DE2343894A1 - Naeherungssondenstromkreis - Google Patents
NaeherungssondenstromkreisInfo
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Description
Dr. E. Wiegand, Dipl.-lng. W. Nietnami
Dr. K. Kohler. Dipl-lng. C. Bernhardt
Patentanwälte
Tel. No. 381233
Jelex:21297^karPd
W.25979/73 8/Sch
Acme-Cleveland Corporation Cleveland, Ohio (V,St.A.)
Häherungs s ondenstromkreis·
Näherungssondenstromkreise sind beispielsweise dazu verwendet worden, Metallbehälter zu zählen, die
sich entlang einer Förderstrecke bewegen, wenn eine Genauigkeit der Zählung nicht von besonderer Bedeutung
ist· Die bekannten Häherungssondenstromkreise sind im allgemeinen Ein-Aus-Stromkreise, welche als Schaltor
wirken, der entweder einen "GO"-Zustand oder einen
"NO GO"-Zustand anzeigt· Diese Stromkreise sind zum
Zählen von Gegenständen und zum Betätigen eine3 Zählers oder dergleichen zufriedenstellend, ,jeuoe-n
sind sie weder geeignet, beispielsweise die relativen Größen einer Serie von Gegenständen zu bestimmen, noch
sind sie dazu zu verwenden, genau zu bestimmen, wie
weit ein Ziel von einem vorbestimmten Punkt entfernt ist, oder eine Anzahl von Gegenständen nach ihrer
Größe zu ordnen, oder die Annäherungsgeschwindigkeit
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und die Bewegungsrichtung eines Ziels zu messen.
Näherungsschalterstromkreise der bekannten Art haben den Nachteil, daß, wenn die Länge eines
eine Sonde mit dem Stromkreis verbindenden Kabels geändert wird, auch die Kapazitanz zu ändern ist,
um eine bestimmte !Frequenz aufrechtzuerhalten. Ferner ist es bei den bekannten Stromkreisen erforderlich, die Spannung auf einem absoluten Wert zu
halten, und daher sind sie überhaupt nicht geeignet, kleine Änderungen des Abstandes zwischen einer Sonde
und einem Ziel mit einer zuverlässigen Empfindlichkeit oder Wiederholbarkeit zu bestimmen·
Ein Zweck der Erfindung besteht darin, die oben genannten Nachteile zu beheben«
Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, einen Näherungssondenstromkreis zu schaffen, der
ausfallsicher arbeitet und dazu verwendet werden kann, eine Anzahl von Zielen relativ zu bemessen und
Informationen hinsichtlich der Näherungsgeschwindigkeit und der Bewegungsrichtung eines solchen Ziels
zu übertragen.
Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, einen Näherungssondenstromkreis zum mehrfachen Abtasten
mit einer einzigen Abtastsonde zu schaffen.
Die Erfindung kann bei einem Näherungssondenstromkreis vorgesehen werden, der folgende Bestandteile
in Kombination aufweist: einen Verstärker mit einem Ausgang und einem Eingang, eine Rückkopplungseinrichtung,
welche den Verstärkerausgang mit dem Verstärker
eingang verbindet, eine Näherungssonde, eine Einrichtung, welche die Sonde als Teil der Rückkopplungseinrichtung
anschließt, um an dem Eingang des Verstärkers ein Signal zu erzeugen, welches gemäß
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dem Abstand zwischen der Sonde und einem leitenden Ziel änderbar ist, und eine Ausgangseinrichtung, die
mit dem Verstärker so verbunden ist, daß ein Ausgang erhalten wird, der gemäß dem änderbaren Eingang zu
dem Verstärker änderbar ist·
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise erläutert·
Fig. 1 ist ein Schaltungsschema eines Stromkreises
gemäß der Erfindung.
Fig. 2 ist eine graphische Darstellung des Sonden-Ziel-
Ab Standes in bezug auf die Spannung.
Das in Pig. I wiedergegebene Schaltungsdiagramm veranschaulicht die Grundform eines Näherungssondenstromkreises
gemäß der Erfindung, der allgemein mit bezeichnet ist und allgemein einen Verstärker 12, eine
Rückkopplungseinrichtung 13» eine Näherungssonde 14 und
eine Ausgangseinrichtung 15 aufweist· Der Verstärker
ist als Oszillator geschaltet, wobei die Schwingungsfrequenz von einem Resonanzkreis gesteuert wird, der eine
induktive Einrichtung 16 und eine kapazitive Einrichtung enthält. Die Näherungssonde 14 ist als Teil der induktiven
Einrichtung 16 und der kapazitiven Einrichtung angeschlossen und kann aus einer induktiven Spule 16
bestehen, die durch ihre Annäherung an ein leitendes Ziel beeinflußt wird. In bekannter Weise setzen, wenn
der Abstand zu einem leitenden Ziel sich vermindert, die zunehmenden Wirbelstromverluste in dem leitenden
Ziel den Q-Paktor des Parallelresonanzkreises herab, um die Gesamtimpedanz an dem Resonanzkreis zu ändern.
Die Rückkopplungseinrichtung 13 ist in einem Brückenkreis
18 angeordnet, der die doppelte Punktion eines Generators oder Oszillators in Verbindung mit dem
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Verstärker 12 ausführt. Der Brückenkreis 18 weist einen ersten Zweig 21, einen zweiten Zweig 22, einen
dritten Zweig 23 und einen vierten Zweig 24 auf. Von der Rückkopplungseinrichtung kann angenommen werden,
daß sie einen negativen Rückkopplungsteil und einen positiven Rückkopplungsteil zu dem Verstärker 12 aufweist.
Der negative Rückkopplungsteil umfaßt die Brückenzweige 23 und 24, und der positive Rückkopplungsteil umfaßt die Brückenzweige 21 und 22.
Die Brücke 18 weist einen ersten Eingangsanschluß
25 und einen zweiten Eingangsanschluß 26, von denen
der Anschluß 26 geerdet ist, sowie einen ersten Aus— gangsanschluß 27 und einen zweiten Ausgangsanschluß
auf. Der Verstärker 12 hat einen Ausgang, der mit dem ersten Eingangsanschluß 25 der Brücke verbunden ist.
