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DE47638C - Neuerung an der unter Nr. 44392 patentirten Zündvorrichtung für Sicherheitslampen - Google Patents

Neuerung an der unter Nr. 44392 patentirten Zündvorrichtung für Sicherheitslampen

Info

Publication number
DE47638C
DE47638C DENDAT47638D DE47638DC DE47638C DE 47638 C DE47638 C DE 47638C DE NDAT47638 D DENDAT47638 D DE NDAT47638D DE 47638D C DE47638D C DE 47638DC DE 47638 C DE47638 C DE 47638C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hammer
ignition device
spindle
innovation
ignition
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT47638D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. WOLF in Firma FRIEMANN & WOLF in Zwickau i. Sachsen, Am Bahnhof
Publication of DE47638C publication Critical patent/DE47638C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q1/00Mechanical igniters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE -4: Beleuchtungsgegenstände.
Zusatz zum Patent No.-44392 vom 24. Februar 1888.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Februar 1888 ab. Längste Dauer: 23. Februar 1903.
Die vorliegende Erfindung betrifft die Construction einer Benzinsicherheitslampe, welche mit einer Zündvorrichtung versehen ist, wie sie dem Patente No. 44392 zu Grunde liegt. Gegenstand des Patentes sind die Aenderungen, welche die für mit schweren fetten Oelen gespeisten Sicherheitslampen bestimmten Zündvorrichtungen zur Zündung von Benzinsicherheitslampen geeignet machen. Der Reiber für die Zündstreifen der Oellampen wird durch einen Hammer ersetzt, ' welcher durch eine Feder nur einen begrenzten Antrieb erhält, so dafs er den letzten Theil seines zur Ausführung des Schlages nothwendigen Hubes durch sein Beharrungsvermögen zurücklegt. Diese Einrichtung hat den Vorfheil^ dafs der Hammer nur einen momentanen Schlag ausführt, der genügt, um die Zündung der Pille zu veranlassen, während das Ausbrennen derselben unbehindert durch den Hammer erfolgen kann, so dafs eine starke und eine ausgiebigere Zündflamme geschaffen wird. Die Loslösung des durch seine Schwere von der Ambosplatte zurückfallenden Hammers von letzterer hat aufserdem den Vorzug, dafs die Einführung eines neuen Zündstreifens zwischen. Hammer und Ambosplatte ohne jede Bewegung der Theile der Zündvorrichtung möglich ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist:
. Fig. ι ein Verticalschnitt durch den Behälter der Benzingrubenlampe mit Zündvorrichtung;
Fig. 2 stellt die Zündvorrichtung bei hochgetriebenem,
Fig. 3 dieselbe bei gespanntem Hammer dar;
Fig. 4 zeigt eine abgeänderte Einrichtung der dem Hammer einen begrenzten Antrieb gebenden Feder;
Fig. 5, 6, 7 und 8 sind Einzeldarstellungen der excentrischen Spindel der den Hammer bewegenden Feder, der Ambosplatte und der das obere Dochtende der Lampe umgebenden Schutz- und Leitkappe für die Zündflamme.
Der Lampenbehälter aus Gufseisen enthält einen durch Seitenwände begrenzten kastenförmigen Raum, in welchen die Zündvorrichtung, die in einem leicht aus einander nehmbaren Gehäuse untergebracht ist, von unten leicht eingeschoben und durch einen aufschraubbaren Ring in dieser Lage gegen den Deckel des Lampenbassins dicht schliefsend festgehalten wird. Durch die Gehäuseplatten a der Zündvorrichtung führt ein Stift b, auf welchem in derselben Weise wie bei der Zündvorrichtung des Patentes No. 44392 die Transportirräder cc1 sitzen, zwischen denen sich der Schlaghammer d auf- und abbewegen kann.
Nach der Darstellung erhält dieser Hammer dadurch Geradführung, dafs der Stift b in einem Schlitze des Hammers und ein Stift e des Hammers in einem Schlitze e1 des Gehäuses geführt wird. Der Hammer hat bei d1 einen Ansatz, um zu verhindern, dafs der verbrauchte Zündstreifen zwischen die Mechanismen der Zündvorrichtung tritt. Das Hochtreiben des Hammers d wird durch den einen
