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DE102006048999B3 - Haltevorrichtung für Bauteile in einem Schacht - Google Patents

Haltevorrichtung für Bauteile in einem Schacht Download PDF

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DE102006048999B3
DE102006048999B3 DE200610048999 DE102006048999A DE102006048999B3 DE 102006048999 B3 DE102006048999 B3 DE 102006048999B3 DE 200610048999 DE200610048999 DE 200610048999 DE 102006048999 A DE102006048999 A DE 102006048999A DE 102006048999 B3 DE102006048999 B3 DE 102006048999B3
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Siegbert Maas
Ferdinando Colucci
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    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J13/00Fittings for chimneys or flues 
    • F23J13/04Joints; Connections
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L7/00Supporting pipes or cables inside other pipes or sleeves, e.g. for enabling pipes or cables to be inserted or withdrawn from under roads or railways without interruption of traffic

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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung für Bauteile (7) in einem Schacht (3) mit ersten und zweiten Befestigungselementen (5a, 5b, 6a, 6b), die zwischen dem Schacht (3) und dem Bauteil (7) derart eingebracht werden, dass das Bauteil (7) im Schacht (3) sowohl zentriert als auch seitlich geführt wird, während gleichzeitig eine relative Lageänderung des Bauteils (7) gegenüber dem Schacht (3) in Längsrichtung des Schachtes (3) möglich ist. Die Haltevorrichtung besteht dabei insbesondere aus einem mehrfach gebogenen Stahldraht, der aus zwei im Wesentlichen O-förmig gebogenen geschlossenen Bügel (5b) und zwei im Wesentlichen U-förmig gebogenen offenen Bügel (5a) besteht, die über Quer- bzw. Längsverbindungen (6a, 6b) derart miteinander verbunden sind, dass die Querverbindung (6a) die geschlossenen Bügel (5b) und die Längsverbindungen (6b) die offenen Bügel (5a) mit den geschlossenen Bügeln (5b) verbindet.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung für Bauteile in einem Schacht nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. Derartige Haltevorrichtungen sind insbesondere für Schornsteinsysteme bekannt, bei denen Schornsteine werkmäßig vorgefertigt und im zusammengesetzten Zustand an die Baustelle transportiert werden. In diesem Fall ist es notwendig, die Rohrleitung im Schornsteinschacht zu fixieren, d.h. ein Verrutschen der Rohrleitung im Schacht zu verhindern, damit nach dem Einbau des Schornsteins Abgasleitungen, Revisionsschächte oder andere Bauteile lagerichtig angeschlossen werden können.
  • Es sind verschiedene Systeme bekannt, bei denen Befestigungselemente zwischen dem Schacht und dem Bauteil eingebracht werden, um das Bauteil im Schacht zu fixieren. Solche Befestigungselemente können beispielsweise Keile sein, die zwischen dem Bauteil und dem Schacht eingebaut werden. Diese Sicherungsbauteile können entweder als herausnehmbare Bauteile (beispielsweise Keile, Abstandshalter) oder im Schornstein verbleibende Bauteile (beispielsweise Klammern, Manschetten usw.) ausgebildet sein.
  • Bei im Schornstein verbleibenden Sicherungsbauteilen besteht das Problem, dass bei einer Längendehnung der Heißleitung – beispielsweise durch große Temperaturunterschiede- die Heißleitung bzw. die Rohrleitung gegenüber dem Schacht bzw. den Mantel nicht frei gleiten kann, wenn die entsprechenden Sicherungsbauteile die Heißleitung im Schacht unverrückbar festkeilen.
  • Darüber hinaus ist es wichtig, dass das Sicherungsbauteil ein Gleiten der Heißleitung gegenüber dem Schacht während des Aufrichtens des Schornsteins beim Hausbau ermöglicht. Darüber hinaus ist es notwendig, dass das Sicherungsbauteil eine einfache und schnelle Montage ermöglicht, so dass beispielsweise eventuelle Unebenheiten im Schacht, überstehende Teile des Schachtes selbst oder auch Toleranzen in der Heißleitung leicht überwunden und ausgeglichen werden können.
