DE4329519C2 - Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem - Google Patents
Duplex-Kommunikations-KopplungssystemInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Duplex-Kommunikati
ons-Kopplungssystem entsprechend dem Oberbegriff des An
spruchs 1.
Es ist allgemein notwendig, eine lokale Telekommunikati
ons-Einrichtung von der Telekommunikations-Leitung zu
entkoppeln. Das wird durch einen Übertrager, z. B. einen
Transformator, und lokale Schaltkreiskomponenten für die
Erzielung der notwendigen Netz-Anpassungs-Charakteristiken
sowie durch die spezifischen Komponenten auf der Leitungs
seite und Einrichtungsseite erreicht, die so ausgewählt
sind, daß Charakteristiken und Forderungen jedes Landes
erfüllt sind.
Diese Anordnungen führen jedoch trotz der spezifischen Wahl
der Komponenten zu unerwünschten harmonischen Verzerrungen
und Intermodulations-Produkten. Es ist wünschenswert,
solche unerwünschten Produkte zu reduzieren.
Die Forderungen bei der Weiterentwicklung der Telekommunika
tion zielen auf eine weitere Miniaturisierung hin. Der
Bereich für die Größenreduzierung von Übertragern ist
jedoch begrenzt, wenn die Querinduktivität ausreichend hoch
sein muß, um die Leitungsanpassung zu erlauben und wenn der
Wicklungswiderstand akzeptabel niedrig gehalten werden muß.
Bekannte Schaltkreisanordnungen weisen auch einen Frequenz
gang auf, der für die Übertragung und den Empfang nicht
einheitlich ist, wenn die Leitung eine komplexe Impedanz
hat, die Frequenzverzerrungen hervorruft.
Weiterhin sind aus dem US-Datenblatt: TCM 3101, FSK Modem,
Texas Instruments, Oktober 1984, S. 1-16 sowie aus der
FR 2 635 632 A1 Modems bekannt, die ein Duplex-Kommunikat
ions-Kopplungssystem für die Kopplung der lokalen Telekommu
nikations-Einrichtung mit einer Telekommunikationsleitung
aufweisen. Für die Entkopplung sind Operationsverstärker
bzw. Entkopplungstransformatoren vorgesehen, die eine
Impedanzanpassung und Pufferung bewirken und auf diese
Weise die Ein- und Ausgänge des Modems von der Impedanz der
Leitung entkoppeln. Auch diese Modems weisen die vorgenann
ten Nachteile auf und sind nicht ohne weiteres an die
Übertragungsleitungen in unterschiedlichen Ländern anzu
schließen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Kopplungslei
stung der Einrichtung an eine Telekommunikations-Leitung zu
optimieren und insbesondere Mittel zur Optimierung einer
Schaltkreisanordnung vorzusehen, bei denen die Entkopplungs
funktion von den Leitungsanpassungserfordernissen separiert
ist.
Erfindungsgemäß wird das mit den kennzeichnenden Merkmalen
des Anspruchs 1 erreicht.
Bei einem Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem für die
Kopplung einer lokalen Telekommunikations-Einrichtung an
eine Telekommunikations-Leitung mit ersten Mitteln, die
eine niedrige Impedanz aufweisen, für die Entkopplung des
Übertragungsausganges der lokalen Telekommunikations-Ein
richtung von der Telekommunikations-Leitung, mit zweiten
Mitteln, die eine hohe Impedanz aufweisen, für die Entkopp
lung des Empfangseinganges der lokalen Telekommunikati
ons-Einrichtung von der Telekommunikations-Leitung, und mit
einem Anpassungsnetzwerk für die Verbindung der ersten und
zweiten Mittel mit der Telekommunikations-Leitung, ist
erfindungsgemäß vorgesehen, daß die ersten und zweiten
Mittel weiterhin Mittel zur Gleichstromentkopplung aufwei
sen und daß das Anpassungsnetzwerk auf der Leitungssei
te der Entkopplungsmittel liegt.
