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DE20210802U1 - Befestigungsvorrichtung für Fassadenprofile - Google Patents

Befestigungsvorrichtung für Fassadenprofile

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DE20210802U1
DE20210802U1 DE20210802U DE20210802U DE20210802U1 DE 20210802 U1 DE20210802 U1 DE 20210802U1 DE 20210802 U DE20210802 U DE 20210802U DE 20210802 U DE20210802 U DE 20210802U DE 20210802 U1 DE20210802 U1 DE 20210802U1
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DE
Germany
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connecting plate
facade
fastening
screw
profile
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DE20210802U
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ROLLER WOLFGANG
Original Assignee
ROLLER WOLFGANG
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Publication date
Application filed by ROLLER WOLFGANG filed Critical ROLLER WOLFGANG
Priority to DE20210802U priority Critical patent/DE20210802U1/de
Publication of DE20210802U1 publication Critical patent/DE20210802U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
    • E04F13/0801Separate fastening elements
    • E04F13/0803Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements
    • E04F13/0805Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements with additional fastening elements between furring elements and the wall
    • E04F13/0808Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements with additional fastening elements between furring elements and the wall adjustable in several directions one of which is perpendicular to the wall

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)
  • Load-Bearing And Curtain Walls (AREA)

Description

Seite 1
Beschreibung
Befestigungsvorrichtung für Fassadenprofile
Fassaden werden, der bauphysikalischen Vorteile wegen, oft als sogenannte ,vorgehängte Fassaden' ausgeführt, d.h. dass die Fassadenplatten in einem geringen Abstand vor der wärmegedämmten Außenwand des Gebäudes befestigt werden müssen. Dabei ist es wirtschaftlich, zur Befestigung von vielen kleinformatigen Platten zuerst eine Unterkonstruktion aus waagerechten oder senkrechten Profilen an der Wand anzubringen oder auch z.B. senkrechte Tragprofile und darauf noch einmal waagerechte Verteilerprofile zu montieren. Dabei müssen zum Ausglich von Wandunebenheiten an allen Befestigungspunkten zur Wand passgenaue Aufdopplungen hergestellt werden oder einzeln justierbare Verankerungen, wie schraubbare Dübel oder Konsolen mit Langlöchern oder erst bei der Montage gebohrte Löcher verwendet werden.
Der gegenwärtige ■ Stand der Technik umfasst diverse Unterkonstruktionen aus vertikalen und horizontalen Profilen, welche mit der Gebäudewand über Tragkonsolen (Übertragung von Vertikal- und Horizontalkräften) und Haltekonsolen (Übertragung nur von Horizontalkräften) verbunden werden. Als Beispiele mit Anwendung von Vertikalprofilen seien die von der Fa. Lutz Ankersysteme GmbH & Co KG angebotene Schienenverankerung und das von der Fa. Halfen GmbH & Co KG hergestellte Hängeschienensystem Typ SUK hier kurz beschrieben: Bei der Schienenverankerung der Fa. Lutz wird das mit einer Lochreihe versehene vertikale U-Profil an Halte- und Trageankern justierbar angeschraubt, wobei Tragbolzen, Justierbolzen und noch vor Ort zu bohrende Dübellöcher im Beton für die Montage der Trag- und
Haltekonsolen, sowie vor Ort gebohrte Löcher im Profil für die Tragbolzen verwendet werden. Es ergibt sich daher ein immer noch hoher' Montageaufwand vor Ort, der zur Herstellung von vielen passgenauen Bohrungen hohe Anforderungen an Montagepersonal und Qualitätssicherung stellt. Beim Hängeschienensystem der .. Fa. Halfen werden vertikale Ankerschienen eingesetzt, welche auf der Profilinnenseite eine verzahnte Oberfläche haben. Die justierbaren Traganker bestehen aus einem Abstandhalter zur horizontalen Abstützung des Profils gegen die Wand, welcher am Profil über eine Klemmschelle und an der Wand an einem angedübelten Profilkurzstück befestigt ist, und aus einem sogenannten ,Fassadenanker', welcher das Profil in einem Winkel von ca. 25° zur Fassade schräg abhängt. Zur Justierung ist diese Abhängung mit einer Gewindestange ausgestattet und besteht, Befestigungsschrauben nicht mitgezählt, aus 4 Einzelteilen. Die Halteanker bestehen aus den bereits beschriebenen Abstandhaltern, welche aus jeweils 13 Einzelteilen montiert sind, Schrauben, Muttern und Unterlegscheiben mitgezählt.
