DE456624C - Feuchtvorrichtung fuer lithographische Druckpressen - Google Patents
Feuchtvorrichtung fuer lithographische DruckpressenInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F3/00—Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed
- B41F3/18—Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes
- B41F3/30—Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes for lithography
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Description
Man kennt lithographische Druckpressen
mit Anfeuchtetisch und Feuchtwalzen. Bei solchen Pressen stellt sich nun der Übelstand
ein, daß der Stein an den Rändern infolge der Verdunstung schon trocken ist, während er
in dem mittleren Teil noch feucht ist. Die Folge hiervon ist, daß die Abzüge an den
Rändern leicht mit Farbe beschmutzt werden.
Man hat nun gedacht, den Anfeuchtetisch
und die Feuchtwalzen durch andere Vorrichtungen, z. B. durch Anfeuchtefilzbänder oder
durch eine Reihe von mit einem Wassertrog zusammenwirkenden Ventilen, zu ersetzen,
durch die die Flüssigkeit zum Stein gelangt.
Indessen haben diese Vorrichtungen den wesentlichen Nachteil, daß sie bei den bestehenden,
mit Anfeuchtetisch und Feuchtwalzen arbeitenden lithographischen Pressen allzu durchgreifende Änderungen erforderlich
machen, ohne hierbei in einwandfreier Weise die trockenen Ränder am Stein zu vermeiden.
Die vorliegende Erfindung behebt nun diesen Nachteil in der Weise, daß sie nebst den
an sich bekannten Feuchtwalzen zusätzliche Anfeuchterollen für die Steinränder vorsieht,
so daß eine Gewähr gegeben wird, daß diese Ränder feucht bleiben.
Zweckmäßig wird die Einrichtung in der Weise getroffen, daß die Feuchtrollen an verschwenkbaren
Hebeln angeordnet sind, an denen noch besondere Rädchen sitzen, deren unterer Rand weiter herausragt als die
Feuchtrollen, so daß, wenn der Farbtisch gegen diese Rädchen anstößt, er sie anhebt,
so daß jede Berührung der zusätzlichen Feuchtrollen mit dem Farbtisch vermieden
wird.
Eine der möglichen Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung
veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Abb. ι eine Flachdruckpresse im Längsschnitt,
Abb. 2 einen Teil der Presse im Grundriß und
Abb. 3 die Flachdruckpresse in einem senkrechten Querschnitt.
Das Bett α der Flachdruckpresse wird hin und her bewegt; es trägt den lithographischen
Stein b, in den die zu druckenden Bilder geätzt sind. Der Farbtisch c trägt die Farbe,
mit der der Stein eingefärbt wird.
Oberhalb der Presse ist nun eine zu ihr querverlaufende Achse e angeordnet, die in
Stützen s gelagert ist. Auf der Achse e ist ein Hebel d drehbar gelagert, so daß er pendelartig
zwischen zwei als Anschläge dienenden Stellringen i, j herabhängt. Einer dieser
Stellringe / trägt einen Wasserbehälter h, der eine regelbare Spitze p und ein Ausflußrohr
t aufweist. Der Hebel d trägt am freien Ende einen Zapfen, auf dem ein rollenförmiges
Anfeuchtkissen g, das ständig durch das
4566M, .
Rohr ί gespeist wird, drehbar angeordnet ist. Diese Anfeuchtrolle g rollt am Steinrand
(Abb. 3) entlang und befeuchtet ihn ständig regelmäßig, so daß ein Einfärben der Kanten
des Steins und damit ein Beschmutzen der zu druckenden Bogen vermieden werden.
Da indessen der Farbtisch e in gleicher Ebene wie der lithographische Stein b zu liegen
kommt, so ist es erforderlich, den Tisch c nicht der Wirkung der Feuchtrolle g auszusetzen,
wenn der erstere senkrecht vor der Stange e bei der Hinundherbewegung im
Sinne des Pfeiles / (Abb. 1) zu liegen kommt. Zu diesem Zwecke ist am Ende des Pendelhebels
d ein sehr dünnes Rädchen k angeordnet, dessen Ränder abgeschrägt sind, so
daß das Rädchen k die Platte des Farbtisches c nur in einer Linie berührt. Das
Rädchen k ist auf einem Zapfen gelagert, der tiefer als die Achse der Feuchtrolle g· liegt.
Zweckmäßig ist der Durchmesser des Rädchens k so groß, daß,, wenn dieses auf dem
Farbtisch c rollt, die Feuchtrolle g von dessen Oberfläche abgehoben ist.
Die Lage des Pendels d auf der Stange e ist derart, daß das Rädchen k in dem zwischen
dem Steint und,dem Rand des Bettesa befindlichen
Zwischenraum I (Abb. 2) zu liegen kommt, während die Feuchtrolle g sich auf
den Rand d des Steins b legt.
Arbeitet die Presse, so wird bei der Hinundherbewegung des Bettes α der Steinrand
so lange befeuchtet, wie der Raum/ zwischen dem Steinrande und dem Bett vorhanden
ist, d. h. bis an das Steinende (Abb. 1).
Bei fortgesetzter Bewegung des Bettes a im Sinne des Pfeiles f (Abb. 1) hebt aber der
Farbtische das Rädchenk an und verschwenkt damit den Hebel d; das Rädchen k rollt nun
auf dem Farbtisch c, und zwar in der mit gestrichelten Linien gezeichneten Lage k und
entzieht so den Farbtisch c der Wirkung der die Stellung g' einnehmenden Feuchtrolle g.
Bei der Drehung des Hebels d um den Winkel α kann der Wasserausfluß aus dem Behälter
h beispielsweise durch einen drehbaren, mit dem Hebel d zwangläufig verbundenen
Verschluß unterbunden werden, der selbsttätig die Mündung des Ausflußrohrs sperrt.
Claims (3)
1. Feuchtvqrrichtung für lithographische Druckpressen, dadurch gekennzeichnet,
daß außer den üblichen Feuchtwalzen noch zusätzliche Feuchtrollen (g)
für die Steinränder vorgesehen sind, die beim Herankommen des Farbtisches (c)
selbsttätig aus ihrer Arbeitslage gehoben werden.
2. Feuchtvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einem
Hebel (d), der auf einer quer zur Presse oberhalb des lithographischen Steins gelagerten
Stange (e) drehbar gelagert ist und die Feuchtrolle (g) trägt, ein Rädchen
(k) angeordnet ist, das tiefer als die Feuchtrolle (g) gelagert ist, so daß
beim Anheben des Rädchens (k) durch den Farbtisch (c) die Feuchtrolle (g)
- außer Berührung mit diesem gehalten wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rädchen
(k) an den Rändern abgeschrägt ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR456624X | 1926-05-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE456624C true DE456624C (de) | 1928-02-28 |
Family
ID=8901346
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES74602D Expired DE456624C (de) | 1926-05-04 | 1926-05-21 | Feuchtvorrichtung fuer lithographische Druckpressen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE456624C (de) |
-
1926
- 1926-05-21 DE DES74602D patent/DE456624C/de not_active Expired
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