Vorzugsweise sind die ersten und zweiten Mittel Übertrager,
z. B. Transformatoren, von denen jeder eine Primär- und eine
Sekundärwicklung aufweist. Als erstes und zweites Mittel
können aber auch opto-elektronische Koppler verwendet
werden, die eine Gleichstrom-Entkopplung ermöglichen.
Ein Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem mit zwei Übertra
gern kann so ausgestaltet sein, daß die Sekundärwicklung
des ersten Übertragers von einer Anzapfung aus mit der
Primärwicklung des zweiten Übertragers verbunden ist,
dessen Sekundärwicklung mit dem Empfangseingang der lokalen
Telekommunikations-Einrichtung verbunden ist. Eine weitere
Ausgestaltung sieht vor, daß die Primärwicklung des zweiten
Übertragers mit einem Netzknoten eines in Serie geschalte
ten Netzwerkes verbunden ist, das parallel zur Sekundärwick
lung des ersten Übertragers angeordnet ist, und daß die
Sekundärwicklung des zweiten Übertragers mit dem Empfangs
eingang der lokalen Telekommunikations-Einrichtung verbun
den ist. Das in Serie geschaltete Netzwerk kann z. B. aus
zwei Widerstands-Impedanz-Elementen bestehen. Das in Serie
geschaltete Netzwerk kann reaktive Impedanzen aufweisen.
Die Anzapfung kann mit der Primärwicklung des zweiten
Übertragers über einen Kondensator verbunden sein. Die
Anzapfung kann eine Mittenanzapfung der Sekundärwicklung
des ersten Übertragers sein.
Ein Verstärker zwischen dem Übertragungsausgang der lokalen
Telekommunikations-Einrichtung und dem ersten Mittel kann
eine Steuerung niedriger Impedanz erzeugen.
Das erste Mittel kann einen Ausgang aufweisen, der von
seinem Eingang gleichstromentkoppelt ist und es kann eine
Rückkopplung zwischen dem Ausgang des ersten Mittels und
dem genannten Eingang vorgesehen sein. Der genannte Ausgang
kann mit einem dritten Gleichstrom-Entkopplungsmittel
verbunden sein, dessen Ausgang über einen Verstärker mit
dem Übertragungsausgang der lokalen Telekommunikations-Ein
richtung verbunden ist.
Das Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem kann eine auswähl
bare Impedanz aufweisen, um eine Anpassung an die charakte
ristische Impedanz der Telekommunikations-Leitung zu errei
chen. Für die Auswahl der Impedanz aus einer Anzahl von
auswählbaren Impedanzen kann ein Schalter vorgesehen sein.
Die auswählbare Impedanz kann in die Telekommunikations-Lei
tung oder in die lokale Telekommunikations-Einrichtung
eingefügt sein.
Wegen der unterschiedlichen Anforderung an die Leitungsan
passung der verschiedenen nationalen
Telekommunikations-Netzwerke kann das System verwendet
werden, um eine lokale Telekommunikations-Einrichtung, wie
ein Modem, mit der Leitung durch eine Leitungsschnur zu
verbinden, die eine vorausgewählte Impedanz aufweist, deren
Wert an die spezifische Einrichtung und an das nationale
Netzwerk angepaßt ist.
Eine Schaltkreisanordnung, die einer der bevorzugten Anord
nungen der Erfindung ähnlich ist und zwei Übertrager auf
weist, ist vor wenigstens zehn Jahren bekannt geworden.
Jedoch sind solche Schaltkreise nur angewendet worden, um
eine gute Transhybrid-Verlustleistung zu sichern. Sie sind
nicht realisiert worden, die Einrichtung dahingehend zu op
timieren, daß ein sehr hoher Leistungsstandard simultan für
die Transhybrid-Verluste, Anpassung und Verzerrung erzielt
wird.
