DE4333011A1 - Steuerung von Blockwechseln in einer Spinnereianlage - Google Patents
Steuerung von Blockwechseln in einer SpinnereianlageInfo
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- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
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- D01H9/00—Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine
- D01H9/005—Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine for removing empty packages or cans and replacing by completed (full) packages or cans at paying-out stations; also combined with piecing of the roving
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Description
Diese Erfindung bezieht sich auf eine Spinnereianlage, die
zur Ausführung von Blockwechseln der Vorlagen geeignet ist.
Die Erfindung ist besonders für Ringspinnanlagen konzipiert,
ist aber im Prinzip nicht auf solche Anlagen eingeschränkt.
Die automatisierte bzw. teilautomatisierte Gatterbeschickung
in Ringspinnanlagen beruht heute auf sogenannte wilde Wech
sel, zum Beispiel gemäß EP 392 482 (Obj. 907) und EP 394 708
(Obj. 2083). Dabei ist es dem Fachmann wohl bekannt, daß der
Blockwechsel eigentlich ein für die Automatisierung besser
geeignetes Arbeitsprinzip darstellt - es verlangt aber eine
komplexere Steuerung.
Ein Vorschlag für eine Steuerung des Blockwechsels ist in
EP-A-381934 aufgeführt. Dieser Vorschlag hat den Vorteil,
daß sowohl die "Leerzeit" (Produktionsausfälle) wie auch
die Abfallmenge (verbleibende Vorgarnreste auf den "Leer
hülsen" beim Blockwechsel) auf einem optimierbaren Niveau
gehalten werden können. Der Vorschlag geht aber vom "Be
trachtungsstandpunkt" des einzelnen Blockes aus - es fehlt
die Betrachtung der Anlage als ganzes, und insbesondere die
Berücksichtigung der Belastung, die der Transportanlage und
anderen Automatisierungsgeräten, zum Beispiel der Bedie
nungsmannschaft, Ansetzroboter, auferlegt wird.
Das Zusammenfallen mehrerer Blockwechsel im Bedienbereich
eines Ringspinnbedieners stellt einen äußerst ungünstigen
Betriebsfall dar. Die hintereinander folgenden Blockwechsel
führen zu einer starken temporären Belastung. In dieser Zeit
werden die Maschinen schlechter überwacht und es besteht
insbesondere die Gefahr, daß noch weitere Blöcke leerlau
fen. Dabei ist zu berücksichtigen, daß eine einmal ungün
stige Blockabstufung ohne gezielte Eingriffe ungünstig
bleibt, das heißt das Risiko eines Absturzes erhöht sich.
Wird ein Block erst bei leergelaufenen Vorgarnspulen ge
wechselt, dann muß das Vorgarn neu ins Streckwerk einge
führt werden. Bei einer Fadenbruchbehebung durch den ROBOfil
Ansetzroboter der Anmelder-Firma resultiert für den Bediener
ein zusätzlicher Arbeitsaufwand von 4-5 sec was 33% der
Wechselzeit einer Spule entspricht. Muß der Bediener auch
den Fadenbruch beheben, dann beträgt der zusätzliche Ar
beitsaufwand 18 sec (Einführen der Lunte, warten bis aus dem
Streckwerk ausgetreten, Fadenansetzen) und somit 73% der
Spulenwechselzeit.
Somit dauert ein Blockwechsel bei leergelaufenen Vorgarn
spulen bei einem Wechsel aus dem Flyerspulenzufuhrzug und
einer Fadenbruchbehebung durch den ROBOfil 33%, bei einer
manuellen Bedienung mit Wechsel aus den Handwagen sogar 70%
länger als ein rechtzeitiger Wechsel. Ein guter Ringspinn
maschinenbediener versucht nun, durch ein vorzeitiges Wech
seln eines Blockes eine Kumulation zu verhindern, wobei der
vorzeitige Wechsel den Abgang auf den Hülsen erhöht. Beson
ders bei der in automatisierten Betrieben notwendigen hohen
Spindelzuteilungen (z. B. 8′000 Spindeln/Bediener) ist es für
den Bediener zunehmend schwieriger, den Überblick über die
200 oder mehr Blöcke in seinem Bedienbereich zu behalten.
Somit ist die Unterstützung des Blockwechsels durch die
Ringspinnmaschine resp. durch ein Prozeßleitsystem von zu
künftigem Interesse.
Die Untersuchung des Störungsverhaltens der Ringspinnma
schinen ergab eine eindeutig stabilisierende Wirkung einer
günstig abgestuften Vorlage. Damit kann der Absturz verzö
gert oder sogar verhindert werden. Dies ist insbesondere bei
einer manuellen Bedienung wichtig, da in diesem Fall die
Absturzschwelle deutlich tiefer liegt.
Ein Verfahren nach dieser Erfindung ist dadurch gekennzeich
net, daß für jede Maschine Wechselzeitpunkte vorgegeben
sind und daß ein Wechsel an einem dieser vorgegebenen Wech
selzeitpunkte ausgelöst wird. Die Wechselzeitpunkte sind
vorzugsweise zeitlich regelmäßig verteilt (periodisch).
Die Maschine nach dieser Erfindung ist dadurch gekennzeich
net, daß sie mit einer Steuerung versehen ist, worin für
die Maschine vorgegebene Wechselzeitpunkte einprogrammiert
sind, so daß an einem Wechselzeitpunkt ein Wechsel für einen
Block der Maschine ausgelöst werden kann.
Die Anlage nach dieser Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
daß sie mit Steuerungsmitteln versehen ist, worin Wechsel
zeitpunkte einprogrammiert sind, so daß an einem Wechsel
zeitpunkt ein Wechsel ausgelöst werden kann, wobei die Wech
selzeitpunkte zeitlich gestaffelt sind.
Die Erfindung eignet sich offensichtlich zur Realisierung in
einer Anlage, die mit einer maschinenübergeordneten Steue
rung ausgerüstet ist. Diese Steuerung könnte in der Form
eines Prozeßleitrechners vorgesehen werden, wobei dies
nicht wesentlich ist. Im Gegensatz, zum Beispiel zum Prinzip
nach EP-392 482 (Obj. 907) könnte zur Realisierung dieser
Erfindung die Gatterbeschickung der Transportanlagensteue
rung (und nicht mehr der Maschinensteuerung) unterstellt
werden.
Ein Verfahren nach der Erfindung wäre demnach dadurch ge
kennzeichnet, daß in einer Maschinengruppe (einer Mehrzahl
von Spinnmaschinen) Blöcke von Vorlagestellen festgehalten
werden, daß für die Wechsel der Vorlagen in jeder Maschine
der Gruppe ein Zeitprogramm vorgegeben wird, und daß die
Gatterbeschickungseinrichtung derart gesteuert wird, daß
das Zeitprogramm eingehalten wird.
Die Anlage nach dieser Ausführung der Erfindung umfaßt eine
maschinenübergeordnete Steuerung, die mit einem Zeitprogramm
für das Wechseln der Vorlagen in den einzelnen Blöcken pro
grammiert und dazu ausgelegt ist, Steuerbefehle an eine
Transportanlage zu leiten, um die Gatterbeschickung nach dem
vorgegebenen Zeitprogramm auszuführen.
Eine maschinenübergeordnete Steuerung ist aber eigentlich
zur Realisierung der Erfindung nicht wesentlich. Das Wech
seln in jedem Block kann nach wie vor von der Maschine aus
gelöst werden, wobei das Zeitprogramm für die Maschine in
der Maschinensteuerung einprogrammiert werden muß. Die Ma
schine sendet dementsprechend einen Wechselauftrag an das
Bedienungspersonal bzw. die Bedienungseinrichtungen, um das
Wechseln auszuführen. Die auszuwechselnden Spulen können
vorzugsweise vorher am Gatter bereitgestellt werden. Die
Zeitprogramme der einzelnen Maschinen können dann durch das
Bedienungspersonal oder Leitsystem aneinander angepaßt
werden.