Der Verstärker hat ferner einen positiven Eingangsanschluß
29 und einen negativen Eingangsanschluß 30,
die auch als nicht-umkehrender bzw. als umkehrender Anschluß bezeichnet werden. Der positive Eingangsanschluß
29 ist mit dem ersten Ausgangsanschluß 27 der
Brücke 18 verbunden, der sich an der Verbindungsstelle der Brückenzweige 21 und 22 befindet. Der
negative Eingangsanschluß 30 ist mit dem zweiten
Aus gangs ans chluß 28 der Brücke verbunden, der sich an der Verbindungsstelle der Brückenzweige 23 und 24
befindet.
Ein leitendes Ziel ist von Kugeln 31A, 31B und 310 gebildet, und der eingezeichnete Pfeil 32 deutet
an, daß die Kugeln sich in einer Bahn nahe der Näherungssonde 14 bewegen. In Pig. 1 sind die Kugeln als von
der Sonde 14 entfernt liegend dargestellt. Unter diesen Bedingungen hat der Parallelresonanzkreis 16-17 einen
hohen Q-Faktor und eine hohe Impedanz für eine große
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an ihm liegende Spannung.
Der negative Rückkopplungsteil umfaßt allgemein · die Brückenzweige 23 und 24. Der Brückenzweig 23 enthält
einen festen Widerstand 43 und einen ersten Photοwiderstand 33. Der Brückenzweig 24 enthält einen
festen Widerstand 44 und einen zweiten Photowiderstand Ein Widerstand 35 verbindet den Ausgangsanschluß 28 der .
Brücke mit einem Aus gangs ans chluß 36. Die Sonde 14- bildet einen Teil der induktiven und kapazitiven Einrichtung 16, 17»
und sie ist insbesondere so dargestellt, daß die induktive Einrichtung 16 innerhalb eines durch das strichpunktierte
Rechteck 14 angedeuteten Gehäuses angeordnet und durch ein Koaxialkabel 19 mit dem übrigen Teil des Näherungssondenstromkreises
11 verbunden ist. Der Näherungssondenstromkreis 11 kann sehr klein sein und auf einer
eine gedruckte Schaltung aufweisenden Tafel angeordnet sein, wobei zwischen der Schaltungstafel und dem Innenende
des Koaxialkabels 19 Steckerverbindungen vorgesehen sind. Die kapazitive Einrichtung 17 kann auf der die gedruckte
Schaltung tragenden Tafel angeordnet sein, und das Koaxialkabel 19 kann biegsam sein, um die Anordnung der
Sonde 14 an jeder zweckentsprechenden Stelle zu ermöglichen. Gegebenenfalls kann die kapazitive Einrichtung
17 insgesamt oder teilweise innerhalb des Gehäuses 14 vorgesehen sein, was den Vorteil hat, daß
die umlaufenden Ströme in dem Parallelresonanzkreis 16-17 in minimaler Weise durch das Koaxialkabel 19 hindurchfließen.
Eine positive Arbeitsgleichspannung wird an einen Arbeitsspannungseingangsanschluß des Verstärkers 12 angelegt,
und bei einem praktisch ausgeführten Stromkreis gemäß der Erfindung wurde ein RCA-Arbeitsverstärker
CA-3029 in zufriedenstellender Weise benutzt. Widerstände
45 und Kondensatoren 46 werden für den Prequenzausgleich
verwendet, und sie sind mit den Prequenzausgleichan-
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Schlüssen des Verstärkers verbunden. Der zweite Brückenzweig 22 enthält ein Potentiometer 47 und
feste Widerstände 48 und 49- Durch Ändern des Potentiometers
47 wird ein. variabler Voreinstellpunkt geschaffen, um den dynamischen Bereich des Näherungssondenstromkreises
zu ändern· Ein Transistor 38, der auf Grund einer Durchschlagdiode 39 als Konstantstromquelle
geschaltet ist, ist mit dem Eingangsanschluß 29 des Verstärkers 12 verbunden, um eine geregelte
Gleichspannung zuzuführen und auf diese Weise den Gleichspannungs-Arbeitsbereich
des Verstärkers 12 herzustellen.
Der Ausgangskreis 50 weist eine Detektorein—
richtung 51 und eine Verstärkerstufe 52 auf. Die
Detektoreinrichtung 51 enthält ein erstes Paar Differentialtransistoren 53 und 54, und die Verstärkerstufe
52 enthält ein zweites Paar Differentialtransistoren
55 und 56. Die Detektoreinrichtung 51 weist ferner einen Konstantstromgenerator auf, der als
Transistor 57 dargestellt ist, welcher einen konstanten Strom entwickelt, da eine feste Vorspannung zvjischen
dem Emitterwiderstand vorgesehen ist. In einem gemäß der Erfindung ausgeführten Stromkreis lag die
Oszillatorfrequenz in dem Bereich von 100 - 300 kHz« Die Detektoreinrichtung 51 ist mit dem Ausgang des
Verstärkers 12 verbunden. Die Basen der beiden Transistoren 53 und 54 werden von dem Verstärkerausgang
25 gespeist, jedoch wird die Basis des Transistors 54 bei Oszillatorfrequenzen von einem Nebenschlußkondensator
102 zur Erde überbrückt. Dem Ausgangskreis wird eine Arbeitsspannung von z.B. +15 V-Gleichspannung
zugeführt.
Der Ausgang der Transistoren 53 und 54 erscheint
an Ausgangswiderständen 59 bzw. 60, wobei ein Widerstand 61 einen zusätzlichen Spannungsabfall in der
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Verbindung zu dem Kollektor des Transistors 54-schafft.
An dem unteren Ende der Ausgangswiderstände 60 und 59 befinden sich Anschlüsse 72
bzw. 73. Der Ausgang aus den Anschlüssen 72 und 73
wird der Verstärkerstufe 52 zugeführt, indem ein
Basenantrieb zu den Transistoren 55 und 56 vorgesehen
ist·
Ein Tiefpassfilter, welches Kondensatoren 62, 63 und 64 und Widerstände 65 und 66 enthält, eliminiert
die Oszillatorfrequenz und läßt ein Signal zu der
Verstärkerstufe 52 durch· Der Transistor 55 hat seinen
Ausgang an seinem Kollektor, der über eine wahlweise verwendbare, lichtaussendende Anzeigediode 67, eine
lichtaussendende Steuerdiode 68 und einen Widerstand 70 mit Erde verbunden ist. Der Kollektor des Transistors
56 ist über eine lichtaussendende Steuerdiode
69 und einen Widerstand 71 mit Erde verbunden.