Die dargestellten Ausführungsformen der Erfindung haben
folgende Vorteile:
- a) obwohl die Stromdichte, die vom Übertrager-Signal her rührt, größer ist als in bekannten konventionellen Anordnungen, minimiert die niedrige Quell-Impedanz die Verzerrungsprodukte, die vom Übertragersignal herrühren;
- b) da die Stromdichte, die sich aus dem von der Leitung emp fangenen Signal ableitet, klein ist, sind alle Intermo dulationen zwischen dem Übertragungs- und Empfangssignal und von Verzerrungsprodukten, die vom Empfangssignal in der Telekommunikations-Leitung herrühren, sehr klein;
- c) welche unerwünschten Produkte in dem Übertragungslei tung-Entkopplungsübertrager auch immer produziert worden sind, werden sie durch die Transhybrid-Verluste des Hybrids reduziert;
- d) ein Übertragungsleitung-Entkopplungsübertrager mit hoher Induktanz ist nicht mehr erforderlich, um eine ausrei chende Anpassung der Telekommunikations-Leitung zu erreichen;
- e) da das Anpassungs-Netzwerk auf der Leitungsseite des Übertragungsleitung-Entkopplungsübertragers liegt, ist es möglich, eine gewöhnliche Kopplungseinheit für alle Länder zu verwenden. Es kann eine vorgesetzte Impedanz verwendet werden, die in die Leitungsschnur eingefügt ist oder durch Mittel in der Leitungsschnur der lokalen Anordnung ausgewählt wird, um die einzig notwendigen Leitungs-Anpassungs-Komponenten für jede besondere Leitungs-Impedanz vorzusehen;
- f) wenn der Wicklungswiderstand und die Streukapazität des Übertragungs-Kopplungsübertragers vernachlässigbar klein sind, hat die Optimierung der Referenz-Impedanz zur Erzielung eines Optimums der Fehlerdämpfung auch ein Optimum der Transhybrid-Verluste zur Folge;
- g) Wenn erforderlich, kann der Transhybrid-Verlust unabhän gig von der Fehlerdämpfung eingestellt werden;
- h) bei Verwendung eines Verstärkers für eine Rückkopplung ist eine niedrige Quell-Impedanz möglich;
- i) es ist möglich, Komponentenwerte auszuwählen und so ein Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem mit Null-Span nungs-Einführungsverlust bei der Übertragung und beim Empfang zu schaffen.
Die Erfindung soll in Ausführungsbeispielen anhand von
Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 ein Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem, das
für die Kopplung eines Modems an die Telekommu
nikationsleitung eines nationalen Telekommuni
kationsnetzwerkes geeignet ist;
Fig. 2 das Grundprinzip der Erfindung;
Fig. 3-7 alternative Ausführungen der Erfindung.
Die Fig. 1 zeigt eine Brücke 1, einen ersten Gleichstrom
entkoppelnden Übertrager 2, der den Übertragungsausgang 3
eines Modems (nicht dargestellt) mit einer Telekommunikati
ons-Leitung 4 verbindet und einen zweiten Gleichstrom
entkoppelnden Übertrager 5, der den Empfangseingang 6 des
Modems mit der Telekommunikations-Leitung 4 verbindet.
Impedanzelemente, die ein in Serie geschaltetes Netzwerk
bilden, das reaktive Impedanzen enthalten kann, sind in
Form von Widerständen 7 und 8 in benachbarten Armen der
Brücke 1 vorgesehen. Wie jedoch in anderen Ausführungsbei
spielen gezeigt ist, können diese Netzwerke entfallen, wenn
die Primärwicklung 9 des Übertragers 5 direkt oder über
einen Kondensator mit der Mittenanzapfung 10 der Sekundär
wicklung 11 des Übertragers 2 verbunden ist. Die Primärwick
lung 12 des Übertragers 2 ist über einen Verstärker 13 mit
dem Übertragungsausgang 3 verbunden. Der Empfangsausgang 6
des Modems ist mit der Sekundärwicklung 14 des Übertragers
5 verbunden.
