[go: up one dir, main page]

DE4329519A1 - Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem - Google Patents

Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem

Info

Publication number
DE4329519A1
DE4329519A1 DE4329519A DE4329519A DE4329519A1 DE 4329519 A1 DE4329519 A1 DE 4329519A1 DE 4329519 A DE4329519 A DE 4329519A DE 4329519 A DE4329519 A DE 4329519A DE 4329519 A1 DE4329519 A1 DE 4329519A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling system
duplex communication
communication coupling
line
impedance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE4329519A
Other languages
English (en)
Other versions
DE4329519C2 (de
Inventor
Kevin Mcgrane
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Profec Technologies Ltd Ipswich Suffolk Gb
Original Assignee
ELECTRONIC TECHNIQUES (ANGLIA) Ltd IPSWICH SUFFOLK GB
ANGLIA ELECTRONIC TECH Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELECTRONIC TECHNIQUES (ANGLIA) Ltd IPSWICH SUFFOLK GB, ANGLIA ELECTRONIC TECH Ltd filed Critical ELECTRONIC TECHNIQUES (ANGLIA) Ltd IPSWICH SUFFOLK GB
Publication of DE4329519A1 publication Critical patent/DE4329519A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4329519C2 publication Critical patent/DE4329519C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/38Transceivers, i.e. devices in which transmitter and receiver form a structural unit and in which at least one part is used for functions of transmitting and receiving
    • H04B1/40Circuits
    • H04B1/54Circuits using the same frequency for two directions of communication
    • H04B1/58Hybrid arrangements, i.e. arrangements for transition from single-path two-direction transmission to single-direction transmission on each of two paths or vice versa
    • H04B1/581Hybrid arrangements, i.e. arrangements for transition from single-path two-direction transmission to single-direction transmission on each of two paths or vice versa using a transformer

