DE4328553A1 - Entfernungsmeßgerät nach dem Laufzeitprinzip - Google Patents
Entfernungsmeßgerät nach dem LaufzeitprinzipInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Entfernungsmeßgerät nach dem Laufzeitprinzip unter
Verwendung elektromagnetischer Wellen, vorzugsweise von Lichtwellen, mit min
destens einem, eine Lichtwelle aussendenden Lichtsender, mit einem die Ampli
tude der Lichtwelle mittels eines Amplitudenmodulationssignals modulierenden
Sendepulsgenerator, mit mindestens zwei am Ende einer Lichtstrecke angeord
neten, ein Signal liefernden Lichtempfängern, mit einer ein Signal verarbei
tenden Verarbeitungsstrecke und mit einem die Signale im Gegentakt auf die
Verarbeitungsstrecke schaltenden Umschaltgenerator, wobei ein am Ende einer
Meßlichtstrecke angeordneter, ein Meßsignal liefernder Meßlichtempfänger an
geordnet ist, ein am Ende einer Referenzlichtstrecke angeordneter, ein Refe
renzsignal liefernder Referenzlichtempfänger angeordnet ist und das Empfangs
element des Meßlichtempfängers und des Referenzlichtempfängers aus je einer
Photodiode besteht.
Entfernungsmeßgeräte basieren auf dem Prinzip, daß bei bekannter Laufzeit
eines Signals durch ein Medium über eine Entfernung und gleichzeitig bekann
ter Ausbreitungsgeschwindigkeit des Signals in diesem Medium sich die Ent
fernung als Produkt von Ausbreitungsgeschwindigkeit und Laufzeit ergibt. Im
vorliegenden Fall wird das sich ausbreitende Signal von elektromagnetischen
Wellen, vorzugsweise von Lichtwellen, gebildet. Breiten sich im hier vorge
schlagenen Verfahren die Lichtwellen in einem homogenen Medium, z. B. Luft
oder Wasser aus, so ist die Entfernungsbestimmung bei Kenntnis der Laufzeit
ohne weiteres möglich, wenn die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Lichtwellen
in dem homogenen Medium berücksichtigt wird.
Eine wesentliche Problematik der Entfernungsmessung nach dem Laufzeitprinzip
unter Verwendung von Lichtwellen liegt in der extrem hohen Ausbreitungsge
schwindigkeit von 300.000 km/s, die eine extrem hoch aufgelöste Messung der
Laufzeit erforderlich macht. Um diese hoch aufgelöste Zeitmessung durchzu
führen, sind in der Vergangenheit verschiedene Verfahren vorgeschlagen worden.
Diese Verfahren lassen sich im wesentlichen in zwei Entwicklungsrichtungen un
terscheiden. Man spricht - begrifflich nicht ganz präzise - einerseits von dem
Dauerstrichverfahren, andererseits von dem Pulsverfahren. Beim Dauerstrichver
fahren wird die Amplitude der Lichtwelle mit einer Frequenz im Hochfrequenz
bereich moduliert. Dabei wird die Modulationsfrequenz so gewählt, daß die Mo
dulationswellenlänge - also nicht die Lichtwellenlänge - in einem Bereich
liegt, der zumindest größenordnungsmäßig dem Bereich der zu messenden Ent
fernung entspricht - da dieser häufig durch die Anwendung nicht genügend ein
geschränkt werden kann, werden regelmäßig zwei oder mehrere Modulations
frequenzen nacheinander gewählt. Die Laufzeitbestimmung des Meßsignals erfolgt
nun aus dem Phasenvergleich der Modulation der ausgesandten Lichtwelle mit der
Modulation der einlaufenden Lichtwelle. Dem gegenüberzustellen ist das Puls
verfahren, bei welchem zwar auch die Amplitude der Lichtwelle moduliert wird,
jedoch die Modulation pulsförmig mit anschließender längerer Unterbrechung -
also wesentlich niedrigerer Modulationsfrequenz - erfolgt. Bei diesem Verfah
ren wird - bildlich gesprochen - tatsächlich die Zeit gestoppt, die zwischen
dem Aussenden und dem Einlaufen des Lichtsignals verstreicht.
Sowohl das Dauerstrichverfahren, vgl. DE-OS 22 29 339, DE-PS 24 20 194, DE-PS
31 20 274, GB-PS 1 585 054, US-PS 4,522,992, US-PS 4,403,857, US-PS 4,531,833,
als auch das Pulsverfahren, vgl. DE-OS 20 23 383, DE-OS 21 12 325, DE-OS
26 49 354, DE-PS 31 03 567, EP-OS 0 015 566, US-PS 3,428,815, US-PS 3,503,680,
US-PS 3,900,261, weisen verfahrensbedingte Vor- bzw. Nachteile auf, die zu ver
schiedenen Lösungsvorschlägen in den zitierten Druckschriften geführt haben.
Ein grundsätzliches Problem ist jedoch beiden Verfahren gleichermaßen zueigen.
Aufgrund der extrem kurzen Laufzeiten die es zu bestimmen gilt, spielen neben
der Laufzeit der Lichtwelle ebenso die Laufzeiten der elektronischen Signale
in der zugehörigen Schaltung eine maßgebliche, die Meßgenauigkeit beeinträch
tigende Rolle. Das eigentliche Problem besteht darin, daß sich die elektri
schen Laufzeiten innerhalb der Schaltung infolge von Temperaturschwankungen
und Alterungserscheinungen verändern - sie driften. Somit ist eine Eichung des
Entfernungsmeßgerätes, welche die elektronischen Laufzeiten berücksichtigt,
allein im Produktionsprozeß nicht ausreichend. Die häufig vorgeschlagene Lö
sung für dieses Problem besteht darin, die Lichtwelle neben ihrer Aussendung
über die Meßlichtstrecke außerdem über eine Referenzlichtstrecke bekannter Län
ge auszusenden. Da mit der Länge der Referenzlichtstrecke ebenfalls die Lauf
zeit der Lichtwelle über die Referenzlichtstrecke bekannt ist, kann man somit
die elektronische Laufzeit errechnen und aus der Laufzeit der Lichtwelle über
die Meßlichtstrecke eliminieren. Da diese "Eichung" während des Meßvorganges
mit einer Frequenz ungefähr im Kilohertzbereich durchgeführt wird, können so
sämtliche Ungenauigkeiten durch verschiedene Drifterscheinungen vermieden wer
den. In Strenge ist dies jedoch nur der Fall, wenn sowohl das elektrische Meß
signal als auch das elektrische Referenzsignal in der elektrischen Schaltung
exakt denselben elektrischen Weg zurücklegen. Dies hat zur Folge, daß zur Aus
sendung und zum Empfang sowohl des Meßlichtsignales als auch des Referenzlicht
signales nur ein Lichtsender - üblicherweise eine Leuchtdiode - und nur ein Emp
fangselement - üblicherweise eine Photodiode - eingesetzt werden darf. Daraus
resultiert jedoch, daß die Lichtwelle abwechselnd auf die Meßlichtstrecke und
die Referenzlichtstrecke umgeleitet werden muß. Bei Verfahren, die heutzutage
ein Entfernungsmeßgerät mit nur einem Lichtsender und einem Empfangselement
realisieren, erfolgt das Umlegen der Lichtwelle von der Meßlichtstrecke auf
die Referenzlichtstrecke und umgekehrt über optomechanische Schalter. Dieses
kostenaufwendige und verschleißanfällige Verfahren läßt sich bis heute nicht
vermeiden, da optomechanische Bauelemente bislang nicht in ausreichender
Stückzahl und zu angemessenen Preisen erhältlich sind. Bei den bekannten Ver
fahren wird das geschilderte Problem dadurch gelöst, daß entweder ein zweiter
Lichtsender oder ein zweites Empfangselement vorgesehen wird.