Für jedes besondere Telekommunikations-Netzwerk können die
charakteristischen Anpassungsparameter Z der Telekommunika
tions-Leitung 4 in der Brücke 1 durch ein Impedanz-Netzwerk
abgeglichen werden, das durch ein Anpassungselement 15
dargestellt ist. Es stellt einen kommerziellen Fortschritt
dar, daß Anpassungselement 15 in die Leitungsschnur einzu
bauen oder es mit der Leitungsschnur einer besonderen
lokalen Einrichtung eines spezifischen Landes auszuwählen.
In diesen Fällen können die Komponenten in der Leitung 16
als ein Modul konstruiert sein, der für alle Länder verwend
bar ist.
Durch Ersatz des konventionellen einfachen Übertragers des
bekannten Duplex-Kopplers durch zwei Übertrager ist es nun
möglich, die Übertrager zu optimieren, z. B. um geringe
Kosten zu erreichen und/oder die Komponenten zu miniaturi
sieren, so daß das Volumen der beiden optimierten Übertra
ger geringer ist als das des ersetzten Einzelübertragers
und/oder ein höheres Leistungsniveau in einem vorgegebenen
Volumen erreicht wird.
Der Übertrager 2 ist mit einem niedrigen Wicklungswider
stand und der Übertrager 5 mit einer hohen Primärinduktanz
hergestellt. Die Primärinduktanz des Übertragers 2 und der
Wicklungswiderstand des Übertragers 5 sind relativ unwich
tig. Der niedrige Quellwiderstand des Verstärkers 13 mini
miert die Verzerrungsprodukte des Signals, die im Übertra
ger erzeugt werden. Gleich welche Produkte im Übertrager 2
erzeugt werden, gelangen sie durch die Sekundärwicklung 11
und werden am Empfangseingang 6 durch den Transhybrid-Ver
lust des Hybrids reduziert. Der Übertrager 2 muß nicht an
die Leitung angepaßt sein, da das Leitungsanpassungselement
in der Brücke 1 enthalten ist. Die Auswahl der Werte der
Anpassungselemente 15 für die optimale Fehlerdämpfung führt
simultan zu einem optimalen Transhybrid-Verlust. Die Wider
stände 7 und 8 ermöglichen die Einstellung des
Transhybrid-Verlustes unabhängig von der Fehlerdämpfung.
Wie in den Fig. 3 und 5 dargestellt ist, können die
beiden Widerstände durch die Mittenanzapfung 10 ersetzt
werden, wenn die unabhängige Einstellung des
Transhybrid-Verlustes und der Fehlerdämpfung nicht gefor
dert sind. Die Mittenanzapfung 10 kann eine Offset-Anzap
fung sein, um eine bessere Impedanz-Anpassung zu erreichen,
sofern das gefordert ist.
Da die Verhältnisse der Übertrager 2 und 5 unabhängig
gewählt werden, ist hervorzuheben, daß diese so gewählt
werden können, daß Null-Spannungs-Einfügungsverluste im
Übertragungs- und Empfangsmodus erreicht werden. Die Strom
dichten, die das Empfangssignal aus der Telekommunikati
ons-Leitung 4 in die Übertrager 5 und 2 betreffen, sind
sehr gering, weil im letztgenannten Fall die Betriebsimped
anz des Übertragers 2 verglichen mit der des Zref-Anpas
sungselementes 15 sehr gering ist und im vorliegenden Fall
die Zahl der Wicklungen des Übertragers 5 groß ist. Auf
diese Weise ist die Intermodulation zwischen den Übertra
gungs- und Empfangssignalen reduziert und Verzerrungsproduk
te, die vom Empfangssignal in der Telekommunikations-Lei
tung 4 herrühren, sind sehr gering. Da der Wicklungswider
stand des Übertragers 5 nicht kritisch ist, ist es möglich,
dünnen Draht zu verwenden und die Windungszahl der Wicklung
zu erhöhen, so daß eine sehr kleine Verzerrung selbst in
einem Übertrager mit kleiner Spule erzielt wird.