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Duplex-Kommunikati­ ons-Kopplungssystem entsprechend dem Oberbegriff des An­ spruchs 1.
Es ist allgemein notwendig, eine lokale Telekommunikati­ ons-Einrichtung von der Telekommunikations-Leitung zu entkoppeln. Das wird durch einen Übertrager, z. B. einen Transformator, und lokale Schaltkreiskomponenten für die Erzielung der notwendigen Netz-Anpassungs-Charakteristiken sowie durch die spezifischen Komponenten auf der Leitungs­ seite und Einrichtungsseite erreicht, die so ausgewählt sind, daß Charakteristiken und Forderungen jedes Landes erfüllt sind.
Diese Anordnungen führen jedoch trotz der spezifischen Wahl der Komponenten zu unerwünschten harmonischen Verzerrungen und Intermodulations-Produkten. Es ist wünschenswert, solche unerwünschten Produkte zu reduzieren.
Die Forderungen bei der Weiterentwicklung der Telekommunika­ tion zielen auf eine weitere Miniaturisierung hin. Der Bereich für die Größenreduzierung von Übertrageren ist jedoch begrenzt, wenn die Querinduktivität ausreichend hoch sein muß, um die Leitungsanpassung zu erlauben und denn der Wicklungswiderstand akzeptabel niedrig gehalten werden muß.
Bekannte Schaltkreisanordnungen weisen auch einen Frequenz­ gang auf, der für die Übertragung und den Empfang nicht einheitlich ist, wenn die Leitung eine komplexe Impedanz hat, die Frequenzverzerrungen hervorruft.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Kopplungslei­ stung der Einrichtung an eine Telekommunikations-Leitung zu optimieren und insbesondere Mittel zur Optimierung einer Schaltkreisanordnung vorzusehen, bei denen die Entkopplungs­ funktion von den Leitungsanpassungserfordernissen separiert ist.
Erfindungsgemäß wird das mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 erreicht.
Bezug nehmend auf die Erfindung ist ein Duplex-Kommunikati­ ons-Kopplungssystem für die Kopplung einer lokalen Telekom­ munikations-Einrichtung an eine Telekommunikations-Leitung vorgesehen, das erste Mittel enthält, die eine niedrige Im­ pedanz für die Entkopplung des Übertragungsausganges der lokalen Telekommunikations-Einrichtung von der Telekommuni­ kations-Leitung aufweisen, das zweite Mittel enthält, die eine hohe Impedanz für die Entkopplung des Empfangseingan­ ges der lokalen Telekommunikations-Einrichtung von der Telekommunikations-Leitung aufweisen und das ein Anpas­ sungs-Netzwerk für die Verbindung der ersten und der zwei­ ten Mittel an die Telekommunikations-Leitung aufweisen.
Vorzugsweise sind die ersten und zweiten Mittel Übertrager, z. B. Transformatoren, von denen jeder eine Primär- und eine Sekundärwicklung aufweist. Als erstes und zweites Mittel können aber auch opto-elektronische Koppler verwendet werden, die eine Gleichstrom-Entkopplung ermöglichen.
Ein Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem mit zwei Übertra­ gern kann so ausgestaltet sein, daß die Sekundärwicklung des ersten Übertragers von einer Anzapfung aus mit der Primärwicklung des zweiten Übertragers verbunden ist, dessen Sekundärwicklung mit dem Empfangseingang der lokalen Telekommunikations-Einrichtung verbunden ist. Eine weitere Ausgestaltung sieht vor, daß die Primärwicklung des zweiten Übertragers mit einem Netzknoten eines in Serie geschalte­ ten Netzwerkes verbunden ist, das parallel zur Sekundärwick­ lung des ersten Übertragers angeordnet ist, und daß die Sekundärwicklung des zweiten Übertragers mit dem Empfangseingang der lokalen Telekommunikations-Einrichtung verbunden ist. Das in Serie geschaltete Netzwerk kann z. B. aus zwei Widerstands-Impedanz-Elementen bestehen. Das in Serie geschaltete Netzwerk kann reaktive Impedanzen aufwei­ sen. Die Anzapfung kann mit der Primärwicklung des zweiten Übertragers über einen Kondensator verbunden sein. Die Anzapfung kann eine Mittenanzapfung der Sekundärwicklung des ersten Übertragers sein.