Die Firma BWM bietet ein aufwändiges Vertikalschienensystem aus U- und Hohlprofilen, die Firma COMETEC ein Vertikalschienensystem mit Verwendung eines extrudierten Aluminiumprofils mit U-förmigem Sonderquerschnitt und darauf abgestimmten Verbindungselementen an.
Charakteristisch für die bisher bekannten Befestigungssystem ist der Einsatz von Trag- und Halteankern, welche die Vertikalprofile mit einem Ankerelement mit der Wand verbinden und welche über Justierbolzen und Langlöcher eine Möglichkeit zur Regulierung des Abstandes zur Wand enthalten. In vielen Fällen werden die Verbindungen zwischen Anker und Profil auch ohne Justierung durch passgenaue Bohrungen oder durch selbstschneidende Schrauben hergestellt, wodurch
anschließenden Korrekturen nicht mehr ausgeführt werden können. Ausführliche Beschreibungen des aktuellen Standes der Technik finden sich in folgenden Fachbüchern: Fassaden aus Natur- und Betonwerkstein - Konstruktion und Bemessung, von Alfred Stein, Callwey Verlag, 2000 und Naturstein und Architektur - Fassaden Innenräume Außenanlagen Steintechnik, herausgegeben vom Deutschen Naturstein-Verband (DNV), Callwey Verlag, 2000.
Die Nachteile der auf dem Markt befindlichen justierbaren Verankerungselemente Für Unterkonstruktionsprofile bestehen in einigen Fällen in ihrer eingeschränkten Verwendbarkeit für jeweils darauf abgestimmte vertikale Tragprofile des selben Herstellers, in anderen Fällen in fehlenden, auch nachträglich ausführbaren Justiermöglichkeiten in allen drei Richtungen. Auf die thermische Trennung der Unterkonstruktion von der Gebäudewand wird nur im Falle der Schienenverankerung der Fa. Lutz hingewiesen, wobei diese durch eine zwischen Anker und Wand eingelegte Platte erreicht wird. An dieser Stelle wird die thermische Trennung mechanisch hoch belastet, da dort hohe Druckkräfte in die Wand eingeleitet werden müssen. Die vorhandenen Lösungen für justierbare Befestigungen weisen eine Vielzahl typisierter Einzelelemente auf, welche auf der Baustelle zusammengesetzt und einzeln justiert werden müssen und daher einen trotz Vorfertigung noch immer hohen Montageaufwand erfordern. Außerdem führt die große Anzahl verschiedener Teile bei Herstellung, Lagerhaltung, Vertrieb und Kommissionierung zu erheblichem Aufwand mit entsprechenden Kosten bereits im Vorfeld der Ausführung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, vertikale Fassadenprofile für eine vorgehängte Fassade in einfacher Weise auf der Gebäudewand montieren zu können.