Die lichtaussendende Diode 68 befindet sich in der Nähe des lichtempfindlichen Photowiderstandes 34·
und beeinflußt ihn, und die lichtaussendende Diode befindet sich in der Nähe des lichtempfindlichen
Photowiderstandes 33 und beeinflußt-diesen· Auf diese Weise wird eine negative Rückkopplungsschleife
von dem Detektor 51 über die Verstärkerstufe 52 zu
den Brückenzweigen 22 und 24- hergestellt. Die Photowiderstände
33 und 34· haben eine Doppelfunktion, indem
sie auch einen Ausgang an dem Ausgangsanschluß
als Teil des Ausgangskreises 15 erzeugen· Dieser Ausgang wird einem Ausgangsverstärker 74· zugeführt, um
die an dem Anschluß 36 auftretende Spannung nicht zu belasten. Der Verstärkerausgangsanschluß 25 ist über
einen Verstärker 79 mit einem Anschluß 80 verbunden. Die Ausgangsverstärker 74- und 79 können wahlweise über einen
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Anschluß 77 ein ratiometrisches Voltmeter 75 oder einen Differentiator 76 speisen· Die Verstärker
74, 79 sind ultra-stabile Tiefpass-Gleichstromverstärker
mit hoher Eingangsimpedanz·
Ein Kondensator 78» der einen genügend hohen
Kapazitätswert hat, um eine geringe Zeitverzögerung
bei der Anschaltung des Transistors 57 zu schaffen, ist zwischen die Basis dieses Transistors und Erde
geschaltet· Der Kondensator 78 kann beispielsweise einen Wert von 5»0 mfcL haben, und er eliminiert falsche
Ausgänge in dem Ausgang durch Verzögerung der Anschaltung dieses Konstantstromgenerators 57· Die Zeitverzögerung
schafft genügend Zeit, damit der Brückenkreis 18 und der Verstärker 12 in eine stetige Zustandsbedingung gelangen.
Bei der bevorzugten Ausfuhrungsform ist ein
Hilfsrückkopplungskreis zur dynamischen tStabilität unter den Bedingungen einer geschlossenen Schleife
vorgesehen. Dieser Hilfsrückkopplungskreis besteht aus einem Widerstand 70, einem Kondensator 100, einem
Widerstand 101, einem Kondensator 102 und Widerständen 103 und 104. Dieser Hilfsrückkopplungskreis ist mit
der Basis des Transistors 54 verbunden, und ein Widerstand
IO5 ist in den Basiskreis des Transistors 53 geschaltet,
In der Elektronik erfolgt die Messung kleiner Änderungen von Parametern am besten mittels eines
Brückenkreises, der in analoger Weise wie die im Chemielabor verwendete übliche Zweischalen-Balkenwaage
arbeitet. Auf diese Weise kann die Anzahl der die
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Meßgenauigkeit beeinflussenden Variablen drastisch reduziert werden, und die restlichen Variablen können'
so gewählt werden, daß sie von solcher Art sind, in der sie am stabilsten sind. Der Zweck der vorliegenden
Erfindung ist es gerade, eine solche stabile Brücke 18 zu schaffen, in welcher die Näherungssonde 14 einen
Zweig der Brücke bildet· Weiterhin bezweckt die Erfindung, daß die Brücke sich selbst im Gleichgewicht
hält, d.h., daß eine vollelektronische proportionale Steuerservoschleife hergestellt ist, welche die Brücke
zwangsläufig in einen nahe dem Gleichgewicht befindlichen Zustand bringt, wann immer ein Ziel 31 seine Lage
relativ zu der Annäherungssonde 14 ändert. Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, einen elektrischen
Ausgang zu schaffen, der dem Grad proportional ist, in welchem die Näherungssonde durch den Abstand zu
dem Ziel beeinflußt wird.
Die Analyse des Systems als Ganzes wird in zwei Teile aufgeteilt. Erstens werden die Bedingungen des
Schwingens betrachtet, bei denen angenommen wird, daß die negative Rückkopplungsseite der Brücke feste Zweige
23 und 24 von äquivalenten Widerstandswerten R^* bzw.
Rp/. aufweist. Dies bedeutet, das ganze Netzwerk aus den
Widerständen 33, 34, 35» 43, 44 hat ein Zweiwiderstandsäquivalent:
Ep, und^Rp^,. Ebenso werden die Widerstände
47, 48 und 49 als ihr Äquivalent R22 betrachtet, welches von dem Anschluß 25 zu dem Anschluß 2? geschaltet ist.
Zweitens soll der Effekt der Änderung der Widerstände 34 und 33 analysiert werden.
Für die Analyse des vorliegenden Systems kann die eine Seite der Brücke 18 zunächst so angesehen werden,
daß sie aus den beiden festen Widerständen Rp, und
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besteht, die auch als eine negative Rückkopplungsschleife um den Verstärker 12 herum angesehen werden können. Für
den Wert /3 gilt:
ß - (D
Die Verstärkung A des Verstärkers 12 liegt in der Größenordnung von 1.000 oder 10.000, jedoch ist /3' bei der bevorzugten
Ausführungsform groß, d.h. liegt zwischen 0,1 und 1,0, vorzugsweise zwischen 0,2 und 0,4. Die andere
Seite der Brücke besteht aus den Zweigen 21 und 22. Der Brückenzweig 22 wird als ein Widerstand angesehen,
dessen effektiver Wert eingestellt werden kann und der für die Analyse mit Rp2 bezeichnet wird. Der Brückenzweig
21 enthält eine Induktionsspule 16 von dem Wert L zusammen mit einem Kondensator 17, dessen Wert verteilte
und Kabelkapazitanzen umfaßt, wobei der Gesamtwert von 17 mit C bezeichnet wird. Die Spule 16 und der
Kondensator 17 sind miteinander verbunden und werden als Parallelresonanzkreis analysiert. Da die Spule 16
einen Eigenverlust aufweist, werden sämtliche Verluste in dem sich ergebenden Bruckenzweig 21 als ein
äquivalenter Ohmscher Widerstand betrachtet, der in Reihe, mit der Spule 16 liegt und mit R3 bezeichnet wird.