Bei dem bekannten Verfahren, von dem die Erfindung ausgeht, vgl. DE-OS 34 29 062,
sind zwei Empfangselemente vorgesehen. Um den Nachteil aufzuheben, daß zwei Em
pfangselemente natürlich auch wiederum zwei unterschiedliche Drifteigenschaften
- insbesondere durch Temperaturunterschiede - aufweisen, wird die nachfolgende
der Verarbeitung des Empfangssignals dienende Schaltung von beiden Empfangsele
menten alternierend benutzt. Im Stand der Technik von dem die Erfindung aus
geht, wird dies dadurch realisiert, daß beide Empfangselemente, hier Photodioden,
abwechselnd von jeweils einem im elektrischen Weg hinter der Photodiode ange
ordneten elektronischen Schalter mit der Verarbeitungsstrecke verbunden wer
den.
Elektronische Schalter weisen nun jedoch den Nachteil auf, daß sie den Signal
weg nicht wirklich vollständig unterbrechen, wie es beispielsweise bei mecha
nischen Schaltern der Fall ist. Die Folge daraus besteht bei der Schaltung ge
mäß dem Stand der Technik von dem die Erfindung ausgeht darin, daß ein stän
diges "Übersprechen" des eigentlich abgeschalteten Signals auf das eingeschal
tete Signal erfolgt und somit die Meßgenauigkeit reduziert wird.
Ein weiteres die Meßgenauigkeit bei bekannten Entfernungsmeßgeräten nach dem
Laufzeitprinzip beeinträchtigendes Problem liegt in der hohen Dynamik der
Lichtsignale. Sowohl bei dem Dauerstrichverfahren als auch bei dem Pulsver
fahren beeinflußt die Reflektionsfähigkeit des Meßobjektes sehr stark die In
tensität des reflektierten Signales. Diese hohe Dynamik stellt an die die
Signale verarbeitenden Verarbeitungsschaltungen extrem hohe Ansprüche.
Weiter besteht - nur bei den bekannten Entfernungsmeßgeräten nach dem Dauer
strichverfahren - das Problem, daß durch die Umschaltung der Amplitudenmodu
lationsfrequenzen - welche aus den oben beschriebenen Gründen erfolgt - ein
Phasendetektor, der die Phasendifferenz zwischen ausgesandtem und empfangenem
Signal ermittelt, auf zwei unterschiedlichen, meist weit auseinanderliegenden
Frequenzen arbeiten muß. Hierdurch kann nicht eine optimale Abstimmung des
Phasendetektors auf eine feste Frequenz erfolgen, was eine reduzierte Meßge
nauigkeit des Phasendetektors und damit der Entfernungsmessung zur Folge hat.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Meßgenauigkeit der bekannten Ent
fernungsmeßgeräte deutlich zu verbessern.
Das erfindungsgemäße Entfernungsmeßgerät, bei dem die zuvor aufgezeigte Auf
gabe gelöst ist, ist nach einer ersten Lehre der Erfindung dadurch gekennzeich
net, daß der Meßlichtempfänger und der Referenzlichtempfänger durch Vorspan
nung der jeweiligen Photodiode in Sperrichtung oder Durchlaßrichtung aktiviert
oder deaktiviert sind.
Eine Photodiode liefert einen Photostrom proportional zur empfangenen Licht
leistung, der aufgrund der extremen Hochohmigkeit des Sperrzustandes im Normal
betrieb der Photodiode für die weitere Nutzung praktisch vollständig zur Ver
fügung steht. Bei einer Polung der Photodiode in Durchlaßrichtung verschwindet
diese Sperrschicht vollständig. Beim Übergang der Photodiode vom Sperrzustand
(z. B. 10 . . 20 Volt in Sperrichtung) in den Durchlaßzustand (bei z. B. 10 mA
bzw. 0,8 Volt in Durchlaßrichtung) ändert sich der ohmsche Widerstand von ei
nigen 10⁶ Ohm in den Bereich von ca. 3-5 Ω. Damit wird die Photostromquelle
praktisch kurzgeschlossen, so daß sie nach außen für die übrige Beschaltung
nahezu unwirksam wird. Hierdurch wird das übersprechen des Signales von dem
deaktivierten Lichtempfänger auf den aktivierten Lichtempfänger stark redu
ziert, man spricht auch von einem vergrößerten Störabstand.
Die Erfindung betrifft weiter ein Entfernungsmeßgerät nach dem Laufzeitprinzip
unter Verwendung elektromagnetischer Wellen, vorzugsweise von Lichtwellen, mit
mindestens einem eine Lichtwelle aussendendem Lichtsender, mit einem die Am
plitude der Lichtwelle mittels eines Amplitudenmodulationssignals modulieren
den Sendepulsgenerator und mit mindestens einem am Ende einer Lichtstrecke an
geordneten ein Signal liefernden Lichtempfänger.
Die zuvor erläuterte Aufgabe ist nach einer zweiten Lehre der Erfindung bei
einem beschriebenen Entfernungsmeßgerät dadurch gelöst, daß ein die Leistung
des jeweiligen Lichtsenders beeinflussender Regler die Amplitude des jeweili
gen Signals auf einen vorgegebenen Wert regelt.
Als Folge einer bekannten Amplitude der Signale kann die nachfolgende Verarbei
tungselektronik über einen sehr hohen Dynamikbereich der reflektierten Licht
intensität präzise arbeiten. Der Regler fängt die Amplitudenschwankungen auf.
Die Erfindung betrifft weiter ein Entfernungsmeßgerät nach dem Laufzeitprinzip
unter Verwendung elektromagnetischer Wellen, vorzugsweise von Lichtwellen, mit
mindestens einem die Lichtwelle aussendendem Lichtsender, mit einem die Ampli
tude der Lichtwelle mittels eines Amplitudenmodulationssignals modulierenden
Sendepulsgenerator, mit mindestens einem am Ende einer Lichtstrecke angeord
neten, ein Signal liefernden Lichtempfänger, mit einem ein Mischsignal erzeu
genden Mischsignalgenerator, mit einem das Mischsignal mit einem Signal mischen
den ersten Mischer, mit einem das Mischsignal mit dem Amplitudenmodulations
signal mischenden zweiten Mischer und mit einem die Phasendifferenz zwischen
Signal und dem Amplitudenmodulationssignal bestimmenden Phasendifferenzdetek
tor, wobei der Sendepulsgenerator alternierend zwei Amplitudenmodulations
frequenzen liefert.
Die zuvor erläuterte Aufgabe ist nach einer dritten Lehre der Erfindung bei
einem beschriebenen Entfernungsmeßgerät dadurch gelöst, daß entweder die
Mischfrequenz der Hälfte der Differenz beider Amplitudenmodulationsfrequenzen
entspricht oder die Mischfrequenz und die Amplitudenmodulationsfrequenz alter
nierend vertauscht werden.
