DE1974250U - Kaminformstein. - Google Patents
Kaminformstein.Info
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F17/00—Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage
- E04F17/02—Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage for carrying away waste gases, e.g. flue gases; Building elements specially designed therefor, e.g. shaped bricks or sets thereof
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23J—REMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES
- F23J13/00—Fittings for chimneys or flues
- F23J13/02—Linings; Jackets; Casings
-
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Description
RA.52019Β*-9.9.67 Ί
3045 7.9.1967 /
Ch/wg ' C—·
Kaminwerk D. Eögel, ¥innenden
Kaminformst e in
Für Kamine und. insbesondere für solche,, die freistehend
errichtet sind, hat sich seit Jahrzehnten ein Aufbau mit einstückigen Lagen aus die Züge enthaltenden Formsteinen
und mit einer vorn Fundament bis zur Mündung durchgeführten senkrechten Stahlbeton-Armierung bewährt.
Dazu sind die doppelwandig und im Querschnitt in der Regel vieleckig, vorzugsweise quadratisch oder rechteckig
gestalteten Formsteine auch mit Durchlässen für die senkrechte Armierung versehen, die in Eckpartien angelegt
und nach statischen Gesichtspunkten berechnet ist. Je nach den Anforderungen v/erden ein- oder mehrzügige
Porrasteine mit runden, quadratischen oder rechteckigen Rauchquerschnitten verwendet, und sie werden beim Errichten
des Kamins mit ihren Eckdurchlässen auf die aus dem Fundament hochstrebenden Stahleinlagen eingefädelt.
In den Bereichen, wo Anschlüsse vorzunehmen sind, also wo Fuchsgänge, Rauchrohre oder Reinigungsöffnungen
einmünden sollen, werden in die Formsteine entsprechende seitliche Zugänge eingearbeitet und sie
werden durch Ausfüllen der sonstigen senkrechten Durchlässe (Luftkanäle) in Vollwanasteine umgestaltet.
Weil aber die meisten Anschlüsse auf derselben Höhe
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und derselben Kaminseite heranführen und angebracht,
werden, sowie manche davon, wie jene der Fuchsgänge und Rauchrohre, recht erhebliche Querschnittsabmessungen
aufweisen, ergeben sich bei mehrzügigen Kaminen öfters Platzschwierigkeiten in den Formsteinen. Man ist gezwungen,
Wandungen ihrer den senkrechten Armierungen vorbehaltenen Eckhohlräume anzuschneiden oder sogar
teilweise zu entfernen. In statischer und wärmetechnischer Hinsicht ist dies von großem Nachteil. Die senkrechten
Stahleinlagen erhalten oft nicht mehr die nötige Betonüberdeckung oder sind einem zu starken Wärmeeinfluß ausgesetzt.
Eine nicht unwesentliche statische Schwächung des Kamins ist die Folge, was in !Weiterer Auswirkung nur
verhältnismäßig geringe Kaminhöhen erlaubt.
Die neuen Formsteine umgehen diese nachteiligen Umstände und ermöglichen eine wesentliche Steigerung der Kaminhöhe.
Ausgehend von dem geschilderten grundsätzlichen Kaminaufbau mit einstückigen Lagen aus die Züge enthaltenden
Formsteinen und mit einer vom Fundament bis zur Mündung durchgeführten senkrechten Stahlbeton-Armierung ist die
Neuerung darin zu erblicken, daß der Formstein für den unteren, mit Anschlüssen zu Fuchsgängen, Rauchrohren und
Reinigungsöffnungen versehenen Kaminteil, der aus einem
Stahlbeton-Außenmantel, einer Innenschale und einer dazwischen angeordneten Isolierschicht besteht, auf den
Formstein für den oberen Doppelwand-Kaminteil in Bezug auf die durchgehenden Durchlässe ausgerichtet und abgestimmt
ist. Das Gewicht des oberen Doppelwand-Kaminteiles wird vom Stahlbeton-Außenmantel der Formsteine für den
unteren Kaminteil aufgenommen. Die Innenschale des Formsteins für den unteren Kaminteil ist so zum Futter geworden
und unterliegt nicht mehr einer Stauchbeanspruchung aus warmeeinwirkungen.
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Im äußeren Umriß kann der neue Formstein rund- oder eckiggeformt sein. Wesentlich ist es dabei, den Stahlbeton-Außenmantel
des Schalenteils des den unteren Kaminteil bildenden Formsteines im Querschnitt als
Vieleck, vorzugsweise als Rechteck zu formen und die senkrechte Armierung in den Eckpartien anzulegen, gegenüber
denen sodann die Wandung der Innenschale etwa durch Abschrägungen zurückgesetzt ist. Als neuer Formstein
eignet sich dafür ein solcher, dessen äußerer Umriß durch vlegnahme der Ecken eines Vierecks mittels Abschrägungen
gewonnen ist. liit dieser Ausgestaltung sind einmal die senkrechten Armierungen so weit herausgerückt,
daß Anschlußschwierigkeiten nicht mehr bestehen, zun andern ermöglichen die Abschrägungen einen technisch
einwandfreien übergang zum oberen Doppelwand-Kaminteil.