  • Die bisherige Lösung mit fest verkeilten Sicherungsbauteilen hat den Nachteil, dass ein freies Gleiten der Leitung im Schacht während des Aufrichtens des Schornsteins bzw. während des Betriebs nicht möglich ist. Darüber hinaus sind sogenannte Spreitzen bekannt, die sowohl an der Heißleitung als auch an dem umgebenden Mantel kraftschlüssig anliegen. Hier bestehen die gleichen Nachteile wie bei der Verkeilung, da eine Relativbewegung zwischen Heißleitung und Außenmantel nicht möglich ist.
  • Weitere bekannte Sicherungsbauteile bestehen aus Abstandshaltern oder Manschetten, die zwischen Heißleitung und Mantel eingebaut werden. Die Abstandshalter oder Manschetten liegen auch hier sowohl an der Heißleitung als auch an dem umgebenden Mantel kraftschlüssig an. Die Montage ist verhältnismäßig auf wändig und abhängig von der Geometrie des Schachtes. In der Regel ist es bei Abstandshaltern bzw. Manschetten nicht immer möglich, die vorgenannten Mehrfachfunktionen der Sicherung konstruktiv zu erreichen, d.h. ein Gleiten zu ermöglichen, eine leichte Montage zu gewährleisten und Toleranzen auszugleichen, während gleichzeitig das Bauteil sicher im Schacht fixiert wird.
  • Weitere Lösungen umfassen den Einbau sogenannter Z-Winkel, die beispielsweise kraftschlüssig im Bereich der Mantelöffnung am Schacht eingebaut werden, wo diese mittels Befestigungsmitteln fest am Mantel fixiert werden. Der Einbau solcher Z-Winkel erschwert den weiteren Aufbau einer Revisionstüre oder einer Reinigungsöffnung an der Schachtöffnung, wodurch es zu Undichtigkeiten und evtl. zur Kontaktkorrosion kommt. Fertigungsbedingte Toleranzen zwischen Mantel und Heißleitung können durch Z-Winkel nicht überbrückt werden. Auch kann durch Z-Winkel eine zentrische Fixierung der Heißleitung und eine damit notwendige Abstützung nicht erreicht werden, da diese nur an der Schachtöffnung angebracht werden und eine Bewegung der Heißleitung nach hinten, d.h. von der Schachtöffnung weggerichtet, nicht verhindern können.
  • Schließlich sind Federklammern bekannt, die zwischen Heißleitung und dem vorderen Bereich der Öffnung des Mantels kraftschlüssig eingebracht werden. Nachteil dieser Konstruktion ist die Einschränkung auf eine reine Fixierung der Heißleitung, die wiederum keine Abstützung nach hinten bietet und keine herstellbedingte Toleranzen von Heißleitung und Mantel auffängt.
