DE4442639A1 - Schalungselement - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Schalungselement der im
Oberbegriff von Anspruch 1 erläuterten Art.
Ein derartiges Schalungselement ist aus der EP 93 691 A2 be
kannt. Das bekannte Schalungselement enthält eine Schalungs
wandung aus einem profilierten, mit Durchbrechungen versehe
nen Material, insbesondere einem Streckmetall oder einem
Blech mit profilierter oder teilweise durchlässig gemachter
Oberfläche. Die Schalungswandung wird mit Hilfe einer Stütze
in Form einer Mehrzahl von dreieckig zugeschnittenen Holzkei
len aufgestellt. Dabei muß die Schalungswandung an die Holz
keile und die Holzkeile auf die untere Schalung genagelt wer
den, was recht aufwendig ist. Die obere Bewehrung wird, an
vorgestanzten Stellen, durch die Schalungswandung gestoßen,
wobei die Holzkeile über die obere Kante der Schalungswandung
hinausragen. Die Schalungswandung ist somit das einzige Mit
tel, die Bewehrung im vorbestimmten Abstand zueinander und
zur unteren Schalung bzw. zur Oberseite des Betonelementes zu
halten. Da sie relativ dünn ist, kann sie sich unter dem
Druck der Bewehrung während des Betonierens verformen, so daß
sich der Abstand zwischen den Bewehrungen ändern kann. Nach
dem Betonieren des ersten Betonierabschnittes müssen die
Holzkeile entfernt werden, um den zweiten Betonierabschnitt
betonieren zu können, was recht aufwendig ist.
Aus der DE 34 05 187 A1 ist ein Schalungselement zum Abscha
len von Randbereichen von Betonplatten bekannt, das in einem
Abziehbalken integriert ist. Der Abziehbalken ist notwendig,
wenn die Oberseite einer Betonplatte nach dem Vergießen glatt
abgezogen werden muß. Aber auch dann sind Abziehbalken nur
parallel zur Abziehrichtung und in einem der Länge des Ab
ziehgerätes entsprechendem Abstand notwendig. Zum Abschalen
von Anschlußflächen mit dem bekannten Schalungselement müßten
somit zusätzliche Abziehbalken eingesetzt werden, die an sich
nicht notwendig sind. Da die Abziehbalken einen gewissen Her
stellungsaufwand erfordern, würde damit die Herstellung der
Betonplatte verteuert. Außerdem wird ein mit Kunststoffolie
bespanntes Gitterwerk als Schalungswandung eingesetzt, was nur
für bestimmte Anschlußflächen möglich ist. Die Bewehrung wird
entweder durch die Kunststoffolie gestoßen oder in den Ab
ziehbalken integriert. Die Kunststoffolie ist jedoch nicht
steif genug, um die Bewehrung im vorbestimmten Abstand zu
halten. Eine integrierte Bewehrung kann nur kurz sein, da an
dernfalls das gesamte Schalungselement viel zu sperrig würde.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein preisgün
stig herstellbares sowie kostengünstig und einfach einzubau
endes Schalungselement zu Abschalen von Anschlußflächen bei
der Herstellung von Bauelementen aus Beton sowie ein kosten
günstiges und einfaches Verfahren zu seiner Herstellung be
reitzustellen.
Die Aufgabe wird durch das in Anspruch 1 beschriebene Scha
lungselement gelöst.
Das erfindungsgemäße Schalungselement ist einfach herstellbar
und kann ohne weitere Vorarbeiten sofort eingesetzt werden.
Da das Schalungselement samt Stütz- und Schalungswandung als
verlorene Schalung ausgebildet ist, die im fertigen Beton
verbleibt, kann der Beton von beiden Seiten angegossen wer
den, ohne daß vorher an der Schalung irgendeine Veränderung
vorgenommen werden muß. Von besonderem Vorteil ist der Über
stand der Schalungswandung über die Oberkante der Stütze, da
dadurch die Stütze ohne weitere Vorkehrungen in den Beton
eingebettet werden kann und nicht an der Oberseite des Bau
teiles vorsteht, wo sie einem Korrosionsangriff ausgesetzt
wäre. Weiterhin versteift die räumliche Stabkonstruktion das
Flächenmaterial der Schalungswandung so weit, daß die Beweh
rungsstabe auch beim Eingießen des Betons, d. h. unter einer
zusätzlichen Belastung, sicher an ihrer vorbestimmten Stelle
gehalten werden können.
