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DE4442639A1 - Schalungselement - Google Patents

Schalungselement

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Publication number
DE4442639A1
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DE
Germany
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wall
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cross
Prior art date
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Ceased
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DE4442639A
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English (en)
Inventor
Willi Fischer
Johann Kerscher
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PECA VERBUNDTECHNIK
Original Assignee
PECA VERBUNDTECHNIK
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Publication date
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Priority to DE59508263T priority patent/DE59508263D1/de
Priority to ES95117597T priority patent/ES2147814T3/es
Priority to PT95117597T priority patent/PT715039E/pt
Priority to EP95117597A priority patent/EP0715039B1/de
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    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G11/00Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs
    • E04G11/36Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs for floors, ceilings, or roofs of plane or curved surfaces end formpanels for floor shutterings
    • E04G11/365Stop-end shutterings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)
  • Saccharide Compounds (AREA)
  • Bipolar Transistors (AREA)
  • Crystals, And After-Treatments Of Crystals (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Schalungselement der im Oberbegriff von Anspruch 1 erläuterten Art.
Ein derartiges Schalungselement ist aus der EP 93 691 A2 be­ kannt. Das bekannte Schalungselement enthält eine Schalungs­ wandung aus einem profilierten, mit Durchbrechungen versehe­ nen Material, insbesondere einem Streckmetall oder einem Blech mit profilierter oder teilweise durchlässig gemachter Oberfläche. Die Schalungswandung wird mit Hilfe einer Stütze in Form einer Mehrzahl von dreieckig zugeschnittenen Holzkei­ len aufgestellt. Dabei muß die Schalungswandung an die Holz­ keile und die Holzkeile auf die untere Schalung genagelt wer­ den, was recht aufwendig ist. Die obere Bewehrung wird, an vorgestanzten Stellen, durch die Schalungswandung gestoßen, wobei die Holzkeile über die obere Kante der Schalungswandung hinausragen. Die Schalungswandung ist somit das einzige Mit­ tel, die Bewehrung im vorbestimmten Abstand zueinander und zur unteren Schalung bzw. zur Oberseite des Betonelementes zu halten. Da sie relativ dünn ist, kann sie sich unter dem Druck der Bewehrung während des Betonierens verformen, so daß sich der Abstand zwischen den Bewehrungen ändern kann. Nach dem Betonieren des ersten Betonierabschnittes müssen die Holzkeile entfernt werden, um den zweiten Betonierabschnitt betonieren zu können, was recht aufwendig ist.
Aus der DE 34 05 187 A1 ist ein Schalungselement zum Abscha­ len von Randbereichen von Betonplatten bekannt, das in einem Abziehbalken integriert ist. Der Abziehbalken ist notwendig, wenn die Oberseite einer Betonplatte nach dem Vergießen glatt abgezogen werden muß. Aber auch dann sind Abziehbalken nur parallel zur Abziehrichtung und in einem der Länge des Ab­ ziehgerätes entsprechendem Abstand notwendig. Zum Abschalen von Anschlußflächen mit dem bekannten Schalungselement müßten somit zusätzliche Abziehbalken eingesetzt werden, die an sich nicht notwendig sind. Da die Abziehbalken einen gewissen Her­ stellungsaufwand erfordern, würde damit die Herstellung der Betonplatte verteuert. Außerdem wird ein mit Kunststoffolie bespanntes Gitterwerk als Schalungswandung eingesetzt, was nur für bestimmte Anschlußflächen möglich ist. Die Bewehrung wird entweder durch die Kunststoffolie gestoßen oder in den Ab­ ziehbalken integriert. Die Kunststoffolie ist jedoch nicht steif genug, um die Bewehrung im vorbestimmten Abstand zu halten. Eine integrierte Bewehrung kann nur kurz sein, da an­ dernfalls das gesamte Schalungselement viel zu sperrig würde.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein preisgün­ stig herstellbares sowie kostengünstig und einfach einzubau­ endes Schalungselement zu Abschalen von Anschlußflächen bei der Herstellung von Bauelementen aus Beton sowie ein kosten­ günstiges und einfaches Verfahren zu seiner Herstellung be­ reitzustellen.
