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DE4326110A1 - Ablaufrinne zur niveaugleichen Verlegung auf Flachdächern, insbesondere mit körnigen Substratschüttungen - Google Patents

Ablaufrinne zur niveaugleichen Verlegung auf Flachdächern, insbesondere mit körnigen Substratschüttungen

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Publication number
DE4326110A1
DE4326110A1 DE4326110A DE4326110A DE4326110A1 DE 4326110 A1 DE4326110 A1 DE 4326110A1 DE 4326110 A DE4326110 A DE 4326110A DE 4326110 A DE4326110 A DE 4326110A DE 4326110 A1 DE4326110 A1 DE 4326110A1
Authority
DE
Germany
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pieces
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channel
trough
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE4326110A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Zink
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE4326110A priority Critical patent/DE4326110A1/de
Publication of DE4326110A1 publication Critical patent/DE4326110A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/04Roof drainage; Drainage fittings in flat roofs, balconies or the like
    • E04D13/0404Drainage on the roof surface
    • E04D13/0445Drainage channels
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D11/00Roof covering, as far as not restricted to features covered by only one of groups E04D1/00 - E04D9/00; Roof covering in ways not provided for by groups E04D1/00 - E04D9/00, e.g. built-up roofs, elevated load-supporting roof coverings
    • E04D11/002Roof covering, as far as not restricted to features covered by only one of groups E04D1/00 - E04D9/00; Roof covering in ways not provided for by groups E04D1/00 - E04D9/00, e.g. built-up roofs, elevated load-supporting roof coverings consisting of two or more layers, at least one of the layers permitting turfing of the roof
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A30/00Adapting or protecting infrastructure or their operation
    • Y02A30/24Structural elements or technologies for improving thermal insulation
    • Y02A30/254Roof garden systems; Roof coverings with high solar reflectance
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
    • Y02B80/00Architectural or constructional elements improving the thermal performance of buildings
    • Y02B80/32Roof garden systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Abflußrinne zur niveaugleichen Ver­ legung auf Flachdächern, insbesondere mit körnigen Substrat­ schüttungen sowie auf mit Betonplatten belegten Terrassen, um­ fassend einen u-förmigen Rinnenkörper und einen Abdeckrost.
Diese Art von Abflußrinnen und deren Verwendung auf Flach­ dächern wird vor allem zum Abführen von Oberflächenwasser und als Fassadenrinne auf dem Dach eingesetzt.
Die Substratschüttungen bestehen hierbei aus Kieselsteinen oder Pflanzsubstrat, wobei jedoch bei Verwendung von Pflanzsubstra­ ten und bei Dachbegrünungen die Anordnung einer zusätzlichen Drainageschicht und die Verlegung von Drainagerohren notwendig wird.
Die Notwendigkeit einer zusätzlichen Drainageschicht im Falle der Dachbegrünung läßt eine solche nur dann zu, wenn der Dach­ rand der Flachdächer ausreichend hoch gezogen ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Abflußrinne so weiterzubilden, daß diese einen vereinfachten Aufbau von be­ grünbaren Flachdächern, und insbesondere einen wesentlich nie­ derigeren Aufbau von Flachdächern, die begrünt werden sollen, erlaubt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der u-förmige Rinnenkörper in den Seitenwandungen und in dem Rin­ nenboden schlitzförmige Durchbrüche aufweist, deren Breite kleiner oder gleich der halben mittleren Korngröße der für das Flachdach verwendeten Substratschüttung ist.
Durch diese neuartige Gestaltung der Abflußrinne kann diese nicht nur ihre übliche Funktion des Ableitens von Oberflächen­ wasser und Fassadenwasser ausfüllen, sondern gleichzeitig als Drainagerohr eines einschichtigen Flachdachaufbaus wirken, der dadurch begrünbar wird. Gleichzeitig lassen sich damit An- und Abschlüsse der Dachabdichtung sichern.
Die Abflußleistung der erfindungsgemäßen Abflußrinne kann so ausgelegt werden, daß an einem Strang Flächen bis zu 300 m2 angeschlossen werden können, wobei die für eine Dachbegrünung notwendige Drainagewirkung erzielt werden kann.
Darüberhinaus läßt sich die erfindungsgemäße Abflußrinne mit umgekehrter Funktion verwenden, nämlich zur Bewässerung des be­ grünten Flachdaches, wobei dann selbstverständlich kurzzeitig, d. h. während der Bewässerung des Flachdaches, der von der Ab­ flußrinne gespeiste Wasserablauf des Daches gesperrt wird, so daß das über die Rinne verteilte Gießwasser in die Substrat­ schicht eindringen kann.
