DE4404070A1 - Schraubkappe für einen Behälterstutzen - Google Patents
Schraubkappe für einen BehälterstutzenInfo
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- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D41/00—Caps, e.g. crown caps or crown seals, i.e. members having parts arranged for engagement with the external periphery of a neck or wall defining a pouring opening or discharge aperture; Protective cap-like covers for closure members, e.g. decorative covers of metal foil or paper
- B65D41/32—Caps or cap-like covers with lines of weakness, tearing-strips, tags, or like opening or removal devices, e.g. to facilitate formation of pouring openings
- B65D41/34—Threaded or like caps or cap-like covers provided with tamper elements formed in, or attached to, the closure skirt
- B65D41/3404—Threaded or like caps or cap-like covers provided with tamper elements formed in, or attached to, the closure skirt with ratchet-and-pawl mechanism between the container and the closure skirt or the tamper element
- B65D41/3409—Threaded or like caps or cap-like covers provided with tamper elements formed in, or attached to, the closure skirt with ratchet-and-pawl mechanism between the container and the closure skirt or the tamper element the tamper element being integrally connected to the closure by means of bridges
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- B65D41/00—Caps, e.g. crown caps or crown seals, i.e. members having parts arranged for engagement with the external periphery of a neck or wall defining a pouring opening or discharge aperture; Protective cap-like covers for closure members, e.g. decorative covers of metal foil or paper
- B65D41/02—Caps or cap-like covers without lines of weakness, tearing strips, tags, or like opening or removal devices
- B65D41/04—Threaded or like caps or cap-like covers secured by rotation
- B65D41/0435—Threaded or like caps or cap-like covers secured by rotation with separate sealing elements
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft einen Schraubkappe für einen mit
Außengewinde versehenen Behälterstutzen, die aus einer
Deckplatte und einem mit Innengewinde versehenen,
hülsenförmigen Wandteil besteht und in die ein
Dichtungselement eingebracht ist, welches bei auf den
Behälterstutzen aufgeschraubter Schraubkappe die Abdichtung
zum Behälterstutzen übernimmt.
Bei den bekannten Schraubkappen dieser Art ist das
Dichtungselement in der Regel als Dichtungsscheibe
ausgebildet, welche in die Schraubkappe eingeklebt ist,
wobei sie mit der Innenseite der Deckplatte der Schraubkappe
fest verbunden ist. Die Dichtungsscheibe ist elastisch und
wird zur Abdichtung fest auf die Stirnseite des
Behälterstutzens gedrückt. Diese Art der Abdichtung des
Behälterstutzens ist vielfach nicht ausreichend, da die
Stirnseite des Behälterstutzens keine ausreichend große
ebene Fläche bildet.
Wie die EP 0 473 529 A1 zeigt, ist schon versucht worden,
die Abdichtung zur Stirnseite des Behälterstutzens hin durch
ein besonders ausgebildetes Dichtungselement zu verbessern.
Das scheibenförmige Dichtungselement ist umfangsseitig mit
einem abgekanteten Rand versehen und der Durchmesser ist
größer als die Innenaufnahme des Wandteils der Schraubkappe.
Das Dichtungselement ist daher durch Eigenspannung in der
Schraubkappe gehalten und der Rand desselben dichtet den
Behälterstutzen im Endbereich auch zur Innenwandung des
Wandteils der Schraubkappe hin ab. Diese Art der Abdichtung
beinhaltet aber die Gefahr, daß bei häufigem Auf- und
Abschrauben der Schraubkappe gerade der Rand des
Dichtungselementes abgenutzt oder beschädigt wird,
insbesondere bei festem Anziehen der Schraubkappe. Es ist
daher keine langanhaltende gute Abdichtung des
Behälterstutzens zu ereichen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Schraubkappe der eingangs
erwähnten Art zu schaffen, bei der die Abdichtung zum
Behälterstutzen hin verbessert wird, ohne Gefahr zu laufen,
daß diese Abdichtung bei häufigem Auf- und Abschrauben der
Schraubkappe beeinträchtigt oder verschlechtert wird.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß
das Dichtungselement topfartig ausgebildet und mit seiner
offenen Seite zur Deckplatte der Schraubkappe gerichtet
ist und daß die Außenseite der Topfwand die Abdichtung zur
Innenwandung des Behälterstutzens übernimmt.
Bei dieser Ausgestaltung legt sich die Topfwand unter
Spannung an die Innenwandung des Behälterstutzens,
insbesondere im Bereich der Innenkante des Behälterstutzens.
Die Topfwand kann bei festem Aufschrauben der Schraubkappe
unter Erhöhung der Spannung ausgelenkt werden und bleibt
daher vor Beschädigungen geschützt.
Dabei kann die Abdichtung dadurch noch verbessert werden,
daß ein Topfrand des Dichtungselementes die Abdichtung zur
Stirnseite des Behälterstutzens übernimmt, oder daß die
Außenseite der Topfwand des Dichtungselementes angeformte
Dichtungslamellen trägt.
Das Dichtungselement kann dabei fest oder begrenzt drehbar
mit der Schraubkappe verbunden sein.
Eine begrenzt drehbare Verbindung wird dadurch geschaffen,
daß der Topfrand des Dichtungselementes in eine
Innenrastaufnahme der Schraubkappe eingerastet ist, die
mittels eines an der Innenwandung des Wandteils der
Schraubkappe angeformten Rastansatzes gebildet ist. Dabei
kann das Mitdrehen des Dichtungselementes zu Beginn des
Abschraubvorganges dadurch verhindert werden, daß der
Topfrand des Dichtungselementes mit axialem Spiel in der
Innenrastaufnahme der Schraubkappe gehalten ist.
Der Einsatz eines erfindungsgemäßen Dichtungselementes kann
auch bei Schraubkappen mit Garantiering erfolgen.
Das Einführen des topfartigen Dichtungselementes in den
Behälterstutzen mit eindeutiger Abdichtung wird dadurch
sichergestellt, daß die Topfwand des Dichtungselementes
im Übergangsbereich zum Topfrand einen Außendurchmesser
aufweist, der größer ist als der Innendurchmesser des freien
Endes des Behälterstutzens, und daß der Außendurchmesser
der geneigten Topfwand am geschlossenen Ende kleiner ist
als der Innendurchmesser des freien Endes des
Behälterstutzens.
Das Dichtungselement ist insbesondere im Bereich des
Topfrandes und der Topfwand mit einheitlicher Wandstärke
ausgelegt.
Die Erfindung wird anhand eines im Teillängsschnitt
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die
Zeichnung zeigt die auf den Behälterstutzen aufgeschraubte
Schraubkappe in der Verschlußstellung.
An einem Behälter 10 steht ein mit Außengewinde 12 versehener
Behälterstutzen 11 ab. Auf den Behälterstutzen 11 wird eine
Schraubkappe 20 aufgeschraubt, die aus einer Deckplatte
11 und einem hülsenförmigen Wandteil 22 mit Innengewinde
23 besteht. Anstelle der Gewindeverbindung kann auch eine
Bajonettverbindung vorgesehen sein.
Im Bereich der Innenseite der Deckplatte 21 ist an der
Innenwandung des Wandteils 22 ein umlaufender Rastansatz
27 angeformt, so daß ein mit einem Topfrand 32 versehenes
topfartiges Dichtungselement 30 in die Schraubkappe 20
eingerastet werden kann. Der Rastansatz 27 hintergreift
den Topfrand 32 und hält das Dichtungselement 30 in der
Schraubkappe 20 fest. Dabei kann diese Rastverbindung durch
entsprechend vergrößerten Abstand des Rastansatzes 27 von
der Innenseite der Deckplatte 21 ein axiales Spiel aufweisen.
Dadurch kann sich das Dichtungselement 30 gegenüber der
Schraubkappe 20 begrenzt verdrehen. Dies ist wichtig bei
Beginn der Abschraubbewegung der Schraubkappe 20, da das
am Behälterstutzen 11 verspannte Dichtungselement 30 nicht
mit der Schraubkappe 20 verdreht wird. Erst wenn die
Schraubkappe 20 eine vorgegebene Drehbewegung ausgeführt
hat, wird nach dem Aufheben des festen Sitzes des
Dichtungselementes 30 am Behälterstutzen 11 das
Dichtungselement 30 unter Abheben vom Behälterstutzen 11
mit der Schraubkappe 20 mitverdreht. Dadurch wird ein
Verschluß oder eine Beschädigung des Dichtungselementes
30 auch bei festem, wiederholtem Auf- und Abschrauben der
Schraubkappe 20 vermieden.
Das Dichtungselement 30 hat eine geneigte Topfwand 31, die
im Bereich des Topfrandes 32 einen Außendurchmesser aufweist,
der größer ist als der Innendurchmesser des Behälterstutzens
11 an seinem freien Ende. Am geschlossenen Ende der Topfwand
31 ist der Außendurchmesser jedoch kleiner als dieser
Innendurchmesser des Behälterstutzens 11, damit beim
Aufschrauben der Schraubkappe 20 die Topfwand 31 des
Dichtungselementes 30 ohne Beeinträchtigung in den
Behälterstutzen 11 eingeführt werden kann. Zur Verbesserung
der Abdichtung kann die Außenwandung der Topfwand 31
Dichtungslamellen 33 tragen, die im Abstand zueinander und
umlaufend angeordnet sind.
Bei entsprechender Auslegung des Dichtungselementes 30 und
der Schraubkappe 20 kann der Topfrand 32 zur zusätzlichen
Abdichtung der Stirnseite 13 des Behälterstutzens 11
ausgenützt werden. Die Innenkante der Stirnseite 13 liegt
an der Topfwand 31 unter Spannung an, so daß an dieser Stelle
eine eindeutige, kantenförmige Abdichtung geschaffen ist.
