DE4431682A1 - Kurvengesteuertes Bogenbeschleunigungssystem - Google Patents
Kurvengesteuertes BogenbeschleunigungssystemInfo
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- B41F21/00—Devices for conveying sheets through printing apparatus or machines
- B41F21/04—Grippers
- B41F21/05—In-feed grippers
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- Supply, Installation And Extraction Of Printed Sheets Or Plates (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft ein kurvengesteuertes Bogenbeschleuni
gungssystem, insbesondere für Druckmaschinen, mit einer den
Bogen in Ruhelage erfassenden Schwinganlage, die den Bogen auf
einen Bruchteil der Druckzylindergeschwindigkeit beschleunigt,
mit dieser den Bogen an eine nachgeordnete, periodisch umlau
fende Bogenbeschleunigungseinrichtung übergibt, die den Bogen
mindestens auf Druckzylindergeschwindigkeit beschleunigt und
an den Druckzylinder übergibt.
In Bogendruckmaschinen besteht allgemein die Aufgabe, die Bo
gen aus der Ruhe auf die Umfangsgeschwindigkeit der Druckzylin
der zu beschleunigen. Dazu werden um eine Ruhelage schwingende
Systeme, sogenannte Schwinganlagen verwendet, die die Bogen in
der Ruhelage übernehmen und auf Druckzylindergeschwindigkeit
beschleunigen. Zur Erzeugung der hin- und hergehenden Bewegung
der Schwinganlage werden im allgemeinen kraftschlüssige Kurven
getriebe verwendet. Um hohe Maschinengeschwindigkeiten zu rea
lisieren, ist es bekannt, den Schwinganlagenantrieb mit Hilfe
einer Steuerkurve und einer Federnachführungskurve zu realisie
ren, wobei in der Regel der an der Steuerkurve angreifende Rol
lenhebel über ein nachgeordnetes Viergelenkgetriebe mit dem auf
der Schwingerwelle gelagerten Schwinger in Verbindung steht.
Nachteilig bei diesem Antrieb ist der hohe Aufwand und der zur
Realisierung erforderliche große Bauraum. Außerdem besteht die
Gefahr, daß Störmomente und Schwingungen eingeleitet werden,
die zu Passerdifferenzen und Qualitätsverlusten führen können.
Weiterhin ist es bekannt, mittels eines um einen Mittelwert oder
eines zwischen einer Rast und einem Maximalwert mit alternieren
der Geschwindigkeit umlaufenden Bogenbeschleunigungssystems die
Bogen auf Druckzylindergeschwindigkeit zu beschleunigen. Dabei
ist es bekannt, mittels einer ersten Bogenbeschleunigungseinrich
tung die Bogen aus einer Ruhelage auf einen Bruchteil der Um
fangsgeschwindigkeit eines Druckzylinders zu beschleunigen, nach
folgend an eine zweite Bogenbeschleunigungseinrichtung zu über
geben und mit dieser den Bogen mindestens auf Druckzylinderum
fangsgeschwindigkeit zu beschleunigen (EP 303 053, DE 24 35 665).
Zum Antrieb der periodisch umlaufenden Bogenbeschleunigungssy
steme werden Kurvengetriebe, Kurbelschleifengetriebe, Malteser
getriebe, Differentialgetriebe, Planetengetriebe oder Schnecken
getriebe verwendet. Dabei hat sich insbesondere beim Antrieb von
umlaufenden Bogenbeschleunigungssystemen die Verwendung von ebe
nen Kurvengetrieben als günstig erwiesen, da durch diese peri
odische Bewegungen große Massen erzeugt werden können, wobei dy
namisch günstige Bewegungsgesetzte realisierbar sind. Diese Kur
vengetriebe sind als 3 gliedrige Getriebe ausgebildet und beste
hen aus einem Gestell sowie einem Antriebsglied und einem Ab
triebsglied. Das Antriebsglied setzt sich aus zwei fest mitein
ander verbundenen ebenen Kurvenscheiben zusammen, während das
Abtriebsglied, das auch als Rollenstern bezeichnet wird, als
Scheibe mit am Umfang angeordneten Kurvenrollen ausgebildet ist.