Infolge der vorgeschlagenen Wahl der Verhältnisse von Mischfrequenz zu den
Amplitudenmodulationsfrequenzen ergibt sich, daß in dem Gesamtsignal nach dem
Mischer immer eine Komponente mit einer einheitlichen Gesamtfrequenz enthal
ten ist. Dies ermöglicht es dem Phasendifferenzdetektor auch bei unterschied
lichen Amplitudenmodulationsfrequenzen auf einer festen Frequenz, der Gesamt
frequenz, zu arbeiten. Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß der Phasendiffe
renzdetektor genau nur auf diese eine Frequenz abgestimmt werden muß, woraus
wiederum eine erhöhte Meßgenauigkeit resultiert. Durch das "Heruntermischen"
der höheren Amplitudenmodulationsfrequenz ergibt sich außerdem, daß der Phasen
detektor nur eine reduzierte Genauigkeit aufweisen muß, da eine identische
Phasenverschiebung bei dem "heruntergemischten" Signal einer größeren Zeit
spanne entspricht.
In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines gemäß einer ersten bzw. zweiten Lehre der
Erfindung,
Fig. 2 ein teilweise schematisiertes Funktionsschaltbild eines Entfernungs
meßgerätes,
Fig. 3a) und b) eine erste bzw. zweite Ausführungsform einer Lichtempfangsschaltung
eines Entfernungsmeßgerätes gemäß einer ersten Lehre der Erfindung
und
Fig. 4 eine ein Entfernungsmeßgerät gemäß einer dritten Lehre der Erfindung
ergebende Erweiterung des Blockschaltbildes gemäß Fig. 1.
Das in Fig. 1 dargestellte Entfernungsmeßgerät 1 gemäß der ersten Lehre der
Erfindung - das Entfernungsmeßgerät 1 gemäß der zweiten Lehre der Erfindung
ergibt sich nach Durchziehen der gestrichelten Verbindungslinien - arbeitet
nach dem Laufzeitprinzip unter Verwendung elektromagnetischer Wellen. Weiterhin
wird ohne daß dies als Einschränkung zu begreifen ist - immer von Lichtwellen
gesprochen.
Mit dem erfindungsgemäßen Entfernungsmeßgerät 1 wird die Entfernung zwischen
dem Entfernungsmeßgerät 1 und einem Meßobjekt 2 mittels der Bestimmung der
Laufzeit von Lichtwellen vom Entfernungsmeßgerät 1 zum Meßobjekt 2 und zurück
bestimmt. Hierzu weist das Entfernungsmeßgerät 1 einen eine Lichtwelle aussen
denden Lichtsender 3, einen die Amplitude der Lichtwelle mittels eines Ampli
tudenmodulationssignals modulierenden Sendepulsgenerator 4, zwei am Ende einer
Lichtstrecke angeordnete, ein Signal liefernde Lichtempfänger 5, 6 eine die
Signale verarbeitende Verarbeitungsstrecke 7 und einen die Signale im Gegen
takt - also abwechselnd - auf die Verarbeitungsstrecke schaltenden Umschalt
generator 8 auf.
Bei dem erfindungsgemäßen Entfernungsmeßgerät 1 ist ein am Ende einer Meßlicht
strecke angeordneter, ein Meßsignal liefernder Meßlichtempfänger 5 und ein am
Ende einer Referenzlichtschranke angeordneter, ein Referenzsignal liefernder
Referenzlichtempfänger 6 vorgesehen. Damit ist hier die Kombination aus einem
Lichtsender 3 und zwei Lichtempfängern 5, 6 beschrieben und dargestellt. Denk
bar ist ebenso die Kombination aus zwei Lichtsendern aus zwei Lichtempfängern.
Wie in Fig. 1 dargestellt, werden die jeweiligen Empfangselemente des Meß
lichtempfängers 5 und des Referenzlichtempfängers 6 als Photodioden 10, 11
ausgeführt. Die verwandten Photodioden 10, 11 sind vorzugsweise so auszu
wählen, daß ihre spektrale Empfindlichkeit ein Maximum im Bereich der Fre
quenz der von dem Lichtsender 3 ausgesuchten Lichtwelle aufweist. Als Licht
sender wird im vorliegenden Fall wegen der erforderlichen Augensicherheit beim
Dauerstrichverfahren vorzugsweise eine Leuchtdiode eingesetzt. Es ist jedoch
wie beim Pulsverfahren möglich, diese Leuchtdiode durch eine Laserdiode zu er
setzen.
Während in Fig. 1 nur angedeutet ist, daß der Meßlichtempfänger 5 und der Re
ferenzlichtempfänger 6 gemäß der ersten Lehre der Erfindung durch Vorspannung
der jeweiligen Photodiode 10, 11 in Sperrichtung oder Durchlaßrichtung akti
viert oder deaktiviert wird, zeigt dies Fig. 2 deutlich. Durch die antivalente
Ausgabe von positiven oder negativen Spannungen an beiden Ausgängen des Um
schaltgenerators 8 werden die beiden Photodioden 10, 11 antivalent in Durch
laßrichtung oder in Sperrichtung gepolt.
Die bisherigen Erläuterungen waren sowohl für erfindungsgemäße Entfernungs
meßgeräte nach dem Dauerstrichverfahren als auch nach dem Pulsverfahren gül
tig. Die weiteren Erläuterungen beziehen sich nunmehr lediglich auf erfin
dungsgemäße Entfernungsmeßgeräte nach dem Dauerstrichverfahren, dies soll je
doch nicht als Einschränkung der Lehre des ersten Lösungsbeispiels auf Entfer
nungsmeßgeräte nach dem Dauerstrichverfahren verstanden werden. Es soll weiter
noch angemerkt werden, daß eine Anwendung des Schaltens der Lichtempfänger durch
Aktivieren oder Deaktivieren der Photodiode auch in anderen mit Lichtwellen
arbeitenden Geräten, z. B. Lichtschranken, denkbar ist. Hierbei kann unter Um
ständen auch die Anordnung einer einzelnen Photodiode sinnvoll sein.
Das Ziel der ersten Lehre der Erfindung ist es, den Einfluß von Bauteildriften
auf die Genauigkeit der Entfernungsmessung zu vermeiden. Da der Meßlichtem
pfänger 5 und der Referenzlichtempfänger 6 separat aufgebaut sind, müssen die
se zur zusätzlichen Vermeidung unterschiedlichen Driftverhaltens möglichst
identisch aufgebaut sein. Diese Forderung ist für alle Bauteile des Meßlicht
empfängers 5 und des Referenzlichtempfängers 6 gültig.
Der Meßlichtempfänger 5 und der Referenzlichtempfänger 6 weisen nun zu den
Photodioden 10, 11 zusätzlich je einen Signalverstärker 12, 13 auf. Die Sig
nalverstärker 12, 13 werden hierbei gleichzeitig mit den Photodioden 10, 11
von dem Umschaltsignal des Umschaltgenerators 8 aktiviert bzw. deaktiviert.
Die Signalverstärker 12, 13 sorgen einerseits für eine Verstärkung des Meß
signals und des Referenzsignals, andererseits vergrößern sie dadurch, daß sie
zusätzlich zu den Photodioden 10, 11 von dem Umschaltsignal des Umschaltgene
rators 8 aktiviert bzw. deaktiviert werden für eine weitere Vergrößerung des
Störabstandes zwischen dem aktivierten Lichtempfänger und dem deaktivierten
Lichtempfänger.
Der wesentliche Bestandteil der Signalverstärker 12, 13 besteht aus je einem
Verstärkertransistor. Die erste Alternative besteht darin, den Verstärkertran
sistor als Bipolartransistor 14, 15 auszuführen. Diesem Bipolartransistor 14,
15 wird nun jeweils ein frequenzabhängiger Basisvorwiderstand vorgeschaltet.
