DE4445746C2 - Haltevorrichtung für Fassadenunterkonstruktionen - Google Patents
Haltevorrichtung für FassadenunterkonstruktionenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Fassadenanker zur
Befestigung von Fassadenbekleidungen an
Bauwerkswänden, vornehmlich mit einer Tragschale aus
Beton sowie vorgesetzter Wetterschale und
Wärmedämmschicht, bestehend aus einem in ein Bohrloch
der Bauwerkswand einsetzbaren Dübel, einer in diesen
einfügbaren Schraube, sowie einem mittels der Schraube
an der Wand befestigbaren Halterungsteil. Ein solcher
Fassadenanker kann auch als Haltevorrichtung für
Fassadenunterkonstruktionen verstanden werden. Bisher
sind zur Verankerung der Abstandhalter oder
Tragprofile von Fassadenbekleidungen in Tragschalen
aus Beton durch die Wetterschale und Wärmedämmung
hindurch sogenannte Reaktionsanker und sogenannte
Rahmendübel bekannt. Die Reaktionsanker bestehen aus
einer Gewindestange aus Edelstahl sowie einem
Reaktionsdübel in Form einer Reaktionsharzmörtel
patrone aus Glas. Bei einer solchen Ausbildung ist es
erforderlich, daß die entsprechende
Gewindestange oder dergleichen aus Edelstahl
ausgebildet wird, da die Gewindestange in ihrem
freiliegenden Bereich außerhalb der Mörtelpatrone
ansonsten korrodieren kann. Bei der Ausbildung gemäß
Stand der Technik müssen die entsprechenden
Gewindestangen auch Biegemomente (das Gewicht der
Fassade) aufnehmen, neben den durch Windkraft
erzeugten Sog- und Druckkräften.
Da eine "kontrollierte" Montage verlangt wird, muß das
Bohrloch durch die vorderen nichttragenden Schalen so
groß gebohrt werden, daß von außen beobachtet werden
kann, wann der Reaktionsmörtel beim Drehmischen durch
die Gewindestange am Bohrlochrand angekommen ist. Das
Bohrloch muß für diese Kontrolle mindestens den 2-3-
fachen Dübeldurchmesser aufweisen (min. 30 mm). Die
temperaturabhängige Abbindezeit des Reaktionsmörtels
beträgt mehrere Stunden; bei Temperaturen unter +5°C
ist der Einbau nicht erlaubt.
Der Rahmendübel besteht aus einem speziellen
Kunststoffmantel mit einem Spreizteil am Anfang und
einem Kragen am oberen Ende, in welchen eine spezielle
Holzschraube
(gehört zum Verankerungselement) geschraubt wird, die
wiederum den Dübelanfang planmäßig im Bohrloch aufspreizt
und den Dübel verankert. Der Schraubenkopf liegt am oberen
Kragen auf und dichtet das Innere des Kunststoffmantels
gegen Feuchtigkeit ab.
Das Preisverhältnis zwischen Rahmendübel und
Reaktionsanker ist etwa 1 : 4, das Verhältnis der
Einbauzeiten etwa 1 : 3.
Bei Verankerungspunkten, an denen Eigengewichtslast
angreifen, liegen die Lastangriffpunkte vor der vorderen
Wetterschale, also im großen Abstand vor der Tragschale.
Dementsprechend müssen von den Dübeln außer den Windlasten
(Druck und Sog) große Biegemomente aufgenommen werden.
Die großen Biegemomente bedingen auch große Dübeldurch
messer, in der Regel M12 bis M16. Der Rahmendübel hat
einen maximalen Schraubendurchmesser von 10 mm und kann
deshalb als Einzeldübel fast gar nicht eingesetzt werden,
es sei denn als Dübelpaar oder -gruppe mit einer
zusätzlichen Aufnahmeplatte als Auflager für die Abstand
halter der Unterkonstruktion oder die Tragprofillänge
und damit das anteilige Gewicht der Bekleidung werden
drastisch auf unwirtschaftliche Größe gekürzt.
