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DE4339760A1 - Großflächige Unterlegscheibe - Google Patents

Großflächige Unterlegscheibe

Info

Publication number
DE4339760A1
DE4339760A1 DE19934339760 DE4339760A DE4339760A1 DE 4339760 A1 DE4339760 A1 DE 4339760A1 DE 19934339760 DE19934339760 DE 19934339760 DE 4339760 A DE4339760 A DE 4339760A DE 4339760 A1 DE4339760 A1 DE 4339760A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
washer
coating
underside
washer according
roofing membrane
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19934339760
Other languages
English (en)
Inventor
Markus Steffen
Bernhard Rohner
Guido Hasler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SFS Industrie Holding AG
Original Assignee
SFS Industrie Holding AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SFS Industrie Holding AG filed Critical SFS Industrie Holding AG
Priority to DE19934339760 priority Critical patent/DE4339760A1/de
Publication of DE4339760A1 publication Critical patent/DE4339760A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D5/00Roof covering by making use of flexible material, e.g. supplied in roll form
    • E04D5/14Fastening means therefor
    • E04D5/144Mechanical fastening means
    • E04D5/145Discrete fastening means, e.g. discs or clips
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D5/00Roof covering by making use of flexible material, e.g. supplied in roll form
    • E04D5/14Fastening means therefor
    • E04D5/141Fastening means therefor characterised by the location of the fastening means
    • E04D5/142Fastening means therefor characterised by the location of the fastening means along the edge of the flexible material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bolts, Nuts, And Washers (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine großflächige Unterlegscheibe mit einer mittigen Öffnung zum Einsetzen ei­ nes Befestigers für die Befestigung einer Dachbahn und gegebenenfalls einer Isolationsschicht auf einem Unterbau.
Solche Unterlegscheiben werden in der Regel bei der Befestigung ein- oder mehrschichtiger Dach­ bahnen und/oder einer Isolierschicht auf einem festen Unterbau eingesetzt. Um eine entsprechende Halterung der abdeckenden Dachbahn zu erzielen, ist schon mehrfach versucht worden, an der Un­ terseite großflächiger Unterlegscheiben in Befestigungsrichtung weisende Spitzen oder Zacken vor­ zusehen, welche in die Dachbahn eingreifen. Zwischen den Dachbahnen und der Unterseite der Un­ terlegscheiben entstehen relativ hohe Kräfte, und zwar insbesondere dann, wenn durch entspre­ chende Sogbelastung auf die Dachbahn starke Kräfte entstehen, welche versuchen, die Dachbahn unter dem Befestiger bzw. unter der Unterlegscheibe herauszuziehen.
Wenn nun einfach aus einer metallenen Unterlegscheibe Zacken aus dem vollen Material herausge­ trennt und nach unten gebogen werden, dann bilden sich schneidenartige Spitzen, welche sich beim Verschraubvorgang in die Dachbahn eingraben (z. B. US-A-4 763 456 und US-A-4 787 188).
Es sind auch schon aus Kunststoff gefertigte Unterlegscheiben bekannt (z. B. US-A-4 726 164, US-A-5 069 589 und US-A-4 987 714), bei welchen in Befestigungsrichtung weisende Spitzen vor­ gesehen sind. Diese Unterlegscheiben sind kreisförmig ausgebildet und weisen an ihrem Umfang entsprechend verteilt Spitzen auf, welche einen relativ großen spitzen Winkel haben und daher als relativ stumpf bezeichnet werden können. Ein besonderes Problem ergibt sich insbesondere dann, wenn auf die Dachbahn Zugbelastungen quer zur Schraubachse auftreten. Infolge der entweder schneidenartig ausgeführten oder relativ stumpfen Spitzen ist die Rückhaltekraft der Unterlegscheibe gegenüber der Dachbahn zu gering, so daß die jeweils am Randbereich befestigte Dachbahn unter der Unterlegscheibe herausgerissen wird.
