DE4430360C1 - Diebstahlschutzsystem für ein Kraftfahrzeug - Google Patents
Diebstahlschutzsystem für ein KraftfahrzeugInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Diebstahlschutzsystem für ein
Kraftfahrzeug. Sie betrifft insbesondere ein Schließsystem,
durch das eine Wegfahrsperre des Kraftfahrzeugs freigegeben
wird.
Ein bekanntes Diebstahlschutzsystem (US 4,918, 955) weist ein
Zündschloß mit einer Sendeantenne in Form einer Spule auf.
Durch einen Oszillator wird die Spule erregt. Der Zündschlüs
sel weist einen Schwingkreis auf, der mit der Sendespule zu
sammen wirkt. Sobald der Zündschlüssel in das Zündschloß ein
geführt ist, wird eine codierte Information von dem Zünd
schlüssel auf das Schloß übertragen. Wenn die codierte Infor
mation mit einer Sollcodeinformation übereinstimmt, wird eine
Wegfahrsperre im Kraftfahrzeug frei gegeben, so daß das Kraft
fahrzeug gestartet werden kann.
Bei solchen Systemen kann es passieren, daß trotz eingesteck
tem und gut funktionierendem Zündschlüssel keine Codeinforma
tion von einem Empfangskreis erkannt wird. Dies ist dadurch
bedingt, daß sich infolge von Bauelementetoleranzen oder Tem
peratureinfluß ein Arbeitspunkt des Systems in einem soge
nannten Nullstellenbereich befindet.
Das Problem der Erfindung ist es, ein Diebstahlschutzsystem
zu schaffen, durch das trotz Bauelementetoleranzen und Tempe
ratureinflüssen ein sicheres Betätigen von Türen oder ein
Starten des Kraftfahrzeugs möglich ist.
Das Problem wird erfindungsgemäß durch die Merkmale von Pa
tentanspruch 1 gelöst. Dabei weist ein stationärer Sender in
einem Schloß einen Schwingkreis auf, der mit einem Schwing
kreis eines tragbaren Transponders in einem Schlüssel induk
tiv gekoppelt ist. Im Sender wird eine Schwingung durch eine
Erregergröße erzwungen, deren Energie zu dem Transponder
übertragen wird, der seinerseits codierte Daten auf den Sen
der zurücküberträgt. Die Codeinformation des Transponders mo
duliert dabei die Schwingung des Senderschwingkreises in ih
rer Amplitude. Ein Demodulator gewinnt die Codeinformation
aus der modulierten Schwingung, vergleicht sie mit einer
Sollcodeinformation und bei Übereinstimmung wird ein Freiga
besignal erzeugt.
Falls beim Versuch des Erfassens der Codeinformation zunächst
kein Erfolg erzielt wird, so wird der Schwingkreis des Sen
ders "verstimmt". Hierzu wird die Resonanzfrequenz des
Schwingkreises oder seine Erregerfrequenz geändert.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unter
ansprüchen gekennzeichnet.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind an Hand der schemati
schen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein schematisches Blockschaltbild des erfindungsge
mäßen Diebstahlschutzsystems,
Fig. 2 ein Blockschaltbild eines Senders und eines Empfän
gers des Diebstahlschutzsystems,
Fig. 3 eine Resonanzkurve eines Schwingkreises,
Fig. 4a bis 4c Zeigerdiagramme bei einem Augenblickswert
einer erfaßten Schwingung des Schwingkreises,
Fig. 5a bis 5d Variationsmöglichkeiten der Bauelemente
des Schwingkreises,
Fig. 6 ein Toleranzlagenschema zur Lage eines Arbeitspunk
tes des Diebstahlschutzsystems und
Fig. 7 einen Regelkreis zum Optimieren der Sendeleistung.
Ein erfindungsgemäßes Diebstahlschutzsystem weist einen sta
tionären Transceiver 1 auf, der mit einem tragbarem Transpon
der 2 über eine transformatorische Kopplung zusammenwirkt,
wenn sich der Transponder in der Nähe des Transceivers 1 be
findet. Der Transceiver überträgt Energie (in der Fig. 1
durch den gestrichelten Pfeil dargestellt) zu dem Transponder
2 (daher wird der Transceiver im folgenden als Sender 1 be
zeichnet). In dem Transponder 2 gespeicherte Codeinformatio
nen werden zu dem Sender 1 zurückübertragen
(Energieübertragung und Datenrückübertragung sind durch ge
strichelt gezeichnete Pfeile dargestellt).