Ein Verstärker zwischen dem Übertragungsausgang der lokalen Telekommunikations-Einrichtung und dem ersten Mittel kann eine Steuerung niedriger Impedanz erzeugen.
Das erste Mittel kann einen Ausgang aufweisen, der von seinem Eingang gleichstromentkoppelt ist und es kann eine Rückkopplung zwischen dem Ausgang des ersten Mittels und dem genannten Eingang vorgesehen sein. Der genannte Ausgang kann mit einem dritten Gleichstrom-Entkopplungsmittel verbunden sein, dessen Ausgang über einen Verstärker mit dem Übertragungsausgang der lokalen Telekommunikations-Ein­ richtung verbunden ist.
Das Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem kann eine auswähl­ bare Impedanz aufweisen, um eine Anpassung an die charakte­ ristische Impedanz der Telekommunikations-Leitung zu errei­ chen. Für die Auswahl der Impedanz aus einer Anzahl von auswählbaren Impedanzen kann ein Schalter vorgesehen sein. Die auswählbare Impedanz kann in die Telekommunikations-Lei­ tung oder in die lokale Telekommunikations-Einrichtung eingefügt sein.
Wegen der unterschiedlichen Anforderung an die Leitungsan­ passung der verschiedenen nationalen Telekommunikations-Netzwerke kann das System verwendet werden, um eine lokale Telekommunikations-Einrichtung, wie ein Modem, mit der Leitung durch eine Leitungsschnur zu verbinden, die eine vorausgewählte Impedanz aufweist, deren Wert an die spezifische Einrichtung und an das nationale Netzwerk angepaßt ist.
Eine Schaltkreisanordnung, die einer der bevorzugten Anord­ nungen der Erfindung ähnlich ist und zwei Übertrager auf­ weist, ist vor wenigstens zehn Jahren bekannt geworden. Jedoch sind solche Schaltkreise nur angewendet worden, um eine gute Transhybrid-Verlustleistung zu sichern. Sie sind nicht realisiert worden, die Einrichtung dahingehend zu op­ timieren, daß ein sehr hoher Leistungsstandard simultan für die Transhybrid-Verluste, Anpassung und Verzerrung erzielt wird.
Die dargestellten Ausführungsformen der Erfindung haben folgende Vorteile:
  • a) obwohl die Stromdichte, die vom Übertrager-Signal her­ rührt, größer ist als in bekannten konventionellen Anordnungen, minimiert die niedrige Quell-Impedanz die Verzerrungsprodukte, die vom Übertragersignal herrühren;
  • b) da die Stromdichte, die sich aus dem von der Leitung emp­ fangenen Signal ableitet, klein ist, sind alle Intermo­ dulationen zwischen dem Übertragungs- und Empfangssignal und von Verzerrungsprodukten, die vom Empfangssignal in der Telekommunikations-Leitung herrühren, sehr klein;
  • c) welche unerwünschten Produkte in dem Übertragungslei­ tung-Entkopplungsübertrager auch immer produziert worden sind, werden sie durch die Transhybrid-Verluste des Hybrids reduziert;
  • d) ein Übertragungsleitung-Entkopplungsübertrager mit hoher Induktanz ist nicht mehr erforderlich, um eine ausrei­ chende Anpassung der Telekommunikations-Leitung zu erreichen;
  • e) da das Anpassungs-Netzwerk auf der Leitungsseite des Übertragungsleitung-Entkopplungsübertragers liegt, ist es möglich, eine gewöhnliche Kopplungseinheit für alle Länder zu verwenden. Es kann eine vorgesetzte Impedanz verwendet werden, die in die Leitungsschnur eingefügt ist oder durch Mittel in der Leitungsschnur der lokalen Anordnung ausgewählt wird, um die einzig notwendigen Leitungs-Anpassungs-Komponenten für jede besondere Leitungs-Impedanz vorzusehen;
  • f) wenn der Wicklungswiderstand und die Streukapazität des Übertragungs-Kopplungsübertragers vernachlässigbar klein sind, hat die Optimierung der Referenz-Impedanz zur Erzielung eines Optimums der Fehlerdämpfung auch ein Optimum der Transhybrid-Verluste zur Folge;
  • g) Wenn erforderlich, kann der Transhybrid-Verlust unabhän­ gig von der Fehlerdämpfung eingestellt werden;
  • h) bei Verwendung eines Verstärkers für eine Rückkopplung ist eine niedrige Quell-Impedanz möglich;
  • i) es ist möglich, Komponentenwerte auszuwählen und so ein Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem mit Null-Span­ nungs-Einführungsverlust bei der Übertragung und beim Empfang zu schaffen.