Dabei müssen die auftretenden Rohbautoleranzen problemlos durch Justierung des Abstandes zur Gebäudewand ausgleichen werden können. Weiterhin soll die Befestigungsvorrichtung für verschiedene Abstände der Vertikalprofile untereinander einsetzbar sein und eine seitliche Justierung der Profile in Fassadenebene zulassen. Des Weiteren soll eine Einstellmöglichkeit in der Befestigungshöhe gegeben sein, um auch vertikale Toleranzen der bauseitigen Ankerschiene ausgleichen zu können. Schließlich sollen zur Verbesserung des Wärmeschutzes jegliche Wärmebrücken vermieden werden. Die Befestigungsvorrichtung soll zudem universell einsetzbar, kostengünstig herzustellen und einfach und schnell zu montieren sein. ·
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Grundkörper (1) der Konsole, welcher aus einem Kragarm (2) und einer wandseitigen Befestigungslasche (3) besteht, mittels einer Hammerkopfschraube (4) am oberen Teil der Befestigungslasche (3) auf einer Ankerschiene (5) befestigt wird und dadurch seitlich verschiebbar und justierbar ist, was bereits Stand der Technik ist. Die Besonderheit ist eine auf dem Kragarm (2) verschiebbar befestigte Verbindungsplatte (16) , welche für die gleichzeitige Befestigung von 2 übereinanderliegenden Vertikalprofilen (18) an deren Längsstoß speziell ausgebildet ist. Das untere Profil (18) wird über eine Schraubverbindung (20) fest an die Verbindungsplatte (16) anschlossen. Dazu besitzt diese zumindest eine Bohrung (19) und als Sicherung gegen Verdrehung des Profils (18) unter Belastung eine etwa in Plattenmitte aufgebogene Lasche (23) als Widerlager. Das
obere Profil (18) wird längs seiner Profilachse frei verschiebbar befestigt, um temperaturbedingte Längenänderungen kompensieren zu können. Dazu ist die Verbindungsplatte (16) im oberen Teil mit einem senkrechten Schlitz (22), einer Nut oder einer Bohrung versehen, welche das Profil (18) über eine nicht fest angezogene Schraubverbindung (21) mit selbstsichernder Mutter aufnimmt. Zur Erreichung einer thermischen Trennung zwischen Fassade und Gebäude ist zwischen der Verbindungsplatte (16) und dem Konsolarm (2) eine thermische Trennschicht (24) aus druck- und schubfestem Isoliermaterial eingefügt, welches unverlierbar auf die Verbindungsplatte (16) oder den Kragarm (2) der Konsole aufgeklebt werden kann.
Der Konsolgrundkörper (1) aus Kragarm (2) und Befestigungslasche (3) besitzt eine Einstellmöglichkeit in der Höhe über eine vertikale Justierschraube (6). Dazu ist die Durchführung der Hammerkopfschraube (4) durch die Befestigungslasche (3) jeweils als vertikales Langloch (7) ausgeführt. Zur Aufnahme der Justierschraube (6) ist die Befestigungslasche (3) nach oben verlängert und nach vorne abgebogen. Im Falle einer rechtwinkligen Abknickung nach vorne kann die Justierschraube in eine Bohrung mit Innengewinde direkt in die Befestigungslasche eingesetzt werden. Zur Vermeidung großer Materialstärken für die Befestigungslasche kann diese jedoch auch, wie in den Figuren 1 bis 2 und 4 bis 6 dargestellt, um 18 0° nach unten mit einem größeren Biegeradius abgebogen werden und wieder mit dem Kragarm (2) verbunden werden. Sie ist dann oben mit einer Öffnung (8) für die Durchführung der Justierschraube (6) versehen, welche ihrerseits in einen Querbolzen (9) mit Innengewinde (10) geschraubt und oben mit einer Kontermutter (11) arretiert ist. Nach unten stützt sich die Justierschraube (6) auf eine über die Hammerkopfschraube gesteckte Buchse (12) ab. Diese ist in ihrem Innendurchmesser
• ·
etwas größer als der Durchmesser der Hammerkopfschraube (4) gewählt, damit sich keine zusätzlichen Biegemomente auf die Hammerkopfschraube (4) übertragen. Durch die Anpresskraft der Mutter (13) über die Unterlegscheibe (14) wird eine Verkantung der Buchse (12) unter Belastung vermieden und es werden ausschließlich Scherkräfte auf den Schaft der Hammerkopfschraube (4) übertragen. Durch diese Konstruktionsart ist, auch noch im Zuge der Montage unter Belastung, eine Höhenjustierung möglich. Die dauerhafte Lasteinleitung mit den entsprechenden Sicherheiten erfolgt jedoch über Reibung zwischen Befestigungslasche (3) und Ankerschiene (5) durch den Anpressdruck der Hammerkopfschraube(4).