Die Aufgabe wird durch das in Anspruch 1 beschriebene Scha­ lungselement gelöst.
Das erfindungsgemäße Schalungselement ist einfach herstellbar und kann ohne weitere Vorarbeiten sofort eingesetzt werden. Da das Schalungselement samt Stütz- und Schalungswandung als verlorene Schalung ausgebildet ist, die im fertigen Beton verbleibt, kann der Beton von beiden Seiten angegossen wer­ den, ohne daß vorher an der Schalung irgendeine Veränderung vorgenommen werden muß. Von besonderem Vorteil ist der Über­ stand der Schalungswandung über die Oberkante der Stütze, da dadurch die Stütze ohne weitere Vorkehrungen in den Beton eingebettet werden kann und nicht an der Oberseite des Bau­ teiles vorsteht, wo sie einem Korrosionsangriff ausgesetzt wäre. Weiterhin versteift die räumliche Stabkonstruktion das Flächenmaterial der Schalungswandung so weit, daß die Beweh­ rungsstabe auch beim Eingießen des Betons, d. h. unter einer zusätzlichen Belastung, sicher an ihrer vorbestimmten Stelle gehalten werden können.
In der Ausgestaltung nach Anspruch 2 kann die Stütze auf eine untere Bewehrung der Betonplatte oder des Betonelementes auf­ gesetzt werden, wobei durch den Überstand der Schalungswan­ dung über die Standkante ein Durchtreten von Beton zwischen der unteren Bewehrung und der unteren Schalung verhindert wird.
In der Ausgestaltung nach Anspruch 3 kann die Stütze in ihrer vollen Höhe als Abstandshalter zwischen einer oberen Beweh­ rung und der unteren Schalung bzw. zwischen einer oberen und einer unteren Bewehrung dienen.
Anspruch 4 beschreibt eine besonders bevorzugte Ausgestaltung der für die Stütze verwendeten Stabkonstruktion.
Anspruch 5 beschreibt eine besonders bevorzugte Anordnung der Schalungswandung, bei der die Stütze vollständig im Beton verankert wird und somit eine gute Anbindung gewährleistet.
Besonders einfach herstellbar ist die Stütze, wenn diese ge­ mäß Anspruch 6 aus einer in Form gebogenen, flächigen Gitter­ matte besteht.
Durch die Anordnung des perforierten Flächenmaterials der Schalungswandung zwischen den Quer- und den Längsstäben einer Gittermatte gemäß Anspruch 7 wird einerseits die Herstellung vereinfacht und andererseits das Flächenmaterial so weit ver­ steift, daß auch ein relativ preisgünstiges Flächenmaterial mit an sich geringer Festigkeit einsetzbar ist.
Anspruch 8 beschreibt ein besonders bevorzugtes Flächenmate­ rial für die Schalungswandung.
Anspruch 9 beschreibt eine besonders bevorzugte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Schalungselementes.
Die Aufgabe wird weiterhin durch ein Verfahren gemäß Anspruch 10 gelöst.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist kostengünstig durchzufüh­ ren und führt zu einem Schalungselement, das trotz einfacher und preisgünstiger Herstellung eine für den Verwendungszweck ausreichende Stabilität aufweist.
Die Ansprüche 11 bis 13 beschreiben vorteilhafte Weiterbil­ dungen des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Schalungselementes,
Fig. 2 das Schalungselement aus Fig. 1, einge­ baut in ein Betonbauelement, und
Fig. 3 das Schalungsflachmaterial zum Herstel­ len des Schalungselementes nach den Fig. 1 und 2.
Fig. 1 zeigt ein gleichzeitig als Abstandshalter für eine Be­ wehrung ausgebildetes Schalungselement 1, das eine Schalungs­ wandung 2 und eine Stütze 3 aufweist, die miteinander zu ei­ ner verlorenen Schalung verbunden sind, die im Beton verblei­ ben kann.
