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DE29613627U1 - Mehrzweckabstandshalter für den Betonbau - Google Patents

Mehrzweckabstandshalter für den Betonbau

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Publication number
DE29613627U1
DE29613627U1 DE29613627U DE29613627U DE29613627U1 DE 29613627 U1 DE29613627 U1 DE 29613627U1 DE 29613627 U DE29613627 U DE 29613627U DE 29613627 U DE29613627 U DE 29613627U DE 29613627 U1 DE29613627 U1 DE 29613627U1
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DE
Germany
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reinforcement
spacer
support
spacer according
purpose spacer
Prior art date
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Application number
DE29613627U
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WILHELM ANGELO
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WILHELM ANGELO
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/16Auxiliary parts for reinforcements, e.g. connectors, spacers, stirrups
    • E04C5/168Spacers connecting parts for reinforcements and spacing the reinforcements from the form
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/16Auxiliary parts for reinforcements, e.g. connectors, spacers, stirrups
    • E04C5/18Spacers of metal or substantially of metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)

Description

Mehrzweckabstandshalter für den Betonbau
Die Neuerung betrifft ein Mehrzweckabstandshalter für den Betonbau, insbesondere für den Hochbau mit den Merkmalen nach dem Oberbegriff des Schutzanspruches 1. Bei einem derartigen Mehrzweckabstandshalter ist es erforderlich, daß dieser als Träger für waagrechte oder senkrechte Armierungen verwendet werden kann, aber auch als Auflager oder als Abstandsfläche für den weiteren Aufbau der Betondecke. Ein derartiger Mehrzweckabstandshalter ist rationell und wirtschaftlich in Serie zu fertigen. Es soll sicher gesteiit sein, daß diese Mehrzweckabstandshalter im Fertigplattenbau ebenso wie im Bau vor Ort bei waagrechten oder senkrechten Schalungen verwendet werden können, daß die Bewehrungsmatten leicht in die rasterartigen Bewehrungsauflagerschlitze zu verlegen und zu befestigen sind und daß die parallele Abstandsfläche zum Auflegen, Ausnivillieren oder Befestigen verwendet werden kann.
Gitterträger zur Halterung zweier beabstandeter Bewehrungsnetze sind durch viele Druckschriften bekannt (DE 40 22 244 A1; DE 40 36 293 A1; GM 295 01 179.3 U1 etc.). Zum Teil werden Gitterträger auf Bewehrungsstäbe mit korrisionsschützenden Unterlagen gestellt. An diesen Gitterträgern wird die obere Bewehrungsauflage befestigt.
Nachteilig ist der erhebliche handwerkliche Montageaufwand durch Feströdeln der Stahlgittermatten an die Gitterträger.
In DE 295 10 692 U1 ist ein Deckenträger aus Stahlblech bekannt, der aus einer unteren Trägerplatte aus Stahl, die mit einem in den Ortbeton ragenden Verbundkörper versehen ist, der im Querschnitt ais dreiseitig geschlossener Stahlblechkasten ausgeführt und zur Trägerplatte offen ist. Er ist mit seitlichen und oberen Öffnungen versehen.
Dieser bekannte Deckenträger aus Stahlblech ist mit den Nachteilen behaftet, daß dieser auf untere quer zu verlegende Bewehrungsstäbe aufgelegt werden muß. Dazu werden 2 Arbeitsgänge benötigt. Weiterhin werden die Trägerplatte, der obere Abdecksteg und die seitlichen Stege als separate Teile miteinander zusammen geschweißt, so daß nicht unerhebliche Schweißkosten anfallen. Weiterhin kann eine Querbewehrung nur durch die seitlichen Öffnungen in iohnkostenintensiver Handarbeit gesteckt werden.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Mehrzweckabstandshalter der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem die Nachteile der bekannten Gitterträger oder Deckenträger beseitigt sind und der insbesondere durch den Einrastmechanismus und durch die obere parallele Abstandsfiäche beim Betonieren von Decken oder beim Betonieren von Wänden rationell und wirtschaftlich einsetzbar ist.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen im kennzeichnenden Teil des Schutzanspruches 1 gelöst und in den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Einzelheiten beansprucht.