Hierzu weist der Sender 1 eine Sendespule 11 auf, die bei
spielsweise um das Zündschloß gewickelt ist. Die Sendespule
11 bildet zusammen mit einem Sendekondensator 12 einen Sen
derschwingkreis. Der Senderschwingkreis wird von einem Gene
rator oder einem Oszillator 4 mit einer Wechselspannung oder
einem Wechselstrom im Takte einer Oszillatorfrequenz f₀ ge
speist und zu einer Schwingung angeregt. Das von der Sende
spule 11 erregte Feld induziert in einer Transponderspule 21
eine Spannung, da diese mit der Sendespule 11 induktiv gekop
pelt ist.
Der Transponder 2 weist einen Lastschalter 25 auf, der im
Takt einer vorbestimmten und im Transponder 2 gespeicherten
Codeinformation ein Last 23 zu oder abschaltet. Da die beiden
Spulen 11 und 21 induktiv miteinander gekoppelt sind (wie et
wa Primär- und Sekundärspule eines Transformators), wird die
Schwingung des Senderschwingkreises durch den Transponder 2
im Rhythmus der Codeinformation belastet. Demgemäß wird die
Codeinformation auf den Sender 1 zurückübertragen. Die Code
information wird durch eine Auswerteeinheit 3 aus der durch
die Belastung durch den Transponder 2 sich ergebende Schwin
gung herausgefiltert und somit erfaßt.
Hierzu weist die Auswerteeinheit einen Demodulator 31 (Fig.
2) einen Komparator 32 und eine Steuereinheit 33 auf.
Der Transponder 2 kann auf einem herkömmlichen Zündschlüssel
integriert sein. Er weist einen Schwingkreis mit der Trans
ponderspule 21, einem Transponderkondensator 22 und der Last
23 auf. Die Last 23 wird durch einen Codegenerator 24 über
einen Lastschalter 25 im Rhythmus der Codeinformation zu-
oder abgeschaltet. Dadurch wird der Senderschwingkreis im
Rhythmus der Codeinformation belastet.
Der Speicher für die Codeinformation ist nicht dargestellt.
Solche Speicher sind hinlänglich bekannt. Es kann ein Lese
speicher, wie z. B. ein ROM, oder ein programmierbarer Spei
cher, wie ein EEPROM, sein.
Der Senderschwingkreis wird durch den Oszillator 4 mit einer
Erregergröße zu einer Schwingung mit einer Erregerfrequenz fE
gezwungen. Als Erregergröße wird die Ausgangsspannung oder
-strom des Oszillators verwendet. Der Oszillator 4 schwingt
mit der Oszillatorfrequenz f₀. Zwischen dem Oszillator 4 und
dem Senderschwingkreis kann ein Frequenzteiler 41 angeordnet
sein, der die Oszillatorfrequenz f₀ auf die gewünschte Erre
gerfrequenz fE herunterteilt.
Durch die Erregergröße entsteht eine stationäre erzwungene
Schwingung des Senderschwingkreises, der sodann mit der Erre
gerfrequenz fE schwingt. Jeder Schwingkreis besitzt eine Ei
genfrequenz oder auch Resonanzfrequenz fR genannt, die durch
die Bauelemente des Schwingkreises, d. h. die Sendespule 11
und den Sendekondensator 12, bestimmt wird. Die erzeugte
Feldstärke der Sendespule 11 ist am größten, wenn der
Schwingkreis mit der Erregerfrequenz fE gleich der Resonanz
frequenz fR erregt wird. Dabei wird die meiste Energie zum
Transponder 2 übertragen werden.
Die Leistungsbilanz wird anhand einer Resonanzkurve verdeut
licht (vgl. hierzu Fig. 3), bei der die Frequenz f auf der
Abszisse (x-Achse) und die Schwingungsintensität I infolge
der Erregergröße, d. h. Amplitude der Erregerspannung oder des
Erregerstroms, auf der Ordinate (y-Achse) aufgetragen sind.
Weicht die Erregerfrequenz fE von der Resonanzfrequenz fR ab,
so wird die Intensität der Schwingung kleiner und es wird we
niger Energie zum Transponder 2 übertragen. Unterhalb einer
bestimmten Leistungsgrenze 51 (in der Figur durch die beiden
gestrichelten Linien links und rechts der Resonanzfrequenz fR
dargestellt) kann aufgrund zu gering übertragener Energie
keine auswertbare Modulations-Amplitude der Schwingung detek
tiert werden, d. h. die Amplitude ist dann zu klein.
Wenn der Zündschlüssel in das Zündschloß eingeführt ist, so
sind die Sendespule 11 und die Transponderspule 21 in unmit
telbarer Nähe zueinander. Die beiden Spulen 11 und 21 sind in
dem Fall induktiv miteinander derart gekoppelt, daß der
Transponder 2 mit seiner Codeinformation auf den Schwingkreis
einwirken kann.