Die Realisierung mittels einer maschinenübergeordneten
Steuerung stellt eigentlich aus verschiedenen Gründen nicht
die bevorzugte Lösung dar. Eine solche Anordnung erfordert
erhebliche Rechen- und Datenspeicherkapazität an eine zen
trale Stelle und dazu eine dieser Stelle zugeordnete
dezentrale Sensorik. Dies ist im Prinzip möglich aber
heutzutage wohl nicht praktisch durchführbar, ist wegen der
Verkabelung aufwendig und birgt außerdem erhebliche Be
triebsrisiken beim Ausfall in sich. Andererseits verstößt
ein solches Konzept gegen die Prinzipien die in unserer PCT-
Patentanmeldung WO 92/13121 (Obj. 2212) aufgestellt wurden,
wonach keiner übergeordneten Steuerung der direkte Zugriff
auf die Maschinenaktorik gewährt wird. Ein übergeordnetes
System kann die Wechselzeitpunkte zuteilen. Dabei können die
Wechselzeitpunkte z. B. von folgenden Kriterien abgeleitet
werden, wie z. B. Spuleninhalt (Länge der Lunte), Periode der
Taktgenerierung, Startzeitpunkt der Taktgenerierung oder
Schichtplan in bezug auf bedienerlose Schichten. Das Ar
beiten anhand dieser Zeitpunkte wird dann vorzugsweise von
den Maschinen ausgeführt.
Die Vorteile der Erfindung sind in der gleichmäßigen Aus
lastung der Anlage zu sehen. Dies trifft nicht nur für die
Transportanlage zu, sondern auch für die vorlagebildenden
Maschinen, für das Bedienungspersonal und für Automatisie
rungsgeräte, wie zum Beispiel Ansetzroboter. Außerdem wird
die Produktion stabilisiert, und man erhält eine günstige
Bedienungsstrategie sowie kein Leerlaufen der Blöcke in den
bedienerlosen Schichten.
Ausführungen der Erfindung werden nun als Beispiele anhand
der Figuren der Zeichnungen näher erklärt werden.
Es zeigt:
Fig. 1 schematisch einen Plan einer Spinnereianlage, wie
sie schon in unserer PCT-Patentanmeldung WO 92/00409
(Obj. 2136) gezeigt wurde,
Fig. 2 einen Querschnitt durch eine teilautomatisierte
Ringspinnmaschine, wie sie schon in unserer PCT-Pa
tentanmeldung WO 92/13121 (Obj. 2212) gezeigt wurde,
Fig. 3 einen schematischen Plan einer automatisierten
Transportanlage zum Fördern von Flyerspulen zwischen
Flyern und Ringspinnmaschinen nach Fig. 2,
Fig. 4A+B einen schematischen Plan eines Bereiches vom
Ringspinngatter mit einem bereitgestellten Zug von
Flyerspulen zur Gatterbeschickung mittels eines
Blockwechsels,
Fig. 5A bis E Diagramme zur Erklärung des zeitlichen
Ablaufes vom bekannten Blockwechselprinzip,
Fig. 6 ein Diagramm zur Erklärung des Grundprinzipes der
Erfindung,
Fig. 7 ein weiteres Diagramm zur Erklärung des gleichen
Prinzipes,
Fig. 8 eine schematische Darstellung einer Vorrichtung, die
zur Realisierung des Prinzipes nach Fig. 6 verwendet
werden kann,
Fig. 9 weitere Diagramme zur Erklärung verschiedener Aspek
te dieser Erfindung in ihrer Anwendung in Kombina
tionen mit Anlagen nach einer oder mehreren der Fig. 1, 2 oder 3,
Fig. 10 eine schematische Darstellung einer Ergänzung der
Maschinensteuerung zur Verwirklichung dieser Erfin
dung, und
Fig. 11 ein weiteres Diagramm zur Erklärung von Einzelhei
ten.
Die in Fig. 1 dargestellte Spinnerei umfaßt einen Ballen
öffner 120, eine Grobreinigungsmaschine 122, eine Mischma
schine 124, zwei Feinreinigungsmaschinen 126, zwölf Karden
128, zwei Strecken 130 (erste Streckenpassage), zwei Kämme
reivorbereitungs-Maschinen 132, zehn Kämmaschinen 136, vier
Strecken 138 (zweite Streckenpassage), fünf Flyer 140, und
vierzig Ringspinnmaschinen 142. Dies ist eine heute konven
tionelle Anordnung zur Herstellung von einem sogenannten
gekämmten Ringgarn. Das Ringspinnverfahren kann durch ein
neueres Spinnverfahren (zum Beispiel das Rotorspinnen) er
setzt werden, wobei die Flyer dann überflüssig werden. Da
aber diese Erfindung insbesondere für das Ringspinnen kon
zipiert ist, wird sie ausschließlich anhand dieses Verfah
rens erklärt werden. Die Erklärung im Zusammenhang mit dem
konventionellen Ringspinnen reicht auch für die Anwendung
der Erfindung im Zusammenhang mit neuen Spinnverfahren.
Eine solche Anlage bietet die Betriebsführung, eine äußerst
komplexe Organisations, - bzw. Dispositionsaufgabe, was
durch ständig steigende Anforderungen bezüglich Durchfluß,
Qualität und Wirtschaftlichkeit (Optimierung) verkompliziert
wird.
Die Ringspinnmaschine dient in dieser Anmeldung als Beispiel
einer "Längsteilmaschine". Andere Längsteilmaschinen sind
Flyer, die Spinnmaschinen für die neuen Spinnverfahren (Ro
torspinnmaschinen, Düsenspinnmaschinen), Zwirnmaschinen (zum
Beispiel Doppeldrahtzwirnmaschinen) und Falschdrahttextu
riermaschinen zur Verarbeitung von Endlosfilamenten. Die
allgemeinen Prinzipien einer modernen Ringspinnanlage sind
im Artikel "Die automatisierte Ringspinnmaschine" von F.
Dinkelmann enthalten, das am Reutlinger Spinnereikolloquium
2./3. Dezember 1986 vorgetragen wurde.
Die Maschine nach Fig. 2 umfaßt ein doppelseitiges Gestell
210 mit zwei Spinnstellenreihen 212 bzw. 214, die spiegel
bildlich zu einer Mittelebene ME der Maschine angeordnet
sind. In einer modernen Maschine enthält jede solche Spinn
stellenreihe 212, 214 zwischen 500 und 600 dicht aneinander
gereihte Spinnstellen. Jede Spinnstelle umfaßt ein Streck
werk 216, Fadenführungselemente 218 und eine kopsbildende
Einheit 220. Die Einheit 220 enthält einzelne Arbeitsele
mente, wie zum Beispiel Spindel, Ring und Läufer, die aber
für diese Erfindung keine Rolle spielen und nicht einzeln
gezeigt sind. Diese Elemente sind dem Fachmann bekannt und
sind zum Beispiel aus EP-A 382 943 ersichtlich. Für jede
Spinnstellenreihe 212 bzw. 214 ist ein Doffautomat 222, 224
vorgesehen, welcher alle Spinnstellen der ihm zugeordneten
Spinnstellenreihe gleichzeitig bedient. Dieser Automat wird
hier auch nicht näher beschrieben, wobei Einzelheiten aus
EP-A 303 877 gefunden werden können.
Jede Spinnstellenreihe 212 bzw. 214 ist auch mindestens ei
nem Bedienungsgerät 226 bzw. 228 zugeordnet, welches der
jeweiligen Reihe entlang fahrbar ist und Bedienungsoperati
onen an den einzelnen Spinnstellen ausführen kann. Einzel
heiten eines solchen Bedienungsgerätes sind zum Beispiel aus
EP-A 388 938 zu entnehmen.
Das Gestell 210 trägt ein Gatter 230, das aus senkrechten
Stangen 232 und Querträgern 234 gebildet ist. Schienen 236
sind an den äußeren Enden der Querträger 234 montiert und
erstrecken sich in Längsrichtung der Maschine. Jede Schiene
236 dient als eine Führungsbahn für einen Trolleyzug 238,
der neue Spulen 240 an das Gatter 230 heranführt.
Einzelheiten eines solchen Trolleyzuges sind aus EP-431268
zu entnehmen.
Das Gatter 230 umfaßt auch Träger 242 für Vorlagespulen
244, 246, welche die einzelnen Spinnstellen mit Vorgarn be
liefern. Die Träger 242 sind als Querschienen gezeichnet,
wobei aber diese Anordnung für diese Erfindung ohne Bedeu
tung ist. Im Beispiel nach Fig. 2 sind die Vorlagespulen für
jede Spinnstellenreihe 212 bzw. 214 in zwei Reihen angeord
net, und zwar in einer inneren Reihe 244 in der Nähe der
Mittelebene ME und einer äußeren Reihe 246, welche von der
Mittelebene ME entfernt ist. Die Querträger 234 tragen auch
auf jeder Maschinenseite eine Schienenanordnung 248 bzw.