Vorteilhaft ist bei dem neuen Mehrzweckabstandshalter, daß er als Träger für die untere und für die obere Bewehrung ebenso wie für senkrechte Armierungen verwendet werden kann, und daß durch einfache Handhabung die Stahlgittermatten in die Bewehrungsauflagerschlitze eingerastet werden können. Somit sind lang anhaltende lohnintensive Feströdelungsarbeiten nicht mehr notwendig.
Weiter von Vorteil ist, daß der neue Mehrzweckabstandshalter oben zwei Bewehrungsaufiager vorweist. Somit können die Stahlgittermatten in unterschiedlichen Höhen eingelegt werden. Dies wird insbesondere notwendig, wenn eine Decke mit Überbeton gefertigt werden muß, da nach DIN eine gewisse Betonüberdekkung erforderlich ist.
Als weiterer Vorteil ist die obere parallele Abstandsfläche zu nennen, mit der vor Ort leicht ohne zusätzliches Niviilieren eine ebene Betondecke gefertigt werden kann.
Vorteilhaft ist femer die Verwendung der oberen Abstandsfläche im weiteren Dekkenaufbau, insbesondere für das Anbringen von Ausgleichsschienen zum Ebnen des Betons oder für das Aufsetzen von modernen Betonabziehgeräten oder für das Auflegen von werkstattseitig gefertigten Estrichelementen etc.
Ausführungs- und Anwendungsbeispiele des neuen Mehrzweckabstandshalters sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht eines auf eine ebene Schalfiäche gelegten
Mehrzweckabstandshalters,
Fig. 2 die Vorderansicht des Mehrzweckabstandshalters,
Fig. 3 einen Teilausschnitt des unteren Bewehrungsauflagers,
Fig. 4 einen Teilausschnitt des obersten und des oberen Bewehrungs
auflagers,
Fig. 5 die Seitenansicht eines Mehrzweckabstandshalters, der senkrecht
in eine Schalungswand gestellt wird,
Fig. 6 einen Teilausschnitt einer betonierten Deckenplatte, bei der der
obere Teil des Mehrzweckabstandshalters herausragt,
Fig. 7 einen Teilausschnitt einer bereits fertig betonierten Decke mit der
Vorderansicht der Mehrzweckabstandshalter und
Fig. 8 Mehrzweckabstandshalter, die parallel zueinander verlegt werden
und mit einer oberen und unteren Bewehrungsauflage ausgestattet sind.
Figur 1 zeigt die längliche Form des Mehrzweckabstandshalters in der Seitenansicht. Der Abstandshalter 1 wird von der Schalfläche 4 durch korrosionsbeständige Kunststoffklötze 3, die seitlich in den Abstandshaltern 1 eingeschoben werden, getrennt. Die Mehrzweckabstandshalter 1 werden in parallelen Abständen zueinander auf die Schalfläche 4 gelegt. Dies kann durch computergesteuerte Anlagen erledigt werden. Ebenso können die Abstandshalter mit den Querbewehrungen 14 durch die obere Schlitzöffnung 8 automatisch bestückt werden. Diese Querbewehrungsstäbe können einzeln oder in Form von Stahlmatten 17 durch den rasterartigen Abstand zwischen den Öffnungsschlitzen 8 eingebracht werden. Die untere Bewehrungsauflage 5 ist durch eine leichte Ausbuchtung in der Lage, den Bewehrungsstab selbst zu justieren. Wird senkrecht geschalt, bieten die unteren seitlichen Schlitze 15 und 16 Halt für die Bewehrung.
Der Mehrzweckabstandshalter 1 ist im oberen Teil so ausgebildet, daß verschiedene Höhenauflager 6,7 bestehen. Auf die oberste Auflage 6 wird die Stahlmatte 17 gelegt, wenn mit Überbeton gearbeitet wird. Diese Stahlmatte wird durch eine leichte Aufkantung 9 gehalten. Die obere Bewehrungsauflage 7 weist ebenso seitliche konische Schlitze 10,12 auf. Die Stahlmatte kann in die Öffnungen 7 hineingelegt werden; durch einen kurzen Ruck rastet diese in die seitliche Verankerung 10 oder 12 ein. Durch die Öffnungen 11 wird beim Betonieren der Beton in die Abstandshalter befördert.
In Figur 2 wird die Vorderansicht eines Mehrzweckabstandshalters gezeigt. Der Abstandshalter 1 steht getrennt durch korrosionsschützende Klötze 3 auf einer ebenen Schaifläche 4. Die obere Abstandsfläche 2 ist parallel zur Fläche 4. Der Abstandshalter kann trapezförmig, U-förmig oder sonst gleichwirkend gekantet sein.
