DE19937625A1 - Verriegelungselement - Google Patents
VerriegelungselementInfo
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Abstract
Verriegelungselement, enthaltend eine Befestigungsteil (8), einen Riegel (10), einen den Befestigungsteil mit dem Riegel verbindenden, federelastisch biegbaren Verbindungsteil (12), und einen Druckknopf (18) zum manuellen Bewegen des Riegels (10) entgegen der Federkraft entgegen der Verriegelungsbewegungsrichtung (14) in eine Entriegelungsstellung.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verriegelungselement, insbesondere für Haushaltsgeräte, durch
welches zwei relativ zueinander bewegbare Bauelemente miteinander lösbar verriegelbar
sind gemäß Patentanspruch 1.
Verriegelungselemente gemäß der Erfindung können für beliebige Zwecke verwendet
werden, insbesondere zur Verriegelung von Rahmen, Deckeln, Klappen, Fenstern, Türen,
Schiebern, Schubladen, Kästen, Kassetten und ähnlichen, je schwenkbar oder linear ver
schiebbar angeordneten Bauelementen von Haushaltsgeräten, z. B. von Dunstabzugs
hauben, außerdem jedoch auch von beliebigen anderen Geräten, wie beispielsweise Ra
diogeräten und Musikanlagen, sowie für Möbel und Gebäudeteile.
Verriegelungselemente sind in einer Vielzahl von Ausführungsformen aus dem Stand der
Technik bekannt. Es können zwei Arten unterschieden werden:
- 1. Zweiteilige Verriegelungselemente, bei welchen die beiden Teile auf entgegenge setzten Seiten des betreffenden Bauelementes angeordnet und durch eine Öffnung des Bauelements hindurch miteinander verbunden werden. Beispielsweise Drehhe bel und Schieber. Dies ist teuer und erfordert einen großen Montageaufwand, teil weise auch hohe Kräfte zum Zusammenfügen der beiden Teile.
- 2. Einteilige, linear verstellbare Schieber. Deren Montage ist kompliziert und sie können nur begrenzte Verriegelungskräfte aufnehmen. Eine druckknopfartige oder tasterar tige Bedienung solcher Schieber ist nicht möglich, so daß auch ihr Anwendungsbe reich begrenzt ist.
Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, ein Verriegelungselement zu entwickeln,
welches manuell leicht montierbar ist, nur an einem der beiden miteinander zu ver
riegelnden Bauelemente befestigt werden muß, nach Art eines Druckknopfes betätigbar
ist, und vorzugsweise aus einem einstückigen Materialkörper herstellbar ist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die Merkmale von Patentanspruch 1 ge
löst.
Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.
Die Erfindung wird im folgenden mit Bezug auf die Zeichnungen anhand von mehreren
Ausführungsformen als Beispiele beschrieben. In den Zeichnungen zeigen
Fig. 1 schematisch einen Querschnitt durch ein Verriegelungselement nach
der Erfindung in Verriegelungsstellung,
Fig. 2 das Verriegelungselement von Fig. 1 in Entriegelungsstellung,
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform eines Verriegelungselementes nach der
Erfindung,
Fig. 4 eine weitere Verwendungsmöglichkeit von Verriegelungselementen
nach den Fig. 1 und 2 in gleicher Querschnittsansicht dargestellt,
Fig. 5 perspektivisch eine weitere Ausführungsform eines Verriegelungsele
mentes nach der Erfindung,
Fig. 6 eine andere perspektivische Ansicht des Verriegelungselementes von
Fig. 5,
Fig. 7 eine nochmals andere perspektivische Darstellung des Verriegelungs
elementes der Fig. 5 und 6.
Fig. 1 zeigt in Verriegelungsstellung, und Fig. 2 in Entriegelungsstellung, einen Quer
schnitt eines Verriegelungselementes 2 nach der Erfindung, insbesondere für Haushalts
geräte, durch welches zwei relativ zueinander bewegbare Bauelemente 4 und 6 miteinan
der lösbar verriegelbar sind.
