DE4440768C1 - Vorrichtung zum Gießen von Metallen - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Gießen von Metallen
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige Vorrichtungen werden bspw. bei der Herstellung
verlorener Kerne für Kunststoff-Spritzgußteile angewandt, wie
sie u. a. in der Automobilindustrie eingesetzt werden. Da
hierbei fallender Guß vermieden werden muß, wird die Schmelze
aus dem Schmelzebehälter über die Gießleitung von unten in die
Gießform eingefüllt und anschließend bspw. der Gießdruck
solange aufrechterhalten, bis das Metall in der Gießform
vollständig erstarrt ist. Um das erstarrte Gußteil aus der
Form zu entnehmen und um das Werkzeug zu wechseln, muß die
Verbindung zwischen der Gießleitung und der Gießform unter
brochen werden, wobei kein flüssiges Metall ausfließen darf.
Gleichzeitig soll aber die Gießleitung nicht vollständig
entleert werden, um für den nächsten Gießvorgang Zeit zu
sparen und Ablagerungen an den Wänden der Gießleitung zu
vermeiden. Zu diesem Zweck wird der Metallspiegel in der
Leitung so eingestellt, daß er etwas unterhalb der Trenn
stelle zwischen Gießform und Leitung stabil steht. Bei einer
bekannten Vorrichtung wird das Metallniveau im System über ein
Steigrohr vorgegeben, dessen Höhe dem gewünschten Metallniveau
entspricht. An der dem gewünschten Metallniveau entsprechenden
Höhe ist in dem Steigrohr eine Überströmöffnung vorgesehen,
die über ein Überströmventil geöffnet werden kann. Nach
Beendigung des Gießvorgangs wird die Überströmöffnung
geöffnet, so daß überschüssiges Metall abfließen kann. Die
Gießleitung und das Steigrohr bilden kommunizierende Röhren,
so daß das Metallniveau in der Gießleitung nicht unter die
durch die Überströmöffnung des Steigrohrs vorgegebene Höhe
absinken kann. Hierbei wird ein Zurückfließen der Schmelze aus
der Gießleitung in den Vorratsbehälter durch ein Rück
schlagventil verhindert. Bei der bekannten Vorrichtung ist das
Steigrohr außerhalb des Schmelzbehälters angeordnet, so daß
es beheizt werden muß, um ein Erstarren der Schmelze in dem
Steigrohr zu verhindern. Die über die Überströmöffnung
abfließende Schmelze wird frei in den Schmelzebehälter
zurückgeleitet. Da das flüssige Metall hierbei mit Luft in
Berührung kommt, kann es zu einer Oxidation kommen, die die
Qualität der Schmelze beeinträchtigt.
Die DE-AS 26 48 730 beschreibt eine Maschine zum Gießen unter
Niederdruck oder unter Gegendruck, die von einem hermetisch
abgeschlossenen Haupttiegel für Schmelze gespeist wird,
welcher außerhalb der Maschine montiert ist und seinerseits
mittels Steuergliedern mit einem Behälter für umlaufendes
inertes Gas verbunden ist. Zum direkten Speisen der Gießform
mit Schmelze ist ein Zwischentiegel vorgesehen, der außerhalb
der Maschine angeordnet ist und durch sein unteres Ende
mittels einer Siphon-Metalleitung mit der Gießform verbunden
ist und in seinem oberen Ende mittels einer zweiten Metallei
tung mit dem Haupttiegel für Schmelze verbunden ist, wobei die
Einlauföffnung der zweiten Metalleitung durch einen steuer
baren gasdichten Verschluß geöffnet und geschlossen wird, und
das obere Knie der Siphon-Metalleitung mit einem Gaskissen
versehen ist und in einem Niveau nahe dem Einlauf der Gießform
liegt, während das untere Knie der Siphon-Metalleitung, die
unter der Gießform angeordnet ist, mit einem Sperrventil
versehen ist. Alle diese Elemente sind hermetisch abge
schlossen und werden mittels Steuergliedern mit umlaufendem
inertem Gas gespeist, wobei die Steuerglieder im oberen Knie
der Siphon-Metalleitung und den oberen Bereichen des Zwischen
tiegels und des Haupttiegels montiert sind. Die Niveau
regulierung des Metallspiegels erfolgt über die Siphon-
Metalleitung und das Sperrventil. Die Siphon-Metalleitung ist
aber außerhalb des Schmelzetiegels angeordnet. Es ergeben sich
somit die oben beschriebenen Nachteile.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, die Einstellung des
Metallniveaus in dem System zu ermöglichen, ohne daß zusätzli
che Heizvorrichtungen für das Steigrohr benötigt werden.
