DE4421399A1 - Elektromotor - Google Patents
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Description
Diese Erfindung bezieht sich auf einen Elektromotor und insbesondere
auf einen geschichteten Statorkern oder Blechkranz
des Elektromotors.
In jüngerer Zeit sind in weitem Umfang drehzahlveränderliche
Elektromotoren verwendet worden, die durch Steuereinrichtungen
geregelt werden, um ihre Drehzahlen zu verändern. Zu diesem
Zweck besteht ein erhöhter Bedarf für die Gleichförmigkeit in
Kennlinien der Elektromotoren, wie z. B. der Gleichförmigkeit
im während einer Umdrehung des Elektromotors erzeugten Drehmoment,
und in der Gleichförmigkeit in der Leistung und/oder den
Betriebseigenschaften unter den einzelnen Elektromotoren. Auch
besteht ein erhöhter Bedarf für eine Verringerung in der Größe
und im Gewicht aufgrund der jüngsten Erweiterung der Anwendungsgebiete
dieser Elektromotoren.
Im folgenden werden herkömmliche Elektromotoren unter Bezugnahme
auf die Fig. 5 und 6 beschrieben.
Die Fig. 5 ist eine teilweise aufgebrochene Perspektivdarstellung
eines geschichteten Statorkerns eines herkömmlichen Elektromotors
zur Erläuterung einer Art der Ausbildung oder Fixierung
des herkömmlichen geschichteten Kerns. Gemäß Fig. 5 hat
jede Stahlplatte oder jedes Blech eine Mehrzahl von halbkugelförmigen
Verbindungsbuckeln oder -warzen 1 zur Kopplung
der einander benachbarten Stahlbleche. Der geschichtete Kern
wird durch Laminieren der Stahlbleche zu einer gegebenen
Dicke in einem Werkzeug gebildet.
Die Fig. 6 ist ebenfalls eine teilweise aufgebrochene Perspektivdarstellung
eines geschichteten Statorkerns eines herkömmlichen
Elektromotors zur Erläuterung einer anderen Art der Ausbildung
oder Fixierung des herkömmlichen geschichteten Kerns.
Gemäß Fig. 6 hat jedes der Stahlbleche eine Mehrzahl von
Schweißfugen 3 an seinem Außenumfang. Der geschichtete Kern
wird durch Verschweißen der Stahlbleche an ihren jeweiligen
Schweißfugen 3 unter Anwendung des Elektroschweißens, z. B.
des WIG-Schweißens (Wolfram-Inertgas-Schweißen), gebildet.
Anstelle des Elektroschweißens, z. B. des WIG-Schweißens, wurde
in jüngerer Zeit das Laserschweißen entwickelt, wie in der
ungeprüften JP-Patentveröffentlichung Nr. 56-66 923 offenbart
ist, wobei ein geschichteter Kern unter Anwendung des Laserschweißens
gebildet wird.
Keiner der vorerwähnten geschichteten Kerne ist im Hinblick
auf eine Genauigkeit des Innendurchmessers längs einer Achse
des geschichteten Kerns oder auf eine Zylindrizität des geschichteten
Kerns und im Hinblick auf eine Steifigkeit sowie
Festigkeit des geschichteten Kerns zufriedenstellend, was jedoch
Faktoren sind, um die Eigenschaften und Kenngrößen des
Elektromotors zu bestimmen.
Was den geschichteten Kern mit den halbkugelförmigen Verbindungsbuckeln
1, der in Fig. 5 gezeigt ist, angeht, werden beispielsweise
die Stahlbleche unter Verwendung der Verbindungsbuckel
1 als Positioniergrundlagen oder -bezüge in Lage gebracht,
d. h., die Stahlbleche werden nicht unter Verwendung
der Innendurchmesserteile oder der Innenumfänge als Positioniergrundlagen
oder -bezüge geschichtet. Demzufolge wird
eine Zylindrizität des geschichteten Kerns von Fig. 5 mäßig,
d. h. etwa 0,2 mm, wenn ein Innendurchmesser des geschichteten
Kerns bzw. dessen laminierte Dicke 25 mm bzw. 20 mm betragen.
Ferner werden Orte, an denen die Verbindungsbuckel 1 ausgebildet
werden, mit hoher Wahrscheinlichkeit durch die Bauform
des geschichteten Kerns eingeschränkt. Als Ergebnis hat sich
das Problem gestellt, daß gezähnte Teile (Pole oder Polstücke),
die längs des Innenumfangs des geschichteten Kerns ausgebildet
werden und die zur Erzeugung von Vibrationen neigen, nicht
zuverlässig fixiert werden können oder daß im Gegensatz hierzu
Querschnittsflächen von Spalten oder Nuten, die die entsprechenden
Pole zwischen sich bestimmten und Statorwicklungen
aufnehmen, ungern verkleinert werden, um die Verbindungsbuckel
1 schaffen zu können.
Was den geschichteten Kern angeht, der an Teilen an seinem
Außenumfang z. B. durch Elektroschweißen verschweißt wird, wie
in Fig. 6 gezeigt ist, so kann der Kern nur an den Schweißfugen
3 der Stahlbleche verschweißt werden, so daß, wenn keine
Schweißfugen vorgesehen werden, an jedem Stahlblech Schweißränder
geschaffen werden sollten, um die Stahlbleche zur Ausbildung
des geschichteten Kerns zu verschweißen. Weil ferner die
Stahlbleche nicht unter Verwendung ihrer Innendurchmesserteile
oder ihrer Innenumfänge als Positioniergrundlagen oder -bezüge
geschichtet werden, wird in ähnlicher Weise wie bei dem geschichteten
Kern der Fig. 5 die Zylindrizität des geschichteten
Statorkerns der Fig. 6 schlecht. Weil darüber hinaus der geschichtete
Kern an seinem Außenumfang verschweißt wird, können
Pole oder Polstücke, die längs des Innenumfangs ausgebildet
sind, wo die Neigung zur Erzeugung von Schwingungen besteht,
nicht zuverlässig fixiert werden, so daß auch der geschichtete
Kern der Fig. 6 ein Problem hinsichtlich seiner
Steifigkeit und/oder Festigkeit aufwirft.
Wenngleich die oben genannten Veröffentlichung einen geschichteten
Kern beschreibt, der unter Verwendung des Laserschweißens
gebildet wird, so wird gemäß dieser Veröffentlichung der
geschichtete Kern lediglich an Teilen an seiner Außenfläche
verschweißt, was zu dem Kern der Fig. 6 gleichartig ist. Demzufolge
stellt sich auch bei dem geschichteten Kern der genannten
Veröffentlichung das Problem bezüglich seiner Zylindrizität
und Festigkeit wie bei dem geschichteten Kern, der in
Fig. 6 gezeigt ist.
Es ist deshalb ein Ziel dieser Erfindung, einen Elektromotor
mit einem geschichteten Statorkern zu schaffen, der eine gesteigerte
Genauigkeit bezüglich des Innendurchmessers längs
einer Achse des geschichteten Kerns gewährleistet.
Es ist ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, einen
Elektromotor mit einem geschichteten Statorkern zu schaffen,
der eine erhöhte Festigkeit und/oder Steifigkeit an gezähnten
Teilen (Polstücken) hat, die längs eines Innenumfangs des geschichteten
Kerns vorgesehen sind.
Gemäß einem ersten Gesichtspunkt dieser Erfindung umfaßt ein
Elektromotor einen geschichteten Statorkern mit einer Mehrzahl
von Polen längs seines Innenumfangs, wobei jeder der Pole
längs einer vorbestimmten Linie mittels eines Laserschweißens
verschweißt ist.
In Übereinstimmung mit einem zweiten Gesichtspunkt dieser Erfindung
umfaßt ein Elektromotor einen geschichteten Statorkern
mit einer Mehrzahl von Polen längs seines Innenumfangs, wobei
der geschichteten Statorkern mittels Laserschweißens längs
einer vorbestimmten Linie unter Verwendung des von den Polen
bestimmten Innenumfangs als eine Positionierbezug für das
Laserschweißens geschweißt wird.
Gemäß einem dritten Gesichtspunkt dieser Erfindung umfaßt
ein Elektromotor einen Statorkern mit einer Mehrzahl von
Bauelementen, die zur Ausbildung des Statorkerns aufeinandergeschichtet
sind und von denen jedes längs seines Innenumfangs
mehrere Polstücke besitzt, wobei die Polstücke der Bauelemente
untereinander durch ein Laserschweißen in einer Richtung
verschweißt werden, in welcher die Bauelemente zur Ausbildung
des Statorkerns geschichtet sind.
Die vorliegende Erfindung wird anhand der folgenden, auf die
Zeichnungen Bezug nehmenden Beschreibung von lediglich beispielhaft
gegebenen bevorzugten Ausführungsformen verdeutlicht.
Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise aufgeschnittene Perspektivdarstellung
eines geschichteten Statorkerns eines Elektromotors gemäß
einer ersten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2 einen Längsschnitt eines Elektromotors mit einem darin
eingegliederten Statorkern gemäß der Ausführungsform von
Fig. 1, wobei der Schnitt längs der Statorkernachse verläuft;
Fig. 3 einen Querschnitt durch den Elektromotor der Fig. 2
längs einer zur Achse des Statorkerns rechtwinkligen Ebene;
Fig. 4 einen Querschnitt eines geschichteten Statorkerns
eines Elektromotors in einer zweiten bevorzugten Ausführungsform
gemäß der Erfindung, wobei der Schnitt rechtwinklig zur
Achse des Statorkerns verläuft;
Fig. 5 eine teilweise aufgeschnittene Perspektivdarstellung
eines geschichteten Statorkerns eines herkömmlichen Elektromotors
zur Erläuterung der Art der Ausbildung und Fixierung
des geschichteten Kerns;
Fig. 6 eine teilweise aufgeschnittene Perspektivdarstellung
eines anderen herkömmlichen geschichteten Statorkerns zur Erläuterung
dessen Ausbildung und Fixierung.
Die Fig. 1 zeigt in einer teilweise aufgeschnittenen Perspektivdarstellung
einen geschichteten Statorkern 10 eines Elektromotors
in einer ersten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung.
Der Statorkern 10 ist aus einer Mehrzahl von Stahlplatten
oder -blechen, die Bauelemente eines Fertigteils bilden, zusammengesetzt.
Insbesondere sind die Stahlbleche 12 nacheinander
aufeinandergeschichtet, um einen geschichteten Statorkern 10
von zylindrischer Gestalt zu bilden. Jedes der Stahlbleche 12
besitzt eine Mehrzahl von Zähnen oder Polstücken 14 an seinem
Innendurchmesserteil oder längs seines Innenumfangs. Demzufolge
hat der geschichtete Statorkern 10 eine Mehrzahl von
axial sich erstreckenden Polen (Zahnteilen) 16 an seinem Innendurchmesserteil
und längs seines Innenumfangs. Insbesondere
besteht jeder der Pole 16 aus den Polstücken 14 der Stahlbleche
12, so daß sich die Pole längs einer Achse des Statorkerns
10 oder in einer Schichtungsrichtung der Stahlbleche 12 erstrecken.
Mit der Bezugszahl 18 sind Teile der Polstücke 14
der Stahlbleche 12 bezeichnet, die durch ein Laserschweißen
miteinander veschweißt sind.