Dabei befinden sich die Kurvenrollen in den entsprechenden Kur
venkörperebenen (Formpaarung) und übernehmen wechselseitig die
Bewegungsübertragung bzw. Zwanglaufsicherung, wobei das Antriebs- und
das Abtriebsglied gegensinnig umlaufen (Volmer, Getriebe
technik-Kurvengetriebe, VEB Verlag Technik, 2. Auflage, Berlin
1989, S. 102 ff.).
Nachteilig bei diesen Getrieben ist ihre komplizierte, auf Grund
der erforderlichen zwei Kurvenscheiben und zwei Rollensterne mas
sebehaftete Bauweise sowie ihr sich in radialer und axialer
Richtung erstreckender großer Bauraum. Außerdem wird auf Grund
der sich aus den größeren Massen und der sich aus den periodischen
Bewegungen resultierenden hohen Beschleunigungskräften die Maxi
maldrehzahl der Bogenbeschleunigungseinrichtungen und damit die
Leistung der Gesamtmaschine begrenzt.
Es ist auch nach der DE 6 17 107 bekannt, mit einer Schwingan
lage den Bogen in der Ruhelage zu übernehmen, auf einen Bruch
teil der Druckzylindergeschwindigkeit zu beschleunigen, mit die
ser Geschwindigkeit den Bogen an eine periodisch umlaufende Bo
genbeschleunigungseinrichtung zu übergeben, die den Bogen auf
Druckzylindergeschwindigkeit beschleunigt und an den nachgeord
neten Druckzylinder übergibt.
Der Antrieb dieses Beschleunigungssystems erfolgt über Kurven- bzw.
Kurvenkoppelgetriebe, die einen großen Bauraum beanspruchen
und lediglich eine geringe Leistung gestatten.
Die Aufgabe der Erfindung ist ein kurvengesteuertes Bogenbeschleu
nigungssystem, das eine raumsparende sowie kompakte und damit
starre Bauweise gestattet, auf Grund einer massereduzierten Aus
führung geringe Beschleunigungskräfte aufweist und damit eine
höhere Maximaldrehzahl erlaubt, eine kostengünstige Fertigung er
möglicht sowie einen auf die Funktion der Maschine rückwirkungs
freien Betrieb realisiert.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmale des ersten
Anspruchs gelöst.
Durch die erfindungsgemäße Lösung ist es möglich, ein aus einer
Schwinganlage und einer nachgeordneten, periodisch umlaufenden
Beschleunigungseinrichtung bestehendes Bogenbeschleunigungssy
stem kompakt, starr sowie massereduziert und kostengünstig zu
fertigen. Die Anordnung des Antriebsgliedes des dem Antrieb der
periodisch umlaufenden Bogenbeschleunigungseinrichtung dienenden
Beschleunigungsgetriebes sowie der für den Antrieb der Schwing
anlage vorgesehenen Kurvenscheiben in einem gemeinsamen Gestell
punkt, gestattet eine Reduzierung oder den Verzicht auf für den
Antrieb, die Bewegungsübertragung und ggf. der Bewegungsumkehr
dienende Getriebeglieder oder Maschinenelemente. Weiterhin wird
durch die Anordnung der Schwingerwelle in einem geringen Abstand
zum Gestellpunkt des Antriebsgliedes vom Beschleunigungsgetriebe
und durch den Direktantrieb der Schwinganlage eine starre Bau
weise realisiert, die das Einleiten von Schwingungen und Stör
momenten minimiert. Außerdem werden durch die massereduzierte
Bauweise die massebedingten Beschleunigungskräfte eingeschränkt
und so eine Erhöhung der Maximaldrehzahl bei Reduzierung der An
triebsmomente ermöglicht.
Nachstehend soll die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher
erläutert werden.
In den zugehörigen Zeichnungen zeigen
Fig. 1 eine schematische Darstellung des Bogenbeschleunigungs
systems in Seitenansicht,
Fig. 2 das Bogenbeschleunigungssystem in einer Schnittdarstel
lung von vorn,
Fig. 3 das kinematische Schema des Beschleunigungsgetriebes.
In Fig. 1 ist das kurvengesteuerte Bogenbeschleunigungssystem 1
schematisch in Seitenansicht dargestellt. Das Bogenbeschleuni
gungssystem 1 besteht aus einer Schwinganlage 2 und einer peri
odisch umlaufenden Bogenbeschleunigungseinrichtung 3, die als
Trommel ausgebildet ist.