Das Verriegelungselement 2 enthält einen Befestigungsteil 8 (oder mehrere parallel ne
beneinander angeordnete Befestigungsteile) zur Befestigung an dem einen Bauelement
4; einen Riegel 10 (oder mehrere nebeneinander angeordnete Riegel) zum Verriegeln
des betreffenden anderen Bauelementes 6; einen Verbindungsteil 12 (oder mehrere ne
beneinander angeordnete Verbindungsteile), welcher den Riegel 10 mit dem Befesti
gungsteil 8 verbindet, wobei der Riegel 10 in seiner Verriegelungsbewegungsrichtung 14
von dem Verbindungsteil 12 wegragt und wobei der Verbindungsteil 12 mindestens teil
weise, vorzugsweise auf seiner gesamten Länge vom Befestigungsteil 8 bis zum Riegel
10, aus einem federelastisch biegsamen Abschnitt oder Material besteht, durch welchen
bzw. durch welches der Riegel 10 zusammen mit dem mit ihm verbundenen Bereich 16
des Verbindungsteiles 12 in Verriegelungsbewegungsrichtung 14 relativ zum Befesti
gungsteil 8 in die in Fig. 1 gezeigte Verriegelungsstellung gedrängt wird und entgegen
der Federkraft des mindestens auf einem Längsabschnitt federelastischen Verbindungs
teiles 12 entgegen der Verriegelungsbewegungsrichtung 14 in die in Fig. 2 gezeigte Ent
riegelungsstellung manuell bewegbar ist; einen Druckknopf 18 zum manuellen Bewegen
des Riegels 10 entgegen seiner Verriegelungsrichtung 14 und entgegen der Federkraft
des federelastischen Verbindungsteiles 12 von der Verriegelungsstellung von Fig. 1 in die
in Fig. 2 gezeigte Entriegelungsstellung durch Ausüben einer manuellen Druckkraft auf
diesen Druckknopf entgegen der oder quer zur Verriegelungsbewegungsrichtung 14, d. h.
rechtwinkelig zur oder schräg gegen die Verriegelungsbewegungsrichtung 14.
Der Befestigungsteil 8, der Riegel 10 und der Verbindungsteil 12 bestehen bei der bevor
zugten Ausführungsform zusammen aus einem einstückigen Materialkörper aus Kunst
stoff. Selbstverständlich sind auch mehrteilige Ausführungsformen und andere Materia
lien, z. B. Blech, möglich.
Bei der gezeigten bevorzugten Ausführungsform hat der Verbindungsteil 12 zwei in einem
Winkel von weniger als 90° zueinander angeordnete Schenkel 12-1 und 12-2, die in der
Winkelspitze 13 miteinander verbunden sind und in der Winkelebene gegeneinander
durch manuellen Druck auf den Druckknopf 18 oder durch eine Querkraft von dem ande
ren Bauelement 6 auf eine schräge Auflauffläche 15 des Riegels 10 bewegbar sind. Der
Befestigungsteil 8 ist am einen Schenkel 12-1 und der Riegel 10 sowie der Druckknopf 18
sind am anderen Schenkel 12-2 des Verbindungsteiles 12 je mit Abstand von der Win
kelspitze 13 vorgesehen. Der Riegel 10 ragt von dem anderen Schenkel 12-2 in Richtung
zum einen Schenkel 12-1 weg.
Der Riegel 10 ist gegenüber von dem Befestigungsteil 8 angeordnet und seine Verriege
lungsbewegungsrichtung 14 ist gegen den Befestigungsteil 8 gerichtet.
Der Druckknopf 18 ist an einer Verlängerung 22 des Verbindungsteiles 12 gebildet, wel
che sich an oder nahe bei dem Riegel 10 entgegengesetzt zur Verriegelungsbewegungs
richtung 14 vom Riegel 10 weg erstreckt.
Der Druckknopf 18 ist mit einer manuell betätigbaren Druckfläche 24 versehen, welche
schräg zur Verriegelungsbewegungsrichtung 14 sich erstreckt, wobei sie auf die gleiche
Seite wie der Riegel 10 und dessen Verriegelungsbewegungsrichtung 14 zeigt, d. h.
entgegengesetzt zur manuellen Betätigungskraft, welche erforderlich ist, um den Riegel
10 entgegen der federelastischen Kraft des Verbindungsteiles 12 von der Verriegelungs
stellung von Fig. 1 in die Entriegelungsstellung von Fig. 2 zu drücken.
Der Druckknopf 18, mindestens seine Druckfläche 24, befindet sich mit Bezug auf den für
die Verriegelung und für die Entriegelung erforderlichen federelastischen Teil 12-1, 12-2,
13 des Verbindungsteiles 12 auf der davon abgewandten äußeren Seite des Riegels 10.