  • Schließlich ist aus der E2 0 634 609 A2 eine Befestigungsvorrichtung für Abstandshalter an einem Innenrohrelement eines mehrschaligen Schornsteins bekannt, welche einen auf der Außenwandung des Innenrohrelements angeordneten umlaufenden Spannring aufweist, wobei im Abstand zueinander zwischen Spannring und Außenwandung des Schornsteins in Rohrlängsrichtung verlaufende Durchtrittsöffnungen vorhanden sind, in die jeweils ein Abstandshalterelement mit einem in Rohrlängsrichtung verlaufenden Anlageschenkel einsetzbar ist.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, die Nachteile im Stand der Technik zu überwinden und eine Haltevorrichtung anzugeben, die Bauteile im Schacht sicher fixiert, gleichzeitig eine Relativbewegung der Heißleitung längs des Schachts ermöglicht, sowie Unebenheiten im Schacht bzw. Fertigungstoleranzen überwindet und leicht herstellbar und einsetzbar ist.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
  • Die Haltevorrichtung der vorliegenden Erfindung weist Befestigungselemente auf, die zwischen dem Schacht und dem Bauteil eingebracht werden, um das Bauteil im Schacht zu fixieren. Dabei besteht die Haltevorrichtung aus mindestens zwei ersten, federnden Befestigungselementen, die das Bauteil im Schacht zentrieren und federnd lagern, und mindestens zwei zweiten Befestigungselementen, die das Bauteil einerseits seitlich führen, andererseits aber eine relative Lageänderung des Bauteils im Schacht aufgrund von Temperaturunterschieden in Längsrichtung des Schachts, insbesondere vertikal, zulassen. Die mindestens zwei ersten Befestigungselemente bestehen dabei mit Vorteil aus zwei offenen Bügeln und zwei geschlossenen Bügeln, die im Bereich jeweils einer Ecke eines rechteckförmigen Schachts zwischen Schacht und Heißleitung bzw. Bauteil eingebracht werden. Die offenen bzw. geschlossenen Bügel sind dabei mit Vorteil miteinander verbunden, wobei zwei Längsverbindungen die offenen Bügel mit jeweils einem geschlossenen Bügel und eine Querverbindung die geschlossenen Bügel miteinander verbindet.
  • Zumindest eines der mindestens zwei ersten Befestigungselemente sichert dabei nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung das Bauteil im Schacht gegen Verdrehung. Zu diesem Zweck sieht die Erfindung vor, dass die mindestens zwei ersten Befestigungselemente bevorzugt aus zwei offenen Bügel und zwei geschlossenen Bügel bestehen, die durch die mindestens zwei zweiten Befestigungselemente miteinander verbunden sind und die in jeweils einer Ecke eines im Wesentlichen rechteckförmigen Schachts zwischen dem Bauteil und dem Schacht zu liegen kommen. Die mindestens zwei zweiten Befestigungselemente bestehen aus zwei Längsverbindungen und jedenfalls einer Querverbindung, die die ersten Befestigungselemente miteinander verbinden. Die mindestens zwei ersten Befestigungselemente sind dabei mit Vorteil derart ausgestaltet, dass sie das Bauteil im Schacht federnd lagern. Zu diesem Zweck eignen sich gefederte Stahlbügel oder entsprechend geformte Stahldrähte, die an den jeweiligen Eckbereichen des Schachts zwischen Bauteil und Schacht eingefügt werden, um dort das Bauteil gegenüber dem Schacht in einem vorbestimmten Abstand federnd zu zentrieren und gleichzeitig zu fixieren.
  • Die zweiten Befestigungselemente führen das Bauteil hingegen im Schacht, bestehen dabei mit Vorteil ebenfalls aus federnden Elementen, wie beispielsweise gebogenen Stahldrähten, die an die Bauform des Schachts und an die Bauform des Bauteils, beispielsweise durch Verbiegen, angepasst werden können.
  • Die mindestens zwei ersten Befestigungselemente können derart ausgeformt werden, dass sie an Ausformungen des Bauteils wie beispielsweise Anschlussstutzen anliegen um so ein Verdrehen des Bauteils im Schacht zu verhindern.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
  • 1 zeigt die schematische Queransicht auf eine erfindungsgemäße Haltevorrichtung 4, die vor dem Einsetzen die Leitung 1 bereits umfasst und längs der Leitung 1 in Richtung der schematisch angedeuteten Pfeile zwischen Schacht 3 und Bauteil 7 eingesetzt werden kann.
  • Das Bauteil 7 besteht dabei aus einem Leitungsteil 1a und einem Stutzen 2, der nach vorne durch eine Schachtöffnung sichtbar ist. Der Schacht 3 kann aus unterschiedlichen Materialien wie beispielsweise Kaminsteinen oder entsprechenden Betonelementen bestehen.
