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AT139888B - Einhandzigarettendose mit Reibradfeuerzeug und Zigarettenausstoßer. - Google Patents

Einhandzigarettendose mit Reibradfeuerzeug und Zigarettenausstoßer.

Info

Publication number
AT139888B
AT139888B AT139888DA AT139888B AT 139888 B AT139888 B AT 139888B AT 139888D A AT139888D A AT 139888DA AT 139888 B AT139888 B AT 139888B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
ejector
cigarette
lighter
friction wheel
handed
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Pestal
Original Assignee
Franz Pestal
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Franz Pestal filed Critical Franz Pestal
Application granted granted Critical
Publication of AT139888B publication Critical patent/AT139888B/de

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  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description


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    Eillhandzigarettemlose   mit   Reibradfpuerzeug und Zigarettenausstosser.   



   Es sind bereits mit Reibradfeuerzeug und   Ausstosser ausgerüstete Zigarettendosen bekannt, doch   besitzen diese den Nachteil, dass die Flammenöffnung des Feuerzeuges entweder nicht verschlossen ist, so dass im unbenutzten Zustand durch Verdampfung grosse Verluste an Brennstoff auftreten und ausser- dem bei Gebrauch die Flamme nach dem Entzünden der   Rauchware   weiterbrennt und erst ausgeblasen werden muss ; ist aber ein eigener Teil zum Verschluss dieser Öffnung vorgesehen, so muss er von Hand aus in die   Offen-bzw. Schliessstellung gebracht   werden, und es ist nicht möglich, diese Bewegung gleichzeitig mit der Zigarettenausgabebewegung mit einer Hand   durchzuführen.   



   Diese Nachteile werden bei einer Einhandzigarettendose mit Reibradfeuerzeug und Zigaretten-   ausstosser, durch   dessen Verschiebung in der   Längsrichtung   der Zigaretten gleichzeitig eine   Zigarette   ausgegeben und das Feuerzeug entzündet wird, erfindungsgemäss dadurch behoben, dass die in der Ruhestellung durch einen Fortsatz des Ausstossers verschlossene Flammenöffnung des Feuerzeuges und damit der Luftzutritt zu dieser beim Verschieben des   Ausstossers durch   einen Ausschnitt des Fortsatzes freigegeben wird, wogegen der beim Loslassen durch eine Feder selbsttätig in die Ruhestellung zurückkehrende Ausstosser durch Verschliessen der   Flammenöffnung   g die Flamme des Feuerzeuges löscht.

   Erfindunggemäss ist ferner der Flüssigkeitsbehälter des Feuerzeuges als Führung für den Ausstosserfortsatz ausgebildet. 



   In der Zeichnung ist eine   Einhandzigarettendose   gemäss der Erfindung beispielsweise veranschaulicht, u. zw. zeigt Fig.   l   eine Ansicht der Dose bei abgenommenem Deckel, Fig. 2 einen Querschnitt durch den Kopf der Dose und Fig. 3 ein   Sehaubild   der Dose nach Betätigung des Ausstossers. 



   Die Dose von beispielsweise rechteckiger Querschnittsform besitzt einen unteren Teil A, der als Z garettenmagazin dient, und einen oberen Teil, der den Ausstosser B und die Bestandteile des Feuerzeuges 21 bis   24"trägt.   Das Magazin A wird von den Wänden 1, 2, 2'und 4 begrenzt. Die Querwände 2,2' besitzen an der Oberseite der Dose rechtwinklig zu ihnen angebrachte Schienen   2 a,   2'a, die als Führung für den nicht dargestellten Deckel dienen. Dieser Deckel hat die gleiche Form wie die in Fig. 3 gezeigte Rückwand der Dose. 3 ist eine Öffnung in der Wand 2', durch welche die Zigaretten ausgegeben werden. 



  Die Querwand 4 besitzt einen Schlitz 5 (Fig. 2), durch den der Fortsatz   11'des   Ausstossers B, der an seinem unteren Ende die Ausstosserplatte 5'trägt, hindurchgeht. Im Magazin befindet sieh die unter dem Drucke der Blattfeder 7 stehende Vorschublatte 6, die bei 6'zweimal im rechten Winkel umgebogen ist. Durch die Biegung in der Vorschublatte wird eine Aussparung gewonnen, die eine ungehinderte Verschiebung der Ausstosserplatte   5'ermöglicht.   Der das Feuerzeug und den Ausstosser tragende obere Teil der Dose wird von den Wänden   4,     8,   9 und 9'begrenzt. Die obere Wand besitzt eine Öffnung 10, die als   Flammenöffnung fiir   das Feuerzeug dient.

   Die obere waagrechte Wand 11 des   Ausstossers   setzt die Dosenwand 9', die lotrechte Wand 12 die Dosenwand 2 fort, so dass die Dose im Ganzen eine rechteckige Form   Erhält.   Der   Ausstosser   B trägt einen Fortsatz   14,   der hohl und von rechteckigem Querschnitt ist und eine   Ausnehmung 1 : 3   besitzt. An der Wand 4 ist eine senkrecht zu ihr stehende Wand 15 befestigt, die zwei Durchbrüche 16 und 17 besitzt. Durch den kreisförmigen Durchbruch 16 geht eine Stange   19,   die innen an der lotrechten Wand 12 des Ausstossers B befestigt ist und eine Schraubenfeder 20 trägt ; bei 17 ist ein Durchbruch für die ebenfalls an der Wand 12 befestigte Zahnstange 18 vorgesehen.

   Als Führungen für den Ausstosser dienen oben die Dosenwände 9 und 9', an denen die Teile 11 und 14 des Ausstossers gleiten, unten die Wand 4. Durch das Ausstosserplättehen 5', welches das untere Ende des durch die   Schieberöffnung   5 durchgehenden Fortsatzes   11'bildet   und breiter als diese Öffnung 

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 ist, wird-der Ausstosser gezwungen, sich in der durch den Schlitz gegebenen Bahn zu bewegen und er kann sich daher, wenn ein Druck auf ihn ausgeübt wird, nur in einer Richtung geradlinig verschieben. 



   Das Feuerzeug besteht aus dem Benzinbehälter   21,   der an der Wand 8 befestigt ist und eine Fillschraube 21'besitzt, dem Docht 22, der in die   Flammenöffnung 10 hineinragt,   und der Stange 2. 3, d : e den feststehenden Reibstein 24 und das als Zahnrad ausgebildete drehbare Reibrad   24"   (Fig. 2) trägt (in Fig. 1 nicht zu sehen) ; eine Feder 24'presst das Reibrad 24"an den Reibstein 24 an, der Kerben od. dgl. besitzt, wodurch eine Funkenbildung erzielt werden kann. Das Reibrad   24"ist   so angeordnet, dass seine Zähne in die Zahnstange 18 eingreifen.

   Der Benzinbehälter ist in der Weise ausgebildet, dass er gerade in den Ausstosserfortsatz 14 hineinpasst und dieser auf ihm gleiten kann, so dass der Benzinbehälter gleichzeitig als Führung für den Ausstosserfortsatz dient.   Zweckmässig   ist der Benzinbehälter in der Weise am Gehäuse befestigt, dass er mittels der Füllschraube 21'und einer durch den Boden gehenden Schraube mit dem Gehäuse verschraubt ist. In diesem Falle kann die Wand 4 durch die Wand des Brennstoffbehälters ersetzt werden, die dann auf dem   Zigarettenstoss   anliegt. 



   Die Wirkungsweise der Dose ist folgende :
Nach dem Zurückschieben der Blattfeder, das selbsttätig mit dem   Zurückschieben   des   Deckel8   erfolgen kann, wird das Magazin mit Zigaretten gefüllt. Die Feder   ?'drückt   auf die Vorschublatte 6, welche die Zigaretten bis zur Wand 4 befördert, wobei die oberste   Zigarette   mit einem Ende an das Aus-   stosserplättchen     5',   mit dem andern Ende zur Öffnung. 3 zu liegen kommt. Drückt man jetzt mit einem Finger an die Wand 12 des Ausstossers B, so macht dieser unter Zusammendrückung der Feder 20 eine Bewegung nach links, die zur Folge hat, dass die   Zigarette   ausgestossen und das Feuerzeug entzündet wird. 



  Das   Ausstosserplättchen   befördert nämlich die   Zigarette   durch die Öffnung   3 ins   Freie und die   Zigarette   wird vorteilhafterweise gleich in den Mund genommen. Die Zahnstange 18 macht die Verschiebung des   Ausstossers   mit und bewirkt eine Drehung des mit ihr gekuppelten Reibrades 24" ; es kommt zur Funkenbildung, und da der Ausschnitt   1. 3   mit der Öffnung 10 zur Deckung gelangt, kann Luft zutreten und der mit dem flüssigen Brennstoff   getränkte Docht   22 gerät in Brand. Man kann also die ausgegebene   Ziga-   rette sofort ohne weiteren Handgriff an der Flamme entzünden.

   Hört der Druck auf den Ausstosser auf, so geht er unter der Wirkung der sich entspannenden Feder 20 in die Ruhestellung zurück, wobei die   FlammenöffnUl1g   verschlossen und die Flamme gelöscht wird. Es werden also alle   Vorgänge, wie Ausgeben   der Zigaretten, Entzünden der Flamme, Freigeben der Flammenöffnung,   Verschliessen   der Flammen- öffnung, Auslöschen der Flamme usw., durch eine einzige Bewegung ausgelöst. 



   Der   Ausstosser   kann derart angeordnet werden, dass er leicht entfernt und wieder eingesetzt werden kann, was sich für den Fall, dass eine Ausbesserung des Ausstossers vorgenommen werden muss, als vorteilhaft erweist. Die Stange 23 wird am Benzinbehälter 21 befestigt. In der Zeichnung und Beschreibung ist nur ein Ausführungsbeispiel der Einhandzigarettendose gemäss der Erfindung gegeben, es kann auch eine andere bekannte Ausbildung des Feuerzeuges oder des Magazins angewendet werden. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Einhandzigarettendose mit Reibradfeuerzeug und   Zigarettenausstosser,   durch dessen Verschiebung in der Längsrichtung der Zigaretten gleichzeitig eine   Zigarette   ausgegeben und das Feuerzeug entzündet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Ruhestellung durch einen Fortsatz   (14)   des Aus- 
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 beim Verschieben des Ausstossers durch einen Ausschnitt   (13)   des Fortsatzes freigegeben wird, wogegen der beim Loslassen durch eine Feder   (20)   selbsttätig in die Ruhestellung   zurückkehrende     Ausstosser   durch   Verschliessen   der Flammenöffnung die Flamme des Feuerzeuges löscht.

Claims (1)

  1. 2. Einhandzigarettendose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeits- behälter (21) des Feuerzeuges als Führung für den Ausstosserfortsatz (14) ausgebildet ist.
AT139888D 1934-04-12 1934-04-12 Einhandzigarettendose mit Reibradfeuerzeug und Zigarettenausstoßer. AT139888B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT139888T 1934-04-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT139888B true AT139888B (de) 1934-12-27

Family

ID=3640899

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT139888D AT139888B (de) 1934-04-12 1934-04-12 Einhandzigarettendose mit Reibradfeuerzeug und Zigarettenausstoßer.

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