[go: up one dir, main page]

DE4418872A1 - Schachtbauelement, insbesondere für Kamine - Google Patents

Schachtbauelement, insbesondere für Kamine

Info

Publication number
DE4418872A1
DE4418872A1 DE19944418872 DE4418872A DE4418872A1 DE 4418872 A1 DE4418872 A1 DE 4418872A1 DE 19944418872 DE19944418872 DE 19944418872 DE 4418872 A DE4418872 A DE 4418872A DE 4418872 A1 DE4418872 A1 DE 4418872A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
shaft component
cell channels
outline
cell
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19944418872
Other languages
English (en)
Other versions
DE4418872C2 (de
Inventor
Max Dipl Ing Venus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VENUS IRMINA GEB WINTERL
VENUS MAX JUN
VENUS MAX SEN
Original Assignee
VENUS IRMINA GEB WINTERL
VENUS MAX JUN
VENUS MAX SEN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VENUS IRMINA GEB WINTERL, VENUS MAX JUN, VENUS MAX SEN filed Critical VENUS IRMINA GEB WINTERL
Priority to DE19944418872 priority Critical patent/DE4418872C2/de
Publication of DE4418872A1 publication Critical patent/DE4418872A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4418872C2 publication Critical patent/DE4418872C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F17/00Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage
    • E04F17/02Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage for carrying away waste gases, e.g. flue gases; Building elements specially designed therefor, e.g. shaped bricks or sets thereof
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J13/00Fittings for chimneys or flues 
    • F23J13/02Linings; Jackets; Casings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J2213/00Chimneys or flues
    • F23J2213/10Linings
    • F23J2213/101Fastening means therefor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J2900/00Special arrangements for conducting or purifying combustion fumes; Treatment of fumes or ashes
    • F23J2900/13021Means for supporting the lining of conducting means, e.g. ducts or chimneys

