DE4421022A1 - Schnappverschluß für Behälter - Google Patents
Schnappverschluß für BehälterInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C3/00—Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively
- E05C3/12—Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively with latching action
- E05C3/14—Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively with latching action with operating handle or equivalent member rigid with the latch
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C19/00—Other devices specially designed for securing wings, e.g. with suction cups
- E05C19/06—Other devices specially designed for securing wings, e.g. with suction cups in which the securing part if formed or carried by a spring and moves only by distortion of the spring, e.g. snaps
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Description
Die Erfindung betrifft einen Schnappverschluß an einer Tür
für einen Behälter zur Aufbewahrung und zum Transport von
Speisen, mit einer an einem Schließkörper einrastenden
Verschlußfalle, die an einer Fallenfeder abgestützt und
mit einem Betätigungsgriff verbunden ist.
Derartige Schnappverschlüsse sollen durch einfaches
Einrasten verschließbar und in einfacher Weise zu öffnen
sein. Dabei soll ein unbeabsichtigtes Öffnen sicher
verhindert werden. Alle Teile des Schnappverschlusses
sollen gut zugänglich sein, um mit geringem Arbeitsaufwand
eine den hygienischen Bedingungen im Bereich der
Aufbewahrung und des Transportes von Speisen genügende
Reinigung zu ermöglichen.
Bei herkömmlichen Schnappverschlüssen für diesen Zweck ist
eine einzige Verschlußfalle vorgesehen, die sich über eine
metallische Fallenfeder abstützt. Die Bereiche hinter und
unter der Verschlußfalle sind für eine Reinigung nicht
oder nur schwer zugänglich, so daß diese Konstruktionen
nicht immer den für diesen Anwendungsbereich gestellten
hygienischen Bedingungen entsprechen oder zumindest einen
größeren Reinigungsaufwand erforderlich machen. Die
metallische Fallenfeder kann korrodieren und verliert
dadurch nach längerer Einsatzzeit ihre Funktionsfähigkeit.
Da die einzige Verschlußfalle auch mit nur einem
Betätigungsgriff verbunden ist, ist ein unbeabsichtigtes
Öffnen des Schnappverschlusses nicht ausgeschlossen, wenn
insbesondere beim Transport eine Kraft auf den
Betätigungsgriff ausgeübt wird.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Schnappverschluß
der eingangs genannten Gattung so auszubilden, daß er bei
einfachem Aufbau und guter Zugänglichkeit aller Teile zum
Zwecke der Reinigung eine hohe Funktionssicherheit gegen
unbeabsichtigtes Öffnen bietet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
zwei gegeneinander bewegliche Verschlußfallen zusammen mit
einer gemeinsamen, angenähert V-förmigen Fallenfeder und
an den Verschlußfallen angebrachten Betätigungsgriffen ein
einstückiges Verschlußbauteil bilden und daß ein zwischen
jedem Betätigungsgriff und der zugeordneten Verschlußfalle
angeordneter Hals durch jeweils eine Aufnahmeöffnung der
Tür ragt.
Das einstückige Verschlußbauteil stellt das einzige
bewegliche Teil des Schnappverschlusses dar. Seine
Befestigung und Führung an der Tür geschieht nur dadurch,
daß die beiden Hälse jeweils durch eine Aufnahmeöffnung
der Tür ragen. Dadurch sind alle Teile des
Schnappverschlusses von beiden Seiten der Tür gut
zugänglich, so daß eine gründliche Reinigung mit geringem
Aufwand ermöglicht wird.
Der Schnappverschluß kann nur dadurch geöffnet werden, daß
beide Verschlußfallen gleichzeitig gegeneinander gedrückt
werden; da es hierzu erforderlich ist, auf beide
Betätigungsgriffe jeweils gegeneinander gerichtete,
gleichzeitige Kräfte auszuüben, ist ein unbeabsichtigtes
Öffnen weitestgehend ausgeschlossen.
