DE4334519A1 - Senkrechte Markise zur Fensterabdeckung - Google Patents
Senkrechte Markise zur FensterabdeckungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine senkrechte Markise, auch Marki
solette genannt, insbesondere zur außenseitigen Fensterab
deckung, entsprechend den Merkmalen des Oberbegriffs des
Anspruches 1.
Es ist Stand der Technik, mittels eines Umlenkrohres und
einer drehbar gelagerten, ausschwenkbaren Vorrichtung ein
Markisentuch in der Art an der Außenseite eines Fensters
entlangzuführen, daß das Markisentuch im Bereich oberhalb
des Umlenkrohres in etwa parallel und unterhalb davon mit
einem variierbaren Winkel zum Fenster geführt ist. Damit ist
ein Sicht- und Sonnenschutz gewährleistet; durch das im
unteren Bereich seitlich ausgestellte Markisentuch dringt
aber immer noch genügend Licht in den Raum. Wie der
DE-PS 36 44 528 C2 zu entnehmen ist, wird die winklige Ausstellung
des Markisentuches durch zwei schwenkbar gelagerte Fallarme
ermöglicht, die an ihrem einen freien Ende ein verbindendes,
das Markisentuch haltendes Fallrohr aufweisen. Um ein Aus
schwenken der Fallarme aus der vertikalen Ausgangsposition
bei Herablassen des Markisentuches in Gang zu setzen, müssen
die Fallarme in Ausschwenkrichtung kraftbeaufschlagt sein.
Dies erfolgt gemäß dem Stand der Technik durch kraftbeauf
schlagte, an den Fallarmen befestigte Schenkelfedern oder
Gasdruckstoßdämpfer, deren Druckkraft durch eine seitlich am
Fallrohr versetzte Haltevorrichtung in ein ausstellendes
Drehmoment umgewandelt wird.
Bei Verwendung von Gasdruckstoßdämpfern tritt das Problem
auf, daß die Gasdruckstoßdämpfer nach außen hin offen sind
und damit atmosphärischen Witterungseinflüssen ausgesetzt
sind, die eine beschleunigte Alterung bewirken können. Dem
muß durch eine hochwertige und damit kostenintensive Aus
führung der Gasdruckstoßdämpfer begegnet werden, um eine
ausreichend lange Funktionsdauer der Vorrichtung gewähr
leisten zu können.
Zudem entsteht durch den nach außen hin sichtbaren Gasdruck
stoßdämpfer bzw. die daran befestigte Haltevorrichtung ein
optisch störender Eindruck der Gesamtvorrichtung.
Bei Verwendung von Schenkelfedern tritt das Problem auf, daß
in der Anfangsphase des Ausschwenkvorganges, bedingt durch
einen zu geringen Kraftspeicher, keine ausreichende Tuch
spannung erzielt wird.
Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine Markisolette mit ausstellbaren Fallarmen anzugeben, die
aus ihrer vertikalen Lage mittels von außen nicht sichtbarer
Funktionselemente, die weitestgehend wartungsfrei sind, aus
schwenkbar sind und während des gesamten Ausschwenkvorganges
ein etwa konstant hohes Ausstellmoment auf die Fallarme aus
übt.
Diese Aufgabe wird bei der Markisolette nach Gattungsbegriff
erfindungsgemäß nach den kennzeichnenden Merkmalen des An
spruches 1 gelöst.
Hierzu ist ein Kraftspeicher, der die Fallarme in Aus
schwenkrichtung beaufschlagt, im Innenraum der rohrähnlichen
Fallarme eingerichtet. Der Kraftspeicher ist vollständig von
der Außenwand der Fallarme umschlossen und damit gegen jeg
liche Witterungseinflüsse oder mechanische Beschädigungen
geschützt. Als Kraftspeicher ist eine in Zugrichtung be
lastete und mit einer Kunftstoffhülse geräuschgedämpfte
Feder, vorzugsweise eine Schraubenfeder, vorgesehen, die in
Zugrichtung mit einer definierten Kraft vorgespannt ist. Die
Feder ist an ihrem einen Ende im Bereich des freien Endes
des Fallarmes befestigt und wird an ihrem anderen Ende durch
eine ebenfalls im Innenraum des Fallarmes liegende Halte
vorrichtung, vorzugsweise ein Stahlseil, gehalten. Das der
Feder entgegengesetzte Ende des Stahlseiles ist um eine
selbst nicht drehbare, auf der Drehachse der Fallarme be
festigte Scheibe kreisförmig über einen Winkelbereich ge
wickelt, der vorzugsweise nicht größer oder gleich ist als
der maximale Ausstellwinkel der Fallarme. Das Stahlseil
bildet mit der Wirkrichtung der Feder einen Winkel, welcher
zu der der Feder abgewandten Seite hin in Ausschwenkrichtung
offen ist und welcher in einer von den Wirklinien der in den
zwei Fallarmen liegenden Federn gebildeten Ebene liegt.
Dadurch wird im Bereich des Überganges zwischen Feder und
Stahlseil eine Kraftkomponente erzeugt, die in Ausschwenk
richtung der Fallarme wirkt.
Es ist vorteilhaft, die Fallarme einschließlich Drehgelenk
auf einem Führungsschlitten zu befestigen, der auf dafür
geeigneten, links und rechts am Fenster angebrachten Füh
rungsschienen vertikal verschiebbar ist.
Die Erfindung sieht weiterhin vor, eine Sicherheitsvor
richtung gegen unbeabsichtigtes Hoch- und Rückschlagen der
Fallarme einzurichten, die im Drehgelenk der Fallarme inte
griert ist und somit keinen zusätzlichen Einbauraum be
nötigt. Die Sicherheitsvorrichtung schützt einerseits gegen
Hochschlagen des Führungsschlittens ab einem definierten
Ausstellwinkel der Fallarme und verhindert andererseits ein
zu weites Ausschwenken der Fallarme über einen bestimmten
Winkel hinaus.
Darüber hinaus ist es zweckmäßig, eine weitere Sicherung,
vorzugsweise ein Bolzen oder Stift, im oberen Bereich der
Fallarme vorzusehen, die ein Ausschwenken der Fallarme in
Fensterrichtung, also entgegen der gewünschten Ausstellrich
tung, verhindert.
Weitere Merkmale der Erfindung sowie vorteilhafte Ausge
staltungen ergeben sich aus den Ansprüchen, der Beschreibung
und den Zeichnungen, in denen ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung dargestellt ist. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische, schematisch dargestellte Ge
samtansicht einer Markisolette,
Fig. 2 eine Seitenansicht auf eine Markisolettenhälfte,
Fig. 3 eine Ausschnittsvergrößerung des unteren Bereichs
aus Fig. 2,
Fig. 4a, b eine isolierte Darstellung der Sicherheitsvor
richtung in zwei unterschiedlichen Ausschwenk
positionen,
Fig. 5 eine Seitenansicht in Fensterrichtung blickend
des unteren Abschnittes des Fallarmes.
Die Markisolette 1, die insbesondere an der Außenseite eines
Fensters als Sicht- und Sonnenschutz angebracht wird, be
steht aus einer in einem Abdeckkasten 2 horizontal am oberen
Fensterrahmen befestigten Tuchwelle 12, auf die das Mar
kisentuch 9 auf- und abwickelbar ist. Links und rechts am
Fensterrahmen verlaufen vertikal zur Tuchwellenachse zwei
Führungsschienen 8 zur Aufnahme eines vertikal verschieb
baren Schlittens 7, an dessen oberem Bereich ein parallel
zur Tuchwellenachse verlaufendes Umlenkrohr 3 die beiden
Schlitten 7 miteinander verbindet. Im Bereich des unteren
Schlittenendes ist über ein Drehgelenk 6, dessen Drehachse
21 ebenfalls parallel zur Tuchwellenachse verläuft, ein
unteres Ende 4′′ eines Fallarmes gelagert. Das obere Ende 4′
des Fallarmes 4 dient zur Aufnahme eines Fallrohres 5, des
sen Achse wiederum parallel zur Tuchwellenachse liegt. Am
Fallrohr 5 ist das untere Tuchende des Markisentuches 9 be
festigt, das im abgewickelten Zustand vom Umlenkrohr 3 in
seinem oberen Bereich parallel zur Fensterfläche gehalten
wird.
Der Schlitten 7 wird bei einem sich abwickelnden Tuch in der
Führungsschiene 8 bis zu einem Anschlag 19, der an der Füh
rungsschiene befestigt ist, abgelassen. Anschließend begin
nen die Fallarme 4, die bis dahin in Längsrichtung am
Schlitten anliegen, bei weiter sich abwickelndem Tuch um die
Drehachse 21 nach außen auszuschwenken.
Der Ausschwenkvorgang muß in seiner Anfangsphase durch einen
Kraftspeicher 22 ausgelöst werden, der in nicht ausgestell
ten Fallarmen ein permanentes Ausstellmoment auf die Fall
arme ausübt. Durch diesen Kraftspeicher wird schon in der
Anfangsphase der Ausstellung eine etwa konstant hohe Tuch
spannung erzeugt. Nachdem die Fallarme mittels dieses Aus
stellmoments aus ihrer vertikalen Position ausgeschwenkt
sind, wirkt zusätzlich zu dem von dem Kraftspeicher erzeug
ten Ausstellmoment eine Gewichtskraftkomponente der Fallarme
und des Fallrohres in Ausschwenkrichtung. Je größer der Aus
stellwinkel der Fallarme ist, um so größer wird der Anteil
der in Ausschwenkrichtung wirkenden Gewichtskraftkomponente.
Dieses von der Gewichtskraft herrührende Moment erreicht bei
90° Ausstellwinkel sein Maximum und geht bei noch größerer
Verdrehung wieder kontinuierlich zurück.
Der Kraftspeicher 22 ist im Innenraum 24 der Fallarme 4 ein
gerichtet und ist von außen nicht einsehbar. Dadurch wird
außer einem optisch vorteilhaften Eindruck auch ein Schutz
vor äußeren Einflüssen und Beschädigungen gewährleistet.
Der Kraftspeicher besteht aus einer mit einer Kunststoff
hülse 29 geräuschgedämpften Schraubenfeder 13, die auf Zug
beansprucht ist und deren Wirkrichtung mit der Axialrichtung
16 der Fallarme 4 zusammenfällt, Fig. 3. Die Schraubenfeder
13 ist an ihrem oberen, dem Drehgelenk 15 des Fallarmes
entgegengesetzten Ende 13′ fest verbunden mit dem oberen
Bereich des Fallarmes 4. Das untere Ende 13′′ der Schrauben
feder 13 wird von einer Schlaufe 14′ eines Stahlseiles 14 in
der Art gehalten, daß in nicht ausgeschwenkter Position des
Fallarmes die Schraubenfeder einer Vorspannkraft von vor
zugsweise 600 N unterliegt. Das Stahlseil 14 ist in seinem
der Schraubenfeder entgegengesetzten unteren Bereich 14′′ um
eine nicht drehbare, auf der Drehachse 21 des Fallarmes be
festigte Scheibe 25 kreisförmig gewickelt, wobei derjenige
Winkelbereich, über den das Stahlseil auf der Scheibe an
liegt, vorzugsweise mindestens so groß ist wie der maximale
Ausstellwinkel der Fallarme. Man erhält hiermit einen mit
einer Vorspannung beaufschlagten Kraftspeicher, der auch bei
maximal ausgestellten Fallarmen eine etwa konstant hohe
Tuchspannung garantiert.
Das Ausstellmoment der Feder wird erreicht, indem das Stahl
seil mit der Wirkrichtung 16 der Feder einen Winkel 18 bil
det, welcher zu der der Feder abgewandten Seite hin offen
ist und welcher in einer von den Wirklinien der in den bei
den Fallarmen liegenden Federn gebildeten Ebene liegt. Die
ser Winkel 18, gemessen zwischen Wirkrichtung 16 der Feder
und Stahlseil 14, ist bestimmt vom Mittelpunkt und dem
Radius der Scheibe 25. Es muß die Bedingung erfüllt sein,
daß eine Erstreckung s zwischen Wirklinie 16 der Feder und
tangentialem Anliegepunkt des Stahlseiles an die Scheibe
- gemessen senkrecht zur Wirklinie nach außen in Ausstell
richtung - gegeben ist. Durch den dadurch sich öffnenden
Winkel 18 wirkt eine Komponente der Federkraft in der Ver
bindung zwischen Feder 13′′ und Stahlseil 14′ senkrecht zur
Wirklinie 16 in Ausstellrichtung, welche multipliziert mit
dem auf die Wirklinie 16 projizierten Abstand zwischen
dieser Verbindung und dem tangentialen Anliegepunkt des
Stahlseiles an die Scheibe das in Ausstellrichtung resul
tierende Drehmoment ergibt.
Als weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist
eine Sicherheitsvorrichtung 23 gegen Hoch- und Rückschlagen
der Fallarme vorgesehen, die im Drehgelenk 6 raumsparend
integriert ist. Die Sicherheitsvorrichtung besteht aus einer
in Axialrichtung zwischen Schlitten 7 und Fallarm 4 liegen
den Umfangsnut 26, die radial um die Drehachse umläuft und
ein Kreissegment bildet, Fig. 4. In diese Umfangsnut greift
an ihrem in Umfangsrichtung gesehen mittleren Bereich ein am
Schlitten befestigte Rückschlag-Sicherungsschraube 20 ein,
um den die Umfangsnut beim Ausschwenken der Fallarme umläuft
bis zu einem durch das Kreissegment begrenzten maximalen
Ausstellwinkel. Neben der Rückschlagsicherung ist eine Hoch
schlagsicherung vorgesehen, welche ab einem definierten Aus
stellwinkel der Fallarme ein Hochversetzen des Schlittens
verhindert. Die Umfangsnut ist an ihrem in Umfangsrichtung
gesehen einen Ende radial nach außen geöffnet. In diese
Öffnung greift ein inertial befestigter, vorzugsweise mit
der Führungsschiene 8 verbundener Hochschlagbolzen 19 beim
vertikalen Absenken des Schlittens ein, wobei der Bolzen 19
zugleich die untere Endposition des Schlittens markiert. Die
Öffnung der Umfangsnut umfaßt einen definierten Winkelbe
reich, vorzugsweise 25°, mit dem gewährleistet ist, daß die
Hochschlagsicherung erst nach dem Ausschwenken der Fallarme
um diesen Winkelbetrag wirksam ist.
Zur Verdeutlichung sind in Fig. 4a, b zwei Positionen der
Hochschlagbolzen 19 und Rückschlag-Sicherungsschraube 20 in
der Umfangsnut 26 eingezeichnet. Der Index a kennzeichnet
die Lage vor Beginn des Ausschwenkens, der Index b bezeich
net die Lage in der maximalen Ausstellposition, die im Aus
führungsbeispiel 145° beträgt.
In der Ausgangslage (Fig. 4a) - bei nicht ausgestellten
Fallarmen - fällt die Achsrichtung 17 der Führungsschiene 8
zusammen mit einer senkrecht auf der Drehachse 21 stehenden
vertikalen Drehgelenkachse durch den Mittelpunkt des Dreh
gelenks. Der Hochschlagbolzen 19 befindet sich in Umfangs
richtung gesehen am äußeren Ende der radialen Öffnung der
Umfangsnut, wohingegen die Rückschlag-Sicherungsschraube 20
in der Mitte der Umfangsnut liegt. Beim Ausschwenken der
Fallarme in Richtung des Pfeiles 27 ist der Hochschlagbolzen
19 ab ca. 25° Ausstellwinkel von den Seitenwänden der Um
fangsnut umgeben und verhindert ein unbeabsichtigtes verti
kales Hochversetzen des Schlittens.
Bei weiterem Ausschwenken (Fig. 4 b) bis zum maximalen Aus
stellwinkel von ca. 145° liegt die Umfangsnut 26 in ihrer
Endposition an der Rückschlag-Sicherungsschraube an.
Als weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im
oberen Bereich der Fallarme 4 ein in die Führungsschiene
integrierter, hervorstehender Bolzen 28 vorgesehen, der ein
Zurückschwenken der Fallarme in Richtung des Fensters ver
hindert. Diese Bewegung kann ausgelöst werden durch ein zu
schnelles Aufwickeln des Markisentuches oder durch einwir
kende äußere Kräfte wie z. B. ein Windstoß.
Claims (11)
1. senkrechte Markise, insbesondere zur außenseitigen Fen
sterabdeckung, mit einer drehbar gelagerten, horizontal
ausgerichteten Tuchwelle (12), einem parallel zur Tuch
wellenachse liegenden, vertikal nach unten versetzten
Umlenkrohr (3), zwei vertikal zur Tuchwellenachse, un
terhalb des Umlenkrohres (3) eingerichteten Fallarmen
(4), die zueinander parallel sind, mit einer etwa der
axialen Länge der Tuchwelle entsprechenden Erstreckung
voneinander beabstandet sind, im Bereich ihres unteren,
dem Umlenkrohr (3) entgegengesetzten Endes (4′′) drehbar
um eine Drehachse (21) gelagert sind, welche parallel
zur Tuchwellenachse liegt und im Bereich ihres freien,
dem Umlenkrohr zugewandten Endes (4′) mit einem parallel
zur Tuchwellenachse liegenden Fallrohr (5) verbunden
sind, einem Markisentuch (9), das an seinem einen Ende
aufwickelbar an der Tuchwelle (12) und an seinem anderen
Ende am Fallrohr (5) befestigt ist und einem Kraftspei
cher (22), der die Fallarme (4) in Ausschwenkrichtung
beaufschlagt,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftspeicher (22) im
Innenraum (24) der Fallarme (4) eingerichtet ist.
2. Markise nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftspeicher (22) eine
im Innenraum (24) des Fallarmes (4) liegende Feder ist,
vorzugsweise eine Schraubenfeder (13), die an ihrem
oberen Ende (13′) am Fallrohr (5) befestigt ist und an
ihrem unteren Ende (13′′) vorzugsweise durch ein Stahl
seil (14) gehalten ist.
3. Markise nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder (13) nur
in Zugrichtung belastet ist und mit vorzugsweise ca. 600
N bei nicht ausgeschwenktem Zustand der Fallarme (4)
vorgespannt ist.
4. Markise nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das der Schraubenfeder (13)
entgegengesetzte Ende (14′′) des Stahlseiles um eine
nicht drehbare, auf der Drehachse (21) der Fallarme (4)
befestigte Scheibe (25) kreisförmig gewickelt ist über
einen Winkelbereich, der vorzugsweise nicht kleiner ist
als der maximale Ausstellwinkel der Fallarme, wobei das
Stahlseil (14) mit der Wirkrichtung (16) der Feder einen
Winkel (18) bildet, welcher zu der der Feder abgewandten
Seite hin in Ausschwenkrichtung offen ist und welcher in
einer von den Wirklinien der in den zwei Fallarmen lie
genden Federn gebildeten Ebene liegt.
5. Markise nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Fallarme (4) einschließ
lich ihrem Drehgelenk (6) auf einem Schlitten (7) be
festigt sind, der vorzugsweise vertikal innenliegend in
Führungsschienen (8) verschiebbar ist.
6. Markise nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherheitsvorrichtung
(23) gegen Hoch- und Rückschlagen der Fallarme (4)
schützt und im Drehgelenk (6) der Fallarme (4) inte
griert ist.
7. Markise nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherheitsvorrichtung
(23) eine nach einer Seite in Richtung der Drehachse
(21) offene, radial um die Drehachse umlaufende, ein
Kreissegment bildende Umfangsnut (26) aufweist, in die
an ihrem in Umfangsrichtung gesehenen mittleren Bereich
eine am Schlitten (7) bzw. inertial befestigte Rück
schlagsicherung (20), vorzugsweise ein Bolzen oder eine
Schraube, eingreift, um die die Umfangsnut (26) beim
Ausschwenken der Fallarme (4) umläuft bis zu einem durch
das Kreissegment begrenzten maximalen Ausstellwinkel.
8. Markise nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rückschlagsicherung (20)
ab einem Ausschwenkwinkel der Fallarme (4) von vorzugs
weise 145° ein weiteres Ausstellen der Fallarme ver
hindert.
9. Markise nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsnut (26) der
Sicherheitsvorrichtung (23) an ihrem in Umfangsrichtung
gesehen einen Ende radial nach außen geöffnet ist und im
Bereich dieser Öffnung eine inertial befestigte Hoch
schlagsicherung (19), vorzugsweise ein Bolzen oder
Stift, von außen eingreift, um die die Umfangsnut (26)
beim Ausschwenken der Fallarme (4) umläuft.
10. Markise nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hochschlagsicherung (19)
ab einem Ausschwenkwinkel der Fallarme (4) von vorzugs
weise 25° ein Hochversetzen des Schlittens (7) in Längs
richtung der Führungsschienen (8) verhindert.
11. Markise nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Bereich der Fall
arme (4) vorzugsweise ein Bolzen oder Stift ein Aus
schwenken der Fallarme in Fensterrichtung verhindert.
Priority Applications (1)
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| DE19934334519 DE4334519C2 (de) | 1993-10-09 | 1993-10-09 | Senkrechte Markise zur Fensterabdeckung |
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Publications (2)
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
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