  • Die Haltevorrichtung 4 weist dabei zwei Längsverbindungen 6b auf, die auf beiden Seiten der Leitung 1 den jeweiligen offenen Bügel 5a der Haltevorrichtung 4 mit dem jeweiligen geschlossenen Bügel 5b verbindet, während die zwei geschlossenen Bügel 5b mit einer Querverbindung 6a miteinander verbunden sind. Als „geschlossener Bügel" wird dabei eine solche Drahtschlaufe verstanden, deren Enden entweder ineinander münden oder in unmittelbarer Nähe aneinander vorbeilaufen.
  • Die ersten und zweiten Befestigungselemente 5a, 5b, 6a, 6b sind dabei miteinander verbunden und können gleichzeitig schnell eingesetzt werden. Die schlaufenähnlich geformten geschlossenen Bügel 5b bzw. offenen Bügel 5a sind derart gebogen, dass sie den Zwischenraum zwischen Bauteil 7 und Schacht 3 überwinden und beim Einsetzen leicht einfedern, d.h. dass der Durchmesser der geschlossenen Bügel etwas größer ist als der Abstand zwischen Leitungsteil 1a und Schacht 3 bzw. Stutzen 2 und Schacht 3, während der Öffnungsabstand des im Wesentlichen U-förmig gebogenen offenen Bügels 5a etwas größer ist als der entsprechende Abstand zwischen Bauteil 7 und Schacht 3.
  • Die Längsverbindung 6b bzw. die Querverbindung 6a sind entsprechend lang gestreckt, wobei die Enden der offenen bzw. geschlossenen Bügel 5a, 5b jeweils in die Längsverbindungen 6b bzw. in die Querverbindung 6a münden. Die offenen Bügel 5a bzw. die geschlossenen Bügel 5b sind dabei nach einer besonderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung derart gebogen, dass die Längsverbindungen 6b bzw. die Querverbindung 6a jeweils am Bauteil 7 anliegen, während die dem Bauteil 7 abgewandten Seiten der offenen bzw. geschlossenen Bügel 5a, 5b am Schacht 3 anliegen.
  • Die geschlossenen Bügel 5b liegen derart an dem Stutzen 2 des Bauteils 7 an, dass ein Verdrehen des Bauteils 7 im Schacht 3 verhindert wird. Gleichzeitig ermöglichen die Bügel 5a, 5b eine Zentrierung der Leitung 1 bzw. des Bauteils 7 im Schacht 3. Die der Schachtöffnung zugewandten geschlossenen Bügel 5b fixieren das Bauteil 7 in den jeweiligen Eckbereichen, während – im vorliegenden Ausführungsbeispiel nach 1 – die der Schachtöffnung abgewandten offenen Bügel 5a derart geformt sind, dass sie auf einem im Schacht 3 liegenden Dämmstoff 8 aufsetzen und das Bauteil 7 in den jeweiligen zweiten Eckbereichen, d.h. in denjenigen Eckbereichen, die der Schachtöffnung abgewandt sind, fixieren.
  • Das offene Ende der jeweiligen offenen Bügel liegt dabei mit Vorteil am Schacht an, während die jeweilig gegenüberliegenden Bügelenden des jeweiligen offenen Bügels 5a in die jeweiligen Längsverbindungen 6b münden.
  • Die offenen Bügel 5a sind dabei im Wesentlichen U-förmig und die geschlossenen Bügel 5b im Wesentlichen O-förmig gebogen, wobei die Ebene der U-förmig gebogenen offenen Bügel 5a mit Vorteil die Ebene der im Wesentlichen O-förmig gebogenen geschlossenen Bügel im Wesentlichen orthogonal schneidet.
  • Die Längsverbindungen 6b liegen im Wesentlichen in der Ebene der im Wesentlichen U-förmig gebogenen offenen Bügel, während die Querverbindung 6a im Wesentlichen in der Ebene der jeweils im Wesentlichen O-förmig gebogenen geschlossenen Bügel liegt.