In der Ausgestaltung nach Anspruch 2 kann die Stütze auf eine
untere Bewehrung der Betonplatte oder des Betonelementes auf
gesetzt werden, wobei durch den Überstand der Schalungswan
dung über die Standkante ein Durchtreten von Beton zwischen
der unteren Bewehrung und der unteren Schalung verhindert
wird.
In der Ausgestaltung nach Anspruch 3 kann die Stütze in ihrer
vollen Höhe als Abstandshalter zwischen einer oberen Beweh
rung und der unteren Schalung bzw. zwischen einer oberen und
einer unteren Bewehrung dienen.
Anspruch 4 beschreibt eine besonders bevorzugte Ausgestaltung
der für die Stütze verwendeten Stabkonstruktion.
Anspruch 5 beschreibt eine besonders bevorzugte Anordnung der
Schalungswandung, bei der die Stütze vollständig im Beton
verankert wird und somit eine gute Anbindung gewährleistet.
Besonders einfach herstellbar ist die Stütze, wenn diese ge
mäß Anspruch 6 aus einer in Form gebogenen, flächigen Gitter
matte besteht.
Durch die Anordnung des perforierten Flächenmaterials der
Schalungswandung zwischen den Quer- und den Längsstäben einer
Gittermatte gemäß Anspruch 7 wird einerseits die Herstellung
vereinfacht und andererseits das Flächenmaterial so weit ver
steift, daß auch ein relativ preisgünstiges Flächenmaterial
mit an sich geringer Festigkeit einsetzbar ist.
Anspruch 8 beschreibt ein besonders bevorzugtes Flächenmate
rial für die Schalungswandung.
Anspruch 9 beschreibt eine besonders bevorzugte Ausgestaltung
des erfindungsgemäßen Schalungselementes.
Die Aufgabe wird weiterhin durch ein Verfahren gemäß Anspruch
10 gelöst.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist kostengünstig durchzufüh
ren und führt zu einem Schalungselement, das trotz einfacher
und preisgünstiger Herstellung eine für den Verwendungszweck
ausreichende Stabilität aufweist.
Die Ansprüche 11 bis 13 beschreiben vorteilhafte Weiterbil
dungen des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand
der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines
erfindungsgemäßen Schalungselementes,
Fig. 2 das Schalungselement aus Fig. 1, einge
baut in ein Betonbauelement, und
Fig. 3 das Schalungsflachmaterial zum Herstel
len des Schalungselementes nach den Fig.
1 und 2.
Fig. 1 zeigt ein gleichzeitig als Abstandshalter für eine Be
wehrung ausgebildetes Schalungselement 1, das eine Schalungs
wandung 2 und eine Stütze 3 aufweist, die miteinander zu ei
ner verlorenen Schalung verbunden sind, die im Beton verblei
ben kann.
Die Schalungswandung 2 besteht aus einem perforierten Flä
chenmaterial, im dargestellten Ausführungsbeispiel einem
Streifen aus Streckmetallblech, wie es im Handel erhältlich
ist. Die Stütze 3 besteht aus einer räumlichen Stabkonstruk
tion aus Querstäben 4 und Längsstäben 5, die in der Art einer
Gittermatte zusammengesetzt sind. Quer- und Längsstäbe 4, 5
bestehen aus üblichen Baustahlstäben, wie sie zur Bewehrung
bzw. zur Herstellung von Bewehrungsmatten im Betonbau üblich
sind. Durchmesser und Länge der Stäbe 4, 5 können nach dem
gewünschten Verwendungszweck ausgewählt werden. Da in Fig. 1
die Stütze 3 eine langgestreckte Form aufweist, sind als
Querstäbe 4 diejenigen Stäbe definiert, die sich quer zur
Längserstreckung der Schalungswandung 2 erstrecken, während
als Längsstäbe 5 diejenigen Stäbe bezeichnet werden, die par
allel zur Längserstreckung der Schalungswandung 2 verlaufen.