Figur 3 zeigt einen Teilausschnitt der unteren Bewehrungsauflage 5. Dabei wird die Schlitzöffnung 8, in die die Bewehrungsstäbe oder die Stahlmatten gelegt werden können, ersichtlich. Die trichterförmige Öffnung 13 dient der Aufgabe, daß die Bewehrungsstäbe in die untere Ebene der Bewehrungsauflage gelangen. Dieses Auflager wird abgerundet geformt und ist somit in der Lage die Bewehrungsstäbe mittig auszurichten. Wird senkrecht geschalt, bieten die unteren seitlichen Schlitze 15 und 16 Halt für die Bewehrung.
Figur 4 zeigt einen Teilausschnitt der obersten und oberen Bewehrungsauflagerflächen. In die oberste Bewehrungsauflage 6 können die Stahlmatten 17 gelegt werden, wenn bauseits aus statischen Gründen mit Überbeton gearbeitet muß. Die Aufkantung 9 verhindert, daß die Stahlmatten in die obere Bewehrung 7 fallen. Wird eine normale Decke mit ca. 20 cm betoniert, sind die Bewehrungsstäbe in die obere Bewehrungsauflage 7 zu bringen. Durch einen Ruck können die Stahlmatten seitlich verankert 20 werden.
Erfindungsgemäß kann der Mehrzweckabstandshalter auch senkrecht verwendet werden. Dies zeigt eine Seitenansicht einer auf einer Bodenplatte 25 stehenden Schalung; dabei bildet 24 die äußere Schalfläche und 26 die innere Schalfläche. Der Abstandshalter hat eine mittige Anfangsöffnung 27. In diese ragt die Feuchtigkeitssperre 28, die in die Bodenplatte 25 einbetoniert wird. Die Stahlgittermatte 17 wird als erste Bewehrungsmatte in die Schlitzöffnungen 8 hineingestellt. 23 zeigt die fixierte äußere Bewehrungslage bei senkrechter Schalung. Danach wird die Stahlmatte 17 als innere Bewehrungslage hineingestellt und fixiert 19. Sodann wird die innere Schalfläche aufgestellt. Nach den bauseits notwendigen Verankerungen kann die Wand betoniert werden.
In Figur 6 wird eine betonierte Deckenplatte 18 mit dem Mehrzweckabstandshalter dargestellt. Die Stahlgittermatte 17 wurde vor dem Betonieren in die untere Bewehrungsauflage 5 hineingelegt. Nachdem diese Betondeckenplatte vor Ort auf das Mauerwerk gelegt und abgesprießt wurde, kann die obere Bewehrung 17 reingelegt und verankert werden. Diese Verankerung zeigt 21.
Eine bereits fertig betonierte Decke wird in Figur 7 dargestellt, wobei die Mehrzweckabstandshalter dazu dienen, daß vor Ort auf der Baustelle die obere Betonfläche ohne zusätzliche Nivillierinstrumente gebildet werden kann. Es ist denkbar, daß Abziehmaschinen, die auf die obere Fläche 2 einzelner Mehrzweckabstandshalter gestellt werden, das Betonieren vor Ort wesentlich erleichtern. Es können auch Abziehprofile auf die obere Fläche 2 gelegt werden.
Figur 8 zeigt eine Schrägansicht der Mehrzweckabstandshalter 1, die parallel zueinander verlegt sind und in denen eine obere 30 und eine untere 31 Bewehrungsstahlmatte enthalten sind.
Der neue Mehrzweckabstandshalter 1 ist in vorteilhafter Weise im gesamten Hochbau zum Betonieren von Decken, Platten, Treppen und Wandsystemen insbesondere als rationell und wirtschaftlich einsetzbares Mehrzweckabstandshaltersystem verwendbar.
1 Mehrzweckabstandshalter als Träger
2 Obere parallele Abstandsfläche
3 seitlicher korrisionsbeständiger Einschubklotz
4 ebene Schalfläche
5 untere Bewehrungsauflager
6 oberste Bewehrungsauflager
7 obere Bewehrungsauflager
8 Schlitzöffnung für die untere Bewehrung
9 Aufkantung zum Halten der obersten Bewehrungsauflage
10 linker konischer Rasterschlitz für die obere Bewehrungsauflage
11 mittlere Öffnung
12 rechter konischer Rasterschlitz für die obere Bewehrungsauflage
13 trichterförmige Öffnung für die untere Bewehrungsauflage
14 quer liegende Bewehrungsstäbe
15 linker konischer Rasterschiitz der unteren Bewehrungsauflage
16 rechter konischer Rasterschlitz der unteren Bewehrungsauflage
17 Stahlgittermatte
18 Deckenplatte
19 innerer Rasterschlitz für die Bewehrung
20 fixierter oberer Bewehrungsstab
21 fixierte obere Stahlgittermatte
22 senkrecht stehender Mehrzweckabstandshalter
23 fixierter äußerer Bewehrungsstab bei senkrechter Schalung
24 äußere Schalfläche
25 Bodenplatte
26 innere Schalfläche
27 mittige Anfangsöffnung eines Mehrzweckabstandshalters
28 Feuchtigkeitssperre
29 betonierte Decke
30 untere Bewehrung
31 obere Bewehrung