Durch die erfindungsgemäße Auslegung der Durchbrüche im Rinnen­ körper wird sichergestellt, daß ohne Verwendung irgendwelcher Sicherungsmaßnahmen allenfalls ein geringfügiger Austrag von Substrat aus der Substratschüttung in die Rinne vorkommt, so daß in der Regel auf irgendwelche zusätzlichen Filtermaßnahmen oder sonstige Rückhaltemaßnahmen beim Übergang von der Sub­ stratschüttung zur Rinne verzichtet werden kann. Dies hat eine bedeutende Vereinfachung des Dachaufbaus zur Folge mit einem entsprechend reduzierten Kostenaufwand bei der Aufbringung der Flachdachbegrünung.
Bevorzugt werden die schlitzförmigen Durchbrüche von der Sei­ tenwandung bis in den Rinnenboden hineingezogen, so daß diese Durchbrüche als eine einzige Ausnehmung erscheinen.
Im Hinblick auf das bevorzugt zu verwendende Schüttsubstrat bei zu begrünenden Flachdächern empfiehlt es sich, die Breite der schlitzförmigen Durchbrüche 4 mm vorzusehen.
Bevorzugt werden die erfindungsgemäßen Abflußrinnen bzw. deren Rinnenkörper aus kaltgewalztem Stahlblech hergestellt. Hierbei kann das zunächst plane Stahlblech mit den schlitzförmigen Durchbrüchen versehen werden und danach zur Abflußrinne mit im Prinzip beliebiger Länge geformt werden. Dasselbe gilt für die bevorzugt, im wesentlichen flächige Ausbildung des Abdeck­ rostes, der ebenso aus dem kaltgewalzten Stahlblech hergestellt werden kann. Der Abdeckrost selber ist ebenfalls bevorzugt mit schlitzförmigen Öffnungen versehen und weist bevorzugt in sei­ nen Flächenbereichen eine eingeprägte Oberflächenstruktur auf, die die Rutschfestigkeit des Abdeckrostes verbessert. Die im wesentlichen flächige Ausführung des Abdeckrostes der Abfluß­ rinne bietet ausreichend Standfläche für auf der Dachfläche zu verwendende Leitern, Gartenmöbel etc. und läßt andererseits je­ doch einen ausreichenden Durchtritts-Querschnitt für Oberflä­ chenwasser und Fassadenwasser frei.
Bevorzugt wird der Rinnenkörper der Abflußrinne an einer Sei­ tenwandung mit einer Gelenkverbindung ausgestattet, an der der Abdeckrost schwenkbar angelenkt werden kann.
An der Seitenwandung, die der Seitenwandung mit der Gelenkver­ bindung gegenüberliegt, werden dann bevorzugt Rastmittel zum Sichern des Abdeckrostes in der geschlossenen Stellung angeordnet.
Die Gelenkverbindung auf Seiten der Seitenwandung des Rinnen­ körpers besteht vorzugsweise in einer teilzylindrischen Umbör­ delung des Seitenwandbleches. Komplementär hierzu weist der Ab­ deckrost ebenfalls eine Umbördelung mit teilzylindrischer Ge­ stalt auf, wobei hier der Durchmesser des teilzylindrischen Teiles des Abdeckrostes etwas geringer gewählt wird als der Durchmesser des teilzylindrischen Bereichs der Seitenwandung des Rinnenkörpers. Damit läßt sich der Abdeckrost mit seinem teilzylindrischen Bereich in den teilzylindrischen Bereich der Seitenwandung des Rinnenkörpers einklinken, und es entsteht ei­ ne Verschwenkverbindung. Die teilzylindrische Ausgestaltung des umgebördelten Bereichs des Abdeckrostes und der Seitenwandung lassen sich so gestalten, daß ein Lösen der Gelenkverbindung nur in einem relativ engen Verschwenkwinkelbereich des Abdeck­ rostes möglich ist, so daß der Abdeckrost an dem Rinnenkörper im restlichen großen Teil des Verschwenkwinkelbereich gesichert ist. Ferner kann über die Wahl des Teilumfangkreises des Teil­ zylinders sichergestellt werden, daß der Abdeckrost in seiner Verschwenkbewegung in einer maximalen Stellung, die vorzugswei­ se einen Winkel von ca. 100 bis 120° zur Schließstellung be­ trägt, einen Anschlag bildet, so daß der geöffnete Abdeckrost in einer Wartungsstellung gehalten wird. In dieser Stellung läßt sich dann leicht die Reinigung des Rinnenkörpers bei War­ tungsarbeiten erledigen.
Vorzugsweise wird der Rinnenkörper ferner in regelmäßigen Ab­ ständen Öffnungen, die vorzugsweise vertikal verlaufende, schlitzförmige Durchbrüche im mittleren bis oberen Abschnitt der Seitenwandungen sind, zum Einsetzen von Versteifungsstegen umfassen.
Je nach Belastung der Abflußrinnen durch von oben und/oder von der Seite wirkendem Druck kann eine mehr oder weniger große An­ zahl von Versteifungsstegen in den Rinnenkörper eingesetzt werden.