Die Justiermöglichkeit des Abstandes zur Wand, bzw. der Ausgleich von Wandunebenheiten,, erfolgt über die Verschiebung der Befestigungsplatte (16) auf dem Kragarm (2) des Konsolgrundkörpers (1) . Dazu besitzen der Kragarm (2) und eventuell auch die Verbindungsplatte (16) ein waagerechtes Langloch (17) und werden nach erfolgter AbstandsJustierung über eine fest angezogene Schraubverbindung (20) verbunden.
Bei der Montage wird zunächst die Hammerkopfschraube (4) in die in der Gebäudewand (27) bereits vorhandene Ankerschiene (5) unter Ausführung einer 90°-Drehung eingesetzt. Der Konsolgrundkörper (1) wird zusammen mit der Buchse (12) und der vormontierten Justierschraube (6) auf die Hammerkopfschraube (4) aufgesteckt und durch Unterlegscheibe (14) und Mutter (13) lose gesichert. An das zu montierende Profil (18) wird an dessen oberem Ende die Verbindungsplatte (16) fest angeschraubt. Anschließend wird die Verbindungsplatte (16) mit der thermischen Trennschicht (24) gegen den Kragarm (2) des Konsolgrundkörpers (1) lose verschraubt und nach der AbstandsJustierung die Schraubverbindung (20) angezogen.
Nachdem die anschließende Justierung des montierten Profils (18) in der Höhe und in seitlicher Richtung erfolgt ist, wird die Mutter (13) angezogen und damit die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung für Fassadenprofile fest mit dem Gebäude verbunden. In der weiteren Montageabfolge wird das nach oben nachfolgende Profil (18), welches am unteren Ende bereits mit einer nicht fest angezogenen Schraubverbindung (21) versehen ist, in den Schlitz (22) im oberen Teil der Verbindungsplatte (16) gesteckt'' und durch die gewählte Position dieses Schlitzes (22) automatisch axial auf das darunter bereits montierten Profil zentriert. Durch leichtes anziehen der selbstsichernden Mutter der losen Schraubverbindung (21) wird eine Gleitverbindung hergestellt, welche ohne maßgebliche Krafteinleitung Verschiebungen des oberen Profils aus Belastung und Temperaturdehnung kompensiert. &igr;
Eine Variante für den Einsatz der Befestigungsvorrichtung an bereits bestehenden Gebäuden, an denen keine eingebauten Ankerschienen vorhanden sind, erlaubt die Montage des Konsolgrundkörpers (1) an einem Ankerschienenkurzstück (25), welches nachträglich an die Gebäudewand (27) angedübelt wird. In einer weiteren Variante kann das Ankerschienenkurzstück (5) unter Beachtung der einzuleitenden Zug- und Schubkräfte einfach an Stahleinbauteile oder Stahlteile an der Gebäudeaußenseite angeschweißt werden. In beiden Fällen ist im unteren Bereich des Konsolgrundkörpers (1) ein Abstandshalter (26) aufzustecken, um eine vertikale Lage des Konsolgrundkörpers (1) und eine sichere Einleitung der Druckkräfte in die Gebäudewand (27) zu erreichen.
Grundkörper (1) und Verbindungsplatte (16) der Befestigungsvorrichtung können aus Edelstahl, Aluminium,
Stahl, Kunststoff, oder einem anderen widerstandsfähigen Material bestehen, welches eine ausreichende Festigkeit zur Einleitung der Kräfte in die Gebäudewand besitzt, und zudem je nach Anwendungsfall eine genügend hohe Widerstandsfähigkeit gegen Witterungs- und Umwelteinflüsse, z.B. sauren Regen und innerstädtische Abgase, aufweist. Die Verbindungsteile, wie Schrauben, Muttern, Unterlegscheiben, Bolzen und Buchsen sind vorwiegend aus Edelstahl, die thermische Trennschicht aus Kunststoff gefertigt.