An der Schraubkappe 20 kann im Bereich des freien Endes
des Wandteils 22 über Sollbruchstellen 26 in bekannter Weise
ein Garantiering 24 angeformt sein. Dieser Garantiering
hintergreift mit einem Rastansatz 25 einen Rastabsatz 14
des Behälterstutzens 11 oder des Behälters 10. Diese
Rastverbindung kann umlaufend ausgebildet sein, es können
jedoch auch über den Umfang verteilte Rastnocken und
Gegenrastnocken vorgesehen sein.
Claims (8)
1. Schraubkappe für einen mit Außengewinde versehenen
Behälterstutzen, die aus einer Deckplatte und einem
mit Innengewinde versehenen, hülsenförmigen Wandteil
besteht und in die ein Dichtungselement eingebracht
ist, welches bei auf den Behälterstutzen aufgeschraubter
Schraubkappe die Abdichtung zum Behälterstutzen
übernimmt,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Dichtungselement (30) topfartig ausgebildet und mit seiner offenen Seite zur Deckplatte (21) der Schraubkappe (20) gerichtet ist und
daß die Außenseite der Topfwand (31) die Abdichtung zur Innenwandung des Behälterstutzens (11) übernimmt.
dadurch gekennzeichnet,
daß das Dichtungselement (30) topfartig ausgebildet und mit seiner offenen Seite zur Deckplatte (21) der Schraubkappe (20) gerichtet ist und
daß die Außenseite der Topfwand (31) die Abdichtung zur Innenwandung des Behälterstutzens (11) übernimmt.
2. Schraubkappe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Topfrand (32) des Dichtungselementes (30) die
Abdichtung zur Stirnseite (13) des Behälterstutzens
(11) übernimmt.
3. Schraubkappe nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Außenseite der Topfwand (31) des
Dichtungselementes (30) angeformte Dichtungslamellen
(33) trägt.
4. Schraubkappe nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Topfrand (32) des Dichtungselementes (30) in
eine Innenrastaufnahme der Schraubkappe (20) eingerastet
ist, die mittels eines an der Innenwandung des Wandteils
(22) der Schraubkappe (20) angeformten Rastansatzes
(27) gebildet ist.
5. Schraubkappe nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Topfrand (32) des Dichtungselementes (30) mit
axialem Spiel in der Innenrastaufnahme der Schraubkappe
(20) gehalten ist.
6. Schraubkappe nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß an die freie Stirnseite des Wandteils (22) über
Sollbruchstellen (26) ein Garantiering (24) angeformt
ist, der mittels eines nach innen gerichteten
Rastansatzes (25) einen Rastabsatz (14) des
Behälterstutzens (11) oder des Behälters (10)
hintergreift.
7. Schraubkappe nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Topfwand (31) des Dichtungselementes (30) im Übergangsbereich zum Topfrand (32) einen Außendurchmesser aufweist, der größer ist als der Innendurchmesser des freien Endes des Behälterstutzens (11), und
daß der Außendurchmesser der geneigten Topfwand (31) am geschlossenen Ende kleiner ist als der Innendurchmesser des freien Endes des Behälterstutzens (11).
dadurch gekennzeichnet,
daß die Topfwand (31) des Dichtungselementes (30) im Übergangsbereich zum Topfrand (32) einen Außendurchmesser aufweist, der größer ist als der Innendurchmesser des freien Endes des Behälterstutzens (11), und
daß der Außendurchmesser der geneigten Topfwand (31) am geschlossenen Ende kleiner ist als der Innendurchmesser des freien Endes des Behälterstutzens (11).
8. Schraubkappe nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Dichtungselement (30) im Topfrand (32) und
der Topfwand (31) einheitliche Wandstärke aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944404070 DE4404070C2 (de) | 1994-02-09 | 1994-02-09 | Schraubkappe für einen Behälterstutzen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944404070 DE4404070C2 (de) | 1994-02-09 | 1994-02-09 | Schraubkappe für einen Behälterstutzen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4404070A1 true DE4404070A1 (de) | 1995-08-10 |
| DE4404070C2 DE4404070C2 (de) | 1996-03-28 |
Family
ID=6509860
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19944404070 Expired - Fee Related DE4404070C2 (de) | 1994-02-09 | 1994-02-09 | Schraubkappe für einen Behälterstutzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4404070C2 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| CN103466186B (zh) * | 2013-09-17 | 2016-04-27 | 贵州千叶塑胶有限公司 | 密封瓶盖 |
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1994
- 1994-02-09 DE DE19944404070 patent/DE4404070C2/de not_active Expired - Fee Related
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| CN103466186B (zh) * | 2013-09-17 | 2016-04-27 | 贵州千叶塑胶有限公司 | 密封瓶盖 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4404070C2 (de) | 1996-03-28 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
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