DE4425199A1 - Verfahren zum Bedrucken von Wellpappe sowie Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Bedrucken von Wellpappe sowie Einrichtung zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bedrucken von Wellpappe, sowie eine
Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Verfahren der eingangs beschriebenen Art werden in der papiererzeugenden
Industrie bei der Bedruckung des fertigen Wellpappmaterials angewendet. Dabei
kommen die bekannten Verfahren des Flexodrucks, bei dem die Aufbringung der
Druckfarbe direkt mittels erhabener, aus nachgiebigem Material gefertigter
Druckformen durchgeführt wird, oder des Offsetdrucks, bei dem der Druck indirekt
über einen in der Regel mit einem Gummituch überspannten Zylinder erfolgt, zum
Einsatz. Diese nach dem Stand der Technik bekannten Verfahren zum Bedrucken
von Wellpappe weisen jedoch hinsichtlich dreier Aspekte gravierende Nachteile auf:
Zum einen bildet die meist geringe Losgröße der einzelnen Druckaufträge ein
Problem bei der Wellpappbedruckung. Prinzipbedingt muß bei den Druckverfahren
nach dem Stand der Technik für jeden einzelnen Auftrag eine komplett neue
Druckform, auch Klischee genannt, hergestellt werden. Dieser Herstellungsprozeß
ist aufwendig und teuer, und zudem fallen infolge der notwendigen Umrüstarbeiten
an den Druckmaschinen hohe Kosten an.
Das zweite Problem besteht in der oft unzureichenden Qualität des
Druckergebnisses. Die Qualität leidet hauptsächlich deshalb, weil die
Wellpappoberfläche aufgrund der zwischen den Deckbahnen liegenden Welle
ebenfalls leicht wellenförmig ist. Die Konturen der Druckzeichen sind daher häufig
unregelmäßig und wellig, und die Intensitätverteilung der aufgebrachten Druckfarbe
ist oftmals ungleichmäßig.
Die Ursache dafür, daß diese unzureichende Druckqualität nicht mittels einer
Erhöhung des Drucks zwischen Kartonoberfläche und Druckform verbessert werden
kann, liegt in der Existenz des dritten Problems begründet: Eine Steigerung des
Drucks auf die Kartonoberfläche verbietet sich deshalb, weil dadurch ansonsten die
innen liegende Welle zusammengedrückt und geschwächt würde,
worunter die Qualität des Endprodukts erheblich leiden würde. Es ist bei den
Druckverfahren nach dem Stand der Technik sogar der Fall, daß selbst bei Drücken,
die zu nicht befriedigenden Druckqualitäten führen, die Stabilität des Endprodukts
durch eine Schwächung der Welle infolge des Drucks auf die Deckbahn beim
Druckvorgang beeinträchtigt wird.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, ein Verfahren zum Bedrucken von Wellpappe vorzuschlagen, das auch
bei geringen Losgrößen wirtschaftlich und schnell arbeitet und häufige
Maschinenumrüstungen vermeidet. Außerdem soll eine negative Beeinträchtigung
der Produktqualität vermieden werden. Weiter soll eine Vorrichtung zur
Durchführung eines solchen Verfahrens vorgeschlagen werden.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß hinsichtlich des Verfahrens dadurch gelöst, daß
Druckfarbe mittels mindestens eines im Abstand zu einer Wellpappbahn
angeordneten Düsenkopfes, der über mindestens eine Steuerleitung mit mindestens
einer Steuereinheit verbunden ist, berührungslos auf die sich in
Bahnbewegungsrichtung bewegende Wellpappbahn aufgespritzt wird. Das
erfindungsgemäße Verfahren arbeitet aufgrund des Abstandes zwischen Düsenkopf
und Wellpappbahn berührungslos, so daß außer dem völlig vernachlässigbaren
Impuls der aufzubringenden Druckfarbe keinerlei Kraftwirkung auf die Oberfläche
der Wellpappbahn ausgeübt wird. Es findet folglich bei dem erfindungsgemäßen
Verfahren keine Schädigung der Kartonage durch Schwächung der
zwischenliegenden Welle infolge von irgendwelchen von mechanisch wirkenden
Druckmedien ausgeübten Kräften statt, so daß die hohe Festigkeit des
ursprünglichen Wellpappmaterials auch nach der Bedruckung noch voll erhalten
bleibt. Des weiteren ist durch Anwendung des Verfahrens nach der Lehre der
Erfindung eine sehr gute Druckqualität sowohl hinsichtlich der Konturen der
Druckzeichen als auch hinsichtlich der Gleichmäßigkeit der Intensität der
Druckfarbe zu erzielen, da sich die Druckfarbe beim erfindungsgemäßen
Aufbringungsprozeß ohne nachteilige Effekte der Welligkeit der Deckbahn der
Wellpappe anpassen kann.