Schenkel einer um den Stift g gelegten Federy veranlafst, die sich andererseits auf den Stift g1 stützt. Die Feder /, Fig. 2 und 3, ist derart ausgebildet, dafs das wirksame, gegen den Hammer d drückende Ende in dem mit Anschlagnase versehenen anderen freien und festen Ende der Feder seinen Anschlag findet, so dafs der Hammer den letzten Theil seines Hubes durch seine lebendige Kraft zurücklegt.
Nach der in Fig. 4 dargestellten Modification ist die Blattfeder durch eine Spiralfeder ersetzt, welche um einen stiftartigen Ansatz des Hammers gelegt ist.
Der zusammengerollte Amorcestreifen wird auf den Stift h aufgesteckt und das freie Ende tiber die Transporträder und den Hammer fortgeführt; eine Aufbiegung der Bodenplatte des Gehäuses α verhindert, dafs der verbrauchte Zündstreifen den Zündmechanismus stört.
Die Bewegung des Hammers nach unten zur Spannung der Feder wird in derselben Weise wie der Reiber des Patentes No. 44392 bei Drehung einer Spindel ο in Pfeilrichtung, Fig. 2 und 3, dadurch bewirkt, dafs eine Nase ρ an dem excentrisch gegen die Achse der Spindel sitzenden Stift q gegen den Ansatz d2 des Hammers drückt. Ehe die Naseji aber den Hammer d freigegeben hat, greift der excentrische Stift q in die Zähne der Transporträder cc1, dreht dieselben um einen Zahn herum und schiebt dadurch den Zündstreifen um die Entfernung zweier Zündpillen in die Höhe. Der Hammer d wird in seiner tiefsten Lage auch dann noch durch die Nase ρ festgehalten, wenn der Stift q die Drehung der Transporträder und damit die Verschiebung des Zündstreifens vollzogen hat, und wird erst dann losgelassen, wenn durch die weitere Drehung der Spindel 0 die Nase ρ den Hammeransatz d2 freigegeben hat.
Der Hammer zündet durch sein Anschlagen an die Ambosplatte /, Fig. 7, die unmittelbar unter derselben liegende Pille des Zündstreifens und fällt dann sofort etwas zurück, so dafs die gezündete Pille ruhig ausbrennen kann. Das Sprühfeuer wird durch die ringförmige Schutzkappe m zusammengehalten und durch eine Ausbauchung m1 derselben dem Docht der Lampe unmittelbar zugeführt, so dafs das von demselben hochgesaugte, leicht entzündliche Benzin mit Sicherheit gezündet wird. Die Kappe m dient gleichzeitig zum Auffangen der glühenden Theilchen . der zertrümmerten Zündpille. Dasselbe Spiel wiederholt sich bei fortgesetzter Drehung der Spindel 0 in derselben Richtung.
Der Kasten schliefst, wie erwähnt, dicht an den Deckel des Lampenbassins an und eine Herausnahme der ganzen Zündvorrichtung wird nach Lösen des Schraubenringes ohne Weiteres möglich, wenn der unter dem Einflufs einer Feder s stehende, mit Ring oder Handhabe t versehene Bolzen r zurückgezogen wird, dessen vorderer Theil in einen Einstrich oder Schlitz der Spindel 0 tritt und dadurch letztere bei Drehung des Bolzens r mitnimmt.
Die Regulirung der Flamme wird durch die mit äufserem Knopf versehene Spindel f2 bewirkt, deren Gewinde tragendes oberes Ende in einen mit Muttergewinde . versehenen Ansatz M1 des Dochtrohres u tritt, so dafs letzteres durch Drehung der Spindel f2 gehoben oder gesenkt werden kann. Die Abmessung der letzterwähnten Theile ist eine derartige, dafs das Dochtrohr u mit Ansatz u1 durch die mittlere Oeffhung der Schutzkappe m frei hindurchtreten kann, während eine (in der Zeichnung nicht dargestellte) Anschlagplatte verhindert, dafs der Schraubentheil der Spindel t2 sein Muttergewinde verlassen und infolge dessen das Dochtrohr eventuell nicht wieder zurückgeschraubt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An der durch das Haupt-Patent geschützten Zündvorrichtung die Abänderung, dafs der Reiber d zur Herbeiführung der Schlagzündung eines Zündpillenstreifens durch den in seinem letzten Theil des Hubes frei beweglichen Hammer d ersetzt und die Bewegung der mit excentrischem Stift q und Nase ρ versehenen Spindel ο durch Drehung eines unter der Wirkung einer Feder s stehenden, mit der Spindel in loser Verbindung stehenden Bolzens r veranlafst wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT47638D Neuerung an der unter Nr. 44392 patentirten Zündvorrichtung für Sicherheitslampen Expired - Lifetime DE47638C (de)

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