DE4401652A1 - Blindstichnähmaschine - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Blindstichnähmaschine
der im Oberbegriff des Anspruch 1 definierten Art.
Bei Blindstichnähmaschinen dieser Art ist der Stoffschieber
und der zugeordnete Drückerfuß - in Transportrichtung des
Nähguts gesehen - der Nadel vorgelagert, so daß also am Anfang
und bei Nähbeginn auf dieser Länge zwischen dem Stoffschieber
und zugeordneten Drückerfuß einerseits und der Nadel anderer
seits noch keine Blindstichnaht gebildet wird. Es ergibt sich
somit auf dieser Länge ein nahtloser Teil beim Nähgut. Dies
ist vor allem dann von Nachteil, wenn z. B. Vorhänge oder
solche Kleider durch Blindstichnähte gesäumt werden sollen,
die Schlitze enthalten. In diesen Fällen ist es notwendig,
den nahtlosen Teil zwischen Stoffanfang und der Stelle, wo
die Blindstichnaht beginnt, nach Beendigung des mechanischen
Blindnähens von Hand zu nähen, was aufwendig ist.
Bekannt ist eine Blindstichnähmaschine (DE 41 11 050 A1), bei
der zur Vermeidung derartiger nahtloser Teile am Anfang des
Nähgutes eine zusätzliche, aufwendige Vortransporteinrichtung
vorgesehen ist, die der Nadel der Maschine vorgeordnet ist.
Eine solche Vortransporteinrichtung ist platzaufwendig,
kompliziert und teuer.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Blindstich
nähmaschine der eingangs genannten Art zu schaffen, die
mit möglichst einfachen Mitteln dazu in der Lage ist, am
Anfang des Nähgutes und bei Nähbeginn bereits Blindstich
nähte zu bilden, so daß also am Anfang nahtlose Teile
vermieden sind.
Die Aufgabe ist bei einer Blindstichnähmaschine der im
Oberbegriff des Anspruchs 1 definierten Art erfindungsgemäß
durch die Merkmale im Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1
gelöst.
Ein solcher dem Stoffschieber vorgelagerter Vorschieber,
der zusammen mit dem Stoffschieber als Einheit mit diesem
angetrieben wird, und ein dem mindestens einen Drückerfuß
vorgelagerter zweiter, zumindest einer Drückerfuß, der dem
Vorschieber zugeordnet ist und am Träger des ersten
Drückerfußes ebenfalls angebracht ist, bilden zusammen
eine einfache Transporteinrichtung, die der Nadel - entgegen
der Transportrichtung des Nähguts gesehen - vorgelagert sind
und somit einen Transport des Nähguts gleich am Anfang
gewährleisten, so daß das daraufhin in den Bereich der
Nadel geführte Nähgut gleich zu Beginn mit einer Blind
stichnaht versehen werden kann. Die erfindungsgemäße
Gestaltung der Blindstichnähmaschine ist außerordentlich
einfach, platzsparend und kostengünstig. Sie hat ferner
den Vorteil, daß auch vorhandene Blindstichnähmaschinen
bedarfsweise schnell und einfach durch Anbringung des
Vorschiebers und des mindestens einen, diesem zugeordneten
zweiten Drückerfußes nachgerüstet werden können.
Weitere vorteilhafte Erfindungsmerkmale und Ausgestaltungen
ergeben sich aus den Ansprüchen 2 bis 7.
Bei Blindstichnähmaschinen und bei dem Bilden entsprechender
Nähte liegt dauernd die normale Fadenspannung an, obwohl
es angestrebt wird, zu Beginn der Naht einige wenige Stiche,
z. B. die ersten drei Stiche, mit reduzierter Fadenspannung
zu bilden, um ein Durchrutschen des Fadens am Anfang zu
verhindern. Hierzu sieht die Erfindung als eigenständige
Erfindungslösung die im Anspruch 8 angegebenen Merkmale
vor. Dadurch ist zu Beginn der Naht in einfacher Weise
eine Reduzierung der Fadenspannung möglich, so daß eine
ausreichende Anzahl von Stichen gemacht werden kann, um
eine Reibungshaftung des Fadens am Nähgut sicherzustellen,
bevor dann über den Fadenspanner wieder die erhöhte Faden
spannung aufgebracht wird. Von Vorteil sind die Merkmale im
Anspruch 9.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung.
Der vollständige Wortlaut der Ansprüche ist vorstehend
allein zur Vermeidung unnötiger Wiederholungen nicht
wiedergegeben, sondern statt dessen lediglich durch Nennung
der Anspruchsnummern darauf Bezug genommen, wodurch jedoch
alle diese Erfindungsmerkmale als an dieser Stelle aus
drücklich und erfindungswesentlich offenbart zu gelten
haben.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen
gezeigten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische perspektivische
Ansicht eines Teils einer Blindstich
nähmaschine,
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht mit
teilweisem axialen Längsschnitt eines
Fadenspanners.
Der grundsätzliche Aufbau von Blindstichnähmaschinen ist
hinlänglich bekannt (DE-OS 29 23 449, 28 12 883, US-PS
41 14 547), so daß auf die allgemeine Darstellung und
Beschreibung des Aufbaus einer Blindstichnähmaschine ver
zichtet und statt dessen auf diesen Stand der Technik ver
wiesen wird.
Im allgemeinen hat eine Blindstichnähmaschine ein Gehäuse
mit einer Stoffauflagefläche, z. B. in Gestalt eines ab
schwenkbaren Anschiebetisches, und einen oberen, abge
winkelten Arm 10, in dem sich zum Antrieb verschiedener
Funktionen eine Hauptwelle 11 befindet. Außerdem kann ein
Synchronisator als Impulsgeber zur Steuerung der ver
schiedensten Maschinenfunktionen vorgesehen sein, der nicht
gezeigt ist.
Der maschinenseitige obere Arm 10 trägt vorn eine maschinen
feste, schematisch angedeutete Stichplatte 12. Ein unterer,
in Höhe der Stoffauflageebene befindlicher und z. B. gegen
Federkraft nach unten lüftbarer Träger 13 trägt einen
nicht weiter sichtbaren Drückerfuß oder statt dessen zwei
derartige Drückerfüße sowie einen
Taucher, der ebenfalls über die Hauptwelle 11 angetrieben
wird. Die Hauptwelle 11 dient ferner zum Antrieb einer
bogenförmigen Nadel 14 sowie zum Antrieb eines Greifers 15.
Die Nadel 14 und der Greifer 15 befinden sich oberhalb der
Stichplatte 12. Die Nadel 14 wird quer zu dem unter der
Stichplatte 12 angeordneten Taucher schwingend angetrieben,
desgleichen der Greifer 15.
Bestandteil der Blindstichnähmaschine ist ferner ein
Stoffschieber 16, auch Transporteur genannt, der so ange
trieben ist, daß er sich auf einer z. B. in etwa ellipti
schen Bewegungsbahn von oben her durch die Stichplatte 12
und gegen den mindestens einen unteren, nicht sichtbaren
Drückerfuß bewegt. Der Stoffschieber 16 ist in üblicher
Weise auf seiner Unterseite mit Zähnen versehen, die von
oben her den eingelegten Stoff ergreifen und bei Durch
laufen seiner Bewegungsbahn in Fig. 1 von links nach rechts
transportieren.
Der Stoffschieber 16 wird von der Hauptwelle 11 aus über
einen hier nicht weiter dargestellten Antrieb angetrieben,
zu dem ein Hebel 17 gehört. Der Stoffschieber 16 ist am
Hebel 17 auswechselbar befestigt.
Die Blindstichnähmaschine weist einen weiteren, dem Stoff
schieber 16 entgegen der Transportrichtung des Nähguts 9
vorgelagerten Vorschieber 18 auf, der mit dem Stoffschieber
16 über dessen Antrieb angetrieben ist und seitlich versetzt
dazu angeordnet sein kann.
Ferner weist die Blindstichnähmaschine einen sich eben
falls entgegen der Transportrichtung des Nähguts 9 und
nach vorn erstreckenden zweiten Drückerfuß 19 auf, der
dem Vorschieber 18 zugeordnet ist und dem nicht sichtbaren
Drückerfuß vorgelagert und an diesem gehalten ist, wobei
sowohl der erste Drückerfuß, der dem Stoffschieber 16 zu
geordnet ist, als auch der vorgelagerte zweite Drückerfuß
19, der dem Vorschieber 18 zugeordnet ist, mittels des
Trägers 13 gehalten ist.
Der Vorschieber 18 ist über ein Verbindungsglied mit dem
nicht gezeigten Antrieb des Stoffschiebers 16 verbunden,
so daß von diesem Antrieb sowohl der Stoffschieber 16 als
auch der Vorschieber 18 gemeinsam angetrieben werden. Beim
gezeigten Ausführungsbeispiel ist als Verbindungsglied der
Hebel 17 vorgesehen. Der Vorschieber 18 ist daran lösbar
befestigt, z. B. mittels Schrauben 20. Das Verbindungsglied
in Form des Hebels 17 ist seinerseits z. B. lösbar mit dem
nicht gezeigten Antrieb verbunden, z. B. mittels Schrauben
21. Der Stoffschieber 16 ist lösbar am Verbindungsglied in
Form des Hebels 17 gehalten, z. B. über die Schrauben 21
oder eine andere, nicht weiter gezeigte Schraubenverbindung.
Wie Fig. 1 zeigt, ist der zweite, vorgelagerte Drückerfuß
19 an einem nach vorn weisenden Arm 22 vorgesehen, der
zugleich Träger des ersten, nicht weiter sichtbaren
Drückerfußes ist. Der Drückerfuß 19 kann zum ersten Drücker
fuß seitlich versetzt sein.
Durch die beschriebene Anordnung des vorgelagerten Vor
schiebers 18 und vorgelagerten zweiten Drückerfußes 19,
die vor der Nadel 14 sitzen, ist erreicht, daß der Stoff
von Anfang an bereits genäht wird, obwohl die Nadel 14 vor
dem Stoffschieber 16 und zugeordneten mindestens ersten
Drückerfuß angeordnet ist. Somit ist das beim Nähbeginn
sonst bei bekannten anderen Blindstichnähmaschinen be
stehende Problem in einfacher Weise gelöst. Bei derartigen
bekannten Blindstichnähmaschinen muß beim Blindnähen des
Nähguts 9 mit dem Nähen begonnen werden, während das Näh
gut 9 zwischen dem der Nadel 14 in Transportrichtung vor
gelagerten Stoffschieber 16 und nicht sichtbaren ersten
Drückerfuß plaziert ist. Daher ist es bei bekannten Blind
stichnähmaschinen unvermeidlich, daß sich ein nahtloser
Teil des Nähguts 9 ergibt, nämlich auf der Länge, die sich
zwischen dem Stoffschieber 16 und dem zugeordneten, nicht
gezeigten ersten Drückerfuß einerseits und der Nadel 14
andererseits ergibt.
Bei der erläuterten Blindstichnähmaschine gemäß der Erfin
dung ist dieses Problem in einfacher Weise beseitigt. Ein
nahtloser Teil ergibt sich bei Beginn des Nähens beim Näh
gut 9 nicht. Dies liegt daran, daß - in Transportrichtung
des Nähguts 9 - der Nadel 14 der Vorschieber 18 und der
zugeordnete zweite, mindestens eine Drückerfuß 19 vorge
lagert sind, so daß das Nähgut 9 darüber gefaßt und zur
Nadel 14 transportiert wird. Dadurch ist in einfacher Weise
erreicht, daß schon beginnend mit dem Stoffanfang bei Näh
beginn Blindstichnähte gebildet werden können.
Der zusätzliche vorgelagerte Vorschieber 18 und mindestens
eine, zugeordnete zweite Drückerfuß 19 sind einfach und
preisgünstig. Von Vorteil ist ferner, daß sich diese vor
gelagerten Elemente in einfacher Weise auch nachträglich
bei allen bereits in Betrieb befindlichen Blindstichnäh
maschinen anbringen lassen.
Die Blindstichnähmaschine weist ferner gemäß Fig. 2 einen
an sich bekannten Fadenspanner 44 auf, der z. B. zu Beginn
des Nähvorganges für einige wenige erste Stiche, z. B. die
ersten drei Stiche, unter Reduzierung der Fadenspannung
lüftbar ist, d. h. in die in Fig. 2 gezeigte gelüftete
Stellung bringbar ist, und danach zur Erhöhung der Faden
spannung wieder in seine Spannstellung bringbar ist. Da
durch ist es möglich, zu Beginn des Nähvorganges und z. B.
für die ersten drei Stiche mit derart reduzierter Faden
spannung zu arbeiten, daß der Fadenanfang einer neuen Naht
nicht aus dem Nähgut herausgezogen wird. Sind die ersten
Stiche, z. B. die ersten drei Stiche, gebildet worden, dann
hat der Faden durch Reibungskontakt mit dem Stoff eine
schon ausreichende Haftung im Stoff, daß er dann bei in
Spannstellung gebrachtem Fadenspanner 44 im Stoff hält und
nicht wieder herausgezogen wird.
Der Fadenspanner 44 weist eine Betätigungseinrichtung 46
auf, z. B. in Form eines pneumatischen Arbeitszylinders oder
eines Elektromagneten. Die Betätigungseinrichtung 46
weist einen in Pfeilrichtung 49
in die Spannstellung des Fadenspanners 44
bewegbaren Bolzen 52 auf, an dem ein koaxialer Stößel 47
fest angebracht ist. Zum Lüften des Fadenspanners 44 und
Reduzieren der Fadenspannung wird die Betätigungseinrich
tung 46 betätigt und darüber gegensinnig zum Pfeil 49 der
Bolzen 52 mit Stößel 47 gegen die Wirkung einer einstell
baren Spannfeder 48 gelüftet. Dabei verschiebt der Stößel
47 einen daran abgestützten beweglichen Spannteller 50
auf einem Hohlrohr 53. Das Hohlrohr 53 wird von dem Stößel
47 durchsetzt und weist in der Wandung zwei diametral gegen
überliegende, über einen wesentlichen Teil der Länge des
Hohlrohres 53 verlaufende Längsschlitze auf. Der Spann
teller 50 enthält im Zentrum eine Bohrung und einen mit
dem Spannteller 50 verbundenen diametralen Steg 54, der an
beiden mit dem Spannteller 50 verbundenen Endbereichen
quer durch die beidseitigen Längsschlitze im Hohlrohr 53
hindurchgreift und somit einerseits eine Verdrehsicherung
des Spanntellers 50 bewirkt und andererseits eine relative
Verschiebbarkeit des Spanntellers 50 auf dem Hohlrohr 53
ermöglicht. Die Federkraft der Spannfeder 48 ist mittels
einer Mutter 51 einstellbar, die mit ihrem Innengewinde
auf einem Außengewindeabsatz 55 des Hohlrohres 53 aufge
schraubt ist. Der andere Spannteller 56 liegt formschlüssig
an einer Schulter 57 des Hohlrohres 53 an und sitzt außer
dem reibschlüssig und somit unbeweglich auf dem Hohlrohr 53,
auf dem dieser ebenfalls vorzugsweise verdrehgesichert ge
halten ist.
Claims (9)
1. Blindstichnähmaschine, mit einer Stichplatte (12), einer
Nadel (14), die oberhalb der Stichplatte (12) und dabei
quer zu einem unter der Stichplatte (12) angeordneten
Taucher schwingt, und mit einem sich entlang einer Bewegungs
bahn von oben durch die Stichplatte (12) und gegen mindestens
einen Drückerfuß bewegenden Stoffschieber (16), der von
einem Antrieb angetrieben wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein weiterer, dem Stoffschieber (16) entgegen der
Transportrichtung des Nähguts (9) vorgelagerter Vorschieber
(18) vorgesehen ist, der zusammen mit dem Stoffschieber
(16) über dessen Antrieb angetrieben ist, und daß dem
mindestens einen Drückerfuß zumindest ein daran gehaltener,
entgegen der Transportrichtung des Nähguts sich nach vorn
erstreckender, zweiter Drückerfuß (19) vorgelagert ist,
der dem Vorschieber (18) zugeordnet ist.
2. Blindstichnähmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Vorschieber (18) über ein Verbindungsglied (17)
mit dem Antrieb des Stoffschiebers (16) verbunden ist.
3. Blindstichnähmaschine nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Vorschieber (18) am Verbindungsglied (17) lösbar
befestigt ist, z. B. mittels Schrauben (20).
4. Blindstichnähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Verbindungsglied (17) lösbar mit dem Antrieb
verbunden ist und der Stoffschieber (16) am Verbindungs
glied (17) z. B. lösbar gehalten ist.
5. Blindstichnähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Drückerfuß (19) an einem nach vorn
weisenden Arm (22) vorgesehen ist.
6. Blindstichnähmaschine nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Arm (22) Träger des ersten Drückerfußes und des
zweiten Drückerfußes (19) ist.
7. Blindstichnähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Vorschieber (18) und der zweite Drückerfuß (19)
seitlich versetzt zum Stoffschieber (16) und ersten
Drückerfuß angeordnet sind.
8. Blindstichnähmaschine, insbesondere nach einem oder
mehreren der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein an sich bekannter Fadenspanner (44) vorgesehen
ist, der mittels eines von einer Betätigungseinrichtung
(46) in Lüftungsrichtung beaufschlagbaren Stößels (47)
gegen die Wirkung einer einstellbaren Spannfeder (48)
zur Reduzierung der Fadenspannung lüftbar ist.
9. Blindstichnähmaschine nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Fadenspanner (44) zu Beginn für einige wenige
erste Stiche, z. B. die ersten drei Stiche, unter Redu
zierung der Fadenspannung lüftbar und danach zur Erhöhung
der Fadenspannung wieder in seine Spannstellung bringbar
ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9400965U DE9400965U1 (de) | 1994-01-21 | 1994-01-21 | Blindstichnähmaschine |
| DE4401652A DE4401652A1 (de) | 1994-01-21 | 1994-01-21 | Blindstichnähmaschine |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9400965U DE9400965U1 (de) | 1994-01-21 | 1994-01-21 | Blindstichnähmaschine |
| DE4401652A DE4401652A1 (de) | 1994-01-21 | 1994-01-21 | Blindstichnähmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4401652A1 true DE4401652A1 (de) | 1995-07-27 |
Family
ID=27614127
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4401652A Withdrawn DE4401652A1 (de) | 1994-01-21 | 1994-01-21 | Blindstichnähmaschine |
| DE9400965U Expired - Lifetime DE9400965U1 (de) | 1994-01-21 | 1994-01-21 | Blindstichnähmaschine |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9400965U Expired - Lifetime DE9400965U1 (de) | 1994-01-21 | 1994-01-21 | Blindstichnähmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE4401652A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN1670287B (zh) * | 2004-03-18 | 2010-04-28 | 兄弟工业株式会社 | 缝纫机的缝线张力调节装置 |
| CN106988038A (zh) * | 2016-01-20 | 2017-07-28 | 天津宝盈电脑机械有限公司 | 一种自动调节面线张力装置 |
-
1994
- 1994-01-21 DE DE4401652A patent/DE4401652A1/de not_active Withdrawn
- 1994-01-21 DE DE9400965U patent/DE9400965U1/de not_active Expired - Lifetime
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CN1670287B (zh) * | 2004-03-18 | 2010-04-28 | 兄弟工业株式会社 | 缝纫机的缝线张力调节装置 |
| CN106988038A (zh) * | 2016-01-20 | 2017-07-28 | 天津宝盈电脑机械有限公司 | 一种自动调节面线张力装置 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE9400965U1 (de) | 1994-03-03 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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