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein quaderförmiges Schachtbauelement, insbesondere für die Errichtung von leitungsführenden Schächten oder Kaminen, umfassend eine Außenschale mit im wesentlichen rechteckigem, vier Außenumrißseiten aufweisendem Außenumriß und eine zu der Außenschale achsparallele, einen Nutzkanal ein­ schließende Innenschale, deren Innenumriß in seinen ecknahen, d. h. den Ecken des Außenumrisses der Außenschale zugekehrten Innenumrißbereichen gegen die Außenumrißseiten geneigt ver­ läuft, wobei die Innenschale und die Außenschale durch eine Zellstruktur einstückig miteinander verbunden sind und wobei die Zellstruktur gebildet ist von durch Zellwände begrenzten, achsparallel zu der Innenschale und der Außenschale verlaufen­ den Zellkanälen.
Ein solches Schachtbauelement ist aus der DE 40 24 823 A1 bekannt. Bei dieser bekannten Ausführungsform hat der Nutzkanal einen kreisförmigen Querschnitt. Die Zellkanäle sind in einer Mehrzahl von kreisförmigen, zu dem Nutzkanal konzentrischen Kränzen zwischen dem Nutzkanal und dem Außenumriß angeordnet. Es ergibt sich somit eine sehr große Zahl von Zellkanälen. Alle diese Zellkanäle sind ungeeignet für die Aufnahme von erhärt­ baren Baustoffmassen, wie Zementmörtel, die auch schon vor dem Einbringen eine verhältnismäßig dickflüssige Konsistenz haben und deshalb nicht oder nur mit sehr großem Arbeitsaufwand zuverlässig gefüllt werden können. In den Eckbereichen des Außenumrisses sind die Zellkanäle in Kranzsegmenten angeordnet. Auch hier sind die Querschnitte der Zellsegmente sehr eng. Wenn die bekannten Segmente, wie in der DE 40 24 823 A1 vorgeschla­ gen in Hochlochtechnik aus Ton hergestellt werden sollen, so ist für die Herstellung der Extruderdüsen ein sehr großer und teuerer Herstellungsaufwand geboten. Außerdem ist durch die große Vielzahl von querschnittskleinen Zellkanälen mit einem großen Energieaufwand beim Extrudieren zu rechnen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ein Schachtbauelement der Eingangs bezeichneten Art in leichter Bauweise mit ver­ ringertem Aufwand bei der Herstellung der Extruderdüsen und mit geringerem Energieaufwand herzustellen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß ein der Innenschale unmittelbar benachbarter Kranz von Zellkanälen einen annähernd rechteckigen äußeren Hüllumriß mit zu den Außenumrißseiten der Außenschale annähernd parallelen äußeren Hüllumrißseiten und einen zu dem Innenumriß der Innen­ schale mit im wesentlichen konstantem Abstand verlaufenden inneren Hüllumriß besitzt, wobei die Querschnitte der ecknahen Zellkanäle, d. h. der den Ecken des Außenumrisses der Außen­ schale nahen Zellkanäle größer sind als die Querschnitte der übrigen Zellkanäle des Kranzes, insbesondere in der Weise, daß die lichten Querschnittsabmessungen der ecknahen Zellkanäle des Kranzes entlang der äußeren Hüllumrißseiten ca. 20% bis ca. 30%, vorzugsweise ca. 22% bis ca. 26% der Länge der ents­ prechenden äußeren Hüllumrißseiten betragen.
Durch die erfindungsgemäße Gestaltung entstehen zumindest in den Eckbereichen Zellkanäle von großem Querschnitt. Dies bedeu­ tet, daß hier verhältnismäßig einfache Strukturen für die zum Aus formen benutzten Extruderdüsen oder sonstigen Formwerkzeuge entstehen. Außerdem wird beim Extrudieren oder sonstigen Formen Formgebungsarbeit eingespart und damit der Energieaufwand reduziert.
Ein besonderer Vorteil der ecknahen Zellkanäle großen Quer­ schnitts liegt darin, daß diese mit erhärtenden Baustoffmassen gefüllt werden können, so daß dadurch sowohl die mechanische Stabilität als auch die Feuerbeständigkeit erhöht werden kann. Dabei ist es Dank des großen Querschnitts der ecknahen Zell­ kanäle auch möglich, in diesen Bewehrungen und insbesondere Bewehrungseisen unterzubringen und zwar so, daß diese durch eine allseits relativ dicke Schicht von erhärteter Baustoff­ masse gegen Korrosion geschützt sind.
Die Möglichkeit des Einbringens von erhärtender Baustoffmasse in die ecknahen Zellkanäle, gegebenenfalls in Verbindung mit Bewehrungsstäben ist von besonderer Bedeutung für die schub- und biegesteife Verbindung aufeinanderfolgender Schachtbauele­ mente. Man kann diese dadurch erreichen, daß man in miteinander fluchtende Zellkanäle aufeinanderfolgender Schachtbauelemente die Stoßstellen überbrückend Bewehrungsstäbe und erhärtende Baustoffmasse einbringt.
Der Innenumriß der Innenschale kann in Oktogonform mit zwei Paaren von jeweils einander gegenüberliegenden, zu den Außen­ umrißseiten der Außenschale annähernd parallelen Innenumriß­ hauptseiten und mit vier jeweils unter ca. 45° gegenüber den Innenumrißhauptseiten verlaufenden, untereinander annähernd gleich langen, gegenüber der Länge der Innenumrißhauptseiten vorzugsweise kürzeren Innenumrißabkantseiten gebildet sein.
Diese Ausgestaltung der Erfindung führt dazu, daß man auf dem ganzen Umfang des Schachtbauelements eine annähernd gleichmä­ ßige Masseverteilung hat, was für die Trocknungs- und Brenn­ eigenschaften des Schachtbauelements von Bedeutung ist. Wenn in den oktogonalen Nutzkanal eine Rohrleitung, zum Beispiel eine abgasführende Rohrleitung im Falle einer Kaminkonstruktion eingebaut werden soll, so ist Dank der oktogonalen Quer­ schnittsform des Nutzkanals gleichwohl ein annähernd gleich­ mäßiger Abstand zwischen der Rohrleitung und dem Innenumriß des Nutzkanals gewährleistet. Andererseits hilft die Abkantung des Innenumrisses dazu, die ecknahen Zellkanäle mit größtmöglichem Querschnitt ausführen zu können.
Es hat sich gezeigt, daß bei Anwendung der Erfindung die Zell­ struktur auf einen einzigen, ringsum geschlossenen Kranz von Zellkanälen beschränkt werden kann. Dies ist wiederum von großem Vorteil im Hinblick auf die Herstellung relativ ein­ facher Extruderdüsen oder sonstiger Formen und ist auch vor­ teilhaft im Hinblick auf die, insbesondere beim Extrudieren, aufzuwendende Verformungsenergie.
Es ist möglich, daß der Außenumriß der Außenschale annähernd quadratisch ist, daß die Außenschale und die Innenschale koa­ xial angeordnet sind, daß die Innenumrißhauptseiten und die Innenumrißabkantseiten untereinander jeweils gleich lang sind und daß der äußere Hüllumriß quadratisch und konzentrisch zu dem Außenumriß der Außenschale ist.
Daneben ist es auch möglich, daß der Außenumriß der Außenschale kürzere und längere Rechteckseiten aufweist, daß die Innen­ umrißhauptseiten und die Innenumrißabkantseiten untereinander jeweils gleich lang sind und daß außerhalb des Kranzes von Zellkanälen entlang mindestens einer der kurzen Rechtecksseiten des Außenumrisses mindestens eine Reihe von weiteren Zellkanä­ len vorgesehen ist.
Die Anwendung der einen oder der anderen Ausführungsform rich­ tet sich nach dem jeweiligen Bauwerk und nach den zu der Er­ richtung des Bauwerks verfügbaren und gewünschten Bausteinfor­ maten.
In beiden vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen ist es vor­ teilhaft, wenn die ecknahen Zellkanäle des Kranzes einen fünf­ eckigen Umriß mit vier in Rechteckform angeordneten, paarweise gleich langen Fünfeckseiten und einer dem Nutzkanal nahen fünften Fünfecksseite besitzen, welche dann annähernd parallel zu der jeweiligen Innenumrißabkantseite verläuft. Diese Quer­ schnittsform hat sich als besonders günstig im Hinblick darauf erwiesen, daß Bewehrungsstäbe mit annähernd gleichmäßigem Abstand vom Innenumriß des jeweiligen ecknahen Zellkanals verlegt werden können und somit ringsum von einer annähernd gleich dicken, Korrosionsschutz gewährenden Schicht aus erhär­ teter Baustoffmasse umgeben sind.
Zwischen zwei aufeinanderfolgenden, d. h. benachbarten ecknahen Zellkanälen des Kranzes können im wesentlichen rechteckige Zellkanäle in Reihe angeordnet sein. Dabei genügt es in der Regel, zwischen zwei oder drei aufeinanderfolgenden ecknahen Zellkanälen jeweils nur zwei weitere Zellkanäle vorzusehen, welche im Querschnitt wiederum annähernd rechteckig sein können und insbesondere länglich in der Verbindungsrichtung zwischen den beiden aufeinanderfolgenden ecknahen Zellkanälen.
Die Zellwände zwischen aufeinanderfolgenden Zellkanälen und die Innenschale können mit annähernd gleicher Wanddicke ausgeführt werden. Die Wanddicke der Außenschale wird bevorzugt etwas stärker ausgeführt, beispielsweise um 20 bis 30% stärker.