Deshalb bleiben im wesentlichen nur die Reaktionsanker
als Verankerungselemente übrig. Grundsätzlich bedingen
nun aber größere Gewindestangendicken aber auch größere
Einbindetiefen des Dübels in den Beton und außerdem sehr
große Abstände von den Betonkanten (Ränder an den Fenster
öffnungen, an den Plattenelementstößen) und untereinander.
Da die Tragschichten der Platten aber fast immer zu dünn
sind für die Normalverankerung mit diesen Dübeln, müssen
Reduktionen für die Leistungsfähigkeit errechnet werden,
die ebenfalls engere Verankerungsabstände und damit
kleinere Einflußfelder ergeben.
Oftmals ist aufgrund der geringen Tragschalendicke von
10 cm der Einbau eines Reaktionsankers gar nicht zulässig.
Dann ist nur der mehrfache Einsatz von Rahmendübeln
möglich.
Das alles verteuert eine Fassadenbekleidung sehr,
insbesondere durch den größeren Bedarf an Ankern und
nicht zuletzt durch die erheblich höheren Montagekosten
(etwa Verdoppelung von Dübeln und Montagezeit bei
Reaktionsankern).
Aus der DE-OS 20 63 566 ist eine Anordnung zur
Befestigung einer Verkleidung an einem Bauteil
bekannt, wobei zur Befestigung ein Rohrstück mittels
eines Dübels an dem Bauteil befestigt ist und das
Rohrstück einen Dübel aufnimmt, in den eine
Befestigungsschraube zur Befestigung des
Verkleidungsteiles gehaltert ist.
Ausgehend von dem eingangs bezeichneten
Erkenntnisstand liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, eine Möglichkeit zu schaffen, mit
preiswerten Rahmendübeln die teueren und aufwendig
montierbaren Reaktionsanker zu ersetzen, ohne die
Dübelanzahl erhöhen zu müssen.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor,
daß der Fassadenanker aus einem Rohrstück, einem
Spreizdübel und einer Schraube besteht, wobei das
Rohrstück in einen Durchgangskanal der Wetterschale
und der Wärmedämmschicht einsetzbar ist, sich mit
seinem in Einsteckrichtung vorn liegenden Ende an der
Bauwerkswand außenseitig abstützt und mit seinem ein
Außengewinde aufweisenden anderen Ende über die
Wärmedämmschicht vorragt, wobei der Spreizdübel in das
Rohrstück und das dazu koaxiale Bohrloch der Wandung
eingesteckt ist und sich mit seinem kragenartigen Ende
an der außenliegenden
Mündung des Rohrstückes abstützt, wobei die Schraube,
insbesondere Kopfschraube, in den Dübel unter
Spreizung des in das Bohrloch eingesteckten Endes des
Dübels einschraubbar ist und sich bei Ausbildung als
Kopfschraube in der Montagesollage an der
außenseitigen Mündung des Rohrstückes unter
Zwischenlage des Dübelkragens mit ihrem Kopf abstützt,
wobei schließlich auf das Gewindeende des Rohrstückes
das Halterungsteil aufsteckbar und mittels
Gewindemuttern fixierbar ist.
Gemäß dieser Ausbildung ist es möglich, einen Spreizdübel
aus Kunststoff in Kombination mit einer Schraube aus
Stahl einzusetzen, wobei die Schraube nicht aus Edelstahl,
sondern aus preisgünstigem Stahlmaterial bestehen kann.