Die Erfindung soll in Ausführungsbeispielen anhand von Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 ein Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem, das für die Kopplung eines Modems an die Telekommu­ nikationsleitung eines nationalen Telekommuni­ kationsnetzwerkes geeignet ist;
Fig. 2 das Grundprinzip der Erfindung;
Fig. 3-7 alternative Ausführungen der Erfindung.
Die Fig. 1 zeigt eine Brücke 1, einen ersten Gleichstrom entkoppelnden Übertrager 2, der den Übertragungsausgang 3 eines Modems (nicht dargestellt) mit einer Telekommunikati­ ons-Leitung 4 verbindet und einen zweiten Gleichstrom entkoppelnden Übertrager 5, der den Empfangseingang 6 des Modems mit der Telekommunikations-Leitung 4 verbindet. Impedanzelemente, die ein in Serie geschaltetes Netzwerk bilden, das reaktive Impedanzen enthalten kann, sind in Form von Widerständen 7 und 8 in benachbarten Armen der Brücke 1 vorgesehen. Wie jedoch in anderen Ausführungsbei­ spielen gezeigt ist, können diese Netzwerke entfallen, wenn die Primärwicklung 9 des Übertragers 5 direkt oder über einen Kondensator mit der Mittenanzapfung 10 der Sekundär­ wicklung 11 des Übertragers 2 verbunden ist. Die Primärwick­ lung 12 des Übertragers 2 ist über einen Verstärker 13 mit dem Übertragungsausgang 3 verbunden. Der Empfangsausgang 6 des Modems ist mit der Sekundärwicklung 14 des Übertragers 5 verbunden.
Für jedes besondere Telekommunikations-Netzwerk können die charakteristischen Anpassungsparameter Z der Telekommunika­ tions-Leitung 4 in der Brücke 1 durch ein Impedanz-Netzwerk abgeglichen werden, das durch ein Anpassungselement 15 dargestellt ist. Es stellt einen kommerziellen Fortschritt dar, daß Anpassungselement 15 in die Leitungsschnur einzu­ bauen oder es mit der Leitungsschnur einer besonderen lokalen Einrichtung eines spezifischen Landes auszuwählen. In diesen Fällen können die Komponenten in der Leitung 16 als ein Modul konstruiert sein, der für alle Länder verwend­ bar ist.
Durch Ersatz des konventionellen einfachen Übertragers des bekannten Duplex-Kopplers durch zwei Übertrager ist es nun möglich, die Übertrager zu optimieren, z. B. um geringe Kosten zu erreichen und/oder die Komponenten zu miniaturi­ sieren, so daß das Volumen der beiden optimierten Übertra­ ger geringer ist als das des ersetzten Einzelübertragers und/oder ein höheres Leistungsniveau in einem vorgegebenen Volumen erreicht wird.
Der Übertrager 2 ist mit einem niedrigen Wicklungswider­ stand und der Übertrager 5 mit einer hohen Primärinduktanz hergestellt. Die Primärinduktanz des Übertragers 2 und der Wicklungswiderstand des Übertragers 5 sind relativ unwich­ tig. Der niedrige Quellwiderstand des Verstärkers 13 mini­ miert die Verzerrungsprodukte des Signals, die im Übertra­ ger erzeugt werden. Gleich welche Produkte im Übertrager 2 erzeugt werden, gelangen sie durch die Sekundärwicklung 11 und werden am Empfangseingang 6 durch den Transhybrid-Ver­ lust des Hybrids reduziert. Der Übertrager 2 muß nicht an die Leitung angepaßt sein, da das Leitungsanpassungselement in der Brücke 1 enthalten ist. Die Auswahl der Werte der Anpassungselemente 15 für die optimale Fehlerdämpfung führt simultan zu einem optimalen Transhybrid-Verlust. Die Wider­ stände 7 und 8 ermöglichen die Einstellung des Transhybrid-Verlustes unabhängig von der Fehlerdämpfung. Wie in den Fig. 3 und 5 dargestellt ist, können die beiden Widerstände durch die Mittenanzapfung 10 ersetzt werden, wenn die unabhängige Einstellung des Transhybrid-Verlustes und der Fehlerdämpfung nicht gefor­ dert sind. Die Mittenanzapfung 10 kann eine Offset-Anzap­ fung sein, um eine bessere Impedanz-Anpassung zu erreichen, sofern das gefordert ist.
Da die Verhältnisse der Übertrager 2 und 5 unabhängig gewählt werden, ist hervorzuheben, daß diese so gewählt werden können, daß Null-Spannungs-Einfügungsverluste im Übertragungs- und Empfangsmodus erreicht werden. Die Strom­ dichten, die das Empfangssignal aus der Telekommunikati­ ons-Leitung 4 in die Übertrager 5 und 2 betreffen, sind sehr gering, weil im letztgenannten Fall die Betriebsimped­ anz des Übertragers 2 verglichen mit der des Zref-Anpas­ sungselementes 15 sehr gering ist und im vorliegenden Fall die Zahl der Wicklungen des Übertragers 5 groß ist. Auf diese Weise ist die Intermodulation zwischen den Übertra­ gungs- und Empfangssignalen reduziert und Verzerrungsproduk­ te, die vom Empfangssignal in der Telekommunikations-Lei­ tung 4 herrühren, sind sehr gering. Da der Wicklungswider­ stand des Übertragers 5 nicht kritisch ist, ist es möglich, dünnen Draht zu verwenden und die Windungszahl der Wicklung zu erhöhen, so daß eine sehr kleine Verzerrung selbst in einem Übertrager mit kleiner Spule erzielt wird.
Bei einer geeigneten Wahl der Komponentenwerte ist es möglich, eine einheitliche Frequenzwiedergabe für beide, den Übertragungs- und Empfangsmodus, zu schaffen. Wie vorher erwähnt, liegen alle Anpassungskomponenten auf der Leitungsseite und wenn gefordert, kann das Anpassungsnetz­ werk in eine netzwerkspezifische Leitungsschnur eingefügt werden, oder das Anpassungsnetzwerk kann durch eine netz­ werkspezifische Leitungsschnur oder durch andere Mittel ausgewählt werden, ohne eine Gleichstromentkopplung durch Schalten oder anderes Verbinden zu überbrücken. Die ausge­ wählten Komponenten für das Anpassen der spezifischen nationalen Charakteristiken können vorausgewählt werden und wenn notwendig, durch Schalter aus einer Reihe von auswähl­ baren Impedanzen ausgewählt werden, die in die Netzschnur eingefügt sind.
Die Operation kann weiterhin durch eine Rückkopplungsanord­ nung verbessert werden, die später mit Bezug auf die Fig. 6 und 7 beschrieben wird.
Aus der Fig. 2, die das allgemeine Prinzip des Systems darstellt, wird ersichtlich, daß der Übertragungsausgang 3 und der Empfangseingang 6 mit Gleichstrom-Entkopplungsvor­ richtungen 17 bzw. 18 verbunden sind, die die lokale Ein­ richtung, wie z. B. ein Modem (nicht dargestellt) von der Telekommunikations-Leitung 4 trennen. Die Entkopplungsvor­ richtung 17 und 18 können opto-elektronische Koppler sein oder verschiedene andere Vorrichtungen, die das Signal ohne Bildung einer Gleichstromleitung weitergeben. Ein Teiler­ netzwerk, bestehend aus Netzwerken 19 und 20, ermöglicht eine Einstellung zur Optimierung des Transhybridverlustes. Das Teilernetzwerk ist über einen Kondensator 21 und ein Netzwerk 22, das an die Leitungs-Impedanz 23 angepaßt ist, mit der Telekommunikations-Leitung 4 verbunden.
Spezifische Ausführungsformen der Erfindung sind in den Fig. 3, 4 und 5 dargestellt, in denen die Komponenten dieselben Bezugszeichen wie vergleichbare Komponenten in den Fig. 1 und 2 aufweisen. Wie in Fig. 5 dargestellt, ist es notwendig, wenn die Primärwicklung 9 des Übertragers 5 direkt mit der Telekommunikations-Leitung 4 verbunden ist, einen Kondensator 24 vorzusehen, um den Übertrager 2 vom Leitungsstrom zu trennen. Dieser zusätzliche Kondensa­ tor ist nicht erforderlich, wenn der Kondensator 21 den Übertrager 5 von der Telekommunikations-Leitung 4 trennt, wie in den Fig. 3 und 4 dargestellt.
In den Fig. 6 und 7 ist eine Rückkopplung zum Übertra­ gungsausgang 3 vorgesehen. Das kann, wie in Fig. 6 darge­ stellt, durch einen zusätzlichen Übertrager 25 erreicht werden, dessen Primärwicklung 26 in der Brücke liegt und dessen Sekundärwicklung 27 einen Verstärker 28 betreibt, dessen Ausgang die Rückkopplung zum Übertragungsausgang 3 darstellt. Das allgemeine Prinzip ist in Fig. 7 für jede geeignete Form von Gleichstrom-Entkopplungsanordnungen dargestellt.
Die Fig. 8 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfin­ dung. Es soll ausdrücklich festgestellt werden, daß andere Formen und Anwendungen der Erfindung im Rahmen des erfinde­ rischen Konzepts möglich sind, wie es oben beschrieben und in den zugehörigen Zeichnungen dargestellt ist.

Claims (15)

1. Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem für die Kopplung einer lokalen Telekommunikations-Einrichtung an eine Tele­ kommunikations-Leitung mit ersten Mitteln, die eine niedri­ ge Impedanz aufweisen, für die Entkopplung des Übertragsaus­ ganges (3) der lokalen Telekommunikations-Einrichtung von der Telekommunikations-Leitung (4), mit zweiten Mitteln, die eine hohe Impedanz aufweisen, für die Entkopplung des Empfangseinganges (6) der lokalen Telekommunikations-Ein­ richtung von der Telekommunikations-Leitung (4) und mit einem Anpassungs-Netzwerk für die Verbindung der ersten und zweiten Mittel mit der Telekommunikations-Leitung (4).
2. Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem nach Anspruch 1 in dem die ersten und zweiten Mittel aus Übertragern (2, 5) bestehen, von denen jeder eine Primär- (9, 12) und eine Sekundärwicklung (11, 14) aufweist.
3. Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem nach Anspruch 2, bei dem die Sekundärwicklung (11) des ersten Übertragers (2) von einer Anzapfung (10) aus mit der Primärwicklung (9) des zweiten Übertragers (5) verbunden ist, dessen Sekundär­ wicklung mit dem Empfangseingang (6) der lokalen Telekommu­ nikations-Einrichtung verbunden ist.
4. Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem nach Anspruch 2, bei dem die Primärwicklung (9) des zweiten Übertragers (5) mit einem Netzknoten eines in Serie geschalteten Netzwerkes verbunden ist, das parallel zur Sekundärwicklung (11) des ersten Übertragers (2) angeordnet ist und bei dem die Sekundärwicklung (14) des zweiten Übertragers (5) mit dem Empfangseingang (6) der lokalen Telekommunikations-Einrich­ tung verbunden ist.
5. Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem nach Anspruch 4, bei dem das in Serie geschaltete Netzwerk aus zwei Wider­ stands-Impedanz-Elementen (7, 8) besteht.
6. Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem nach Anspruch 4 oder 5, bei dem das in Serie geschaltete Netzwerk reaktive Impedanzen aufweist.
7. Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem nach Anspruch 3, bei dem die Anzapfung (10) mit der Primärwicklung (9) des zweiten Übertragers (5) über einen Kondensator (24) verbun­ den ist.
8. Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem nach Anspruch 7, bei dem die Anzapfung (10) eine Mittenanzapfung der Sekun­ därwicklung (11) des ersten Übertragers (2) ist.
9. Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem ein Verstärker zwischen dem Übertragungsausgang (3) der lokalen Telekommu­ nikations-Einrichtung und dem ersten Mittel (2) zur Verfü­ gungstellung einer Steuerung niedriger Impedanz angeord­ net ist.
10. Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das erste Mittel einen Ausgang aufweist, der gleichstromentkoppelt von seinem Eingang ist und bei dem eine Rückkopplung zwi­ schen dem Ausgang des ersten Mittels und dem genannten Eingang vorgesehen ist.
11. Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem nach Anspruch 10, bei dem der genannte Ausgang mit einem dritten Gleichstrom-Entkopplungsmittel (25) verbunden ist, dessen Ausgang über einen Verstärker (28) mit dem Übertragungsaus­ gang (3) der lokalen Telekommunikations-Einrichtung verbun­ den ist.
12. Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, das eine auswählbare Impedanz aufweist, um eine Anpassung an die charakteristi­ sche Impedanz der Leitung zu erreichen.
13. Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem nach Anspruch 12, bei dem für die Auswahl der Impedanz aus einer Anzahl von auswählbaren Impedanzen Schaltmittel vorgesehen sind.
14. Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem nach Anspruch 12 oder 13, bei dem die auswählbare Impedanz in die Leitungs­ schnur oder die lokale Telekommunikations-Einrichtung eingefügt ist.
15. Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem wie im wesentli­ chen in jeder Ausführungsform beschrieben ist, die in den Zeichnungen dargestellt ist.
DE4329519A 1992-08-28 1993-08-27 Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem Expired - Fee Related DE4329519C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB9218387A GB2270241B (en) 1992-08-28 1992-08-28 Duplex communication coupler system