Neben der bereits erwähnten Möglichkeit, das Schachtbauelement durch Extrudieren von Tonmasse und anschließendes Brennen herzustellen, ist es auch möglich, Schachtbauelemente durch Gießen einer zunächst flüssigen, dann aber erhärteten Baustoff­ masse in entsprechende Formen herzurichten. Hier ist insbeson­ dere an Betonmörtel gedacht.
Grundsätzlich ist es möglich, erfindungsgemäße Schachtbauele­ mente in geringer Höhe von beispielsweise 20 bis 30 cm herzu­ stellen. In diesem Fall benötigt man zwischen zwei Geschoß­ ebenen eine je nach Geschoßhöhe unterschiedliche Vielzahl von Schachtbauelementen. Es ist aber auch denkbar, daß die Höhe eines Schachtbauelements annähernd der Geschoßhöhe eines Bau­ werks entspricht. Derartig hohe Schachtbauelemente können insbesondere in der Extrudertechnik hergestellt werden.
Es wurde weiter oben schon darauf hingewiesen, daß die ecknahen Zellkanäle für die Füllung mit erhärtender Baustoffmasse und gegebenenfalls für die Einbringung von Bewehrungsmaterial geeignet sind. Wenn auch diese Füllung der ecknahen Zellkanäle insbesondere im Hinblick auf die schub- und biegesteife Ver­ bindung aufeinanderfolgender Schachtbauelemente vorgesehen ist, so soll gleichwohl auch die Möglichkeit erfaßt sein, daß in einzelnen Schachtbauelementen einzelne oder alle und insbeson­ dere die ecknahen Zellkanäle mit einer stabilitätserhöhenden oder/und einer feuerfestigkeitserhöhenden Füllmasse gefüllt sind. Auch hier kann die Füllmasse flüssig eingebracht und danach gehärtet werden. Die Einbringung der Füllmasse in die Zellkanäle und insbesondere in die ecknahen Zellkanäle kann in der Fabrik erfolgen, in welcher die Schachtbauelemente, z. B. aus Ziegelton hergestellt werden. Es ist aber auch denkbar, zur Gewichtserleichterung beim Transport die einzelnen Schacht­ bauelemente an der Baustelle einzeln zu verfüllen.
Das Schachtbauelement wird häufig integriert in Bauwerke einge­ baut, so daß besondere Maßnahmen zur schub- und biegesteifig­ keitserhöhenden Verbindung vermieden werden können. Es ist aber denkbar, daß auch einzelne Schachtbauelemente mit Verbindungs­ mitteln zur Verbindung mit anschließenden gleichartigen Schachtbauelementen ausgeführt sind.
Die Verbindungsmittel können beispielsweise Schraubverbindungs­ mittel sein. Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist vor­ gesehen, daß die Verbindungsmittel von über mindestens eine Endfläche frei überstehenden, in Zellkanälen aufgenommenen und dort durch erhärtete Baustoffmasse fixierten Bewehrungsstäben gebildet sind, welche in Freiräume entsprechender Zellkanäle angrenzender Schachtbauelemente einführbar sind. Bevorzugt sieht man dabei vor, daß die Bewehrungsstäbe insbesondere aus Gründen der Handhabung am Bau nur über eine Endfläche der Schachtbauelemente überstehen. Um nun ein und dasselbe Schacht­ bauelement in einem Zweier-Verband von Schachtbauelementen sowohl als oberes als auch als unteres Schachtbauelement ver­ wenden zu können, ist vorgesehen, daß das jeweilige Schacht­ bauelement in einem teilweise mit erhärteter Baustoffmasse gefüllten Zellkanal einen von Baustoffmasse freigehaltenen, endflächennahen Freiraum für die Aufnahme eines überstehenden Bewehrungsstabendabschnitts eines anschließenden Schachtbauele­ ments aufweist.
Um dann die aufeinanderfolgenden Schachtbauelemente schub- und biegesteif miteinander zu verbinden, kann man sich wieder der erhärtenden Baustoffmasse bedienen, die in diesem Fall beson­ ders hohe Qualität und besonders hohe Haftung an den Beweh­ rungselementen haben sollte. Um diesen Freiraum nachträglich mit Baustoffmasse verfüllen zu können, kann man dafür sorgen, daß der Freiraum mit einer von der Außenumfangsfläche des Schachtbauelements aus zugänglichen Einfüllöffnung für die Einfüllung der erhärtenden Baustoffmasse in den Freiraum ausge­ führt ist. Diese Einfüllöffnung kann dabei so groß ausgeführt sein, daß es möglich wird, schon vor dem Einführen der Bau­ stoffmasse in den Freiraum die innerhalb des Freiraums sich überlappenden Bewehrungsstäbe der übereinanderliegenden Schachtbauelemente durch Kleben oder Schweißen oder Verdrahten miteinander zu verbinden.
Es ist weiter oben schon darauf hingewiesen worden, daß ins­ besondere im Kaminbau an die Unterbringung eines Rauchgasrohrs innerhalb der Schachtkonstruktion gedacht wird. Wenngleich man solche Rauchgasrohre bevorzugt an der Baustelle nach Maßgabe des Bauhöhenfortschritts und insbesondere des Bauhöhenfort­ schritts der Schachtkonstruktion einsetzt, so ist es gleichwohl möglich, daß auch einzelne Schachtbauelemente bereits mit Rauchgasrohrabschnitten vormontiert sind.
Insbesondere bei Kaminbauten ist es wünschenswert, daß der Rohrleitungsabschnitt mit seinem Außenumfang in allseitigem Abstand und zwar möglichst gleichmäßigem Abstand von der Innen­ umfangsfläche des Nutzkanals gehalten ist.
Der Rohrleitungsabschnitt kann dabei durch Abstandhalter an dem Schachtbauelement fixiert sein.
Weiter oben war darauf hingewiesen worden, daß man die Schacht­ bauelemente auch in Geschoßhöhe herstellen kann. Da die Ge­ schoßhöhen häufig variabel sind, erweist es sich insbesondere in großindustrieller Fertigung als schwierig, für alle vorkom­ menden Geschoßhöhen entsprechend lange Schachtbauelemente zu fertigen und auf Vorrat zu halten. Es wird deshalb auch die Möglichkeit einer Schachtbauelementensäule in Betracht gezogen, die aus einer Mehrzahl von in Flucht zueinander angeordneten und miteinander verbundenen Schachtbauelementen der vorstehend beschriebenen Art bestehen können. Die Verbindung zwischen den aufeinanderfolgenden Schachtbauelementen einer solchen Säule braucht dabei grundsätzlich nur soweit zu wirken, daß die jeweiligen Säulen von der Fabrik zur Baustelle transportiert und dort versetzt werden können. Dort kann dann in beliebiger Weise die endgültige Verbindung hergestellt werden.
Bei der Herstellung vorfabrizierter Schachtbauelementensäulen können deren einzelne Schachtbauelemente bereits fabrikmäßig oder am Lagerplatz einer Baufirma dadurch miteinander verbunden werden, daß miteinander fluchtende Zellkanäle, insbesondere ecknahe Zellkanäle aufeinanderfolgender Schachtbauelemente mit erhärtender Baustoffmasse verfüllt werden, gegebenenfalls unter gleichzeitigem Einsatz von Bewehrungen, wie Bewehrungseisen.
Auch im Falle solcher aus mehreren Schachtbauelementen zusam­ mengesetzter Säulen können an den jeweiligen Säulenenden Ver­ bindungsmittel zur Verbindung mit anschließenden Schachtbauele­ menten oder Schachtbauelementensäulen vorgesehen werden.
Es ist aber auch möglich auf der Baustelle fabrikmäßig vor­ gefertigte geschoßhohe Schachtbauelementensäulen mit niedrigen Schachtbauelementen zu kombinieren und so die gewünschte Höhe zu erreichen. Die Lagerhaltung für geschoßhohe Schachtbauele­ mentensäulen wird dadurch wesentlich vereinfacht.
Bedient man sich des vorstehend beschriebenen Säulenprinzips, so besteht einerseits wieder die Möglichkeit, etwa einzubauende Rohrleitungsabschnitte erst an der Baustelle in die Säulen einzusetzen; andererseits besteht aber auch die Möglichkeit, daß diese Schachtbauelementensäulen bereits in der Fabrik oder an der Baustelle vor dem Einbringen in das wachsende Bauwerk mit einem Rohrleitungsabschnitt entsprechender Länge kombiniert werden.
Dabei können die Rohrleitungsabschnitte auch in den Schachtbau­ elementensäulen durch Abstandhalter mit Abstand von der Innen­ umfangsfläche des Nutzkanals fixiert werden.
Bei geschoßhohen Schachtbauelementensäulen können die obersten Abstandhalter gegenüber der Oberkante der Säule bis zu 50 cm tief gesetzt sein. Dadurch kann beim Versetzen der Schachtsäule die eingebaute Rohrleitung nach unten aus dem Schacht herausge­ zogen werden. Dies erleichtert das paßgenaue Zusammenfügen einzelner Rohrleitungsstücke erheblich. Beim Aufsetzen des Schachtelements schiebt sich dann die Rohrleitung im Schacht nach oben und ist wieder mit der Oberkante der Schachtsäule bündig.
Die erfindungsgemäßen Schachtbauelemente und die daraus etwa gebildeten Säulenelemente kommen in Bauwerken beliebiger Größe und Bauart zur Anwendung, insbesondere zur Errichtung von Abgaskaminen der jeweiligen Feuerstätten aber auch zur Abluft­ ableitung, beispielsweise aus Tiefgaragen. Für solche Bauwerke bestehen Feuerschutzverordnungen, die in der Regel vorschrei­ ben, wie lang eine bestimmte Baukonstruktion, z. B. eine Wand, vorgegebenen Feuer- oder Brandbedingungen auf der einen Seite der Wand standhalten muß, ohne daß ein Durchbruch nach der anderen Seite der Wand zu erwarten ist. Ein Kamin ist im Hin­ blick auf Brand oder Feuerschutz ein besonders sensibler Teil eines Bauwerks, weil ein Kamin an eine Vielzahl von Räumen in häufig mehreren Stockwerken angrenzt und teilweise auch Be­ standteil der Zwischenwände zwischen einzelnen Räumen eines Stockwerks ist. Es hat sich gezeigt, daß die aus erfindungs­ gemäßen Schachtbauelementen hergestellten Kaminkonstruktionen zur Erfüllung auch strenger Feuerschutzverordnungen geeignet sind, obwohl die zwischen dem Nutzkanal und der Außenseite der Außenschale bestehenden Wandstärken verhältnismäßig gering sind. Dieses vorteilhafte Verhalten wird darauf zurückgeführt, daß die Feuerschutzeigenschaften nicht allein durch die Wand­ stärke zwischen Nutzkanal und Außenumfangsfläche bestimmt ist, sondern durch die Gesamtstabilität des Schachtbauelements, welche durch die ringförmige Anordnung der Zellstruktur um den Nutzkanal herum erhöht wird.
Die Feuerbeständigkeit kann durch das Verfüllen zumindest der ecknahen Zellkanäle mit erhärtender Baustoffmasse noch wesent­ lich erhöht werden.
Die erfindungsgemäßen Schachtbauelemente eignen sich insbeson­ dere zur Errichtung von Kaminkonstruktionen, die einseitig oder zweiseitig bündig mit einer Wand innerhalb eines Bauwerks als Teil dieser Wand ausgeführt werden sollen.
Die Erfindung betrifft weiter ein Verfahren zur Herstellung einer Schachtkonstruktion in Form einer Schachtbauelementen­ säule oder in Form eines integrierten Teils eines Bauwerks unter Verwendung von Schachtbauelementen oder Schachtbauelemen­ tensäulen, wie sie vorstehend beschrieben worden sind. Dabei wird in der Weise vorgegangen, daß gegebenenfalls nach Maßgabe des Gebäudebaufortschritts Schachtbauelemente und Schachtbau­ elementensäulen übereinander geschichtet und miteinander ver­ bunden werden, wobei die Rohrleitung mit dem Baufortschritt oder nach Fertigstellung des Schachtbauwerks eingebracht werden kann.
Dieses Verfahren wird bevorzugt in der Weise ausgeführt, daß die aufeinanderfolgenden Schachtbauelemente mit Mörtel aufge­ mauert werden. Zudem können zur Erhöhung der Verbindungsfestig­ keit und/oder der Feuerbeständigkeit die fluchtenden Zellen mit erhärtender Baustoffmasse verfüllt werden. Zur Versteifung der Schachtsäule können außerdem, vor dem Verfüllen mit Baustoff­ masse, in die ecknahen Zellen Bewehrungen, wie etwa Bewehrungs­ eisen eingeführt werden.
Nach dem Stande der Technik ist es bekannt, bei der Errichtung von Kaminbauwerken aus Schachtbauelementen und einer inneren Rauchgasrohrleitung, die Rauchgasrohrleitung oder deren Teile mit Abstandhaltermanschetten zu versehen und danach in den Schacht einzubringen. Dieses Verfahren bedingt die Aufteilung der Arbeiten in 2 Gewerke. Da das Einsetzen der Rohre in den fertigen Schacht zudem vom Dach aus erfolgen muß, erfordert die Arbeitssicherheit einen großen Aufwand. Zudem beinhaltet die Art der Verarbeitung außerdem erhebliche Fehlerquellen, da es beim Absenken der Leitung in den Schacht leicht zu Beschädigung der Rohrverbindungen, zum Beispiel bei Verkantungen der Ab­ standhalter an den Mörtelfugen des Schachtes kommen kann.
Demgegenüber wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß insbeson­ dere bei Verwendung der weiter oben vorgeschlagenen Schacht­ bauelemente zur Erstellung des Kaminbauwerks jeweils nach Positionieren eines Schachtbauelements oder einer Schachtbau­ elementensäule am oberen Ende dieses Schachtbauelements oder dieser Schachtbauelementensäule Abstandhalter angebracht wer­ den. Dabei ist es nicht unbedingt notwendig, nach jedem ein­ zelnen Schachtbauelement solche Abstandhalter einzubringen; es ist vielmehr auch denkbar, daß man jeweils erst nach dem Auf­ einandersetzen mehrerer Schachtbauelemente wieder eine Lage von Abstandhalterelementen einbaut. In die so eingebauten Abstand­ halterelemente können dann die Rohrleitungsabschnitte einge­ schoben werden, wodurch sie automatisch fixiert sind.
Einem weiteren Gesichtspunkt gemäß betrifft die Erfindung einen Abstandhalter geeignet zur Verwendung bei der Errichtung von Schachtkonstruktionen und insbesondere Kaminen, bei denen eine Rohrleitung im Inneren eines Nutzkanals der Schachtkonstruktion verlegt und in Abstand von der Innenumfangswand des Nutzkanals gehalten werden soll. Der Abstandhalter umfaßt einen Positio­ nierteil, welcher zur Festlegung an einem Schachtbauelement ausgebildet ist und ferner einen Anlageteil zur Anlage an dem jeweiligen Rohrleitungsabschnitt. Dabei kann der Anlageteil federelastisch sein, um beim Einsetzen der Rohrleitung bzw. des Rohrleitungsabschnitts nach Bedarf ausweichen zu können. Bevor­ zugt ist der Anlageteil mit einer Einweisefläche für das Ein­ führen der Rohrleitung bzw. des Rohrleitungsabschnitts ver­ sehen.
Der Positionierteil wird bevorzugt mit einer Höhenpositionier­ fläche ausgeführt, die zur Auflage auf der oberen Endfläche des jeweiligen Schachtbauelements bestimmt ist und bei der Auf­ bringung des jeweils nächsten Schachtbauelements dann zwischen die beiden einander zugekehrten Endflächen eingeklemmt wird. Daneben führt man das Positionierteil bevorzugt mit mindestens einer Seitenpositionierfläche aus, so daß die Positionierung gegenüber dem Nutzkanalquerschnitt mit einem Handgriff erfolgen kann. Dabei kann das Positionierteil gabelförmig ausgebildet sein, um einen oder mehrere Wandungselemente des Schachtbauele­ ments zu umgreifen. Auf diese Weise kann der Abstandhalter vorfixiert werden und braucht nicht von Hand gehalten zu wer­ den, wenn das nächste Schachtbauelement aufgesetzt wird oder eine zwischen den beiden Schachtbauelementen erforderliche Mörtelschicht aufgetragen wird.
Die beiliegenden Figuren erläutern die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen. Es stellen dar:
Fig. 1 ein Bauwerk mit Geschoßdecken und einer Kaminkon­ struktion;
Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie II-II durch ein Schacht­ bauelement der Kaminkonstruktion nach Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III der Fig. 2 zur Dar­ stellung eines Abstandhalters;
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie II-II der Fig. 1 bei einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 5 einen Schnitt nach Linie V-V der Fig. 4 zur Darstel­ lung einer weiteren Ausführungsform eines Abstandhal­ ters;
Fig. 6 einen Schnitt nach Linie VI-VI der Fig. 4 zur Dar­ stellung nochmal eines anderen Abstandhalters;
Fig. 7 eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schachtbauelements im Mauerverbund eines Bauwerks;
Fig. 8 das Schachtbauelement nach Fig. 7 in einem anders gestalteten Mauerverbund;
Fig. 9 eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schachtbauelements wiederum nach Linie II-II der Fig. 1 und
Fig. 10 den Vorgang des Verbindens zweier aufeinanderfolgen­ der Schachtbauelemente.
In Fig. 1 erkennt man zwei Geschoßdecken eines Bauwerks, die mit 1 und 2 bezeichnet sind. Zwischen den beiden Geschoßdecken 1 und 2 und darüber hinaus nach oben und unten erstreckt sich ein Schachtbauwerk, das insgesamt mit 3 bezeichnet ist. Ein einzelnes Schachtbauelement ist dabei mit 4 bezeichnet. Dieses Schachtbauelement 4 ist im Querschnitt nach Linie II-II der Fig. 1 in Fig. 2 dargestellt.
Das Schachtbauelement 4 ist in Wabenstruktur aus Ton herge­ stellt und wurde durch Extrudieren von Tonmasse durch eine Mehrfachextruderdüse und durch anschließendes Trocknen und Brennen gewonnen. Das Schachtbauelement umfaßt eine Innenschale 5 und eine Außenschale 6. Die Außenschale 6 besitzt einen rechteckigen Außenumriß 6.1 mit Außenumrißseiten 6.1.1, 6.1.2, 6.1.3 und 6.1.4. Die Innenschale 5 besitzt einen oktogonalen Innenumriß 5.1 mit den Innenumrißhauptseiten 5.1.1, 5.1.2, 5.1.3 und 5.1.4 ferner gehören zu dem Innenumriß 5.1 die Innen­ umrißabkantseiten 5.1.5, 5.1.6, 5.1.7 und 5.1.8.
Zwischen der Außenschale 6 und der Innenschale 5 ist ein Kranz von Zellkanälen gebildet und zwar erkennt man ecknahe Zell­ kanäle 7 und seitennahe Zellkanäle 8. Die seitennahen Zell­ kanäle 8 haben in Umfangsrichtung des Kranzes länglich recht­ eckigen Querschnitt, während die ecknahen Zellkanäle 7 fünf­ eckigen Querschnitt haben. Die ecknahen Zellkanäle 7 sind begrenzt durch Querschnittsseiten 7.1 und 7.2, welche paarweise gleich lang sind und durch eine Querschnittsseite 7.3. Die einzelnen Zellkanäle 7 und 8 sind durch Zellwände 9 voneinander getrennt. Das Schachtbauelement 4 ist Teil einer Ziegelwand, welche von Ziegelsteinen 10 und Putz- oder Mörtelschichten 11 gebildet ist. Dabei liegen die Außenumrißseitenflächen 6.1.1 und 6.1.3 parallel und bündig mit dem Mauerwerk.
Innerhalb der Innenschale 5 ist ein Nutzkanal 12 ausgebildet. Dieser Nutzkanal 12 nimmt eine Rauchgasleitung 13 auf. Diese Rauchgasleitung 13 hat ringsum annähernd gleichmäßigen Abstand h von dem Innenumriß 5.1 der Innenschale 5. Abstandhalter 14 dienen der Zentrierung des Abgasrohrs 13 innerhalb des Nutzka­ nals 12.
Dem Kranz von Zellkanälen 7, 8 ist ein äußerer Hüllumriß 15 mit Hüllumrißseiten 15.1 bis 15.4 umschrieben und ein innerer Hüllumriß 16 einbeschrieben. Die Querschnittsseitenlänge der ecknahen Zellkanalseiten 7.1 beträgt ca. 20 bis ca. 30%, vorzugsweise ca. 22 bis ca. 26% der Seitenlänge der äußeren Hüllumrißseite 15.1. Um eine realistische Vorstellung von den Maßverhältnissen des Schachtbauelements zu geben, wurden die Maße a bis i eingetragen, dabei bedeuten:
a Innendurchmesser der Rauchgasleitung 13
b lichte Weite des Nutzkanals 12
c Breite des Ziegels 10
d Länge des Ziegels 10
e Seitenlänge des quadratischen Außenumrisses 6.1
f Wandstärke der Innenschale 5
g Wandstärke der Außenschale 6
h Abstand des Außenumfangs des Rauchgasrohrs 13 von dem Innenumriß 5.1 der Innenschale 5
i Wandstärke der Zellwände 9.
Im Beispielsfall sind die Längen der Maße a bis i wie folgt:
a 90 mm
b 140 mm
c 115 mm
d 240 mm
e 240 mm
f 12 mm
g 15 mm
h 20 mm
i 12 mm.
In Fig. 2 erkennt man weiter, daß die Eckkanäle 7 mit Zement­ mörtel 18 verfüllt sind. In dem ausgehärteten Zementmörtel 18 sind Bewehrungsstäbe 17 eingelegt, welche ringsum von einer annähernd mindestens 20 mm starken Schicht des ausgehärteten Zementmörtels 18 umgeben sind.
Der Zementmörtel 18 erstreckt sich bevorzugt über die Stoß stellen zwischen aufeinanderfolgenden Schachtbauelementen hinweg; dies gilt auch für die Bewehrungsstäbe 17. Aus montage­ technischen Gründen ist es aber unzweckmäßig die Bewehrungs­ stäbe jedenfalls bei langen Schachtbauwerken über deren ganzen Höhe durchgehen zu lassen. Es wird deshalb empfohlen, einzelne Bewehrungsstäbe 17 so anzuordnen, daß sich diese überlappen und über die Stoßstellen zwischen aufeinanderfolgenden Schacht­ bauelementen hinweglaufen.
In Fig. 3 ist dargestellt, wie die Abstandhalter 14 im ein­ zelnen ausgeführt sind. Diese Abstandshalter 14 bestehen aus einem Positionierteil 14.1 und einem Rohranlageteil 14.2, welcher an dem Rauchgasrohr 13 zentrierend anliegt. Der Posi­ tionierteil 14.1 ist mit einer Höhenpositionierplatte 14.1.2 und Seitenpositionierschenkeln 14.1.3 ausgeführt. Die Seiten­ positionierschenkel 14.1.3 gabeln die Innenschale 5 vorzugs­ weise in den Abkantbereichen 5.1.5-5.1.8 ein und legen somit den Abstandhalter 14 seitlich fest. Die Höhenpositionierplatte 14.1.2 liegt am oberen Ende des Schachtbauelements an und wird beim Weiterbau von dem nächst folgenden Schachtbauelement über­ lagert. Der Anlageteil 14.2 ist aus federelastischem Stahl hergestellt und weist eine Einweisefläche 14.2.3 auf, die das Einschieben der Rauchgasrohrabschnitte 13 erleichtert.
Der Aufbau des Schachtbauwerks 3 gemäß Fig. 1 erfolgt in der Regel mit Höhenbaufortschritt des Gebäudes. Die Schachtbauele­ mente 4 werden unter Vermittlung jeweils eines Mörtelbetts aufeinander gesetzt. Jedesmal nach Aufsetzen eines neuen Schachtbauelements 4 oder nach Aufsetzen einiger Schachtbauele­ mente 4 können die über sämtliche Schachtbauelemente hinweg miteinander fluchtenden ecknahen Zellkanäle 7 mit Zementmörtel 18 aufgefüllt werden, nachdem vorher die jeweiligen Bewehrungs­ stababschnitte 17 eingeführt worden sind. Auch die Rauchgaslei­ tung 13 ist abschnittweise aufgebaut. Die Abschnitte können im gleichen Maß geteilt sein, wie die Schachtbauelemente 4 oder auch größere Längen bis zu 3 m haben und werden nach Maßgabe des Fortschritts des Schachtbaus in die jeweils bereits ver­ legten Abstandhalter 14 eingeschoben.
Auch die Zellkanäle 8 können mit Betonmörtel verfüllt werden. In der Regel reicht aber die Befüllung der Zellkanäle 7 aus. Diese ist deshalb vereinfacht, weil diese den größten Quer­ schnitt haben.
Die Ausführungsform nach Fig. 4 unterscheidet sich bezüglich der Zellstruktur von der Ausführungsform nach Fig. 2 dadurch, daß an Stelle zweier seitennaher Zellkanäle 8 drei seitennahe Zellkanäle 108 getreten sind. Ein weiterer Unterschied besteht hinsichtlich der Konstruktion der Abstandhalter. In Fig. 5 erkennt man entsprechend dem Schnitt nach Linie V-V der Fig. 4 einen Abstandhalter, bei welchem die Seitenpositionierungs­ schenkel 114.1.3 die Innenschale 105 und die Außenschale 106 gemeinsam eingabeln, während nach der Ausführungsform nach Fig. 6 als Seitenpositionierungsmittel lediglich eine Anschlagfahne 214.1.3 vorgesehen ist, welche an der Innenseite der Innen­ schale 105 zur Anlage gebracht wird.
Gemäß Fig. 7 besitzt das Schachtbauelement 304 unterschiedlich lange Außenumrißseiten 306.1.2 und 306.1.1. Dementsprechend sind parallel zu den Außenumrißseiten 306.1.2 und 306.1.4 weitere Zellkanäle 320 angeordnet. Die langen Außenumrißseiten 306.1.1 und 306.1.3 liegen dabei parallel zur Längsrichtung der Wand. Die Wand ist hierbei durch eine vorgesetzte Schicht von Ziegelsteinen 321 auf eine Wandstärke von ca. 360 mm gebracht.
Mit dem gleichen wie in Fig. 7 dargestellten Schachtbauelement kann gemäß Fig. 8 auch eine 300 mm starke Wand errichtet wer­ den. Die Ziegel 410 haben dabei eine Breite c von 240 bis 365 mm und eine Dicke d von ca. 300 mm.
In Fig. 9 ist eine Abwandlung eines Schachtbauelements darge­ stellt, bei der an der Innenschale 505 Zentriernasen 523 für die Rauchgasleitung 513 angeformt sind.
In Fig. 10 erkennt man, wie ein Schachtbauelement 601a gerade auf ein bereits verbautes Schachtbauelement 601b aufgesetzt wird. Dabei erkennt man über das obere Ende des Schachtbauele­ ments 601b vorstehend die oberen Enden 617.1 von Bewehrungs­ stäben 617. Die Bewehrungsstäbe 617 des oberen Schachtbauele­ ments 601a reichen ebenfalls über das obere Ende dieses Schachtbauelements hinaus und enden auf dem Niveau der unteren Endfläche. Die ecknahen Zellkanäle 607 des oberen Schachtbau­ elements 601a sind nur bis auf das Niveau 625 herab mit erhär­ teter Baustoffmasse gefüllt oder unter Umständen auch mit leichten Füllstoffen gefüllt. Wenn das obere Schachtbauelement auf die Oberseite des unteren Schachtbauelements 601b aufge­ setzt wird, so treten die oberen Endabschnitte 617.1 der Beweh­ rungsstäbe 617 des unteren Schachtbauelements 601b in freige­ haltene, untere Abschnitte 607.1 der Kanäle 607 ein und über­ lappen sich dort mit den in diesen freigehaltenen Räumen 607.1 befindlichen unteren Endabschnitten 617.2 der Bewehrungsstäbe 617 des oberen Schachtbauelements 601a. Die sich überlappenden Endabschnitte 617.1 und 617.2 können dann durch Öffnungen 626 hindurch miteinander verschweißt oder verdrahtet werden. An­ schließend können die Freiräume 607.1 der ecknahen Zellkanäle 607 mit Zementmörtel hoher Güteklasse verfüllt werden. Unter Umständen reicht auch allein diejenige Bindungswirkung aus, die von dieser Verfüllung ausgeht. Die Verfüllung der Freiräume 607.1 kann mittels eines Hilfsschalungselements 630 erfolgen, welches in Überdeckung zu der Öffnung 626 gebracht wird. Dieses Hilfsschalungselement 630 ist mit einem Fülltrichter 631 ver­ sehen, der über eine Leitung 632 mit der Öffnung 626 in Ver­ bindung gebracht wird.
Wenn im Anspruch 1 festgestellt wird, daß die Querschnitte der ecknahen Zellkanäle 7 größer sind als die Querschnitte der übrigen Zellkanäle des Kranzes, so braucht dies nicht notwendi­ gerweise zu bedeuten, daß der Flächeninhalt der Querschnitte der ecknahen Zellkanäle 7 größer ist als der Flächeninhalt der Querschnitte der übrigen Zellkanäle 8. Ein Effekt im Sinne der Erfindung wird auch dann bereits erreicht, wenn ungeachtet des Verhältnisses der Flächeninhalte der Querschnitte der Zell­ kanäle 7 und der Zellkanäle 8 die Querschnitte der Zellkanäle 7 so gewählt sind, daß sie leichter mit einer später erhärtenden Füllmasse zu füllen sind. Bevorzugt ist allerdings der Flächen­ inhalt des Querschnitts eines ecknahen Zellkanals 7 größer als der Flächeninhalt des Querschnitts eines Zellkanals 8.

Claims (40)

1. Quaderförmiges Schachtbauelement (4; 304; 601a, 601b), insbesondere für die Errichtung von leitungsführenden Schächten oder Kaminen,
umfassend eine Außenschale (6) mit im wesentlichen recht­ eckigem, vier Außenumrißseiten (6.1.1, 6.1.2, 6.1.3, 6.1.4) aufweisendem Außenumriß (6.1) und eine zu der Außenschale (6) achsparallele, einen Nutzkanal (12) einschließende Innenschale (5), deren Innenumriß (5.1) in seinen ecknahen, d. h. den Ecken des Außenumrisses (6.1) der Außenschale (6) zugekehrten Innenumrißbereichen gegen die Außenumrißseiten (6.1.1, 6.1.2, 6.1.3, 6.1.4) geneigt verläuft,
wobei die Innenschale (5) und die Außenschale (6) durch eine Zellstruktur (7, 8, 9) einstückig miteinander ver­ bunden sind und
wobei die Zellstruktur (7, 8, 9) gebildet ist von durch Zellwände (9) begrenzten, achsparallel zu der Innenschale (5) und der Außenschale (6) verlaufenden Zellkanälen (7, 8),
dadurch gekennzeichnet,
daß ein der Innenschale (5) unmittelbar benachbarter Kranz von Zellkanälen (7, 8) einen annähernd rechteckigen äußeren Hüllumriß (15) mit zu den Außenumrißseiten (6.1.1, 6.1.2, 6.1.3, 6.1.4) der Außenschale (6) annähernd parallelen äußeren Hüllumrißseiten (15.1, 15.2, 15.3, 15.4) und einen zu dem Innenumriß (5.1) der Innenschale (5) mit im wesent­ lichem konstanten Abstand verlaufenden inneren Hüllumriß (16) besitzt, wobei die Querschnitte der ecknahen Zell­ kanäle (7), d. h. der den Ecken des Außenumrisses (6.1) der Außenschale (6) nahen Zellkanäle (7) größer sind als die Querschnitte der übrigen Zellkanäle (8) des Kranzes, ins­ besondere in der Weise, daß die lichten Querschnittsabmes­ sungen der ecknahen Zellkanäle (7) des Kranzes entlang der äußeren Hüllumrißseiten (15.1, 15.2, 15.3, 15.4) ca. 20% bis ca. 30%, vorzugsweise ca. 22% bis ca. 26% der Länge der entsprechenden äußeren Hüllumrißseiten (15.1, 15.2, 15.3, 15.4) betragen.
2. Schachtbauelement (4; 304; 601a, 601b) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenumriß (5.1) der Innenschale (5) in Oktogonform mit zwei Paaren von jeweils einander gegenüberliegenden, zu den Außenumrißseiten (6.1.1, 6.1.2, 6.1.3, 6.1.4) der Außenschale (6) annähernd parallelen Innenumrißhauptseiten (5.1.1, 5.1.2, 5.1.3, 5.1.4) und mit vier jeweils unter ca. 45° gegenüber den Innenumrißhauptseiten (5.1.1, 5.1.2, 5.1.3, 5.1.4) verlaufenden, untereinander annähernd gleich langen, gegenüber der Länge der Innenumrißhauptseiten (5.1.1, 5.1.2, 5.1.3, 5.1.4) jedoch vorzugsweise kürzeren Innenumrißabkantseiten (5.1.5, 5.1.6, 5.1.7, 5.1.8) gebil­ det ist.
3. Schachtbauelement (4; 304; 601a, 601b) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellstruktur (7, 8, 9) einen einzigen, ringsum geschlossenen Kranz von Zellkanälen (7, 8) umfaßt.
4. Schachtbauelement (4) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenumriß (6.1) der Außenschale (6) annähernd quadratisch ist, daß die Außenschale (6) und die Innen­ schale (5) koaxial angeordnet sind, daß die Innenumriß­ hauptseiten (5.1.1-5.1.4) und die Innenumrißabkantseiten (5.1.5-5.1.8) untereinander jeweils annähernd gleich lang sind und daß der äußere Hüllumriß (15.1) quadratisch und konzentrisch zu dem Außenumriß (6.1) der Außenschale (6) ist.
5. Schachtbauelement (304; 601a, 601b) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenumriß der Außenschale kürzere (306.1.2, 306.1.4) und längere (306.1.1, 306.1.3) Rechteckseiten aufweist, daß die Innenumrißhauptseiten und die Innenumriß­ abkantseiten der Innenschale untereinander jeweils gleich lang sind und daß außerhalb des Kranzes von Zellkanälen entlang mindestens einer der kurzen Rechtecksseiten (306.1.2, 306.1.4) des Außenumrisses mindestens eine Reihe von weiteren Zellkanälen (320) vorgesehen ist.
6. Schachtbauelement (4; 304; 601a, 601b) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die ecknahen Zellkanäle (7) des Kranzes einen fünf­ eckigen Umriß mit vier annähernd in Rechteckform angeord­ neten, paarweise annähernd gleich langen Fünfeckseiten (7.1, 7.2) und einer dem Nutzkanal (12) nahen, fünften Fünfecksseite (7.3) besitzen.
7. Schachtbauelement (4; 304; 601a, 601b) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei benachbarten ecknahen Zellkanälen (7; 607) des Kranzes im wesentlichen rechteckige Zellkanäle (8) in Reihe angeordnet sind.
8. Schachtbauelement (4; 304; 601a, 601b) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei benachbarten ecknahen Zellkanälen (7; 607) des Kranzes jeweils zwei oder drei weitere, im Quer­ schnitt annähernd rechteckige Zellkanäle (8, 308) angeord­ net sind.
9. Schachtbauelement (4; 304; 601a, 601b) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellwände (9) zwischen benachbarten Zellkanälen (7, 8) des Kranzes und die Innenschale (5) annähernd gleiche Wanddicke (i, f) haben.
10. Schachtbauelement (4; 304; 601a, 601b) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß es durch Extrudieren einer Tonmasse und anschließendes Brennen dieser Tonmasse hergestellt ist.
11. Schachtbauelement (4; 304; 601a, 601b) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß es durch Gießen einer flüssigen, aber aushärtbaren Baustoffmasse in eine Form und anschließendes Aushärten hergestellt ist.
12. Schachtbauelement (4; 304) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß seine Höhe klein ist gegen die Geschoßhöhe (1-2) eines Bauwerks.
13. Schachtbauelement (601a, 601b) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß seine Höhe annähernd der Geschoßhöhe eines Bauwerks entspricht.
14. Schachtbauelement (4; 304; 601a, 601b) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die ecknahen Zellkanäle (7) des Kranzes mit einer stabilitätserhöhenden oder/und einer feuerfestig­ keitserhöhenden Füllmasse (18) gefüllt sind.
15. Schachtbauelement (4; 304; 601a, 601b) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllmasse (18) eine im flüssigen Zustand einge­ brachte und danach erhärtete Füllmasse ist.
16. Schachtbauelement (4; 304; 601a, 601b) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Teil der mit erhärteter Füllmasse (18) gefüllten Zellkanäle (7) Bewehrungsmittel (17), insbeson­ dere Bewehrungsstäbe enthält.
17. Schachtbauelement (601a, 601b) nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß es mit Verbindungsmitteln (617.1, 617.2, 607.1) zu seiner Verbindung mit anschließenden, gleichartigen Schachtbauelementen (601a, 601b) ausgerüstet ist.
18. Schachtbauelement (601a, 601b) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel von über mindestens eine End­ fläche des Schachtbauelements (601a, 601b) frei überstehen­ den, in Zellkanälen (607) aufgenommenen und dort durch ausgehärtete Baustoffmasse fixierten Bewehrungsstäben (617) gebildet sind, welche in Freiräume (607.1) entsprechender Zellkanäle (607) angrenzender Schachtbauelemente (601a, 601b) einführbar sind.
19. Schachtbauelement (601a, 601b) nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß es in einem teilweise mit erhärteter Baustoffmasse gefüllten Zellkanal (607) einen von Baustoffmasse freige­ haltenen, endflächennahen Freiraum (607.1) für die Aufnahme eines von einem benachbarten Schachtbauelement (601a, 601b) in einem entsprechenden Zellkanal (607) aufgenommenen und fixierten Bewehrungsstabes (617) aufweist.
20. Schachtbauelement (601a, 601b) nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Freiraum (607.1) mit einer von der Außenumfangs­ fläche des Schachtbauelements (601a) ausgehenden Einfüll­ öffnung (626) für die Einfüllung von aushärtbarer Baustoff­ masse in den Freiraum (607.1) ausgeführt ist.
21. Schachtbauelement (4; 304; 601a, 601b) nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß es in seinem Nutzkanal (12) einen Rohrleitungsabschnitt (13) vorfixiert aufnimmt.
22. Schachtbauelement (4; 304; 601a, 601b) nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrleitungsabschnitt (13) im allseitigen Abstand von der Innenumfangsfläche (5.1) des Nutzkanales (12) gehalten ist.
23. Schachtbauelement (4; 304; 601a, 601b) nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrleitungsabschnitt (13) durch Abstandhalter (14) an dem Schachtbauelement (4; 304; 601a, 601b) fixiert ist.
24. Schachtbauelementensäule (3) bestehend aus einer Mehrzahl von in Flucht zueinander angeordneten und miteinander in einer zumindest für den Transport ausreichenden Weise verbundenen Schachtbauelementen (4; 304; 601a, 601b) nach einem der Ansprüche 1 bis 23.
25. Schachtbauelementensäule (3) nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß sie annähernd Geschoßhöhe (1-2) besitzt.
26. Schachtbauelementensäule (3) nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit Verbindungsmitteln (617.1, 617.2, 607.1) zur Verbindung mit anschließenden Schachtbauelementen oder Schachtbauelementensäulen ausgerüstet ist.
27. Schachtbauelementensäule (3) nach einem der Ansprüche 24 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß sie in ihrem Nutzkanal (12) einen Rohrleitungsabschnitt (13) entsprechender Länge aufnimmt.
28. Schachtbauelementensäule (3) nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrleitungsabschnitt (13) in dem Nutzkanal (12) durch Abstandhalter (14) mit Abstand von der Innenumfangs­ fläche des Nutzkanals (12) gehalten ist.
29. Schachtbauelementensäule (3) nach einem der Ansprüche 24 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Schachtbauelemente (4) der Säule dadurch mitein­ ander verbunden sind, daß in miteinander fluchtenden Zell­ kanälen (7, 8), insbesondere ecknahen Zellkanälen (7) eine erhärtete Baustoffmasse (18) gegebenenfalls in Verbindung mit Bewehrungsmitteln (17), wie Bewehrungsstäben, einge­ bracht ist.
30. Bauwerk mit darin integrierter Schachtkonstruktion, diese gebildet unter Verwendung von Schachtbauelementen (4; 304; 601a, 601b) oder/und Schachtbauelementensäulen (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 29.
31. Bauwerk nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Schachtkonstruktion mindestens einseitig, vorzugs­ weise zweiseitig, bündig in einer Wand des Bauwerks an­ geordnet ist.
32. Verfahren zur Herstellung einer Schachtkonstruktion in Form einer Schachtbauelementensäule (3) oder eines integrierten Teils eines Bauwerks unter Verwendung von Schachtbauelemen­ ten (4; 304; 601a, 601b) oder Schachtbauelementensäulen (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß man gegebenenfalls nach Maßgabe des Gebäudebaufort­ schritts die Schachtbauelemente oder Schachtbauelementen­ säulen (3) übereinanderschichtet, diese miteinander ver­ bindet und gegebenenfalls mit mindestens einer Rohrleitung versieht.
33. Verfahren nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Verbindung aufeinanderfolgender Schachtbauele­ mente oder Schachtbauelementensäulen (3) fluchtende Zell­ kanäle (7, 8) oder Zellkanalabschnitte mit härtbarer Bau­ stoffmasse (18) füllt, gegebenenfalls unter Einbringung von Bewehrungselementen (17), wie Bewehrungsstäben, in den Zellkanal (7) bzw. Zellkanalabschnitt.
34. Verfahren zur Herstellung einer Schachtkonstruktion in Form einer Schachtbauelementensäule (3) oder eines integrierten Teils eines Bauwerks, insbesondere unter Verwendung von Schachtbauelementen (4; 304; 601a, 601b) oder Schachtbau­ elementensäulen (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 31 und unter Einbau einer Rohrleitung (13), dadurch gekennzeichnet, daß man jeweils nach Positionieren eines Schachtbauelements (4; 304; 601a, 601b) oder einer Schachtbauelementensäule (3) am oberen Ende dieses Schachtbauelements (4; 304; 601a, 601b) bzw. dieser Schachtbauelementensäule (3) Abstandhal­ ter (14) anbringt, gegebenenfalls auch nur nach Positionie­ ren mehrerer Schachtbauelemente (4; 304; 601a, 601b) bzw. Schachtbauelementensäulen (3) und daß man hierauf Rohrlei­ tungsabschnitte (13) in den Nutzkanal (12) einführt und durch Abstandhalter (14) fixiert.
35. Verfahren zur Herstellung einer Schachtkonstruktion aus Schachtbauelementen oder Schachtbauelementensäulen großer Höhe, insbesondere von Geschoßhöhe, dadurch gekennzeichnet, daß in die Schachtbauelemente bzw. Schachtbauelementensäu­ len Rohrleitungsabschnitte, insbesondere unter Verwendung von Abstandshaltern, eingesetzt werden, und zwar so, daß sie gegenüber der Oberkante des Schachtbauelements bzw. der Schachtbauelementensäule nach unten zurückgesetzt sind und dementsprechend über die Unterkante überstehen, daß das jeweils aufzusetzende Schachtbauelement bzw. die Schacht­ bauelementensäule mit Hilfe des nach unten überstehenden Endstücks des jeweiligen Rohrleitungsabschnitts gegenüber dem zuletzt eingebauten Schachtbauelement bzw. der zuletzt eingebauten Schachtbauelementensäule zentriert wird und daß hierauf das einzubauende Schachtbauelement bzw. die Schachtbauelementensäule auf die Oberkante des zuletzt eingebauten Schachtbauelements bzw. der zuletzt eingebauten Schachtbauelementensäule abgesenkt wird unter Verschiebung des darin aufgenommenen Rohrleitungsabschnitts nach oben.
36. Abstandhalter (14) zur Verwendung bei der Errichtung von Schachtkonstruktionen, insbesondere unter Einsatz von Schachtbauelementen (4; 304; 601a, 601b) oder Schachtbau­ elementensäulen (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 35, dadurch gekennzeichnet, daß er einen Positionierteil (14.1) umfaßt, welcher zur Festlegung an einem Schachtbauelement (4; 304; 601a, 601b) ausgebildet ist, und ferner einen Anlageteil (14.2) zur Anlage an einem jeweiligen Rohrleitungsabschnitt (13) umfaßt.
37. Abstandhalter (14) nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlageteil (14.2) federelastisch ausgebildet ist.
38. Abstandhalter (14) nach Anspruch 36 oder 37, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlageteil (14.2) mit einer Einweisefläche (14.2.3) für das Einführen des jeweiligen Rohrleitungsabschnitts (13) ausgeführt ist.
39. Abstandhalter (14) nach einem der Ansprüche 36 bis 38, dadurch gekennzeichnet, daß der Positionierteil (14.1) eine Höhenpositionierfläche (14.1.2) zur Auflage an der oberen Endfläche des jeweiligen Schachtbauelements (4; 304; 601a, 601b) und mindestens eine Seitenpositionierfläche (14.1.3; 114.1.3; 214.1.3) zur Anlage an einem Wandungsteil (5; 105) des Schachtbauele­ ments aufweist.
40. Abstandhalter (14) nach einem der Ansprüche 36 bis 39, dadurch gekennzeichnet, daß das Positionierteil (14.1) gabelförmig zum Umgreifen eines oder mehrerer Wandungsteile (5; 105) des Schacht­ bauelements ausgebildet ist.
DE19944418872 1994-05-30 1994-05-30 Schachtbauelement und daraus hergestellte Schächte oder Kaminkonstruktionen Expired - Fee Related DE4418872C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19944418872 DE4418872C2 (de) 1994-05-30 1994-05-30 Schachtbauelement und daraus hergestellte Schächte oder Kaminkonstruktionen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19944418872 DE4418872C2 (de) 1994-05-30 1994-05-30 Schachtbauelement und daraus hergestellte Schächte oder Kaminkonstruktionen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE4418872A1 true DE4418872A1 (de) 1995-12-07
DE4418872C2 DE4418872C2 (de) 1999-02-04