Die Stütze 3 hat einen Querschnitt in der Form eines gleich
schenkligen Dreiecks, wobei die Schenkel des Dreiecks durch
die abgewinkelten Hälften der Querstäbe 4 gebildet werden.
Die imaginäre Verbindungslinie zwischen den Dreiecksspitzen
aller Querstäbe 4 der Stütze 3 bildet eine Oberkante 6. Die
freien Enden aller Querstäbe 4 der Stütze 3 liegen in einer
gemeinsamen Ebene 7. Bevorzugt werden die freien Enden der
Querstäbe 4 durch jeweils einen der Längsstäbe 5 verbunden,
und die Oberkante 6 wird durch einen Längsstab 5 gebildet
oder es befinden sich zumindest ein oder zwei Längsstäbe 5 in
der Nähe der Oberkante 6.
Die Schalungswandung 2 bedeckt die Stütze 3 nur an einer Sei
te des gleichschenkligen Querschnitts und ist dort zwischen
den innenliegenden Querstäben 4 und den außenliegenden Längs
stäben 5 befestigt. Die Schalungswandung 2 ist breiter als
die halbe Länge der Querstäbe 4, wobei jeweils ein Randbe
reich der Schalungswandung 2 über die Oberkante 6 um einen
Betrag a nach oben und über die untere Ebene 7 um einen Be
trag b nach unten vorsteht.
Wie Fig. 2 zeigt, wird das erfindungsgemäße Schalungselement
1 zum Abschalen einer Anschlußfläche zwischen zwei nacheinan
der zu betonierenden Bauabschnitten zum Herstellen einer Be
tonplatte oder dgl., mit den in der Ebene 7 liegenden Längs
stäben 5 bzw. den freien Enden der Querstäbe 4 auf eine im
Abstand zu einer unteren Schalung 8 oder dgl. angeordneten
Bewehrungsschicht 9 aufgesetzt. Die Bewehrungsschicht 9 ist
als durchgehende Bewehrung ausgebildet, die sich durch beide
nacheinander zu vergießende Betonabschnitte erstreckt. Das
Streckmaterial der Schalungswandung 2 ist biegbar, so daß die
Bewehrung 9 in den Überstand b eingedrückt wird und der Über
stand b dann zwischen den Bewehrungsstäben der Bewehrungs
schicht 9 nach unten reicht und den Zwischenraum zwischen der
Bewehrungsschicht 9 und der Schalung 8 überdeckt. Dann wird
eine obere Bewehrungsschicht 10 eingebaut, die ebenfalls als
Bewehrungsstäbe oder Bewehrungsmatten ausgebildet ist, die
sich durch beide nacheinander zu vergießende Betonabschnitte
erstreckt. Dabei dient die Stütze 3 als den vorbestimmten Ab
stand festlegender Abstandshalter zwischen den beiden Beweh
rungsschichten 9 und 10. Die Bewehrungsstäbe der Bewehrungs
schicht 10 werden ebenfalls in die Schalungswandung 2 einge
drückt und liegen auf einem oder mehreren der Längsstäbe 5
der Stütze 3 auf. Zu diesem Zweck ist entweder einer der
Längsstäbe 5 direkt an der Oberkante 6 befestigt, oder zwei
Längsstäbe 5 erstrecken sich, wie Fig. 2 zeigt, beidseitig
parallel zur Oberkante 6 und im geringem Abstand dazu. Der
Überstand a kann anschließend mit einer der üblichen, ent
fernbaren Betondeckungsleisten 11 abgedeckt werden, wenn er
nicht bis zur Oberkante des späteren Betonelementes, oder zu
mindest bis knapp darunter reichen soll, so daß ein Auslaufen
des Betons während des ersten Bauabschnittes vermieden wird.
Danach wird der erste Bauabschnitt von derjenigen Seite der
Schalungswandung 2 her, an der sich die Querstäbe 4 befinden,
vergossen. Dabei kann eventuelle Luft durch die Schalungswan
dung 2 nach außen entweichen, so daß fast die gesamte Stab
konstruktion der Stütze 3 in den ersten Bauabschnitt einge
bettet ist. Beton tritt auch durch die Löcher der perforier
ten Schalungswandung 2 hindurch und bildet auf der anderen
Seite der Schalungswandung 2 eine rauhe Oberfläche, die zu
sammen mit den außenliegenden Längsstäben 5 eine gute Anbin
dung des zweiten Betonierabschnittes bewirkt.
Das erfindungsgemäße Schalungselement 1 wird hergestellt, in
dem zunächst ein in Fig. 3 dargestelltes flaches Schalungsma
terial 1′ hergestellt wird. Zur Herstellung des Schalungs
flachmaterials 1′ werden zunächst die Querstäbe 4, die Längs
stäbe 5 und die Schalungswandung 2 in den gewünschten Abmes
sungen zugeschnitten, wobei die Abmessungen der Stäbe 4, 5
auf die Abmessungen der Anschlußfläche abgestellt werden. Die
Schalungswandung 2 aus einem Streifen eines Streckmetallble
ches wird in einer Länge zugeschnitten, die der Länge der
Längsstäbe 5 entspricht. Die Breite der Schalungswandung 2
ist um die Summe der Überstände a + b größer als die halbe
Länge der Querstäbe 4, d. h. ihre Länge zwischen ihren freien
Enden und ihrer später die Oberkante 6 bildenden Mitte. Da
nach werden die jeweils 4 parallel zueinander aber im rechten
Winkel gegeneinander versetzt ausgerichteten Quer- und Längs
stäbe unter Zwischenlage der Schalungswandung 2 mit den er
forderlichen Überständen a, b aufeinandergelegt. Dabei werden
die Querstäbe 4 und die Längsstäbe 5 im Bereich der Scha
lungswandung 2 auf die Schalungswandung 2 gelegt, und im Be
reich ohne Schalungswandung direkt aufeinander. Anschließend
werden die Quer- und Längsstäbe 4, 5 an ausgewählten oder al
len Kreuzungspunkten miteinander verbunden, wobei die Verbin
dung im Bereich der Schalungswandung 2 durch die Schalungs
wandung 2 hindurch erfolgt. Bevorzugt werden die Stäbe an den
Kreuzungspunkten miteinander verschweißt. Dabei bleibt der
Bereich a, der sich über die die spätere Oberkante 6 bildende
Mitte der Querstäbe 4 hinaus erstreckt, ebenso wie der Be
reich b unverbunden. Anschließend werden alle Querstäbe 4 des
Schalungsflachmaterials 1 um ihre Mitte zur dreieckigen Stüt
ze 3 durch Biegen abgewinkelt, wobei die Schalungswandung 2
im wesentlichen nicht gebogen wird, so daß insbesondere der
Überstand a in Verlängerung eines Schenkels des dreieckigen
Querschnittes der Stütze 3 verbleibt.
In Abwandlung des beschriebenen und gezeichneten Ausführungs
beispiels kann anstelle des Streckmetalls für die Schalungs
wandung ein anderes perforiertes Metall oder beispielsweise
ein Waffel- oder Noppenblech verwendet werden. Die Stabkon
struktion kann beispielsweise auch als Stabträger mit Längs
stäben ausgebildet sein, die durch wellen- oder zick-zack
förmig gebogene Querstäbe miteinander verbunden sind. Der
Querschnitt der Stütze kann variiert werden. So kann die
Stütze beispielsweise auch die Form eines rechtwinkligen
Dreiecks aufweisen, so daß die Schalungswandung 2 vertikal
steht. Für diesen Fall liegt dann selbstverständlich die spä
tere Oberkante nicht mehr in der Mitte der Querstäbe, sondern
mittig versetzt zwischen deren beiden freien Enden. Schließ
lich kann der untere Überstand der Schalungswandung entfal
len, wenn das Schalungselement nicht auf eine Bewehrungs
schicht sondern direkt auf die unter Schalung aufgesetzt
wird.