Der Bogenbeschleunigungseinrichtung 3 ist ein Druckzylinder 4
nachgeordnet und der Schwinganlage 2 ein Anlegtisch 5 vorge
ordnet.
Die Schwinganlage 2 besteht aus einem Schwinger 6, der auf der
Schwingerwelle 7 drehbar gelagert und drehfest mit einem an der
Antriebskurve 8 angreifenden Rollenhebel 9 sowie drehfest mit
einem an der Gegenkurve 10 angreifenden Rollenhebel 11 verbun
den ist. Der Rollenhebel 9 ist mit einer Kurvenrolle 12 und der
Rollenhebel 11 mit einer Kurvenrolle 13 versehen. Die Antriebs
kurve 8 und die Gegenkurve 10 sind im Gestellpunkt Ao, dem Ge
stellpunkt des Antriebsgliedes 15 eines Beschleunigungsgetriebes
14, angeordnet (Fig. 2).
In Fig. 3 ist das kinematische Schema des Beschleunigungsgetrie
bes 14 dargestellt. Im Gestellpunkt Ao ist das Antriebsglied 15,
welches biegesteif miteinander verbundene, in sich geschlossene
Kurvenkonturen K1, K2, K3 aufweist, drehbar gelagert. Das An
triebsglied 14 ist als Kreisscheibe ausgebildet und am Umfang
mit einem Zahnkranz 16 versehen, der mit einem Antriebsstirnrad
17 kämmt. Das Antriebsglied 15 läuft stetig mit einem Antriebs
winkel ϕ um. Mit den Kurvenkonturen K1, K2, K3 stehen Kurvenrol
len R1, R2, R3 in Wirkverbindung, die mittels Rollenbolzen 18
in Rollenhebeln RH1, RH2, RH3 gelagert sind, welche biegesteif
zueinander und drehbar im Gestellpunkt Bo gelagert sind. Die
Berührungspunkte der Kurvenrollen R1, R2, R3 mit den zugehörigen
Kurvenkonturen K1, K2, K3 beschreiben, bedingt durch die Rotation
des Antriebsgliedes 15, Kurvenzüge X1, X2, X3. Die Kurvenrollen
R, die Rollenbolzen 18 und die drehbar im Gestellpunkt Bo ge
lagerten Rollenhebel RH bilden das Abtriebsglied 19. Das Ab
triebsglied 19 läuft periodisch mit einem Abtriebswinkel ψ um,
der in seiner Drehrichtung mit der Drehrichtung des Antriebswin
kels ϕ übereinstimmt. Das Abtriebsglied 19 ist drehfest mit der
Bogenbeschleunigungseinrichtung 3 und das Antriebsglied 15 dreh
fest mit der Arbeitskurve 8 und der Gegenkurve 10 verbunden.
Die Ausbildung der Kurvenkonturen K1, K2, K3 resultiert aus dem
einerseits zu realisierenden Bewegungsgesetz, andererseits aus
den gewählten geometrischen Abmessungen des Beschleunigungsge
triebes 14 sowie der absoluten Anfangslage des Abtriebsgliedes
19 bzw. der Bogenbeschleunigungseinrichtung 3.
Durch die Anordnung von mindestens zwei Kurvenrollen K an dem
Antriebsglied 15 wird Formschluß gesichert und erreicht, daß die
Bewegungsübertragung sowie Zwanglauf gewährleistet werden. Eine
Verbesserung der Bewegungsübertragung wird durch drei Kurvenrol
len K erreicht.
Das mit den Kurvenkonturen K versehene Antriebsglied 15 läuft
stetig, angetrieben durch das mit dem Zahnkranz 16 kämmende An
triebszahnrad 17, mit dem Antriebswinkel ϕ um. Durch die
in Eingriff mit den Kurvenkonturen K stehenden Kurvenrollen R,
die entsprechend dem gewählten Bewegungsgesetz auf den zugehörigen
Kurvenkonturen K ablaufen, wird das Abtriebsglied 19 und durch die
drehsteife Verbindung mit der Bogenbeschleunigungseinrichtung 3
diese mit einem Abtriebswinkel ψ um den Gestellpunkt Bo dre
hend angetrieben, wobei die Drehrichtung des Abtriebswinkels ψ
mit der Drehrichtung des Antriebswinkels ϕ übereinstimmt.