Die vorliegende Erfindung hat sich daher zur Aufgabe gestellt, die gegenseitige Reibungskraft zwi­ schen der Dachbahn und der Unterseite der Unterlegscheibe wesentlich zu erhöhen, ohne daß dabei Spitzen oder Zacken vorgesehen werden müssen, welche unter Umständen die Dachbahn beschädi­ gen können.
Erfindungsgemäß gelingt dies dadurch, daß die Unterseite der Unterlegscheibe mit einer reibungser­ höhenden Beschichtung versehen ist.
Es wird also allein durch die Erhöhung der Reibung zwischen der Unterseite der Unterlegscheibe und der Dachbahn eine entsprechende Rückhaltekraft geschaffen, ohne daß es dabei zu einem Eingriff von Spitzen oder Zacken in die Dachbahn kommen muß. Allein durch die aneinander anliegenden Oberflächen der Unterlegscheibe und der Dachbahn wird eine so hohe Reibungskraft erzielt, daß dies auch bei entsprechender Sogbelastung auf die Dachbahn eine ausreichende Befestigung dar­ stellt. Es kann daher nur durch die gegenseitige Reibung zwischen den beiden einander zugewand­ ten Oberflächen verhindert werden, daß die Dachbahn bei einer entsprechenden Belastung unter dem Befestiger bzw. unter der Unterlegscheibe herausgezogen wird. Dabei ist ein Aufreißen bzw. Einreißen der Dachbahn ausgeschlossen, da keine die Dachbahn verletzenden bzw. in diese ein­ schneidenden Zacken oder Spitzen vorhanden sind.
Je nach dem besonderen Einsatzzweck und den Gegebenheiten ist es möglich, daß die Beschich­ tung auf einem Teil der Oberfläche der Unterseite der Unterlegscheibe aufgebracht ist. Es ist also bei verschiedenen Einsatzzwecken gar nicht notwendig, die ganze Unterseite der Unterlegscheibe entsprechend zu beschichten, um die notwendige Reibung zu erzielen. In diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft, daß mehrere parallel zueinander verlaufende Streifen einer Beschichtung vorgesehen sind. Je nach dem zu verwendenden Ausgangsmaterial für die Beschichtung kann dies aus ferti­ gungstechnischen Gründen oder aus Sicht der sparsamen Verwendung dieses Beschichtungsmate­ rials von Vorteil sein.
Eine zweckmäßige Variante sieht vor, daß ein vorzugsweise umfangsgeschlossener Randstreifen an der Unterseite der Unterlegscheibe eine Beschichtung aufweist. Bei speziellen Einsatzfällen wird es also genügen, wenn gerade der Randbereich der Unterlegscheibe, welcher ja den besonderen An­ preßdruck gegen die Dachbahn ausübt, für sich allein die Zugkräfte quer zur Schraubachse auf­ nimmt.
Beim Setzvorgang ist es sinnvoll, wenn nicht die gesamte Unterseite der Unterlegscheibe mit der Be­ schichtung versehen ist. Es wird daher vorgeschlagen, daß der außerhalb des kegelstumpfartigen, die mittige Öffnung aufweisenden Abschnittes liegende Bereich der Unterlegscheibe mit einer Be­ schichtung versehen ist. Der kegelstumpfartige Abschnitt der Unterlegscheibe, welcher an der Ober­ seite zur Aufnahme des Schraubenkopfes dient, ist also an der Unterseite beschichtungsfrei. Dieser Abschnitt der Unterlegscheibe kann daher relativ einfach an der Oberseite der Dachbahn eindrücken bzw. sich in diese versenken, weil gerade in diesem Bereich keine Reibungskräfte zwischen der Un­ terlegscheibe und der Dachbahn entstehen.
Es sind eine Reihe von Ausführungsmöglichkeiten für diese reibungserhöhende Beschichtung denk­ bar. Eine vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, daß auf der Unterseite der Unterlegscheibe eine Gum­ mischicht, ein Haftbelag, ein Textilgewebe bzw. -gewirke oder dgl. aufgeklebt, aufvulkanisiert oder aufkaschiert ist.