Die Schalungswandung 2 besteht aus einem perforierten Flä­ chenmaterial, im dargestellten Ausführungsbeispiel einem Streifen aus Streckmetallblech, wie es im Handel erhältlich ist. Die Stütze 3 besteht aus einer räumlichen Stabkonstruk­ tion aus Querstäben 4 und Längsstäben 5, die in der Art einer Gittermatte zusammengesetzt sind. Quer- und Längsstäbe 4, 5 bestehen aus üblichen Baustahlstäben, wie sie zur Bewehrung bzw. zur Herstellung von Bewehrungsmatten im Betonbau üblich sind. Durchmesser und Länge der Stäbe 4, 5 können nach dem gewünschten Verwendungszweck ausgewählt werden. Da in Fig. 1 die Stütze 3 eine langgestreckte Form aufweist, sind als Querstäbe 4 diejenigen Stäbe definiert, die sich quer zur Längserstreckung der Schalungswandung 2 erstrecken, während als Längsstäbe 5 diejenigen Stäbe bezeichnet werden, die par­ allel zur Längserstreckung der Schalungswandung 2 verlaufen. Die Stütze 3 hat einen Querschnitt in der Form eines gleich­ schenkligen Dreiecks, wobei die Schenkel des Dreiecks durch die abgewinkelten Hälften der Querstäbe 4 gebildet werden. Die imaginäre Verbindungslinie zwischen den Dreiecksspitzen aller Querstäbe 4 der Stütze 3 bildet eine Oberkante 6. Die freien Enden aller Querstäbe 4 der Stütze 3 liegen in einer gemeinsamen Ebene 7. Bevorzugt werden die freien Enden der Querstäbe 4 durch jeweils einen der Längsstäbe 5 verbunden, und die Oberkante 6 wird durch einen Längsstab 5 gebildet oder es befinden sich zumindest ein oder zwei Längsstäbe 5 in der Nähe der Oberkante 6.
Die Schalungswandung 2 bedeckt die Stütze 3 nur an einer Sei­ te des gleichschenkligen Querschnitts und ist dort zwischen den innenliegenden Querstäben 4 und den außenliegenden Längs­ stäben 5 befestigt. Die Schalungswandung 2 ist breiter als die halbe Länge der Querstäbe 4, wobei jeweils ein Randbe­ reich der Schalungswandung 2 über die Oberkante 6 um einen Betrag a nach oben und über die untere Ebene 7 um einen Be­ trag b nach unten vorsteht.
Wie Fig. 2 zeigt, wird das erfindungsgemäße Schalungselement 1 zum Abschalen einer Anschlußfläche zwischen zwei nacheinan­ der zu betonierenden Bauabschnitten zum Herstellen einer Be­ tonplatte oder dgl., mit den in der Ebene 7 liegenden Längs­ stäben 5 bzw. den freien Enden der Querstäbe 4 auf eine im Abstand zu einer unteren Schalung 8 oder dgl. angeordneten Bewehrungsschicht 9 aufgesetzt. Die Bewehrungsschicht 9 ist als durchgehende Bewehrung ausgebildet, die sich durch beide nacheinander zu vergießende Betonabschnitte erstreckt. Das Streckmaterial der Schalungswandung 2 ist biegbar, so daß die Bewehrung 9 in den Überstand b eingedrückt wird und der Über­ stand b dann zwischen den Bewehrungsstäben der Bewehrungs­ schicht 9 nach unten reicht und den Zwischenraum zwischen der Bewehrungsschicht 9 und der Schalung 8 überdeckt. Dann wird eine obere Bewehrungsschicht 10 eingebaut, die ebenfalls als Bewehrungsstäbe oder Bewehrungsmatten ausgebildet ist, die sich durch beide nacheinander zu vergießende Betonabschnitte erstreckt. Dabei dient die Stütze 3 als den vorbestimmten Ab­ stand festlegender Abstandshalter zwischen den beiden Beweh­ rungsschichten 9 und 10. Die Bewehrungsstäbe der Bewehrungs­ schicht 10 werden ebenfalls in die Schalungswandung 2 einge­ drückt und liegen auf einem oder mehreren der Längsstäbe 5 der Stütze 3 auf. Zu diesem Zweck ist entweder einer der Längsstäbe 5 direkt an der Oberkante 6 befestigt, oder zwei Längsstäbe 5 erstrecken sich, wie Fig. 2 zeigt, beidseitig parallel zur Oberkante 6 und im geringem Abstand dazu. Der Überstand a kann anschließend mit einer der üblichen, ent­ fernbaren Betondeckungsleisten 11 abgedeckt werden, wenn er nicht bis zur Oberkante des späteren Betonelementes, oder zu­ mindest bis knapp darunter reichen soll, so daß ein Auslaufen des Betons während des ersten Bauabschnittes vermieden wird. Danach wird der erste Bauabschnitt von derjenigen Seite der Schalungswandung 2 her, an der sich die Querstäbe 4 befinden, vergossen. Dabei kann eventuelle Luft durch die Schalungswan­ dung 2 nach außen entweichen, so daß fast die gesamte Stab­ konstruktion der Stütze 3 in den ersten Bauabschnitt einge­ bettet ist. Beton tritt auch durch die Löcher der perforier­ ten Schalungswandung 2 hindurch und bildet auf der anderen Seite der Schalungswandung 2 eine rauhe Oberfläche, die zu­ sammen mit den außenliegenden Längsstäben 5 eine gute Anbin­ dung des zweiten Betonierabschnittes bewirkt.