Diese Aufgabe wird mit der Erfindung im wesentlichen durch die
kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Auf diese
Weise wird die in dem Steigrohr enthaltene Schmelze automa
tisch auf Schmelztemperatur gehalten, so daß keine zusätzli
chen Heizvorrichtungen benötigt werden. Außerdem werden die
Wege für das Zurück
fließen des Metalls aus dem Steigrohr in den Schmelzebehälter
verkürzt.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist über
der Schmelze ein inertes Medium vorgesehen, und die Über
strömöffnung des Steigrohrs liegt unterhalb des Spiegels des
Inertmediums. Hierdurch wird sichergestellt, daß das aus der
Überströmöffnung austretende flüssige Metall nicht mit Luft
in Berührung kommt, so daß eine Oxidation verhindert und eine
optimale Qualität der Schmelze gewährleistet wird. Durch das
über der Schmelze vorgesehene inerte Medium wird außerdem
eine Oxidation am Metallspiegel des Schmelzebehälters verhin
dert.
In Weiterbildung dieses Erfindungsgedankens ist das inerte
Medium eine inerte Flüssigkeit, insbesondere Glykol, da hier
durch die Handhabung wesentlich vereinfacht wird. Als Alter
native kann auch ein inertes Gas, vorzugsweise Stickstoff,
verwendet werden.
Um zu verhindern, daß im Laufe der Zeit das Niveau des iner
ten Mediums in dem Schmelzebehälter so weit absinkt, daß die
Überströmöffnung des Steigrohrs oberhalb der Inertflüssigkeit
liegt, sind erfindungsgemäß in dem Schmelzebehälter Füll
standsmesser vorgesehen, über die das Niveau der Schmelze
und/oder des inerten Mediums feststellbar ist. Somit kann
rechtzeitig neue Schmelze zugeführt werden.
Zur Vermeidung des Austretens von flüssigem Metall beim Tren
nen der Verbindung zwischen Gießform und Gießleitung, liegt
die Höhe der Überströmöffnung vorzugsweise auf oder etwas
unterhalb der Höhe der Trennstelle von Gießleitung und Gieß
form.
In Weiterbildung dieses Erfindungsgedankens ist die Länge des
Steigrohrs veränderbar, um an verschiedene Werkzeugdimensio
nen anpaßbar zu sein.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist das
Überströmventil in Abstimmung mit dem Gießvorgang öffenbar
und verschließbar. Da beim öffnen des Überströmventils eine
Druckentlastung in der Gießleitung erfolgt, kann über das
Überströmventil der Gießvorgang gezielt beendet werden.
Vorzugsweise ist hierbei das Überströmventil über eine au
ßerhalb des Schmelzbehälters liegende Kontrolleinrichtung
betätigbar.
Üblicherweise wird bei gattungsgemäßen Vorrichtungen die
Schmelze über eine Pumpe zu der Gießform gefördert. Die für
den Pumpvorgang nötigen Ventile sind in einem Ventilblock
angeordnet, von dem die Gießleitung abzweigt. In Weiterbil
dung des Erfindungsgedankens zweigt das Steigrohr innerhalb
des Ventilblocks von der Gießleitung ab, so daß das Steig
rohr, das Überströmventil und der Ventilblock eine Baueinheit
bilden, die vormontiert in den Schmelzebehälter eingesetzt
werden kann.
Weiterbildungen, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der
Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels und der Zeichnung. Dabei bilden
alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale
für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der
Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den An
sprüchen oder deren Rückbeziehung.
Die einzige Figur zeigt eine schematische Darstellung einer
erfindungsgemäßen Gießvorrichtung.
In einem Schmelzebehälter 1, bspw. einem isolierten doppel
wandigen Stahltank, ist flüssiges Metall 2, insbesondere eine
Legierung mit niedrigem Schmelzpunkt, enthalten. Das Metall
2 wird über eine bspw. flexible, beheizte Gießleitung 3 einer
Gießform 4 zugeführt, in die das Metall von unten nach oben
eingefüllt wird. Das flüssige Metall 2 wird dabei unter Druck
in die Gießform 4 eingepreßt, wobei die in der Gießform 4
enthaltene Luft durch einen zwischen den Formhälften 5, 6
bestehenden Spalt 7 oder ein nicht dargestelltes Entlastungs
ventil entweicht.
