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DE440179C - Verfahren zur Herstellung von Kautschukplatten fuer Zahnersatz - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kautschukplatten fuer Zahnersatz

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Publication number
DE440179C
DE440179C DEJ22330D DEJ0022330D DE440179C DE 440179 C DE440179 C DE 440179C DE J22330 D DEJ22330 D DE J22330D DE J0022330 D DEJ0022330 D DE J0022330D DE 440179 C DE440179 C DE 440179C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rubber
vulcanization
base
colored
production
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEJ22330D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
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Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE440179C publication Critical patent/DE440179C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Prosthetics (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Kautschukplatten für Zahnersatz. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Kautschukplatten für Zahnersatz unter Verbindung von stark mit Farbe durchsetztem Gaumen- oder Zahnfleischgummi mit dem widerstandsfähigeren, nicht oder nur wenig gefärbten Grundplattenkautschuk oder Basisgummi und kennzeichnet sich dadurch, daß die zur Verkleidung der Grund- oder Tragplatte benutzte, stark mit Farbzusätzen versehene äußere Verkleidungsschicht aus sogenanntem Gaumen- oder Zahnflei.schgummi in der Weise widerstandsfähiger gemacht wird, daß sie vor dem Zusammenarbeiten mit dem Basisgummi durch an sich bekannte ll.ittel und nach an sich bekannten Verfahren der Gummitechnik teilweise vulkanisiert wird.
  • Bei Anwendung von gegebenenfalls bereits teilweise vulkanisiertem Verkleidungsgummi wird dieselbe Wirkung erreicht, wenn vor oder beim Zusammenarbeiten der beiden verschiedenen Gummischichten durch in der Gummitechnik an sich bekannte Beschleunigungsmittel eine schnellere Vulkanisation der Verkleidungsschicht, z.B.inderForm, herbeigeführt wird. Die Mittel zur Vulkanisation bzw. zur Beschleunigung der Vulkanisation der stark gefärbten Schichten können gemäß einer Ausführungsart des Verfahrens in der zur Herstellung der Formen für den Zahnersatz dienenden Masse, z. B. dem Formgips, untergebracht werden, dessen Oberflächen mit dem Verkleidungsgummi in Berührung kommen.
  • Durch das Verfahren gemäß der Erfindung sollen die Schwierigkeiten beseitigt werden, die sich beim Zusammenarbeiten der beiden in ihren Eigenschaften verschiedenen Gummiarten für die Zwecke des Zahnersatzes, insbesondere durch Neigung zu gegenseitigen Verschiebungen, Verdrängungen und Durchdringungen der Teile ergeben, indem die Widerstandsfähigkeit und Zähigkeit des stark gefärbten Gummis vergrößert wird. Daher lassen sich durch Anwendung des Verfahrens wesentlich dünnere Schichten zur Verkleidung verwenden, was deshalb von großer Bedeutung ist, weil unter gewöhnlichen Verhältnissen die stark gefärbten, nur zur Verkleidung dienenden Gummiteile des Zahnersatzes unelastischer und minder bruchsicher sind als die höchstens nur geringe Farbzusätze aufweisenden Teile der Tragplatte aus sogenanntem Basisgummi. Nach dem Verfahren gemäß der Erfindung gelingt es, dünne und doch kräftige und widerstandsfähige Tragplatten herzustellen, die das Aussehen von natürlichem Zahnfleisch und eines natürlichen Gaumens haben und deren Herstellung keine übermäßigen Schwierigkeiten bereitet Besonders geeignet ist das `'erfahren gemäß der Erfindung für die Herstellung von Zahnersatz nach dem Spritzprozeß, bei dem sehr hohe Temperaturen angewendet werden, wobei bisher die V erkleidungsgummischichten vom Basisgummi leicht verdrängt wurden, während sie gemäß der Eifindung durch vorherige Teilvulkanisation bzw. beschleunigte Vulkanisation widerstandsfähiger gegen Verdrängungen und Verschiebungen gemacht werden.
  • Unter den verschiedenen geeigneten Ausführungsformen des Verfahrens gemäß der Erfindung eignet sich besonders die folgende Arbeitsweise. Der zur Verkleidung dienende Gummi wird in zerkleinertem Zustand mit Schwefel, Zinkoxyd, Farbstoffen, wie Zinnober, und gegebenenfalls mit dem Beschleunigung,5inittel gemischt unter Verwendung heißer Mischrillen. Dabei wird eine teil-«-eise Vulkanisation stattfinden, die jedoch entsprechend der '%lenge und Art der Zusatzstoffe und Beschleunigungsmittel, der Höhe der Temperatureinwirkung und der Dauer derselben nur soweit getrieben wird, daß der Verkleidungsgummi noch plastisch ist und geformt werden kann, wenn man ihn in dünnen Streifen zur Herstellung der Verkleidung verwendet. Als Bteschleuni.gungsmittel, die nicht giftig sind oder nach der Vulkanisation nicht mehr giftig sind, eignen sich z. B.. Verbindungen des Schwefels mit Kohlenstoff, Guanidinderivate und Hexamethylentetramin.
  • Der durch die teilweise Vülkan@isation widerstandsfähiger gemachte Verkleidungsgummi wird in dünnen Streifen in die Form zur Herstellung des Zahnersatzes eingebracht und mit dem Basis,-m- nmi bei weiterer Vulkankation vereinigt. . Verdrängungen können deshalb nicht stattfinden.
  • In entsprechender Weise kann man unvulkaniserten Gummi mit Zusatz von Beschleunigungsmitteln verwenden und von dem Zusammenarbeiten des Verkleidungsgummis mit dem Basisgummi die teilweise Vulkanisation des gefärbten Gummis herbeiführen bzw. beschleunigen und dadurch seine Widerstandsfähigkeit gegenüber Verdrängungen oder Durchdringungen des Basisgummis erhöhen. Auch genügt es unter Umständen, wenn die Beschleunigungsmittel für die Vulkanisation nicht dem Verkleidungsgummi selbst zugesetzt sind, sondern in der Formmasse, z. B. im Gips, enthalten sind und auf dieseWeise auf den mit den Formen in direkter Berührung befindlichen Verkleidungs--ummi ein-wirken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zur Herstellung von Kautschukplatten für Zahnersatz unter Verbindung von stark n,it Farbe durchsetztem Gaumen- oder auch Zahnfleischgummi mit .dem nicht oder wenig gefärbten Grundplattenkautschuk (Basisgummi), dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise in Form dünner Streifen oder Stücke zur Verkleidung der Grund-oder Tragplatte benutzte, stark mit Farbzusätzen versehene Verkleidungsschicht in der Weise widerstandsfähiger gemacht wird, daß sie vor der Vereinigung mit dem Basisgummi durch an sich bekannte Mittel anvulkanisiert und gegebenenfalls bei Anwendung einer noch nicht oder teilweise vulkanisierten Verkleidungsschicht die Vulkanisation dieser Schicht mit ebenfalls an sich bekannten Mitteln vor dem Einspritzen des Basisgummis in der Form beschleunigt wird. z. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Masse zur Herstellung der Formen für den Zahnersatz (Formgips) die Vulkanisierungs- und gegebenenfalls auch die die Vulkanisierung beschleunigenden Mittel zwecks Vulkanisation der stark gefärbten Schichten beigemischt werden.
DEJ22330D 1921-01-12 1922-01-10 Verfahren zur Herstellung von Kautschukplatten fuer Zahnersatz Expired DE440179C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB440179X 1921-01-12

Publications (1)

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DE440179C true DE440179C (de) 1927-01-31

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ID=10431382

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEJ22330D Expired DE440179C (de) 1921-01-12 1922-01-10 Verfahren zur Herstellung von Kautschukplatten fuer Zahnersatz

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