Hach einer weiteren vorteilhaften Maßnahme können die
Durchlässe für die senkrechte Armierung in den Formsteinen des oberen Doppelwand-Kaminteils gegenüber
&en Querschnittsflächen, die von den aus dem Schalenteil
des den unteren Saminteil bildenden Formsteines hochstrebenden Stahleinlagen durch Vorgabe eingenommen
werden, erweitert sein, vorzugsweise durch Heraussetzen ihrer in Richtung der Formstein-Außenwände verlaufenden
Flanken. Diese Erweiterung der Durchlässe gewährleistet ein einwandfreies und müheloses Einfädeln der Stahlei-nlagen
bein Aufsetzen eines Formsteins. Auch ist an Raum zum Ausbetonieren und für gutes überdecken der
Stahleinlagen gewonnen. Verwendet werden dazu Doppelwand-Formsteine, bei denen die in Richtung ihrer Außenwände
verlaufenden Flanken der Durchlässe für die senkrechte Armierung gegenüber angrenzenden Durchlässen,
wie etwa Luftkanäle, nach außen herausgesetzt sind.
In der Zeichnung ist der neue Formstein an einem Kamin
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mit zwei Rauchzügen beispielsweise dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch die zur Erläuterung der Erfindung wesentlichen Kaminpartien,
Pig. 2 Horizontalschnitte nach den Linien A-A und B-B der Pig. I und
Fig. 3 einen Horizontalschnitt nach der Linie C-C von Fig. 1.
Bei der folgenden Erläuterung sei entsprechend den Schritten vorangegangen, wie diese während der Errichtung
des Kamins aufeinander folgen, also in Sicht auf Fig. 1 von unten nach oben sowie von innen nach außen.
Im Fundament, das bei 1 angedeutet ist, sind die Stahleinlagen 2 (Fig. 3 und 2) der senkrechten Armierung verankert.
Sie sind gruppenweise in den vier Ecken eines Rechtecks 3 angelegt, das den äußeren Umriß des Kamins
bestimmt (Fig. 3). Innerhalb dieses Rechtecks finden vollwandige Formsteine 4 Platz. Sie enthalten senkrechte
Rauchzüge 5 bzw. 6 von beispielsweise kreisrundem Querschnitt, bestehen in an sich bekannter Weise etwa
aus Ziegelsplitt-Beton gegebenenfalls mit waagerechter Armierung und werden Stück für Stück mit Fugenmörtel
dazwischen aufeinandergesetzt, so daß eine Schale aus
einstückigen Lagen gebildet ist, wie aus den Fugenlinien 7 der Fig. 1 erkenntlich ist. Der äußere Umriß
der Formsteine 4 ist als Rechteck geformt, dem durch Abschrägungen δ die Ecken weggenommen sind.
Wo Anschlüsse vorgesehen sind, weisen die Formsteine entsprechende Durchlässe zu den Rauchzügen auf. Im gezeichneten
Beispiel sind dies ein unterer seitlicher Rauchdurchlaß 9 zum Fuchs 10 und ein etwas höher gelegener
Einstiegdurchlaß 11 für die Kaminreinigung.
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Die aus den Formsteinen 4 gebildete Schale ist von einer wärmeisolierenden Schicht 12 umkleidet, die
aus Platten von gleichmäßiger Dicke und von einer den Formsteinen etwa entsprechenden Höhe erstellt
sein kann.
Um den so erhaltenen Schalenaufbau ist vom Fundament 1 aus nach oben ein äußerer Stahlbetonmantel 13 von rechteckigem
Umriß errichtet, in dessen Eckpartien die Stahleinlagen 2 der senkrechten Armierung gruppenweise emporstreben.
Dabei kann unmittelbar gegen die Isolierschicht 12 anbetoniert werden. Die Abschrägungen 8 der Innenschale
im Verein mit dem Gleichlauf der anliegenden Isolierschicht 12 belassen in den Ecken des Stahlbetonmantels
13 genügend Raum für einen ausreichenden Betonumschluß der senkrechten Stahleinlagen 2. Auch für eine
waagerechte Armierung, angedeutet bei 14 (Fig. 1) über den Anschlußdurchlässen 9 und 11, ist im Beton Platz
vorhanden.
Die Höhe des aus den Schalen 4, 12 und 13 gebildeten Betonschaftes richtet sich nach der Gesamthöhe des
Kanins und der sich daraus ergebenden Statik. Als Abschluß des den unteren Kaminteil bildenden Betonschaftes
ist ein Vollwandstein 15 vorgesehen, dessen äußerer Umriß sich mit dem des Betonschaftes deckt und der nach
oben mit einstückigen Lagen aus Doppelwand-Formsteinen Id fortgesetzt ist. Zwischen der Stirnfläche des obersten
der den unteren Kaminteil bildenden Forrasteine und der Sitzfläche des Vollwandsteines 15 ist eine Dehnfuge 17
belassen, so daß die gesamte Oberlast vom Stahlbeton-Außenmantel
13 aufgenommen wird und die Innenschale 4 IJärmeeinwirkungen ohne Beeinträchtigung folgen kann.