Die wirtschaftlichen Vorteile der beschriebenen Befestigungsvorrichtung für Fassadenprofile bestehen in ersten Linie in der Einsparung von Montagezeiten durch eine einfach zu handhabende Justierung während der Montage. Die Beschränkung auf wenige gängige Verbindungsmittel, d.h. eine Hammerkopfschraube (4) zur Konsolbefestigung an der Wand für die seitliche Verschiebung, eine Justierschraube (6) zur Höhenverstellung, eine Verbindungsschraube (20) zwischen Konsolgrundkörper (1) und Verbindungsplatte (16) zur Abstandsjustierung, sowie die Möglichkeit der Verwendung von nur einer einzigen Verschraubung (20) zum biegesteifen Anschluss des Profils (18) an die Verbindungsplatte (16) stellen ein günstiges Minimum an Einzelteilen für eine schnelle Montage auf der Baustelle dar. Durch die geringe Anzahl von Sonderteilen, das sind der Konsolgrundkörper (1) und die Verbindungsplatte (16) mit thermischer Trennlage (24) , und die Verwendung von relativ wenigen handelsüblichen Schrauben, Muttern, Unterlegscheiben, Buchsen und aufschraubbaren Bolzen wird bezüglich Herstellung, Vertrieb und Montage der Befestigungsvorrichtung eine kostengünstige Lösung erreicht. Die Vermeidung von Wärmebrücken stellt angesichts der Neuregelung des Wärmeschutznachweises von
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Fassaden nach DIN 18516 Tl 12.00 Abs. 4 einen ebenfalls nicht zu vernachlässigenden wirtschaftlichen Vorteil dar.
Anhand der Figuren 1 bis 6 werden in einem jeweils zur besseren Darstellung reduzierten bzw. ausgewählten Umfang die Befestigungsvorrichtung und die angrenzenden Teile von Gebäudewand und Fassade dargestellt.
Fig. 1 Befestigungsvorrichtung ' für Fassadenprofile nach Schutzanspruch 1 , ohne Profile und Verbindungsmittel
Fig. 1 zeigt in isometrischer Darstellung die Position der an der Gebäudewand (27) an einer bauseitig vorhanden Ankerschiene (5) montierten Befestigungsvorrichtung mit entlang des waagerechten Langloches (17) verschiebbarer Verbindungsplatte '(16) und thermischer Trennschicht (24).
Fig. 2 Befestigungsvorrichtung für Fassadenprofile nach Schutzanspruch 1 , Konsolgrundkörper
Fig. 2 zeigt in isometrischer Darstellung den Konsolgrundkörper (1) mit wandseitiger Befestigungslasche (3), welche hier nach vorne um 180° abgebogen und mit vertikalen Langlöchern (7) für die Durchführung der Hammerkopfschraube sowie mit einer obenliegenden Öffnung (8) für die Durchführung der Justierschraube versehen ist. Der Kragarm (2) besitzt ein waagerechtes Langloch (17).
Fig. 3 Befestigungsvorrichtung für Fassadenprofile nach Schutzanspruch 1 , Verbindungsplatte
Fig. 3 zeigt in isometrischer Darstellung die Verbindungsplatte (16) mit thermischer Trennschicht (24) und
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aufgebogener Lasche (23) . Für feste Schraubverbindungen besitzt die Verbindungsplatte (16) 2 Bohrungen (19) und für eine Gleitverbindung oben einen Schlitz (22).
