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DE456767C - Schmierfettpumpe - Google Patents

Schmierfettpumpe

Info

Publication number
DE456767C
DE456767C DES67874D DES0067874D DE456767C DE 456767 C DE456767 C DE 456767C DE S67874 D DES67874 D DE S67874D DE S0067874 D DES0067874 D DE S0067874D DE 456767 C DE456767 C DE 456767C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
piston
rod
grease pump
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES67874D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AME des Ets TECALEM
Original Assignee
AME des Ets TECALEM
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AME des Ets TECALEM filed Critical AME des Ets TECALEM
Application granted granted Critical
Publication of DE456767C publication Critical patent/DE456767C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N3/00Devices for supplying lubricant by manual action
    • F16N3/10Devices for supplying lubricant by manual action delivering grease
    • F16N3/12Grease guns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

  • Schmierfettpumpe. Die Erfindung betrifft eine Schmierfettpumpe mit Vorratsbehälter und einem in diesem angeordneten Folgekolben, welche irgendein Schmiermittel unter hohem Druck an die verschiedenen Schmierstellen drücken soll.
  • Es sind bereits Schmierfettpressen mit einem auf einer Stange gleitenden Kolben bekannt, bei denen die Stange einen Bund besitzt, der es ermöglicht, den Kolben nach Lösung des Deckels aus dem Zylinder herauszuziehen, da die Stange, auf der der Kolben gleitet, mit dem Deckel verbunden ist. Diese bekannten Pressen haben aber keinen Folgekolben. Es sind ferner auch schon Hochdruckschmierpressen mit einem Vorratsbehäl-, ter und in diesem angeordneten Folgekolben bekannt. Bei diesen bekannten Hochdruckfettpressen ruht die Hochdruckkolbenstange an einer Brücke im Vorratsbehälter und besitzt der Folgekolben somit keine Führung durch eine durch ihn hindurchgehende Stange in der Zylindermitte. Der Folgekolben läßt sich daher bei jeder Neufüllung der Presse nur schwer aus seinem Zylinder entfernen.
  • Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung besteht dagegen aus einem zylindrischen Vorratsbehälter für das Schmiermittel und auf diesem ruhenden Folgekolben und einem Hochdruckzylinder, dessen Kolben in bekannter Weise nacheinander zuerst eine Luftverdünnung zur Herbeiführung der Füllung des Hochdruckzylinders schafft, um dann in einer Druckperiode das Fortdrücken des Schmiermittels nach außen unter sehr hohem Druck zu ermöglichen.
  • Das Neue der Erfindung besteht darin, daß die Stange des Hochdruckpumpenkolbens nicht an .einer Brücke im Vorratsbehälter, sondern an dem abnehmbaren Vorratsbehälterdeckel befestigt ist, so daß nach Entleerung des Vorratsbehälters der Folgekolben durch einen Anschlag der Kolbenstange des Flochdruckkolbens aus dem Vorratsbehälter herausgenommen werden kann.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel einer nach der Erfindung gebauten Hochdruckschmierfettpumpe.
  • Die Abb. i ist ein Längsschnitt durch die Vorrichtung; Abb. a zeigt einen Querschnitt nach Linie z-2 in Abb. i, und Abb. 3 ist ein ähnlicher Schnitt nach Linie 3-3, ebenfalls nach Abb. i.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, besteht die Schmierfettpumpe aus einem zylinirischen Behälter 5, der an einem Ende mit einem abnehmbaren Deckel 6 und am anderen Ende mit einer Kappe 7 versehen ist. Diese-Kappe 7 ist unten offen und besitzt einen nach innen umgebogenen Flansch 8, der im gezeichneten Beispiel eine sechseckige Öffnung aufweist. In dieser Öffnung kann der Druckzylinder g gleiten, der auf einem Teil seiner Länge eine erweiterte Bohrung io besitzt. Eine am inneren Ende des Zylinders 9 aufgeschraubte Mutter i i verhindert dessen Heraustreten aus der Öffnung des Flansches B. Eine beispielsweise aus Filz oder aus Fiber angefertigte Scheibe 12 wird zwischen die Mutter i i und dem Flansch 8 gelegt.
  • Zwischen dem Wulst 14 der Kappe 7 und dem anstoßenden Ende des Zylinders 5 ist eine Trennwand 13 untergebracht, die auf der Innenseite den Anschlag für eine Feder 15 bildet, deren anderes Ende sich gegen den Anschlag 16 in der Bohrung io des Druckzylinders 9 anlegt. Die Trennwand 13 besitzt in der Mitte ein Loch 16a mit einem Flansch 17, der einen Wulst zur Zentrierung des Endes der Feder 15 bildet.
  • Um Undichtigkeiten und Materialverlust zwischen dein Behälter und dem Druckzylinder 9 zu verhüten, schraubt man auf das mit Gewinde versehene Ende der Kappe 7 eine Hülse 2o auf, in welcher eine Platte i9 und eine Dichtungsscheibe 18, z. B. aus Filz, angebracht sind.