  • Die erfindungsgemäße Haltevorrichtung eignet sich in besonderem Maße für vorgefertigte Schornstein-Bauteile 7, die an einer Schornstein-Heißleitung 1 innerhalb eines Schachts 3 im Bereich einer Schachtöffnung angeordnet sind und einen Stutzen 2 für den Anschluss weiterer Heißleitungen oder für eine Revisionsklappe aufweisen.
  • Durch die Haltevorrichtung wird das Bauteil 7 in sämtlichen Richtungen der Horizontalen fixiert, während eine Bewegung des Bauteils längs der Schachtrichtung R, d.h. der Vertikalen, möglich ist. Die schlaufenförmigen Befestigungselemente 5a, 5b, 6a, 6b übernehmen dabei die Fixierung der Heißleitung 1 sowohl seitlich als auch zentrisch, wobei durch die Formgebung der Haltevorrichtung 4 eine Federwirkung zwischen Leitung 1 und Schacht 3 erzielt wird, so dass ein seitliches „Verrutschen" der Leitung 1 verhindert wird. Darüber hinaus ermöglicht die Haltevorrichtung fertigungsbedingte Toleranzen zwischen Leitung 1 und Schacht 3 bzw. den die Leitung 1 umgeben den Mantel zu überbrücken. Des Weiteren sorgen die Längsverbindungen 6b und die Querverbindung 6a für die Verhinderung eines seitlichen Verrutschens des Bauteils 7, während ein im Schacht 3 eingebrachter Dämmstoff 8 beispielsweise ein Verrutschen weg von der Mantelöffnung verhindert. Wahlweise ist es aber auch möglich, die offenen Bügel 5a geschlossenförmig zu gestalten und mittels einer zweiten Querverbindung 6a zu verbinden. In diesem Fall können die geschlossenen Bügel 5b an allen vier Eckbereichen des Schachts gleichermaßen ausgestaltet sein und die Rohrleitung 1 bzw. das Bauteil 7 im Schacht 3 in allen vier Eckbereichen sicher fixieren.
  • Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung können die offenen Bügel 5a mit einer beliebigen Querverbindung verbunden werden, so dass ein Verrutschen weg von der Mantelöffnung nach hinten verhindert wird. Diese Querverbindung kann in die offenen Bügel 5a eingehängt oder eingehakt werden. Alternativ kann ein separater Transportbügel angebracht werden, der am oberen Ende der Leitung 1 ein Verrutschen des Bauteils 7 weg von der Mantelöffnung verhindert.
  • Die Längsverbindungen 6a, 6b liegen an der Oberfläche der Leitung 1 bzw. des Bauteils 7 an. Hierbei kann die Reibung zwischen der Haltevorrichtung 4 und der Oberfläche der Leitung 1 so eingestellt werden, dass ein freies Gleiten in Längsrichtung R des Schachts 3 ermöglicht wird. Ebenso kann die Haltevorrichtung durch einfaches Biegen der Längsverbindungen 6b oder der Querverbindung 6a an unterschiedliche Durchmesser der Leitung 1 angepasst werden.

Claims (11)

  1. Haltevorrichtung für Bauteile (7) in einem Schacht (3) mit Befestigungselementen (5a, 5b, 6a, 6b), die zwischen dem Schacht (3) und dem Bauteil (7) eingebracht werden, um das Bauteil (7) im Schacht (3) zu fixieren, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei erste Befestigungselemente (5a, 5b) federnd sind und das Bauteil (7) im Schacht (3) zentrieren und federnd lagern, indem sie den Zwischenraum zwischen Bauteil (7) und Schacht (3) überwinden, und dass mindestens zwei zweite Befestigungselemente (6a, 6b), die aus zwei Längsverbindungen (6b) und mindestens einer Querverbindung (6a) bestehen, die die ersten Befestigungselemente (5a, 5b) miteinander verbinden, das Bauteil (7) im Schacht (3) seitlich führen und eine relative Lageänderung des Bauteils (7) gegenüber dem Schacht (3) aufgrund von Temperaturunterschieden in Längsrichtung (R) des Schachts (3) zulassen.