Das Metall 2 wird aus dem Schmelzebehälter 1 über eine Do
sierpumpe 8 in die Gießleitung 3 und die Gießform 4 geför
dert. Die Dosierpumpe 8 ist als Kolbenpumpe ausgebildet,
wobei der Kolben 9 bspw. hydraulisch über eine Antriebsein
richtung 10 antreibbar ist. Üblicherweise wird dabei flüssi
ges Metall durch Anheben des Kolbens 9 über einen Ansaugkanal
11 in die Zylinderkammer 12 eingesaugt und nach Schließen
eines Ventils 13 durch Absenken des Kolbens 9 in die Gießlei
tung 3 eingepreßt. Die Gießleitung 3 ist dabei durch ein
Rückschlagventil 14 abgesperrt, so daß bei Druckentlastung
keine Schmelze in den Schmelzebehälter zurückfließen kann.
Die Dosierpumpe 8 und die zugehörigen Ventile 13, 14 sind in
einem Ventilblock 15 vorgesehen, der als Baueinheit vormon
tiert in den Schmelzebehälter 1 einsetzbar ist.
Von der Gießleitung 3 zweigt innerhalb des Ventilblocks 15
ein Steigrohr 16 ab, das innerhalb des Schmelzebehälters 1
wenigstens über einen Teil seiner Höhe von der Schmelze 2
umgeben ist. Dadurch wird sichergestellt, daß das in dem
Steigrohr enthaltene Metall nicht abkühlt bzw. erstarrt. Das
Steigrohr 16 weist eine Überströmöffnung 17 auf, die durch
ein Überström- oder Bypassventil 18 geöffnet bzw. verschlos
sen werden kann. Das Überströmventil 18 wird über eine aus
serhalb des Schmelzebehälters 1 liegende Kontrolleinrichtung
19 betätigt.
Auf dem flüssigen Metall 2 ist eine inerte Flüssigkeit 20,
inbesondere Glykol, vorgesehen, die eine Oxidation am Schmel
zespiegel verhindert. Statt der Flüssigkeit kann auch ein
Gas, vorzugsweise Stickstoff, verwendet werden. Das Niveau
der inerten Flüssigkeit 20 übersteigt die Überströmöffnung 17
des Steigrohrs 16. Um das Niveau des Schmelzspiegels sowie
des Spiegels der inerten Flüssigkeit 20 kontrollieren zu
können, sind Füllstandsmesser 21, 22 vorgesehen. Die Tempera
tur der Schmelze wird außerdem über einen Temperaturfühler 23
überwacht.
Nachfolgend wird die Funktion der erfindungsgemäßen Vorrich
tung beschrieben.
Zum Gießen bspw. eines verlorenen Kernes 24 für Kunststoff-
Spritzgußteile, wie sie u. a. zur Serienfertigung von Kunst
stoffteilen in der Automobilindustrie verwendet werden, wird
das flüssige Metall 2 mittels der Dosierpumpe 8 über die
Gießleitung 3 von unten nach oben in die Gießform 4 einge
füllt, wobei der Gießdruck bspw. solange aufrechterhalten
wird, bis das Metall in der Gießform 4 erstarrt ist. Zum
Entnehmen des Kernes 24 aus der Gießform 4 oder zum Wechseln
des Werkzeugs muß die Verbindung zwischen der Gießleitung 3
und der Gießform 4 unterbrochen werden. Um dabei ein Heraus
fließen des flüssigen Metalls 2 aus der Gießleitung 3 zu
verhindern, muß das Metallniveau 25 im System etwas unterhalb
der Trennstelle 26 zwischen Gießleitung 3 und Gießform 4
eingestellt werden.
Zu diesem Zweck wird das Überströmventil 18 des Steigrohrs 16
geöffnet, was eine Druckentlastung in der Gießleitung 3 be
wirkt, wobei überschüssiges Metall über die Überströmöffnung
17 in den Schmelzebehälter 1 zurückfließen kann. Das Steig
rohr 16 und die Gießleitung 3 bilden kommunizierende Röhren,
so daß das Metallniveau 25 in der Gießleitung 3 nicht unter
die Höhe der Überströmöffnung 17 absinken kann. Durch eine
entsprechende Einstellung der Länge des Steigrohrs 16 kann
somit die Höhe des Metallniveaus 25 in der Gießleitung 3 genau
eingestellt werden. Ein Zurückfließen des Metalls in den
Schmelzebehälter 1 wird durch das Rückschlagventil 14 in dem
Ventilblock 15 verhindert.
Da über dem flüssigen Metall 2 in dem Schmelzebehälter 1 die
inerte Flüssigkeit 20, insbesondere Glykol, vorgesehen ist,
die auch die Überströmöffnung 17 des Steigrohrs 16 über
steigt, kommt das aus der Überströmöffnung 17 des Steigrohrs
16 austretende Metall nicht mit Luft in Berührung, sondern
fließt durch die inerte Flüssigkeit 20 in das Schmelzebad
zurück. Dadurch wird eine Oxidation des zurückfließenden
Metalls verhindert und die Schmelze 2 behält die gewünschte
Zusammensetzung.