Die Herstellung auch sehr breiter Druckzeichen ist dann möglich, wenn ausreichend
viele Düsenköpfe, die jeweils eine Vielzahl von Düsen aufweisen können,
nebeneinander angeordnet werden. Die Druckbreite kann somit, falls dies
gewünscht ist, so groß wie die Breite der zu bedruckenen Wellpappbahn sein. Weil
keine mechanischen oder sonstwie nur schwer veränderlichen Druckformen zum
Einsatz kommen, weist das Verfahren gemäß der Erfindung eine sehr große
Flexibilität beim Drucken der verschiedensten Zeichen auf. Je nachdem mittels
welcher Düsen zu welchen Zeiten Druckfarbe auf die Wellpappbahn aufgebracht
wird, lassen sich beliebige Druckzeichen erzeugen, wobei auch zeitlich unmittelbar
aufeinanderfolgende Wechsel zwischen den verschiedensten Zeichen möglich sind.
Dies ist insbesondere deshalb möglich, weil die einzelnen Düsen innerhalb des
Düsenkopfes von einer über eine Steuerleitung verbundenen Steuereinheit
ansteuerbar sind. Ist diese Steuereinheit, wie es nach dem Stand der Technik
bekannt und üblich ist, frei programmierbar, so können in rascher Abfolge die
verschiedensten Druckzeichen erzeugt werden, wobei Programme zur Steuerung
des Druckablaufs sowie Steuerbefehle für eine Anzahl der benutzten Zeichen z. B.
in einer in der Steuereinheit integrierbaren Speichereinheit ablegbar und aufrufbar
sind. Weiter bringt die Erfindung den Vorteil mit sich, daß bei den Düsenköpfen auf
die Technologie von nach dem Stand der Technik bekannten Düsenköpfen
sogenannter Ink-Jet-Drucker oder Tintenstrahldrucker zurückgegriffen werden kann.
Durch die große Marktverbreitung solcher Tintenstrahldrucker sind diese
Düsenköpfe ausgereift und kostengünstig herstellbar. Es ist lediglich eine
Anpassung an die besonderen Verhältnisse der Wellpappbedruckung hinsichtlich
einiger Düsen- und Druckfarbparameter erforderlich. Mit dem erfindungsgemäßen
Verfahren ist folglich die Bedruckung von Wellpappe zur Herstellung auch von
Kleinstauflagen von Kartons mit völlig unbeeinträchtigten Festigkeitswerten auf
sehr vorteilhafte, schnelle und kostengünstige Weise durchführbar.
Gemäß einer Ausgestaltungsvariante der Erfindung wird vorgeschlagen, daß
mindestens ein Düsenkopf mindestens quer zur Bahnbewegungsrichtung beweglich
ist. Auf diese Weise ist bei entsprechend ausgestalteter Bewegungsmöglichkeit
selbst bei einem im Vergleich zur Wellpappbahn schmalen Düsenkopf jede Stelle
entlang der Breite der Wellpappbahn erreichbar und auch bedruckbar. So können
z. B. durch eine einfache Überlagerung einer geradlinigen Oszillierbewegung des
Düsenkopfes mit der im allgemeinen geradlinig gleichförmigen (d. h. eine konstante
Geschwindigkeit aufweisenden) Bahnbewegung der Wellpappbahn Druckzeichen
in Form von Sinuswellen erzeugt werden.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß
Druckfarbe bei mindestens einem Düsenkopf mit mehreren mindestens in
Bahnbewegungsrichtung hintereinander angeordneten Düsen aufgespritzt wird. Auf
diese Weise lassen sich auch bei hohen Geschwindigkeiten der Wellpappbahn in
Bahnbewegungsrichtung qualitativ hochwertige Druckzeichen erzeugen, da entlang
der betreffenden, sich überdeckenden Düsenbereiche Druckfarbe mittels mehrerer
Düsen, gleichzeitig oder zeitlich verschoben, aufgespritzt wird.