Bei einer geeigneten Wahl der Komponentenwerte ist es
möglich, eine einheitliche Frequenzwiedergabe für beide,
den Übertragungs- und Empfangsmodus, zu schaffen. Wie
vorher erwähnt, liegen alle Anpassungskomponenten auf der
Leitungsseite und wenn gefordert, kann das Anpassungsnetz
werk in eine netzwerkspezifische Leitungsschnur eingefügt
werden, oder das Anpassungsnetzwerk kann durch eine netz
werkspezifische Leitungsschnur oder durch andere Mittel
ausgewählt werden, ohne eine Gleichstromentkopplung durch
Schalten oder anderes Verbinden zu überbrücken. Die ausge
wählten Komponenten für das Anpassen der spezifischen
nationalen Charakteristiken können vorausgewählt werden und
wenn notwendig, durch Schalter aus einer Reihe von auswähl
baren Impedanzen ausgewählt werden, die in die Netzschnur
eingefügt sind.
Die Operation kann weiterhin durch eine Rückkopplungsanord
nung verbessert werden, die später mit Bezug auf die
Fig. 6 und 7 beschrieben wird.
Aus der Fig. 2, die das allgemeine Prinzip des Systems
darstellt, wird ersichtlich, daß der Übertragungsausgang 3
und der Empfangseingang 6 mit Gleichstrom-Entkopplungsvor
richtungen 17 bzw. 18 verbunden sind, die die lokale Ein
richtung, wie z. B. ein Modem (nicht dargestellt) von der
Telekommunikations-Leitung 4 trennen. Die Entkopplungsvor
richtung 17 und 18 können opto-elektronische Koppler sein
oder verschiedene andere Vorrichtungen, die das Signal ohne
Bildung einer Gleichstromleitung weitergeben. Ein Teiler
netzwerk, bestehend aus Netzwerken 19 und 20, ermöglicht
eine Einstellung zur Optimierung des Transhybridverlustes.
Das Teilernetzwerk ist über einen Kondensator 21 und ein
Netzwerk 22, das an die Leitungs-Impedanz 23 angepaßt ist,
mit der Telekommunikations-Leitung 4 verbunden.
Spezifische Ausführungsformen der Erfindung sind in den
Fig. 3, 4 und 5 dargestellt, in denen die Komponenten
dieselben Bezugszeichen wie vergleichbare Komponenten in
den Fig. 1 und 2 aufweisen. Wie in Fig. 5 dargestellt,
ist es notwendig, wenn die Primärwicklung 9 des Übertragers
5 direkt mit der Telekommunikations-Leitung 4 verbunden
ist, einen Kondensator 24 vorzusehen, um den Übertrager 2
vom Leitungsstrom zu trennen. Dieser zusätzliche Kondensa
tor ist nicht erforderlich, wenn der Kondensator 21 den
Übertrager 5 von der Telekommunikations-Leitung 4 trennt,
wie in den Fig. 3 und 4 dargestellt.
In den Fig. 6 und 7 ist eine Rückkopplung zum Übertra
gungsausgang 3 vorgesehen. Das kann, wie in Fig. 6 darge
stellt, durch einen zusätzlichen Übertrager 25 erreicht
werden, dessen Primärwicklung 26 in der Brücke liegt und
dessen Sekundärwicklung 27 einen Verstärker 28 betreibt,
dessen Ausgang die Rückkopplung zum Übertragungsausgang 3
darstellt. Das allgemeine Prinzip ist in Fig. 7 für jede
geeignete Form von Gleichstrom-Entkopplungsanordnungen
dargestellt.
Die Fig. 8 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfin
dung. Es soll ausdrücklich festgestellt werden, daß andere
Formen und Anwendungen der Erfindung im Rahmen des erfinde
rischen Konzepts möglich sind, wie es oben beschrieben und
in den zugehörigen Zeichnungen dargestellt ist.