Family

ID=6519350

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19944418872 Expired - Fee Related DE4418872C2 (de) 1994-05-30 1994-05-30 Schachtbauelement und daraus hergestellte Schächte oder Kaminkonstruktionen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE4418872C2 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0837282A2 (de) 1996-10-18 1998-04-22 Erlus Baustoffwerke AG Kamin-Fertigbauteil
EP1895072A2 (de) 2006-08-30 2008-03-05 Schlagmann Baustoffwerke GmbH & Co. KG Kaminbaustein
DE102006048999B3 (de) * 2006-10-17 2008-04-24 Schiedel Ag Haltevorrichtung für Bauteile in einem Schacht

Citations (15)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE515410C (de) * 1931-01-05 David Koegel Kaminstein
DE556553C (de) * 1932-08-10 Max Schoenwald Kaminstein
DE1941843U (de) * 1966-04-19 1966-07-07 Dieter Egger Kaminformstein.
DE1974250U (de) * 1967-09-09 1967-12-07 Kaminwerk D Koegel Kaminformstein.
DE1963604A1 (de) * 1969-06-20 1971-02-04 Jenoptik Jena Gmbh Mikroskopische Einrichtung zur kontrastreichen Darstellung von Phasenobjekten im Auflicht
FR2457358A1 (fr) * 1979-05-23 1980-12-19 Pomel Ets Boisseaux pour construction de conduits de fumee auto-isolants
FR2471465A1 (en) * 1979-12-13 1981-06-19 Pomel Ets Fired clay chimney flue - has walls containing at least three layers interconnected by spacers
GB2097109A (en) * 1981-04-08 1982-10-27 Pomel Etablissements Sa Ceramic elements for use in the construction of chimney ducts
GB2145212A (en) * 1983-08-16 1985-03-20 Couchman W J R Chimney structures
DE3408120A1 (de) * 1984-03-06 1985-09-19 Betonwerk Augustin Bau-Ing. Lothar Augustin, 7553 Muggensturm Dreischaliger hausschornstein
FR2567180A1 (fr) * 1984-07-04 1986-01-10 Barattini Roberta Element de tuyau de ventilation ou d'evacuation de fumee pour des batiments.
DE9012119U1 (de) * 1990-08-23 1991-12-19 Münz, Werner, 8056 Neufahrn Mantelstein für mehrschalige Hausschornsteine
DE4024823A1 (de) * 1990-08-04 1992-02-06 Wienerberger Baustoffind Ag Schornsteinbauteil, mehrfach-schornsteinsystem sowie verfahren zur herstellung eines schornsteinbauteils
DE9207164U1 (de) * 1991-06-28 1992-08-13 Betonwerke Heinrich Heß KG Zweigniederlassung Nürnberg, 8500 Nürnberg Schornstein mit Mantelsteinen
DE9308350U1 (de) * 1993-05-04 1993-09-02 Krauss Kaminwerke München-Geiselbullach GmbH & Co KG, 82140 Olching Vorrichtung zum Herstellen geschoßhoher Kaminelemente

Patent Citations (15)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE515410C (de) * 1931-01-05 David Koegel Kaminstein
DE556553C (de) * 1932-08-10 Max Schoenwald Kaminstein
DE1941843U (de) * 1966-04-19 1966-07-07 Dieter Egger Kaminformstein.
DE1974250U (de) * 1967-09-09 1967-12-07 Kaminwerk D Koegel Kaminformstein.
DE1963604A1 (de) * 1969-06-20 1971-02-04 Jenoptik Jena Gmbh Mikroskopische Einrichtung zur kontrastreichen Darstellung von Phasenobjekten im Auflicht
FR2457358A1 (fr) * 1979-05-23 1980-12-19 Pomel Ets Boisseaux pour construction de conduits de fumee auto-isolants
FR2471465A1 (en) * 1979-12-13 1981-06-19 Pomel Ets Fired clay chimney flue - has walls containing at least three layers interconnected by spacers
GB2097109A (en) * 1981-04-08 1982-10-27 Pomel Etablissements Sa Ceramic elements for use in the construction of chimney ducts
GB2145212A (en) * 1983-08-16 1985-03-20 Couchman W J R Chimney structures
DE3408120A1 (de) * 1984-03-06 1985-09-19 Betonwerk Augustin Bau-Ing. Lothar Augustin, 7553 Muggensturm Dreischaliger hausschornstein
FR2567180A1 (fr) * 1984-07-04 1986-01-10 Barattini Roberta Element de tuyau de ventilation ou d'evacuation de fumee pour des batiments.
DE4024823A1 (de) * 1990-08-04 1992-02-06 Wienerberger Baustoffind Ag Schornsteinbauteil, mehrfach-schornsteinsystem sowie verfahren zur herstellung eines schornsteinbauteils
DE9012119U1 (de) * 1990-08-23 1991-12-19 Münz, Werner, 8056 Neufahrn Mantelstein für mehrschalige Hausschornsteine
DE9207164U1 (de) * 1991-06-28 1992-08-13 Betonwerke Heinrich Heß KG Zweigniederlassung Nürnberg, 8500 Nürnberg Schornstein mit Mantelsteinen
DE9308350U1 (de) * 1993-05-04 1993-09-02 Krauss Kaminwerke München-Geiselbullach GmbH & Co KG, 82140 Olching Vorrichtung zum Herstellen geschoßhoher Kaminelemente

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0837282A2 (de) 1996-10-18 1998-04-22 Erlus Baustoffwerke AG Kamin-Fertigbauteil
EP0837282A3 (de) * 1996-10-18 1999-05-26 Erlus Baustoffwerke AG Kamin-Fertigbauteil
EP1895072A2 (de) 2006-08-30 2008-03-05 Schlagmann Baustoffwerke GmbH & Co. KG Kaminbaustein
EP1895072A3 (de) * 2006-08-30 2008-06-04 Schlagmann Baustoffwerke GmbH & Co. KG Kaminbaustein
DE102006048999B3 (de) * 2006-10-17 2008-04-24 Schiedel Ag Haltevorrichtung für Bauteile in einem Schacht

Also Published As

Publication number Publication date
DE4418872C2 (de) 1999-02-04

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE202018100177U1 (de) Schalungsvorrichtung zur Herstellung von Betonstützen, insbesondere zur Herstellung von Teile einer Mauer bildenden vertikalen Betonstützen
DE202019100054U1 (de) Schalungsvorrichtung zur Herstellung von Betonstützen, insbesondere zur Herstellung von Teile einer Mauer bildenden vertikalen Betonstützen
DE4103330A1 (de) Zum erstellen eines erddruckmauerwerkes bestimmter bauelementesatz
EP0058641A1 (de) Bauelement
DE4418872C2 (de) Schachtbauelement und daraus hergestellte Schächte oder Kaminkonstruktionen
EP0628673A1 (de) Schalungsstein
DE4411122A1 (de) Bauwerk, bestehend aus vorgefertigen Bauteilen
EP3456896B1 (de) Mauer eines gebäudes mit einer einen teil der mauer bildenden vertikalen betonstütze und verfahren zur herstellung einer solchen mauer
EP1592852A1 (de) Verlorener schalungsk rper
EP0209815A2 (de) Mantelstein für mehrschalige Schornsteine
DE854838C (de) Verfahren und Steinformen zur Herstellung von aufgehendem stahlbewehrtem Mauerwerk, wie z. B. fuer Saeulen, Pfeiler und Waende sowie Schornsteine, Silos, Behaelter und andere stark beanspruchte Bauteile
DE812368C (de) Gebaeude (Wohnhaus, Fabrik o. dgl.) aus vorgefertigten Verbundbetonplatten
DE1559491B1 (de) Fugenausbildung zwischen betonfertigbauteilen mit querlaufendem spanngliedkanal sowie verfahren zu ihrer herstellung
CH671990A5 (de)
DE821538C (de) Verfahren zum Ausgiessen oder -stampfen von Mauerwerk mit bleibender Schalung sowie Formstein hierzu
DE2736655A1 (de) Mehrschaliges formstueck fuer schornsteine u.dgl.
DE852606C (de) Verfahren zur Herstellung von Gebaeudewaenden und sonstigen Traggliedern mittels Hohlblocksteinen
AT252088B (de) Verfahren zur Herstellung von Baufertigteilen
DE4425057A1 (de) Bauelement
EP0757141B1 (de) Kaminschalung
DE1559491C (de) Fugenausbildung zwischen Betonfertig bauteilen mit querlaufendem Spanngliedka nal sowie Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2121503A1 (de) Umschlossene Gebäudeeinheit
DE811284C (de) Hohlblockskelettbauweise
DE10121864B4 (de) Drempelwandvorrichtung
DE1659099C (de) Betonformstein zur Herstellung einer Dranschicht an einer im Erdboden einge betteten Gebäudewand

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee