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DE445903C - Verfahren zum Biegen von Rohren - Google Patents

Verfahren zum Biegen von Rohren

Info

Publication number
DE445903C
DE445903C DEV21295D DEV0021295D DE445903C DE 445903 C DE445903 C DE 445903C DE V21295 D DEV21295 D DE V21295D DE V0021295 D DEV0021295 D DE V0021295D DE 445903 C DE445903 C DE 445903C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipe
mandrel
grooves
fitting
dome
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEV21295D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vollmann & Schmelzer
Original Assignee
Vollmann & Schmelzer
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vollmann & Schmelzer filed Critical Vollmann & Schmelzer
Priority to DEV21295D priority Critical patent/DE445903C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE445903C publication Critical patent/DE445903C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D9/00Bending tubes using mandrels or the like
    • B21D9/05Bending tubes using mandrels or the like co-operating with forming members
    • B21D9/07Bending tubes using mandrels or the like co-operating with forming members with one or more swinging forming members engaging tube ends only
    • B21D9/073Bending tubes using mandrels or the like co-operating with forming members with one or more swinging forming members engaging tube ends only with one swinging forming member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

Bei dem Biegen von Rohren, insbesondere von dünnwandigen Rohren, wie man sie beispielsweise für Vorhangstangen verwendet, ergibt sich der Nachteil, daß auf der Innenseite der Biegungsstelle starke Falten senkrecht zur Rohrachse entstehen, welche unschön wirken. Sollen diese Falten nach Möglichkeit vermieden werden, so wird der Baustoff auf der Außenseite der Biegungsstelle beim Biegen sehr stark auf Zug beansprucht, so daß dieser sehr leicht reißt. Man kann nämlich in diesem Fall den Baustoff auf der Innenseite der Biegungsstelle nicht genügend zusammendrücken, so daß auf der Außenseite eine sehr starke Dehnung auftritt.
Um diesen Nachteil zu beseitigen, werden gemäß der vorliegenden Erfindung auf der Innenseite der Biegungsstelle Längsrillen eingedrückt. Diese Längsrillen nehmen den zur Bildung von Querrillen neigenden Baustoff auf und verteilen denselben. Sie geben dem Rohr kein unschönes Aussehen, und sie gestatten das ungehinderte Verschieben von Gegenständen, beispielsweise von Ringen, auf der Biegungsstelle. Außerdem entsteht hierdurch eine ge ringere Zugbeanspruchung des Baustoffs auf der Außenseite, so daß derselbe nicht reißen kann.
Die Längsrillen können beispielsweise dadurch hergestellt werden, daß das Rohr um ein am Umfang mit Längsrippen versehenes Formstück herumgezogen wird, während ein mit entsprechenden Längsrillen versehener Dorn einen Gegendruck auf die Innenseite der Rohrwandung ausübt. Die Längsrillen des Rohres werden zwischen den Rippen des Formstückes und den Rillen des Doms ausgebildet.
Ein anderer Weg, das neue Verfahren durchzuführen, besteht darin, daß ein mit Längsrillen versehener Dorn um ein feststehendes, am Umfang mit entsprechenden Längsrippen versehenes Formstück wandert.
Auf der Zeichnung ist eine zur Durchführung des Verfahrens geeignete Maschine beispielsweise dargestellt.
Abb. ι ist eine Vorderansicht, Abb. 2 ein Grundriß der Maschine;
Abb. 3 ist ein Schnitt nach Linie A-B durch das Formstück in vergrößertem Maßstab;

Claims (5)