Fig. 4 Befestigungsvorrichtung für Fassadenprofile nach Schutzanspruch 1 , Justierschraube und Hammerkopfschraube mit Buchse
Fig. 4 zeigt in isometrischer Darstellung die in der Ankerschiene (5) montierte Hammerkopfschraube (4) mit aufgesteckter Buchse (12), sowie Unterlegscheibe (14) und Mutter (13) , über welche die Befestigungslasche (3) angeklemmt wird. Die Justierschraube (6) ist durch die obere Öffnung (8) in der Befestigungslasche (3) gesteckt, anschließend durch den querliegenden Bolzen (9) mit Innengewinde (10) «geschraubt und stützt sich auf der Buchse (12) ab. Sie ist mit einer Kontermutter (11) gesichert.
Fig. 5 Befestigungsvorrichtung für Fassadenprofile nach Schutzanspruch 2 , Schnitt durch den kompletten Fassadenaufbau
Fig. 5 zeigt einen Schnitt quer zur Fassadenebene mit allen Schichten der vorgehängten hinterlüfteten Fassade, wie Gebäudewand (27), außenliegende Wärmedämmschicht (15), Profile (18) der Unterkonstruktion und Fassadenplatten (28). In diesem Anwendungsfall wurde die Ankerschiene (5) als nachträglich angedübeltes Kurzstück (25) ausgeführt und der Konsolgrundkörper (1) im unteren Bereich durch einen Abstandhalter (26) zur Wand (27) hin aufgefüttert. Gut erkennbar ist die Gleitverbindung des oberen Profils (18) durch die lose Schraubverbindung (21) in der oberen Hälfte der Verbindungsplatte (16); ebenso der biegesteife Anschluss
17 · ff.:. f V"s
des unteren Profils über di.e feste Schraubverbindung (20) und die aufgebogene Lasche (23).
Fig. &bgr; Befestigungsvorrichtung für Fassadenprofile nach Schutzanspruch 1 , mit Profilen und Verbindungsmitteln
Fig. 6 zeigt in isometrischer Darstellung die montierte Befestigungsvorrichtung mit unten fest und oben gleitend an die Verbindungsplatte (16) angeschlossenen Profilen (18) . Diese können zusammen mit der Verbindungsplatte (16) entlang des waagerechten Langloches (17) zur Wand (27) hin verschoben werden. Über die Justierschraube (6) werden der Konsolgrundkörper (1) und damit auch das nach unten hängende und über die Verbindungsplatte (16) biegesteif angeschlossene Profil (18) in der Höhe justiert. Durch seitliche Verschiebung »des Konsolgrundkörpers (1) mit Hammerkopf schraube (4) in der Ankerschiene (5) ist eine Einstellmöglichkeit in seitlicher Richtung vorhanden.
Liste der verwendeten Bezugszeichen:
1 Konsolgrundkörper
2 Kragarm
3 Befestigungslasche
4 Hammerkopfschraube
5 Ankerschiene
6 Justierschraube
7 vertikales Langloch
8 Öffnung für Justierschraube
9 Bolzen
10 Innengewinde
11 Kontermutter
12 Buchse
13 Mutter
14 Unterlegscheibe
15 außenliegende Wärmedämmung
16 Verbindungsplatte
17 waagerechtes Langloch
18 Profil
19 Bohrung
20 feste Schraubverbindung
21 nicht fest angezogene Schraubverbindung
mit Sicherungsmutter (Gleitverbindung)
22 Schlitz
23 aufgebogene Lasche
24 thermische Trennschicht
25 angedübeltes Ankerschienenkurzstück
26 Abstandhalter
27 Gebäudewand
28 Fassadenplatten

Claims (4)

1. Befestigungsvorrichtung für Fassadenprofile einer Unterkonstruktion einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade, bzw. von Tragprofilen einer vorgehängten Fassadenkonstruktion an einer Gebäudewand, dadurch gekennzeichnet, dass
- die Vorrichtung aus 2 zueinander verschiebbaren Teilen, dem an der Gebäudewand befestigten Grundkörper (1) und der darauf verschiebbaren Verbindungsplatte (16) besteht.
