Zusammentreffen mit den parallel zum ungleichförmige Abschreckwirkung erreicht wird.
Band fließenden Flüssigkeitsströmen erhebliche So wurde festgestellt, daß es mit der bekannten VorTurbulenz
an dem erhitzten Band erzeugt wird, richtung nicht möglich ist, ein Bandmaterial mit
ohne die Oberfläche der Kühlflüssigkeit im Ab- 25 niedrigem Kohlenstoffgehalt so schnell vom Aj-Punkt
schreckkanal aufzuwirbeln. abzuschrecken, daß ein im wesentlichen gleichförmi-
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- ges martensitisches Gefüge und damit hohe' Festigkennzeichnet,
daß an jeder gegenüberliegenden keitswerte bei relativ großer Bruchdehnung erreicht
Wand des Abschreckkanals (35) wenigstens zwei wird.
Austrittsschlitze (58) angeordnet sind. 30 Es ist die der Erfindung zugrunde liegende Auf-
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da- gäbe, eine Abschreckvorrichtung zu schaffen, mittels
durch gekennzeichnet, daß die Düsenkörper (41) derer Bandstahl od. dgl. rascher als bisher abgemit
den Austrittsschlitzen (58) in gegenüberliegen- schreckt werden kann, und zwar mit einer solchen
den Seitenwänden des Abschreckkanals (35) nahe Geschwindigkeit, daß auch bei niedrigem Kohlenseiner
Oberkante angebracht sind. 35 stoffgehalt ein im wesentlichen gleichförmiges mar-
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, tensitisches Gefüge erreicht wird, ohne daß das
dadurch gekennzeichnet, daß den Austritts- Bandmaterial uneben wird.
schlitzen (58) Staukammern mit Stauplatten (52' Gemäß der Erfindung wird dies bei einer Vorrich-
bis 53) vorgeschaltet sind, die den Kühlflüssig- tung der eingangs erwähnten Art dadurch erreicht,
keitsstrom zwingen, die Richtung mehrmals um- 40 daß die Austrittsschlitze des Düsenkörpers nahe der
zukehren. Eintrittsstelle des Bandes in die Flüssigkeit des Ab-
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden schreckkanals angeordnet sind, aus denen die Flüs-Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß neben sigkeit mit derart geringem Druck in solchen Menden
Austrittsschlitzen (58) im Abschreckkanal gen senkrecht zum Band ausströmt, daß nahe der
zusätzliche Preßwalzen (62) angeordnet sind, 45 Eintrittsstelle des Bandes in den Abschreckkanal
zwischen denen das Band geführt wird. beim Zusammentreffen mit den parallel zum Band
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden fließenden Flüssigkeitsströmen erhebliche Turbulenz
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ober- an dem erhitzten Band erzeugt wird, ohne die Oberhalb
der Eintrittsstelle des Bandes (10) in die Kühl- fläche der Kühlflüssigkeit im Abschreckkanal aufflüssigkeit
des Abschreckkanals (66) Preßwalzen 5° zuwirbeln.
(68) angeordnet sind, zwischen denen das Band Durch diese erfindungsgemäße Vorrichtung wird
geführt wird, und welche teilweise in die Flüssig- unmittelbar nach dem Eintritt des heißen Bandes in
keit eintauchen, die sich über die Oberkante des die Abschreckflüssigkeit, d. h. an der Stelle der stärk-Abschreckkanals
(66) ergießt. sten Dampfhautentwicklung, eine so starke Turbu-
55 lenz in der Abschreckflüssigkeit erzeugt, daß die Dampfhaut in einer »Strahlputz«-Wirkung aufgerissen
wird und damit im Bereich der Turbulenz eine sehr rasche, gleichförmige Abkühlung bis auf eine
Temperatur erfolgt, bei der im wesentlichen · keine 60 zusammenhängende, fest haftende Dampfhaut mehr
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ab- gebildet wird und die Gefügeausbildung durch Abschrecken
eines auf mindestens über den Aj-Punkt schreckwirkung im wesentlichen beendet ist.
erhitzten Stahlbandes, das in einer abwärts gerich- Insbesondere wird durch die erfindungsgemäße
erhitzten Stahlbandes, das in einer abwärts gerich- Insbesondere wird durch die erfindungsgemäße
teten Bewegungsbahn durch einen langgestreckten Vorrichtung eine sehr gleichmäßige Abschreckwirengen
Abschreckkanal geleitet wird, der parallel zu 65 kung erreicht, die nicht nur von Bedeutung ist, um
dem bewegten Band von einer Kühlflüssigkeit durch- im Stahlband ein gleichmäßiges Gefüge mit gleichströmt
wird, in die das erhitzte Band eintaucht, wobei förmigen physikalischen Eigenschaften zu erhalten,
im Abschreckkanal unterhalb des Flüssigkeitsspiegels sondern auch, um ein Verwerfen und Verziehen des
Applications Claiming Priority (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US42622765A | 1965-01-18 | 1965-01-18 | |
| US42627765 | 1965-01-18 | ||
| US426277A US3410734A (en) | 1965-01-18 | 1965-01-18 | Quench system |
| US484616A US3360202A (en) | 1965-09-02 | 1965-09-02 | Uniform thin fluid sheet type spray device |
| US48461665 | 1965-09-02 | ||
| DEJ0029852 | 1966-01-17 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1508406B1 DE1508406B1 (de) | 1972-09-07 |
| DE1508406C true DE1508406C (de) | 1973-03-29 |
Family
ID=
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