Dies ist sowohl von der Aufbringung als auch von der Wirksamkeit her eine optimale Lösung. Eine andere Variante sieht vor, daß die Beschichtung mit Korund, Schleifmittel, Quarzsand oder derglei­ chen versehen ist. Dadurch ist eine entsprechende reibungserhöhende Beschichtung mit rauher Oberfläche gegeben, welche für die darunterliegende Dachbahn einen besonderen Halt bildet.
Ein anderer Vorschlag geht dahin, daß die Beschichtung in Form eines Schleif- oder Schmirgelpa­ piers oder -leinens auf der Unterseite der Unterlegscheibe befestigt ist. Es ist dadurch möglich, ein fertiges Produkt als reibungserhöhende Beschichtung einzusetzen, welches lediglich noch entspre­ chend an der Unterseite der Unterlegscheibe zu befestigen, beispielsweise zu verkleben ist.
Eine weitere Möglichkeit liegt darin, daß auf der Unterseite der Unterlegscheibe eine harzartige Mi­ schung aufgestrichen ist, in welche nach dem Erhärten derselben fixierte Sandkörner eingestreut sind. Die ist praktisch eine ähnliche Lösung wie bei der Anwendung von Schmirgelpapier oder -lei­ nen, wobei jedoch die Aufbringungsart eine andere ist.
Ferner wäre es denkbar, daß auf der Unterseite der Unterlegscheibe als Beschichtung ein bei Wär­ meeinwirkung klebrig werdender oder nach einmaliger Erwärmung erhärtender Klebstoff aufgetragen ist. Bei einer solchen Ausführungsvariante ist es dann möglich, daß sich die großflächige Unterleg­ scheibe praktisch von allein fest mit der Oberfläche der Dachbahn verbindet, so daß sich eine groß­ flächige völlige gegenseitige Befestigung ergibt und aus der reibungserhöhenden Beschichtung prak­ tisch eine gegenseitige Verbindung zustandegekommen ist.
Eine weitere Variante sieht vor, daß die Beschichtung in Form einer Schaumstoffschicht ausgebildet ist. Eine solche relativ dünne Schaumstoffschicht bildet ebenso eine entsprechende Reibungserhö­ hung zwischen der Unterseite der Unterlegscheibe und der Dachbahn, wobei jedoch darauf zu ach­ ten ist, daß diese Schaumstoffschicht nicht zu dick wird, da dann die Gefahr des federnden Nachge­ bens vorhanden wäre.
Allein von der Herstellung der Unterlegscheibe her gesehen ist es vorteilhaft, wenn diese aus einem flächigen Vormaterial mit reibungserhöhender Beschichtung in einem Stanz- und Formvorgang her­ gestellt ist. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, eine solche Beschichtung großflächig auf das flä­ chenartige Vormaterial aufzutragen, so daß dann in einem Arbeitsgang die fertig beschichteten Un­ terlegscheiben hergestellt werden können.
Weitere erfindungsgemäße Merkmale und besondere Vorteile werden in der nachstehenden Be­ schreibung anhand der Zeichnungen noch näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch ein Einsatzbeispiel einer großflächigen Unterlegscheibe bei der Befesti­ gung von Isolationsschichten und Dachbahnen;
Fig. 2 den gleichen Einsatzfall wie in Fig. 1, wobei jedoch entsprechende Kräfte auf die Dachbahn einwirken;
Fig. 3 eine Ansicht der Unterlegscheibe von unten;
Fig. 4 eine Seitenansicht der Längsseite der Unterlegscheibe;
Fig. 5 eine Seitenansicht der Schmalseite der Unterlegscheibe;
Fig. 6 und Fig. 7 zwei Ausführungsbeispiele von Unterlegscheiben jeweils in einer Ansicht von un­ ten.