In der Flucht der aus dem Betonaußenmantel emporragenden
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PATENTINGENIEUR CARL H. HÄUSER
7
STUTTGART
HAUPTM ANNSREUTE 4
6
Stalileinlagen 2 weisen der Vollwandstein 15 und die
darüber folgenden Doppelwand-Formsteine 16 Eckdurchlässe
Iu auf. Diese Durchlässe sind gegenüber den Querschnittsflächen, die von den Stahleinlagen zufolge
der ihnen vorgegebenen Gruppierung bestrichen werden, dadurch erweitert, daß ihre zu den Formstein-Außenwänden
ausgerichteten Flanken 19 nach Möglichkeit herausgesetzt sind. Es werden also, wie aus aera oberen
Teil von Fig. 2 ersichtlich, Doppelwand-Formsteine verwendet, deren Eckdurchlässe l8 gegenüber den angrenzenden
Luftschlitzen 20 nach außen herauso;esetzt sind. Eine
solche Ausbildung begünstigt das Aufsetzen der Doppelwand-Forrasteine
l6, die im übrigen nach bekannter Art an ihren Sitzflächen fugenverfalzt und durch Hörtellagen
miteinander verbunden sind.
Claims (1)
- RA.520198*-a.a-bi j/8045 7.9.1967 ύPATENTINGENIEUR CARL H. HÄUSER 7 STUTTGART H A U P T M A N N S R E U T E 46SchutzansprücheKaminformstein, insbesondere für freistehende Kamine mit Durchlässen für die Züge und die vertikalen Stahlbeton-Armierungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Formstein für den unteren, mit Anschlüssen zu Fuchsgangen, Rauchrohren und Reinigungsöffnungen versehenen Kaminteil, der aus einem Stahlbeton-Außenmantel (13), einer Innenschale (4) und einer dazwischen angeordneten Isolierschicht (12) besteht, auf den Formstein für den oberen Doppelwand-Kaminteil in Bezug auf die durchgehenden Durchlässe ausgerichtet und abgestimmt ist.Eaminforiüstein nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet, daß der Stahlbeton-Außenmantel des unteren Schalenteils im Querschnitt als Vieleck, vorzugsweise als Rechteck geformt und seine senkrechte Armierung in den Eckpartien angelegt ist, gegenüber denen die Wandung der Formstein-Innenschale etwa durch Abschrägungen (8) zurückgesetzt ist.Kaminformstein nach Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchlässe (18) für die senkrechte Armierung in den Formsteinen (15, 16) des oberen Doppelwand-Kaminteils gegenüber den Querschnittsflächen, die von den aus dem unteren Schalenteil hochstrebenden Stahleinlagen (2) durch Vorgabe eingeommen werden, erweitert sind, vorzugsweise durch Heraussetzen ihrer in Richtung der Formstein-Außenwände verlaufenden Flanken (19).8045PATENTINGENIEUR CARL H. HÄUSER 7 STUTTGART HAUPTMANNSREUTE4. KaminforiTistein für den unteren Kaminteil nach Ansprüchen 1 bis p» dadurch gekennzeichnet, daß die Innenschale (4) eine Querschnittsform aufweist, die durch Wegnahme der Ecken eines Vierecks mittels Abschrägunsen entsteht.Kaminformstein für den oberen Kaminteil nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die in Richtung der Außenwände- verlaufenden Planken (19) seiner Durchlässe (18) für die vertikale Armierung gegenüber angrenzenden Durchlässen (20), wie etwa Luftkanäle, nach außen herausgesetzt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK58790U DE1974250U (de) | 1967-09-09 | 1967-09-09 | Kaminformstein. |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEK58790U DE1974250U (de) | 1967-09-09 | 1967-09-09 | Kaminformstein. |
Publications (1)
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| DE1974250U true DE1974250U (de) | 1967-12-07 |
Family
ID=33352976
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK58790U Expired DE1974250U (de) | 1967-09-09 | 1967-09-09 | Kaminformstein. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1974250U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4418872A1 (de) * | 1994-05-30 | 1995-12-07 | Venus Max Sen | Schachtbauelement, insbesondere für Kamine |
-
1967
- 1967-09-09 DE DEK58790U patent/DE1974250U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4418872A1 (de) * | 1994-05-30 | 1995-12-07 | Venus Max Sen | Schachtbauelement, insbesondere für Kamine |
| DE4418872C2 (de) * | 1994-05-30 | 1999-02-04 | Venus Max Sen | Schachtbauelement und daraus hergestellte Schächte oder Kaminkonstruktionen |
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