Die Herstellung und die Montage des Schnappverschlusses
sind sehr einfach. Vorzugsweise besteht das einstückige
Verschlußbauteil aus Kunststoff und kann somit als
einstückiges Kunststoff-Spritzteil hergestellt werden. Die
gesonderte Verwendung von metallischen Federn ist nicht
erforderlich.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen,
daß die beiden Aufnahmeöffnungen durch zwei zum Rand hin
offene Einschnitte gebildet werden, über denen randseitig
eine Halteleiste angebracht ist. Dadurch wird die Montage
wesentlich vereinfacht. Nach dem Einsetzen des
einstückigen Verschlußbauteils in die beiden
Aufnahmeöffnungen wird die Halteleiste angebracht,
beispielsweise angeschraubt. Die Aufnahmeöffnungen sind
jeweils so breit, daß sie die erforderliche Verformung des
Verschlußbauteils zulassen. Sie bilden zugleich die
Führung für diese Verformung. Auch die von den
Verschlußfallen aufgenommenen Schließkräfte stützen sich
unmittelbar am Rand der Aufnahmeöffnungen ab.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des
Erfindungsgedankens sind Gegenstand weiterer
Unteransprüche.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
näher erläutert, das in der Zeichnung dargestellt ist.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Ansicht eines Schnappverschlusses von der
Außenseite einer Tür für einen Behälter her, wobei die Tür
teilweise aufgebrochen dargestellt ist,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 1 und
Fig. 4 eine Ansicht des Schnappverschlusses in Richtung
des Pfeiles IV in Fig. 3, wobei nur die mit der Tür
verbundenen Teile dargestellt sind.
Der in der Zeichnung dargestellte Schnappverschluß ist an
einer Tür 1 eines Behälters 2 angebracht, der
zur Aufbewahrung und zum Transport von Speisen dient und
beispielsweise doppelwandig aus Kunststoff ausgeführt ist.
Die Tür 1 und der Behälter 2 sind in der Zeichnung nur in
Abschnitten dargestellt.
Ein einstückiges, aus Kunststoff bestehendes
Verschlußbauteil 3 bildet eine angenähert V-förmige
Fallenfeder 4. An den Enden der beiden Schenkel der
V-förmigen Fallenfeder 4 ist jeweils eine Verschlußfalle 5
angeformt. Die gegenüber der Schließrichtung
schräggestellten Verschlußfallen 5 greifen im
geschlossenen Zustand hinter sägezahnförmige Rastnasen 6,
die einander gegenüberliegend an einem leistenförmigen
Schließkörper 7 ausgebildet sind, der am Behälter 2 am
Rand der Türöffnung angebracht ist.
Jede Verschlußfalle 5 bzw. jedes freie Ende der V-förmigen
Fallenfeder 4 ist über einen Hals 8 mit jeweils einem
Betätigungsgriff 9 verbunden. Die beiden Hälse 8 ragen
jeweils durch eine Aufnahmeöffnung 10 der Tür 1.
Die V-förmige Fallenfeder 4 ist in einer zur
Behälterinnenseite offenen Ausnehmung 11 der Tür 1
angeordnet. An ihrem Scheitel ist die V-förmige
Fallenfeder 4 mit einem nach unten vorspringenden
Einsteckzapfen 12 versehen, der in eine Ausnehmung 13 an
der Tür 1 eingreift.
Die beiden Betätigungsgriffe 9 sind jeweils mit
gegeneinander vorspringenden Stützflächen 14 verbunden,
die am Rand der jeweils zugeordneten Aufnahmeöffnung 10
anliegen. Das einstückige Verschlußbauteil 3 ist somit
beiderseits einer Wand 15 der Tür 1 angeordnet, wobei
sich die Hälse 8 durch die beiden Aufnahmeöffnungen 10
dieser Wand 15 erstrecken.
Die beiden Aufnahmeöffnungen 10 werden durch zwei zum
Rand der Tür 1 hin offene Einschnitte gebildet, über denen
randseitig eine Halteleiste 16 angeordnet ist, die mit der
Tür 1 verschraubt ist. Die Halteleiste 16 hält das
Verschlußbauteil 3 nach dem Einsetzen in seiner Lage und
bildet mit einander zugekehrten, konvergierenden Flächen
17 zugleich Anschlagsflächen für die beiden
Verschlußfallen 5, die in Schließrichtung konvergierende
Außenflächen 18 aufweisen (Fig. 2).
Zum Öffnen des Schnappverschlusses werden die beiden
Betätigungsgriffe 9 gegeneinander gedrückt. Die beiden
Verschlußfallen 5 treten dabei außer Eingriff mit den
Rastnasen 6 des Schließkörpers, so daß die Tür aufgeklappt
werden kann.
Zum Schließen des Schnappverschlusses genügt es, die Tür
in die in der Zeichnung dargestellte geschlossene Stellung
zu drücken. Die konvergierenden Außenflächen 18 der beiden
Verschlußfallen 5 gleiten dabei an den beiden Rastnasen 6
entlang und rasten hinter diesen ein.
Eine im geschlossenen Zustand von innen auf die Tür
ausgeübte Kraft stützt sich über die Stützflächen 14, die
Hälse 8 und die Verschlußfallen 5 an den Rastnasen 6 des
mit dem Behälter 2 verbundenen Schließkörpers 7 ab.
Claims (8)
1. Schnappverschluß an einer Tür für einen Behälter zur
Aufbewahrung und zum Transport von Speisen, mit einer an
einem Schließkörper einrastenden Verschlußfalle, die an
einer Fallenfeder abgestützt und mit einem
Betätigungsgriff verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwei gegeneinander bewegliche Verschlußfallen (5)
zusammen mit einer gemeinsamen, angenähert V-förmigen
Fallenfeder (4) und an den Verschlußfallen (5)
angebrachten Betätigungsgriffen (9) ein einstückiges
Verschlußbauteil (3) bilden und daß ein zwischen jedem
Betätigungsgriff (9) und der zugeordneten Verschlußfalle
(5) angeordneter Hals (8) durch jeweils eine
Aufnahmeöffnung (10) der Tür (1) ragt.
2. Schnappverschluß nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Aufnahmeöffnungen (10)
durch zwei zum Rand hin offene Einschnitte gebildet
werden, über denen randseitig eine Halteleiste (16)
angebracht ist.
3. Schnappverschluß nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die V-förmige Fallenfeder (4) in einer
zur Behälterinnenseite offenen Ausnehmung (11) der Tür (1)
angeordnet ist.
4. Schnappverschluß nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die V-förmige Fallenfeder (4) an
ihrem Scheitel mit einem Einsteckzapfen (12) an der
Tür (1) verankert ist.
5. Schnappverschluß nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Betätigungsgriffe (9) mit am Rand
der jeweils zugeordneten Aufnahmeöffnung (10) anliegenden
Stützflächen (14) verbunden sind.
6. Schnappverschluß nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verschlußfallen (5) hinter
sägezahnförmige, einander gegenüberliegende Rastnasen (6)
am Schließkörper (7) greifen.
7. Schnappverschluß nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verschlußfallen (5) in
Schließrichtung konvergierende Außenflächen (18)
aufweisen.
8. Schnappverschluß nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das einstückige Verschlußbauteil (3)
aus Kunststoff besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944421022 DE4421022A1 (de) | 1994-06-16 | 1994-06-16 | Schnappverschluß für Behälter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944421022 DE4421022A1 (de) | 1994-06-16 | 1994-06-16 | Schnappverschluß für Behälter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4421022A1 true DE4421022A1 (de) | 1995-12-21 |
Family
ID=6520723
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19944421022 Withdrawn DE4421022A1 (de) | 1994-06-16 | 1994-06-16 | Schnappverschluß für Behälter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4421022A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19937625A1 (de) * | 1999-08-10 | 2001-02-15 | Bsh Bosch Siemens Hausgeraete | Verriegelungselement |
-
1994
- 1994-06-16 DE DE19944421022 patent/DE4421022A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19937625A1 (de) * | 1999-08-10 | 2001-02-15 | Bsh Bosch Siemens Hausgeraete | Verriegelungselement |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |