DE4339760A1 - Großflächige Unterlegscheibe - Google Patents
Großflächige UnterlegscheibeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine großflächige Unterlegscheibe mit einer mittigen Öffnung zum Einsetzen ei
nes Befestigers für die Befestigung einer Dachbahn und gegebenenfalls einer Isolationsschicht auf
einem Unterbau.
Solche Unterlegscheiben werden in der Regel bei der Befestigung ein- oder mehrschichtiger Dach
bahnen und/oder einer Isolierschicht auf einem festen Unterbau eingesetzt. Um eine entsprechende
Halterung der abdeckenden Dachbahn zu erzielen, ist schon mehrfach versucht worden, an der Un
terseite großflächiger Unterlegscheiben in Befestigungsrichtung weisende Spitzen oder Zacken vor
zusehen, welche in die Dachbahn eingreifen. Zwischen den Dachbahnen und der Unterseite der Un
terlegscheiben entstehen relativ hohe Kräfte, und zwar insbesondere dann, wenn durch entspre
chende Sogbelastung auf die Dachbahn starke Kräfte entstehen, welche versuchen, die Dachbahn
unter dem Befestiger bzw. unter der Unterlegscheibe herauszuziehen.
Wenn nun einfach aus einer metallenen Unterlegscheibe Zacken aus dem vollen Material herausge
trennt und nach unten gebogen werden, dann bilden sich schneidenartige Spitzen, welche sich beim
Verschraubvorgang in die Dachbahn eingraben (z. B. US-A-4 763 456 und US-A-4 787 188).
Es sind auch schon aus Kunststoff gefertigte Unterlegscheiben bekannt (z. B. US-A-4 726 164,
US-A-5 069 589 und US-A-4 987 714), bei welchen in Befestigungsrichtung weisende Spitzen vor
gesehen sind. Diese Unterlegscheiben sind kreisförmig ausgebildet und weisen an ihrem Umfang
entsprechend verteilt Spitzen auf, welche einen relativ großen spitzen Winkel haben und daher als
relativ stumpf bezeichnet werden können. Ein besonderes Problem ergibt sich insbesondere dann,
wenn auf die Dachbahn Zugbelastungen quer zur Schraubachse auftreten. Infolge der entweder
schneidenartig ausgeführten oder relativ stumpfen Spitzen ist die Rückhaltekraft der Unterlegscheibe
gegenüber der Dachbahn zu gering, so daß die jeweils am Randbereich befestigte Dachbahn unter
der Unterlegscheibe herausgerissen wird.
Die vorliegende Erfindung hat sich daher zur Aufgabe gestellt, die gegenseitige Reibungskraft zwi
schen der Dachbahn und der Unterseite der Unterlegscheibe wesentlich zu erhöhen, ohne daß dabei
Spitzen oder Zacken vorgesehen werden müssen, welche unter Umständen die Dachbahn beschädi
gen können.
Erfindungsgemäß gelingt dies dadurch, daß die Unterseite der Unterlegscheibe mit einer reibungser
höhenden Beschichtung versehen ist.
Es wird also allein durch die Erhöhung der Reibung zwischen der Unterseite der Unterlegscheibe und
der Dachbahn eine entsprechende Rückhaltekraft geschaffen, ohne daß es dabei zu einem Eingriff
von Spitzen oder Zacken in die Dachbahn kommen muß. Allein durch die aneinander anliegenden
Oberflächen der Unterlegscheibe und der Dachbahn wird eine so hohe Reibungskraft erzielt, daß
dies auch bei entsprechender Sogbelastung auf die Dachbahn eine ausreichende Befestigung dar
stellt. Es kann daher nur durch die gegenseitige Reibung zwischen den beiden einander zugewand
ten Oberflächen verhindert werden, daß die Dachbahn bei einer entsprechenden Belastung unter
dem Befestiger bzw. unter der Unterlegscheibe herausgezogen wird. Dabei ist ein Aufreißen bzw.
Einreißen der Dachbahn ausgeschlossen, da keine die Dachbahn verletzenden bzw. in diese ein
schneidenden Zacken oder Spitzen vorhanden sind.
Je nach dem besonderen Einsatzzweck und den Gegebenheiten ist es möglich, daß die Beschich
tung auf einem Teil der Oberfläche der Unterseite der Unterlegscheibe aufgebracht ist. Es ist also
bei verschiedenen Einsatzzwecken gar nicht notwendig, die ganze Unterseite der Unterlegscheibe
entsprechend zu beschichten, um die notwendige Reibung zu erzielen. In diesem Zusammenhang ist
es vorteilhaft, daß mehrere parallel zueinander verlaufende Streifen einer Beschichtung vorgesehen
sind. Je nach dem zu verwendenden Ausgangsmaterial für die Beschichtung kann dies aus ferti
gungstechnischen Gründen oder aus Sicht der sparsamen Verwendung dieses Beschichtungsmate
rials von Vorteil sein.
Eine zweckmäßige Variante sieht vor, daß ein vorzugsweise umfangsgeschlossener Randstreifen an
der Unterseite der Unterlegscheibe eine Beschichtung aufweist. Bei speziellen Einsatzfällen wird es
also genügen, wenn gerade der Randbereich der Unterlegscheibe, welcher ja den besonderen An
preßdruck gegen die Dachbahn ausübt, für sich allein die Zugkräfte quer zur Schraubachse auf
nimmt.
Beim Setzvorgang ist es sinnvoll, wenn nicht die gesamte Unterseite der Unterlegscheibe mit der Be
schichtung versehen ist. Es wird daher vorgeschlagen, daß der außerhalb des kegelstumpfartigen,
die mittige Öffnung aufweisenden Abschnittes liegende Bereich der Unterlegscheibe mit einer Be
schichtung versehen ist. Der kegelstumpfartige Abschnitt der Unterlegscheibe, welcher an der Ober
seite zur Aufnahme des Schraubenkopfes dient, ist also an der Unterseite beschichtungsfrei. Dieser
Abschnitt der Unterlegscheibe kann daher relativ einfach an der Oberseite der Dachbahn eindrücken
bzw. sich in diese versenken, weil gerade in diesem Bereich keine Reibungskräfte zwischen der Un
terlegscheibe und der Dachbahn entstehen.
Es sind eine Reihe von Ausführungsmöglichkeiten für diese reibungserhöhende Beschichtung denk
bar. Eine vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, daß auf der Unterseite der Unterlegscheibe eine Gum
mischicht, ein Haftbelag, ein Textilgewebe bzw. -gewirke oder dgl. aufgeklebt, aufvulkanisiert oder
aufkaschiert ist.
Dies ist sowohl von der Aufbringung als auch von der Wirksamkeit her eine optimale Lösung. Eine
andere Variante sieht vor, daß die Beschichtung mit Korund, Schleifmittel, Quarzsand oder derglei
chen versehen ist. Dadurch ist eine entsprechende reibungserhöhende Beschichtung mit rauher
Oberfläche gegeben, welche für die darunterliegende Dachbahn einen besonderen Halt bildet.
Ein anderer Vorschlag geht dahin, daß die Beschichtung in Form eines Schleif- oder Schmirgelpa
piers oder -leinens auf der Unterseite der Unterlegscheibe befestigt ist. Es ist dadurch möglich, ein
fertiges Produkt als reibungserhöhende Beschichtung einzusetzen, welches lediglich noch entspre
chend an der Unterseite der Unterlegscheibe zu befestigen, beispielsweise zu verkleben ist.
Eine weitere Möglichkeit liegt darin, daß auf der Unterseite der Unterlegscheibe eine harzartige Mi
schung aufgestrichen ist, in welche nach dem Erhärten derselben fixierte Sandkörner eingestreut
sind. Die ist praktisch eine ähnliche Lösung wie bei der Anwendung von Schmirgelpapier oder -lei
nen, wobei jedoch die Aufbringungsart eine andere ist.
Ferner wäre es denkbar, daß auf der Unterseite der Unterlegscheibe als Beschichtung ein bei Wär
meeinwirkung klebrig werdender oder nach einmaliger Erwärmung erhärtender Klebstoff aufgetragen
ist. Bei einer solchen Ausführungsvariante ist es dann möglich, daß sich die großflächige Unterleg
scheibe praktisch von allein fest mit der Oberfläche der Dachbahn verbindet, so daß sich eine groß
flächige völlige gegenseitige Befestigung ergibt und aus der reibungserhöhenden Beschichtung prak
tisch eine gegenseitige Verbindung zustandegekommen ist.
Eine weitere Variante sieht vor, daß die Beschichtung in Form einer Schaumstoffschicht ausgebildet
ist. Eine solche relativ dünne Schaumstoffschicht bildet ebenso eine entsprechende Reibungserhö
hung zwischen der Unterseite der Unterlegscheibe und der Dachbahn, wobei jedoch darauf zu ach
ten ist, daß diese Schaumstoffschicht nicht zu dick wird, da dann die Gefahr des federnden Nachge
bens vorhanden wäre.
Allein von der Herstellung der Unterlegscheibe her gesehen ist es vorteilhaft, wenn diese aus einem
flächigen Vormaterial mit reibungserhöhender Beschichtung in einem Stanz- und Formvorgang her
gestellt ist. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, eine solche Beschichtung großflächig auf das flä
chenartige Vormaterial aufzutragen, so daß dann in einem Arbeitsgang die fertig beschichteten Un
terlegscheiben hergestellt werden können.
Weitere erfindungsgemäße Merkmale und besondere Vorteile werden in der nachstehenden Be
schreibung anhand der Zeichnungen noch näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch ein Einsatzbeispiel einer großflächigen Unterlegscheibe bei der Befesti
gung von Isolationsschichten und Dachbahnen;
Fig. 2 den gleichen Einsatzfall wie in Fig. 1, wobei jedoch entsprechende Kräfte auf die Dachbahn
einwirken;
Fig. 3 eine Ansicht der Unterlegscheibe von unten;
Fig. 4 eine Seitenansicht der Längsseite der Unterlegscheibe;
Fig. 5 eine Seitenansicht der Schmalseite der Unterlegscheibe;
Fig. 6 und Fig. 7 zwei Ausführungsbeispiele von Unterlegscheiben jeweils in einer Ansicht von un
ten.
Eine großflächige Unterlegscheibe 1 wird zur Befestigung einer Isolationsschicht 2 und einer diese
abdeckenden Dachbahn 3 an einem festen Unterbau 4 eingesetzt. In eine mittige Öffnung 5 wird ein
Befestiger 6 eingeführt, der in diesem Falle als Schraube ausgebildet ist. Die Befestigung der Dach
bahn 3 erfolgt jeweils an einem Randbereich 7, wobei der Randbereich 8 einer darauffolgenden
Dachbahn 3′ die Verschraubungsstellen überdeckt. Die Dachbahnen 3 und 3′ werden dann im Be
reich 9 miteinander verklebt bzw. verschweißt. Die Befestigung selbst ist dadurch in einen Bereich
gelangt, welcher gegenüber außen hin abgedichtet ist.
Wenn nun, wie dies der Fig. 2 entnommen werden kann, die Dachbahnen 3, 3′ durch in Pfeilrich
tung 10 wirkende Sogkräfte nach oben gezogen werden, dann wirken entsprechende Kräfte auf die
Verschraubung und insbesondere auch auf die Unterlegscheibe 1 ein. Der im Bild rechte Bereich der
Unterlegscheibe 1 wird in Pfeilrichtung 11 nach oben gezogen, wogegen der im Zeichnungsblatt lin
ke Bereich der Unterlegscheibe 1 in Pfeilrichtung 12 nach unten gedrückt wird. Es soll nun dieser
Randbereich der Dachbahn 3 bei einem solchen extremen Kräfteanfall sicher unter der Unterleg
scheibe 1 gehalten werden. Zu diesem Zweck bedarf es einer besonderen Ausbildung der Unterseite
der Unterlegscheibe 1, wie dies anhand der Fig. 3-7 noch näher erläutert wird.
Die Unterlegscheibe 1 ist mit einer reibungserhöhenden Beschichtung 13 versehen, wobei also allein
durch diese zwischen der Unterseite der Unterlegscheibe 1 und der Oberfläche der Dachbahn 3 er
zielte Reibungskraft verhindert wird, daß die Dachbahn 3 bei entsprechender Sogbelastung in Pfeil
richtung 10 unter der Unterlegscheibe 1 herausgezogen wird. Es genügt also, wenn zwischen der
Unterseite der Unterlegscheibe 1 und der Dachbahn 3 ein entsprechend hoher Reibungskoeffizient
aufgebaut wird.
Die Beschichtung 13 kann vollflächig auf der Unterseite der Unterlegscheibe 1 aufgebracht sein,
was insbesondere dann der Fall sein wird, wenn die Unterlegscheibe 1 aus einem flächigen Vorma
terial in einem Stanz- und Formvorgang hergestellt wird. Dieses flächige Vormaterial ist dann bereits
mit der reibungserhöhenden Beschichtung versehen. Natürlich ist es auch denkbar, bei einem flächi
gen Vormaterial nur entsprechende Abschnitte, vorberechnet auf die auszustanzenden Formen der
Unterlegscheiben, zu beschichten, so daß die Beschichtung nur auf einem Teil der Oberfläche der
Unterseite der Unterlegscheibe 1 aufgebracht ist.
Eine solche Ausführung ist den Fig. 3-5 zu entnehmen. Die Beschichtung 13 ist hier lediglich im
flachen Bereich der Unterlegscheibe 1 aufgebracht, wogegen der kegelstumpfartige, die mittige Öff
nung 5 aufweisende Abschnitt 14 der Unterlegscheibe 1 beschichtungsfrei ist. Es hat sich bei der
Montage der Unterlegscheiben gezeigt, daß ein beschichtungsfreier Abschnitt 14 wesentlich leichter
gesetzt werden kann, da eben gerade in diesem Bereich, welcher sich in das Material der Dachbahn
hineindrücken muß, eine reibungserhöhende Beschichtung nicht gefragt ist. Der Abschnitt 14 kann
sich wesentlich besser versenken, wenn hier auf eine Reibungserhöhung verzichtet wird. Der rund
herum vorgesehene großflächige Bereich mit der Beschichtung 13 reicht aus, um entsprechende Rei
bungskräfte aufzubauen. Weitere Varianten, lediglich abschnittweise eine Beschichtung 13 vorzuse
hen, sind den Fig. 6 und 7 zu entnehmen. Bei der Ausführung nach Fig. 6 ist ein vorzugsweise um
fangsgeschlossener Randstreifen an der Unterseite der Unterlegscheibe 1 mit einer Beschichtung 13
versehen. Es ist daher gerade jener Bereich mit einer reibungserhöhenden Beschichtung 13 verse
hen, welcher bei einer Zugbelastung unterhalb der Unterlegscheibe die größten Kräfte übernehmen
muß.
Die Variante gemäß Fig. 7 sieht vor, daß mehrere, parallel zueinander verlaufende Streifen einer Be
schichtung 13 vorgesehen sind. Diese Streifen verlaufen bei der gezeigten Ausbildung diagonal bzw.
spitzwinklig zu den Längsseitenkanten. Die Anordnung dieser die Beschichtung 13 aufweisenden
Streifen kann natürlich je nach Einsatzzweck und je nach der notwendigen, aufzubringenden Rei
bungskraft verschieden sein.
Im Rahmen der Erfindung wäre es natürlich auch denkbar, die Beschichtung 13 punktförmig bzw. in
einer beliebigen Musterung an der Unterseite der Unterlegscheibe 1 vorzusehen.
Vom Material her gesehen sind für die Beschichtung 13 verschiedene Varianten möglich. So wäre es
denkbar, eine Gummischicht aufzukleben oder aufzuvulkanisieren oder ein Textilgewebe bzw. -ge
wirke aufzukaschieren. Eine andere Möglichkeit liegt darin, eine Beschichtung mit Korund, Schleif
mittel, Quarzsand oder dergleichen vorzusehen. Auch die Anordnung eines Schleifpapiers oder -lei
nens oder eines entsprechenden Schmirgelpapiers oder -leinens ist möglich. Die Aufbringung der
Beschichtung 13 ist auf verschiedene Art und Weise möglich. Entweder in einer großflächigen Auf
bringung auf einem Vormaterial und durch nachträgliches Stanzen und Verformen der Unterlegschei
be oder aber durch Aufbringen auf den einzelnen, bereits fertig gestanzten Unterlegscheiben.
Eine Möglichkeit bietet sich an, indem auf die Unterseite der Unterlegscheiben oder aber auf ein ent
sprechendes Vormaterial eine harzhartige Mischung aufgestrichen wird, in welche Sandkörner einge
streut werden. Nach dem Erhärten der harzartigen Mischung ist dann an der Unterseite der Unterleg
scheibe wiederum eine Art Schmirgelpapier oder Schleifleinen vorhanden.
Eine weitere Variante sieht vor, auf der Unterseite der Unterlegscheibe 1 eine Beschichtung 13 in
Form eines Klebstoffes aufzubringen, welcher bei Wärmeeinwirkung klebrig wird oder nach einmali
ger Erwärmung erhärtet. Dadurch könnte praktisch beim Setzvorgang oder aber auch bei der ersten
Wärmeeinstrahlung durch die Sonnenenergie eine feste und unlösbare Verbindung zwischen der
Oberseite der Dachbahn und der Unterseite der Unterlegscheibe erreicht werden. In diesem Zusam
menhang wäre es auch möglich, sowohl an der Unterseite als auch an der Oberseite der Unterleg
scheibe einen solchen Klebstoff als Beschichtung aufzutragen, um dadurch zusätzlich auch die oben
aufliegende Dachbahn 3′ gemäß den Fig. 1 und 2 mit der Unterlegscheibe fest zu verbinden.
Die Aufzählung der Ausbildungen der Beschichtung 13 ist natürlich nicht vollständig. Denkbar wäre
es auch, z. B. eine Schaumstoffschicht aufzubringen oder aber Beschichtungen aus anderen Materia
lien oder Materialgemischen. Es muß dabei lediglich immer beachtet werden, daß es eine im Zusam
menwirken mit einer Dachbahn reibungserhöhende Beschichtung sein muß.
Die Maßnahmen gemäß der vorliegenden Erfindung sind nicht nur auf Unterlegscheiben aus Metall,
sondern auch bei Unterlegscheiben aus Kunststoff anwendbar.
Die erfindungsgemäßen Maßnahmen sind in gleicher Weise einsetzbar, ob nun eine Dachbahn direkt
oder aber unter Zwischenschaltung einer Isolationsschicht mit dem Unterbau verbunden werden
soll. In beiden Fällen treten bei starkem Wind in analoger Weise entsprechende Kräfte durch die
Sogbelastung auf, und es ist in beiden Fällen die Gefahr gegeben, daß die Dachbahn unter der Un
terlegscheibe herausgerissen wird, wenn keine genügende Krafteinwirkung zwischen der Unterleg
scheibe und der Dachbahn vorhanden ist.
Claims (12)
1. Großflächige Unterlegscheibe mit einer mittigen Öffnung zum Einsetzen eines Befestigers für die
Befestigung einer Dachbahn und gegebenenfalls einer Isolationsschicht auf einem Unterbau, da
durch gekennzeichnet, daß die Unterseite der Unterlegscheibe (1) mit einer reibungserhöhenden
Beschichtung (13) versehen ist.
2. Unterlegscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung (13) auf ei
nem Teil der Oberfläche der Unterseite der Unterlegscheibe (1) aufgebracht ist.
3. Unterlegscheibe nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere parallel
zueinander verlaufende Streifen einer Beschichtung (13) vorgesehen sind.
4. Unterlegscheibe nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein vorzugsweise
umfangsgeschlossener Randstreifen an der Unterseite der Unterlegscheibe (1) eine Beschich
tung (13) aufweist.
5. Unterlegscheibe nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der außerhalb
des kegelstumpfartigen, die mittige Öffnung (5) aufweisenden Abschnittes (14) liegende flache
Bereich der Unterlegscheibe (1) mit einer Beschichtung (13) versehen ist.
6. Unterlegscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Unterseite der Unter
legscheibe (1) eine Gummischicht ein Haftbelag, ein Textilgewebe bzw. -gewirke oder dgl. auf
geklebt, aufvulkanisiert oder aufkaschiert ist.
7. Unterlegscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung (13) mit Ko
rund, Schleifmittel, Quarzsand oder dergleichen versehen ist.
8. Unterlegscheibe nach den Ansprüchen 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschich
tung (13) in Form eines Schleif- oder Schmirgelpapiers oder -leinens auf der Unterseite der Un
terlegscheibe (1) befestigt ist.
9. Unterlegscheibe nach den Ansprüchen 1, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Unter
seite der Unterlegscheibe (1) eine harzartige Mischung aufgestrichen ist, in welche nach dem Er
härten derselben fixierte Sandkörner eingestreut sind.
10. Unterlegscheibe nach den Ansprüchen 1, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Unter
seite der Unterlegscheibe (1) als Beschichtung (13) ein bei Wärmeeinwirkung klebrig werdender
oder nach einmaliger Erwärmung erhärtender Klebstoff aufgetragen ist.
11. Unterlegscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung (13) in Form
einer Schaumstoffschicht ausgebildet ist.
12. Unterlegscheibe nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß diese aus einem flächigen Vormaterial mit reibungserhöhender Beschichtung (13) in einem
Stanz- und Formvorgang hergestellt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934339760 DE4339760A1 (de) | 1993-11-22 | 1993-11-22 | Großflächige Unterlegscheibe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934339760 DE4339760A1 (de) | 1993-11-22 | 1993-11-22 | Großflächige Unterlegscheibe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4339760A1 true DE4339760A1 (de) | 1995-05-24 |
Family
ID=6503143
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934339760 Withdrawn DE4339760A1 (de) | 1993-11-22 | 1993-11-22 | Großflächige Unterlegscheibe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4339760A1 (de) |
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1993
- 1993-11-22 DE DE19934339760 patent/DE4339760A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8130 | Withdrawal |