Der Befestigungsteil 8 ist an dem von der Winkelspitze 13 entfernten Ende des einen
Schenkels 12-1 des Verbindungsteiles 12 angeordnet.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1, 2 und 3 ist der Befestigungsteil 8 mit minde
stens einem Rastenvorsprung 26 zum Einrasten in eine Rastenöffnung 28 des einen
Bauelements 4 und damit zur Befestigung des Verbindungsteiles 12 an diesem Bauele
ment 4 versehen. Der Rastenvorsprung 26 kann federelastisch sein, entweder durch fe
derelastisches Material des Verriegelungselements 2 und/oder durch Bildung des Ra
stenvorsprunges 16 an einem federelastisch quer zu ihm bewegbaren Befestigungsab
schnitt am Befestigungsteil 8. Das Bauelement 4 hat einen von einem Grundschenkel 33
U-förmig nach innen zum Verriegelungselement 2 hin umgebogenen Bereich 32, in wel
chen der Befestigungsteil 8 von innen her mit Schiebesitz einsteckbar ist. Die Rastenöff
nung 28 ist in dem nach innen ragenden freien Schenkel 31 des U-förmigen Bereiches
32 gegenüber einer Riegel-Aufnahmeöffnung 34 gebildet, welch letztere in einem paral
lel zum einen Schenkel 31 nach innen ragenden Schenkel 35 des anderen Bauelemen
tes 6 gebildet ist und zur Aufnahme und Verriegelung des Riegels 10 dient.
Von den beiden Schenkeln 31 und 35 ist mindestens der Schenkel 31 des U-förmigen
Bereiches 32 in Querrichtung federelastisch, so daß der Befestigungsteil 8 in den U-för
migen Bereich 32 mit seitlicher Führung, vorzugsweise mit seitlicher Spannung, einsetz
bar ist und dabei der Rastenvorsprung 26 in die Rastenöffnung 28 einrasten kann. Da
durch wird der Befestigungsteil 8 im U-förmigen Bereich 32 wackelfrei gehalten.
Der Befestigungsteil 8 ist am einen Bauelement 4 befestigt, der Riegel 10 ragt im Verrie
gelungszustand von Fig. 1 durch die Verriegelungsöffnung 34 hindurch und stützt sich
dabei vorzugsweise an dem Rastenvorsprung 26 ab und kann durch manuellen Druck auf
den Druckknopf 18 vom Befestigungsteil 8 weg aus der Verriegelungsöffnung 34 heraus
in die Entriegelungsstellung von Fig. 2 bewegt werden. Der Druckknopf 18 ragt durch
eine Druckknopföffnung 38 hindurch oder ist mindestens durch diese hindurch manuell
erreichbar. Die Verriegelungsöffnung 34 ist in dem quer zur Verriegelungsrichtung 14 in
den Innenraum eines Geräts sich erstreckenden Schenkel 35 des Bauelementes 6 gebil
det. Die Druckknopföffnung 38 ist in einem Grundschenkel 44 des Bauelements 6 gebil
det, welcher sich parallel zur Verriegelungsbewegungsrichtung 14 und dabei rechtwinklig
zu dessen nach innen ragendem Schenkel 35 erstreckt.
Gemäß der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform kann anstelle von oder zusätzlich zu ei
nem oder mehreren Rastenvorsprüngen 26 eine oder mehrere Öffnungen 36 im Befesti
gungsteil 8 zu dessen Befestigung an dem einen Bauteil 4 mittels eines Verbindungsele
mentes wie beispielsweise einer Schraube vorgesehen sein.
Die beiden Bauelemente 4 und 6 bestehen aus Blech, können aber auch aus einem an
deren Material bestehen. Für die Beschreibung von allen Ausführungsformen der Erfin
dung wurde angenommen, daß das eine Bauelement 4 ein ortsfestes Bauelement ist und
das andere Bauelement 6 relativ zum ortsfesten Bauelement 4 um eine Schwenkachse
schwenkbar ist. Dies kann eine Schwenkachse 46 sein, welche sich gemäß Fig. 1 recht
winklig zur Verriegelungsbewegungsrichtung 14 erstreckt, es kann jedoch auch gemäß
Fig. 4 eine Schwenkachse 48 sein, welche sich parallel zur Verriegelungsbewegungs
richtung 14 des Riegels 10 erstreckt.
Gemäß anderer Ausführungsform kann das bewegliche Bauelement 6 relativ zum ortsfe
sten Bauelement 4 in Richtung des mit der Verriegelungsöffnung 34 versehenen Schen
kels 40, d. h. rechtwinkelig zur Verriegelungsbewegungsrichtung 14 linear bewegbar an
geordnet sein, anstatt um eine Schwenkachse 46 oder 48 schwenkbar zu sein.
Gemäß anderen Ausführungsformen der Erfindung kann die Beweglichkeit der Bauele
mente 4 und 6 vertauscht werden, so daß das eine Bauelement 4 das bewegliche und
das andere Bauelement 6 das ortsfeste Bauelement ist. Dies bedeutet, daß der Befesti
gungsteil 8 an einem beweglichen Bauteil 6 befestigt werden kann und die Verriege
lungsöffnung 34 und die Druckknopföffnung 38 in einem ortsfesten Bauteil 4 gebildet sein
können, um den Riegel 10 und den Druckknopf 18 aufzunehmen.
Wie die weitere Ausführungsform nach den Fig. 5, 6 und 7 zeigt, können an dem vom
Befestigungsteil 8 entfernten Ende des Verbindungsteiles 12 zwei oder auch mehr Riegel
10 parallel mit Abstand nebeneinander vorgesehen sein, welche dort mit den Bezugs
zahlen 10A und 10B bezeichnet sind. Ferner zeigen die Fig. 5, 6 und 7, daß der Befesti
gungsteil 8 mit dem mindestens einen Riegel 10 bzw. 10A, 10B anstelle durch einen ein
zigen Verbindungsteil 12 durch mehrere parallel mit Abstand nebeneinander angeordnete
Verbindungsteile verbunden sein kann oder der Verbindungsteil 12 mindestens teilweise
auf mehrere parallel mit Abstand nebeneinander angeordnete Abschnitte aufgeteilt sein
kann, beispielsweise in der Winkelspitze 13 durch die beiden Teile 13A und 13B, welche
die beiden Schenkel 12-1 und 12-2 des Verbindungsteiles 12 miteinander verbinden. Der
Befestigungsteil 8 kann mit einer oder mehreren Befestigungsöffnungen 36 zur Befesti
gung an einem Bauteil 4 oder 6 versehen sein, oder mit einem oder mehreren Rastenvor
sprüngen 26 gemäß Fig. 1. Der Verbindungsteil 12 ist an seinem vom Befestigungsteil 8
entfernten Ende zusätzlich zu den Riegeln 10A und 10B auch mit einem Druckknopf 18
versehen, welcher entsprechend dem Druckknopf der Fig. 1 und 2 an einer Verlängerung
22 des Verbindungsteils 12 gebildet sein kann.
Falls entsprechend den Fig. 5, 6 und 7 Seitenwände 48 vorgesehen sind, müssen diese
mit Schlitzen 50 in einer Ebene versehen sein, welche sich quer zur Verriegelungsbewe
gungsrichtung 14 im Bewegungsweg des Bauelementes 6 erstreckt, damit dieses mit
dem Riegel 10 bzw. mit den Riegeln 10A und 10B in Eingriff gebracht werden kann.
Die Verriegelungselemente nach den Fig. 1, 2 und 4 sind mit 2, das Verriegelungsele
ment von Fig. 3 mit 2-2, und das Verriegelungselement nach den Fig. 5, 6 und 7 mit 2-3
bezeichnet. Identische oder im wesentlichen gleiche, funktionell einander entsprechende
Teile sind mit gleichen Bezugszahlen versehen.
Gemäß anderen Ausführungsformen der Erfindung kann die manuelle Druckfläche 24
des Druckknopfes 18 parallel oder rechtwinkelig zur Verriegelungsbewegungsrichtung 14
am Druckknopf 18 gebildet sein.
Bei einer rechtwinkeligen oder schrägen Anordnung der Druckfläche 24 relativ zur Verrie
gelungsbewegungsrichtung 14 kann die Verlängerung 22 des Verbindungteiles 12 sich
rechtwinkelig oder schräg zur Verriegelungsbewegungsrichtung 14 über den Riegel 10
hinauserstrecken und der Druckknopf 18 kann sich in Verriegelungsbewegungsrichtung
14, d. h. in gleicher Richtung wie der Riegel 10, davon wegerstrecken.
Claims (10)
1. Verriegelungselement, durch welches zwei relativ zueinander bewegbare
Bauelemente (4, 6) miteinander lösbar verriegelbar sind, enthaltend minde
stens einen Befestigungsteil (8) zur Befestigung an einem der beiden Bau
elemente (4); mindestens einen Riegel (10) zum Verriegeln des betreffenden
anderen Bauelements (6); mindestens einen Verbindungsteil (12), welcher
den Riegel (10) mit dem Befestigungsteil (8) verbindet, wobei der Riegel (10)
in seiner Verriegelungsbewegungsrichtung (14) von dem Verbindungsteil (12)
wegragt und wobei der Verbindungsteil (12) mindestens in einem Abschnitt
federelastisch biegsam ist, so daß der Riegel (10) durch diese Federelastizi
tät zusammen mit dem mit ihm verbundenen Bereich des Verbindungsteiles
(12) in Verriegelungsbewegungsrichtung (14) relativ zum Befestigungsteil (8)
in eine Verriegelungsstellung gedrängt wird und entgegen der Federkraft des
Verbindungsteiles (12) entgegen der Verriegelungsbewegungsrichtung (14)
in eine Entriegelungsstellung manuell bewegbar ist; einen Druckknopf (18)
zum manuellen Bewegen des Riegels (10) entgegen seiner Verriegelungsbe
wegungsrichtung (14) und entgegen der Federkraft des federelastischen Ver
bindungsteiles (12) in die Entriegelungsstellung.
2. Verriegelungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Befestigungsteil (8), der Riegel (10) und der Verbindungsteil (12) zusammen
aus einem einstückigen Materialkörper bestehen.
3. Verriegelungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verbindungsteil (12) zwei in einem Winkel von weniger als 90° zuein
ander angeordnete Schenkel (12-1, 12-2) hat, die in der Winkelspitze (13)
miteinander verbunden sind und in der Winkelebene wegen der genannten
Federelastizität gegeneinander federelastisch manuell bewegbar sind, daß
der Befestigungsteil (8) am einen Schenkel (12-1) und der Riegel (10) sowie
der Druckknopf (18) am anderen Schenkel (12-2) vorgesehen sind, und daß
der Riegel (10) von dem anderen (12-2) Schenkel in Richtung zum einen
Schenkel (12-1) wegragt.
4. Verriegelungselement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Riegel (10) gegenüber von dem Befestigungsteil (8) angeordnet ist und seine
Verriegelungsbewegungsrichtung (14) gegen den Befestigungsteil (8) gerich
tet ist.
5. Verriegelungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Druckknopf (18) an einer vom Befestigungsteil (8)
weiter entfernten Stelle als der Riegel (10) angeordnet ist.
6. Verriegelungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Druckknopf (18) quer zur Verriegelungsbewe
gungsrichtung (14) des Riegels (10) über die Lage des Riegels (10) hinaus
von der Seite des Riegels hinausragt, die von der Seite des Riegels abge
wandt ist, auf welcher der Riegel durch den Verbindungsteil (12) mit dem Be
festigungsteil (8) verbunden ist.
7. Verriegelungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Druckknopf (18) mit einer manuellen Druckfläche
(24) versehen ist, welche schräg zur Verriegelungsbewegungsrichtung (14)
des Riegels (10) sich erstreckt.
8. Verriegelungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Befestigungsteil (8) mit mindestens einer Rastnase
(26) zum Einrasten an dem einen Bauteil (4) versehen ist.
9. Verriegelungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Befestigungsteil (8) mindestens eine Öffnung (36)
zum Einsetzen eines ihn mit dem einen Bauteil (4) verbindenden Verbin
dungselementes aufweist.
10. Verwendung von mindestens einem Verriegelungselement nach einem der
vorhergehenden Ansprüche zur Verriegelung von Rahmen, Deckeln, Klappen,
Fenstern, Türen, Schiebern, Schubladen, Kästen, Kassetten und ähnlichen, je
schwenkbar oder linear verschiebbar angeordneten Bauelementen (6) von
Haushaltsgeräten.
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