Dabei hat dieser Basisvorwiderstand die Eigenschaft, einen hohen Gleichstrom
widerstand aufzuweisen und bei der Amplitudenmodulationsfrequenz des Amplitu
denmodulationssignals einen besonders geringen Wechselstromwiderstand aufzu
weisen. Der Basisvorwiderstand ist notwendig, um einen zu hohen Basisstrom,
verursacht durch das anliegende Umschaltsignal, zu verhindern. Gleichzeitig
soll jedoch die mit der Amplitudenmodulationsfrequenz anliegende Photospannung
der Photodioden 10, 11 möglichst ungehindert zwischen Basis und Emitter der
Bipolartransistoren 14, 15 anliegen. Die zweite Alternative besteht darin, die
Verstärkertransistoren als Dual-Gate-MOSFET′s 16, 17 auszubilden. Besonders
vorteilhaft ist es hierbei, ein Gate des jeweiligen Dual-Gate-MOSFET′s 16, 17
separat mit dem Umschaltgenerator 8 zu verbinden. Durch diese Maßnahme erreicht
man, daß der deaktivierte Lichtempfänger einen weiter erhöhten Störabstand zu
dem aktivierten Lichtempfänger aufweist.
Weiter wird das erfindungsgemäße Entfernungsmeßgerät 1 dahingehend ausgeführt,
daß sowohl der Meßlichtempfänger 5 als auch der Referenzlichtempfänger 6 je
ein frequenzselektives Netzwerk aufweisen. Dieses frequenzselektive Netzwerk
sorgt zunächst für eine - wenn auch relativ breitbandige - Filterung der Rausch
anteile des Meßsignals bzw. des Referenzsignals. Weiter sorgt ein frequenzselek
tives Netzwerk bei entsprechender Anpassung an den Signalverstärker 12, 13 für
ein günstiges Rauschverhalten und konstante Arbeitspunkte der Verstärkertran
sistoren. Das frequenzselektive Netzwerk ist so auszuführen, daß es nur mini
male Driften verursacht.
Eine Ausführung des frequenzselektiven Netzwerkes, die sämtliche gestellten
Anforderungen gut erfüllt, ist die als kurzgeschlossene λ/4 Leitung 18, 19.
Zur Abstimmung des gesamten Lichtempfängers 5, 6 kann es sinnvoll sein, die λ/4
Leitung mit einer geringfügig von λ/4 abweichenden Länge auszuführen. Weiter
kann das frequenzselektive Netzwerk in Form eines bedämpften Schwingkreises
20, 21 ausgeführt sein, wie er in Fig. 2 angedeutet ist. Um hierbei eine tem
peraturabhängige Drift zu vermeiden, werden die Induktivitäten in den bedämpften
Schwingkreisen 20, 21 jeweils in Form einer Luftspule 22, 23 ausgebildet. Durch
die Verwendung einer Luftspule 22, 23 statt einer Spule mit ferromagnetischem
Material wird eine Temperaturabhängigkeit der Induktivität der Spule vermie
den.
Beide Signalwege werden nach Verlassen des Meßlichtempfängers 5 bzw. des Re
ferenzlichtempfängers 6 auf der Verarbeitungsstrecke 7 zusammengeführt. Hier
wird das jeweilige Signal zunächst in einem Schmalbandverstärker 24 von Rausch
anteilen neben der Amplitudenmodulationsfrequenz befreit und gleichzeitig ver
stärkt. Die schmalbandige Filterung erfolgt erst auf der von beiden Signalen
gleichermaßen durchlaufenen Verarbeitungsstrecke 7, da die Gruppenlaufzeit
der Signale mit zunehmender Schmalbandigkeit stärker von den Eigenschaften
des Signalweges abhängt, somit also auch einer stärkeren Driftneigung unter
liegt. Dies spielt bei den mit der Umschaltfrequenz abwechselnd auf die Ver
arbeitungsstrecke geschalteten Meßsignale bzw. Referenzsignale durch die Ver
wendung einer gemeinsamen Verarbeitungsstrecke 7 keine Rolle mehr.
Ähnliches gilt für den ebenfalls in der Verarbeitungsstrecke 7 angebrachten
Begrenzerverstärker 25. Der Begrenzerverstärker 25 verstärkt das Meßsignal
bzw. das Referenzsignal weiter und begrenzt dabei die Amplitude auf eine un
ter der durch die Verstärkung erreichten Maximalamplituden liegende Grenz
amplitude und liefert so ein einem Rechtecksignal angenähertes Signal.
Weiter weist das Entfernungsmeßgerät 1 einen die Phasendifferenz zwischen dem
Amplitudenmodulationssignal und dem Meßsignal oder dem Referenzsignal bestim
menden Phasendifferenzdetektor 26 auf. Dieser Phasendifferenzdetektor 26 lie
fert die jeweiligen Phasendifferenzen zwischen dem Amplitudenmodulationssignal
und dem Meßsignal oder dem Amplitudenmodulationssignal und dem Referenzsignal
an eine die Ergebnisse des Phasendetektors speichernde und ein Meßresultat
ausgebende Auswerteeinheit 27. Die Auswerteeinheit 27 ist mit dem Umschalt
generator 8 verbunden, so daß sie über das Umschaltsignal feststellen kann,
welche Phasendifferenz hier der Phasendifferenzdetektor 26 gerade liefert.
Die Ausgabe des Meßresultates von der Auswerteeinheit 27 kann entweder über
ein direkt angeschlossenes Display erfolgen oder über eine Schnittstelle an
eine mikroprozessorgesteuerte Zentraleinheit.
Im folgenden wird der elektrische Ablauf beim Aktivieren bzw. Deaktivieren der
Lichtempfänger 5, 6 anhand der Fig. 2 näher beschrieben. Der Umschaltgenerator
liefert an seinen beiden Ausgängen antivalent ein positives bzw. ein negatives
Potential gegen Masse. Die Umschaltflanke von dem positiven Signal auf das
negative Signal wird in den vollständig symmetrisch aufgebauten Lichtempfängern
zunächst von je einem aus Kondensatoren 28, 29 und Widerständen 30, 31 gebilde
ten Tiefpaßfilter geglättet. Liegt nun ein positives Signal an der Katode der
Photodiode 10, 11, so ist die Photodiode 10, 11 somit gesperrt, also aktiviert.
Dabei ist maßgeblich, daß die Anode der Photodiode 10, 11 über die kurzgeschlos
sene λ/4 Leitung 18, 19 gleichspannungsmäßig an Masse liegt. Bei dem jeweils
anderen Lichtempfänger liegt gleichzeitig eine negative Spannung an der Katode
der Photodiode 11, 10 an. Somit ist die Photodiode 11, 10 über die kurzge
schlossene λ/4 Leitung 18, 19 in Durchlaßrichtung gepolt, also deaktiviert.