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE4329519A1 true DE4329519A1 (de) 1994-03-03
DE4329519C2 DE4329519C2 (de) 1997-11-20

Family

ID=10721149

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE4329519A Expired - Fee Related DE4329519C2 (de) 1992-08-28 1993-08-27 Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem

Country Status (4)

Country Link
US (1) US5426697A (de)
DE (1) DE4329519C2 (de)
FR (1) FR2696063B1 (de)
GB (1) GB2270241B (de)

Families Citing this family (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5734703A (en) * 1993-05-26 1998-03-31 Hitachi Maxell, Ltd. Hybrid circuit and data communication apparatus
US6169801B1 (en) 1998-03-16 2001-01-02 Midcom, Inc. Digital isolation apparatus and method
US7844365B2 (en) * 2000-05-12 2010-11-30 Rosemount Inc. Field-mounted process device
US20040120259A1 (en) * 2002-12-20 2004-06-24 Stewart Jones Passive network tap device
US6931122B2 (en) * 2003-02-05 2005-08-16 Analog Devices, Inc. Single transformer hybrid system and method
US7330545B2 (en) * 2004-09-08 2008-02-12 Analog Devices Inc. Dual transformer hybrid system and method
US7835295B2 (en) * 2005-07-19 2010-11-16 Rosemount Inc. Interface module with power over Ethernet function
US7684499B2 (en) * 2005-08-30 2010-03-23 2Wire, Inc. Multi-band line interface circuit with line side cancellation
US7907659B2 (en) * 2007-10-02 2011-03-15 2Wire, Inc. Dual-band line interface circuit capable of multi-band communication

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1491885A (en) * 1973-10-29 1977-11-16 Gen Electric Active hybrid circuit
DE3520708A1 (de) * 1984-09-11 1986-03-20 Siemens-Albis AG, Zürich Gabelschaltung
FR2635632A1 (en) * 1988-08-22 1990-02-23 Besnard Lyliane Interface for fax machine

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2422297A1 (fr) * 1978-04-03 1979-11-02 Trt Telecom Radio Electr Dispositif de couplage entre circuits a deux fils et quatre fils, convertible pour assurer le couplage entre circuits a quatre fils
FR2462006A1 (fr) * 1979-07-20 1981-02-06 Ibm France Dispositif pour augmenter l'inductance parallele d'un transformateur
US4503289A (en) * 1983-01-17 1985-03-05 At&T Bell Laboratories Line circuit with flux compensation and active impedance termination
US4760595A (en) * 1985-09-20 1988-07-26 Nec Corporation Subscriber line interface circuit having means for combining DC and AC feedback signals
JP2645022B2 (ja) * 1987-08-21 1997-08-25 株式会社東芝 加入者回路
US5249224A (en) * 1987-11-04 1993-09-28 Chambers Charles W Methods and apparatus for providing reciprocal impedance conversion
US4982426A (en) * 1989-01-19 1991-01-01 Northern Telecom Limited Telecommunications line interface circuits
US5187742A (en) * 1990-01-12 1993-02-16 Codex Corporation Circuitry for interfacing telecommunications equipment to a communication channel