Claims (13)
1. Schalungselement (1) zum Abschalen von Anschlußflächen bei
der Herstellung von mit einer Bewehrung versehenen Bauelemen
ten aus Beton, mit einer Schalungswandung (2) und einer Stüt
ze (3) zum Aufstellen der Schalungswandung (2), dadurch ge
kennzeichnet, daß die Stütze (3) und die Schalungswandung (2)
miteinander zu einer verlorenen Schalung verbunden sind, wo
bei die Stütze (3) als Abstandhalter für die Bewehrung (10)
ausgebildet ist und eine räumliche Stabkonstruktion (4, 5)
mit einer Oberkante (6) enthält, und wobei die Schalungswan
dung (2) an der Stütze (3) derart befestigt ist, daß sie über
die Oberkante (6) vorsteht.
2. Schalungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stütze (3) eine Standebene (7) zum Aufstellen auf ei
ner Bewehrung (9) aufweist, und daß die Schalungswandung (2)
über die Standebene (7) vorsteht.
3. Schalungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß wenigstens ein Stab (5) der Stabkonstruktion im
Bereich der Oberkante (6) vorgesehen ist.
4. Schalungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stabkonstruktion der Stütze (3) einen
Querschnitt in Form eines gleichschenkligen Dreiecks auf
weist.
5. Schalungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schalungswandung (2) nur an einer
Seite der Stütze (3) vorgesehen ist.
6. Schalungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stütze (3) eine in Form gebogene,
flächige Gittermatte aus einander kreuz enden Quer- und Längs
stäben (4, 5) enthält.
7. Schalungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schalungswandung (2) zwischen Stäben
(4, 5) der Stabkonstruktion der Stütze (3), insbesondere zwi
schen den Quer- und den Längsstäben (4, 5) der Gittermatte,
angeordnet ist.
8. Schalungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schalungswandung (2) ein perforiertes
Material, insbesondere ein Streckmetall, enthält.
9. Schalungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schalungswandung (2) ein Streckmetall
enthält, das zwischen den aus Stahl bestehenden Quer- und
Längsstäben (4, 5) einer eine dreieckige Stütze (3) bildenden
Gittermatte derart angeordnet ist, daß die Schalungswandung
(2) eine Seite der dreieckigen Stütze (3) überdeckt und mit
einem Randbereich (a) über die durch die Spitze des dreiecki
gen Querschnittes verlaufende Oberkante (6) vorsteht.
10. Verfahren zum Herstellen eines Schalungselementes (1) zum
Abschalen von Anschlußflächen im Betonbau, wobei zunächst ein
Schalungsflachmaterial (1′) hergestellt wird, indem eine
Schalungswandung (2) zwischen Quer- und Längsstäbe (4, 5) ei
ner Gittermatte derart angeordnet und befestigt wird, daß die
Schalungswandung (2) die Querstäbe (4) nur zum Teil bedeckt
und wenigstens ein Randbereich (a) der Schalungswandung (2)
mit den Querstäben (4) unverbunden bleibt, und daß danach die
Querstäbe (4) im unverbundenen Randbereich (a) zur Ausbildung
einer Stütze (2) abgewinkelt werden.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schalungswandung (2) über die Mitte der Querstäbe (4)
hinausragend angeordnet und jenseits der Mitte unverbunden
bleibt, und daß die Querstäbe (4) in ihrer Mitte zu einer
Stütze (3) mit einem Querschnitt in Form eines gleichschenk
ligen Dreiecks gebogen werden.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeich
net, daß die Schalungswandung (2) über die Enden der Querstä
be (4) hinausragend angeordnet wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Schalungswandung (2) aus Streckmetall
und die Quer- und Längsstäbe (4, 5) aus Stahl bestehen und
daß die Quer- und die Längsstäbe (4, 5) an ihren Kreuzungs
punkten unter Einschluß der Schalungswandung (2), außerhalb
des Randbereiches (a), miteinander verschweißt werden.
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- 1995-11-08 DE DE59508263T patent/DE59508263D1/de not_active Expired - Lifetime
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