Im Hinblick auf eine Einrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens ist die Aufgabe dadurch gelöst, daß eine Einrichtung, gekennzeichnet
durch eine Trageinrichtung mit mindestens einem über mindestens eine
Steuerleitung mit mindestens einer Steuereinheit verbundenden Düsenkopf für die
Aufbringung von Druckfarbe, wobei der Düsenkopf mittels der Trageinrichtung in
geeignetem Abstand von der zu bedruckenden Oberfläche der Wellpappbahn
positionierbar ist, vorgeschlagen wird.
Es werden somit an sich bekannte Baugruppen in gegenüber dem Stand der
Technik neuer Kombination verwendet, wodurch sich mit überraschend einfachen
Mitteln das gewünschte Druckergebnis auf Wellpappbahnen schnell und mit hoher
Flexibilität erzielen läßt. Die Trageinrichtung, an der mindestens ein Düsenkopf
vorgesehen ist, kann dabei oberhalb und/oder unterhalb der Wellpappbahn
angeordnet werden. Durch eine entsprechend lange Ausgestaltung der
Steuerleitung kann die Steuereinheit in ausreichender Entfernung von der
Wellpappbahn und dem Düsenkopfangebrachtsein. Es kann unter Umständen auch
vorteilhaft sein, die Trageinrichtung derart zu gestalten, daß ein und dieselben
Düsenköpfe sowohl von oben als auch von unten an der Wellpappbahn angeordnet
sein können. Somit läßt sich z. B. eine wechselweise Bedruckung der Innen- sowie
der Außenseite der aus der Wellpappbahn hergestellten Kartons erzielen.
Vorteilhafterweise ist der Abstand zwischen dem Düsenkopf und der Wellpappbahn
veränderbar gestaltet, so daß der Einsatz von unterschiedlichen Düsenköpfen mit
verschiedenen Anforderungen an den Abstand zu der zu bedruckenden Oberfläche
keine Probleme bereitet.
Gemäß einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist vorgesehen,
daß für die Breite des zu bedruckenden Streifens mehrere Düsenköpfe vorgesehen
sind. Somit lassen sich auch sehr breite Wellpappbahnen, wenn es erwünscht wird,
durchgehend von einem Rand bis zum anderen bedrucken. Dabei muß der zu
bedruckende Steifen natürlich nicht unbedingt der gesamten Breite der
Wellpappbahn entsprechen. Durch die Anordnung mehrere Düsenköpfe
nebeneinander ist ein Rückgriff auf Standardbauteile möglich, die einzeln
genommen eine unzureichende Breite aufweisen, so daß auf eine Neuanfertigung
besonders breiter Düsenköpfe verzichtet werden kann.
Weiterhin ist nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung noch vorgeschlagen,
daß mindestens ein Düsenkopf mindestens quer zur Bahnbewegungsrichtung der
Wellpappbahn verfahrbar und positionierbar angeordnet ist. Wenn die Möglichkeit
zum Verfahren des beweglichen Düsenkopfes dahingehend realisiert wird, daß alle
Stellen entlang der Breite der Wellpappbahn erreichbar sind, so lassen sich folglich
auch mit z. B. nur einem einzigen Düsenkopf Druckzeichen an beliebiger Stelle auf
der Wellpappbahn erzeugen. Sollen z. B. wechselweise und zeitlich
aufeinanderfolgend mehrere Bereiche auf der Wellpappbahn, die über die gesamte
Breite verteilt sein können, bedruckt werden, so ist hierzu gemäß der Lehre der
beschriebenen Erfindung nicht unbedingt eine vollständige Überdeckung der Bahn
mit Düsenköpfen erforderlich.
Die erfindungsgemäße Einrichtung weiter ausgestaltend wird vorgeschlagen, daß
bei mindestens einem Düsenkopf mindestens in Bahnbewegungsrichtung mehrere
Düsen hintereinander angeordnet sind. Hierdurch können die Vorteile der
Aufbringung von Druckfarbe mittels mehrere hintereinander angeordneter Düsen
mit sich überdeckenden Spritzbereichen, nämlich eine sehr gute Qualität der
Druckzeichen auch bei hohen Bahngeschwindigkeiten, erzielt werden. Zu diesem
Zweck ist die Verwendung eines einzigen Düsenkopfes (gesehen in
Bahnbewegungsrichtung) hinreichend, wenn der Düsenkopf, wie zuvor geschildert,
gemäß dieser Ausbildung der Erfindung mit mehreren hintereinander angeordneten
Düsen versehen ist.