Claims (8)

Schutzansprüche:
1. Mehrzweckabstandshalter (1) als Träger für waagrechte oder senkrechte Armierungen mit rasterartigen Bewehrungsauflagerschlitzen (6,7,8) für die untere und obere Bewehrungsauflage, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandshalter die unteren Querbewehrungen (14) nach dem Einlegen selbst justieren kann, die einzelnen Auflager mit konischen Schlitzen zum Einrasten der Bewehrung gebildet sind, die oberen Bewehrungsaufiager (6,7) unterschiedliche Höhen vorweisen und die obere Fläche (2) eine parallele Abstandsfläche zum Auflegen, Ausnivillieren oder Befestigen bildet.
2. Mehrzweckabstandshalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieser aus Stahlblech, Faserbeton, Kunststoff, recyclebaren Kunststoffmaterialien, verzinktem Stahlblech, nichtrostenden Materialien oder dergl. hergestellt wird.
3. Mehrzweckabstandshaiter nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Bewehrungen ein Auflager und/oder Schlitzöffnungen vorhanden sind.
4. Mehrzweckabstandshalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen 11 eckige, runde, ovale, X- oder V-förmige Öffnungen oder dergl. mit Schlitzöffnungen verbunden sind.
5. Mehrzweckabstandshalter nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrungen in seitlichen konischen Schlitzöffnungen (10,12,15,16) fixiert sind.
6. Mehrzweckabstandshalter nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß neben der obersten Bewehrungsauflage (6) Aufkantungen (9) vorhanden sind.
7. Mehrzweckabstandshalter nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf die obere Niveaufläche (2) weitere Abstandsschienen, -klotze,
-halterungen, Gewindehülsen oder dergl. zum weiteren Aufbau der
Betonunterdecke aufgelegt oder angebracht werden können.
8. Mehrzweckabstandshalter nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Abstand zur ebenen Fläche (4) durch seitlich angebrachte
Schlitzklötze gebildet wird.
DE29613627U 1996-08-07 1996-08-07 Mehrzweckabstandshalter für den Betonbau Expired - Lifetime DE29613627U1 (de)

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Cited By (2)

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