DE4441654A1 - Schneepflug - Google Patents
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- E01H5/04—Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schneepflug für den
Anbau an ein Schubfahrzeug mit einem Rahmen und einem Schar
blech, an dem segmentweise unterteilte, schwenkbare Scharlei
stenabschnitte mittels einem Streifen aus gummielastischem Ma
terial dichtend angeordnet sind.
Die Schneeräumung erfolgt heute mit Hochleistungs-Schubfahrzeu
gen, die mit einer hohen Fahrgeschwindigkeit und großer Schub
kraft arbeiten können. Beim Auftreten von Fahrbahnhindernissen
in Form von abnormalen Ausragungen aus der Fahrbahn, wie zum
Beispiel abgehobene Kanalisationsdeckel, oder beim Überfahren
Von Straßenrandsteinen soll es nicht zu Störfällen kommen.
Nach dem Stande der Technik existieren verschiedene Systeme zu
dieser Problematik. Insbesondere hat man die Pflugschar in ein
zelne Scharelemente unterteilt, die beweglich angeordnet sind,
so daß das entsprechende an einem Hindernis anstehende Schar
segment hoch- oder rückschwenken kann. Ein Beispiel eines sol
chen Schneepfluges geht aus der DE-24 21 713 hervor. Hier sind
die Scharsegmente an einem an das Schubfahrzeug anzuschließen
den Tragrahmen über eine Lenkverbindung gegen die Wirkung einer
Federkraft nach oben schwenkbar aufgehängt. Ferner ist hier am
unteren Rand des Scharbleches jedes Scharsegmentes ein nach
hinten schwenkbarer Scharleistenabschnitt angeordnet. Der
Scharleistenabschnitt ist mit dem jeweiligen Scharblech über
einen gummielastischen Streifen verbunden. Schneepflüge mit in
Segmenten unterteilten Scharblechen haben sich bei der Verwen
dung an relativ großen und leistungsstarken Schubfahrzeugen
durchaus bewährt. Der konstruktive Mehraufwand eignet sich je
doch nicht für kleinere Schneepflüge. Die zweite Teillösung mit
einer nach hinten wegschwenkbaren, in Abschnitte unterteilten
Scharleiste vermag jedoch in dieser konstruktiven Ausgestaltung
nicht zu überzeugen. Die Rückstellkraft der Scharleistenab
schnitte wird nur aus den Streifen aus gummielastischen Materi
al bewirkt. Diese Kraft vermag jedoch beim Anliegen einer ent
sprechenden Schneelast nicht zu genügen. Zur Rückstellung der
Scharleiste muß üblicherweise der Schneepflug angehoben und
wieder abgesetzt werden.
Dieses Problem wurde erkannt und entsprechend wurden diverse
Lösungen zur Verbesserung der Rückstellkraft vorgeschlagen. So
zeigt die DE-A-25 52 058 eine Lösung, bei der die rückschwenk
bare Scharleiste mittels einem gummielastischen Hohlprofil mit
dem Scharblech verbunden wurde. Hiermit wird zwar die Rück
stellkraft erhöht, gleichzeitig jedoch die Auslenkkraft redu
ziert. Folglich genügte bereits eine erhöhte anliegende Schnee
last um den entsprechenden Scharleistenabschnitt aus der Nor
mallage nach hinten zu schwenken.
Eine weitere Entwicklung der zuletzt beschriebenen Lösung zeigt
die DE-25 19 112. Diese relativ komplexe Lösung arbeitet mit
drei Federelementen, die in verschiedenen Neigungswinkeln ange
ordnet sind und eine Rückstellkraft erzeugen, die mit der Zu
nahme des Schwenkwinkels steigt.
Letztlich ist vom Anmelder selber noch ein Schneepflug bekannt,
der Scharleistenabschnitte aufweist, die sich um zwei verschie
dene Achsen schwenken lassen. Die Rückstellkraft wird einer
seits durch eine progressiv wirkende Torsionsfeder und anderer
seits durch ein gummielastisches Element bewirkt. Diese Lösung
hat sich auf dem Markt gut bewährt.