Das Rohrstück kann beispielsweise und vorzugsweise durch
eine Aluminiumhülse gebildet werden. Derartige Hülsen
sind in entsprechender Wandstärke und Ausbildung
kostengünstig zu fertigen. Durch die erfindungsgemäße
Anordnung und Ausbildung ist zudem gewährleistet, daß
Biegekräfte, die durch das Fassadengewicht auf den Anker
aufgebracht werden, von dem Rohrstück (Aluminiumhülse)
aufgenommen werden, während lediglich Sog- und Druckkräfte
von dem Dübel aufzunehmen sind. Der Dübel wird somit
nicht auf Momente belastet, was auch gemäß Zulassung
für Kunststoffdübel nicht zulässig wäre. An dem
Gewindebereich des Rohrstückes können in einfacher Weise
mittels entsprechender Muttern Halterungsteile befestigt
werden. Dabei ist es auch in einfacher Weise für den
ausführenden Handwerker möglich, beispielsweise das
Rohrstück zu kürzen, wenn ein anderer Überstand des
Rohrstückes erwünscht ist. Diese Möglichkeit scheidet
bei bisher üblichen oben beschriebenen Ausbildungen mit
Gewindestange und Reaktionsdübel aus, weil die Gewinde
stange am einen Ende mit einer Angriffsfläche für ein
Werkzeug und am anderen Ende mit einer Schneidspitze
zur Zerstörung der Glaspatrone versehen ist, so daß keines
der Enden gekürzt werden kann, ohne den Fassadenanker
unbrauchbar zu machen. Dadurch daß die Schraube über
ihre gesamte Länge durch den Spreizdübel aus Kunststoff
geschützt ist, ist eine Ausbildung der Schraube aus
korrosionsgeschütztem Material, insbesondere Edelstahl,
nicht erforderlich.
Bevorzugt ist ferner vorgesehen, daß die Schraube aus
Stahl besteht und lediglich das freiliegende Schrauben
ende oder der freiliegende Schraubenkopf mit Rostschutz
mittel beschichtet ist.
Hierdurch ist sichergestellt, daß der außerhalb des Dübels
befindliche Bereich der Schraube gegen Korrosion geschützt
ist.
Zur Vermeidung von auf den Dübel bzw. die Schraube
einwirkenden Biegekräften ist zudem bevorzugt vorgesehen,
daß der Dübel das Rohrstück mit radialem Spiel
durchgreift, wobei das Spiel auch bei eingeschraubter
Schraube beibehalten ist.
Dabei ist bevorzugt vorgesehen, daß der Innendurchmesser
des Rohrstückes etwa dem 1 1/2-fachen Dübeldurchmesser
entspricht.
Vornehmlich ist auch vorgesehen, daß lediglich das in
das Bohrloch einsteckbare Ende des Dübels mittels der
Schraube spreizbar ist.
Zur Montageerleichterung ist zudem vorgesehen, daß auf
das Gewindeende des Rohrstückes eine Vierkantmutter
aufgeschraubt ist, auf die das Halterungsteil mit einer
passenden stirnseitigen Profilierung aufschiebbar ist
und die dadurch unverdrehbar gehalten ist, wobei auf
die Gegenfläche des Halterungsteiles, die der Vierkant
mutter abgewandt ist, eine Gewindemutter aufgeschraubt
ist, so daß der zwischen den Muttern eingespannte Bereich
des Halterungsteiles fixiert ist.
Bei der erfindungsgemäßen Ausbildung muß das Borloch
durch die Wetterschale und Wärmedämmung ca. 5 mm größeren
Durchmesser aufweisen als das Rohrstück, damit die
Wetterschale nicht durch Auflagern belastet wird. Die
Bohrlochtiefe in der Tragschale beträgt für den Rahmen
dübel S14 max. 70 mm und hat einen Durchmesser von 14 mm
(z. B. vergleichbar: Reaktionsanker M16 Einbautiefe 120 mm,
Bohrlochdurchmesser 20 mm). Durch die Abstimmung des
Rohrstückes auf die Dübellänge minus Einbautiefe wird
automatisch ohne zusätzliches Messen die optimale
Einbausituation für die Verankerung erreicht. Nachdem
die Dübelschraube ganz in den Dübel und das Rohr
eingeschraubt ist, wird die Dübelschraube entweder mit
einer Kappe abgedeckt oder mit einem Rostschutzanstrich
abgespritzt. Dadurch ist es nicht erforderlich die vor
Korrosion geschützte Schraube aus teurem Edelstahl zu
fertigen, sondern aus normalem Stahl mit preisgünstiger
Sendzimierverzinkung.