Das erfindungsgemäße Schalungselement 1 wird hergestellt, in­ dem zunächst ein in Fig. 3 dargestelltes flaches Schalungsma­ terial 1′ hergestellt wird. Zur Herstellung des Schalungs­ flachmaterials 1′ werden zunächst die Querstäbe 4, die Längs­ stäbe 5 und die Schalungswandung 2 in den gewünschten Abmes­ sungen zugeschnitten, wobei die Abmessungen der Stäbe 4, 5 auf die Abmessungen der Anschlußfläche abgestellt werden. Die Schalungswandung 2 aus einem Streifen eines Streckmetallble­ ches wird in einer Länge zugeschnitten, die der Länge der Längsstäbe 5 entspricht. Die Breite der Schalungswandung 2 ist um die Summe der Überstände a + b größer als die halbe Länge der Querstäbe 4, d. h. ihre Länge zwischen ihren freien Enden und ihrer später die Oberkante 6 bildenden Mitte. Da­ nach werden die jeweils 4 parallel zueinander aber im rechten Winkel gegeneinander versetzt ausgerichteten Quer- und Längs­ stäbe unter Zwischenlage der Schalungswandung 2 mit den er­ forderlichen Überständen a, b aufeinandergelegt. Dabei werden die Querstäbe 4 und die Längsstäbe 5 im Bereich der Scha­ lungswandung 2 auf die Schalungswandung 2 gelegt, und im Be­ reich ohne Schalungswandung direkt aufeinander. Anschließend werden die Quer- und Längsstäbe 4, 5 an ausgewählten oder al­ len Kreuzungspunkten miteinander verbunden, wobei die Verbin­ dung im Bereich der Schalungswandung 2 durch die Schalungs­ wandung 2 hindurch erfolgt. Bevorzugt werden die Stäbe an den Kreuzungspunkten miteinander verschweißt. Dabei bleibt der Bereich a, der sich über die die spätere Oberkante 6 bildende Mitte der Querstäbe 4 hinaus erstreckt, ebenso wie der Be­ reich b unverbunden. Anschließend werden alle Querstäbe 4 des Schalungsflachmaterials 1 um ihre Mitte zur dreieckigen Stüt­ ze 3 durch Biegen abgewinkelt, wobei die Schalungswandung 2 im wesentlichen nicht gebogen wird, so daß insbesondere der Überstand a in Verlängerung eines Schenkels des dreieckigen Querschnittes der Stütze 3 verbleibt.
In Abwandlung des beschriebenen und gezeichneten Ausführungs­ beispiels kann anstelle des Streckmetalls für die Schalungs­ wandung ein anderes perforiertes Metall oder beispielsweise ein Waffel- oder Noppenblech verwendet werden. Die Stabkon­ struktion kann beispielsweise auch als Stabträger mit Längs­ stäben ausgebildet sein, die durch wellen- oder zick-zack­ förmig gebogene Querstäbe miteinander verbunden sind. Der Querschnitt der Stütze kann variiert werden. So kann die Stütze beispielsweise auch die Form eines rechtwinkligen Dreiecks aufweisen, so daß die Schalungswandung 2 vertikal steht. Für diesen Fall liegt dann selbstverständlich die spä­ tere Oberkante nicht mehr in der Mitte der Querstäbe, sondern mittig versetzt zwischen deren beiden freien Enden. Schließ­ lich kann der untere Überstand der Schalungswandung entfal­ len, wenn das Schalungselement nicht auf eine Bewehrungs­ schicht sondern direkt auf die unter Schalung aufgesetzt wird.