Die Fig. 2 ist ein Längsschnitt eines Elektromotors, dem der
geschichtete Statorkern 10 der Fig. 1 eingegliedert ist, wobei
der Schnitt längs der Achse des Statorkern 10 oder längs
der Achse einer Abtriebswelle des Motors verläuft. Ein Rotor
20 ist im Statorkern 10 so angeordnet, daß er dem Innenumfang
oder den Polen 16 des Statorkerns 10 gegenüberliegt bzw. zugewandt
ist. Die Fig. 3 zeigt den Elektromotor von Fig. 2 in
einer zur Achse des Statorkerns 10 rechtwinkligen Schnittebene.
Wie den Fig. 1 bis 3 zu entnehmen ist, sind die geschichteten
Polstücke (Zähne) 14 eines jeden Pols (Zahnteils) 16 untereinander
an ihren dem Rotor 20 zugewandten Teilen (Polschuhen)
18 lasergeschweißt. Die geschichteten Polstücke 14 eines
jeden Pols 16 sind längs einer Linie lasergeschweißt, die
zur Achse des Statorkerns parallel verläuft und dem Außenumfang
des Rotors 20 gegenüberliegt.
Wie bekannt ist, kann bei einem Laserschweißen die Laserenergie
mittels einer optischen Faser weitergeleitet werden, so
daß die Energie auch zu engen Orten oder Stellen hin übertragen
werden kann, soweit die optische Faser reichen kann. Weil
darüber hinaus Laserstrahlen unter Verwendung eines optischen
Systems mit Linsen konzentriert oder gesammelt werden können,
kann ein zu verschweißendes Teil mit der minimalen thermischen
Energie geschweißt werden, so daß der Einfluß einer
thermischen Verformung auf andere Teile oder Komponenten vermindert
werden kann. Weil ferner das Laserschweißen ermöglicht,
solche Teile zu schweißen, die keinen Schweißrand
oder keine Schweißfuge haben, kann das Schweißen an gewünschten
Teilen oder Stellen durchgeführt werden, so daß eine optimale
Gestaltung des Statorkerns 10 frei im Hinblick auf geforderte
Eigenschaften des Statorkerns 10 gewählt werden kann,
d. h., ohne an die Orte der Schweißränder oder -fugen oder von
halbkugelförmigen Verbindungsbuckeln, die im Stand der Technik
erforderlich sind, gebunden zu sein.
Bei der ersten bevorzugten Ausführungsform wird das Laserschweißen
angewendet, um jeden der Pole 16 des Statorkerns 10
längs seiner dem Rotor 20 gegenüberliegenden Teile zu verschweißen,
d. h. längs der Linie, die dem Außenmfang des Rotors
20 gegenüberliegt. Als Ergebnis kann das Laserschweißen unter
Verwendung der Innendurchmesserteile oder des Innenumfangs
des Statorkerns 10 als Positioniergrundlage oder -bezug oder
insbesondere unter Verwendung der Innendurchmesserteile oder
der Innenumfänge der Stahlbleche als Positioniergrundlagen oder
-bezüge durchgeführt werden. Diese Art des Schweißens kann
eine Genauigkeit im Innendurchmesser längs der Achse des Statorkerns
10, d. h. eine Zylindrizität des Statorkerns 10, auf
etwa 0,05 mm steigern, während sie bei etwa 0,2 mm im vorbeschriebenen
Stand der Technik liegt. Wie ferner den Fig. 2
und 3 zu entnehmen ist, sind die bei dieser bevorzugten Ausführungsform
lasergeschweißten Teile am meisten dem magnetischen
Fluß vom Rotor 20 ausgesetzt, so daß Geräusche und
Vibrationen des Statorkerns mit großer Wahrscheinlichkeit an
diesen Teilen auftreten. Da jedoch gerade diese Teile mittels
des Laserschweißens eindeutig und fest fixiert sind, können
solche Geräusche und Vibrationen wirksam unterbunden werden.
Eine zweite bevorzugte Ausführungsform dieser Erfindung wird
unter Bezugnahme auf die Fig. 4 beschrieben, die einen Querschnitt
eines geschichteten Statorkerns 10a eines Elektromotors
in einer zur Achse des Statorkerns 10a rechtwinkligen
Ebene zeigt. Der Statorkern 10a weist im wesentlichen dieselbe
Konstruktion wie der Statorkern 10 der ersten Ausführungsform
mit Ausnahme derjenigen Teile, die mittels Laserschweißens
zu verbinden sind, auf.
Gemäß Fig. 4 werden die Pole oder Polstücke 16a des Statorkerns
10a entlang von zwei Linien 18a verschweißt, die zueinander
und ferner zur Achse des Statorkerns 10a parallel sind. Jede
der beiden Linien (Schweißnähte) 18 liegt der zugeordneten
Nut, in der die Statorwicklung aufgenommen wird, gegenüber.
Bei der zweiten bevorzugten Ausführungsform werden die Pole
oder Polstücke des geschichteten Statorkerns unter Verwendung
ihres Innendurchmesserteils oder ihres Innenumfangs als Positionierbasis
oder -bezug in gleichartiger Weise wie bei der
ersten Ausführungsform verschweißt. Folglich wird wie bei
der ersten bevorzugten Ausführungsform die Zylindrizität des
Statorkerns 10a verbessert und die Festigkeit oder Steifigkeit
des Statorkerns 10a verbessert und die Festigkeit oder Steifigkeit
des Statorkerns an den Polen 16a ebenfalls erhöht, um somit
die Erzeugung von Geräuschen und Vibrationen im Statorkern
10a wie bei der ersten Ausführungsform zu unterbinden.
Das Laserschweißen kann insbesondere von Nutzen sein, wenn
ein Innendurchmesser des Statorkerns 10 oder 10a, d. h. ein
Durchmesser des Innenumfangs des Statorkerns 10 oder 10a
120 mm oder weniger beträgt. Der Grund hierfür ist, daß ein
Brenner oder eine Elektrode eines herkömmlichen elektrischen
Schweißgeräts in seiner Abmessung zu groß ist, um in das Innere
des Statorkerns, der einen derart kleinen Innendurchmesser
hat, einzutreten.
Wie aus der vorausgehenden Beschreibung deutlich wird, haben
die geschichteten Statorkerne der ersten und zweiten bevorzugten
Ausführungsformen die folgenden Vorteile:
Da im Vergleich mit dem Stand der Technik die Zylindrizität gesteigert wird, können die gleichförmigen Eigenschaften und Kenndaten der Elektromotoren verwirklicht werden. Da ferner die Gestaltung des Statorkerns mit Blick auf seine geforderten Kenndaten gewählt werden kann, können eine Größen- und Gewichtsverminderung des Elektromotors erreicht werden. Weil darüber hinaus die Pole oder Polstücke des Statorkerns fest fixiert werden, können Geräusche und Vibrationen des Statorkerns wirksam verhindert werden, so daß ein Elektromotor mit verminderter Geräusch- und Schwingungsentwicklung verwirklicht werden kann. Durch die Anwendung des Laserschweißens, um die Polstücke des Statorkerns zu verschweißen, können darüber hinaus die vorgenannten Vorteile selbst bei einem klein bemessenen Elektromotor erzielt werden.
Da im Vergleich mit dem Stand der Technik die Zylindrizität gesteigert wird, können die gleichförmigen Eigenschaften und Kenndaten der Elektromotoren verwirklicht werden. Da ferner die Gestaltung des Statorkerns mit Blick auf seine geforderten Kenndaten gewählt werden kann, können eine Größen- und Gewichtsverminderung des Elektromotors erreicht werden. Weil darüber hinaus die Pole oder Polstücke des Statorkerns fest fixiert werden, können Geräusche und Vibrationen des Statorkerns wirksam verhindert werden, so daß ein Elektromotor mit verminderter Geräusch- und Schwingungsentwicklung verwirklicht werden kann. Durch die Anwendung des Laserschweißens, um die Polstücke des Statorkerns zu verschweißen, können darüber hinaus die vorgenannten Vorteile selbst bei einem klein bemessenen Elektromotor erzielt werden.
Ein erfindungsgemäßer Elektromotor umfaßt somit einen geschichteten
Statorkern mit einer Mehrzahl von Polen oder Polstücken
längs seines Innenumfangs. Der geschichtete Statorkern wird
an den Polstücken oder Polen längs entsprechender Linien
mittels Laserschweißung verschweißt, wobei diese Linien zu
einer Achse des geschichteten Statorkerns jeweils parallel
sind. Die genannten Schweißlinien können einem im geschichteten
Statorkern angeordneten Rotor gegenüberliegen.
Es ist klar, daß diese Erfindung nicht auf die bevorzugten
Ausführungsformen und die oben beschriebenen Modifikationen
dieser beschränkt ist, sondern daß verschiedene Änderungen
und Abwandlungen bei Kenntnis der durch die Erfindung vermittelten
Lehre vorgenommen werden können, ohne den Rahmen
der Erfindung, wie er in den beigefügten Patentansprüchen
bestimmt ist, zu verlassen.
Claims (9)
1. Elektromotor mit einem geschichteten Statorkern (10, 10a),
der längs seines Innenumfangs eine Mehrzahl von Polen (16,
16a) besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Pole
(16, 16a) längs einer vorbestimmten Linie (18, 18a) lasergeschweißt
ist.
2. Elektromotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schweißverbindungslinie (18, 18a) parallel zur Achse
des geschichteten Statorkerns (10, 10a) verläuft.
3. Elektromotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
in dem geschichteten Statorkern (10) ein dessen Innenumfang
gegenüberliegender Rotor (20) anugeordnet und die
Schweißverbindungslinie (18) dem Rotor zugewandt ist.
4. Elektromotor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
jeder der Pole (16a) längs einer weiteren Schweißverbindungslinie
(18a), die parallel zur Achse des Statorkerns
(10a) verläuft, lasergeschweißt ist.
5. Elektromotor nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schweißverbindungslinie (18, 18a)
parallel zur Achse des geschichteten Statorkerns (10,
10a) verläuft.
6. Elektromotor mit einem geschichteten Statorkern (10, 10a),
der längs seines Innenumfangs eine Mehrzahl von Polen (16,
16a) besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß der geschichtete
Statorkern (10, 10a) längs einer vorbestimmten
Schweißverbindungslinie (18, 18a) lasergeschweißt ist,
wobei der von den Polen bestimmte Innenumfang als Positionierbezug
dient.
7. Elektromotor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Durchmesser des Innenumfangs 120 mm oder weniger beträgt.
18. Elektromotor mit einem Statorkern (10, 10a) aus einer
Mehrzahl von Bauelementen (12), die zur Ausbildung des
Statorkerns aufeinandergeschichtet sind und von denen
jedes eine Mehrzahl von Polstücken (14) längs seines Innenumfangs
besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Polstücke
(14) der geschichteten Bauelemente (12) untereinander
in einer Richtung, in der die Bauelemente zur Ausbildung
des Statorkerns geschichtet sind, lasergeschweißt
sind.
9. Elektromotor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
in dem Statorkern (10) ein Rotor (20) in Gegenüberlage zum
Innenumfang des Statorkerns angeordnet ist und die Polstücke
(14) der geschichteten Bauelemente (12) längs
übereinstimmender Schweißverbindungslinien (18), die
dem Rotor jeweils zugewandt sind, verschweißt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| JP14733093A JP3430558B2 (ja) | 1993-06-18 | 1993-06-18 | 電動機 |
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Family
ID=15427747
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4421399A Expired - Fee Related DE4421399C2 (de) | 1993-06-18 | 1994-06-17 | Elektromotor |
Country Status (2)
| Country | Link |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8180 | Miscellaneous part 1 |
Free format text: DER ANMELDETAG IST ZU AENDERN IN "17.06.94" |
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Owner name: PANASONIC CORP., KADOMA, OSAKA, JP |
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| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20140101 |