Durch Hinzu- und Abschalten der Last 23 wird die Schwingung
des Schwingkreises belastungsmoduliert. Dies entspricht einer
Amplitudenmodulation. Die Resonanzfrequenz fR und die Fre
quenz, mit der der Schwingkreis schwingt (entspricht der Er
regerfrequenz fE) ändern sich durch diese Belastungsmodulati
on nicht. Lediglich Amplitude und Phase der Schwingung ändern
sich gegenüber der Schwingung, wie sie ohne Einfluß des
Transponders 2 abläuft.
In den veränderten, modulierten Amplituden der Primärschwin
gung auf der Senderseite ist die Codeinformation des Trans
ponders 2 enthalten. Die Auswerteeinheit 3 "filtert" die
Codeinformation aus der Schwingung heraus.
Der Schwingkreis schwingt mit der Erregerfrequenz fE und ist
mit der Codeinformation belastungsmoduliert. Als Demodulator
31 wird ein Betragsdemodulator verwendet, der nur den Betrag
der Amplitude der Schwingung unabhängig von dem Vorzeichen
und der Phase zu jedem Zeitpunkt erfaßt. Von dieser Amplitude
subtrahiert der Demodulator 31 die Schwingungsamplitude ohne
Einwirkung des Transponders 2 derart, daß an seinem Ausgang
nur die Codeinformation übrigbleibt. Die Codeinformation lei
tet er an den Komparator 32 weiter, der die Information digi
talisiert und an die Steuereinheit 33, wo sie mit einer ge
speicherten Sollcodeinformation verglichen wird.
Wenn die beiden Codeinformationen übereinstimmen, dann wird
ein Freigabesignal an die Steuereinheit 33 geschickt. Die
Steuereinheit 33 steuert daraufhin ein Sicherheitsaggregat 34
im Kraftfahrzeug an. Dieses Aggregat kann eine Türschloßen
triegelung oder eine Motorsteuerungsfreigabe (Wegfahrsperre)
sein.
Unter einer Wegfahrsperre sind solche elektronischen Geräte
im Kraftfahrzeug zu verstehen, die ein Starten des Motors nur
bei berechtigter Freigabe ermöglichen. So kann beispielsweise
die Motorsteuerung, ein Ein/Aus-Ventil in der Kraftstofflei
tung oder ein Schalter im Zündkreis von der Steuereinheit 33
freigegeben werden.
Spannungen oder Ströme, die mit einer bestimmten Frequenz
schwingen, werden durch zwei Größen, und zwar Amplitude und
Phasenlage, eindeutig bestimmt. Zur Veranschaulichung von
solchen Größen werden diese üblicherweise in einem Zeigerdia
gramm in der komplexen Ebene Z dargestellt. Dabei wird auf
der x-Achse der Realteil und auf der y-Achse der Imaginärteil
aufgetragen.
In den Fig. 4a bis 4c sind die Zeigerdiagramme derjenigen
Größen dargestellt, wie sie von dem Demodulator 31 erfaßt
werden. Zeiger A bezeichnen die Amplituden der Größen ohne
Einwirkung des Transponders 2 und die Zeiger B die Größen
(Modulationsamplituden) bei Einwirkung des Transponder 2. Der
Zeiger T zeigt den Einfluß infolge des induktiven Koppelns
des Transponders 2 mit seiner Codeinformation.
Im Normalfalle ändert sich durch die Belastungsmodulation
durch den Transponder die Amplitude und die Phase der Schwin
gung (Fig. 4a und 4b). Der Zeiger dreht sich infolge der
Phasenänderung um den Winkel ϕ und ändert sich in seinem Be
trag. Die Differenz der Amplituden ist dabei mit B′ bezeich
net. B′ stellt einen Teil der Codeinformation dar. In Fig.
4a hat sich die Modulationsamplitude positiv geändert (die
Amplitude wurde größer), in Fig. 4b dagegen negativ (die Am
plitude wurde kleiner).
Infolge von fertigungsbedingten Toleranzen der verwendeten
Bauelemente der Schwingkreise oder infolge von Temperaturän
derungen kann es in Ausnahmefällen vorkommen, daß sich zwar
die Phase des Zeigers ändert, jedoch nicht (oder nur kaum)
seine Amplitude. Dieser Fall ist in Fig. 4c dargestellt.
Durch den Demodulator 31 wird daher keine Betragsänderung er
kannt, da dieser die Phase nicht erfaßt. An seinem Ausgang
liegt dann keine Codeinformation an, obwohl der funktionsfä
hige Transponder 2 auf den Schwingkreis einwirkt. In solch
einer Situation befindet sich der Arbeitspunkt des Schwing
kreissystems in einer sogenannten "Nullstelle".
Eine solche Lage des Arbeitspunktes ist unerwünscht. Sie
könnte mit sehr großem Aufwand vermieden werden, z. B. durch
Ausselektieren der Bauelemente mit nur kleinen Toleranzen,
und/oder durch eine aufwendige Temperaturregelung der gesam
ten Schaltung.
Erfindungsgemäß wird dies dagegen dadurch gelöst, daß das
Schwingkreissystem "verstimmt" wird, wenn sich der Schwing
kreis mit seinem Arbeitspunkt in einer Nullstelle befindet.
Infolgedessen wird der Arbeitspunkt aus der Nullstelle her
ausbewegt.
Das Schwingkreissystem kann durch Ändern seiner Resonanzfre
quenz fR oder durch Ändern seiner Erregerfrequenz fE ver
stimmt werden, d. h. die Erregerfrequenz fE und die Resonanz
frequenz fR verändern sich relativ zueinander aufgrund äuße
rer Beeinflussung.
Zur Resonanzfrequenz fR tragen nur die Größen der Bauele
mente, wie Induktivitäten der Spulen 11 oder 21 und Kapazitä
ten der Kondensatoren 12 oder 22 sowohl vom Sender 1 als auch
vom Transponder 2 bei. Da die Bauelemente des Transponders 2
in den Zündschlüssel fest vergossen sind, ist es einfacher,
nur die Größen der Sendespule 11 und des Sendekondensators 12
zu ändern.
In den Fig. 5a bis 5d sind einige Möglichkeiten gezeigt,
Induktivität oder Kapazität des Senderschwingkreises zu ver
ändern. Hierzu werden Serieninduktivitäten oder Parallelin
duktivitäten (Zusatzspule 111) sowie Serienkapazitäten oder
Parallelkapazitäten (Zusatzkondensator 121) zu den im
Schwingkreis vorhandenen Induktivitäten (Sendespule 11) und
Kapazitäten (Sendekondensator 12) hinzu- oder weggeschaltet.
Durch diese Änderung der Induktivitäten bzw. Kapazitäten än
dert sich die Resonanzfrequenz fR des Schwingkreises, und da
mit ändert sich der Arbeitspunkt, da sich der Unterschied
oder die Differenz zwischen Erregerfrequenz fE und Resonanz
frequenz fR geändert hat.
Als Schaltelemente 101 können Standarddioden oder Transisto
ren verwendet werden. Wird beispielsweise nach spätestens
drei Versuchen von der Auswerteeinheit erkannt, daß kein aus
wertbares Codesignal vorliegt, d. h. der Arbeitspunkt befindet
sich in einem Nullstellenbereich, so werden die Serien-
/Parallelinduktivitäten oder Serien-/Parallelkapazitäten
durch die Auswerteeinheit 3 gesteuert hinzu- oder weggeschal
tet.
In der Fig. 6 ist ein Toleranzlagenschema dargestellt, aus
dem die Lage des Arbeitspunktes und die Lage der Nullstellen
bereiche 52 sichtbar sind. Der Arbeitspunkt des Schwingkreis
systems wird durch die Systemparameter Frequenz, Amplitude
und Phase festgelegt. Der Arbeitspunkt ist in Abhängigkeit
der Änderung der normierten Resonanzfrequenz des Senders Δ
fRS/fRS (x-Achse) und der Änderung der normierten Resonanz
frequenz des Transponders ΔfRT/fRT (y-Achse) aufgetragen.
Da die Frequenz von den Werten der Bauelemente abhängig ist,
liegt der Arbeitspunkt bei vorbestimmten Werten der Bauele
mente und bei einer bestimmten Temperatur in irgendeinem vor
bestimmten Punkt der x-y-Ebene von Fig. 6.
Die Lage des Arbeitspunktes ist durch die Leistungsgrenze 51
begrenzt, da in einem Arbeitspunkt außerhalb dieser Grenze 51
zu wenig Energie zum Transponder 2 und damit eine zu geringe
Modulationsamplitude zu dem Demodulator 31 gelangt, so daß
keine Demodulation möglich ist.
Ändert sich die Temperatur oder die Werte der Bauelemente
aufgrund von Bauelementetoleranzen, so verschiebt sich der
Arbeitspunkt innerhalb der x-y-Ebene. Beim Entwurf eines er
findungsgemäßen Diebstahlschutzsystems werden die Werte so
berechnet, daß sich der Arbeitspunkt bei einer bestimmten
Temperatur sicher entweder in einer normalen Signallage 53
oder einer invertierten Signallage 54 befindet. Bei der Di
mensionierung des Schwingkreises wird immer versucht, daß der
Arbeitspunkt möglichst in der Mitte, d. h. weit weg von den
Nullstellenbereichen 52 liegt.
In einer solchen Soll-Lage kann die Codeinformation des
Transponders 2 sicher aus der Schwingung extrahiert werden,
da der Demodulator 31 eine genügend große Amplitude - unab
hängig von ihrem Vorzeichen - erhält. In der normalen Signal
lage 53 wird die normale Codeinformation, wie sie vom Trans
ponder 2 abgegeben wird, erfaßt. In der invertierten Signal
lage wird die invertierte Codeinformation erfaßt, die sich
nur durch das Vorzeichen von der normalen Codeinformation un
terscheidet. Daher ist es gleichgültig, ob der Demodulator 31
die normale Codeinformation oder nur die invertierte Codein
formation erfaßt.
Aus den Codeinformationen kann erkannt werden, ob der Benut
zer berechtigt war, sich Zutritt zu dem Fahrzeug zu verschaf
fen oder das Fahrzeug zu starten.
Aufgrund von fertigungsbedingten Bauelementetoleranzen oder
durch Einfluß der Temperatur kann sich der Arbeitspunkt indes
unerwünschterweise soweit verschieben, daß er in einem Null
stellenbereich 52 liegt. In diesem Bereich wird die Codein
formation nicht erkannt, da sich der Betrag der Amplitude
nicht oder nur zu wenig geändert hat. Daher muß der Arbeits
punkt so beeinflußt werden, daß er wieder in eine sichere La
ge (normale 53 oder invertierte Signallage 54) wandert.
Dies wird durch Ändern der Differenz zwischen Resonanzfre
quenz fR und Erregerfrequenz fE bewerkstelligt, d. h. der
Schwingkreis wird verstimmt, wenn der Arbeitspunkt zunächst
in einer Nullstelle liegt.
In der Fig. 6 wird die Lage des Arbeitspunktes abhängig von
Änderungen in der Frequenz des Senderschwingkreises AfRS und
von Änderungen in der Frequenz des Transponderschwingkreises
AfRT dargestellt. Änderungen der Frequenz können sowohl die
Resonanzfrequenz fR als auch die Erregerfrequenz fE betref
fen.
Mit Pi (i= 0 bis 5) sind jeweils Arbeitspunkte bezeichnet.
Zur besseren Erläuterung wird angenommen, daß der Arbeits
punkt P₀ oder P₃ zunächst infolge von Temperatureinfluß oder
Bauelementetoleranzen in einer Nullstelle innerhalb des Null
stellenbereichs 52 liegt (was bei dem Diebstahlschutzsystem
jedoch die Ausnahme sein sollte) . Die Breite des Nullstellen
bereichs 52 hängt von der Güte oder Empfindlichkeit des Demo
dulators 31 ab. Je kleinere Amplituden er noch auswerten
kann, desto schmäler ist der Nullstellenbereich 52.
Änderungen der Differenz zwischen der Resonanzfrequenz fR des
Senders 1 und der Erregerfrequenz fE wirken sich nur in x-
Richtung aus. Dagegen wirken sich Änderungen der Differenz
zwischen der Resonanzfrequenz fR des Transponders 2 und der
Erregerfrequenz fE aus nur in y-Richtung aus. Wenn also nur
die Resonanzfrequenz fR des Senderschwingkreises (Änderung
der Werte der Bauelemente des Senders 1) geändert wird, so
bewegt sich der Arbeitspunkt ausschließlich in horizontaler
Richtung, d. h. vom Arbeitspunkt P₀ entweder nach P₁ oder nach
P₂ (durch die Pfeile in Fig. 6 dargestellt) je nach Größe
der Änderung von Kapazität und Induktivität im Schwingkreis.
Die Größe der Serien/Parallel-Induktivität oder der Seri
en/Parallel-Kapazität die hinzu- oder weggeschaltet wird, muß
so groß bestimmt sein, daß der Arbeitspunkt P₀ sicher aus dem
Nullstellenbereich in eine normale oder invertierte Signallage
wandert.
Statt einer Resonanzfrequenzänderung kann auch eine Erreger
frequenzänderung stattfinden. Durch Ändern der Erregerfre
quenz fE wird sowohl der Transponder 2 als auch der Sender 1
beeinflußt, da sich beide Resonanzfrequenzen relativ zur Er
regerfrequenz fE ändern. Eine Erregerfrequenzänderung ΔfE
bringt daher eine Änderung des Arbeitspunktes P₃ parallel zur
45°-Achse im Toleranzlagenschema. Denn durch eine Erregerfre
quenzänderung schwingt der Schwingkreis, und zwar der Sender-
und Empfängerschwingkreis, mit einer Frequenz, die von der
Resonanzfrequenz fR abweicht. Der Arbeitspunkt bewegt sich
daher vom Arbeitspunkt P₃ nach P₄ oder P₅ (durch Pfeile dar
gestellt). Die Nullstellenbereiche werden dabei auf dem mög
lichst kürzesten Wege verlassen.
Die Erregerfrequenz fE kann auf verschiedene Art und Weisen
geändert werden. Zum einen kann die Oszillatorfrequenz f₀,
die auch zum Takten der Steuereinheit 33 vorgesehen ist, ana
log geändert werden. Dadurch verschiebt sich die Erregerfre
quenz fE. Es kann aber auch ein digitaler Frequenzteiler 41
eingesetzt werden, der zwischen den Oszillator 4 und den
Schwingkreis geschaltet ist. Der Frequenzteiler 41 kann in
digitalen Schritten soweit verändert werden, d. h. die Erre
gerfrequenz fE soweit ändern, bis der Arbeitspunkt sicher in
einer normalen oder invertierten Signallage liegt.
Als weitere Möglichkeit kann ein separater Oszillator 42 vor
gesehen sein, der nur den Schwingkreis erregt, nicht aber die
Auswerteeinheit 3 taktet. Als Oszillator kann ein VCO-Fre
quenzgenerator (Voltage Controlled Oscillator) verwendet wer
den. Der Oszillator 4 wird in dem Fall nur dazu verwendet,
die Auswerteeinheit 3 zu takten, nicht jedoch den Schwing
kreis zu erregen.
Bei jeder Frequenzänderung wird der Schwingkreis dermaßen
verstimmt, daß der Arbeitspunkt sicher von einem Nullstellen
bereich in eine Signallage wandert, in der die Codeinformati
on sicher erfaßt wird.
Die Resonanzkurve (Fig. 3) verdeutlicht die Energiebilanz
des Schwingkreises. Die maximale Energie wird bei der Reso
nanzfrequenz fR übertragen. Bei dieser Frequenz hat die Erre
gerintensität I ihr Maximum. Beim Entwurf des Diebstahl
schutzsystems wird versucht, den Arbeitspunkt immer möglichst
in das Maximum zu legen, d. h. die Erregerfrequenz fE an die
Resonanzfrequenz fR anzunähern und somit die Fläche zwischen
den Nullstellenbereichen 52 möglichst groß zu machen. Infolge
von Toleranzen oder Temperatureinflüssen kann jedoch eine
Differenz zwischen den beiden Frequenzen fE und fR entstehen,
so daß die übertragene Energie bei etwas niedrigeren Werten
liegt und der Arbeitspunkt zu den Nullstellenbereichen 52
wandert.
Wird die Erregerfrequenz fE oder die Resonanzfrequenz fR ge
ändert, so bewegt sich der Arbeitspunkt vom ursprünglichen
Arbeitspunkt P₀ weg entweder nach P₁ oder nach P₂ (durch
Pfeile dargestellt) je nach Frequenzänderung.
Bei der Erfindung wird zunächst versucht, mit dem Arbeits
punkt bei möglichst großer Energieabstrahlung zu sein. Liegt
dieser Arbeitspunkt trotzdem in einer Nullstelle, so muß der
Schwingkreis verstimmt werden. Der Arbeitspunkt kann sich
deswegen weg von der maximalen Energie bewegen. Daher wird
bei der Erfindung eine geringere Energieübertragung in Kauf
genommen und der Arbeitspunkt immer möglichst weit entfernt
von den Nullstellenbereichen gelegt.
Durch einen zusätzlichen Regelkreis 420 wird der Arbeitspunkt
auf möglichst große Leistung gelegt. Ein solcher Regelkreis 6
ist in der Fig. 7 dargestellt. Der gesteuerte Frequenzgene
rator 42 erregt über eine Endstufe 421 die Sendespule 11 und
den Sendekondensator 12 und erzwingt dadurch eine Schwingung.
Die Schwingung wird zwischen dem Kondensator 12 und der Spule
11 über einen Widerstandsteiler 4422 und einen Potentiometer
423 auf den Frequenzgenerator 42 zurückgekoppelt. Somit kann
die Leistung optimiert werden.
Falls sich der zunächst eingestellte Arbeitspunkt in einer
Nullstelle befindet, so muß die Frequenz des Generators 42
und damit die Erregerfrequenz fE verändert werden. Sobald ei
ne Nullstelle erkannt wird, wird über die Steuereinheit 33
ein Signal an den Frequenzgenerator 42 zum Frequenzversatz
gegeben (Frequenzänderung um eine bestimmte Frequenz). Dabei
wird freilich der Arbeitspunkt mit der maximalen Leistung
verlassen. Da aber von der maximalen Leistung ausgegangen
wurde, kann es nicht passieren, daß die Leistungsgrenze 51
überschritten wird, was dagegen in einer Extremsituation der
Fall sein könnte, in der - bedingt durch Bauelementetoleran
zen und Temperatureinfluß - der Arbeitspunkt zunächst nicht
im Maximum der Resonanzkurve liegt und eine Frequenzänderung
von diesem Arbeitspunkt ausgehend entlang der Resonanzkurve
bewegt.
Eine Änderung der Erregerfrequenz fE findet nur innerhalb ei
ner bestimmten Toleranzbreite statt. Sobald eine Nullstelle
erkannt wird, wird die Erregerfrequenz fE um einen gewissen
Betrag geändert. Befindet sich der Arbeitspunkt immer noch in
einer Nullstelle, so wird die Frequenz nochmals geändert. Es
wird nur innerhalb der maximalen Toleranzbreite (maximaler
Frequenzunterschied zur zunächst eingestellten Frequenz) ge
ändert, die so festgelegt ist, daß der Arbeitspunkt auf jedem
Fall in einer sicheren Signallage verschoben wird. Die Fre
quenzänderung darf jedoch nicht so weit gehen, daß die Lei
stungsgrenze 51 überschritten wird.
Sobald der Zündschlüssel ins Zündschloß gesteckt wird, wird
über einen nicht dargestellten, mechanischen, magnetischen
oder elektrischen Schalter die Energiezufuhr zu dem Oszilla
tor 4, 42 und der Auswerteeinheit 3 eingeschaltet. Falls der
Arbeitspunkt zunächst in einer Nullstelle liegt, wird der Re
sonanzkreis verstimmt, jedoch nur innerhalb einer gewissen
Zeitdauer nach Einschalten der Energiezufuhr. Danach wird das
Verfahren abgebrochen und das Fahrzeug kann nicht gestartet
werden oder die Türschlösser bleiben verriegelt, so daß kein
Zutritt zum Kraftfahrzeug möglich ist. Infolgedessen ist ein
Zutritt oder ein Starten des Motors auch mit einem mechani
schen Schlüssel nicht möglich.
Der Schwingkreis kann - bedingt durch seine Bauelemente - bei
spielsweise eine Resonanzfrequenz fR von 125 kHz haben. Die
Auswerteeinheit wird mit einer Oszillatorfrequenz f₀ von etwa
4 MHz getaktet. Um den Oszillator auch zum Erregen des
Schwingkreises zu verwenden, wird ein 1/32-Frequenzteiler 41
zwischen den Oszillator 4 und Schwingkreis eingefügt. Somit
beträgt die Erregerfrequenz fE etwa 125 kHz.
Durch Verändern der Oszillatorfrequenz f₀ um einen bestimmten
Betrag kann die Erregerfrequenz fE geändert und somit der
Schwingkreis verstimmt werden. In dem Oszillator 4 kann ein
sogenannter Keramikresonator verwendet werden, da sich dieser
einfacher als ein Quarzoszillator in seiner Frequenz verän
dern läßt.
Statt der veränderlichen Oszillatorfrequenz f₀ kann der
Schwingkreis auch mit Hilfe eines digitalen Frequenzteilers
verstimmt werden, der beispielsweise mit einem Teiler ein
stellbar von 31,5 bis 32,5 die Oszillatorfrequenz f₀ teilt
und somit die Erregerfrequenz fE ändert. Der Teiler 41 wird
zunächst auf den Wert 32 eingestellt. Wird eine Nullstelle
ermittelt, so wird der Schwingkreis verstimmt und der Teiler
so verändert, daß die Erregerfrequenz fE um etwa 3% von der
vorherigen Frequenz abweicht. Falls sich der Arbeitspunkt im
mer noch innerhalb des Nullstellenbereichs befindet, so wird
das Teilerverhältnis nochmals geändert. Die Änderungen sind
allerdings durch die Leistungsgrenze beschränkt.
Wenn die Oszillatorfrequenz direkt zum Erregen des Schwing
kreises verwendet werden kann, dann wird der Frequenzteiler
41 nicht benötigt (gestrichelt in der Fig. 2 dargestellt).
Es kann aber auch ein externer, analog veränderbarer Oszilla
tor 42 mit einer Oszillatorfrequenz f₀ von etwa 125 kHz ver
wendet werden. Dann ist die Erregerfrequenz fE gleich der Os
zillatorfrequenz f₀ und etwa gleich der Resonanzfrequenz fR
Durch Ändern der Oszillatorfrequenz f₀ wird dann der Schwing
kreis verstimmt. Für die Auswerteeinheit wird in dem Fall ein
unabhängiger Oszillator 4 verwendet, der sonst keinen Einfluß
auf den Schwingkreis hat.
Die Steuereinheit 33 kann durch einen Mikroprozessor oder
durch eine funktionell gleichwertige Schaltungsanordnung rea
lisiert werden. Daher kann die Funktion des Komparators 32
auch durch den Mikroprozessor in der Steuereinheit 33 über
nommen werden. Die Sollcodeinformation ist in einem nicht
dargestellten Speicher (ROM, EEPROM) der Auswerteeinheit 3
gespeichert.
Claims (11)
1. Diebstahlschutzsystem für ein Kraftfahrzeug mit
- - einem tragbaren Transponder (2), der eine Codeinformation trägt,
- - einer stationären Antenne (11), die einen Schwingkreis (11, 12) aufweist, dessen Resonanzfrequenz (fR) durch seine Bau teile bestimmt wird,
- - einem Oszillator (4, 42), der mit einer Oszillatorfrequenz (f₀) schwingt und dessen Ausgangsgröße als Erregergröße mit einer Erregerfrequenz (fE) zum Erzwingen einer Schwingung des Schwingkreises (11, 12) verwendet wird,
- - einer Auswerteeinheit (3), der die Schwingung des Schwing kreises zugeführt wird,
- - wobei die Schwingung in ihrer Amplitude abhängig von der Codeinformation des Transponders (2) moduliert, die modul ierte Schwingung durch die Auswerteeinheit (3) erfaßt, die Codeinformation daraus demoduliert, in einem Komparator (32) mit einer Sollcodeinformation verglichen wird und bei Übereinstimmung ein Freigabesignal an ein Sicherheitsaggre gat (34) gesendet wird, und
- - wobei die Erregerfrequenz (fE) oder die Resonanzfrequenz (fR) des Schwingkreises verändert wird, wenn zunächst keine Codeinformation durch die Auswerteeinheit (3) erkannt wird.
2. Diebstahlschutzsystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Schwingkreis eine Sendespule (11) und einen in Reihe oder
parallel dazu angeordneten Kondensator (12) aufweist, die die
Resonanzfrequenz (fR) bestimmen.
3. Diebstahlschutzsystem nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Resonanzfrequenz (fR) des Schwingkreises durch Hinzu-
oder Wegschalten zumindest einer Serien- oder Parallelinduk
tivität (111) und/oder zumindest einer Serien- oder Parallel
kapazität (121) zu der Sendespule (11) bzw. des Kondensators
(12) verändert wird.
4. Diebstahlschutzsystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Erregerfrequenz (fE) durch Ändern der Oszillatorfrequenz
(f₀) verändert wird.
5. Diebstahlschutzsystem nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Erregerfrequenz (fE) durch einen einstellbaren Frequenz
teiler (41), der zwischen dem Oszillator (4) und dem Schwing
kreis (11, 12) angeordnet ist, verändert wird.
6. Diebstahlschutzsystem nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Erregerfrequenz (fE) nur innerhalb einer vorbestimmten
Toleranzbreite geändert wird
7. Diebstahlschutzsystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Transponder (2) auf einem Zündschlüssel angeordnet ist
und der Zündschlüssel die Energiezufuhr für den Oszillator
(4, 42) und die Auswerteeinheit (3) einschaltet.
8. Diebstahlschutzsystem nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Erregerfrequenz (fE) oder die Resonanzfrequenz (fR) nur
innerhalb einer vorbestimmten Zeitdauer nach Einschalten der
Energiezufuhr geändert wird.
9. Diebstahlschutzsystem nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Transponder (2) über eine Empfangsspule (21) mit der Sen
despule (11) induktiv gekoppelt ist.
10. Diebstahlschutzsystem nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Schwingung des Schwingkreises abhängig von der Codeinfor
mation infolge der induktiven Kopplung belastungsmoduliert
wird.
11. Diebstahlschutzsystem nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Sicherheitsaggregat (34) ein Türschloß oder eine Wegfahr
sperre ist.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of patent without earlier publication of application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8365 | Fully valid after opposition proceedings | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: CONTINENTAL AUTOMOTIVE GMBH, 30165 HANNOVER, DE |
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| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20140301 |