Schließlich ist nach einer Ausgestaltungsvariante der Erfindung vorgesehen, daß
mindestens in Bahnbewegungsrichtung mehrere Düsenköpfe hintereinander
angeordnet sind. In diesem Fall lassen sich qualitativ hochwertige Druckzeichen
dadurch erzeugen, daß sich überdeckende Düsenbereiche mehrerer Düsen durch
eine Anordnung mehrerer Düsenköpfe in Bahnbewegungsrichtung hintereinander
realisiert werden. Somit ist der Rückgriff auf handelsübliche Düsenköpfe mit in
Bahnbewegungsrichtung lediglich einfacher Düsenbestückung möglich. Die
hintereinander angeordneten Düsenköpfe können dabei an einem oder mehreren
Trageinrichtungen vorgesehen sein.
Die Erfindung soll nun anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert werden.
Es zeigen
Fig. 1 Schematische Darstellung einer beispielhaften Einrichtung zur
Durchführung des Verfahrens in einer Seitenansicht
Fig. 2 wie Fig. 1, jedoch in einer Draufsicht, teilweise im Aufbruch
Fig. 3 wie Fig. 2, jedoch mit einem quer zur Bahnbewegungs
richtung verfahrbaren Düsenkopf, teilweise im Aufbruch.
Aus den Fig. 1 und 2 ist zu entnehmen, daß an einer quer zu einer
Wellpappbahn 1 angebrachten Trageinrichtung 6 beispielsweise drei ebenfalls quer
zur Wellpappbahn 1 angeordnete Düsenköpfe 2 angebracht sind. Die Wellpappbahn
1 bewegt sich in der Regel mit konstanter Geschwindigkeit in
Bahnbewegungsrichtung 3 und wird dabei von Stütz- und Transportwalzen geführt
und angetrieben.
In den Düsenköpfen 2 kann nebeneinander und in der Regel mindestens quer zur
Bahnbewegungsrichtung 3 eine beliebige Zahl von Düsen zur Aufbringung von
Druckfarben auf die Wellpappbahn 1 angeordnet sein. Im abgebildeten Beispiel sind
auch in Bahnbewegungsrichtung 3 gesehen, mehrere Düsen hintereinander
angeordnet, im konkreten Fall drei. Die jeweils auf einer zur
Bahnbewegungsrichtung 3 parallelen Achse liegenden Düsen weisen dabei sich
überdeckende Spritzbereiche auf, wodurch eine besonders gute Druckqualität auch
bei hohen Bahngeschwindigkeiten erzielbar ist. Die Düsen befinden sich alle im
Abstand von der Wellpappbahn 1, so daß es folglich zu keinerlei Berührung mit der
Wellpappbahn 1 kommt. Der Abstand der Düsenköpfe 2 zur Wellpappbahn 1 ist
dabei veränderlich einstellbar.
Aus Fig. 2 ist zu erkennen, daß mittels jeder Düse Druckfarbe in einem ihr
zugeordneten, quer zur Bahnbewegungsrichtung 3 verlaufenden Bereich der
Wellpappbahn 1 aufgebracht werden kann. Dabei ist es möglich und sinnvoll, die
Düsen innerhalb des Düsenkopfes 2 mit einem derart kleinen Abstand zueinander
anzuordnen, daß die zugeordneten Bereiche unmittelbar aneinander angrenzen oder
sich überschneiden. Somit ist es möglich, überall auf der gesamten Breite der
Wellpappbahn 1 Druckfarbe aufzubringen. Bei den nach dem Stand der Technik
bekannten und handelsüblichen Düsenköpfen von Tintenstrahl- oder Ink-Jet-
Druckeinrichtungen ist diese Anordnung der Düsen innerhalb des Düsenkopfes
realisiert.