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1491885A (en) * 1973-10-29 1977-11-16 Gen Electric Active hybrid circuit
DE3520708A1 (de) * 1984-09-11 1986-03-20 Siemens-Albis AG, Zürich Gabelschaltung
FR2635632A1 (en) * 1988-08-22 1990-02-23 Besnard Lyliane Interface for fax machine

Non-Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
BÖTTLE, D.: Adaptive Nachbildung für unbe- spulte Telephonleitungen. In: NTZ, 1975, H.5, S.166-169 *
DE-B.: TIETZE, U., SCHENK, Ch.: Halbleiter- Schaltungstechnik, 4.Aufl., Berlin, Springer- Verlag, 1980, S.98-100 u. 106-108 *
GREWE, Th.: Zur Theorie der Zweidrahtver- stärker. In: A.E.Ü., 1959, H.6, S.243-252 *
US-Datenblatt: TCM 3101, FSK Modem, Texas Instruments, Okt.1984, S.1-16 *

Also Published As

Publication number Publication date
GB2270241B (en) 1995-05-31
FR2696063B1 (fr) 1995-04-28
GB9218387D0 (en) 1992-10-14
DE4329519C2 (de) 1997-11-20
HK1004044A1 (en) 1998-11-13
US5426697A (en) 1995-06-20
FR2696063A1 (fr) 1994-03-25
GB2270241A (en) 1994-03-02

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2000065A1 (de) Schaltungen,die Phasenschieberkoppler verwenden
DE2262237A1 (de) Schaltungsanordnung fuer die kombinierte sprachfrequenzuebertragung und gleichstromsignalisierung
DE3880665T2 (de) Vorrichtung zur anpassung zwischen einer verdrillten doppelleitung und einem koaxialkabel.
DE3832293A1 (de) Anpassungsschaltung
DE3115892A1 (de) "transformatorlose zweidraht-/vierdrahtgabelschaltung"
DE60005656T2 (de) Transformator mit ubermittlungsleitung für impedanzanpassung
DE4329519C2 (de) Duplex-Kommunikations-Kopplungssystem
DE2837817C3 (de) Hochfrequenz-Breitbandverstärker
DE69204085T2 (de) Transformator.
DE3017568C2 (de) Gabelschaltung
EP0044909B1 (de) Mehrfach-Abzweigeinrichtung für Hochfrequenzsignale
DE3022023C2 (de)
DE3520708C2 (de)
DE2451016A1 (de) Anpassungsfaehige hybride schaltung
DE3045800C2 (de) Mehrfachabzweiger für Hochfrequenzenergie
DE2105533C3 (de) Rückhördämpfende Schaltung für Fernsprechapparate
DE3322039C2 (de)
DE2514857C3 (de) Richtungsweiche zur Auskoppelung elektronischer Signale von einer Verteiler- oder Übertragungsleitung
DE2532921C3 (de) Rückgekoppelter Gegentakt-Gabelverstärker
EP0347604B1 (de) Richtkoppler-Abzweiger
DE2657444C2 (de) Schaltungsanordnung für die Übertragung von Nachrichten mit Trägerfrequenz- Einrichtungen
DE3841696C2 (de)
EP0023295B1 (de) Einrichtung zur gleichmässigen Aufteilung von Hochfrequenzenergie auf zwei Verbraucher
DE908983C (de) Anordnung zur Breitbanduebertragung
DE1929996C3 (de) Filter für elektrische Schwingungen

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: PROFEC TECHNOLOGIES LTD., IPSWICH, SUFFOLK, GB

8339 Ceased/non-payment of the annual fee