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DE30106C - Von aufsen anzündbare und auslöschbare Laterne - Google Patents

Von aufsen anzündbare und auslöschbare Laterne

Info

Publication number
DE30106C
DE30106C DENDAT30106D DE30106DA DE30106C DE 30106 C DE30106 C DE 30106C DE NDAT30106 D DENDAT30106 D DE NDAT30106D DE 30106D A DE30106D A DE 30106DA DE 30106 C DE30106 C DE 30106C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
lantern
matches
wick
match
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT30106D
Other languages
English (en)
Original Assignee
S. R. STRATTAN, J. TH. STRATTAN und W. D. DOREMUS in Washington, Distrikt Columbia, V. St. A
Publication of DE30106C publication Critical patent/DE30106C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21LLIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
    • F21L19/00Lanterns, e.g. hurricane lamps or candle lamps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
(District Columbia, V. S. A.).
ig. 8 Seiten-Laterne in Construction,
Fig. ι beiliegender Zeichnung stellt die gebrauchsfertige Laterne in perspectivischer Vorder^ ansicht dar. χ
Fig. 2. ist eine perspectivische Rückansicffiyt derselben, Fig. 3 eine Ansicht des Lateriieäfc innern, aus welcher die Anzünd-^iind J
vorrichtung zu erkennen^ist; stellen die Zündvorricj
Querschnitt durch d
eine Vorderansicht ,
ansicht derselben; Fig.
einer für Bicycles geeig:
Fig. 11 einen VerticalschniÄ' durch dieselbe, Fig. 12 die eine Hälfte der Büchse, mit welcher die Laterne an der Achse des Bicycles aufgehängt ist, Fig. 13 einen in seine Theile zerlegten Achsenlagerring.
Das aus Metallblech hergestellte, allseitig geschlossene Laternengehäuse hat die in Fig. 1, 2 und 3 dargestellte Form. In die die .Vorderwand bildende ThUr E ist' eine Glasscheibe e eingesetzt. Etwas über dem eigentlichen Boden C ist ein zweiter, nicht ganz an die Rückwand B heranreichender Boden F angebracht, welcher die Lampe G trägt, deren Docht g-1 mittelst der Schraubrädchenachse g2 von aufsen auf- und niedergeschraubt werden kann.
Die Lampe ist mittelst ihres Bodenflantsches g·3, welcher einfach unter entsprechende Leisten f eingeschoben wird, leicht lösbar auf dem Boden'1i|bsi|i|t@:, Fig. 3. An der Rückwand B ist fjjifllPA&lpiause H befestigt, dessen Quer-
trrÄaus*Tig. 7 erkennbar ist, und welches ffe/crrenbaren Ring / enthält. Das Gehäuse H ;(Sirart angeordnet, dafs der Lampendocht ι neben der Mittelpartie des Ringes am oberen Theil desselben befindet.
Der Ring I besitzt an geeigneten Stellen, parallel zur Drehachse, durchgehende Ausschnitte i, welche zur Aufnahme der Zündhölzer K, Fig. 3, dienen, die von aufsen durch die Rückwand B in diese Ausschnitte i eingeschoben werden können. Die Rückwand ist hierzu mit Durchbohrungen b versehen, welche derart im Kreise, Fig. 2, angeordnet sind, dafs bei richtiger Einstellung des Ringes jeder Ausschnitt desselben mit je einem Loch der Rückwand zusammenfällt. Das Ringgehäuse H ist im oberen Theil vorn etwas ausgeschnitten, und an der einen Seite dieses Ausschnittes h ist auf der Vorderfläche des Gehäuses eine flache Feder L befestigt, deren gezahntes Ende / in jenen Ausschnitt h etwas hineinragt. Versieht man nun den Ring / in der angegebenen Weise mit Zündhölzchen K, welche eine entsprechende Länge besitzen und derart eingefügt sind, dafs ihre Zündklappen sich unmittelbar hinter der Vorderwand des Ringgehäuses H befinden, und dreht nun den Ring so, dafs die Zündhölzer unter der Feder L hinweg in den Ausschnitt h am Gehäuse treten, so wird jedesmal das betreifende Zündholz

Claims (1)