Die an der Katode der aktivierten Photodiode 10, 11 anliegende positive Span
nung liegt über den aus den Widerständen 32, 33 gebildeten Basisvorständen an
der Basis des jeweiligen Bipolartransistors 14, 15 an, da die Kondensatoren
28, 29 gleichspannungsmäßig einen unendlichen Widerstand darstellen. Da der
Emitter des Bipolartransistors 14, 15 ebenfalls über den Mantel eines, die
λ/4 Leitung bildenden, Koaxialkabels mit Masse verbunden ist, ist der Bi
polartransistor 14, 15 somit "aktiviert". Die von der Photodiode 10, 11 empfan
gene Lichtintensität wird somit in ein Hochfrequenzsignal umgewandelt und ge
langt über den Kondensator 34, 35 zwischen der Anode der Photodiode 10, 11 und
der Basis des Bipolartransistors 14, 15 zu dem jeweiligen Bipolartransistor 14,
15 und wird dort verstärkt. Hierbei liegt die Katode der Photodiode 10, 11 über
den mit dem Mantel des Koaxialkabels verbundenen Kondensator 28, 29 wechsel
spannungsmäßig auf Masse. Umgekehrt liegt der Fall, wenn an der Basis des Bi
polartransistors 15, 16 über den Basisvorwiderstand eine negative Spannung an
liegt. Dann nämlich ist der Bipolartransistor 15, 16 gesperrt, also "deakti
viert". Die Kollektoren der Bipolartransistoren 14, 15 sind direkt miteinander
verbunden. Dieser Verbindungspunkt ist wieder mit dem Emitter eines Transistors
36 verbunden, dessen Basis mit dem Pluspol einer Gleichspannungsquelle 37 ver
bunden ist und dessen Kollektor einerseits mit dem Schmalbandverstärker 24 und
dem Begrenzerverstärker 25 verbunden ist und andererseits über die Parallel
schaltung einer Spule 38 und eines Kondensators 39 mit dem Pluspol einer Ver
sorgungsgleichspannungsquelle verbunden ist.
Im folgenden werden anhand der Fig. 3a) und b) zwei Ausführungsbeispiele der
elektrischen Schaltung des Meßlichtempfängers 5 und des Referenzlichtempfängers
6 beschrieben.
Fig. 3a) zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel für eine Schaltung des Meßlicht
empfängers 5 und des Referenzlichtempfängers 6 in Bipolartechnik. Der Schal
tungsaufbau ist bis auf eine später noch beschriebene Ausnahme bis zum Ver
bindungspunkt der Kollektoren der Bipolartransistoren 14, 15 vollständig
symmetrisch. In der vorliegenden Schaltung sind die Emitter der Bipolartran
sistoren 14, 15 über eine Parallelschaltung aus jeweils einem Kondensator 40,
41 und jeweils einem Widerstand 42, 43 mit Masse verbunden. Die jeweilige
Basis der Bipolartransistoren 14, 15 ist über Widerstände 44, 45 mit den Ka
toden der Photodioden 10, 11 verbunden. Die Anoden der Photodioden 10, 11 sind
einerseits über kurzgeschlossene λ/4 Leitungen 18, 19 mit Masse verbunden und
andererseits über Kondensatoren 46, 47 mit den Basen der Bipolartransistoren
14, 15 verbunden. Außerdem ist die Anode der Photodioden 10, 11 über jeweils
einen Kondensator 48, 49, der hier jeweils im wesentlichen die parasitären
Kapazitäten der Photodioden 10, 11 repräsentiert, mit der jeweiligen Katode
der Photodioden 10, 11 verbunden. An der Katode der Photodioden 10, 11 liegt
über Widerstände 50, 51 das positive Potential einer Versorgungsgleichspannungs
quelle an. Gleichzeitig ist die Katode der Photodioden 10, 11 jeweils über
Kondensatoren 52, 53 mit Masse verbunden. Weiter ist die Katode der Photodio
den 10, 11 mit dem Kollektor je eines Transistors 54, 55 verbunden. Die Basis
der Transistoren 54, 55 ist über jeweils einen Widerstand 56, 57 mit jeweils
einem der Ausgänge des Umschaltgenerators B verbunden. Gleichzeitig ist die
Basis der Transistoren 54, 55 jeweils über Kondensatoren 58, 59 mit Masse ver
bunden. Die Emitter beider Transistoren 54, 55 sind über zwei Widerstände 60,
61 miteinander verbunden. Die Verbindung der beiden Widerstände 60, 61 ist
gleichzeitig über einen Kondensator 62 mit Masse und über eine Konstantstrom
quelle 63 mit dem negativen Potential einer Versorgungsgleichspannungsquelle
verbunden. Die bereits angesprochene Unsymmetrie besteht nun darin, daß der
mit dem positiven Potential der Versorgungsgleichspannungsquelle verbundene
Widerstand 51 über einen Widerstand 64 mit der Basis eines Transistors 65
verbunden ist, wobei der Emitter des Transistors 65 mit dem Verbindungspunkt
der Kollektoren der Bipolartransistoren 14, 15 und über einen Widerstand 66
mit dem positiven Potential der Versorgungsspannungsquelle verbunden ist. Wei
ter ist die Basis des Transistors 65 über eine Parallelschaltung eines Wider
standes 67 und eines Kondensators 68 mit Masse verbunden. Der Kollektor des
Transistors 65 ist über einen aus einer Spule 69 einem Widerstand 70 und einem
Kondensator 71 bestehenden bedämpften Schwingkreis mit dem negativen Pol der
Versorgungsgleichspannungsquelle verbunden. Außerdem ist der Kollektor des
Transistors 65 weiter mit der Verarbeitungsstrecke 7 verbunden.
Fig. 3b) zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel für eine Schaltung des Meß
lichtempfängers 5 und des Referenzlichtempfängers 6 mit Dual-Gate-MOSFET′s
16, 17 als Verstärkertransistoren. Der Schaltungsaufbau ist wiederum bis auf
eine später noch beschriebene Ausnahme bis zum Verbindungspunkt des Meßlicht
empfängers 5 und des Referenzlichtempfängers 6 symmetrisch. Das jeweils erste
Gate der Dual-Gate-MOSFET′s 16, 17 ist jeweils mit der Anode der Photodioden
10, 11 verbunden. Die Anode der Photodiode 10, 11 ist außerdem jeweils über
eine Parallelschaltung einer Spule 72, 73 und eines Kondensators 74, 75 mit
Masse verbunden. Weiter ist die Katode der Photodioden 10, 11 jeweils über
einen Kondensator 76, 77 mit Masse verbunden. Die Anode der Photodioden 10, 11
ist weiter über jeweils einen Widerstand 78, 79 mit dem Kollektor eines Tran
sistors 80, 81 verbunden. Das zweite Gate der Dual-Gate-MOSFET′s 16, 17 ist
über jeweils einen Widerstand 82, 83 mit dem jeweiligen Kollektor des Tran
sistors 80, 81 verbunden. Weiter ist das zweite Gate der Dual-Gate-MOSFET′s
16, 17 über jeweils einen Kondensator 84, 85 und über jeweils eine Reihen
schaltung aus einem Widerstand 86, 87 und einer mit ihrer Anode mit dem Wider
stand 86, 87 verbundenen Diode 88, 89 mit Masse verbunden. Der Kollektor des
Transistors 80, 81 ist außerdem jeweils über einen Widerstand 90, 91 mit dem
positiven Potential einer Versorgungsgleichspannungsquelle verbunden. Weiter
ist der Kollektor der Transistoren 80, 81 über jeweils einen Kondensator 92,
93 mit Masse verbunden. Die Source der Dual-Gate-MOSFET′s 16, 17 ist jeweils
direkt mit Masse verbunden. Die Drain der Dual-Gate-MOSFET′s 16, 17 ist je
weils über eine Parallelschaltung einer Spule 94, 95 eines Kondensators 96,
97 und eines Widerstandes 98, 99 und jeweils die Parallelschaltung eines Kon
densators 100, 101 zweier hintereinander geschalteten Dioden 102, 103, 104,
105 und einem Widerstand 106, 107 und jeweils einem Kondensator 108, 109 mit