  2. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der mindestens zwei ersten Befestigungselemente (5a, 5b) das Bauteil (7) im Schacht (3) gegen Verdrehung sichert.
  3. Haltevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens zwei ersten Befestigungselemente (5a, 5b) zwei offene Bügel (5a) und zwei geschlossene Bügel (5b) aufweisen, die durch die mindestens zwei zweiten Befestigungselemente (6a, 6b) miteinander verbunden sind und die in jeweils einer Ecke eines im Wesentlichen rechteckförmigen Schachts (3) zwischen dem Bauteil (7) und dem Schacht (3) zu liegen kommen.
  4. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils eine Längsverbindung (6b) jeweils einen offenen Bügel (5a) mit einem geschlossenen Bügel (5b) und dass die Querverbindung (6a) die zwei geschlossenen Bügel (5b) miteinander verbindet.
  5. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Befestigungselemente miteinander verbunden sind und aus einem Stahldraht bestehen, der im Falle der ersten Befestigungselemente in schlaufenähnlich geformte geschlossene Bügel (5b) bzw. offene Bügel (5a) gebogen ist und der im Falle der Längsverbindungen (6b) bzw. der Querverbindung (6a) entsprechend lang gestreckt ist, wobei die Enden der offenen bzw. geschlossenen Bügel (5a, 5b) jeweils in die Längsverbindungen (6b) bzw. in die Querverbindung (6a) münden.
  6. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die offenen Bügel (5a) bzw. die geschlossenen Bügel (5b) derart gebogen sind, dass die Längsverbindungen (6b) bzw. die Querverbindung (6a) jeweils am Bauteil (7) anliegen, während die dem Bauteil (7) abgewandten Seiten der offenen bzw. geschlossenen Bügel (5a, 5b) am Schacht (3) anliegen.
  7. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die geschlossenen Bügel (5b) derart an einem Stutzen (2) des Bauteils (7) anliegen, dass ein Verdrehen des Bauteils (7) im Schacht (3) verhindert wird.
  8. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Querverbindung (6a) in jeweils diejenigen Bügelenden der geschlossenen Bügel (5b) mündet, die zu derjenigen Stelle führen, an der die geschlossenen Bügel (5b) am Schacht (3) anliegen, während die jeweiligen Längsverbindungen (6b) in diejenigen Bügelenden der geschlossenen Bügel (5b) münden, die in Längsrichtung des Schachts (3) am Bauteil (7) entlanglaufen, bevor diese in diejenige Bügelschlaufe münden, die zu derjenigen Stelle führen, an der die jeweiligen geschlossenen Bügel (5b) am Schacht (3) anliegen.
  9. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die offenen Bügel (5a) im Wesentlichen U-förmig und die geschlossenen Bügel (5b) im Wesentlichen O-förmig gebogen sind, wobei die Ebene der U-förmig gebogenen offenen Bügel (5a) die Ebene der im Wesentlichen O-förmig gebogenen geschlossenen Bügel (5b) im Wesentlichen orthogonal schneidet.
  10. Haltevorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsverbindungen (6b) im Wesentlichen in der Ebene der im Wesentlichen U-förmig gebogenen offenen Bügel (5a) liegen, während die Querverbindung (6a) im Wesentlichen in der Ebene der jeweils im Wesentlichen O-förmig gebogenen geschlossenen Bügel (5b) liegt.
  11. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche für vorgefertigte Schornstein-Bauteile (7), die an einer Schornstein-Heißleitung (1) innerhalb eines Schachts (3) im Bereich einer Schachtöffnung angeordnet sind und einen Stutzen (2) für den Anschluss weiterer Heißleitungen oder für eine Revisionsklappe aufweisen.
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