  1. durch die Reibung an dem gezahnten Federende Z entzündet werden und durch diese Flamme auch der Lampendocht g1 in Brand kommen.
    Die Drehung des Ringes / geschieht mittelst des Triebes M, dessen Drehachse m durch die Rückwand B hindurchgeht und von aufsen gehandhabt werden kann. Der Trieb M besitzt nur einen Zahn m1, welcher bei jeder Umdrehung in einen der auf dem Ringumfange vorhandenen Zähne i1 eingreift. Der Trieb M besteht sonst aus einem cylindrischen Körper, welcher sich, sobald der Zahn m1 aufser Eingriff mit dem Ring gelangt, in eine der correspondirenden Aushöhlungen i2 im Umfange des Ringes einlegt und dadurch den Ring so lange arretirt, bis der Trieb wieder voll herumgedreht ist und der Zahn m1 nun mit dem nächsten Zahn i1 des Ringes in Eingriff kommt.
    Ferner ist kurz hinter der Stelle, wo die Zündhölzer zur Entzündung kommen, bezw. zum Anzünden der Lampe dienen, in der Innenwand des Ringgehäuses H ein Ausschnit h \ Fig. 5 und 9, vorgesehen, durch welchen das verbrauchte Zündholz bei erneuerter Drehung des Ringes behufs Entzündung eines neuen Zündholzes einfach in den unteren Theil des Laternengehäuses hinabfällt.
    Damit dieses Herausfallen der verbrauchten Hölzer aber auch ganz bestimmt erfolgt, ist der Ring aufsen über alle Zacken hinweg mit einem Einschnitt i3, Fig. 8, versehen, welcher bis in die inneren Aushöhlungen i, in welchen die Zündhölzer liegen, hineinreicht, und an dem Gehäuse H ist eine Feder N, Fig. 5, befestigt, deren freies Ende in diesem Einschnitt i3 derart auf dem abgebrannten Zündholz schleift, dafs letzteres aus seinem Lager herausgedrückt wird, sobald dieses mit dem Ausschnitt k1 zusammenfällt.
    Aus Gesagtem geht hervor, dafs die Lampe G mittelst der beschriebenen Einrichtung angezündet werden kann, ohne die Laterne öffnen zu brauchen. Um nun in gleich exacter, ungefährlicher und bequemer Weise die Lampe von aufsen auch auslöschen zu können, ist folgende Einrichtung getroffen:
    An einer der Seitenwände A ist drehbar ein Draht O befestigt, welcher an seinem Ende eine Löschkappe ο trägt, die bei der Abwärtsbewegung des Drahtes den Docht g1 überdeckt, wie dies durch punktirte Linien in Fig. 3 dargestellt ist. Der Draht O steht mit einem zweiten Draht P in Verbindung, dessen anderes Ende derart excentrisch in dem Trieb M gelagert- ist, dafs bei Drehung des letzteren behufs Entzündung eines Zündholzes die Kappe 0 in die in Fig. 3 durch volle Linien angegebene Lage gehoben, bei der weiteren Drehung des Triebes M dagegen auf den Docht herabgesenkt wird, wie dies durch die punktirten Linien veranschaulicht wird. Während der einen Hälfte der Umdrehung des Triebes M wird demnach die Kappe 0 von dem Docht abgehoben, der Docht angezündet und das vorher verbrauchte Zündholz aus dem Ring entfernt, während der zweiten Hälfte der Umdrehung dagegen die Kappe über den Docht gesenkt und die Lampe dadurch ausgelöscht.
    Die Löcher b werden, sobald der Ring if mit Zündhölzern gefüllt ist, durch eine Ringplatte Q., Fig. 3, geschlossen, welche zwischen dem Ring J und der Rückwand B der Laterne concentrisch zum Gehäuse H drehbar angeordnet und genau in derselben Weise wie die Rückwand B selbst durchlocht ist. Diese Drehung behufs Schliefsens der Löcher b, bezw. umgekehrt die Einstellung in diejenige Lage, in welcher die Löcher der Platte Q mit den Durchlochungen b correspondiren, geschieht von aufsen mittelst des in dem Führungsschlitz b1 hin- und herverschiebbaren Stiftes q, Fig. 2.
    Um gewöhnliche Zündhölzer leicht und genau auf die für die Benutzung in der beschriebenen Anzündvorrichtung erforderliche Länge reduciren und diese geeignet aufbewahren zu können, ist zwischen den beiden Laternenböden C und F an dem einen Ende ein besonderes Fach R, Fig. 11, abgetheilt, dessen Tiefe genau der erforderlichen Länge der Zündhölzer entspricht. An der Seitenwand dieses Faches ist ein Schieber c angeordnet. Der Schieber und die betreffende Wand des Faches sind correspondirend durchlocht. Man steckt nun durch dieses Loch nach einander je ein Streichholz ein, so dafs die Zündkappe desselben die gegenüberliegende Wand des Faches berührt, und drückt dann den Schieber zur Seite. Hierdurch wird das überstehende Ende abgeschnitten, während der verwerthbare Theil in richtiger Länge in den Behälter fällt, worin er bis zum Gebrauch verbleiben kann.
    Es ist klar, dafs die beschriebene Laterne auch bei stürmischem Wetter angezündet werden kann und behufs Anzündens derselben nur die Zündhölzer im Ring H immer rechtzeitig wieder erneuert werden müssen.
    Zur Benutzung bei Bicycles eignet sich' die in Fig. 10 und 11 dargestellte, nach unten dem Zwischenraum zwischen den Radspeichen entsprechend verjüngte Laternenform.
    Der Zündholzbehälter R ist an der Vorderseite der Laterne angeordnet. In beiden Seitenwänden des Gehäuses sind bunte Glasscheiben S eingesetzt. In der Rückwand befindet sich ein Reflector T, der in der Mitte eine kleine bunte Glasscheibe t enthält.
    Patent-Ansρrüche:
    r. Die Anzündvorrichtung, bestehend aus einem Ring 7, welcher durch die Rückwand der
    Laterne hindurch mit Zündhölzern gefüllt und in dem Gehäuse H durch das Treibrad M mittelst des Schlüssels s von auisen gedreht werden kann, wodurch die Zündhölzer der Reihe nach sich an der Reibfläche I einer Feder L entflammen und den Brenndocht anzünden, während gleichzeitig die abgebrannten Hölzer durch eine Feder JV aus dem Ring entfernt werden.
    Die Verbindung dieser Vorrichtung mit einer Löschvorrichtung O P, welche ebenfalls durch das Treibrad M mittelst des Schlüssels s von aufsen in Thätigkeit gesetzt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT30106D Von aufsen anzündbare und auslöschbare Laterne Expired - Lifetime DE30106C (de)

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