250, welche als Führungsbahn für einen jeweiligen fahrbaren
Roboter 252 bzw. 254 dient. Der Roboter 252 bzw. 254 läuft
daher zwischen der äußeren Vorlagespulenreihe 246 und den
vom Trolleyzug 238 getragenen neuen Spulen 240 und oberhalb
des jeweiligen Bedienungsgerätes 226 bzw. 228. Der Roboter
252 ist zur Bedienung der beiden Vorlagespulenreihen des
Gatters ausgelegt, wie in unserer PCT Patentanmeldung Nr.
PCT/CH91/00225 erklärt wurde. Dieser Roboter ist für das
Luntenhandling derart ausgelegt, daß nach einem Spulen
wechsel im Gatter die Lunte der neuen Spule durch den Robo
ter ins Streckwerk eingefädelt wird.
Fig. 3 zeigt ein Beispiel für das Layout von einem Teil des
Spinnsaales einer Ringspinnanlage, die durch einen Roboter
nach PCT Patentanmeldung PCT/CH/91/00225 bedient wird. Das
Diagramm der Fig. 3 soll insbesondere zur Erklärung der au
tomatisierten Belieferung der Spinnmaschinen mit zu verar
beitendem Vorlagematerial dienen. Ein Flyer 500 liefert über
ein Schienennetz 502 (mit Puffer 505) für Trolleys (nicht
gezeigt) Spulen an vier Ringspinnmaschinen 504, 506, 508 und
510. Mit AK bzw. EK ist für jede Maschine der Antriebskopf
bzw. der Endkopf (vom Antriebskopf entfernt) angedeutet.
Über Weichenstellen 512 kann ein Trolley auf einer belie
bigen Maschinenseite geführt werden. Jeder Maschine ist
dementsprechend ein U-förmiger Abschnitt des Netzes zuge
teilt. Die Transporteinrichtung ist von einem Zentralrechner
514 des Transportsystems gesteuert. Ein Beispiel für den
Aufbau eines Transportnetzes zwischen Flyern und Ringspinn
maschinen ist in der Europäischen Patentanmeldung Nr. 431 268
zu finden. Ein Beispiel für die Steuerung eines solchen Sy
stems ist in unserer neuen schweizerischen Patentanmeldung
Nr. CH-2988/92 vom 24.09.1992 (Titel: Transportanlage einer
Spinnerei, Obj. 2352) gezeigt.
Es ist auch ein Schienennetz 516 für einen Spulenwechsel-
bzw. Luntenhandling-Roboter 518 vorgesehen. Das Netz 516
umfaßt für jede Maschine einen jeweiligen U-förmigen Ab
schnitt, der aber dem entsprechenden U-förmigen Abschnitt
des Transportnetzes 502 entgegengerichtet ist. Über Ver
bindungsstücke 520, kann der Roboter 518 von einer Maschine
zu einer anderen geführt werden.
Spulenwechseloperationen werden vorzugsweise nach einer
vorbestimmten "Wechselstrategie" ausgeführt, wovon ein Bei
spiel in Zusammenhang mit den Fig. 16 und 17 der vorer
wähnten PCT-Patentanmeldung Nr. PCT/CH/91/00225 beschrieben
ist. Nach dieser Strategie werden die Wechseloperationen
abwechselnd auf der einen bzw. der anderen Seite der Ma
schine durchgeführt, um die Arbeitsbelastung der Bedie
nungsgeräte 26, 28 (Fig. 2) zu verringern. Es ist nämlich
notwendig, beim Neueinfädeln des Streckwerkes jedesmal eine
Spulenwechseloperation mit einer Fadenbruchbehebung zu ko
ordinieren, so daß beim Spulenwechsel das Bedienungsgerät
26 bzw. 28 stets bei den betroffenen Spinnstellen vorhanden
sein sollte. Dies bedeutet natürlich, daß das Bedienungs
gerät zur Bedienung von anderen Spinnstellen nicht zur Ver
fügung steht, obwohl allenfalls andere Störungen (die eine
Fadenbruchbehebung erfordern) an diesen anderen Spinnstellen
vorkommen. Die bevorzugte Maschinenanordnung umfaßt daher
mindestens zwei Bedienungsgeräte (Fig. 2), die je einer Ma
schinenseite zugeordnet sind. Während ein Bedienungsgerät
daher zur Mitarbeit bei einer Spulenwechseloperation auf der
einen Maschinenseite abgeordnet werden kann, ist das Bedie
nungsgerät auf der anderen Maschinenseite freigestellt, die
Spinnstellen zu bedienen, die keine Spulenwechseloperation
erfordern.
Die Anforderung (in der Form eines Signals) zum Heranführen
eines voll beladenen Trolleyzuges aus der Transporteinrich
tung an eine bestimmte Ringspinnmaschine wird vorzugsweise
von dieser Maschine selbst (z. B. gemäß EP-392482) erzeugt.
Das Positionieren dieses Trolleyzuges gegenüber der Rings
pinnmaschine hängt aber dann von der Gesamtanordnung ab. Es
könnte zum Beispiel vorgesehen werden, daß eine gesamte
Maschinenseite jedesmal mit Trolleyzügen besetzt wird, wo
nach Spulenwechseloperationen durch den Roboter durchgeführt
werden. Die Informationen bezüglich der Gatterstellen,
welche aus diesen Trolleys zu besetzen sind, sollten in der
Ringspinnmaschine bzw. Roboter (eher als in der Zentral
steuerung 514 der Transporteinrichtung) vorhan
den sein.
Im wahrscheinlicheren Fall, daß der Trolleyzug kürzer als
die Gesamtlänge der Maschine ist, und, daß die Spulenwech
seloperationen sektionsweise ("blockweise") erfolgen, muß
jeder Trolleyzug in einer geeigneten Position gegenüber der
Ringspinnmaschine gestellt und verriegelt werden. In diesem
Fall ist vorzugsweise eine Schnittstelle zwischen der
Steuerung 514 der Transporteinrichtung und der Steuerung der
Ringspinnmaschine zu definieren, so daß die Bewegungen des
Trolleyzuges ab dieser Schnittstelle von der Ringspinnma
schinensteuerung übernommen werden (z. B. nach EP 392482).
Die geeigneten Positionsinformationen können entweder vom
Roboter an die Ringspinnmaschine abgegeben werden oder sie
können in der Ringspinnmaschinensteuerung vorhanden sein und
an den Roboter übertragen werden.
Das Auslösen einer Spulenwechseloperation kann gemäß
PCT/CH/91/00225 von der Ringspinnmaschine entweder nach Zeit
oder der abgelieferten Luntenmenge (d. h. in Abhängigkeit von
der Maschinengeschwindigkeit) gerechnet werden. Die Einzel
heiten eines dazu geeigneten Systems sind aber in
PCT/CH/91/00225 nicht erwähnt.
Fig. 4 umfaßt zwei schematische Pläne 4A und 4B in ver
schiedenen Maßstäben. Die Maschine RSM hat ein Gatter, das
in Blöcke B1 bis B30, je zu vierzig Spulen organisiert ist
(Fig. 4A). Die Hängezapfen der Blöcke B8 und B23 sind voll
ständig durch Punkte in Fig. 4B nochmals gezeigt und die
Zapfen der Nachbarblöcke B7, B9, B24 und B25 sind zum Teil
ebenfalls mit Punkten dargestellt worden.
Die Hängezapfen eines Zuges Z sind neben dem Block B8 dar
gestellt worden, wo demnächst ein Blockwechsel stattfinden
sollte. Da die Zapfen des Gatters zweireihig, diejenigen des
Zuges Z hingegen einreihig angeordnet sind, muß die Länge
der Hängezapfenreihe des Zuges doppelt so hoch sein wie die
Länge des Blockes in der Längsrichtung der Maschine.
Gemäß dem Prinzip des Blockwechsels werden dann die leeren
Hülsen auf den Gatterzapfen für volle Spulen des Zuges aus
getauscht, entweder manuell oder automatisch.
Typische Beispiele für Anlagen, die nach dem Blockwechsel
prinzip arbeiten, sind die folgenden:
Bei einer teil-automatisierten Anlage, wo ein Fadenansetz roboter für jede Maschinenseite vorhanden ist und die Spu lenzufuhr an die Maschine automatisch erfolgt:
Bei einer teil-automatisierten Anlage, wo ein Fadenansetz roboter für jede Maschinenseite vorhanden ist und die Spu lenzufuhr an die Maschine automatisch erfolgt:
| Maschinenzuteilung = Maschinen pro Bediener: | |
| 8 Maschinen 1000 Spindeln pro Maschine ("Bedienbereich") | |
| Anzahl Spulen pro Block: | 40, ergibt 25 Blöcke pro Maschine, d. h. 200 Blöcke pro Bedienbereich |
| Laufzeit einer Spule: | typisch 80 bis 90 Stunden |
Bei einer manuell bedienten Anlage (ohne Ansetzroboter und
ohne Automatisierung der Spulenzufuhr):
| Maschinenzuteilung: | |
| 3 Maschinen 50 Blöcken | |
| Anzahl Spulen pro Block: | 20 |
Fig. 5A zeigt schematisch den "idealen" Ablauf für die Be
dienungsperson bzw. den Bedienungsautomaten. Jeder Block
wechsel wird gerade dann eingeleitet, wenn die Spulen aus
zulaufen beginnen, wobei jeder Wechsel Ba, Bb und Bc den
gleichen Zeitaufwand erfordert und die Wechsel zeitlich
gleichmäßig verteilt sind. Ein solch gutmütiges System kann
einfach nach Zeit gesteuert werden. Normalerweise kommen die
Maschinen eine nach der anderen an die Reihe für einen
Blockwechsel, so daß Wechsel Ba an einer ersten Maschine,
Wechsel Bb an einer zweiten Maschine, Wechsel Bc an einer
dritten Maschine (und so fort) stattfindet.
Der Zeitaufwand für ein Blockwechsel in der obenerwähnten
teil-automatisierten Anlage ist typischerweise 12 bis 14
Minuten und es wird ca. 25 Minuten zwischen einander nach
folgenden Wechseln geplant. Nach einem Wechsel an einer ge
gebenen Maschine kommt der Bediener dementsprechend nach ca.
3,3 Stunden an die gleiche Maschine zurück, um den nächst
fälligen Block zu wechseln. Innerhalb der Laufdauer einer
Spule, müssen alle anderen Blöcke der gleichen Maschine ge
wechselt werden.
Fig. 5B zeigt nun die Wirkung einer Störung in der ersten
Maschine, bevor der Wechsel Ba fällig wurde. Die Maschine
stand wegen dieser Störung zum Beispiel ca. 20 Minuten
still. Wenn nach dem Auslauf der Spulen gearbeitet wird,
entsteht eine "Überlappung" der Blockwechsel Ba und Bb, was
unmöglich ist, da der Bediener nur an einem Ort arbeiten
kann.
Normalerweise zieht der Bediener dann den Wechsel Ba etwas
vor (was eine Erhöhung der Abfallmenge wegen Restlunten an
den "leeren" Hülsen bedeutet) und eilt dann zum fälligen
Wechsel Bb (Fig. 5c). Wenn die ersten und zweiten Maschinen
jetzt ungestört weiterarbeiten, wiederholt sich dieses Mu
ster ca. 80 bis 90 Stunden später, wenn die neu aufge
steckten Spulen auslaufen (Fig. 5D). Bei wiederholten Stö
rungen in verschiedenen Maschinen des gleichen Bedienbe
reiches tritt allenfalls ein Zustand ähnlich dem in Fig. 5E
gezeigten Muster ein, wo einige Blöcke "aneinander ge
rutscht" sind und ein Block (Bc) völlig aus der Reihenfolge
ausgetreten ist.
Ein System nach Fig. 5 kann mittels eines Prozeßleitrechners
gesteuert werden. Alle Blockleerlaufzeitpunkte eines
Bedienbereiches werden zum Beispiel durch ein Prozeßleitsystem
verwaltet, welches bei überlappenden Blockwechsel
intervallen den Block resp. die Maschine bestimmt, der vor
zeitig gewechselt werden muß. Zusätzlich kann nun von einer
rundenorientierten Kontrollstrategie der Maschinen abgewi
chen werden, indem mittels eines Kommunikationssystems
(Pager, Maschinenbedienpanel) dem Bediener Zeitpunkt und Ort
des nächsten Blockwechsels mitgeteilt wird. Der Idealzustand
ist wieder durch konstante Blockwechselabstände gekenn
zeichnet.
Dieses Vorgehen ist bei gleichen Spulenlaufzeiten innerhalb
eines Bedienbereiches jedoch nicht empfehlenswert, da eine
Abweichung von Idealzustand nicht korrigiert wird und auf
grund der Periodizität (gleiche Spulenlaufzeiten) sich repe
titiv wiederholt. Die sonstigen Störungen der Ringspinnpro
duktion die zu einer Verschiebung der Blockwechselzeitpunkte
führen, wie zum Beispiel ein Maschinenstillstand während
eines Läuferwechsels resp. eine Drehzahlreduktion während
dem Läufereinlauf, müssen aufgrund der geforderten Maschi
nenauslastung minimiert werden, so daß dadurch kein Aus
brechen aus dem periodischen Verhalten erfolgt.
Dabei ist es möglich, zum Beispiel durch ein stärkeres Vor
ziehen (Fig. 5c), den Zustand gemäß Fig. 5E zu vermeiden,
oder auf die Kumulation von beispielsweise zwei Blöcken zu
beschränken. Dies entspricht schlußendlich dem zweiten,
weiter unten behandelten Vorgehen (nach dieser Erfindung),
wobei dieses jedoch einen deutlich geringeren Aufwand er
fordert. Insbesondere ist dazu kein Prozeßleitsystem und
keine Vernetzung der Ringspinnmaschinen erforderlich.
Bei unterschiedlichen Spulenlaufzeiten und vielen Artikel
wechseln (Standzeiten) kann dieses Verfahren vorteilhaft
sein, sofern nicht eine wilde Aufsteckung günstiger ist.
Diese führt jedoch bei einem Artikelwechsel mit Vorgarn
wechsel zum Ausbrechen der Spulen, die entweder entsorgt
oder gepuffert und wiederverwertet werden müssen.
Die Prinzipien dieser Erfindung können nach verschiedenen
Kriterien angewendet werden. Beispiele verschiedener Anwen
dungen werden nachfolgend gegeben werden. Das erste Beispiel
nimmt einen niedrigen Automatisierungsgrad an, es zeigt die
Anwendung der Erfindung, zum Beispiel zum Nachrüsten einer
bestehenden Anlage nach Fig. 1, wo die Transport- und Wech
selfunktionen grundsätzlich manuell ausgeführt werden.
In einer solchen Anlage können zum Beispiel "Ringspinnma
schinengruppen" gebildet werden, wobei eine Gruppe einem
bestimmten Bedienungsteam oder sogar einer bestimmten Person
zugeordnet werden kann. Die Fig. 6 beruht auf der Annahme,
daß acht Ringspinnmaschinen RSM1, RSM2, RSM3, RSM4, RSM5,
RSM6, RSM7 und RSM8 einem Team bzw. einer Person zugeordnet
sind.
Fig. 6 zeigt einen "Zeitplan" für die Maschinen dieser
Gruppe. Für jede Maschine der Gruppe enthält der Plan eine
entsprechende Zeitachse. Die Zeitachsen müssen miteinander
synchronisiert werden, was in dem einfachen Beispiel durch
das Bedienungspersonal erfolgt. Die Querstriche W11, W12,
W21, W22, W31, W32, W41, W42, usw. - stellen Wechselzeit
punkte dar. Die Wechselzeitpunkte der Maschinen dieser
Gruppe sind gegeneinander derart gestaffelt, daß
- - die Wechselzeitpunkte einer einzigen Maschine je durch ein vorbestimmtes Intervall getrennt sind (s. Fig. 7, welche den Zeitplan der Maschine RSM1 zu einem gegenüber Fig. 6 komprimierten Zeitmaßstab zeigt).
- - die Wechselzeitpunkte aller anderen Maschinen der Gruppe innerhalb des Intervalls einer einzigen Maschine gleichmäßig verteilt sind.
Dementsprechend gilt n. KA = I, wo "I" der Intervall zwi
schen zwei Wechselzeitpunkten einer Maschine, "n" die Anzahl
Maschinen der Gruppe und "KA" der Kontrollabstand zwischen
einander folgenden Wechselzeitpunkten der Gruppe vertreten.
An jedem Wechselzeitpunkt dieses Zeitplanes kann ein Block
wechsel ausgelöst werden. Kein Blockwechsel darf normaler
weise zu einem anderen Zeitpunkt ausgelöst werden. Mit an
deren Worten, die Anlage wird anhand eines vorbestimmten
"Fahrplanes" betrieben. Ausnahmen zum "Verbot" des Wechsels
außerhalb des Fahrplanes können vorbestimmt werden, zum
Beispiel im Fall eines Fehlers, so daß ein fälliger Wechsel
nicht ausgeführt wurde, kann dies nach einem Alarm sofort
gutgemacht werden. Unter speziellen Betriebszuständen, zum
Beispiel während eines Artikelwechsels, mag es auch notwen
dig sein, außerhalb des Fahrplanes "zu fahren".
Die Überlegungen, die zum Festlegen des Fahrplanes verwen
det werden können, sollen nachfolgend anhand komplizierterer
Beispiele erklärt werden. Vorderhand wird das Prinzip wei
terhin anhand des einfachen Beispieles erläutert werden.
Ein "Fahrplan" nach Fig. 6 ist ein Arbeitsorganisations-
Prinzip und erfordert in der dargestellten Form keine
Maßnahmen in den Maschinen bzw. in der Anlage. Der Plan
könnte auf Papier im Arbeitsbüro des Bedienungspersonals
aufgestellt und mittels eines "Weckers" im gleichen Büro
verwirklicht werden. Das Personal holt dann die notwendigen
Flyerspulen (z. B. aus einem Puffer), führt den Wechsel am
zutreffenden Block durch und bringt die "leeren" Hülsen zu
rück zum Puffer. Ein solches Organisationsprinzip fällt na
türlich nicht innerhalb des Schutzbereiches dieser Anmel
dung, dient aber trotzdem als Basis der Maßnahmen, die nach
dieser Erfindung in den Maschinen realisiert werden sollten.
In einer ersten Ausführung nach dieser Erfindung wird jede
Maschine mit dem eigenen Zeitmeßsystem versehen, so daß an
jedem Wechselzeitpunkt dieser Maschine ein Signal vom
Zeitmeßsystem der Maschine erzeugt wird. Es liegt dann an
dem Bedienungspersonal für dieses Zeitmeßsystem sowohl den
Anfangspunkt (Synchronisierungs-Signal) wie auch die zu
treffenden Intervalle zu bestimmen. Die Staffelung der
Wechselpunkte wird dementsprechend durch geeignete Einstel
lungen der Zeitmeßsysteme, resp. Synchronisationssignale
der einzelnen Maschinen gewährleistet.
Fig. 8 zeigt eine einfache Vorrichtung, die in einer Steue
rung vorgesehen werden kann, um einen Zeitplan nach Fig. 6
in der Praxis zu realisieren. Diese Vorrichtung umfaßt ei
nen Taktgeber 60, die Impulse nach einem vorgegebenen Takt
erzeugt (zum Beispiel eine "Quarzuhr"). Diese Impulse werden
an einen Zähler 62 geliefert, welcher zum Messen von vorbe
stimmten Intervallen nach Fig. 6 geeignet ist.
Der Zähler 62 ist vorzugsweise eines einstellbaren Typs, um
die Länge eines Intervalls einstellbar zu machen, zum Bei
spiel vom Bedienungspersonal mittels einer Tastatur 64 oder
von einer maschinenübergeordneten Steuerung (in Fig. 8 nicht
gezeigt). Über das gleiche Einstellungsmittel kann der
Anfangspunkt jeder Zeitmessung bestimmt werden, was die
Synchronisierung des Zeitmeßsystems sowohl mit den
Zeitmeßsystemen
der anderen Maschinen wie auch mit dem Arbeitsab
lauf der Maschine selbst ermöglicht. Die Ausgangssignale des
Zählers können an einem Anzeigemittel (zum Beispiel an einem
Bildschirm 66) und/oder an anderen Geräten (zum Beispiel
über eine Leitung 68) gesendet werden. Ein Resetgerät 63
kann dazu verwendet werden, den Zählerinhalt am Schluß je
des Intervalls wieder auf Null zurückzustellen und das Gerät
63 kann auch über die Tastatur 64 betätigt werden.
Es wird zunächst die Anwendung der Erfindung in Anlagen mit
verschiedenen Automatisierungsgraden kurz erklärt. Der Zweck
dieses Abschnittes liegt aber darin, darzustellen, daß sich
die Erfindung an allen diesen verschiedenen Automatisie
rungsstufen anpassen läßt und nicht darin, die höchstmög
liche Automatisierung als vorteilhaft vorzuschlagen.
In diesem Abschnitt werden Kombinationen dieser Erfindung
mit anderen, in unseren Patentanmeldungen festgehaltenen
Erfindungen dargelegt. Der Inhalt der einzelnen Patentan
meldungen ist durch den Hinweis auch in dieser Anmeldung
eingeschlossen. Um die Länge dieser Beschreibung zu begren
zen, werden aber nur Auszüge aus einzelnen Anmeldungen hier
wiederholt.
In einer ersten Variante wird ein Prozeßleitrechner zur
Bedienungsunterstützung nach unserer PCT Patentanmeldung Nr.
WO-91/16481 (Obj. 2093) der Anlage nach Fig. 6 überlagert.
Die von den Maschinen erzeugten Signale können dann an den
Prozeßleitrechner gesandt werden, wo sie in Hinweise an das
Bedienungspersonal umgewandelt werden können, zum Beispiel
in Rufsignale bzw. Instruktionen bezüglich der nächsten Ma
schine, die einen Blockwechsel braucht, und des Zeitpunktes
des Wechsels. Dabei kann das Rufsignal durch Aufruf durch
eine Lampe oder ein Horn direkt durch Maschine erfolgen.
In einer zweiten Variante kann die Erstellung bzw. die Auf
rechterhaltung des Zeitplanes auf den Prozeßleitrechner
selbst verlegt werden, so daß die Vorrichtung nach Fig. 8
nur einmal in diesem Rechner (statt in den Maschinensteue
rungen) realisiert werden muß. Die Maschinen selber brau
chen dann keine steuerungsmäßigen Anpassungen - der
Prozeßleitrechner erzeugt zu den gegebenen Zeitpunkten In
struktionen an das Bedienungspersonal.
In einer weiteren Automatisierungsstufe kann eine automa
tische Transportanlage zum Fördern der Flyerspulen zwischen
den Flyern und den Ringspinnmaschinen, zum Beispiel nach
Fig. 3, vorgesehen werden. Eine dazu geeignete Anordnung ist
auch in unserer Europäischen Patentanmeldung Nr. 431268
(Obj. 2012) gezeigt worden. Gemäß unserer Europäischen Pa
tentanmeldung Nr. 392 482 (Obj. 907) kann dann ein Rufsignal
an die Transportanlage von der Ringspinnmaschine gesendet
werden.
Das Rufsignal (welches das Heranführen eines neuen Zuges
auslösen sollte), könnte selbst am Wechselzeitpunkt ausge
löst werden. Dies würde aber eine fast unplanbare Verzöge
rung gegenüber dem Wechselsignal bedeuten, was die Bedie
nungsunterstützung erschweren würde. Statt dessen kann, wie
bis anhin (z. B. in einem System nach EP-392 482) ein Rufsi
gnal nach einem neuen Zug an die Transportanlage gleichzei
tig mit bzw. anschließend an der Rücksendung eines Zuges
mit Leerhülsen gesendet werden. Der neue Zug sollte dann
schon beim nächsten Wechselzeitpunkt an der zutreffenden
Maschine zur Verfügung bereit stehen.
Das Fördern der Flyerspulen an die Ringspinnmaschine läßt
an und für sich das Umtauschen der vollen und leeren Spulen
noch offen. Dies kann zum Beispiel noch vom Personal ausge
führt werden. In diesem Fall ist eine Kombination dieser
Erfindung mit einem System nach unserer PCT Patentanmeldung
Nr. PCT/CH92/00139 (Obj. 2247) vorteilhaft, wonach die
Ringspinnmaschine einen Zug aus der Transportanlage ruft und
diesen Zug dann gegenüber dem Gatter positioniert, so daß
das Personal nur das Umtauschen aus dem vorpositionierten
Zug auszuführen hat.
Die Gatterbeschickung kann aber automatisch nach unserer
Europäischen Patentanmeldung Nr. 394708 (Obj. 2083) oder Nr.
419968 (Obj. 2054) ausgeführt werden. In diesem Fall kann die
Maschinensteuerung den Gatterbedienungsroboters an den zu
treffenden Block führen, wo der Zug schon positioniert ist,
oder den Roboter mit dem eintreffenden Zug verbinden, so daß
der Roboter selbst den Zug gegenüber dem Gatter positio
niert.
Ein solches System kann weiterhin mit einem Prozeßleitrechner
zur Bedienungsunterstützung kombiniert werden,
so daß das Bedienungspersonal an einen Block geführt wird,
wo ein Spulenwechsel stattfindet, um Zusatzfunktionen zu
übernehmen, zum Beispiel Lunten bzw. Faden wieder anzuset
zen.
In einer vollautomatisierten Anlage ist aber der Eingriff
des Bedienungspersonals unnötig, da die zutreffenden Bedie
nungsroboter, zum Beispiel nach unserer PCT-Patentanmeldung
Nr. WO-92/01098 (Obj. 2097) oder unserer Europäischen Patent
anmeldungen Nr. 382 943 (Obj. 2151) und Nr. 377 888 (Obj.
2152) an die zutreffenden Stellen geleitet werden können.
All diese Varianten beruhen auf dem in unserer PCT-Patent
anmeldung Nr. WO-92/13l21 (Obj. 2212) dargelegten Prinzip,
wonach eine maschinenübergeordnete Steuerung keinen direkten
Zugriff in die Maschinenaktorik gewährt wird. Dieses Prinzip
erlaubt nur insofern einen Eingriff der maschinenübergeord
neten Steuerung, zum Beispiel zum Anpassen der Synchronisie
rung bzw. des Wechseltaktes der einzelnen Maschinen. Die
Erfindung ist aber auch dort anwendbar, wo diesem Prinzip
nicht gefolgt wird, sondern statt dessen eine übergeordnete
Steuerung vorgesehen ist, die bestimmt, wo und zu welchem
Zeitpunkt ein Blockwechsel stattfinden sollte und die ent
sprechenden Signale an die betroffenen Bedienungsein
richtungen bzw. das Personal sendet.
Es ist bislang nicht zur Diskussion gestellt worden, ob bei
einem "Wechselzeitpunkt" des Planes nach Fig. 6/Fig. 7 die
Maschine eigentlich einen Block wechseln muß. Das System
könnte so angeordnet werden, um einen zwangshaften Wechsel
durchzuführen. In der bevorzugten Ausführung ist dies aber
nicht so, weil ein solcher "Automatismus" gegen das Prinzip
verstößt, das in Obj. 2212 aufgestellt wurde, nämlich daß
die Maschine selbst "Entscheide" fällen muß, welche einen
Eingriff in die eigene Aktorik bedeuten. Die Gründe dafür
(in diesem Zusammenhang) sollen nachfolgend anhand der Fig. 9
näher erläutert werden. Ein Grund ist aber sofort erkenn
bar, wenn kein neuer Zug eingetroffen ist, was von der
Sensorik der Maschine feststellbar sein solle, kann kein
Wechsel durchgeführt werden. Die Maschine sollte dann aber
ein Alarm auslösen.
Die Überlegungen, die zur Bestimmung der Länge eines In
tervalls (Fig. 7) herangezogen werden können, sind noch nicht
in Einzelheiten vorgelegt worden. Es kann aber zuerst davon
ausgegangen werden, daß der nächste Block der Maschine
(d. h. jede Spule dieses Blockes) innerhalb dieses Intervalls
ungefähr aufgebraucht wird, das heißt während jedes Inter
valls laufen die Spulen eines Blockes aus. Dies kann aber
nur unter Erfüllung gewisser Annahmen stimmen, nämlich daß
die Maschine mit einer vorgegebenen Liefergeschwindigkeit
betrieben wird, daß die Doffunterbrüche sich stochastisch
aufteilen, und daß der Betrieb ungestört bleibt, so daß
keine unvorhersehbare Unterbrüche vorkommen. Dies kann aber
nicht in der Praxis gewährleistet werden - insbesondere
müssen mit gelegentlichen "unvorhersehbaren" Unterbrüchen
gerechnet werden. Die Auswirkungen sind aus Fig. 9 zu ent
nehmen.
Fig. 9A zeigt den normalen Zustand, wonach innerhalb eines
Intervalls ein Block der über mehrere Intervalle im Betrieb
gestanden ist, gerade aufgebraucht wird. Dabei ist mit einer
gewissen Abfallmenge auf einzelnen Spulen zu rechnen, da die
Flyerspulen wohl nicht alle die genau gleiche Länge aufwei
sen. Wenn nun gemäß Fig. 9B innerhalb dieses Intervalls
(oder vorher) ein Betriebsunterbruch der Dauer T für diese
Maschine vorkommt, sind keine Spulen am Wechselzeitpunkt
aufgebraucht worden. Wenn aber dann trotzdem gewechselt
wird, ist mit einer deutlichen Erhöhung der Abfallmenge zu
rechnen, was die Entsorgungskosten erhöhen wird.
Die Maschine kann trotzdem "gezwungen" werden, den "fäl
ligen" Block auszuwechseln, (vorausgesetzt, daß ein Zug
vorhanden ist), was zumindest den Vorteil des ruhigen (ge
steuerten) Laufs der Gesamtanlage mit sich bringt. Es ist
aber möglich, diesen Vorteil beizubehalten und gleichzeitig
die Nachteile des "Automatismus" zu vermeiden. Dazu aber ist
es notwendig, die Maschinensteuerung mit einer Entschei
dungsregel zu versehen, womit bei jedem Wechselzeitpunkt
entschieden werden kann, ob ein Wechsel auszuführen ist oder
nicht.
Eine geeignete Regel lautet:
- - an jedem Wechselzeitpunkt prüfen, ob in dem Block mit dem geringsten Spuleninhalt noch genügend Material vor handen ist, um die entsprechenden Spinnstellen bis zum nächsten Wechselzeitpunkt zu versorgen.
Wenn ja, wird kein Wechsel ausgeführt, d. h. es wird kein
Signal erzeugt, welches einen Wechsel auslöst.
Wenn nein, wird wie schon beschrieben, gewechselt.
Dies bedeutet, daß beim Wechselzeitpunkt sowohl der Inhalt
des dem Leerlaufen annähernden Blockes (normalerweise des am
längsten im Einsatz stehenden Blockes), wie auch der Bedarf
bis zum nächsten Wechselzeitpunkt bekannt bzw. abschätzbar
sein muß. Dies kann durch eine Blockverwaltung nach Fig. 10
oder nach EP-381 934 erfolgen. Für jeden Block B1 bis Bn ist
ein diesem Block zugeordneter Speicher vorgesehen, welcher
Daten zur noch verbleibenden Vorgarnmenge des Blockes ent
hält. Mittels eines Meßgerätes 80 (z. B. eines mit dem Lie
ferzylinder drehbaren Encoders) werden Signale erzeugt,
welche dem Verbrauch entsprechen. Beim Verbrauch einer Men
geneinheit wird der Inhalt jeder Speicherzelle entsprechend
abgebaut, zum Beispiel über den Datenbus 82, der mit jeder
Speicherzelle verbunden ist.
Der Anfangsinhalt beim Wechsel des Blockes muß über ein
geeignetes Gerät 84 in die zutreffenden Speicherzellen ein
gelesen werden. Dieses Gerät kann zum Beispiel ein
Datenübermittlungsgerät sein, welches Angaben direkt von
Flyern weiterleitet. Als Alternative könnte die Information
auf den Spulen angegeben werden, durch das Gerät 84 beim
Laden der neuen Spulen ins Gatter abgegeben und an die Ma
schinensteuerung weitergeleitet werden, wobei die Block
adresse auch feststellbar sein muß.