Die Charakteristiken des Brückenzweiges 21 werden bei der Resonanzfrequenz analysiert.
Vom Gesichtspunkt des Resonanzkreises bewirkt die Hinzufügung von R22» daß die Eingangs impedanz des Verstärkers
12 negativ erscheint, und wenn dieser negative Widerstand genügend klein ist, werden die Verluste zufolge
von Rs ausgeglichen, und der Kreis schwingt. Es ist
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darauf hinzuweisen, daß die obigen Bemerkungen sich auf die angewendete analytische Methode beziehen und
den Stromkreis selbst nicht begrenzen. Andere Analysemethoden (beispielsweise die Methode von Bode) können
mit den gleichen Ergebnissen angewendet werden. Abweichungen sind unkompliziert, und es werden keine
weiteren Annahmen gemacht·
Der Resonanzkreis kann in sein Paralleläquivalent
bei Resonanz übertragen werden durch:
(2)
(3)
wobei (J in üblicher Weise als U) = 2 7Γ f definiert ist·
Der Verstärker 12 mit negativer Rückkopplung über Rp^ und Rp/i und positiver Rückkopplung über R22 ßat eine
negative resistive Eingangsimpedanz von der Größe:
1-/3
Schwingung tritt auf, wenn die Ungleichheit gilt:
Es ist erkennbar, daß die Schwingungen sich in ihrer Amplitude vergrößern, bis sie von den großen
Signalcharakteristiken des Verstärkers und den Energie zufuhren begrenzt werden, solange gilt:
R22/3 ' ■ ■ (6)
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Die Amplitude der Schwingungen bleibt konstant auf einer Höhe, unter welcher die Verstärkerbegrenzung
nur einsetzt, wenn
(7)
1-/3
Aus dem Nachstehenden wird ersichtlich, daß die Gleichung (7) im allgemeinen keinen stabilen Zustand
beschreibt, weil die Balkenwaage außerordentlich empfindlich ist.
Da weder R02 nocn ß Punktionen von Cj über den
interessierenden Bereich sind, würde es zweckmäßig sein, 6j aus der Gleichung (2) wenigstens direkt zu streichen
Unter Verwendung der üblichen Definition von Q, s
g
nämlich Q « -^— ergibt sich
nämlich Q « -^— ergibt sich
R21
und die vereinfachte Annäherung:
und die vereinfachte Annäherung:
Ep5 = -rr-yi— , wenn Q groß ist (9)
S
was später nützlich ist.
Da es für das Wesen der Erfindung von Bedeutung ist, ist zu bemerken, daß die Amplitude der Schwingungen, wie
beschrieben, beim Übergang von der Gleichung (6) auf die Gleichung (7) von einem Brückenungleichgewicht sehr kleiner
Größe begleitet ist; die bevorzugte Ausfuhrungsform gemäß
Pig· 1 arbeitet mit einem Brückenungleichgewicht zwischen 100 und 200 ppm. Dieser kleine Grad des
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Brückenungleichgewichts kann in einen äquivalenten zusätzlichen Sonden-Ziel-Abstand Δ D umgewandelt
werden, der ausreicht, um das vorgenannte Brückenungleichgewicht zu erzeugen· Der Ausdruck AD wird
nur deshalb als eine Unbestimmtheit bezeichnet, weil er dadurch abgeleitet ist, daß eine endliche, aber
große Zahl für die bei offener Schleife vorhandene
Verstärkung A des Verstärkers angenommen wird. In der Praxis ist diese große, aber endliche Zahl weiten
Toleranzen unterworfen.
Die Differentialanalyse und Laboratoriumsversuche bestätigen die folgende Tabelle von Unbestimmtheiten
für einen Fühler von 2" Durchmesser bei einem Abstand D zwischen Sonde und Ziel und der Unbestimmtheit Δ D.
D _£J)
1,400" 0,008"
1,200 0,003
1,000 0,0013
0,800 0,0005
0,600 0,0002
0,400 80 Millionstel
0,200 35 Millionstel
0,100 20 Millionstel
Im zweiten Abschnitt der Analyse wird der negative Rückkopplungsteil der Brücke, d.h. ihrer Zweige 23 und
24 geprüft. Zuerst wird festgestellt, daß an dem Anschluß
25 eine Spannung auftritt, die nachfolgend mit Eq bezeichnet
wird und die mittels eines Η-Netzwerkes herabgesetzt ist, wobei der Teil von EQ, der an dem Anschluß
28 erscheint, mit E-, bezeichnet wird und der Teil, der
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an dem Anschluß 36 erscheint, mit E^ bezeichnet wird·
Dieses Η-Netzwerk, enthält die beiden änderbaren Widerstände 34· und 33· Es sei angenommen, daß die Widerstände
34- und 33 keine Eigenschaften besitzen, außer
daß sie linear sind (d.h., daß das Ohmsche Gesetz wenigstens in erster Annäherung sowohl für große als
auch für kleine Signale gilt) und daß sie geändert werden können. Beispielsweise können die Widerstände
33 und 34-» wie dargestellt, lichtempfindlich sein,
jedoch können an ihrer Stelle auch andere Vorrichtungen mit gleicher Wirkung verwendet werden, insbesondere
ein Feldeffekttransistor, der mit einer aufgedrückten Stromquelle-zu-Abflußelektrode-Spannung von einer
Größe arbeitet, die wesentlich kleiner als die Abklemmbzw· Abschaltspannung des Transistors ist, der als
Widerstand wirkt, welcher dadurch änderbar ist, daß der Torelektrode des Transistors eine größere oder
kleinere Spannung aufgedrückt wird. Wie aus der nachfolgenden Analyse erkennbar ist, beeinflussen die
anderen Eigenschaften als die genannten die Arbeitsweise des Stromkreises gemäß der Erfindung nicht,
und dies stellt einen wesentlichen Vorzug gegenüber dem Stand der Technik dar.
Wenn angenommen wird, daß die Ausgangsspannung
an dem Anschluß 25 den Wert EQ hat, daß die Eingangsspannung an dem Anschluß 28 den Wert E^ hat, und daß
die Detektorausgangsspannung an dem Anschluß 36 den Wert E, hat, dann ergibt sich
/3 . -ζ- (ίο)
was für den Best der Beschreibung gilt.
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Der Ausdruck E, wird sowohl wie eine Wechselspannung als auch wie eine Gleichspannung betrachtet, und die
Dämpfung des aus den Widerständen R,·, und R34» R^1-, R4.3
und R^ bestehenden negativen Rückkopplungsnetzwerkes
liefert daher E1 und damit /3 und E^, die später gefiltert
werden, während der Gleichspannungsanteil verwendet wird·
Es ist zu bemerken, daß das System linear ist, so daß Eq zur Vereinfachung der Analyse gleich 1 gesetzt werden
kann. (Zu beachten ist, daß das eine geschlossene Schleife bildende System den Wert von EQ konstant hält)·
Das Problem ist, E. als Funktion von E-, zu finden.
Es wird mit dem folgenden Satz von Schleifengleichungen begonnen:
| fi33 | unter | der | Annahme, |
| "l· Ι τ | daß 1I | d a | ) |
| daß * | O * ( | Annahme, | |
| + IE43 | |||
.R45
*R35 R35
Da die Losung langwierig ist, soll gleich das Ergebnis angegeben werden:
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- 16 /R R
Ed = E1 / --25. + _25- + ι - .-2S (id ο- ι ^ K44 K45 y K44
5 y 44
= /3 , da E0 = 1
Die Gleichung (11) ist sehr interessant, wenn man sich vergegenwärtigt, daß die Gleichung durch Einsetzen
von E0 = 1 und dann E, = β normiert ist.
Die Gleichungen (7) und (9) müssen unter den Bedingungen der geschlossenen Schleife EQ = 1 gelten,
und aus diesen Gleichungen ergibt sich:
wobei Rg den Widerstand der Sonde I2!- darstellt. Somit
ist E, fast unveränderlich proportional mit Rg (außer für den Ausdruck - 55 )« und daher kann erwartet
werden, daß der Gleichstromwert von E^ dem Q-Faktor
des Fühlerkopfes in angenäherter Weise folgt. Ferner ist das Verhältnis von EQ zu E-, unabhängig von allem
außer von /3 · Es ist überraschend festzustellen, daß sowohl Ε-,-, als auch R^4 aus der Gleichung (11) herausfallen,
jedoch ist dies notwendigerweise so, und zwar durch die Ausführung, und nicht zufällig. R^4 und R,^
bilden jeweils einen Photowiderstand, von dessen Charakteristiken zusammenfassend gesagt werden kann,
daß sein Widerstandswert gering ist, wenn er beleuchtet wird, und hoch ist, wenn er dunkel ist· Er hat praktisch
keine anderen voraussagbaren, wiederholbaren oder stabilen Charakteristiken. Daher sind die in Gleichung (11) zum
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Ausdruck gebrachten Ergebnisse tatsächlich notwendig, wenn ein stabiles, wiederholbares,
proportionales Steuersystem verwendet werden soll.
Es ist wichtig zu bemerken, daß die Spannung Eq so eingestellt werden kann, daß sie sowohl
Wechselstrom- als auch Gleichstromkomponenten enthält, so daß auch E-, sowohl Wechselstrom- als auch
Gleichstromkomponenten enthält· Die Gleichstromkomponenten von Eq sowie von E^ können mittels
Tiefpassfiltern ausgeschieden werden, und das Verhältnis von E^ zu Eq kann als Information hinsichtlich
der Wirkung des Ziels auf die Näherungssonde ausgenutzt werden. Dies ist mit Mitteln, die
dem Fachmann auf diesem Gebiet bekannt sind, leicht zu bewerkstelligen. Die durch das oben Beschriebene
erzielte Bereicherung der Technik ist in der Erzeugung des Verhältnisses von E^ zu Eq als Funktion
von Ro/j zu sehen.
Der Bereich der Zielabstände, in welchem die Gleichung (12) gilt, ist eine Funktion der Ausführung
der Näherungssonde, der Zielcharakteristiken R*.«» ^44»
IL,, R^n, R*c» R/iQ und, in einem geringeren Ausmaß,
des Bereiches von R,^ und R33· Beispielsweise könnten
für die bevorzugte Ausführungsform gemäß Fig. 1 folgende
Werte genannt werden: R48 = 8,25 k-1- , R41-, = 2 k -Λ. ,
R49 = 2,2 k-A_ , R44 = 8,25 k-TL ., R43 = 3,91 k-n.
und R-Zj- = 16,1 k -A. . Die Sonde hat einen Durchmesser
von 2 Zoll, und das Ziel ist eine Weicheisenplatte von 2 Zoll Durchmesser. R^r7 wird derart eingestellt, daß bei
einem Abstand von 0,400 Zoll das Verhältnis von E^ zu
Eq den Wert 0,900 hat. Bei einem solchen tatsächlich
ausgeführten Stromkreis sinkt das Verhältnis von E^
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zu Eq bei einem Abstand von 0,175 Zoll auf den Wert
0,100. Ferner kann beispielsweise R1,^ so eingestellt
werden, daß das Verhältnis von E^ zu Eq bei einem
Abstand von 0,800 Zoll einen Wert von 0,9 hat, wonach dieses Verhältnis bei einem Abstand von 0,250 Zoll auf
0,100 sinkt. Diese Ergebnisse sind in Übereinstimmung mit der Theorie, wie sie aus den Gleichungen (11),
(12) hergeleitet werden kann, und die oben angeführte Tabelle zeigt die Werte von D und LD durch Lösung einer
Dxfferentialgleichung und umfassender Algebra.
Zwecks Erläuterung der bevorzugten Ausfuhrungsform
gemäß Fig. 1 wird auf das oben gegebene erste Beispiel Bezug genommen, bei welchem ein Pühler von 2 Zoll
Durchmesser mit einem Ziel von 2 Zoll Durchmesser und mit den Widerständen 48, 47, 49, 44 und 35 gemäß
oben gegebener Definition verwendet werden, und schließlich sei angenommen., daß der Zielabstand
zwischen den Bereichsgrenzen von 0,075 Zoll und 0,400 Zoll, beispielsweise bei 0,300 Zoll liegt.
Zunächst wird angenommen, daß die Gleichung (12) gilt und daß Schwingungen an dem Ausgangsanschluß
25 des Verstärkers 12 auftreten. Die Basisspannung des Transistors 54 befindet sich auf einem festen
Potential, welches durch das mittlere Gleichspannungspotential an dem Anschluß 25» die +6 V - Zufuhr
und den die Widerstände 104 und 103 aufweisenden Spannungsteiler bestimmt wird. Die ebenfalls an dem
Anschluß 25 vorhandene Wechselspannung erscheint an der Basis des Transistors 54 mit stark herabgesetztem
Wert auf Grund des Überbrückungskondensators 102. Das
mittlere Gleichspannungspotential an der Basis des
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Transistors 53 ist kleiner als dasjenige, welches an
der Basis des Transistors 54 auftritt, weil EQ ein
mittleres Gleichspannungspotential hat, welches typisch in dem Bereich von 1 bis 2 V liegt, und kein Spannungsteiler
zwischen dem Anschluß 25 und der +6 V - Zufuhr verwendet ist. Wenn an dem Anschluß 25 keine Wechselspannung
auftritt, wird die Basis des Transistors 53 in typischer Weise mehrere Hundert mV unter der
Basis des Transistors 54 vorgespannt. Wenn jedoch Schwingungen auftreten, leitet der Transistor 53
an den positiven Spitzen von Eq. Durch zweckentsprechende
Wahl der Widerstände 59 und 60 kann der Spannungsabfall an dem Widerstand 59 größer oder kleiner als derjenige
an dem Widerstand 60 gemacht werden, was von der Amplitude der Schwingungen abhängt. Der Kondensator
bildet einen Teil des Tiefpassfilters. Der Transistor 57 arbeitet als Konstantstromgenerator für das Differentialtransistorpaar
53 und 54.
Die Transistoren 55 und 56 sind als Differentialpaar angeschlossen, welches mit dem ersten Differentialpaar
53» 54 über Widerstände 65 und 66 verbunden ist. Dieses zweite Differentialpaar arbeitet als Verstärker,
der den lichtaussendenden Dioden 67» 68 und dem Widerstand 79» die auf der einen Seite in· Reih« liegen, und
der lichtaussendenden Diode 69 und dem Widerstand 71 auf
der anderen Seite Strom zuführen.
Im Betrieb führt eine Vergrößerung der Amplitude der an dem Anschluß 25 auftretenden Schwingungen zu einer
Erhöhung des mittleren Stroms, der durch den Transistor 53 hindurchgeht, mit einer entsprechenden Verminderung des
durch den Transistor 54 hindurchgehenden Stroms. Dies
ergibt eine Zunahme der Spannung an dem Widerstand 59 und eine Abnahme der Spannung an dem Widerstand 60.
Die Verstärkungswirkung der Transistoren 55 und 56 führt
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dazu, daß mehr Strom durch die lichtaussendenden Dioden 67 und 68 hindurchfließt und an dem Widerstand
70 mehr Spannung auftritt. Gleichzeitig werden
der durch die lichtaussendende Diode 69 hindurchfließende
Strom sowie die Spannung an dem Widerstand vermindert· Daher ruft eine Vergrößerung der Amplitude
der Schwingungen eine Zunahme des durch die lichtaussendende Diode 68 hindurchfließenden Stroms und auch
eine Verminderung des durch die lichtaussendende Diode hindurchfließenden Stroms hervor. Wie bekannt, nimmt der
Lichtausgang einer lichtaussendenden Diode mit dem durch diese Diode hindurchfließenden Strom zu.
Die lichtaussendende Diode 68 ist optisch mit
dem lichtempfindlichen Widerstand 34 gekoppelt, und die lichtaussendende Diode 69 ist optisch mit dem
lichtempfindlichen Widerstand 33 gekoppelt.
Somit führt eine Vergrößerung der Amplitude der Schwingungen zu einer proportionalen Zunahme
des aus der Diode 68 austretenden Lichts und zu einer entsprechenden Herabsetzung des Widerstandswertes
des Widerstandes 34·· In ähnlicher Weise führt
eine Vergrößerung der Amplitude der Schwingungen zu einer Erhöhung des Widerstandswertes des Widerstandes
33· ferner wird, wenn sich die Amplitude der Schwingungen verkleinert, der vorstehend genannte Zug von
Ursachen umgekehrt, und der Wert des Widerstandes 34-nimmt
zu, während der Wert des Widerstandes 33 abnimmt. Das Ausmaß bzw. die Geschwindigkeit, mit der
dies erfolgt, wird von der Rückkopplungsschleife gesteuert, die lediglich für Übergangsbedingungen
aktiv ist. Diese Ruckkopplungsschleife ist ein normales
Verzögerungsnetzwerk, das aus dem Kondensator 100 und dem Widerstand 101 besteht und zur Basis
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des Transistors 54 rückgekoppelt ist. Der Kondensator 10ö
ist wesentlich größer als der Nebenschlußkondensator 102.
Es ist nunmehr ersichtlich, daß, wenn die Schwingungen sich in ihrer Amplitude vergrößern würden, beispielsweise
durch Bewegen des leitenden Ziels von der Näherungssonde weg, der Widerstand 34 abnehmen und der
Widerstand 33 zunehmen würde, und daß somit die Dämpfung des aus den Widerständen 44, 43, 35, 34 und 33 bestehenden
Η-Netzwerks geändert wird, wobei die Dämpfung sich vermindert
(d.h. 1 zunimmt), und das Verhältnis
•sr1 schärfer ansteigt als das Verhältnis
Daher nimmt, wenn die Dämpfung des Η-Netzwerks sich
verkleinert, der Wert von /3 zu. Dies ist durch die Gleichung
(11) genau vorgeschrieben, und die Änderung des Wertes von β erfolgt in einer solchen Richtung, daß die Gleichung
(12) gültig bleibt. Es ist somit ein eine geschlossene Schleife bildendes System vorhanden, in welchem die
von den Gleichungen (1) bis (7) bestimmten Brückenbedingungen erhalten werden, obwohl sich R8 erheblich
ändern kann.
Um-einen brauchbaren Ausgang zu erhalten, ist an
dem Anschluß 25 eine Gleichspannung herzustellen. Hierzu
schickt ein Konstantstromgenerator, der ein gemäß . Pig. 1 angeschlossener Transistor 38 ist, einen kleinen
Gleichstrom durch den Widerstand 106 hindurch, der auf Grund der Gleichstromverstärkung des Verstärkers 12 und
der Rückkopplungseinrichtung 13 eine Gleichspannung an dem Anschluß 25 erzeugt. Diese Spannung liegt typisch
zwischen 1 und 2 V. Nunmehr hat E0 sowohl eine Wechselstromkomponente
(Schwingungen) als auch eine Gleich-
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Stromkomponente, von denen die Gleichstromkomponente,
die einem sehr stabilen Gleichstromverstärker 79 zugeführt wird, an dem Ausgangsanschluß 80 erscheint·
Ein weiterer Verstärker 74, der dem Verstärker 79,
im wesentlichen identisch ist, hat einen Ausgangsanschluß 77« Auf Grund der in der oben beschriebenen
Weise durchgeführten mathematischen Analyse liefert das Verhältnis der an den Anschlüssen 80 und 77
auftretenden Spannungen nunmehr eine genaue Kenntnis über die Wirkungen eines Ziels auf die Impedanz Epi*
Zur weiteren Veranschaulichung der Arbeitsweise des Stromkreises ist in Hg. 1 ein ratiometrisches
Voltmeter 75 dargestellt, bei welchem die an dem Anschluß 77 auftretende Ausgangsspannung an den
einen Eingangsanschluß des Voltmeters angelegt ist und die an dem Anschluß 80 auftretende Ausgangsspannung
an den Bezugseingang des ratiometrischen
Voltmeters angelegt ist. Ein solches Voltmeter kann typisch derart geeicht werden, daß es für Spannungseingangsverhältnisse
von 0,1000 bis 0,9000 Werte zwischen 1,000 und 9.000 anzeigt. In Pig. 2 sind
auf der y-Achse die Anzeigen des ratiometrischen Voltmeters markiert, wenn es in der vorstehend beschriebenen
Weise geeicht ist. Die absolute Größe der Spannungen an den Anschlüssen 77 ^äcL SO ist nicht
wichtig.
Die Kurve 94- in Pig. 2 zeigt, was für eine besondere
Einstellung des Potentiometers 47 allgemein
erwartet werden kann. Der mit 91 bezeichnete Bereich ist derjenige, innerhalb welchem die Gleichungen
der geschlossenen Schleife sämtlich erfüllt sind· Außerhalb des Bereichs 91 würde die Verhältnisangabe
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unter 1,000 sinken oder 9·000 übersteigen und würde
einen wN0 GOM-Zustand ergeben» Wenn in der Sonde
14 oder in dem Kabel 19 eine Unterbrechung! ein Kurzschluß
oder ein anderes fehlerhaftes Arbeiten auftreten sollte, würde die Verhältnisangabe unter 1,000
sinken und einen ttN0 G0tt~Zu3tand darstellen*
Die Kurve 84 zeigt, was für eine andere unterschiedliche
Einstellung des Potentiometers 47 allgemein erwartet werden kann· In dieses Fall ist de?
Bereich 81 größer als in dem vorhergehenden Fall,
Die Kurven 97 und 87 in Fig. 2 sind eine übertriebene
Darstellung der rms-Wechselspannung an dem
BesonanzBchwingkreis, Diese Spannung hat, wie dargestellt,
eine kleine positive Neigung, die den Umstand veranschaulicht, daß die sich selbst ausbalancierende
Brücke fast perfekt ist, jedoch nicht vollständig, da eine endliche SchleifenverStärkung vorhanden ist.
Eine Verwendungsart des Näherungssondenstromkreises
11 ist diejenige, bei welcher der Strosk?eis als variables
Meß- oder Eichsystem benutzt wird. Es ist ein mehrfaches Abfühlen mit einer einzigen Mihlsonde möglich. Wie aus
Fig. 1 ersichtlich ist, ist die Zielkugel 51B größer
als die Zielkugel 31A und kleiner als di<§ Zislkugel
31C, Das Voltmeter 75 kann derart geeicht werden, daß es den Durchmesser der Kugeln anzeigt» Wenn der zentrale
Teil der Voltmeterskala den Kennwert für die Zielkugel
31B anzeigt, dann ruft die kleinere Zielkugel 31A, die von der Sonde 14 weiter entfernt ist, eine größere
Eingangsspannung und damit eine größere Detektorausgangsspannung an dem Anschluß 36 hervor. Diese größere
Skalenanzeige würde als der Durchmesser der kleineren Zielkugel 31A zu eichen sein. Umgekehrt würde die größere
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Zielkugel JIG, wenn sie sich nahe der Sonde 14· befindet,
die der Sonde am nächsten liegende aller Zielkugeln sein,wodurch die Eingangsspannung an dem
Voltmeter 75 herab ges et ist wird» Das ratiometrische Voltmeter 75 kann dann mit vielen verschiedenen
Graduierungen geeicht werden, wie zum Beispiel "nicht annehmbar, zu groß", "annehmbar, Güte 1",
"annehmbar, Güte 2", "annehmbar, Güte 3" usw. bis "nicht annehmbar, zu klein"·
Der Sondenstromkreis 11 schafft auch die Möglichkeit
für eine genaue Messung der Geschwindigkeit des Annäherns oder Entfernens eines Ziels, Der Differentiator 76
empfängt die Ableitung der Abstandsinformation und liefert die Geschwindigkeit, und die positive oder
negative Neigung ergibt die Information darüber, ob das Ziel sich nähert oder entfernt.
In der vorstehenden Beschreibung ist ein leitendes Ziel zugrunde gelegt worden· Wenn ein magnetisch
permeables Ziel von geringem Verlust verwendet wird, dann wird der Aus gangs zustand für Bewegungen des Ziels
umgekehrt· Solche magnetischen Materialien von geringem Verlust können aus verschiedenen Zink- oder Mangankeramikstoffen
bestehen, die oft als Ferrite bezeichnet werden· Es kann auch Eisenpulver verwendet werden· Mit
einem· solchen Ziel, das hier mit Ferrit-Ziel bezeichnet wird, übersteigt die magnetisch permeable Wirkung die
in einem leitenden Ziel auftretenden Wirbelstromverluste, obwohl es magnetisch permeabel ist, wie zum Beispiel
massives Eisen.
Bei der Annäherung eines Ferrit-Ziels nimmt die Induktanz L rascher zu als sich der Widerstand Re vergrößert,
und R^-i vergrößert sich eher, als sich zu
verkleinern.
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Wenn beispielsweise das Ziel ein Ferrit-Ziel ist',
dann wird das Potentiometer 4-7 derart eingestellt, daß das ratiometrische Voltmeter den Wert 9.000 anzeigt,
wenn sich ein Ziel an dem nahen Ende des dynamischen Bereiches befindet, beispielsweise dem 0,3 Zoll-Zielabstand
des dynamischen Bereiches 81 (lig. 2). Wenn
sich dann das Ziel entfernt, vermindert sich die Induktanz L rascher, als sich der Widerstandswert Rs
verkleinert, so daß Rpi abnimmt. Bei der einen oder der anderen Zielart herrschen die vorgenannten ausfallsicheren
Bedingungen, weil der Verstärker während des dynamischen Bereiches schwingt, und wenn die
Schwingungen aufhören, wird ein "NO GO"-Zustand angezeigt, beispielsweise von dem ratiometrischen Voltmeter
75·
Die vorliegende Erfindung schafft einen sehr empfindlichen, hoch stabilen und wiederholbaren Näherungssondenstromkreis.
Bei einer praktischen Ausführungsform der Erfindung, bei welcher anstelle des ratiometrischen
Voltmeters ein integrierter Stromkreisvergleicher verwendet wurde, änderte der Vergleicher die
Zustände mit einem /*D von 1/10 eines Tausendstel Zoll
bei einer Abstandseinstellung von 0,300 Zoll. Die Gründe für eine solche Verbesserung sind deutlich erkennbar
und in der oben gegebenen Analyse auseinandergesetzt.
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Claims (1)
- Patentansprüche1. Naherungssondenstromkreis, dadurch'gekennzeichnet, daß er in Kombination folgende Bestandteile aufweist:a) einen Verstärker mit einem Ausgang und einem Eingang,b) eine Rückkopplungseinrichtung, die den Verstärkerausgang mit dem Verstärkereingang verbindet,c) eine Näherungssonde,ά) eine Einrichtung, welche die Sonde als Teil der Rückkopplungseinrichtung anschließt, um an dem Eingang des Verstärkers ein Signal zu erzeugen, welches in Übereinstimmung mit dem Abstand der Sonde von einem leitenden Ziel änderbar ist, unde) eine Ausgangseinrichtung, die mit dem Verstärker derart verbunden ist, daß ein Ausgang erhalten wird, der gemäß dem änderbaren Eingang zu dem Verstärker änderbar ist.'2· Stromkreis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangseinrichtung einen Ausgang liefert, der dem Abstand zwischen der Sonde und einem leitenden Ziel direkt proportional ist·3· Stromkreis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangseinrichtung eine in der Rückkopplungseinrichtung befindliche änderbare Einrichtung aufweist.4. Stromkreis nach Anspruch 3$ dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangseinrichtung eine Einrichtung409815/0714enthält, welche die änderbare Einrichtung in Übereinstimmung mit dsm Verstärkerausgang steuert, ue das dem Verstärker zugeführte Eingangssignal bei einer Vergrößerung dee Verstärkerausganges zu Ysrmindern.5· Stromkreis nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß die änderbare Hinrichtung eine passive Einrichtung ist.6· Stromkreis nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß er einen Brückenkreis enthält, der Brückenzweige als Teil der Rückkopplungseinrichtung aufweist, und daß die änderbare Einrichtung in zwei der Zweige des Brückenkreises eingeordnet ist.7· Stromkreis nach Anspruch 3j dadurch gekennzeichnet, daß die Rückkopplungseinrichtung einen negativen und einen positiven Rückkopplungsteil aufweist und daß die änderbare Einrichtung in dem negativen Rückkopplungsteil angeordnet ist.8. Stromkreis nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß die änderbare Einrichtung eine erste und eine zweite lichtempfindliche Einrichtung aufweist, die in Push-pull-Art wirken.9· Stromkreis nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die änderbare Einrichtung eine änderbare Impedanzeinrichtung aufweist.10. Stromkreis nach Anspruch 31 dadurch gekennzeichnet, daß die änderbare Einrichtung eine änderbare lichtempfindliche Einrichtung ist.11. Stromkreis nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß er eine lichtaussendende Einrichtung enthält, die mit der lichtempfindlichen Einrichtung optisch gekoppelt ist, und daß die Ausgangseinrichtung eine Einrichtung aufweist, welche die lichtaussendende Einrichtung mit dem Verstärkerausgang verbindet.409815/07U12. Stromkreis nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangseinrichtung, welche die lichtaussendende Einrichtung mit dem Verstärkerausgang verbindet, Differentialverstärker aufweist·13· Stromkreis nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die lichtempfindliche Einrichtung ein Photowiderstand ist und die lichtaussendende Einrichtung eine Photodiode ist.14. Stromkreis nach Anspruch 1$, dadurch gekennzeichnet, daß die lichtaussendende Einrichtung mit dem Verstärker aus gang verbunden ist und bei einer Erhöhung des Verstärkerausgangs eine Erhöhung der Lichtausstrahlung bewirkt und daß die lichtempfindliche Einrichtung in die Rückkopplungseinrichtung geschaltet ist und bei ihrer Beleuchtung durch die erhöhte Mchtausstrahlung die negative Rückkopplung zu dem Verstärker vergrößert.15. Stromkreis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärker sowohl einen Wechselstromausgang als auch einen Gleichstromausgang aufweist, daß die Bückkopplungseinrichtung den Wechselstrom zu dem Verstärkereingang zurückführt und daß die Ausgangseinrichtung auf den Gleichstromausgang anspricht.409815/07U
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