Um die Rinnenkörper in beliebiger Länge ablängbar zu machen und in gleicher Weise systemgeeignet zu halten, ist vorgesehen, daß der Rinnenkörper in regelmäßigen Abständen Rastmittel zum An­ koppeln von Kopplungsstücken umfaßt. Über die Kopplungsstücke ist dann eine Verbindung mit weiteren Rinnenkörpern zur Verlän­ gerung der Rinne, zur Ankopplung an Verzweigungsstücke, Eck­ stücke, Kontrollschächte und Abflüsse gegeben.
Bei besonders bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung ist vorgesehen, daß die schlitzförmigen Durchbrüche in der Seiten­ wandung des u-förmigen Rinnenkörpers gleichzeitig so ausgebil­ det sind, daß sie die Funktion eines Rastmittels zum Ankoppeln von Kopplungsstücken übernehmen können.
Alternativ kann auch vorgesehen sein, daß die Öffnungen zum Einsetzen der Versteifungsstege so ausgebildet sind, daß sie ebenfalls gleichzeitig als Rastmittel zum Ankoppeln der Kopp­ lungsstücke fungieren.
Weiter bevorzugt werden die Seitenwandungen des u-förmigen Rin­ nenkörpers mit parallel zum Rinnenboden verlaufenden, etwa auf halber Höhe der Seitenwandung angeordneten und vorzugsweise nach innen weisenden Verstärkungsrippen ausgestattet. Diese Verstärkungsrippen sind insbesondere bei den aus Stahlblech hergestellten u-förmigen Rinnenkörper bereits beim Formvorgang mit eingeformt, können jedoch auch durch gesonderte Abkant­ schritte in die bereits fertige Rinne eingeformt werden.
Bevorzugt werden die Öffnungen zum Einsetzen der Versteifungs­ stege im Bereich der Verstärkungsrippen der Seitenwandungen an­ geordnet.
Die Erfindung betrifft weiterhin ein Abflußrinnensystem zur niveaugleichen Verlegung auf Flachdächern, welches als System­ elemente die zuvor beschriebenen Abflußrinnen als geradlinige Elemente sowie Verzweigungsstücke und/oder Eckstücke als auch Kontrollschächte und Abflußelemente beinhaltet. Das erfindungs­ gemäße Abflußrinnensystem sieht vor, daß die Abflußrinnen, die Eck- und Verzweigungsstücke miteinander und/oder mit sich selbst über Kopplungsstücke verbindbar sind.
Darüberhinaus kann dieser Systemgedanke erweitert werden, indem man eine Ankoppelmöglichkeit der Abflußrinnen sowie der Eck- und Verzweigungsstücke an die Kontrollschächte und Abflußele­ mente über die Kopplungsstücke vorsieht.
Die Eck- und Verzweigungsstücke weisen dabei jeweils an ihren offenen, zur Verbindung vorgesehenen Enden eine Ausgestaltung auf, wie sie die geradlinige Abflußrinne selbst zeigt. Damit läßt sich die Zahl der notwendigen Kopplungsstücke auf einen einzigen Typ reduzieren, und mit diesem sind dann Abflußrinnen mit sich selbst sowie diese mit Eck- und Verzweigungsstücken verbindbar als auch Eck- und Verzweigungsstücke untereinander bzw. jeweils mit sich selbst verbindbar. Als weiteren Typ Kopp­ lungsstücke können solche Kopplungsstücke vorgesehen sein, die in entsprechende Ausnehmungen von Kontrollschächten einklinkbar sind und ebenso in entsprechende Ausnehmungen von Abflußelemen­ ten und damit als Anschlußelemente fungieren.
Die Kontrollschächte können dabei so ausgebildet sein, daß sie mit vier von verschiedenen Seiten einmündenden Abflußrinnen, Eck- und Verzweigungsstücken verbindbar sind.
Die erfindungsgemäßen Abflußrinnensysteme sind vorzugsweise aus feuerverzinktem Stahl oder auch kunststoffbeschichtetem, kalt­ gewalztem Stahl hergestellt und weisen einen aufklappbaren, in einer Endstellung beim Aufklappen gesicherten Deckel mit rutschsicherer Oberseite auf. Durch die Kopplungsstücke lassen sich die geraden Rinnenteile zusammen mit den zum System zuge­ hörigen Eck- und Verzweigungsstücken mit einer minimalen Zahl an Systemteilen zu einer großen Vielzahl von Formen schnell montieren. Die Abflußrinnen ermöglichen relativ niederige An­ schlußkonstruktionen vor Türaustritten und sichern nicht nur den schnellen Abfluß von Niederschlagswasser als Oberflächen­ wasser oder auch von fassadenabströmenden Anteilen des Nieder­ schlagswassers, sondern erlauben auch eine ausreichende Drai­ nage der sogenannten Einschichtbegrünungen. Hier wird eine Höhe der Ablaufrinne von ca. 7 bis 10 cm bevorzugt. Eine bevorzugte Breite der Rinne liegt bei 10 bis 15 cm. Dieses Maß ist ausrei­ chend für Flächen bis ca. 300 m2.