Claims (13)

1. Schalungselement (1) zum Abschalen von Anschlußflächen bei der Herstellung von mit einer Bewehrung versehenen Bauelemen­ ten aus Beton, mit einer Schalungswandung (2) und einer Stüt­ ze (3) zum Aufstellen der Schalungswandung (2), dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Stütze (3) und die Schalungswandung (2) miteinander zu einer verlorenen Schalung verbunden sind, wo­ bei die Stütze (3) als Abstandhalter für die Bewehrung (10) ausgebildet ist und eine räumliche Stabkonstruktion (4, 5) mit einer Oberkante (6) enthält, und wobei die Schalungswan­ dung (2) an der Stütze (3) derart befestigt ist, daß sie über die Oberkante (6) vorsteht.
2. Schalungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stütze (3) eine Standebene (7) zum Aufstellen auf ei­ ner Bewehrung (9) aufweist, und daß die Schalungswandung (2) über die Standebene (7) vorsteht.
3. Schalungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß wenigstens ein Stab (5) der Stabkonstruktion im Bereich der Oberkante (6) vorgesehen ist.
4. Schalungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabkonstruktion der Stütze (3) einen Querschnitt in Form eines gleichschenkligen Dreiecks auf­ weist.
5. Schalungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalungswandung (2) nur an einer Seite der Stütze (3) vorgesehen ist.
6. Schalungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stütze (3) eine in Form gebogene, flächige Gittermatte aus einander kreuz enden Quer- und Längs­ stäben (4, 5) enthält.
7. Schalungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalungswandung (2) zwischen Stäben (4, 5) der Stabkonstruktion der Stütze (3), insbesondere zwi­ schen den Quer- und den Längsstäben (4, 5) der Gittermatte, angeordnet ist.
8. Schalungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalungswandung (2) ein perforiertes Material, insbesondere ein Streckmetall, enthält.
9. Schalungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalungswandung (2) ein Streckmetall enthält, das zwischen den aus Stahl bestehenden Quer- und Längsstäben (4, 5) einer eine dreieckige Stütze (3) bildenden Gittermatte derart angeordnet ist, daß die Schalungswandung (2) eine Seite der dreieckigen Stütze (3) überdeckt und mit einem Randbereich (a) über die durch die Spitze des dreiecki­ gen Querschnittes verlaufende Oberkante (6) vorsteht.
10. Verfahren zum Herstellen eines Schalungselementes (1) zum Abschalen von Anschlußflächen im Betonbau, wobei zunächst ein Schalungsflachmaterial (1′) hergestellt wird, indem eine Schalungswandung (2) zwischen Quer- und Längsstäbe (4, 5) ei­ ner Gittermatte derart angeordnet und befestigt wird, daß die Schalungswandung (2) die Querstäbe (4) nur zum Teil bedeckt und wenigstens ein Randbereich (a) der Schalungswandung (2) mit den Querstäben (4) unverbunden bleibt, und daß danach die Querstäbe (4) im unverbundenen Randbereich (a) zur Ausbildung einer Stütze (2) abgewinkelt werden.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalungswandung (2) über die Mitte der Querstäbe (4) hinausragend angeordnet und jenseits der Mitte unverbunden bleibt, und daß die Querstäbe (4) in ihrer Mitte zu einer Stütze (3) mit einem Querschnitt in Form eines gleichschenk­ ligen Dreiecks gebogen werden.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeich­ net, daß die Schalungswandung (2) über die Enden der Querstä­ be (4) hinausragend angeordnet wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 11, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Schalungswandung (2) aus Streckmetall und die Quer- und Längsstäbe (4, 5) aus Stahl bestehen und daß die Quer- und die Längsstäbe (4, 5) an ihren Kreuzungs­ punkten unter Einschluß der Schalungswandung (2), außerhalb des Randbereiches (a), miteinander verschweißt werden.
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