Eine großflächige Unterlegscheibe 1 wird zur Befestigung einer Isolationsschicht 2 und einer diese abdeckenden Dachbahn 3 an einem festen Unterbau 4 eingesetzt. In eine mittige Öffnung 5 wird ein Befestiger 6 eingeführt, der in diesem Falle als Schraube ausgebildet ist. Die Befestigung der Dach­ bahn 3 erfolgt jeweils an einem Randbereich 7, wobei der Randbereich 8 einer darauffolgenden Dachbahn 3′ die Verschraubungsstellen überdeckt. Die Dachbahnen 3 und 3′ werden dann im Be­ reich 9 miteinander verklebt bzw. verschweißt. Die Befestigung selbst ist dadurch in einen Bereich gelangt, welcher gegenüber außen hin abgedichtet ist.
Wenn nun, wie dies der Fig. 2 entnommen werden kann, die Dachbahnen 3, 3′ durch in Pfeilrich­ tung 10 wirkende Sogkräfte nach oben gezogen werden, dann wirken entsprechende Kräfte auf die Verschraubung und insbesondere auch auf die Unterlegscheibe 1 ein. Der im Bild rechte Bereich der Unterlegscheibe 1 wird in Pfeilrichtung 11 nach oben gezogen, wogegen der im Zeichnungsblatt lin­ ke Bereich der Unterlegscheibe 1 in Pfeilrichtung 12 nach unten gedrückt wird. Es soll nun dieser Randbereich der Dachbahn 3 bei einem solchen extremen Kräfteanfall sicher unter der Unterleg­ scheibe 1 gehalten werden. Zu diesem Zweck bedarf es einer besonderen Ausbildung der Unterseite der Unterlegscheibe 1, wie dies anhand der Fig. 3-7 noch näher erläutert wird.
Die Unterlegscheibe 1 ist mit einer reibungserhöhenden Beschichtung 13 versehen, wobei also allein durch diese zwischen der Unterseite der Unterlegscheibe 1 und der Oberfläche der Dachbahn 3 er­ zielte Reibungskraft verhindert wird, daß die Dachbahn 3 bei entsprechender Sogbelastung in Pfeil­ richtung 10 unter der Unterlegscheibe 1 herausgezogen wird. Es genügt also, wenn zwischen der Unterseite der Unterlegscheibe 1 und der Dachbahn 3 ein entsprechend hoher Reibungskoeffizient aufgebaut wird.
Die Beschichtung 13 kann vollflächig auf der Unterseite der Unterlegscheibe 1 aufgebracht sein, was insbesondere dann der Fall sein wird, wenn die Unterlegscheibe 1 aus einem flächigen Vorma­ terial in einem Stanz- und Formvorgang hergestellt wird. Dieses flächige Vormaterial ist dann bereits mit der reibungserhöhenden Beschichtung versehen. Natürlich ist es auch denkbar, bei einem flächi­ gen Vormaterial nur entsprechende Abschnitte, vorberechnet auf die auszustanzenden Formen der Unterlegscheiben, zu beschichten, so daß die Beschichtung nur auf einem Teil der Oberfläche der Unterseite der Unterlegscheibe 1 aufgebracht ist.