Für eine Auslegung des Flachdaches mit Betonplatten kann vorge­ sehen sein, daß bei universeller Verwendbarkeit der Verstei­ fungsstege, Abdeckroste etc. der Rinnenkörper lediglich eine Höhe von ca. 5 cm aufweist. Damit lassen sich unterschiedlich hohe Dachaufbauten miteinander kombinieren und aus einer mini­ malen Anzahl von Systemteilen zusammensetzen.
Für die Verbindung der Abflußrinnen oder auch der Eckstücke und Verzweigungsstücke mit Kontrollschächten und Abflußelementen, wie z. B. Siphon etc. können gesonderte Verbindungselemente vorhanden sein, die einerseits wie die Kopplungsstücke an der Ablaufrinne den Eckstücken oder Verzweigungsstücken ankoppelbar sind, andererseits jedoch in entsprechende Ausnehmungen der Kontrollkästen oder Abflußelemente einhängbar sind.
Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Ablaufrinnen­ systems bei der Verwendung von Einschichtbegrünungen auf Flach­ dächern ist der, daß der früher geforderte Neigungswinkel < 30° nicht mehr eingehalten werden muß. Insbesondere ist es mit den erfindungsgemäßen Ablaufrinnensystemen möglich, ohne Gefälle des Flachdaches und in der Rinne selbst Flächen von bis zu 300 m2 für die Begrünung ausreichend mit einem einzelnen Dachabfluß zu entwässern.
Die Ablaufrinnen werden dabei auf der Dachfläche so verlegt, daß jeder Punkt der Fläche maximal einen Abstand von 7 bis 10 m zur Rinne aufweist. Am Grenzbereich zwischen Substratschüttung der Einschicht-Dachbegrünung zur Ablaufrinne braucht aufgrund der gewählten Form und Abmessung der Durchbrüche in der Seiten­ wandung und im Rinnenboden des Rinnenkörpers kein Rückhalte­ blech oder Rückhaltevlies für die Substratschüttung vorgesehen werden. Dies vereinfacht und verbilligt den Dachaufbau zusätz­ lich.
Durch die lösbaren, rastbaren Steckverbindungen zwischen den Koppelstücken einerseits, und den Ablaufrinnen, den Eckstücken und Verzweigungsstücken andererseits ist eine im wesentlichen werkzeuglose Montage der fertig abgelängten Rinnen und den zu­ gehörigen Systemteilen, wie Eckverbinder, Verzweigungsstücke etc. möglich. Ein Anschluß an Kontrollschächte, Terrassen, Roste etc. ist in gleicher Weise in einfachster Form zu reali­ sieren.
Das Ablaufrinnensystem ist weitestgehend filterstabil und da­ durch direkt im Anschluß an eine mineralische Schüttung mit mittleren Körnungen < 4 mm einsetzbar. Selbstverständlich läßt sich auch das erfindungsgemäße Ablaufrinnensystem mit reinen Kiesschüttungen und, wie bereits zuvor erwähnt, mit Plattenbe­ lägen auf der Dachfläche kombinieren. Insbesondere bei der Ver­ wendung des Ablaufrinnensystems mit begrünten Dachflächen kommt der zusätzliche Vorteil zum Tragen, daß neben der normalen Funktion zur Entwässerung, die in das Ablaufrinnensystem genau­ sogut zur Bewässerung einsetzbar ist, wobei in diesen Fällen dann die Ablaufelemente des Ablaufrinnensystems verschlossen werden, so daß das Wasser in den Ablaufrinnen für den Bewässe­ rungsvorgang während einer gewissen Zeit angestaut werden kann.
Die Wasserabfuhr aus dem Ablaufrinnensystem selbst kann konven­ tionell über einen konventionellen Gully oder über eine Unter­ druck-Entwässerung als spezielle Form der Entwässerung gesche­ hen.
Durch die darüberhinaus besonders einfache Konstruktion des Rinnenkörpers sowie des Abdeckrostes läßt sich die Art der Her­ stellung sehr stark vereinfachen. Die erfindungsgemäßen Ablauf­ rinnen mit ihren Rinnenkörpern und Abdeckrosten eignen sich insbesondere zur quasi Endlosherstellung aus Stahlblech. Dabei kann in direkt aufeinanderfolgenden Arbeitsschritten das Stan­ zen der Durchbrüche, Montageschlitze, Rastöffnungen etc. vorge­ nommen werden, und direkt anschließend die Formung zur Rinne bzw. zum Abdeckrost vorgenommen werden. Die erfindungsgemäßen Ablaufrinnen eignen sich selbstverständlich auch für An- und Abschlußbereiche des Daches, benachbart zu Fassaden, Türaus­ trittsbereichen etc.
Diese und weitere Vorteile der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnungen noch näher erläutert.
Es zeigen im einzelnen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer erfin­ dungsgemäßen Ablaufrinne;
Fig. 1a eine Schnittansicht längs Linie 1a-1a in Fig. 1;
Fig. 1b eine Detailansicht aus Fig. 1;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Ablaufrinne von Fig. 1;
Fig. 3 ein Verzweigungsstück für das erfindungsgemäße Ablaufrinnensystem;
Fig. 4 ein Eckstück für das erfindungsgemäße Ablaufrin­ nensystem;
Fig. 5 ein Kopplungsstück für das erfindungsgemäße Ab­ laufrinnensystem;
Fig. 6 eine erste Ausführungsform eines Anschlußstückes für das erfindungsgemäße Ablaufrinnensystem;
Fig. 7 eine weitere Ausführungsform eines Anschlußstük­ kes für das erfindungsgemäße Ablaufrinnensystem;
Fig. 8 einen Kontrollschacht für das erfindungsgemäße Ablaufrinnensystem und seinen Anschluß an eine Ablaufrinne;
Fig. 9 einen einschichtigen Flachdachanbau unter Ver­ wendung des erfindungsgemäßen Ablaufrinnen­ systems; und
Fig. 10 einen mit Betonplatten belegten Terrassenbereich mit Verwendung des erfindungsgemäßen Ablaufrinnensystems.
In Fig. 1 ist eine insgesamt mit dem Bezugszeichen 10 bezeich­ nete erfindungsgemäße Ablaufrinne dargestellt, welche neben ei­ nem u-förmig ausgebildeten Rinnenkörper 12 eine die obere, of­ fene Seite der u-förmigen Rinne 12 abdeckenden Abdeckrost 14 umfaßt. Daneben umfaßt die Ablaufrinne 10 Versteifungsstege 16 (vgl. Fig. 2). Die Ablaufrinne 10 weist an ihren sich gegen­ überliegenden und in etwa parallel und vertikal verlaufenden Seitenwandungen 18, 19 parallel zur Längsrichtung und in gleichmäßigem Abstand zum Rinnenboden 20 verlaufende Verstei­ fungsrippen 21, 22 auf.
Ferner sind in der Rinne 12 in regelmäßigen Abständen sich von den Seitenwandungen 18, 19 bis in den Rinnenboden 20 hinein er­ streckende, quer zur Rinnenlängsrichtung verlaufende Durchbrü­ che 24, 25 angeordnet, welche dem Abführen von Niederschlags­ wasser und Sickerwasser, d. h. damit auch der Drainage der Sub­ stratschüttung (nicht dargestellt) eines Flachdaches dienen.
Ferner weist die Rinne 12 im Bereich der Versteifungsrippen 21, 22 ebenso in regelmäßigen Abständen (hier bevorzugt jeweils mittig zwischen 2 aufeinanderfolgenden Durchbrüchen 24, 25) Schlitze 26, 27 auf, in welche von den Versteifungsstegen 16 vorspringende Nasen 28, 29 ein- und durchsteckbar sind. Norma­ lerweise ist es ausreichend, die Versteifungsstege 16 einfach mit ihren Nasen 28, 29 in die jeweils sich gegenüberliegend an­ geordneten Schlitze 26, 27 der Seitenwandungen 18, 19 einzuset­ zen. Das Einsetzen der Versteifungsstege 16 wird durch ein ge­ ringfügiges Aufbiegen des Rinnenkörpers 12 erleichtert. Genau­ sogut lassen sich die Versteifungsstege 16 durch erneutes Auf­ biegen des Rinnenkörpers 12 wieder entnehmen.
Sollen die Versteifungsstege 16 fest mit dem Rinnenkörper 12 verbunden werden, so bietet sich die Möglichkeit, die Nasen 28, 29 nach dem Einsetzen der Versteifungsstege 16 von außerhalb des Rinnenkörpers 12 leicht abzuwinkeln oder zu verdrehen, so daß eine Entnahme der Verbindungsstege 16 blockiert ist.
Fig. 1 zeigt darüberhinaus in durchbrochener Darstellung den Abdeckrost 14 in geöffneter Position. Dabei greifen jeweils zy­ lindrisch umgebördelte Teile 30, 31 auf Seiten des Rinnenkör­ pers 12 bzw. des Abdeckrostes 14 ineinander und bilden so eine Gelenkverbindung. Diese Art der Gelenkverbindung von Rinnenkör­ per 12 und Abdeckrost 14 ist in den Fig. 1a und 1b noch nä­ her gezeigt. Fig. 1a zeigt insbesondere, daß der Deckel bis zu einer maximalen Winkelstellung geöffnet ist und dann an einem Anschlag im Gelenkbereich anliegt. Darüberhinaus ist die Ge­ lenkverbindung durch die umgebördelten Randbereiche 30, 31 auf Seiten des Rinnenkörpers 12 und auf Seiten des Abdeckrostes 14 so ausgestaltet, daß bei geringfügigem Anheben des Deckels der Abdeckrost 14 aus der Gelenkverbindung gelöst werden kann und damit abnehmbar ist. Auf der der Umbördelung 30 des Rinnenkör­ pers 12 gegenüberliegenden Seite ist die Seitenwandung 18 an ihrem oberen Ende so ausgebildet, daß sie ein Rastmittel für den Abdeckrost 14 in seiner geschlossenen Stellung bildet.
Fig. 3 zeigt ein zum erfindungsgemäßen Ablaufrinnensystem ge­ höriges Verzweigungs- oder T-Stück, das an seinen drei offenen Seiten im wesentlichen so ausgebildet ist, wie ein Endstück des Rinnenkörpers 12. D.h. das T-Stück 34 weist an seinen drei of­ fenen Enden 35, 36, 37 jeweils einen im wesentlichen glatten Rinnenboden auf, zu dessen beiden Seiten jeweils eine im we­ sentlich vertikale Seitenwandung angeordnet ist. Die Seitenwan­ dungen weisen ebenso wie die erfindungsgemäße Ablaufrinne 10 Durchbrüche 38, 39 auf, welche sich von jeweils gegenüberlie­ genden Seitenwandungen bis in den Bodenbereich erstrecken. An der Oberseite weist das T-Stück 34 gegebenenfalls Durchbrüche 40 auf, durch die Oberflächenwasser in das T-Stück eintreten kann.
Fig. 4 zeigt ein zum erfindungsgemäßen Ablaufrinnensystem ge­ hörendes Eckstück 42, dessen offene Enden 44, 45 genauso wie beim T-Stück 34 analog einem Endstück eines Rinnenkörpers 12 ausgebildet sind. Auch hier sind an der Oberseite Durchbrüche 47 geschaffen durch die Oberflächenwasser in das Ablaufrinnen­ system eintreten kann. Die offenen Enden 44, 45 des Eckstücks 42 sind wieder analog dem endseitigen Stück der Ablaufrinne 10 ausgebildet, d. h. auch bei diesen Öffnungen sind benachbart Durchbrüche 49, 50 angeordnet, die den der Drainage dienenden Durchbrüchen 24, 25 des Rinnenkörpers 12 entsprechen.
Fig. 5 zeigt in perspektivischer Darstellung eine Teilansicht der Ablaufrinne 10 sowie in Verlängerung hierzu ein Kopplungs­ stück 52. Das Kopplungsstück 52 besteht im wesentlichen aus ei­ nem U-profilförmig gebogenen Blech, dessen nach oben stehende Stege 54, 55 eine etwas geringere Höhe aufweisen als die Sei­ tenwandungen 18, 19 des Rinnenkörpers 12. Im übrigen weisen die Stege 54 und 55 im wesentlichen dieselbe Ausformung auf, wie die Seitenwandungen 18, 19, d. h. insbesondere Versteifungsrip­ pen 56, 57. Die Versteifungsrippen 56, 57 greifen von außen in die Versteifungsrippen 21, 22 des Rinnenkörpers 12 ein, wenn das Kopplungsstück 52 teilweise auf den Rinnenkörper 12 aufge­ schoben wird. Die Funktion der Versteifungsrippen 56, 57 dient eher der Fixierung des Kopplungsstücks 52 lösbarerweise an dem Rinnenkörper 12. In Längsrichtung ist das Kopplungsstück 52 im Prinzip gegenüber dem Rinnenkörper 12 verschieblich. Diese Ver­ schieblichkeit wird jedoch vorzugsweise durch Rastnoppen 58, 59 begrenzt, die bei von außen auf den Rinnenkörper 12 aufgescho­ benem Kopplungsstück 52 in die Durchbrüche 24, 25 einrasten. Diese lösbare Rastverbindung, bewerkstelligt durch das Eingrei­ fen der Noppen 58, 59 in den Durchbrüchen 24, 25 sowie das Ein­ greifen der Versteifungsrippen 56, 57 in die komplementären Rippen 21, 22 des Rinnenkörpers 12 erlauben eine für die Mon­ tage des Rinnensystems ausreichende Fixierung der Ablaufrinne 10 mit einem benachbarten Rinnenstück oder einem Eckstück oder einem Verzweigungsstück. Diese weiteren Bauteile des Ablaufrin­ nensystems können von der der in Fig. 5 gezeigten Rinne 12 ge­ genüberliegenden Seite auf das Kopplungsstück 52 in analoger Weise aufgeschoben und verrastet werden. Zu diesem Zweck weisen auch die in Fig. 3 und 4 gezeigten Eck- bzw. T-Stücke die ent­ sprechenden Versteifungsrippen bzw. Durchbrüche in den Seiten­ wandungen auf. D.h. das Kopplungsstück 52 ist ausreichend um sämtliche Systemteile, die zur Realisierung eines großflächigen Ablaufrinnensystems notwendig sind, miteinander zu verbinden.
Die Fig. 6 und 7 zeigen zwei alternative Ausführungsformen für ein Anschlußstück 60, 61, welches dem Anschluß einer Rinne 10, eines Eckstücks 42 oder eines T-Stücks 34 an einen Kon­ trollschacht 64 (vgl. Fig. 8) oder einen Abfluß (nicht ge­ zeigt) dient. Die eine Hälfte der Anschlußstücke 60, 61 (in den Fig. 6 und 7 zur Rinne 10 hinweisend) ist analog aufgebaut wie die Kopplungsstücke 52. Auf eine nähere Beschreibung kann deshalb hier verzichtet werden. Sie werden auch in gleicher Weise an der Rinne 10 befestigt, wie dies zuvor für die Kopp­ lungsstücke 52 beschrieben wurde. Auf der hierzu gegenüberlie­ genden Seite (in den Fig. 6 und 7 von der Rinne 10 wegwei­ send) sind an den Seitenwandungen der Anschlußstücke 60, 61 Be­ festigungselemente 66, 67 bzw. 66′, 67′ angeordnet, die in ent­ sprechende Ausnehmungen 70 der Kontrollschächte 64 eingehakt werden können.
Eine entsprechende Zuordnung von Kontrollschacht 64, Anschluß­ stück 60 und Rinne 10 ist in Fig. 8 gezeigt.
Nach Einsetzen der Anschlußstücke 60, 61 mit ihren Befesti­ gungselementen 66, 67 bzw. 66′, 67′ in die Öffnungen 7 des Kontrollschachtes lassen sich die Befestigungselemente vorzugsweise abwinkeln, so daß eine feste, nicht mehr lösbare Verbindung mit dem Kontrollschacht (und gegebenenfalls Abfluß) gegeben ist. Die Verbindung zur Abflußrinnenseite bleibt stets lösbar, wie oben beschrieben.
Die Kontrollschächte 64 können nicht nur als solche fungieren, sondern ebenfalls die Funktion eines Abflusses übernehmen und außerdem die einer Kreuzverbindung für Abflußrinnen.
Fig. 9 zeigt ein begrüntes Flachdach 80, bei welchem die erfin­ dungsgemäßen Abflußrinnen für das Abführen des Oberflächen- und Sicherwassers sorgen sowie außerdem für eine ausreichende Drai­ nage. Ringsum entlang des Randes des Flachdaches 80 sind gerade Ablaufrinnen 10 verlegt, welche über Eckstücke 42 und T-Stücke 34 miteinander zu einem Ablaufrinnensystem verbunden sind. Die­ ses Rinnensystem ist direkt auf einer Isolierschutzfolie 82 auf das Flachdach aufgelegt, auf die ebenfalls ohne Zwischenschal­ tung einer Drainageschicht die eigentliche Substratschüttung 84 aufgebracht werden kann. Das Rinnensystem wird schließlich noch durch einen Kontroll- und Abflußschacht 64 ergänzt, über den das in den Abflußrinnen 10 gesammelte Wasser vom Dach abgeführt wird.
Erstaunlicherweise ermöglicht dieser einfache Dachaufbau eine stabile Begrünung von Flachdächern, bei denen praktisch kein Gefälle vorhanden ist.
Fig. 10 zeigt eine Schnittansicht eines Flachdachaufbaues, bei dem ein Rinnensystem ähnlich wie in Fig. 9 zur Anwendung kommt, wobei jedoch anstelle der Substratschüttung 84 auf Trittschall­ dämmaterialien gelagerte Betonplatten als Terrassenbelag ver­ wendet sind. Selbstverständlich läßt sich der Betonplattenbelag beliebig mit Flächenbereichen mit Substratschüttungen wie in Fig. 9 gezeigt kombinieren.
Die Fig. 10 zeigt im einzelnen ein Flachdach 86, bei dem auf eine Dachoberfläche 88 verschiedene Lagen von Schutzmateria­ lien, u. a. eine Isolierschutzmatte 90, aufgelegt sind, auf de­ nen ein Gumminoppenbelag 92 zur Trittschalldämmung aufgebracht ist. Auf dem Noppenbelag 92 ist das mit dem Bezugszeichen 94 bezeichnete Rinnensystem gelagert und ebenso die zur Begehung geeigneten Betonplatten 96. In diesem Zusammenhang erfüllt das Abflußrinnensystem 94, das in derselben Weise wie in Fig. 9 gezeigt ausgebildet sein kann, im wesentlichen die Funktion zur Abfuhr des Oberflächenwassers (vgl. Pfeile A), während die Funktion der Verhinderung der Staunässe hier nicht zum Tragen kommt, dafür aber wird das Oberflächenwasser, das gemäß den Pfeilen A in die Rinne geleitet wird, im wesentlichen gleichmäßig auf die durch den Noppenbelag 92 gebildeten Hohlräume verteilt (siehe Pfeile B).
Dieses Beispiel zeigt die große Breite der Einsatzmöglichkeiten der erfindungsgemäßen Ablaufrinnen und dient weniger der Be­ schreibung des Ablaufrinnensystems selbst.

Claims (14)

1. Abflußrinne zur niveaugleichen Verlegung auf Flachdä­ chern, insbesondere mit körnigen Substratschüttungen, mit einem U-förmigen Rinnenkörper und einem Abdeckrost, da­ durch gekennzeichnet, daß der U-förmige Rinnenkörper (12) in den Seitenwandungen (18, 19) und in dem Rinnenboden (20) schlitzförmige Durchbrüche (24, 25) aufweist, deren Breite kleiner oder gleich der halben mittleren Korngröße der für das Flachdach verwendeten Substratschüttung ist.
2. Abflußrinne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die schlitzförmigen Durchbrüche (24, 25) von der Seitenwandung (18, 19) bis in den Rinnenboden (20) er­ strecken.
3. Abflußrinne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß die Breite der schlitzförmigen Durchbrüche 4 mm ist.
4. Abflußrinne nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Rinnenkörper (12) aus kaltgewalztem Stahlblech endlos hergestellt ist.
5. Abflußrinne nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Rinnenkörper (12) an einer Seiten­ wandung (19) mit einer Gelenkverbindung (30, 31) mit dem Abdeckrost (14) verbunden ist.
6. Abflußrinne nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die der die Gelenkverbindung (30, 31) tragenden Seiten­ wand (19) gegenüberliegende Seitenwand (18) des Rinnen­ körpers Rastmittel (32) zum Sichern des Abdeckrosts (14) in der geschlossenen Stellung umfaßt.
7. Abflußrinne nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Abdeckrost (14) mit einer Vielzahl von Wasserdurchtrittsöffnungen, vorzugsweise in Schlitz­ form, ausgebildet ist und in seinen Flächenbereichen eine eingeprägte Oberflächenstruktur aufweist.
8. Abflußrinne nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge­ kennzeichnet, daß in dem Rinnenkörper (12) in regelmäßi­ gen Abständen Öffnungen, vorzugsweise schlitzförmige, vertikal verlaufende Durchbrüche (26, 27) im mittleren bis oberen Abschnitt der Seitenwandungen zum Einsetzen von Versteifungsstegen (16) vorgesehen sind.
9. Abflußrinne nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Rinnenkörper (12) Rastmittel zum Ankoppeln von Kopp­ lungsstücken (52), Verzweigungsstücken (34), Eckstücken (44), Kontrollschächten (64) und Abflüssen umfaßt.
10. Abflußrinne nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Seitenwandungen (18, 19) des Rin­ nenkörpers (12) jeweils eine parallel zum Rinnenboden (20) verlaufende, etwa auf halber Höhe der Seitenwandung angeordnete, vorzugsweise nach innen weisende Verstär­ kungsrippe (21, 22) umfassen.
11. Abflußrinne nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrüche (24, 25) in den Sei­ tenwandungen (18, 19) des Rinnenkörpers (12) als Rastmit­ tel ausgebildet sind, in welche komplementäre Rastvor­ sprünge (58, 59) der Kopplungsstücke (52) einrückbar sind.
12. Abflußrinne nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen zum Einsetzen der Ver­ steifungsstege (16) so ausgebildet sind, daß sie gegebe­ nenfalls als Rastmittel zum Ankoppeln der Kopplungsstücke fungieren.
13. Abflußrinnensystem zur niveaugleichen Verlegung auf Flachdächern mit geradlinigen Abflußrinnen (10) gemäß ei­ nem der Ansprüche 1 bis 12, mit Verzweigungsstücken (34) und/oder Eckstücken (44) und mit einem gegebenenfalls als Kontrollschacht (64) fungierenden Abflußteil, wobei die Abflußrinnen (10) sowie Eck- und Verzweigungsstücke (34, 44) miteinander und/oder mit sich selbst über Kopplungs­ stücke (52), vorzugsweise lösbar, verbindbar sind.
14. Abflußrinnensystem nach Anspruch 13, dadurch gekennzeich­ net, daß die Höhe der Seitenwandungen (18, 19) im wesent­ lichen mit der Höhe der verwendeten Substratschüttung (84) oder des zu verwendenden Plattenbelages (96) über­ einstimmt.
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