Masse verbunden. Weiter ist die Drain der Dual-Gate-MOSFET′s 16, 17 mit der
Basis jeweils eines Transistors 110, 111 verbunden. Die Emitter der Transis
toren 110, 111 liegen jeweils über eine Reihenschaltung aus einem Widerstand
112, 113 und einem Kondensator 114, 115 an Masse und gleichzeitig über jeweils
einen Widerstand 116, 117 an dem positiven Potential der Versorgungsgleich
spannungsquelle. Die Kollektoren der Transistoren 110, 111 sind unmittelbar
miteinander verbunden, diese Verbindung ist wiederum mit dem Emitter eines
Transistors 118 verbunden. Die Basis des Transistors 118 ist über einen Wi
derstand 119 mit dem positiven Potential der Versorgungsgleichspannungsquelle
einen Widerstand 120 mit Masse und einem Kondensator 121 ebenfalls mit Masse
verbunden. Weiter ist der Kollektor des Transistors 118 über eine Parallel
schaltung eines Kondensators 122 und einer ersten Spule eines Übertragers 123
mit Masse verbunden. Die zweite Spule des Übertragers 123 ist über abgeschirm
te Kabel mit dem Schmalbandverstärker 24, dieser mit dem Begrenzerverstärker
25, dieser mit dem Phasendetektor 26 und dieser mit der Auswerteeinheit 27
verbunden. Zurückkommend zur eigentlichen Elektronik des Meßlichtempfängers
5 und des Referenzlichtempfängers 6 sind die Emitter der beiden Transistoren
80, 81 über zwei Widerstände 124, 125 miteinander verbunden. Die beiden Tran
sistoren 80, 81 bilden in der angegebenen Beschaltung einen unsymmetrisch an
gesteuerten Differenzverstärker zur gegenphasigen Aktivierung bzw. Deaktivie
rung des Meßlichtempfängers 5 und des Referenzlichtempfängers 6. Der Verbin
dungspunkt der beiden Widerstände 124, 125 ist einerseits über einen Konden
sator 126 mit Masse verbunden und gleichzeitig über einen relativ hochohmigen
Widerstand 127 mit dem negativen Potential der Versorgungsgleichspannungs
quelle verbunden, wobei das negative Potential der Versorgungsgleichspannungs
quelle gleichzeitig über einen Elektrolytkondensator 128 mit Masse verbunden
ist. Die angesprochene Unsymmetrie bezieht sich nun auf die Ansteuerung der
Basen der Transistoren 80, 81. Die Basis des Transistors 80 ist über Wider
stände 129, 130, 131 mit Masse verbunden, wobei der Widerstand 129 mit seiner
von der Basis des Transistors 80 abgewandten Seite außerdem über einen Konden
sator 132 mit Masse verbunden ist. Zusätzlich ist der Widerstand 129 mit sei
ner von der Basis des Transistors 80 abgewandten Seite über einen Widerstand
133 mit dem negativen Potential der Versorgungsgleichspannungsquelle verbun
den. Dahingegen ist die Basis des Transistors 81 über einen Widerstand 134
und einen Kondensator 135 mit Masse verbunden. Dabei ist die der Basis des
Transistors 81 abgewandte Seite des Widerstandes 134 außerdem mit dem Kollektor
eines Transistors 136 und über zwei Widerstände 137, 138 mit dem negativen Po
tential der Versorgungsgleichspannungsquelle verbunden. Der Emitter des Tran
sistors 136 ist über einen Widerstand 139 einerseits mit dem positiven Poten
tial der Versorgungsgleichspannungsquelle, andererseits über einen zusätz
lichen Kondensator 140 mit Masse verbunden. Die Basis des Transistors 136 ist
über einen Widerstand 141 und einen Kondensator 142 mit Masse verbunden, wo
bei der Verbindungspunkt des Widerstandes 141 des Kondensators 142 gleichzei
tig mit dem Ausgang des Umschaltgenerators 8 verbunden ist.
Fig. 1 zeigt weiterhin nach Durchziehen der gestrichelt dargestellten Ver
bindungslinien ein Blockschaltbild eines Entfernungsmeßgerätes 1 nach einer
zweiten Lehre der Erfindung. Auch für die zweite Lehre der Erfindung gilt das
bereits für die erste Lehre der Erfindung Gesagte, daß es sich bei dem mit
Hilfe des Blockschaltbildes dargestellten Entfernungsmeßgeräts 1 zwar um ein
solches nach dem Dauerstrichverfahren handelt, die zweite Lehre der Erfindung
jedoch ebenso wie die erste Lehre der Erfindung auf ein Entfernungsmeßgerät 1
nach dem Pulsverfahren übertragbar ist.
Gemäß der zweiten Lehre der Erfindung ist ein die Leistung des jeweiligen Licht
senders 3 beeinflussender Regler 143 vorgesehen, der die Amplitude des jewei
ligen Signals auf einen vorgegebenen Wert - den Sollwert - regelt. In Fig. 1
nicht dargestellt ist ein die Regelgröße des Reglers 143 liefernder Spitzen
wertdetektor. Dieser ist im Fall des vorliegenden Blockschaltbildes vorzugs
weise hinter dem Schmalbandverstärker 24 angeordnet. Somit wird zum einen der
Einfluß von Rauschanteilen auf die Spitzenwertbildung vermieden, zum anderen
liegt ein hoher, leicht zu verarbeitender Signalpegel vor. Die Stellgröße des
Reglers 143 bildet der Verstärkungsfaktor eines die Leistung des Lichtsenders
3 bestimmenden Verstärkers 144. Im Ergebnis sorgt also der Regler 143 für ei
nen konstant hohen Signalpegel bereits am Lichtempfänger und demzufolge auch
in den nachfolgenden Verarbeitungseinheiten. Die zweite Lehre der Erfindung
führt nicht nur zu einer Verbesserung eines Entfernungsmeßgerätes 1 mit einem
Lichtsender und zwei Lichtempfängern, sondern ist analog ebenso auf Entfer
nungsmeßgeräte mit zwei Lichtsendern und einem Lichtempfänger,
zwei Lichtsendern und zwei Lichtempfängern und auch auf Entfernungsmeßgeräte
mit einem Lichtsender und einem Lichtempfänger anwendbar.
Weiterhin kann der Regler 143 sowohl als Proportional-, Proportional-Integral-
und Proportional-Integral-Differential-Regler ausgeführt werden.
Besonders vorteilhaft wird ein Entfernungsmeßgerät 1 gemäß der zweiten Lehre
der Erfindung dadurch ausgestaltet, daß der Regler 143 den Verstärkungsfaktor
erst nach Verstreichen einer Vielzahl von Modulationsperioden verändert. Durch
diese Maßnahme erreicht man, daß statische Einflüsse auf den Regelvorgang
durch ein Hintergrundrauschen stark vermindert werden.
Bei einem Entfernungsmeßgerät 1 mit zwei Lichtsendern oder zwei Lichtempfängern
erfährt das Entfernungsmeßgerät 1 eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung
dadurch, daß die Verstärkungsfaktoren für das Anliegen des Meßsignals oder
des Referenzsignals, allgemein zweier aus unterschiedlichen Signalwegen stam
menden Signale, von dem Regler 143 speicherbar sind. Diese Maßnahme wird be
sonders vorteilhaft dadurch ergänzt, daß die gespeicherten Verstärkungsfaktoren
von dem Umschaltgenerator 8, der die Umschaltung zwischen den beiden Signal
wegen bestimmt, abrufbar sind. Da die Lichtsignale im vorliegenden Fall am
Eingang der Lichtempfänger 5, 6 im allgemeinen unterschiedliche Intensitäten
aufweisen und insbesondere das Meßlichtsignal besonders starken zeitlichen
Schwankungen unterworfen ist, wird durch diese Maßnahmen gewährleistet, daß
der Regler 143 in sehr kurzen Zeiträumen nach dem Umschalten von einem Sig
nalweg auf einen anderen Signalweg den gewünschten Amplitudenwert einregelt.