Um zu verhindern, daß das Niveau der inerten Flüssigkeit 20
bis unterhalb der Überströmöffnung 17 sinkt, wird das Niveau
der Schmelze 2 und der inerten Flüssigkeit 20 über die Füll
standsmesser 21, 22 überwacht, so daß rechtzeitig zusätzliche
Schmelze zugeführt werden kann.
Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung wird somit das Metall
niveau 25 in der Gießleitung 3 auf einfache Weise auf der
gewünschten Höhe gehalten, wobei eine zusätzliche Heizung für
das Steigrohr 16 nicht benötigt wird. Gleichzeitig wird eine
Oxidation des über die Überströmöffnung 17 zurückfließenden
Metalls durch die inerte Flüssigkeit 20 zuverlässig verhin
dert.
Bezugszeichenliste
1 Schmelzebehälter
2 flüssiges Metall
3 Gießleitung
4 Gießform
5 Formhälfte
6 Formhälfte
7 Spalte
8 Dosierpumpe
9 Kolben
10 Antriebseinrichtung
11 Ansaugkanal
12 Zylinderkammer
13 Ventil
14 Rückschlagventil
15 Ventilblock
16 Steigrohr
17 Überströmöffnung
18 Überströmventil
19 Kontrolleinrichtung
20 inerte Flüssigkeit
21 Füllstandsmesser
22 Füllstandsmesser
23 Temperaturfühler
24 Kern
25 Metallniveau
26 Trennstelle
2 flüssiges Metall
3 Gießleitung
4 Gießform
5 Formhälfte
6 Formhälfte
7 Spalte
8 Dosierpumpe
9 Kolben
10 Antriebseinrichtung
11 Ansaugkanal
12 Zylinderkammer
13 Ventil
14 Rückschlagventil
15 Ventilblock
16 Steigrohr
17 Überströmöffnung
18 Überströmventil
19 Kontrolleinrichtung
20 inerte Flüssigkeit
21 Füllstandsmesser
22 Füllstandsmesser
23 Temperaturfühler
24 Kern
25 Metallniveau
26 Trennstelle
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Gießen von Metallen, inbesondere von
Legierungen mit niedrigem Schmelzpunkt, mit einem Schmelzebe
hälter (1), der über eine Gießleitung (3) mit einer Gießform
(4) verbunden ist, mit einem von der Gießleitung (3) abzwei
genden Steigrohr (16), das eine Überströmöffnung (17) auf
weist, über die das Niveau (25) des Metallspiegels in der
Gießleitung (3) einstellbar ist und die über ein Überström
ventil (18) öffenbar und verschließbar ist, und mit einem
Rückschlagventil (14) in der Gießleitung (3), das ein Zurück
fließen der Schmelze in den Schmelzebehälter (1) verhindert,
dadurch gekennzeichnet, daß das Steigrohr (16) innerhalb des
Schmelzebehälters (1) angeordnet ist und wenigstens über
einen Teil seiner Höhe von der Schmelze umgeben ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
über der Schmelze (2) ein inertes Medium (20) vorgesehen ist,
und daß die Überströmöffnung (17) des Steigrohrs (16) un
terhalb des Spiegels des inerten Mediums (20) liegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das inerte Medium (20) eine inerte Flüssigkeit, insbesondere
Glykol ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das inerte Medium (20) ein Gas, insbesondere Stickstoff, ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß in dem Schmelzebehälter (1) Füllstands
messer (21, 22) vorgesehen sind, über die das Niveau der
Schmelze und/oder des inerten Mediums (20) feststellbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Höhe der Überströmöffnung (17) auf
oder etwas unterhalb der Höhe der Trennstelle (26) von Gieß
leitung (3) und Gießform (4) liegt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Länge des Steigrohrs (16) veränderbar
ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß das Überströmventil (18) in Abstimmung
mit dem Gießvorgang öffenbar und verschließbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das Überströmventil (18) über eine aus
serhalb des Schmelzebehälters (1) liegende Kontrolleinrich
tung (19) betätigbar ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die
Schmelze über eine Pumpe (8) zu der Gießform (4) gefördert
wird und die für den Pumpvorgang nötigen Ventile (13, 14) in
einem Ventilblock (15) angeordnet sind, von dem die Gießlei
tung (3) abzweigt, dadurch gekennzeichnet, daß das Steigrohr
(16) innerhalb des Ventilblocks (15) von der Gießleitung (3)
abzweigt.
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