- die Verbindungsplatte (16) im unteren Teil mit dem zu befestigenden Fassadenprofil (18) über mindestens 1 Bohrung (19) mit mindestens 1 Schraubverbindung (20) fest verbunden wird.
- die Verbindungsplatte (16) etwa in Plattenmitte eine rechtwinklig aus der Platte aufgebogene Lasche (23) besitzt, welche unter Belastung eine Verdrehung des unten angeschraubten Profils (18) verhindert.
- die Verbindungsplatte (16) im oberen Bereich einen nach oben offenen Schlitz (22), bzw. eine Nut oder ein Langloch zur Aufnahme eines längs der Profilachse verschiebbar angeschlossenen Profils (18) hat.
- die Verbindungsplatte (16) zum Anschluss an den Kragarm (2) der Konsole über eine Schraubverbindung (20) im der Wand zugewandten Bereich etwa auf Höhe der aufgebogenen Lasche (23) eine Bohrung (19) oder ein Langloch besitzt.
- die Verbindungsplatte (16) auf der Kontaktfläche zum Kragarm (2) der Konsole mit einer thermischen Trennschicht (24) versehen ist.
- der Kragarm (2) der Konsole für die Schraubverbindung (20) mit der Verbindungsplatte (16) mit einem waagrecht verlaufenden Langloch (17) versehen ist.
- der Konsolgrundkörper (1) auf der dem Gebäude zugewandten Seite eine nach oben verlängerte und nach vorne abgebogene Befestigungslasche (3) zur Aufnahme einer vertikalen Justierschraube (6) besitzt und mit einem oder mehreren vertikalen Langlöchern (7) zur Durchführung der zur Befestigung eingesetzten Hammerkopfschraube (4)versehen ist.
- die Justierschraube (6) ihre abstützende Kraft nach oben auf eine halbschalenförmige Fläche in die Befestigungslasche (3) über einen querliegenden Bolzen einleitet, welcher vertikal durchbohrt und mit einem Innengewinde versehen ist oder direkt in eine Bohrung mit Innengewinde in den nach vorne abgebogenen Teil der Befestigungslasche (3) eingeschraubt ist.
- die Justierschraube (6) mit einer Kontermutter (11) oberhalb der Befestigungslasche (3) gesichert wird.
- die Justierschraube (6) ihre abstützende Kraft nach unten über eine auf die Hammerkopfschraube (4) aufgesteckte Buchse (12) abträgt.
2. Befestigungsvorrichtung für Fassadenprofile nach Schutzanspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass
- der Konsolgrundkörper (1) über eine Hammerkopfschraube (4) an einer in der Gebäudewand bereits vorhandenen Ankerschiene (5) befestigt wird.
3. Befestigungsvorrichtung für Fassadenprofile nach Schutzanspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass
- an bereits bestehenden Gebäudewänden ein angedübeltes Ankerschienenkurzstück (25) angebracht ist und im unteren Teil des Kragarms (2) der Konsole zur Wand (27) hin ein Abstandhalter (26) zur Auffütterung montiert ist.
4. Befestigungsvorrichtung für Fassadenprofile nach Schutzanspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass
- an bereits bestehenden Gebäudewänden (27), welche über außenliegende Stahlkonstruktionen oder Stahleinbauteile verfügen, ein Ankerschienenkurzstück (25) angeschweißt ist und im unteren Teil des Kragarms (2) der Konsole zur Wand (27) hin ein Abstandhalter (26) zur Auffütterung montiert ist.
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Cited By (4)

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CN107100339A (zh) * 2017-05-17 2017-08-29 张志军 干挂组件
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CN107190940A (zh) * 2017-05-17 2017-09-22 张志军 大理石板干挂组件
DE102010051557B4 (de) 2010-11-18 2020-06-04 Haz Metal Deutschland Gmbh Konsolanker mit Höhenverstelleinrichtung und isolierender Trennschicht

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