Durch die drehsteife Verbindung des mit dem Antriebswinkel ϕ
stetig umlaufenden Antriebsgliedes 15 mit der Antriebskurve 8
sowie der Gegenkurve 10, die im Gestellpunkt Ao des Antriebs
gliedes 15 gelagert sind, werden auch diese stetig angetrieben
und damit über die an den Kurven 8; 10 angreifenden Rollenhe
beln 9; 11 der Schwinger 6 der Schwinganlage 2 periodisch auf
der Schwingerwelle 7 geschwenkt. Dabei ist es auch möglich, le
diglich die Antriebskurve 8 im Gestellpunkt Ao anzuordnen sowie
drehsteif min dem Antriebsglied 15 zu verbinden und an der An
triebskurve 8 kraftschlüssig den Rollenhebel 9 angreifen zu las
sen.
Der Schwinger 6 und damit die Schwinganlage 2 erfassen einen
auf dem Anlegtisch 5 nach der Vorder- sowie Seitenkante ausge
richteten und in der Ruhe befindlichen Bogen, beschleunigen die
sen auf einen Bruchteil der Umfangsgeschwindigkeit des Druckzy
linders 4 und übergeben ihn mit dieser Geschwindigkeit an die
Bogenbeschleunigungseinrichtung 3. Dabei stimmt die Umlaufge
schwindigkeit der Bogenbeschleunigungseinrichtung 3 mit der Bo
gengeschwindigkeit überein oder die Bogengeschwindigkeit liegt
geringfügig über der Umfangsgeschwindigkeit der Bogenbeschleuni
gungseinrichtung 3.
Nachfolgend, in dieser Zeit wird der Schwinger 6 zum Anlegtisch
5 zurückgeführt, wird die Bogenbeschleunigungseinrichtung 3 über
das Abtriebsglied 15 des Beschleunigungsgetriebes 14 so beschleu
nigt, daß mindestens die Umfangsgeschwindigkeit des Druckzylin
ders 4 erreicht wird. Mit dieser oder einer geringfügig darüber
liegenden Geschwindigkeit wird ein Bogen an den Druckzylinder 4
übergeben. Nach der Bogenübergabe erfolgt eine Verzögerung der
Bogenbeschleunigungseinrichtung 3 auf einen Minimalwert, der
mit der Geschwindigkeit des Schwingers 6 bei der Bogenübergabe
übereinstimmt oder geringfügig unter dieser liegt.
Bezugszeichenliste
1 Bogenbeschleunigungssystem
2 Schwinganlage
3 Bogenbeschleunigungseinrichtung
4 Druckzylinder
5 Anlegtisch
6 Schwinger
7 Schwingerwelle
8 Antriebskurve
9 Rollenhebel
10 Gegenkurve
11 Rollenhebel
12 Kurvenrolle
13 Kurvenrolle
14 Beschleunigungsgetriebe
15 Antriebsglied
16 Zahnkranz
17 Antriebszahnrad
18 Rollenbolzen
19 Abtriebsglied
Ao Gestellpunkt des Antriebsgliedes
Bo Gestellpunkt des Abtriebsgliedes
K1 Kurvenkontur
K2 Kurvenkontur
K3 Kurvenkontur
X1 Kurvenzug
X2 Kurvenzug
X3 Kurvenzug
R1 Kurvenrolle
R2 Kurvenrolle
R3 Kurvenrolle
RH1 Rollenhebel
RH2 Rollenhebel
RH3 Rollenhebel
ϕ Antriebswinkel
ψ Abtriebswinkel
2 Schwinganlage
3 Bogenbeschleunigungseinrichtung
4 Druckzylinder
5 Anlegtisch
6 Schwinger
7 Schwingerwelle
8 Antriebskurve
9 Rollenhebel
10 Gegenkurve
11 Rollenhebel
12 Kurvenrolle
13 Kurvenrolle
14 Beschleunigungsgetriebe
15 Antriebsglied
16 Zahnkranz
17 Antriebszahnrad
18 Rollenbolzen
19 Abtriebsglied
Ao Gestellpunkt des Antriebsgliedes
Bo Gestellpunkt des Abtriebsgliedes
K1 Kurvenkontur
K2 Kurvenkontur
K3 Kurvenkontur
X1 Kurvenzug
X2 Kurvenzug
X3 Kurvenzug
R1 Kurvenrolle
R2 Kurvenrolle
R3 Kurvenrolle
RH1 Rollenhebel
RH2 Rollenhebel
RH3 Rollenhebel
ϕ Antriebswinkel
ψ Abtriebswinkel
Claims (5)
1. Kurvengesteuertes Bogenbeschleunigungssystem für Druckmaschi
nen, mit einer den Bogen in Ruhelage erfassenden Schwinganla
ge, die den Bogen auf den Bruchteil einer Druckzylinderge
schwindigkeit beschleunigt, mit dieser den Bogen an eine nach
geordnete, periodisch umlaufende Bogenbeschleunigungseinrich