  • An seinem Außenende ist der Zylinder 9 mit einer Anschlußkupplung 21 in bekannter Ausführung versehen. Im gezeichneten Beispiel ist hierfür ein Bajonettverschluß mit gegenüberliegenden scliraubenförniigen Nute: 22 gezeigt, die dazu dienen, die Stifte 23 des Schmierstutzens 24 aufzunehmen.
  • In dem Rohrstück 2 i der Anschlußkupplung ist frei eine umgebördelte Lederscheibe 2 5 angeordnet, die nachgiebig in ihrer äußersten Stellung durch eine Feder 26 gehalten wird. Das eine Ende dieser Feder legt sich auf eine auf der Lederscheibe angebrachte andere Scheibe 27, das andere Ende der Feder stützt sich auf eine Ventilkugel 28, die dadurch auf ihren Sitz gedrückt wird. Dieser Sitz befindet sich am Außenende der Bohrung 29 des Zylinders 9; wenn dieser in seiner äußersten Stellung liegt.
  • In dem Behälter 5 ist ein Kolben P untergebracht, der aus einer inneren Platt 36, einer äußeren Platte 37 und einer Filzscheibe 38' zwischen diesen Platten besteht und frei auf der Stange 30 gleiten kann, die mittels eines Ansatzes 33 an dem Deckel 6 anliegt und bei 35 mit diesem vernietet ist. In der unteren Platte 36 sind zwei oder mehr Zungen 39 ausgestanzt, welche durch die Pilzsehelbe 38 und durch die entsprechenden Öffnungen der oberen Scheibe 37 hindurchgehen. Die Emden dieser Zungen 39 sind, wie bei 40 gezeigt, umgenietet, um so das Ganze zusammenzuhalten und aus den beiden Platten und der Filzscheibe einen zusammenhängenden Kolbenkörper zu bilden.
  • Die Kolbenstange 3o hat einen kleinen Wulst 41, dessen Abmessung so ist, daß er frei in der Öffnung Ma gleiten kann, daß er aber gegen die Platte 36 anstößt, wenn man der. Deckel 6 vom Behälter abnimmt. Diese Artordnung gestattet, den Kolben P zum Füllen des Apparates aus dem Zylinder herauszunehmen.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Bei vollgefülltem Zylinder 5 befindet sich der Kolben P am Außenende des Zylinders, d. h. dicht beim Deckel 6. Wenn die Schmierfettpumpe zusammengesetzt ist, faßt der Bedienungsmann den Zylinder mit der Hand und bringt die Kupplungsmuffe 2 i in die in Abb. i gezeigte Stellung, d. h. gegenüber dem Schmierkopf 2q., dessen Außenende .er dann mit dem Anschluß bedeckt. Beim Drehen des Zylinders 5 in entsprechender Richtung greifen die Stifte 23 am Schmierkopf in die Nuten 22 ein und drükken die Kupplungsmuffe auf die Schmierstelle, bis deren Kopf in Berührung mit der umgehördelten Lederscheibe 25 kommt, mit der dann ein Dichtungsanschluß hergestellt wird. Der Bedienungsmann übt einen Druck auf den Decke16 der Schmierfettpumpe aus, so daß diese sich nach der Anschlußstelle bewegt. Das Ende der Kolbenstange 3o dringt dann in die Bohrung 29 ehr. Bei weiterer Fortbewegung des- Zylinders 5 und der Stange 30 wird ein Wegdrücken des im Zylinder g enthaltenen Schmiermittels bewirkt, und zwar durch das Rücksc'lilaguerttil 28 und die Lederscheibe z5 hindurch in den Kopf 24 der Schmierstelle. Wenn der auf den Deckel 6 ausgeübte Druck aufhört, bringt die Feder 15. die Teile in ihre Anfangsstellung nach Abb. i zurück. Sowie die Rückbewegung des Zylinders 5 einsetzt, schließt sich das Ventil 28, und die Fortsetzung der Rückkelirbewegung der Stange 30 schafft in der Bohrung 29 des Druckzylinders 9 ein Vakuum. Wenn das Ende der Stange 3o das Ende der Bohrung 29 verläßt, wird infolge des in letzterer herrschenden Vakuums der- äußereatmosphärische Druck, der durch die Bohrung 32 deg D'ekkels 6 auf die Hinterfläche des. Kolbens I' wirkt, diesen nach vorn treiben und infolgedesserr, die Bohrung 29 mit einer neuen Füllung laden. Durch: wiederholte Bewegung des Zylinders 5 kann man jede beliebige Menge Schmiermittel in derr Schmierkopf 2¢ hineindrücken.

Claims (1)

  1. PATLNTANSPRUCH: Schmierfettpumpe mit Vorratsbehälter und einem in diesem angeordneten Folgekolben, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (3o) des Pumpenkolbens nicht an einer Brücke im Vorratsbehälter, sondern an dem abnehmbaren Deckel (6) befestigt ist, so daß nach Entleerung des Vorratsbehälters (5) der Folgekolben (P) durch einen Anschlag (4r) der Stange (30) aus dem Vorratsbehälter (5) herausgenommen werden kann.
DES67874D 1924-01-10 1924-11-30 Schmierfettpumpe Expired DE456767C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US456767XA 1924-01-10 1924-01-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE456767C true DE456767C (de) 1928-03-02

Family

ID=21939277

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES67874D Expired DE456767C (de) 1924-01-10 1924-11-30 Schmierfettpumpe

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT102862B (de)
DE (1) DE456767C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
AT102862B (de) 1926-03-25

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