Auf das Gewinde am oberen Rohrende wird ein Abstandhalter,
vorzugsweise ein U-Profilstück, oder ein entsprechendes
Tragprofil, welches mit einer entsprechenden Bohrung
schon werkseitig versehen wurde, aufgesteckt und zwischen
zwei Muttern eingespannt. Durch Verschieben der beiden
Muttern kann die Tiefenjustierung grob oder auch fein
erfolgen. Wird das Durchgangsloch im Abstandhalter oder
Profil horizontal als Langloch ausgeführt, ist die
Befestigung auch seitlich justierbar.
Bei Verwendung eines Abstandhalters muß die Verbindung
zum Profil ebenfalls biegesteif ausgebildet werden (z. B.
Gleitstück oder 4-Punktbefestigung durch Annieten).
Dieses so montierte Rohr übernimmt anstelle der
Dübelschraube das Biegemoment aus Eigengewicht der
Bekleidung und Unterkonstruktion. Die Dübelschraube erhält
dann neben der anteiligen Windlast nur eine Querkraft
an der Auflagerfläche an der Betonkante der Tragschale,
die einfach als Schrägzug berechnet wird.
Da das Rohr aufgrund seiner Geometrie ein wesentlich
größeres Biegemoment aufnehmen kann als der Schrauben
durchmesser, können mit dieser preiswerten Lösung größere
Eigengewichtslasten oder größere Hebelarme problemlos
in die Tragschale übertragen werden, auch wenn die
Tragschale nur aus 10 cm dickem Beton besteht.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
gezeigt und im folgenden näher beschrieben.
Die einzige Zeichnungsfigur zeigt einen Fassadenanker
in Montagesollposition.
In der Zeichnung ist eine Bauwerkswand 1 aus Beton
gezeigt, vor die eine Wetterschale 2 und eine Wärmedämm
schicht 3 gesetzt ist. Zur Halterung von Fassadenver
kleidungen ist ein Fassadenanker vorgesehen, der mit
einem Halterungsteil 4 verbunden ist, welches zur
Halterung von Fassadenverkleidungsplatten dient.
Der Fassadenanker besteht aus einem Rohrstück 5, einem
Spreizdübel 6 und einer Schraube 7. Das Rohrstück 5 ist
in einen Durchgangskanal 8 der Wetterschale 2 und der
Wärmedämmschicht 3 eingesetzt. Es stützt sich mit seinem
in Einsteckrichtung vornliegenden Ende an der
Bauwerkswand 1 außenseitig konzentrisch um die Mündung
des Bohrloches 9 ab. An seinem anderen Ende ist das
Rohrstück mit Außengewinde 10 versehen. Dieses mit
Außengewinde 10 versehene Ende steht außenseitig über
die Wärmedämmschicht 3 vor.
Der Spreizdübel 6 ist in das Rohrstück 5 und das dazu
koaxiale Bohrloch 9 der Wandung 1 eingesteckt und
stützt sich mit einem kragenartigen Ende 11 der
außenliegenden Mündung des Rohrstückes 5 ab. Die im
Ausführungsbeispiel als Kopfschraube ausgebildete
Schraube 7 ist in den Dübel 6 eingesteckt und in das
Ende des Dübels unter Spreizung dieses Endes
eingeschraubt, welches sich im Bereich des Bohrloches
9 in der Wand 1 befindet. Der Kopf der Schraube 7
stützt sich außenseitig der Mündung des Rohrstückes 5
an diesem unter Zwischenlage des Dübelkragens 11 ab.
Auf das Gewindeende 10 des Rohrstückes 5 ist zudem das
Halterungsteil 4 mit einer entsprechenden Lochung
aufsteckbar und mittels Gewindemuttern 12, 13
fixierbar.