tung übergibt, die den Bogen mindestens auf Druckzylinderge
schwindigkeit beschleunigt und an den Druckzylinder übergibt,
wobei das Antriebsglied der die Beschleunigungseinrichtung an
treibenden Kurvengetriebe mehrere Kurvenkörper aufweist, die
in Wirkverbindung mit Kurvenrollen eines umlaufenden Abtriebs
gliedes stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Gestellpunk
te (Ao) des Antriebsgliedes (15) und (Bo) des Antriebsglie
des (19) in ihrer Projektion auf die durch das Antriebsglied
(15) gebildete Ebene innerhalb der durch die Berührungspunkte
der Kurvenkonturen (K) des Antriebsgliedes (15) mit den Kur
venrollen (R) des Abtriebsgliedes (19) durch die Rotation des
Antriebsgliedes (15) gebildeten Kurvenzüge (X) liegen und ei
ne die Bewegung der Schwinganlage (2) steuernde Antriebskur
ve (8) oder eine Antriebskurve (8) und eine Gegenkurve (10)
im Gestellpunkt (Ao) angeordnet sind.
2. Kurvengesteuertes Bogenbeschleunigungssystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebskurve (8) oder die
Antriebskurve (8) und die Gegenkurve (10) drehsteif mit dem
Antriebsglied (15) verbunden sind.
3. Kurvengesteuertes Bogenbeschleunigungssystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsglied (15) stetig um
läuft.
4. Kurvengesteuertes Bogenbeschleunigungssystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die an der Antriebskurve (8) bzw.
an der Gegenkurve (10) angreifenden Rollenhebel (9, 11) auf
der den Schwinger (6) der Schwinganlage (2) tragenden Schwin
gerwelle (7) angeordnet sind.
5. Kurvengesteuertes Bogenbeschleunigungssystem nach Anspruch 1
und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenhebel (9, 11)
drehsteif mit dem Schwinger (6) verbunden sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944431682 DE4431682C2 (de) | 1994-09-06 | 1994-09-06 | Kurvengesteuertes Bogenbeschleunigungssystem |
| JP22422695A JP3856854B2 (ja) | 1994-09-06 | 1995-08-31 | カム制御式シート紙加速システム |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944431682 DE4431682C2 (de) | 1994-09-06 | 1994-09-06 | Kurvengesteuertes Bogenbeschleunigungssystem |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4431682A1 true DE4431682A1 (de) | 1996-03-14 |
| DE4431682C2 DE4431682C2 (de) | 1998-11-26 |
Family
ID=6527519
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19944431682 Expired - Fee Related DE4431682C2 (de) | 1994-09-06 | 1994-09-06 | Kurvengesteuertes Bogenbeschleunigungssystem |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JP3856854B2 (de) |
| DE (1) | DE4431682C2 (de) |
Citations (7)
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- 1994-09-06 DE DE19944431682 patent/DE4431682C2/de not_active Expired - Fee Related
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- 1995-08-31 JP JP22422695A patent/JP3856854B2/ja not_active Expired - Fee Related
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Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| Volmer: Getriebetechnik-Kurvengetriebe, 2. Aufl., Berlin: VEB Verlag Technik, 1989, S. 102 ff. * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JP3856854B2 (ja) | 2006-12-13 |
| DE4431682C2 (de) | 1998-11-26 |
| JPH08187837A (ja) | 1996-07-23 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: KOENIG & BAUER AG, 97080 WUERZBURG, DE |
|
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: KOENIG & BAUER AKTIENGESELLSCHAFT, 97080 WUERZB, DE |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |