DE1760703A1 - Vorrichtung zum gleichzeitigen Schneiden der Naehfaeden in einer Naehmaschine - Google Patents
Vorrichtung zum gleichzeitigen Schneiden der Naehfaeden in einer NaehmaschineInfo
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Description
Patentanmeldung
Die Erfindung "betrifft eine Fadenschneidvorrichtung zum
gleichzeitigen Schneiden aller Nähfaden auf einer Nähmaschine, wobei die Vorrichtung ein bewegliches Messer, eine Gegenklinge
und eine Klemme zum Erfassen der geschnittenen Fäden aufweist.
Fadenschneidvorrichtungen mit einer Gegenklinge und einer
Klemme zum Erfassen der geschnittenen Fäden sind bekannt, doch "bei allen diesen Vorrichtungen ergab sich eine sehr wesentliche
Schwierigkeit aus dem zu grossen Abstand zwischen dem Raum, in welchem die nähfaden durch das Messer erfasst werden,
und der Gegenklinge, die durch ein ortsfestes, am Maschinengestell angeordnetes Element gebildet ist.
Andererseits konnte die Gegenklinge nicht näher an dem Raum, in welchem die Fäden erfasst werden, vorgesehen werden,
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da andere wichtige Vorrichtungen dort untergebracht SindV wie
z.B. der Greifer, der Stoffschieber und die Nadel während >:
ihrer hin- und hergehenden Bewegung, und weil diese Vörrieh- ι
tungen wegen ihrer Bauweise den für die Anordnung der Gegenklinge und der Fadenklemme in Frage kommenden Bäum einnehmen.
Aus diesem Grunde sollte das Messer so angebracht werden, dass es in der Lage ist, die Fäden aus dem Stichbildungsraum
heraus zu erfassen und sie zu der Gegenklinge und in die
Klemme zu bringen.
Dieser Vorgang erzeugt oft Fadenbrüche, hauptsächlich auf Grund der Tatsache, dass die Fäden durch das Hesser erfasst
und gegen die Gegenklimge gebracht werden, so dass ein leichtes
Anwachsen der Fadenspannung dafür ausreicht, dass die Fäden durch die Klinge geschnitten werden, bevor sie durch die Klemme
erfasst werdend
Das Ziel der Erfindung ist die Vermeidung der oben erwähnten Nachteile durch Anordnung einer Fadensohneidvorrichtung,
die in der Lage ist, die Nähfaden zu zerschneiden, nachdem sie von der Klemme erfasst sind. Um dieses Ziel zu erreichen,
bestand das zu lösende technische Problem in der Anordnung einer verbesserten Fadenschneidvorrichtung, durch die das
Schneiden der Fäden nach dem Einlegen in die Klemme sichergestellt wird, wodurch es möglich wird, die Näharbeit wiederaufzunehmen, ohne dass dabei infolge von Fadenverkürzung oder
durch Auefädeln der Fäden Stiche ausgelassen werden.
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Zur Lösung dieses Problems ist eine Fadenschneidvorrichtung der oben genannten Art geschaffen worden, in der das Messer,
das durch pneumatische Mittel von der Ruhestellung in die Schneidstellung und umgekehrt bewegt wird, mit der Gegenklinge
und der Fadenklemme verbunden ist, um sie nach einem kurzen Freilauf näher an die zu ergreifenden und zu schneidenden Fäden
heranzubringen. Dabei sind noch Fadenziehvorrichtungen vorgesehen, welche miteinander und mit dem Messer in Verbindung stehen
und veranlasst werden, Faden von den Spulen zu ziehen, um
das Brechen oder Zerreissen der Nähfaden zu vermeiden.
Die wesentlichen Merkmale und die Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform
ersichtlich, die beispielsweise in den beigefügten Zeichnungen dargestellt ist, in welchen
Fig. 1 eine liähmaschine mit einer Fadenschneidvorrichtung zeigt;
Fig. 2 ein vergrössertes Schnittbild des Messers und seiner
Antriebsteile bringt;
Fig. 3 und 4 verschiedene Stellungen des Messers in Bezug auf
Fig. 3 und 4 verschiedene Stellungen des Messers in Bezug auf
die Gegenklinge und die Klemme zeigen; Fig. 5 und 6 verschiedene Stellungen der nähfaden vor und nach
dem Zerschneiden durch das Messer zeigen; Fig. 7 einen Schnitt durch die Maschine nach der Linie VII-VII
der Fig. 1 bringt und
Fig. 8 und 9 zwei vergrösserte Schnittbilder der Maschine nach den Linien VIII-VIII und IX-IX der Fig. 7 bringen.
Fig. 8 und 9 zwei vergrösserte Schnittbilder der Maschine nach den Linien VIII-VIII und IX-IX der Fig. 7 bringen.
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Die Fig. 1 zeigt schematisch eine Kettenstich-Nähmaschine,
in welcher der Rahmen oder das Gestell 1 ein Unterteil 2, einen Ständer 3>
einen Arm 4, der mit dem Ständer aus einem Stück besteht, und ein Kopfstück 5 umfasst, das an dem freien Ende
des Armes 4 vorgesehen ist. In den Unterteil 2 sind die bekannten Vorschubmittel und die Stichlängeneinstellvorrichtung sowie
der Hakengreifer 6 untergebracht, der mit einer oder mehreren Nadeln 7 zur Stichbildung zusammenarbeitet.
Die Nadel 7 ißt mit einer Klemme 8 an der üblichen Nadelstange
9 befestigt, die verschiebbar in dem Kopf 5 gelagert ist und durch die üblichen Antriebsmittel bewegt wird, die in
dem Arm 4 untergebracht und in den Zeichnungen nicht gezeigt sind. An der Vorderseite des Ständers 3 ist eine die Spann
vorrichtungen tragende Platte 10 vorgesehen, an der die Spannvorrichtungen 11, 12 und 13 angebracht sind. Eine Gleitplatte
14 liegt zwischen der Platte 10 und den Spannvorrichtungen, deren Funktion später erläutert wird.
Die Spannvorrichtungen 11 und 12 sind zum Bremsen bzw.
Spannen des Nadelfadens vorgesehen und die Spannvorrichtung 13 zum Spannen des Greiferfadens.
Wenn an der Maschine nur eine Nadel 7 angebracht ist, wird
die Spannvorrichtung 12 nicht benutzt.
Die oben beschriebene Nähmaschine ist mit einer Fadenschneidvorrichtung
15 zum gleichzeitigen Sohneiden aller Näh-
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fäden versehen, die den Gegenstand der Erfindung "bildet.
Diese Fadenschneidvorrichtung 15 (siehe Pig. 2 bis 4) ist
an dem Unterteil 2 unter der Stichplatte 16 "befestigt und gegenüber dem Greifer 6 angebracht. Die Vorrichtung umfasst
ein verschiebbares Messer 17, das zwischen zwei Platten eingesetzt
ist, von denen die eine die Gegenklinge 18 für das Messer 17 und die andere die Klemme 19 zum Erfassender geschnittenen
Faden bildet.
Das Messer 17, welches gewöhnlich in seiner Ruhestellung ausserhalb des Arbeitsraumes des Greiferhakens 6 und der !Tadel
7 liegt, wird in und ausser Schnittstellung durch einen pneumatischen
Antrieb bewegt, der aus einem Kolben 20 besteht, der in einem Zylinder 21 untergebracht ist und zuerst in der einen
und dann in der entgegengesetzten Richtung durch einen Luftstrom getrieben wird, der abwechselnd in den Zylinder 21 durch
leitungen 22 und 23 strömt, die mit dem Zylinder derart verbunden sind, dass die eine auf die eine Seite und die andere
auf die andere Seite des Kolbens 20 wirkt. Die Leitungen sind in geeigneter Weise miteinander durch ein pneumatisches Kolbenventil
verbunden, das in den Zeichnungen nicht dargestellt ist.
Durch Betätigen eines geeigneten Triebes, wie eines Pedals, liefert das Luftventil Druckluft zum Zylinder 21 und
zwar zuerst durch die Leitung 22 in der Weise, dass der Kolben 20 nach rechts bewegt und damit das Messer 17 in die Schneidstellung
geschoben wird, welche durch gestrichelte Linien in
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der Fig. 2 angegeben ist. Danach liefert das Luftventil Druck-
luft zu dem Zylinder 21 duroh die Leitung 23 und lässt die Luft, die in dem Zylinder war, durch die Leitung 22 ausströmen,
so dass der Kolben 20 nach links und das Messer 17 in die Ruhestellung gebracht werden. Das Messer 17 läuft bei seiner
Bewegung in die Schneidstellung für eine kurze Zeitspanne frei und bringt erst danach sowohl die Gegenklinge 18 als auch die
Klemme 19 so nahe wie möglich an die zu erfassenden und zu schneidenden Nähfaden heran.
Während der 'Bewegung in die Ruhestellung läuft das Messer
zuerst frei rückwärts und bringt die erfassten Fäden gegen die Gegenklinge 18 und die Klemme 19» welche in der zuvor
erreichten Stellung verbleiben, um die Fäden zu klemmen und zu schneiden, bevor sie ihre Bewegung mit dem Messer in die
Ruhestellung beginnen.
Um die Reihenfolge der Bewegungen in der erwähnten Ordnung
zu erzielen, sind die Gegenklinge 18 und die Klemme 19 mit einem Längsschlitz 24 versehen, der so lang ist wie der Freilauf
des Messers 17. Das Messer 17 ist mit einem Stift 25
versehen, 4er,'dujroh das Messer hindurchgeht und mit jedem seiner
beiden äusseren Enden in einen Schlitz 24 eingreift. Zuerst befindet sich, wenn das Messer 17 in der Ruhestellung ist,
der Stift 25 in dem Schlitz 24 und zwar ganz links. Er hat dann den freien Teil des Schlitzes rechts von sich (Fig. 3)» so
dass die Bewegung der Gegenklinke 18 und der Klemme 19 erst eintreten kann, nachiem der Stift 25 die ganze Länge des
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Schlitzes durchlaufen hat. Auf diese Weise "bewegt sich das
Kesser für sich, "bis der Stift die entgegengesetzte Wand des
Schlitzes erreicht hat. Von diesem Zeitpunkt an bis zum Erreichen der Schneidstellung wird die Bewegung des Messers 17
zusammen mit der Gegenklinge und der Klemme fortgesetzt.
Der Freilauf des Messers ist notwendig, um eine Klinge 26, mit der das Messer 17 an Beinern freien Ende 27 versehen ist,
von der Gegenklinge 18 und der Klemme 19 zum Ergreifen der nähfaden zu trennen. Umgekehrt ist der freie Rückwärtslauf in
die Ruhestellung nötig, um die vorher ergriffenen Fäden zu der Klemme zum Klemmen und gegen die Gegenklinge zum Abschneiden
zu bringen. Dieser Vorgang ist möglich, da der Stift 25 ganz rechts liegt, wobei er den frrsLen Teil des Schlitzes 24
zur Linken liegen hat (Fig. 4), so dass die Bewegung der Gegenklinge und der Klemme erst erfolgen kann, nachdem der Stift
die ganze Länge der Schlitze durchlaufen hat und infolgedessen
die Klinge 26 bereits wieder zwischen die Gegenklinge 18 und die Klemme 19 eingeschoben ist.
Um zu verhindern, dass die Gegenklinge 18 und die Klemme 19 sich bewegen, bevor das Messer seinen ganzen Freilauf ausgeführt
hat, sind sie mit zwei Kerben 28 und 29 versehen, in welche ein Vorsprung 30 an einer Blattfeder 31 eingreift und
dabei in bekannter V/eise arbeitet. Diese Feder dient dazu, die Bewegungen der Gegenklinge und der Klemme von der Messerbewegung
zu trennen, bis der Stift 25 durch das Messer 17 herangebracht ist und nach Durchlaufender ganzen Länge der
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Schlitze 24 die entgegengesetzte Endwand der Schlitze erreicht hat. Der gleiche Vorgang wiederholt sich auch während
des Rücklaufs des Hessers.
So legt sich der Vorsprung 30 nach dem Verlassen einer Kerbe unter der Stosswirkung, die der Stift auf die Teile 18
und 19 ausübt, in die andere Kerbe, wenn diese nahe am Vorsprung ist. Die Kerben sind in einer Entfernung voneinander
angeordnet, die ebenso lang ist wie die Entfernung, die durch das Messer 17 zur Erreichung der eigenen Schneidstellung noch
durchlaufen werden muss. Das Messer 17 hat ete Ausnehmung 32,
die sich im wesentlichen über dieselbe Länge erstreckt wie die Kerben 28 und 29 und die dazu dient, störende Einwirkungen
des Messers auf die Blattfeder zu verhüten.
Wenn das Messer 17 in die Schneidstellung bewegt wird, berührt das freie Ende 27 einen Teil 33 des Nadelfadens 34 und
einen Teil 35 des Greiferfadens (Fig· 5 und 6) und verursacht eine seitliche Verdrängung der Fäden in den Ausschnitt, der
gegenüber der Klinge 26 vorgesehen ist·
Da sich die Fadenteile zwischen dem Greifer 6 und dem Werkstück
36 erstrecken, während sich der Greifer in seiner seitlich von der vertikalen Nadelbaum liegenden Stellung "befindet,
wobei die Nadel 7 an ihrem oberen Totpunkt anhält, und während auch die nicht dargestellten Stoffschieber vollständig so weit
wie nötig vorgeschoben sind, könnte die seitliche Verdrängung
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der Fäden, die durch das Ende 27 des Messers hervorgerufen wird, die Fäden übermässig strecken und sie "brechen bzw. zerreissen,
bevor sie· von der Klemme 19 erfasst sind. Ausserdem könnte das Brechen oder Zerreissen der Fäden an einem beliebigen
Punkte, also auch in der Nähe des Nadelöhrs oder des Greiferöhrs eintreten. Dies würde das Ausfädeln, d.h. das
Ausschlüpfen des Fadens aus dem Öhr zur Folge haben, wenn wieder mit dem Nähen begonnen wird.
Um diese Schwierigkeiten zu vermeiden und um den Schnitt der Fäden stets an genau derselben Stelle der Fadenteile 33
und 35 zu erhalten und weiter um insbesondere zu erreichen, dass der Greiferfaden durch die Klemme 19 ergriffen wird und
dass der Nadelfaden 34 mit einer ausreichenden Länge für die Bildung des neuen Stiches zur Verfügung steht, ist die Nähmaschine
mit einer Fadenziehvorrichtung 37 ausgestattet, die quer zum Wege des Nadelfadens angeordnet ist, sowie mit einer
Fadenziehvorrichtung 38» die quer zum Wege des Greiferfadens
vorgesehen ist. Die Vorrichtungen 37 und 38» von denen die
erste von dem Arm 4 und die andere von dem Unterteil 2 des Gestelles 1 getragen wird, dienen zum Ziehen der Fäden von den
Spulen, bevor die Fadenschneidvorrichtung 15 ihre Tätigkeit beginnt. Die Fadenziehvorrichtungen sind mit der Fadenschneidvorrichtung mit Hilfe der Handsteuerung des oben erwähnten
Luftventilsverbunden.
Diese Steuerung ist durch eine Kette 39 mit einem Hebel 40 verbunden, der auf eine Welle 41 aufgekeilt ist, die dreh-
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"bar in dem Ständer 3 des Gestelles 1 gelagert ist. Diese
Welle 41 (siehe auch. Pig. 8) dient dazu, die Bewegung des Hebels
40 auf die verschiebbare Platte 14 und gleichzeitig auf eine Längswelle 42 zu übertragen, die im Arm 4 drehbar gelagert
ist. Auf dem freien Ende der Welle 41 ist ein Hebelarm 43 befestigt, der mit einem Stift 44 versehen ist, dessen Ende
mit einem Schlitz der verschiebbaren Platte 14 in Eingriff
ist. Die Drehungen der Welle 41, die durch den Hebel 40 erzeugt werden, werden auf den Hebelarm 43 übertragen, welcher
mittels des Stif/tes 44 die Platte 14 gegenüber den Spannvorrichtungen
11, 12 und 13 verschiebt· Mit Hilfe von Vorsprüngen 45, mit denen die Platte 14 versehen ist, werden die Scheiben
der Spannvorrichtungen voneinander entfernt, so dass die Fäden von der Reibung befreit werden, der sie vorher unterworfen
waren.
Zu derselben Zeit überträgt ein Hebel 46 auf der Welle 41
die erwähnten Drehungen auf einen anderen Hebelarm 47, der auf der Welle 42 sitzt, mit Hilfe einer Winkelstange 48, Die Drehungen
der Welle 42 werden entgegen der Wirkung einer Schraubenfeder 49 ausgeführt, die mit ihrem einen Ende 50 am Gestell 1 und mit ihrem anderen Ende 52 an einem auf der Welle
42 befestigten Hing 53 festgelegt ist· Durch die Wirkung der
Schraubenfeder 49 wird die Welle 42, wenn die Bewegungen des
Hebele 40 aufhören, wieder in die vorbestimmte Buhestellung gebracht.
Die Welle 42 trägt einen Gelenkhebel 54, der drehbar mit
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einen Gelenkhebel 55 verbunden ist, welcher im wesentlichen
im Winkel von 90° angeordnet ist und mit einer Welle 56 verkeilt ist, die ein Fadenziehwerkzeug 57 trägt.
Daraus ergibt sich, dass das Fadenziehwerkzeug aus seiner
üblichen Stellung frev/egt wird, sobald die V/elle 42 durch den
3-lebel 40 in Drehschwingungen versetzt wird, um den Faden von
der Spule und nicht von der ITadel zu ziehen, da die Spannvorrichtungen 11, 12 und 1-3 in der Zwischenzeit geöffnet worden
sind.
Das Ziehen des Greiferfadens wird in ähnlicher Weise durch
die Fadenziehvorrichtung 38 ausgeführt, die unmittelbar mit der
Welle 42 durch einen normalen Draht 58 verbunden ist, der in
einer Hülle 59 gleitet. Auf der V/elle 42 sitzt ein weiterer
Arm 60, der an seinem freien Ende mit dem einen EncU ie 3 Drahtes
5S verbunden ist, dessen anderes linde an dem einen Arm 61 eines Winkelhelbels 62 der Fadenziehvorriohtung befestigt ist.
Dieser Winkelhebel 62 ist in der Kitte auf einem Bolzen 63 des
Unterteiles 2 gelagert und ist an seinem anderen Arm 64 mit einer Gleitstange 65 verbunden,.die mit einer Fadenführung 66
versehen ist.
Bei jeder Schwingung der Welle 42 schwingt der Winkelhebel
62 um seinen Drehbolzen 63 entgegen der Wirkung einer liückstellschraiibenfeder 67 und zieht die Fadenführung 66 von
zv/ei fee ten Fadenführung en 68 und 69 fort, wobei er den Faden
νcn der Spule abzieht. Das Fadenziehwerkzeug 57 ist mit einer
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BAD
Fadenführung 70 versehen, die zwischen zwei festen Fadenführungen 71 und 72 angeordnet ist. Die festen Fadenführungen sind
vorgesehen, um das Kräuseln der Fäden oder ihre ungenaue Lage zu vermeiden.
Wenn die Steuerung des Luftventils von der Näherin betätigt wird, dreht sich mit Hilfe der Kette 39 der Hebel 40
und veranlasst, wie oben ausgeführt, das Abziehen der Fäden von den Spulen. Lediglich durch Weiterbetätigen der Steuerung
des LuftVentils bewirkt dieses, dass die Fadenschneidvorrichtung 15 in Tätigkeit tritt.
Die Nähmaschine ist üblicherweise mit einem handgesteuerten
Getriebe versehen, welches unabhängig arbeitet, in den Zeichnungen nicht dargestellt ist und mit der bekannten Stoffdrückervorrichtung
verbunden ist, um das Entfernen des Werkstückes aus der Nähmaschine zu gestatten. Dieses Getriebe steht
mit dem Motor in Verbindung, der mit Mitteln zum Wechseln der Nadelendstellung von der unteren in die obere Stellung versehen
ist.
Ferner ist ein Getriebe erforderlich, das mit dem Stoffdrücker und dem Motor in Verbindung steht, um den Stoffdrüokerfuss
anheben zu können, wenn die Nadel in der unteren Stellung ist, damit die Nährichtung geändert werden kann, und ferner
um den Stoffdrückerfuss anheben zu können, wenn die Nadel in
der oberen Stellung ist, damit das fertige Werkstück entfernt
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werden kann, wie es "bei der Beendigung der sogenannten Blindnähte
und namentlich derjenigen Nähte erforderlich ist, die nbht über die Kanten des Werkstückes hinausgehen, z.B. "beim
Nähen von Taschen.
Ansprüche:
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Claims (6)
- Ansprüche1· Fadenschneidvorrichtung zum gleichzeitigen Schneiden aller Nähfaden in einer Nähmaschine mit einem beweglichen Messer, einer Gegenklinge und einer Klemme zum Erfassen der geschnittenen Fäden, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Messer (17), das durch einen pneumatischen Antrieb (20, 21) aus einer Ruhestellung in eine Sohneidstellung und umgekehrt bewegbar ist, mit der Gegenklinge (18) und der Klemme (1*9) verbunden ist, um diese nach einem kurzen Freilauf näher an die zu klemmenden und zu schneidenden Nadel- und Greiferfäden (33t 35) zu bringen, und dass Fadenziehvorrichtungen (37f 38) vorgesehen sind, die miteinander und mit dem beweglichen Hesser (17) in Verbindung stehen und zum Ziehen der Fäden von den Spulen dienen, um unbeabsichtigten Bruch bzw. das Reissen der Nähfäden zu verhindern.
- 2. Fadenschneidvorrichtung naoh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Messer (17), das durch einen in einem Zylinder (21) eines pneumatischen Getriebes durch Druckluft zuerst in der einen und dann in der entgegengese-fezten Richtung getriebenen und mit dem beweglichen Messer (17) verbundenen Kolben (20) bewegt wird, mit einer Klinge (26) versehen ist, die zwischen der Gegenklinge (18) und der Klemme (19) angeordnet ist derart, dass während der Rückkehr des Messer« (17) in seine Ruhestellung die Gegenklinge (18) und die Klemme (19) mit der Klinge (26) des Messers (17) in Eingriff109849/0277_ 15 _kommen, bevor sie ihre Bewegung in die Ruhestellung "beginnen.
- 3. FadenschneidVorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- ■ kennzeichnet, dass das Messer (17) beweglich zwischen der Gegenklinge (18) und der Klemme (19) gelagert ist und dass das Hesser (17) mit einem Stift (25) versehen ist, der mit je einem Längsschlitz (24) in Eingriff steht, der sowohl an der Gegenklinge (18) als auch an der Klemme (19) vorgesehen ist, wobei die Schlitze so lang sind wie der Freilauf des Hessers (17), so dass die Gegenklinge (18) und die Klemme (19) erst dann durch das Hesser (17) in Bewegung gesetzt werden, wenn der Stift (25) die ganze Länge der Schlitze durchlaufen hat.
- 4. Fadenschneidvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenklinge (18) und die Klemme (19) mit zwei Kerben (28, 29) versehen sind, in welche ein Vorsprung (30) einer Blattfeder (31) eingreift, die an der Nähmaschine befestigt ist, und dass die Kerben in einem Abstand voneinander angeordnet sind, der so lang ist wie die Entfernung, die von dem Hesser (17) zusammen mit der Gegenklinge (18) und der Klemme (19) durchlaufen werden muss, dass ferner das Messer (17) mit einer Ausnehmung (32) versehen ist, die so lang wie der Abstand der Kerben (28, 29) ist, wobei die Kerben (28, 29) und die Blattfeder (31) vorgesehen sind, um die Bewegung der Gegenklinge (18) und der Klemme (19) zu verhindern, bevor diese durch das Messer (17) beeinflusst werden, während die Ausnehmung (32) dazu dient, die störende Einwirkung des Messers auf die Blattfeder (31) zu verhüten.10 9 8 4 9/0277
- 5. Fadenschneidvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das pneumatische Getriebe (20, 21) mit einem Luftventil verbunden ist, das mit einer Handsteuerung versehen ist, die durch eine Kette (39)» einen Hebel (40) und eine Querwelle (41) mit den Fadenziehvorrichtungen (37, 38) verbunden ist, und dass die Kette (39) von der Handsteuerung aus gezogen wird, wenn das Luftventil betätigt wird, so dass die Fadenziehvorrichtungen (37, 38) durch den Hebel (40) und die Drehungen der Welle (41) zu Beginn der Tätigkeit *s Ventile in Gang gesetzt werden.
- 6. Fadenschneidvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 5» dadurch gekennzeichnet, dass die eine Fadenziehvorrichtung (37) eine Längswelle (42) umfasst, die sich in Verbindung mit der Querwelle (41) dreht und mit einem Gelenkhebel (54) versehen ist, der an einen zweiten Gelenkhebel (55) der Fadenziehvorrichtung (37) angelenkt ist, und dasB diese Fadenziehvorriohtung (37) mit einer anderen Fadenziehvorrichtung (38), die einen auf einem Drehbolzen (63) gelagerten Winkelhebel (62) mit einer an seinem einen Hebelarm angelenkten Gleitstange (65) umfasst, durch einen Draht (58) verbunden ist,der mit seinem einen Ende an einem Hebelarm (60) der Längswelle (42) und mit seinem anderen Ende an dem anderen Arm (61) des Winkelhebels (62) befestigt ist, wobei die Drehungen der Längswelle (42) durch den Draht (58) und durch die Gelenkhebel (54, 55) auf beide Fadenziehwerkzeuge (57, 65) übertragen werden, um Fäden von den Spulen abzuziehen.Der Patentanwalt 109849/0277 /J
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