Fig. 2 zeigt weiter, wie die Düsenköpfe 2 über eine gemeinsame Steuerleitung 4
mit einer Steuereinrichtung 5 verbunden sind. Die Steuereinrichtung 5 kann z. B.
eine frei programmierbare Maschinensteuerung sein, die über eine
Eingabeeinrichtung und eine Speichereinrichtung verfügt, so daß sehr rasch
Änderungen in der Gestalt und Abfolge der zu druckenden Zeichen vorgenommen
werden können. Zu diesem Zweck kann die Steuereinheit 5 in ausreichend großer
Entfernung von den Düsenköpfen 2 bzw. der Wellpappbahn 1 angeordnet werden.
Ferner ist zu erkennen, daß die drei quer zur Bahnbewegungsrichtung 3
nebeneinander angeordneten Düsenköpfe 2 die gesamte Breite der Wellpappbahn
1 überspannen, so daß an jeder beliebigen Stelle der Bahn Druckzeichen
aufgebracht werden können.
Aus Fig. 3 kann entnommen werden, wie ein Düsenkopf 2 mit z. B. einreihiger
Düsenbestückung quer zur Bahnbewegungsrichtung 3 verfahrbar an der
Trageinrichtung 6 angeordnet ist. Somit ist jede Stelle der gesamten Bahnbreite
erreichbar, so daß auch mit einem an sich schmalen Düsenkopf 2 Druckzeichen
über die gesamte Breite der Wellpappbahn 1 erzeugt werden können. Die
Steuerleitung 4 kann zu diesem Zweck flexibel gestaltet und der Antrieb des
Düsenkopfes 2 mittels einer bekannten Verstelleinrichtung erfolgen.
Bezugszeichenliste
1 Wellpappbahn
2 Düsenkopf
3 Bahnbewegungsrichtung
4 Steuerleitung
5 Steuereinheit
6 Trageinrichtung
2 Düsenkopf
3 Bahnbewegungsrichtung
4 Steuerleitung
5 Steuereinheit
6 Trageinrichtung
Claims (8)
1. Verfahren zum Bedrucken von Wellpappe, dadurch gekennzeichnet, daß
Druckfarbe mittels mindestens eines im Abstand zu einer Wellpappbahn (1)
angeordneten Düsenkopfes (2), der über mindestens eine Steuerleitung (4)
mit mindestens einer Steuereinheit (5) verbunden ist, berührungslos auf die
sich in Bahnbewegungsrichtung (3) bewegende Wellpappbahn (1)
aufgespritzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein
Düsenkopf (2) mindestens quer zur Bahnbewegungsrichtung (3) beweglich
ist.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
Druckfarbe bei mindestens einem Düsenkopf (2) mit mehreren mindestens
in Bahnbewegungsrichtung (3) hintereinander angeordneten Düsen
aufgespritzt wird.
4. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1
bis 3, gekennzeichnet durch mindestens eine Trageinrichtung (6) mit
mindestens einem über mindestens eine Steuerleitung (4) mit mindestens
einer Steuereinheit (5) verbundenen Düsenkopf (2) für die Aufbringung von
Druckfarbe, wobei der Düsenkopf (2) mittels der Trageinrichtung (6) im
geeigneten Abstand von der zu bedruckenden Oberfläche der Wellpappbahn
(1) positionierbar ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß für die Breite
des zu bedruckenden Streifens mehrere Düsenköpfe (2) vorgesehen sind.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein Düsenkopf (2) mindestens quer zur
Bahnbewegungsrichtung (3) der Wellpappbahn (1) verfahrbar und
positionierbar angeordnet ist.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
bei mindestens einem Düsenkopf (2) mindestens in Bahnbewegungsrichtung
(3) mehrere Düsen hintereinander angeordnet sind.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens in Bahnbewegungsrichtung (3) mehrere Düsenköpfe (2)
hintereinander angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4425199A DE4425199A1 (de) | 1994-07-16 | 1994-07-16 | Verfahren zum Bedrucken von Wellpappe sowie Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE4425199A DE4425199A1 (de) | 1994-07-16 | 1994-07-16 | Verfahren zum Bedrucken von Wellpappe sowie Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4425199A1 true DE4425199A1 (de) | 1996-01-18 |
Family
ID=6523361
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4425199A Withdrawn DE4425199A1 (de) | 1994-07-16 | 1994-07-16 | Verfahren zum Bedrucken von Wellpappe sowie Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Country Status (1)
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