Ersetzt man in Fig. 1 die Verarbeitungsstrecke 7 des erfindungsgemäßen Ent
fernungsmeßgerätes 1 durch die in Fig. 4 dargestellte Verarbeitungsstrecke 71
so erhält man ein Entfernungsmeßgerät 1 gemäß einer dritten Lehre der Erfin
dung.
Zusätzlich zu den bereits genannten Elementen des Blockschaltbildes in Fig. 1
ist bei dem Entfernungsmeßgerät 1 gemäß der dritten Lehre der Erfindung ein
ein Mischsignal erzeugender Mischsignalgenerator 145, ein das Mischsignal mit
einem Signal mischender erster Mischer 146 und ein das Mischsignal mit dem
Amplitudenmodulationssignal mischender zweiter Mischer 147 vorgesehen. Von be
sonderer Bedeutung, ist bei dem Entfernungsmeßgerät gemäß der dritten Lehre der
Erfindung die Tatsache, daß der Sendepulsgenerator 4 alternierend zwei ver
schiedene Amplitudenmodulationsfrequenzen liefert. Dies dient, wie bereits
oben erwähnt, dazu, zunächst eine grobe und danach eine feine Entfernungs
bestimmung durchzuführen. Erfindungsgemäß ist nun das Entfernungsmeßgerät 1
dadurch besonders verbessert, daß entweder die Mischfrequenz des Mischsignals
der Hälfte der Differenz beider Amplitudenmodulationsfrequenzen entspricht
oder alternativ die Mischfrequenz und die Amplitudenmodulationsfrequenz alter
nierend vertauscht werden. Der Vorteil der erfindungsgemäßen Wahl der Misch
frequenzen bzw. der Amplitudenmodulationsfrequenzen wird besonders deutlich
anhand der mathematischen Beschreibung des Mischvorgangs:
Es wird also durch die erfindungsgemäße Wahl der Mischfrequenzen und der Am
plitudenmodulationsfrequenzen gewährleistet, daß in dem Frequenzgemisch nach
dem Mischer 146 bzw. dem Mischer 147 unabhängig von der jeweils anliegenden Am
plitudenmodulationsfrequenz ein Anteil mit einer konstanten Gesamtfrequenz vor
liegt. Durch diese Maßnahme wird, wie bereits erwähnt, gewährleistet, daß der
Phasendifferenzdetektor 26 unabhängig von der Amplitudenmodulationsfrequenz
auf der Gesamtfrequenz arbeiten kann.
Das Entfernungsmeßgerät 1 gemäß der dritten Lehre der Erfindung wird weiter
dadurch verbessert, daß das Meßsignal oder das Referenzsignal vor dem Mischer
146 einen die übereinstimmende nach dem Mischen vorhandenen Gesamtfrequenz
filternden Filter 148 durchläuft. Da es sich, wie aus Gl. 1 ersichtlich, bei
der Gesamtfrequenz stets um eine Frequenz verschieden von beiden Amplituden
modulationsfrequenzen handelt, führt eine Reduzierung des Anteils der Gesamt
frequenz in dem zum Teil verrauschten Eingangssignal durch den Filter 148 vor
dem Mischer 146 zu einer Verbesserung der Signalgüte des Signalteils mit der Ge
samtfrequenz nach dem Mischer 146. Nach dem Mischer 146 wird das Signal wieder
um von einem Schmalbandverstärker verstärkt, der jedoch nicht wie beim Ent
fernungsmeßgerät 1 gemäß der ersten Lehre der Erfindung auf die Amplituden
modulationsfrequenzen abgestimmt ist, sondern auf die Gesamtfrequenz des Misch
signals.
Eine Verbesserung bekannter Entfernungsmeßgeräte gemäß der dritten Lehre der
Erfindung ist grundsätzlich nur bei Entfernungsmeßgeräten nach dem Dauerstrich
verfahren möglich. Eine Einschränkung hinsichtlich der Verwendung von einem
oder zwei Lichtsender und einem oder zwei Lichtempfängern besteht hingegen
nicht.
Abschließend soll noch eine Verbesserung des Umschaltgenerators 8 eingeführt
werden, welche Entfernungsmeßgeräte betrifft, die nach einer oder mehreren
der diskutierten drei Lehren verbessert worden sind. Der Umschaltgenerator 8
arbeitet im allgemeinen mit einer konstanten Umschaltfrequenz. Diese Umschalt
frequenz ist im Vergleich zur Amplitudenmodulationsfrequenz wesentlich ge
ringer. Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Ent
fernungsmeßgeräte ergibt sich daraus, den Schaltzustand des Umschaltgenerators
8 dem Meßsignal und dem Referenzsignal zu überlagern. Diese Überlagerung ist
in der ersten Ausführungsform gemäß der ersten Lehre der Erfindung, dargestellt
in Fig. 3a), durch die Verbindung des Referenzlichtempfängers 6 über den Wi
derstand 64 und den Transistor 65 mit dem Summationspunkt der beiden Bipolar
transistoren 14, 15 gewährleistet. Die Überlagerung des Schaltzustandes des
Umschaltgenerators 8 auf das Meßsignal bzw. das Referenzsignal gewährleistet,
daß der Phasendifferenzdetektor 26 anhand des einlaufenden Signals erkennen
kann, ob es sich bei diesem um das Meßsignal oder um das Referenzsignal han
delt. Etwaige Zeitverzögerungen in der Übermittlung des Umschaltsignals auf
anderen Wegen zum Phasendifferenzdetektor 26 und damit verbundene Auswertungs
ungenauigkeiten durch die Vermischung beider Signale werden somit vermieden.
Eine weitere Verbesserung des Umschaltvorganges wird dadurch gewährleistet,
daß eine Glättung des Umschaltsignals, das von einem Logikkreis erzeugt wird
und somit sehr steile Flanken aufweist, vor dem Meßlichtempfänger 5 und dem
Referenzlichtempfänger 6 durch je einen Tiefpaß 28, 30, 29, 31 geglättet wird.
Diese Glättung wird so durchgeführt, daß keine Wechselwirkung des Umschalt
signals mit den eingestrahlten Modulationsfrequenzen erfolgen kann, das Um
schaltsignal also eine möglichst geringe Störung des Meßvorganges zur Folge
hat.
Claims (26)
1. Entfernungsmeßgerät nach dem Laufzeitprinzip unter Verwendung elektromagne
tischer Wellen, vorzugsweise von Lichtwellen, mit mindestens einem, eine Licht
welle aussendenden Lichtsender, mit einem die Amplitude der Lichtwelle mit
tels eines Amplitudenmodulationssignals modulierenden Sendepulsgenerator,
mit mindestens zwei am Ende einer Lichtstrecke angeordneten, ein Signal lie
fernden Lichtempfängern, mit einer ein Signal verarbeitenden Verarbeitungs
strecke und mit einem die Signale im Gegentakt auf die Verarbeitungsstrecke
schaltenden Umschaltgenerator, wobei ein am Ende einer Meßlichtstrecke an
geordneter, ein Meßsignal liefernder Meßlichtempfänger vorgesehen ist, ein
am Ende einer Referenzlichtstrecke angeordneter, ein Referenzsignal liefern
der Referenzlichtempfänger vorgesehen ist und das Empfangselement des Meßlicht
empfängers und des Referenzlichtempfängers aus je einer Photodiode besteht,
dadurch gekennzeichnet, daß der Meßlichtempfänger (5) und der Referenzlicht
empfänger (6) durch Vorspannung der jeweiligen Photodiode (10, 11) in Sperr
richtung oder Durchlaßrichtung aktiviert oder deaktiviert sind.
2. Entfernungsmeßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Meß
lichtempfänger (5) und der Referenzlichtempfänger (6) je einen Signalverstär
ker (12, 13) aufweisen.
3. Entfernungsmeßgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sig
nalverstärker (12, 13) des Meßlichtempfängers (5) und des Referenzlichtemp
fängers (6) gleichzeitig mit den jeweiligen Photodioden (10, 11) aktiviert
oder deaktiviert werden.
4. Entfernungsmeßgerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Signalverstärker (12, 13) im wesentlichen in Form je eines Verstärker
transistors ausgebildet sind.
5. Entfernungsmeßgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ver
stärkertransistor als Bipolartransistor (14; 15) ausgebildet ist.
6. Entfernungsmeßgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß dem Bipo
lartransistor (14; 15) ein Basisvorwiderstand vorgeschaltet ist.
7. Entfernungsmeßgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ver
stärkertransistor als Dual-Gate-MOSFET (16; 17) ausgebildet ist.
8. Entfernungsmeßgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gate
des Dual-Gate-MOSFET (16; 17) separat mit dem Umschaltgenerator (8) verbunden
ist.
9. Entfernungsmeßgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Meßlichtempfänger (5) und der Referenzlichtempfänger (6) je ein fre
quenzselektives Netzwerk aufweisen.
10. Entfernungsmeßgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das fre
quenzselektive Netzwerk als kurzgeschlossene λ/4 Leitung (18; 19) ausgeführt
ist.
11. Entfernungsmeßgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das fre
quenzselektive Netzwerk als bedämpfter Schwingkreis (20; 21) ausgeführt ist.
12. Entfernungsmeßgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die In
duktivität in dem als bedämpfter Schwingkreis (20; 21) ausgeführten frequenz
selektiven Netzwerk in Form einer Luftspule (22; 23) ausgebildet ist.
13. Entfernungsmeßgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Verarbeitungsstrecke (7) einen Schmalbandverstärker (24)
aufweist.
14. Entfernungsmeßgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeich
net, daß die Verarbeitungsstrecke (7) einen Begrenzerverstärker (25) aufweist.
15. Entfernungsmeßgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeich
net, daß das Entfernungsmeßgerät (1) einen die Phasendifferenz zwischen Am
plitudenmodulationssignal und Meßsignal oder Referenzsignal bestimmenden Phasen
differenzdetektor (26) aufweist.
16. Entfernungsmeßgerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Ent
fernungsmeßgerät (1) eine die Ergebnisse des Phasendetektors (26) speichernde
und ein Meßresultat ausgebende Auswerteeinheit (27) aufweist.
17. Entfernungsmeßgerät nach dem Laufzeitprinzip unter Verwendung elektromag
netischer Wellen, vorzugsweise von Lichtwellen, insbesondere nach einem der
Ansprüche 1 bis 16, mit mindestens einem eine Lichtwelle aussendenden Lichtsender,
mit einem die Amplitude der Lichtwelle mittels eines Amplitudenmodulationssig
nals modulierenden Sendepulsgenerator und mit mindestens einem am Ende einer
Lichtstrecke angeordneten ein Signal liefernden Lichtempfänger, dadurch ge
kennzeichnet, daß eine die Leistung des jeweiligen Lichtsenders (3) beein
flussender Regler (143) die Amplitude des jeweiligen Signals auf einen vorge
gebenen Sollwert regelt.
18. Entfernungsmeßgerät nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß ein die
Amplitude des Signals an den Regler (143) liefernder Spitzenwertdetektor vor
gesehen ist.
19. Entfernungsmeßgerät nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß
der Regler (143) den Verstärkungsfaktor eines die Leistung des Lichtsenders
(3) bestimmenden Verstärkers (144) bestimmt.
20. Entfernungsmeßgerät nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Regler
(143) den Verstärkungsfaktor erst nach Verstreichen einer Vielzahl von Modu
lationsperioden verändert.
21. Entfernungsmeßgerät nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verstärkungsfaktoren für das Anliegen des Meßsignals oder des Referenz
signals von dem Regler (143) speicherbar sind.
22. Entfernungsmeßgerät nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die ge
speicherten Verstärkungsfaktoren von dem Umschaltgenerator (8) abrufbar sind.
23. Entfernungsmeßgerät nach dem Laufzeitprinzip unter Verwendung elektromag
netischer Wellen, vorzugsweise von Lichtwellen, insbesondere nach einem der
Ansprüche 1 bis 22, mit mindestens einem eine Lichtwelle aussendenden Licht
sender, mit einem die Amplitude der Lichtwelle mittels eines Amplitudenmodu
lationssignals modulierenden Sendepulsgenerator mit mindestens einem am Ende
einer Lichtstrecke angeordneten, ein Signal liefernden Lichtempfänger, mit
einem ein Mischsignal mit einer Mischfrequenz erzeugenden Mischsignalgenera
tor, mit einem das Mischsignal mit einem Signal mischenden ersten Mischer,
mit einem das Mischsignal mit dem Amplitudenmodulationssignal mischenden zwei
ten Mischer und mit einem die Phasendifferenz zwischen einem Signal und dem
Amplitudenmodulationssignal bestimmenden Phasendifferenzdetektor, wobei der
Sendepulsgenerator alternierend mindestens zwei Amplitudenmodulationsfrequen
zen liefert, dadurch gekennzeichnet, daß entweder die Mischfrequenz der Hälf
te der Differenz beider Amplitudenmodulationsfrequenzen entspricht oder die
Mischfrequenz und die Amplitudenmodulationsfrequenz alternierend vertauscht
werden.
24. Entfernungsmeßgerät nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß das
Signal vor dem ersten Mischer (146) einen die übereinstimmende, nach dem Mi
schen vorhandene, Gesamtfrequenz filternden Filter (148) durchläuft.
25. Entfernungsmeßgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Schaltzustand des Umschaltgenerators (8) dem Meßsignal und
dem Referenzsignal überlagert ist.
26. Entfernungsmeßgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeich
net, daß je ein Tiefpaß (28, 30, 29, 31) das Umschaltsignal vor dem Meßlichtem
pfänger (5) und dem Referenzlichtempfänger (6) glättet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4328553A DE4328553A1 (de) | 1993-04-30 | 1993-08-25 | Entfernungsmeßgerät nach dem Laufzeitprinzip |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4314394 | 1993-04-30 | ||
| DE4328553A DE4328553A1 (de) | 1993-04-30 | 1993-08-25 | Entfernungsmeßgerät nach dem Laufzeitprinzip |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4328553A1 true DE4328553A1 (de) | 1994-11-03 |
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ID=6486905
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4328553A Ceased DE4328553A1 (de) | 1993-04-30 | 1993-08-25 | Entfernungsmeßgerät nach dem Laufzeitprinzip |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4328553A1 (de) |
Cited By (14)
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