Sämtliche bekannte Lösungen von Schneepflügen mit Scharleisten
abschnitten vermögen folglich Fahrbahnhindernissen auszuwei
chen. Eine Anpassung an einen verformten Fahrbahnbelag ist
hierdurch jedoch nicht möglich. Viele Straßen und insbesondere
Nebenstraßen weisen unebene, beispielsweise im Querschnitt
bombierte Fahrbahnbeläge auf. Um sich an diese Fahrbahnbeläge
anzupassen, müßten die Scharleistenabschnitte um zwei recht
winklig zueinander verlaufende Schwenkachsen beweglich sein und
zudem Abschnittsweise translatorisch auf- und ab beweglich ge
halten sein. Solche Lösungen sind jedoch bisher nicht bekannt.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen
Schneepflug zu schaffen, der mit Scharleistenabschnitten ausge
rüstet ist, die mit einer starken Rückstellkraft in die Ur
sprungslage zurück gedrückt werden können und zudem eine verti
kale translatorische Bewegung zur Anpassung an die Fahrbahn
oberfläche ausführen können. Dabei ist es eine Grundbedingung,
daß die Lösung konstruktiv einfach ist, damit sie auch an
leichteren und leistungsschwächeren Schubfahrzeugen, wie sie
insbesondere auf Nebenstraßen eingesetzt werden, angebracht
werden können.
Diese Aufgabe löst ein Schneepflug der eingangs genannten Art
mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruches 1.
In einer weitergehenden bevorzugten Ausführungsform sollen sich
die Scharleistenabschnitte des erfindungsgemäßen Schneepfluges
allen Fahrbahnoberflächenverformungen anpassen können. Diese
weitergehende Aufgabe wird durch einen Schneepflug erfüllt, der
zusätzlich die Merkmale des Patentanspruches 2 aufweist.
In der nachfolgenden Beschreibung wird ein bevorzugtes Ausfüh
rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes anhand der beiliegen
den Zeichnungen erläutert.
Die Figuren zeigen:
Fig. 1 eine frontale Ansicht des erfindungsgemäßen Schnee
pfluges mit dem sich dahinter befindenden Schubfahrzeug in einer
Arbeitsstellung;
Fig. 2 eine Seitenansicht des Schneepfluges unter Weglassung
des verbindenden Traggestelles mit dem Schubfahrzeug und
Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch den Schneepflug im Bereich
der Blattfeder.
Fig. 4 zeigt eine rückseitige Teilansicht auf den erfindungs
gemäßen Schneepflug gemäß Fig. 1.
Der Schneepflug 2 ist wie üblich frontseitig an einem Schub
fahrzeug 1 angebracht. Die Verbindung zwischen Schubfahrzeug 1
und Schneepflug 2 stellt ein Anbaugestell 3 dar, mittels dem
der Schneepflug 2 hochgehoben und abgesenkt werden kann und in
bezug auf die Fahrrichtung links- oder rechtseitig angestellt
werden kann, um den Schnee auf die eine oder andere Straßen
seite zu räumen. All diese Bewegungen erfolgen mittels entspre
chenden hydraulisch betätigbaren Kolben-Zylindereinheiten.
Weder das Anbaugestell noch die entsprechende Hydraulik sind
hier im Detail dargestellt, da sie für den erfindungsgemäßen
Pflug nicht von Relevanz sind. Der Schneepflug 2 ist hier mit
einem einteiligen, über die gesamte Breite des Schneepfluges
sich erstreckenden Scharblech 4 dargestellt. Prinzipiell ist
dies jedoch für die Erfindung nicht von Bedeutung, und das
Scharblech ließe sich ohne weiteres in verschiedene Schar
blechsegmente unterteilen. Am unteren Rand des Scharbleches 4
sind mehrere Scharleistenabschnitte 5 mit diesem gelenkig ver
bunden. Zwischen den Scharleistenabschnitten 5 und dem Schar
blech 4 ist ein gummielastischer Streifen 6 angeordnet. Dieser
in gleichlange Abschnitte unterteilt wie die Scharleisten
abschnitte 5. Der gummielastische Streifen 6 hat hier jedoch
keine Gelenkwirkung sondern lediglich eine Dichtwirkung bezüg
lich dem Zwischenraum zwischen dem jeweiligen Scharleistenab
schnitt und dem darüber befindlichen Scharblech 4. Der Streifen
6 wird aus gummielastischem Material gewählt, damit er den Be
wegungen der Scharleistenabschnitte 6 folgen kann. In der An
sicht nach der Fig. 1 ist die Beweglichkeit der Scharleisten
abschnitte 5 besonders deutlich erkennbar. Während die beiden
äußeren Scharleistenabschnitte 5 quer zur Fahrrichtung geneigt
sind, ist der mittlere Scharleistenabschnitt etwa parallel zur
Unterkante des Scharbleches 4 verlaufend, jedoch in rein trans
latorischer Bewegung vertikal nach oben gedrückt. Damit paßt
sich die unterteilte Scharleiste des erfindungsgemäßen Schnee
pfluges in idealer Weise an eine hier bombierte Fahrbahnober
fläche an. Selbstverständlich kann sich die unterteilte Schar
leiste auch einer konkav geformten Fahrbahnoberfläche anpassen.
Dies wird durch die Tatsache ermöglicht, daß jeder Scharlei
stenabschnitt 5 nicht nur einfedern sondern auch ausfedern
kann. Selbstverständlich sind diesen Bewegungen gewisse Grenzen
gesetzt, doch reichen diese Bewegungen allemal aus, um den
üblichen Fahrbahnoberflächendeformationen zu folgen.
Anhand der Fig. 2-4 wird nunmehr die Konstruktion des erfin
dungsgemäßen Pfluges im Detail beschrieben. Wie bereits ein
gangs erwähnt, wird hier auf die Ausgestaltung des Anbaugestel
les nicht eingegangen. Im gleichen Maß wird auch auf den Auf
bau des Rahmens, welcher die erforderliche Festigkeit des
Schneepfluges ergibt und welcher das Scharblech abstützt, hier
nur insoweit eingegangen, als es für die Erläuterung der Erfin
dung erforderlich scheint.
Auch in Seitenansicht nach Fig. 2 und im Vertikalschnitt nach
Fig. 3 erkennt man das zuvorderst liegende, gekrümmte Schar
blech 4. An der unteren Scharblechkante 7 des Scharbleches 4
ist eine L-förmige Hauptschiene 10 angeschweißt. Ein Schenkel
der L-förmigen Hauptschiene 10 bildet die nach unten fluchtende
Verlängerung des Scharbleches 4. Der andere, senkrecht nach
hinten ragende Schenkel 11 bildet die Auflage für die U-förmig
gestalteten Federgehäuse 12. Der Boden 13 des beispielsweise
aus einem Stahlblech gefertigten Federgehäuses 12 liegt stüt
zend an der Rückseite des Scharbleches 4 an. Das obere Ende des
Federgehäuses 12 ist mittels einer Stütze 14 wiederum mit dem
Scharblech 4 verschweißt. Auf diese Weise bildet das Federge
häuse 12 Teil des versteifenden Rahmens, welcher das Scharblech
4 trägt. Zwischen den beiden seitlichen Flanken 15 des Federge
häuses 12 sind zwei Führungsrollen 16, welche etwa die Breite
des Federgehäuses aufweisen, drehbar gelagert. Ihre entspre
chenden Achsen durchsetzen die beiden Flanken 15. Jedem Schar
leistenabschnitt 5 ist ein Federgehäuse 12 zugeordnet. Die Fe
dergehäuse 12 sind so angeordnet, daß eine Blattfeder 17, die
darin verläuft, ein ihr zugeordneter Scharleistenabschnitt be
züglich ihrer Längsverlaufsrichtung etwa mittig hinterstützt.
Die Blattfeder 17 verläuft im entspannten Zustand etwa gerade.
Sie ist im Federgehäuse 12 so angeordnet, daß sie über der
oberen Führungsrolle und unter der unteren Führungsrolle hin
durchläuft. Das untere Ende der Blattfeder 17 wird von einem
Drehbolzen 18 durchsetzt. In der Normallage liegt die Blattfe
der 17 somit an drei Punkten auf, nämlich einerseits mittelbar
am Scharleistenabschnitt 5 und andererseits an den beiden Füh
rungsrollen 16. Diese drei Auflagepunkte liegen nicht auf einer
gemeinsamen Geraden sondern auf einem Kreisbogen, und die
Blattfeder 17 ist somit auch im Normalzustand entsprechend vor
gespannt und krümmt sich entsprechend so wie der Kreisbogen,
der durch die drei Auflagepunkte bestimmt ist. Die Blattfeder
17 hat folglich die Neigung sich zu entspannen, das heißt, die
Scharleiste 5 nach vorne zu drücken. Die Blattfeder 17 ent
spannt sich aber auch, wenn die beiden am weitesten voneinander
entfernten Auflagepunkte sich voneinander entfernen. Da die
Auflagepunkte, welche die beiden Führungsrollen 16 bilden, je
doch fix sind, neigt die Blattfeder 17 dazu, nach unten wegzu
rollen. Dies kann sie soweit, bis der gummielastische Streifen 6
zwischen dem Stahlblech 4 und dem Scharleistenabschnitt 5 ge
spannt ist. Auf diese Weise ist somit jeder Scharleistenab
schnitt in der Vertikalrichtung translatorisch beweglich. Bei
Anlage eines entsprechenden Druckes wird folglich der entspre
chende Scharleistenabschnitt nach oben gepreßt und die Blatt
feder 17 rollt auf den Führungsrollen 16 aufwärts, wodurch der
Abstand zwischen den beiden äußersten Auflagepunkten verrin
gert wird, während gleichzeitig der mittlere Auflagepunkt bei
behalten wird. Dies bewirkt folglich automatisch eine ver
stärkte Krümmung der Blattfeder 17, die automatisch zu einer
erhöhten Rückstellkraft führt.
Ein Verstärkungsrohr 20 verbindet die äußersten unteren Enden
der Flanken 15 der U-förmigen Federgehäuse 12, wobei gleichzei
tig der Schenkel 11 der L-förmigen Hauptschiene 10 an diesem
Verstärkungsrohr 20 anliegt. Selbstverständlich weist der
Schenkel 11 jeweils im Bereich unterhalb der Federgehäuse 12
eine Ausnehmung auf, durch die die Blattfeder 17 hindurchragt.
Jeder Scharleistenabschnitt 5 ist unter klemmender Zwischenlage
des gummielastischen Streifens 6 an einem Schenkel 23 eines L-
förmigen Profiles 22 angeschraubt. Der andere, zweite Schenkel
des l-förmigen Profiles 22 steht senkrecht zum Scharleistenab
schnitt 5 nach hinten ab. Dabei bildet das hintere Ende des
zweiten Schenkels 24 in der Normallage des Scharleistenab
schnittes 5 einen Auflagepunkt für die Blattfeder 17, wie dies
bereits weiter oben beschrieben wurde. In das L-Profil 22 ist
ein Lagerbock 25 eingeschweißt, in dem der Lagerbolzen 18
schwenkbar gehalten ist. Der Lagerbolzen 18 erlaubt somit dem
Scharleistenabschnitt 5 eine gewisse Schwenkbewegung um den
Bolzen 18 bezüglich der Blattfeder 17 vorzunehmen.
Der obere Rand des gummielastischen Streifens 6 ist an dem mit
dem Scharblech fluchtenden Schenkel der L-förmigen Hauptschiene
10 mittels einer Klemmleiste 28 verschraubt. Beidseits der
Blattfeder 17, ist auf der Außenseite des zweiten Schenkels 24
des L-Profiles 22 je eine Stützplatte 26 angeschweißt. Diese
Stützplatten 26 liegen mittelbar an den Klemmleisten 28 auf.
Hierzu weisen die Klemmleisten 28 im Bereich der Stützplatten
26 untere, endständige Abwälzflächen 27 auf. Die Abwälzflächen
27 können beispielsweise drehbare Walzen, aber auch fix aufge
schweißte Rundstäbe sein. Bei einer translatorischen Bewegung
der Scharleistenabschnitte 5 in vertikaler Richtung rollen oder
gleiten die Stützplatten 15 über die Abwälzflächen 27. Befindet
sich in der Fahrbahnoberfläche ein vertikal nach oben stehendes
Hindernis, so kann nunmehr der Scharleistenabschnitt 5 nach
hinten wegschwenken. Hierbei schwenkt der Scharleistenabschnitt
5 via dem L-Profil 22 und der Stützplatte 26 um die Abwälzflä
che 27 nach hinten weg. Gleichzeitig wird die Blattfeder 17
entsprechend stark gebogen. Dies führt entsprechend zu einer
starken Rückstellkraft.
Das erstaunliche an der erfindungsgemäßen Lösung ist darin zu
sehen, daß mit einem einzigen Kraftspeicher, nämlich der
Blattfeder 17, die Rückstellbewegung des Scharleistenabschnit
tes 5 aus jeder von der Normallage abweichenden Lage erzielt
wird. Damit sind aber auch die Anzahl der beweglichen Elemente
auf ein Minimum reduziert. Dies führt zu einer geringen Stö
rungsanfälligkeit. Auch die hier erstmals erzielte völlige An
passung der Scharleistenabschnitte 5 an jede Form der Fahrbahn
oberfläche, ohne daß hierbei Bewegungen erzeugt werden, die zu
einem verklemmen oder Verkanten gewisser beweglicher Teile füh
ren kann, bewirkt, daß der erfindungsgemäße Schneepflug kaum
störungsanfällig ist.
Die Blattfeder 17 kann selbstverständlich auch mehrlagig als
sogenanntes Blattfederpaket ausgestaltet sein.
Claims (11)
1. Schneepflug (2) für den Anbau an einen Schubfahrzeug (1),
mit einem Rahmen und einem Scharblech (4), an dem
segmentweise unterteilte, schwenkbare
Scharleistenabschnitte (5) mittels einem Streifen (6) aus
gummielastischen Material dichtend angeordnet sind, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder Scharleistenabschnitt (5) mit
mindestens einem Ende je einer Blattfeder (17) verbunden
ist, wobei die Blattfeder (17) zwischen zwei Lagerstellen
(16) am Scharblech (4) bezüglich demselben translatorisch
beweglich gelagert und am Scharleistenabschnitt (5) derart
fest verbunden ist, daß sie unter Vorspannung ist und eine
Tendenz aufweist, den entsprechenden Scharleistenabschnitt
nach unten zu drücken, der selber wiederum gegen den Druck
der vorgespannten Blattfeder (17) um eine Abwälzfläche
(27), am unteren Ende des Scharbleches (4), schwenkbar ist.
2. Schneepflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
jeder Scharleistenabschnitt (5) über einem die Blattfeder
(17) durchsetzenden Lagerbolzen (18) mit dieser schwenkbar
verbunden ist.
3. Schneepflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Blattfeder (17) in einem Gehäuse (12) in der Form
eines U-förmig gebogenen Bleches verläuft, in dem zwischen
dessen Flanken (15) zwei Führungsrollen (16) angeordnet
sind, mittels denen die Blattfeder (17) translatorisch
beweglich gelagert ist.
4. Schneepflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
jeder Scharleistenabschnitt (5) unter klemmender
Zwischenlage des gummielastischen Streifens (6) an einen
Schenkel (23) eines L-Profiles (22) angeschraubt ist, wobei
der zweite Schenkel (24) senkrecht zum
Scharleistenabschnitt nach hinten absteht und in der
Normallage des Scharleistenabschnittes als Auflage für die
Blattfeder (17) dient.
5. Schneepflug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
senkrecht auf dem abstehenden Schenkel (24) beidseits der
Blattfeder (17) je eine Stützplatte (26) angebracht ist,
die auf der Abwälzfläche (27) am unteren Ende des
Scharbleches (4) aufliegt.
6. Schneepflug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die U-förmigen Federgehäuse (12) der Blattfedern (17) Teil
des das Scharblech (4) tragenden Rahmens bilden.
7. Schneepflug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Flanken (15) der Federgehäuse (12) am unteren Ende von
einem über die Scharbreite verlaufenden Verstärkungsrohr
(20) gehalten sind.
8. Schneepflug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß am
unteren Ende des Scharbleches (4) eine sich über die Schar
breite erstreckende, einen Teil des Rahmens bildende, L-
förmige Hauptschiene (10) angeordnet ist, deren einer
Schenkel mit der Fläche des Scharbleches (4) fluchtet,
während der andere Schenkel (11) senkrecht dazu nach hinten
absteht und sich bis zum Verstärkungsrohr (20), an dem er
angeschweißt ist, erstreckt, wobei dieser Schenkel (11) im
Bereich der Blattfedern (17) eine Aussparung aufweist.
9. Schneepflug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Streifen (6) aus gummielastischem Material mittels einer
Klemmleiste (28) an der mit dem Scharblech (4) verbundenen
Hauptschiene (10) angeklemmt ist.
10. Schneepflug nach den Ansprüchen 5 und 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Stützplatten (26) auf die Abwälzfläche
(27) an der Klemmleiste (28) anliegen.
11. Schneepflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Blattfedern (17) als mehrlagige Blattfederpakete
gestaltet sind.
Applications Claiming Priority (1)
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