Eine solche Ausführung ist den Fig. 3-5 zu entnehmen. Die Beschichtung 13 ist hier lediglich im flachen Bereich der Unterlegscheibe 1 aufgebracht, wogegen der kegelstumpfartige, die mittige Öff­ nung 5 aufweisende Abschnitt 14 der Unterlegscheibe 1 beschichtungsfrei ist. Es hat sich bei der Montage der Unterlegscheiben gezeigt, daß ein beschichtungsfreier Abschnitt 14 wesentlich leichter gesetzt werden kann, da eben gerade in diesem Bereich, welcher sich in das Material der Dachbahn hineindrücken muß, eine reibungserhöhende Beschichtung nicht gefragt ist. Der Abschnitt 14 kann sich wesentlich besser versenken, wenn hier auf eine Reibungserhöhung verzichtet wird. Der rund­ herum vorgesehene großflächige Bereich mit der Beschichtung 13 reicht aus, um entsprechende Rei­ bungskräfte aufzubauen. Weitere Varianten, lediglich abschnittweise eine Beschichtung 13 vorzuse­ hen, sind den Fig. 6 und 7 zu entnehmen. Bei der Ausführung nach Fig. 6 ist ein vorzugsweise um­ fangsgeschlossener Randstreifen an der Unterseite der Unterlegscheibe 1 mit einer Beschichtung 13 versehen. Es ist daher gerade jener Bereich mit einer reibungserhöhenden Beschichtung 13 verse­ hen, welcher bei einer Zugbelastung unterhalb der Unterlegscheibe die größten Kräfte übernehmen muß.
Die Variante gemäß Fig. 7 sieht vor, daß mehrere, parallel zueinander verlaufende Streifen einer Be­ schichtung 13 vorgesehen sind. Diese Streifen verlaufen bei der gezeigten Ausbildung diagonal bzw. spitzwinklig zu den Längsseitenkanten. Die Anordnung dieser die Beschichtung 13 aufweisenden Streifen kann natürlich je nach Einsatzzweck und je nach der notwendigen, aufzubringenden Rei­ bungskraft verschieden sein.
Im Rahmen der Erfindung wäre es natürlich auch denkbar, die Beschichtung 13 punktförmig bzw. in einer beliebigen Musterung an der Unterseite der Unterlegscheibe 1 vorzusehen.
Vom Material her gesehen sind für die Beschichtung 13 verschiedene Varianten möglich. So wäre es denkbar, eine Gummischicht aufzukleben oder aufzuvulkanisieren oder ein Textilgewebe bzw. -ge­ wirke aufzukaschieren. Eine andere Möglichkeit liegt darin, eine Beschichtung mit Korund, Schleif­ mittel, Quarzsand oder dergleichen vorzusehen. Auch die Anordnung eines Schleifpapiers oder -lei­ nens oder eines entsprechenden Schmirgelpapiers oder -leinens ist möglich. Die Aufbringung der Beschichtung 13 ist auf verschiedene Art und Weise möglich. Entweder in einer großflächigen Auf­ bringung auf einem Vormaterial und durch nachträgliches Stanzen und Verformen der Unterlegschei­ be oder aber durch Aufbringen auf den einzelnen, bereits fertig gestanzten Unterlegscheiben.
Eine Möglichkeit bietet sich an, indem auf die Unterseite der Unterlegscheiben oder aber auf ein ent­ sprechendes Vormaterial eine harzhartige Mischung aufgestrichen wird, in welche Sandkörner einge­ streut werden. Nach dem Erhärten der harzartigen Mischung ist dann an der Unterseite der Unterleg­ scheibe wiederum eine Art Schmirgelpapier oder Schleifleinen vorhanden.
Eine weitere Variante sieht vor, auf der Unterseite der Unterlegscheibe 1 eine Beschichtung 13 in Form eines Klebstoffes aufzubringen, welcher bei Wärmeeinwirkung klebrig wird oder nach einmali­ ger Erwärmung erhärtet. Dadurch könnte praktisch beim Setzvorgang oder aber auch bei der ersten Wärmeeinstrahlung durch die Sonnenenergie eine feste und unlösbare Verbindung zwischen der Oberseite der Dachbahn und der Unterseite der Unterlegscheibe erreicht werden. In diesem Zusam­ menhang wäre es auch möglich, sowohl an der Unterseite als auch an der Oberseite der Unterleg­ scheibe einen solchen Klebstoff als Beschichtung aufzutragen, um dadurch zusätzlich auch die oben aufliegende Dachbahn 3′ gemäß den Fig. 1 und 2 mit der Unterlegscheibe fest zu verbinden.
Die Aufzählung der Ausbildungen der Beschichtung 13 ist natürlich nicht vollständig. Denkbar wäre es auch, z. B. eine Schaumstoffschicht aufzubringen oder aber Beschichtungen aus anderen Materia­ lien oder Materialgemischen. Es muß dabei lediglich immer beachtet werden, daß es eine im Zusam­ menwirken mit einer Dachbahn reibungserhöhende Beschichtung sein muß.
Die Maßnahmen gemäß der vorliegenden Erfindung sind nicht nur auf Unterlegscheiben aus Metall, sondern auch bei Unterlegscheiben aus Kunststoff anwendbar.
Die erfindungsgemäßen Maßnahmen sind in gleicher Weise einsetzbar, ob nun eine Dachbahn direkt oder aber unter Zwischenschaltung einer Isolationsschicht mit dem Unterbau verbunden werden soll. In beiden Fällen treten bei starkem Wind in analoger Weise entsprechende Kräfte durch die Sogbelastung auf, und es ist in beiden Fällen die Gefahr gegeben, daß die Dachbahn unter der Un­ terlegscheibe herausgerissen wird, wenn keine genügende Krafteinwirkung zwischen der Unterleg­ scheibe und der Dachbahn vorhanden ist.

Claims (12)

1. Großflächige Unterlegscheibe mit einer mittigen Öffnung zum Einsetzen eines Befestigers für die Befestigung einer Dachbahn und gegebenenfalls einer Isolationsschicht auf einem Unterbau, da­ durch gekennzeichnet, daß die Unterseite der Unterlegscheibe (1) mit einer reibungserhöhenden Beschichtung (13) versehen ist.
2. Unterlegscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung (13) auf ei­ nem Teil der Oberfläche der Unterseite der Unterlegscheibe (1) aufgebracht ist.
3. Unterlegscheibe nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere parallel zueinander verlaufende Streifen einer Beschichtung (13) vorgesehen sind.
4. Unterlegscheibe nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein vorzugsweise umfangsgeschlossener Randstreifen an der Unterseite der Unterlegscheibe (1) eine Beschich­ tung (13) aufweist.
5. Unterlegscheibe nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der außerhalb des kegelstumpfartigen, die mittige Öffnung (5) aufweisenden Abschnittes (14) liegende flache Bereich der Unterlegscheibe (1) mit einer Beschichtung (13) versehen ist.
6. Unterlegscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Unterseite der Unter­ legscheibe (1) eine Gummischicht ein Haftbelag, ein Textilgewebe bzw. -gewirke oder dgl. auf­ geklebt, aufvulkanisiert oder aufkaschiert ist.
7. Unterlegscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung (13) mit Ko­ rund, Schleifmittel, Quarzsand oder dergleichen versehen ist.
8. Unterlegscheibe nach den Ansprüchen 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschich­ tung (13) in Form eines Schleif- oder Schmirgelpapiers oder -leinens auf der Unterseite der Un­ terlegscheibe (1) befestigt ist.
9. Unterlegscheibe nach den Ansprüchen 1, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Unter­ seite der Unterlegscheibe (1) eine harzartige Mischung aufgestrichen ist, in welche nach dem Er­ härten derselben fixierte Sandkörner eingestreut sind.
10. Unterlegscheibe nach den Ansprüchen 1, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Unter­ seite der Unterlegscheibe (1) als Beschichtung (13) ein bei Wärmeeinwirkung klebrig werdender oder nach einmaliger Erwärmung erhärtender Klebstoff aufgetragen ist.
11. Unterlegscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung (13) in Form einer Schaumstoffschicht ausgebildet ist.
12. Unterlegscheibe nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß diese aus einem flächigen Vormaterial mit reibungserhöhender Beschichtung (13) in einem Stanz- und Formvorgang hergestellt ist.
DE19934339760 1993-11-22 1993-11-22 Großflächige Unterlegscheibe Withdrawn DE4339760A1 (de)

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