Da die Schraube 7 im wesentlichen von dem Kunststoffdübel
6 umfaßt ist, ist lediglich der Schraubenkopf mit
Rostschutzmittel beschichtet. Der Dübel 6 durchgreift
das Rohrstück 5 mit radialem Spiel, so daß auf das
Rohrstück 5 einwirkende Biegekräfte nicht auf die Schraube
7 oder den Dübel 6 übertragen werden. Im
Ausführungsbeispiel ist auf das Gewindeende 10 des
Rohrstückes 5 bei 12 eine Vierkantmutter aufgeschraubt,
auf die das Halterungsteil mit einer passenden
stirnseitigen Profilierung aufsteckbar ist, wodurch die
Mutter 12 unverdrehbar gehalten ist. Auf die Gegenfläche
des Halterungsteiles 4, die der Vierkantmutter
abgewandt ist, ist eine weitere Gewindemutter 13
aufgeschraubt, so daß zwischen den Muttern 12, 13 der
entsprechende Bereich des Halterungsteiles 4 eingespannt
und fixiert ist.
Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel
beschränkt, sondern im Rahmen der Offenbarung vielfach
variabel.
Alle neuen, in der Beschreibung und/oder Zeichnung
offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden als
erfindungswesentlich angesehen.
Claims (6)
1. Fassadenanker zur Befestigung von Fassaden
bekleidungen an Bauwerkswänden, vornehmlich mit
einer Tragschale aus Beton sowie vorgesetzter
Wetterschale und Wärmedämmschicht, bestehend aus
einem in ein Bohrloch der Bauwerkswand einsetzbaren
Dübel, einer in diesen einfügbaren Schraube sowie
eines mittels der Schraube an der Wand befestigbaren
Halterungsteiles, dadurch gekennzeichnet, daß der
Fassenanker aus einem Rohrstück (5), einem
Spreizdübel (6) und einer Schraube (7) besteht, wobei
das Rohrstück (5) in einen Durchgangskanal (8) der
Wetterschale (2) und der Wärmedämmschicht (3)
einsetzbar ist, sich mit seinem in Einsteckrichtung
vorn liegenden Ende an der Bauwerkswand (1)
außenseitig abstützt und mit seinem ein Außengewinde
(10) aufweisenden anderen Ende über die
Wärmedämmschicht (3) vorragt, wobei der Spreizdübel
(6) in das Rohrstück (5) und das dazu koaxiale
Bohrloch (9) der Wandung (1) eingesteckt ist und
sich mit seinem kragenartigen
Ende (11) an der außenliegenden Mündung des
Rohrstückes (5) abstützt, wobei die Schraube (7),
insbesondere Kopfschraube, in den Dübel (6) unter
Spreizung des in das Bohrloch (9) eingesteckten
Endes des Dübels (6) einschraubbar ist und sich bei
Ausbildung als Kopfschraube in der Montagesollage an
der außenseitigen Mündung des Rohrstückes (5) unter
Zwischenlage des Dübelkragens (11) mit ihrem Kopf
abstützt, wobei schließlich auf das Gewindeende (10)
des Rohrstückes (5) das Halterungsteil (4)
aufsteckbar und mittels Gewindemuttern (12, 13)
fixierbar ist.
2. Fassadenanker nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schraube (7) aus Stahl
besteht und lediglich das freiliegende Schraubenende
oder der freiliegende Schraubenkopf mit
Rostschutzmittel beschichtet ist.
3. Fassadenanker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Dübel (6) das Rohrstück (5)
mit radialem Spiel durchgreift, wobei das Spiel auch
bei eingeschraubter Schraube (7) beibehalten ist.
4. Fassadenanker nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Innendurchmesser des Rohrstückes (3) etwa
dem 1 1/2-fachen Dübeldurchmesser entspricht.
5. Fassadenanker nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß lediglich das in das Bohrloch
(9) einsteckbare Ende des Dübels (6) mittels der
Schraube (7) spreizbar ist.
6. Fassadenanker nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß auf das Gewindeende (10) des Rohr
stückes (5) eine Vierkantmutter (12) aufgeschraubt
ist, auf die das Halterungsteil (4) mit einer passenden
stirnseitigen Profilierung aufschiebbar ist und die
dadurch unverdrehbar gehalten ist, wobei auf die
Gegenfläche des Halterungsteiles (4), die der Vierkant
mutter (12) abgewandt ist, eine Gewindemutter (13)
aufgeschraubt ist, so daß der zwischen den Muttern
(12, 13) eingespannte Bereich des Halterungsteiles
(4) fixiert ist.
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Families Citing this family (1)
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