An einem Wechselzeitpunkt können die Inhalte aller Spei
cherzellen ausgelesen und miteinander verglichen werden, um
die Zellenadresse (Blockadresse) mit dem geringsten Inhalt
festzustellen. Falls dieser Inhalt andeutet, daß die
Spinnstellen bis zum nächsten Wechselzeitpunkt der gleichen
Maschinen nicht sicher versorgt werden können, wird ein Si
gnal erzeugt, das die Blockadresse angibt und das Bedie
nungspersonal an diesen Block leitet. Eine ähnliche Spei
cheranordnung ist in EP-381 934 gezeigt worden.
Wie im System nach EP-381 934, wird angenommen, daß jede
Spule eines Blockes ungefähr die gleiche Menge Vorgarn
trägt.
Vorteilhaft wäre auch die Berücksichtigung allfälliger
planbarer Zwischenstopps wie zum Beispiel ein Doff oder
Änderungen in Betriebsbedingungen, zum Beispiel Änderungen
der Spindeldrehzahl während des Kopsaufbaus, Ring- bzw.
Läufereinlaufperioden, Wartungsperioden usw. Solche Infor
mationen könnten zum Beispiel gemäß einem System nach un
serer europäischen Patentanmeldung Nr. 92 107 474.6
(Obj. 2219) bzw. unserer deutschen Patentanmeldung
Nr. 41 31 247.3 (Obj. 2260) ermittelt werden.
Die Laufdauer (LD) einer Spule (unter den gegebenen Be
triebsbedingungen) und die Anzahl (A) der Blöcke, die in
einer Maschine bedient werden müssen, ergeben den
"Blockabstand" oder "Periode" (P)
"Blockabstand" oder "Periode" (P)
Die Periode P wird nun zwischen den "n" Maschinen des Be
dienbereiches gleichmäßig verteilt, was einen "Kontrollab
stand" KA zwischen zwei Wechselzeitpunkten im Bedienbereich
von KA = P/n ergibt.
Allerdings sollte eine Sicherheitsmarge (S) einkalkuliert
werden, zum Beispiel um den Laufweg des Bedienungspersonals
zwischen zwei Blöcken zu berücksichtigen, so daß die effek
tiv zwischen zwei Wechselzeitpunkten für die Arbeiten zur
Verfügung stehende Zeit durch KA - S bzw.
gegeben ist.
Das Resultat ist schematisch in Fig. 11 gezeigt worden. Es
wird angenommen, die Maschine RSM2 erzeuge am Wechselzeit
punkt W21 ein "Wechselsignal", welches zum Beispiel zum
Aufleuchten einer Lampe an der Maschine RSM führt. Ein Zug
ist schon vorher gerufen worden und ist gemäß dem Verfahren
nach PCT/CH92/00139 gegenüber dem auszutauschenden Block
positioniert worden, so daß der Bediener sofort weiß,
welcher Block gewechselt werden muß.
Der Bediener trifft innerhalb der "Sicherheitsmarge" S am
zutreffenden Block ein, und führt eine Operation aus, welche
ihre Anwesenheit an die Maschinensteuerung über ein maschi
neninternes Kommunikationssystem meldet (sie betätigt z. B.
die in PCT/CH92/00139 erwähnte "Reissleine", um den Zug in
Langsamfahrt in Bewegung zu setzen). Wenn die Anwesenheit
der Bedienerin beim Ablauf der Sicherheitsmarge nicht an die
Maschinensteuerung gemeldet worden ist, kann ein Alarm aus
gelöst werden.
Die eigentliche Arbeitszeit für den Blockwechsel beträgt zum
Beispiel BWI (Blockwechselintervall) und die vorerwähnte
Zeitdauer (KA-S) ist vorzugsweise länger als BWI. Die Be
dienerin kann sich daher mit weiteren Operationen beschäf
tigen, bevor der nächste Wechsel fällig wird.
Solange keine Störung vorkommt und die gespeicherten Angaben
zur Menge des Vorgarnes stets genau sind, soll jeder Block
beginnen auszulaufen, als sich die "Sicherheitsmarge" S zu
Ende kommt. Dies ergibt die minimale Abgangsmenge. Die ide
alen Anforderungen sind allerdings praktisch unerfüllbar.
Ein Stop führt gezwungenermaßen zur Erhöhung der Abfall
menge. Diese Wirkung kann dadurch begrenzt werden, daß der
Kontrollabstand KA zwischen den Wechselzeitpunkten kürzer
gewählt wird. Ein Kontrollabstand "gleich Null" bedeutet die
kontinuierliche Überwachung der Maschinen eines Bedienbe
reiches mit dem Ausführen von Blockwechseln zu "beliebigen"
Zeitpunkten. Dies ist nicht wünschenswert, aus Gründen die
im Zusammenhang mit Fig. 5 erklärt wurden.
Vorzugsweise ist der Kontrollabstand durch die folgende
Formel gegeben:
wo i eine ganzzahlige Zahl <0 ist. Keine Überlappung der
Blockwechsel muß sichergestellt sein.
Nach einer Ausführung dieser Erfindung wird jeder Rings
pinnmaschine eines Bedienbereiches ein kurzes Zeitintervall
zugeteilt, in dem ein Bediener zum Wechseln eines Blockes
dieser Maschine angefordert werden kann. Die Maschinen
steuerung berechnet aus diesem Zeitpunkt und der bekannten
Periode (Spulenlaufzeit/Anzahl Blöcke pro RSM) die für alle
Maschinen eines Bedienbereiches gleich sein muß, die fol
genden Zeitintervalle während denen sie einen Bediener an
fordern kann. Dabei wird durch die Wahl der Anzahl einem
Bediener zugeteilten Maschinen und der Periodendauer si
chergestellt, daß die Blockwechsel zweier Maschinen nie
überlappen.
Die Abstimmung der Blockwechselzeitpunkte der Maschinen ei
nes Bedienbereiches kann durch die Vorgabe des ersten
Blockwechselzeitpunktes jeder Maschine erreicht werden, wo
bei das Blockwechsel-Unterstützungssystem diese Synchroni
sation mit der Echtzeit (bzw. Betriebszeit) durch die Ver
wendung einer fixen Periode aufrecht erhält.
Jede Ringspinnmaschine überprüft beim Beginn des ihr zuge
teilten Intervalls während dem sie einen Bediener anfordern
darf, ob die Vorgarnlänge des Blockes mit dem geringsten
Inhalt bei der vorgesehenen Produktion bis zum nächsten
Intervall ausreicht. Dazu verwendet sie den Spuleninhalt und
die vorgesehene Drehzahlkurve - wobei eine allfällige Dreh
zahlreduktion (Läufereinlauf) und die Doffzeiten mitberück
sichtigt werden - sowie die Dauer bis zum nächsten Inter
vall. Reicht der Inhalt dieses Blockes nicht aus, dann for
dert sie einen Bediener an (Lampe) oder signalisiert den
vorzunehmenden Blockwechsel dem patrouillierenden Bediener.
Dabei kann zum Beispiel auf dem Bedienpanel der Ort des zu
wechselnden Blockes ausgegeben, am besten graphisch darge
stellt, (Obj.2093) oder der Spulenzug direkt vor dem zu
wechselnden Block positioniert werden.
Alle Maschinen eines einem Bediener zugeteilten Bereiches
(Bedienbereich) müssen die gleichen Intervalle zwischen zwei
möglichen Anforderungszeitpunkten des Bedieners aufweisen.
Weisen alle Maschinen die gleichen Spulenlaufzeiten auf,
dann ist diese Bedingung erfüllt. Bei unterschiedlichen
Spulenlaufzeiten kann durch die Wahl der Blockgrößen und
der Spulenlaufzeiten jeder Maschine versucht werden, für
alle Maschinen ein gemeinsames Intervall zwischen dem Leer
laufen zweier Blöcke zu erreichen. Die Spulenlaufzeit kann
durch das Spulengewicht beeinflußt werden und hängt von der
durchschnittlichen Drehzahl und dem Abgang der Maschine ab.
Hierzu ein Beispiel: Im betrachteten Fall beträgt die
Blockgröße 40 Spulen und die Spulenlaufzeit 86 h. Wird bei
einer Maschine eine Blockgröße von 48 Spulen gewählt (21
Blöcke bei 1008 Spinnstellen), dann resultiert bei gleicher
Drehzahl und gleichem Spulengewicht eine Spulenlaufzeit von
72 h. Damit ein Transportzug eine ganze Anzahl Blöcke
umfaßt, werden zwei Züge zu 120 Spulen gekoppelt und ge
meinsam der Maschine zugeführt. Bei einer Blockgröße von 20
Spulen resultiert eine Spulenlaufzeit von 172 h.
Dabei sind auch Spulenlaufzeiten erlaubt, die ein ganzzah
liges Vielfaches der oben berechneten sind. Diese Maschinen
benötigen dann nicht jeden Taktzeitpunkt. So kann mit einer
Blockgröße von 48 Spulen auch eine Spulenlaufzeit von 144 h
erreicht werden und die entsprechende Maschine benötigt im
Durchschnitt nur jeden 2. Taktzeitpunkt.
Durch den vorgezogenen Blockwechsel wird die Vorgarnmenge
auf den Hülsen vergrößert. Diese kann entweder entsorgt
werden oder besser auf einer wild aufgesteckten Ringspinn
maschine, die das gleiche Sortiment benötigt, ausgesponnen
werden. Der ungünstigste Fall ist ein Stillstand der gesam
ten Maschine, wobei die Leerlaufzeitpunkte aller Blöcke
verschoben werden. Die dabei anfallenden Vorgarnreste be
tragen:
Als Periodendauer kann die Dauer zwischen dem Leerlaufen
zweier Blöcke auf der gleichen Ringspinnmaschine oder ein
ganzzahliger Bruchteil davon verwendet werden. Diese Zeit
muß noch um ein fixes Sicherheitsintervall verringert wer
den, das für das Eintreffen des Bedieners benötigt wird.
Eine Reduktion der Periodendauer reduziert die maximalen
Vorgarnspulenreste, wobei die Periodendauer immer noch so
groß gewählt werden muß, daß keine Blockwechsel überlap
pen.
Dieses Vorgehen weist den Vorteil auf, daß die Anforde
rungszeitpunkte nach Vorgarnspulen gleichmäßig verteilt
sind, zu deutlich geringeren Schwankungen der Transportan
lageauslastung und der Flyerproduktion führt. Somit kann ein
Transportsystem mit geringerer Kapazität gewählt und die
Auslastung der Flyerarbeiter erhöht werden. Zudem ist kein
Prozeßleitsystem notwendig, da die Startzeitpunkte, die
Periodendauer und die Vorgarnlänge einer Spule über das
Bedienpanel manuell eingegeben resp. korrigiert werden kön
nen.
Ein durchgeführter Blockwechsel kann entweder durch den Be
diener betätigt werden, zum Beispiel durch Quittieren eines
entsprechenden Alarmes, oder der Bediener wird angewiesen,
bei jeder gewechselten Spule einen Fadenbruch zu erzeugen.
Dies verhindert, das der Vorgarnansetzer zu einem, vom Rei
niger der Spulmaschine nicht erkannten, Garnfehler führt
(abhängig von der Reinigereinstellung). Durch die Auswertung
der ROBOfildaten kann die Bedienung aller Spulstellen des
Blockes erkannt werden. Werden die Spulen aus einem Spulen
zufuhrzug gewechselt, dann löst der Bediener bei Beginn des
Blockwechsels das Signal zum Verschieben des Zuges aus
(Reißleine), so daß er die Spulen bequem aus dem fahrenden
Zug entnehmen kann (Obj. 2247). Somit bereitet das Erkennen
des Blockwechselbeginns in diesem Fall keine Schwierigkeiten
und erfordert auch keine zusätzlichen Bedienereingriffe.
Durch eine Kontrolle der leergelaufenen Spulen (ROBOfil
setzt Luntenstopps für den gesamten Block) sowie der ent
sorgten Vorgarnspulenmenge (Hülsenreinigungsstation) können
Fehler wie ein nicht ausgeführten Wechsel oder eine ungenaue
Vorgarnlänge erkannt werden.
Dieses Vorgehen weist den Vorteil auf, daß die Blockwech
selabstände konstant sind. Daraus resultiert ein deutlich
stabileres Verhalten im Störbetrieb. Der Bedieneraufruf vor
dem bevorstehenden Blockwechsel kann ohne Mehraufwand ein
geführt werden und erlaubt eine günstigere Bedienungsstra
tegie.
Zudem ist kein Prozeßleitsystem notwendig, da die Start
zeitpunkte, die Periodendauer und die Vorgarnlänge einer
Spule über das Bedienpanel manuell eingegeben resp. korri
giert werden können. Dadurch läßt sich mit diesem Block
wechselunterstützungssystem auch ein günstiges Verhalten bei
bedienerlosen Ringspinnmaschinenschichten erreichen. Insbe
sondere kann das Leerlaufen von Spulen während den bedien
erlosen Schichten verhindert werden.
Die gleichmäßige Verteilung der Anforderungszeitpunkte nach
Vorgarnspulen führt zu deutlich geringeren Schwankungen der
Transportsystemauslastung und der Flyerproduktion. Somit
kann ein Transportsystem mit geringerer Kapazität gewählt
und die Auslastung der Flyerarbeiter erhöht werden.
Anstelle des vorzeitigen Wechsels der Spulen ist auch eine
Regelung der Ringspinnmaschinendrehzahl denkbar, mit der
erreicht wird, daß der nächste Block innerhalb des er
laubten Intervalls leerläuft. Diese Variante weist jedoch
den großen Nachteil auf, daß sie die Produktionsleistung
der Ringspinnmaschine reduziert. Zudem existiert für jeden
Artikel eine optimale Drehzahl und durch die Variation der
selben können die Garneigenschaften ungewollt beeinflußt
werden.
Claims (12)
1. Ein Verfahren zum Betreiben einer Spinnereianlage bzw.
eine Gruppe von Spinnmaschinen, wo Vorlagen gemäß dem
Blockwechselprinzip gewechselt werden, dadurch gekenn
zeichnet, daß für jede Maschine der Anlage bzw. der
Gruppe Wechselzeitpunkte vorgegeben sind und daß ein
Wechsel an einem dieser vorgegebenen Wechselzeitpunkte
ausgelöst wird.
2. Eine Spinnmaschine mit Vorlagestellen, die blockweise
angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Ma
schine mit einer Steuerung versehen ist, worin für die
Maschine vorgegebene Wechselzeitpunkte einprogrammiert
sind, so daß an einem Wechselzeitpunkt ein Wechsel für
einen Block der Maschine ausgelöst werden kann.
3. Eine Anlage mit zumindest einer Gruppe von Spinnmaschi
nen, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlage mit Steue
rungsmitteln versehen ist, worin Wechselzeitpunkte ein
programmiert sind, so daß an einem Wechselzeitpunkt ein
Wechsel ausgelöst werden kann, wobei die Wechselzeit
punkte zeitlich gestaffelt sind.
4. Eine Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Maschinen nach Anspruch 2 gebildet sind und die
Staffelung durch Einstellung der Maschinensteuerungen
erfolgt.
5. Eine Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wechselzeitpunkte in einer maschinenübergeord
neten Steuerung einprogrammiert sind.
6. Eine Anlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Wechsel anhand der vorgegebenen
Wechselzeitpunkte in Verbindung mit dem ermittelten
Spuleninhalt zum jeweiligen Zeitpunkt gesteuert wird.
7. Eine Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der durch die Steuerung ermittelte Wechselzeitpunkt
einen Wechselauftrag an das Bedienungspersonal bzw. die
Bedienungseinrichtungen gibt, um das Wechseln auszufüh
ren.
8. Eine Anlage nach Anspruch 3 oder 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Wechselzeitpunkt anhand der Steuerung
vorgegebenen Prioritäten (z. B. kein Leerlaufen in einer
bedienerlosen Schicht, Spulenverfügbarkeit usw.) durch
geführt wird.
9. Ein Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Wechseln in jedem Block von der Maschine aus
gelöst werden kann, wobei ein Zeitprogramm für die Ma
schine in der Maschinensteuerung einprogrammiert ist.
10. Ein Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Maschinensteuerung einen Wechselauftrag an das
Bedienungspersonal bzw. die Bedienungseinrichtungen
gibt, um das Wechseln auszuführen.
11. Ein Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die auszuwechselnden vollen Spulen vor dem Wechsel
zeitpunkt am Gatter bereitgestellt werden.
12. Ein Verfahren nach Anspruch 9, 10 oder 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Zeitprogramme der Maschinen an
einander angepaßt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH302292 | 1992-09-28 |
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| DE4333011A1 true DE4333011A1 (de) | 1994-03-31 |
Family
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