Claims (15)
1. Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem für die
Kopplung einer lokalen Telekommunikations-Einrich
tung an eine Telekommunikations-Leitung mit ersten
Mitteln, die eine niedrige Impedanz aufweisen, für
die Entkopplung des Übertragungsausganges der
lokalen Telekommunikations-Einrichtung von der
Telekommunikations-Leitung, mit zweiten Mitteln
die eine hohe Impedanz aufweisen, für die Entkopp
lung des Empfangseinganges der lokalen Telekommuni
kations-Einrichtung von der Telekommunikations-Lei
tung, und mit einem Anpassungsnetzwerk für die
Verbindung der ersten und zweiten Mittel mit der
Telekommunikations-Leitung,
dadurch gekennzeichnet,
daß die ersten und zweiten Mittel weiterhin Mittel
zur Gleichstromentkopplung aufweisen und daß das An
passungsnetzwerk auf der Leitungsseite der Entkopp
lungsmittel liegt.
2. Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem nach Anspruch
1 in dem die ersten und zweiten Mittel aus Übertra
gern (2, 5) bestehen, von denen jeder eine
Primär- (9, 12) und eine Sekundärwicklung (11, 14) auf
weist.
3. Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem nach Anspruch
2, bei dem die Sekundärwicklung (11) des ersten
Übertragers (2) von einer Anzapfung (10) aus mit
der Primärwicklung (9) des zweiten Übertragers (5)
verbunden ist, dessen Sekundärwicklung mit dem
Empfangseingang (6) der lokalen Telekommunikati
ons-Einrichtung verbunden ist.
4. Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem nach Anspruch
2, bei dem die Primärwicklung (9) des zweiten
Übertragers (5) mit einem Netzknoten eines in Serie
geschalteten Netzwerkes verbunden ist, das parallel
zur Sekundärwicklung (11) des ersten Übertragers
(2) angeordnet ist und bei dem die Sekundärwicklung
(14) des zweiten Übertragers (5) mit dem Empfangs
eingang (6) der lokalen Telekommunikations-Einrich
tung verbunden ist.
5. Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem nach Anspruch
4, bei dem das in Serie geschaltete Netzwerk aus
zwei Widerstands-Impedanz-Elementen (7, 8) besteht.
6. Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem nach Anspruch
4 oder 5, bei dem das in Serie geschaltete Netzwerk
reaktive Impedanzen aufweist.
7. Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem nach Anspruch
3, bei dem die Anzapfung (10) mit der Primärwick
lung (9) des zweiten Übertragers (5) über einen
Kondensator (24) verbunden ist.
8. Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem nach Anspruch
7, bei dem die Anzapfung (10) eine Mittenanzapfung
der Sekundärwicklung (11) des ersten Übertragers
(2) ist.
9. Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem nach minde
stens einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem
ein Verstärker zwischen dem Übertragungsausgang (3)
der lokalen Telekommunikations-Einrichtung und dem
ersten Mittel (2) zur Verfügungstellung einer
Steuerung niedriger Impedanz angeordnet ist.
10. Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem nach minde
stens einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem
eine Rückkopplung zwischen dem von seinem Eingang
gleichstromentkoppelten Ausgang des ersten Mittels
und dem genannten Eingang vorgesehen ist.
11. Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem nach Anspruch
10, bei dem der genannte Ausgang mit einem dritten
Gleichstrom-Entkopplungsmittel (25) verbunden ist,
dessen Ausgang über einen Verstärker (28) mit dem
Übertragungsausgang (3) der lokalen Telekommunikati
ons-Einrichtung verbunden ist.
12. Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem nach minde
stens einem der vorhergehenden Ansprüche, das eine
auswählbare Impedanz aufweist, um eine Anpassung an
die charakteristische Impedanz der Leitung zu
erreichen.
13. Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem nach Anspruch
12, bei dem für die Auswahl der Impedanz aus einer
Anzahl von auswählbaren Impedanzen Schaltmittel
vorgesehen sind.
14. Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem nach Anspruch
12 oder 13, bei dem die auswählbare Impedanz in die
Leitungsschnur oder die lokale Telekommunikati
ons-Einrichtung eingefügt ist.
15. Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem wie im wesent
lichen in jeder Ausführungsform beschrieben ist,
die in den Zeichnungen dargestellt ist.
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