Abb. 4 zeigt teils einen wagerechten Längsschnitt, teils einen Grundriß des Doms in vergrößertem Maßstab; Abb. 5 ist ein senkrechter Längsschnitt durch den Dorn. An dem Maschinengestell ist das Formstück a um den senkrechten Zapfen b drehbar angeordnet. Das Formstück α besitzt an seinem Umfang eine dem Durchmesser des zu biegenden ίο Rohres entsprechende halbkreisförmige Nut c. Gegenüber dem Formstück α ist eine ebenfalls profilierte Druckleiste d angeordnet, die mit Hilfe eines schwenkbaren Hebels e und einer Druckschraube f gegen das Rohr g gepreßt werden kann. Zwischen dem Hebel e und der Leiste d sind zweckmäßig Gleitrollen β' angeordnet, um die Biegearbeit zu erleichtern. Das gerade verlaufende Ende des Formstückes α besitzt zwei Laschen h, zwischen denen um einen Bolzen i drehbar ein Exzenter k mit Handgriff I angeordnet ist. Zwischen den Laschen h ist eine profilierte Druckleiste m angeordnet, die durch das Exzenter k gegen das Rohr g gepreßt werden kann. Auf dem Bett η des Maschinengestells ist ein Hebel 0 um den Bolzen φ drehbar angeordnet. Der Dorn q ist mittels des Bolzens r an dem Hebel α angelenkt. Eine Anschlagschraube, a' dient zur Begrenzung des Weges des Hebels 0 und damit auch zur Begrenzung der Vorbewegung des Doms q. , Wie die Abb. 2 und 3 erkennen lassen, ist die profilierte Nut c des Formstückes α auf einem Teil des Umfanges mit Rippen s versehen. Die Rippen s liegen an der gekrümmten Stelle des Formstückes, durch welche die Biegung des Rohres bewirkt werden soll. Wie die Abb. 4 und 5 erkennen lassen, besitzt der Dorn q am Vorderende eine drehbare Rolle t, die mit Rillen u am Umfang versehen ist. Die Rillen u sind so bemessen, daß sie den Rippen s des Formstückes α entsprechen. An dem Vorderende des Doms q ist eine Kugel ν mittels des Zapfens w angelenkt. Mit der Kugel ν ist eine weitere Kugel χ durch das Gelenk y verbunden. Das Biegen des Rohres g mit Hilfe dieser Maschine erfolgt in der Weise, daß das Rohr zwischen das Formstück α und. die Druckleisten d und m gebracht wird, worauf der Dorn q in das Rohr eingeführt wird. Alsdann wird die Schraube f festgezogen und der Handhebel I in Richtung des Pfeiles φ gedreht. Hierbei klemmt das Exzenter k die Druckleiste m gegen das Rohrg, worauf eine Drehung des Formstückes α erfolgt, so daß das Rohr g gebogen wird. Bei der Drehung des Formstückes drücken sich die Rippen s iii das Rohr ein. Die Rolle t. übt hierbei einen Gegendruck auf die Innenseite der Rohrwandung aus. Zwischen den Rippen s des Formstückes cc und den Rillen w der Rolle t werden die Längsrillen auf der Innenseite der Rohrkrümmung erzeugt. Die an dem Vorderende des Doms q sitzenden Kugeln ν und χ haben die Aufgabe, beim Herausziehen des Doms dem Rohr den kreisförmigen Querschnitt wiederzugeben, der etwa während des Biegens verändert worden ist. Die Kugeln υ und χ sind mit Rillen ζ und z' versehen, damit sie durch die fertiggestellte und mit Längsrillen versehene Krümmungsstelle beim Entfernen des Doms hindurchgezogen werden können. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Rillen u auf einer Rolle t des Doms q angeordnet. Man könnte die Rillen aber auch unmittelbar auf dem Dorn vorsehen. Das neue Verfahren ist für Rohre mit und ohne Naht von kreisförmigem und von jedem beliebigen anderen Querschnitt geeignet. Für andere als kreisförmige Querschnitte muß das Profil des Formstückes und das Profil der Rolle t entsprechend abgeändert werden. Ebenso müssen an Stelle der Kugeln ν und χ entsprechend anders gestaltete Körper treten.
1. Verfahren zum Biegen von Rohren, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Innenseite der Biegungsstelle Längsrillen eingedrückt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr um ein am Umfang mit Längsrippen versehenes Formstück herumgezogen wird, während ein mit entsprechenden Längsrillen versehener Dorn einen Gegendruck auf die Innenseite der Rohrwandung ausübt, so daß an dieser Stelle Längsrillen entstehen.
3. Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, die mit einem drehbaren Formstück und einem Dorn (β) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Formstück («) am Umfang mit Längsrippen (s) versehen ist, während der Dorn am Vorderende entsprechende Längsrillen besitzt.
4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn (q) mit einer Rolle (t) versehen ist, auf deren Umfang die Längsrillen (u) ausgebildet sind.
5.. Maschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Vorderende des Doms (q) Körper (v, x) angelenkt sind, deren größter Querschnitt dem Querschnitt des Rohres entspricht.
Hierau 1 Blatt Zeichnungen.
DEV21295D 1926-05-30 1926-05-30 Verfahren zum Biegen von Rohren Expired DE445903C (de)

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DEV21295D DE445903C (de) 1926-05-30 1926-05-30 Verfahren zum Biegen von Rohren

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DEV21295D DE445903C (de) 1926-05-30 1926-05-30 Verfahren zum Biegen von Rohren

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DE445903C true DE445903C (de) 1927-06-20

Family

ID=7579080

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DEV21295D Expired DE445903C (de) 1926-05-30 1926-05-30 Verfahren zum Biegen von Rohren

Country Status (1)

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DE (1) DE445903C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1179700B (de) * 1960-02-09 1964-10-15 Georg Moewing Maschine zum Kruemmen von Rohren aus thermoplastischem Kunststoff

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1179700B (de) * 1960-02-09 1964-10-15 Georg Moewing Maschine zum Kruemmen von Rohren aus thermoplastischem Kunststoff

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